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Beiträge von Niclas Grabowski
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Rezensionen verfasst von
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Möve Bamboo Luxe Handtuch 50 x 100 cm, steingrau
Möve Bamboo Luxe Handtuch 50 x 100 cm, steingrau
Preis: EUR 14,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für das Spa, 17. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Grau ist die Trendfarbe der Saison. Nicht so sehr bei Klamotten, eher bei Wohnungseinrichtungen. Grau müssen die Möbel sein, die Teppiche, die Fliesen. Und so passt auch ein graues Handtuch dazu. Bis dann, in etwa 15 Jahren, uns diese Farbe so vorkommen wird wie heute das knallige Braun aus den 70ern.

Nun ist das aber auch neben des Themas Farbe ein gelungenes Produkt. Weich, aber nicht künstlich flauschig wirkt es. Die Produktwerbung weist auch auf das hohe Gewicht pro Fläche hin. Tatsächlich wirkt das Handtuch hochwertig. Und zumindest bei einer ersten Wäsche trat keine Beinträchtigung von Aussehen oder Tastgefühl ein. Insofern haut das schon hin, mit diesem Produkt. "Viskose aus Bambus-Zellstoff" scheint also zu funktionieren, wenn man sie gemeinsam mit Baumwolle zu Handtüchern verarbeitet.

Nur noch ein wenig größer könnte es sein - wäre es doppelt so groß, ich würde es lieben.


X-mini WE mini Bluetooth / NFC Speaker | 3,5mm | gun m
X-mini WE mini Bluetooth / NFC Speaker | 3,5mm | gun m
Wird angeboten von RhinoGadget
Preis: EUR 19,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein und Laut, 14. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nimmt man mal Lautstärke pro Rauminhalt oder auch mal Lautstärke pro Gewicht, dann ist dieses kleine - fast schon winzige - Gerät wirklich ein Knaller. Es hat die Größe und Form eines Eierbechers, enthält auch eine Batterie, die Stunden hält, und lässt sich so genauso unabhängig von der Steckdose betreiben wie die Smartphones, mit denen man dieses Gerät am besten ansteuert. Und das ist dann schon cool. Es ist schon ein guter Partygag, man man das Ding unauffällig aufstellt, und dann man mit seinem Smartphone die Umgebung in Staunen versetzt.

Audiophilen Klang sollte man nicht erwarten. Aber immerhin ist dieser weit besser als alle eingebauten Lautsprecher in Smartphones und Tablets (so zum Beispiel das Galaxy Notes oder auch das IPad 2). Sollte einen der Klang dennoch eintäuschen, so hilft es, auf die Umgebung zu achten. Weil das Gerät so leicht ist, vibriert es auch ganz gerne bei höheren Lautstärken. Der beste Klang ergibt sich nach meiner Erfahrung, wenn man die Plastikabdeckung an der Unterseite des Gerätes befestigt und dann das Gerät auf einen soliden und flachen Untergrund ohne weitere Hindernisse in der Umgebung stellt. Ansonsten tut es aber auch der Schreibtisch im Hotelzimmer - wobei wir dann bei der praktischen Anwendung dieses Gerätes in meinem Leben wären.

Bluetooth funktioniert wie üblich reibungslos. Aufladen erfolgt über einen Adapter, der an den PC und an IPhone und IPads der neuen Generation passt. Stören tut mich nur, dass die Plastikabdeckung des Lautsprechers sich ein wenig zu schnell löst. Von der Größe her wäre das in einer Damenhandtasche gut aufgehoben, die Membran wäre aber wohl doch in Gefahr. Und dann hätte ich noch gerne eine Version mit einem guten Micro, dann hätte man nämlich gleich auch noch eine portable Freisprecheinrichtung. In der Größe wäre das einfach klasse.


Nemo: The Roses of Berlin
Nemo: The Roses of Berlin
von Alan Moore
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzgeschichte, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemo: The Roses of Berlin (Gebundene Ausgabe)
Von allen bisher erschienenen Bänden über die Welt der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen erscheint mir dieser hier der schwächste zu sein. Und das gerade bei einem Thema, das mir selbst besonders nahe ist, denn es geht um Berlin, um dessen kulturell so produktive Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, und um deren Ende im Faschismus. Möglicherweise ist es aber gerade auch diese Nähe zum Thema dieses Bandes, die zu meiner fehlenden Begeisterung beiträgt.

Bereits "Nemo: Herz aus Eis" hatte eine - verglichen mit vorangegangenen Bänden - recht einfache Geschichte, es ging um eeine Abenteuerreise an das Ende der Welt. Mir kam diese Vereinfachung eher entgegen, da insbesondere "Das Schwarze Dossier" schon etwas zu komplex geraten war. Die "Roses of Berlin" sind aber noch etwas einfacher geraten. Gut gegen Böse, und Böse wehrt sich noch nicht einmal sehr lange, worauf das Gute dann auch noch etwas Böse sein darf, so kann man das Muster zusammenfassen. Und auch die geschriebene Kurzgeschichte zum Schluss ist hier einfacher, durchschaubarer geraten.

Dr. Caligari und Mabuse tauchen hier auf. Und dann natürlich allerlei Gestalten aus Metropolis, wobei dieser Film dann auch die Vorlage für die durchaus gelungene, optische Gestaltung des Bandes liefert. Hynkel taucht wieder auf, doch leider kommt der Weltkrieg, den es 1941 doch im Hintergrund geben sollte, etwas zu kurz. Mit Ayesha gibt es eine alte Bekannte in der Geschichte. Und es gibt das Thema Liebe, genauer gesagt wird ein erneutes Mal von deren Ende erzählt. Aber die Geschichte geht natürlich dennoch weiter.

Die Filme der Zwischenkriegszeit hätten durchaus noch mehr Ansätze für die Geschichte geboten - ich will aber auch nicht ausschließen, dass mit hier mal wieder einige Punkte entgangen sind. Das Vergnügen, bei Alan Moore jetzt auch mal deutsche Texte zu lesen (in der englischen Ausgabe) kommt aber etwas kurz, wenn man merkt, dass Berlin nicht wirklich Thema des Buches ist. London findet man bei Moore immer wieder, überzeichnet, aber deutlich. Berlin ist ihm offenbar aber fremd. So bleibt dies vor allem ein Band, der im Zusammenhang mit "Herz aus Eis" und dem ersten Teil von "Century" Sinn macht. Denn diese drei Bände erzählen dann eine zusammenhängende Geschichte von Nemos Tochter, die schon bewegend ist. Für sich alleine aber, ist dieser optisch sehr schöne Band etwas dünn geraten.


1913: Der Sommer des Jahrhunderts
1913: Der Sommer des Jahrhunderts
von Florian Illies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Männer in Angst - aber die Frauen wissen auch nicht weiter., 3. April 2014
1913, also im letzten Jahr vor dem ersten Weltkrieg, da war die alte, europäische Welt noch in Ordnung, und konnte ein letztes Mal aus sich selbst heraus Großes Vollbringen, in bildender Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Wissenschaft. Doch wie man beim Lesen dieses Buches merkt, sind viele der großen Kunstwerke dieses Jahres eher Ausdruck eines Leidens der Künstler an genau dieser Zeit. Kaum einer fühlt sich wohl in seiner Haut. Und so ist es nicht zuletzt Freud, der mit seiner Theorie über den Vatermord im Buch als Ausdruck für die Vergänglichkeit der Epoche herhalten muss.

Illies beschreibt das alles sehr gut und einfach lesbar, besser konsumierbar als die primären Quellen über die Epoche, die zumindest auch aus großartigen Romanen bestehen. Jeder Monat bekommt ein Kapitel. Und jedes Kapitel besteht aus einzelnen, kleinen Abschnitten, deren Länge nur selten drei Seiten überschreitet, die gelegentlich aber auch nur einen Satz umfassen können. Das Konzept führt dazu, dass sich viele der einzelnen Geschichten über mehrere Monate verteilen, man muss schon das Buch in einem Rutsch lesen, damit alles wirklich Sinn ergibt. Auch fehlen mir oft Verweise und vor allem Quellenangaben. Gerade einige der kurzen Aphorismen lesen sich so schön, dass ich gerne mehr wissen würde über die Wirklichkeit hinter den schönen Sätzen.

Die Welt damals war auch schon recht kompliziert und groß, und so ist es natürlich, dass der Autor für seine gut 300 Seiten eine Auswahl treffen musste. Schwerpunkte sind hier die Ereignisse in Wien und Berlin, danach München. Paris und Venedig spielen kleinere Rollen, London und New York - damals auch Zentren der Welt - bleiben etwas außen vor. Genauso tritt hier Politik etwas in den Hintergrund gegenüber Literatur und bildender Kunst. Man ahnt hier doch recht wenig von der kommenden Katastrophe, die doch so nahe war. Allenfalls die Neurosen des deutschen Militärs und des Kaisers finden sich hier. Zum Krieg bedurfte es dann doch noch etwas mehr. Spannend allerdings ist das Zusammentreffen von einigen Protagonisten in Wien, die im dann folgenden Weltkrieg noch eine Rolle spielen sollten.

Witzig liest sich hier besonders, wie das mit Männern und Frauen offenbar etwas aus dem Ruder geraten ist. Auch hier kündigt sich eine neue Zeit an. Sie erscheint vor allem einigen Männern als bedrohlich. Frauen treten hier mit Verve auf, offenbar waren 1913 einige Damen aktiv, deren Mut wir heute noch bewundern müssen. Und das Erstaunen der Zeitgenossen über diese Neuigkeiten führt dann auch wieder zu großen Kunstwerken. Schön wäre hier jedoch ein Kapitel gewesen, das den Lebensweg der Protagonisten dieses Jahres noch jenseits von 1913 weiter verfolgt hätte. So ist es Wikipedia, was hier weiter helfen muss. Dort erfahren wir dann, dass es mit den Frauen und ihrem Mut so eine Sache ist. Nicht immer gehen Geschichten gut aus.

Bemerken muss man allerdings noch eine Kleinigkeit. Die Idee dieses Buches stimmt mit der eines anderen überein, mag in wesentlichen Teilen diesem entnommen sein. Ich spreche von "Thunder at Twilight: Vienna, 1913-1914", erschienen 1989, welches auch von Illies in seinem Literaturverzeichnis genannt wird (in der deutschen Fassung). In diesem Buch beschreibt schon Frederic Morton viele der Besonderheiten des spezifischen Jahres, hört aber im Gegensatz zu Illies nicht mit dem Jahreswechsel auf. Möglicherweise sollte ich hier daher eher das Original empfehlen - es ist noch ein klein wenig lesenswerter als "1913".


Grundig MC 3320 Haarschneider
Grundig MC 3320 Haarschneider
Preis: EUR 25,99

3.0 von 5 Sternen Kurze Haare, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Grundig MC 3320 Haarschneider (Badartikel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bezweifle ein wenig, dass das Arbeitsergebnis dieses Haarschneiders wirklich mit dem eines menschlichen Friseurs vergleichbar ist - selbst bei einer Kurzhaarrasur. Denn die exakte Haarlänge scheint mir hier - auch wenn man keinen der mitgelieferten Aufsätze benutzt, doch schon vom Winkel abzuhängen, mit dem man das Gerät über die Haut führt. Und weiterhin ist das Gerät zwar recht hautschonend, rasiert dann aber auch nicht ganz kurz, wie man es zum Beispiel von den Langhaarschneidern an Rasierern gewohnt ist. Zwar kann man auch jenseits der Aufsätze die Länge am Gerät selbst mittels eines Hebels noch reduzieren - aber der glänzende Kojak wird es dann wohl doch nur, wenn die Natur mitspielt.

Ansonsten ist das Gerät recht groß, durch das Stromkabel im ersten Moment auch etwas unhandlich. Mein Verdacht: Das Gerät lohnt sich eigentlich dann, wenn man sich zwar zu Hause, aber dann doch nicht selbst die Haare schneidet. Freundin oder Freund müssen ran. Dann lässt sich auch ein besseres Ergebnis erreichen.


Cool Escapes Mallorca
Cool Escapes Mallorca
von Tiny von Wedel
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mallorca - ganz ohne Pauschalreisen, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Cool Escapes Mallorca (Gebundene Ausgabe)
Ein Reiseführer im Format eines Bildbandes, so kann man dieses Buch kurz zusammenfassen. Hotels werden hier in wunderbaren Bildern gezeigt und kurz beschrieben, dann aber auch noch Restaurants und Cafes, das Nachtleben, Shoppingparadiese und Sehenswürdigkeiten. Nun kann man sich etwas darüber streiten, ob ein Bildband für diese Informationen praktisch ist, immerhin sind konventionelle Reiseführer bewusst in Handtaschengröße gehalten. Hinter dem Konzept von teNeues steckt aber offenbar ein anderer, kreativer Gedanke. Der Verlag lebt von schönen Büchern mit vielen Photos, also entspricht die Gestaltung dem Verlagsprogramm. Damit das alles aber auf Reisen trotzdem praktisch verwendbar ist, hat man eigens eine App geschaffen, die in das Buch integriert ist und zusätzliche, dann auch mobile Informationen liefert. Die Informationen in der App werden durch das Scannen bestimmter, mit einem Symbol versehener Bilder im Buch freigegeben. Das wirkt erst einmal gelungen, hat aber den kleinen Nachteil, dass ich es nicht testen kann. Offenbar ist die App bisher nur auf GooglePlay verfügbar. Fans von Apple müssen also noch ein wenig warten.

Aber auch so lohnt sich der Band für die Fans von Mallorca. Entdeckungen kann man hier machen, die meisten - allerdings nicht alle - durchaus in eher gehobener Preislage. Immer sind es aber Orte, die einen besonderen Flair haben, und insbesondere auf Bildern einfach fantastisch wirken. Vor allem die Orte, die die einheimische Kultur und Landschaft der Balearen in den Mittelpunkt stellen (oder wenigstens zitieren), haben es mir hier angetan, um beim Blättern im Buch denkt man eigentlich sofort an das Programm für den nächsten Urlaub. Wie es im Buch so schön geschrieben steht, nur wenige Ferienparadiese weltweit bieten so vielfältige Reize für die Augen und für andere Sinne.

Gelungen ist hier auch, dass zusätzlich zu den Orten viele Menschen vorgestellt werden, die die Insel zu dem machen, was sie heute ist. So zum Beispiel Marc Fosh, der mir noch aus dem Reads Hotel ein Begriff ist und wirklich begnadet kochen kann. Wie wichtig den Machern dieses Buches das mit dem Essen ist, mag man auch den im Buch abgedruckten Rezepten entnehmen. Die Bilder zu den Rezepten machen auch mal wieder Lust auf mehr - wobei allerdings in einem Fall der Lachs verdächtig nach Thunfisch aussieht. Man sieht auch hier, wie sehr auf die Optik beim Verlag geachtet wird. Die Texte im Buch sind immer zweisprachig in Englisch und Deutsch. Sehr hilfreich ist auch die Übersichtskarte am Beginn des Buches, auf der alle Adressen vermerkt sind. Sich selbst Touren zusammen zu stellen, ist also auch problemlos möglich.

Fahren wir also mal wieder nach Mallorca.


Sony HT-ST7 7.1 Premium Soundbar (450 Watt, S-Force PRO Front-Surround-Sound, NFC, Bluetooth, 4 HDMI Anschlüsse) schwarz
Sony HT-ST7 7.1 Premium Soundbar (450 Watt, S-Force PRO Front-Surround-Sound, NFC, Bluetooth, 4 HDMI Anschlüsse) schwarz

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fernsehen eigentlich zu schade, 10. März 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Jahrelang habe ich es mit meiner alten Anlage aus den frühen 90ern ausgehalten - nicht zuletzt, weil gute Freunde mit richtig teuren Anlagen die immer so eingestellt haben, dass Filme und Musik viel zu laut und viel zu basslastig rüberkamen. Aber dank Amazon Vine komme ich so langsam auf den Geschmack. Ich komme dazu, Altes gegen Neues zu testen; und wenn man - wie ich - einfach gerne Filme sieht und gerne Musik hört, dann fällt einem schon einiges auf.

Tatsächlich ist der erste Versuch am Fernseher erst mal eine Enttäuschung. Die Grundeinstellung der Anlage produziert erst einmal einen zu flachen Ton, Dialoge und Musik wirken schwächer als bei meiner alten, integrierten, auch nicht ganz schlechten Soundleiste des Sony KDL-55 HX 925. Spielt man aber mit den Einstellungen, wählt den richtigen Sound Mode und justiert bei den Bässen nach, so schlägt der Ton die Soundleiste des Fernsehers bei weitem - dessen Ton erscheint plötzlich dumpf und kraftlos. Richtig drastisch wird der Unterschied dann, wenn man es mal mit einer Blue Ray probiert. Ich wähle die Einstiegsszene zu aus "Angriff der Klonkrieger" als Vergleich und glaube einen anderen Film zu sehen. Explosionen gehen einem unter die Haut, und es wird klar, wie viele Ideen die Macher des Films eigentlich in das Sounddesign investiert haben. Mir fällt zum ersten Mal auf, dass man abhängig vom Standort des Schauspielers im Raum tatsächlich eine Veränderung wahrnehmen kann - jedenfalls in der englischen Fassung.

Bei Musik ein ähnliches Bild: Klassische Musik vergleiche ich mit meiner alten Anlage und zusätzlich noch mit zwei auch nicht ganz preiswerten Bluetooth-Lautsprechern von Logitech. Hier fällt vor allem auf, dass die die neue Sony-Soundbar Instrumente im Orchester weit besser auflöst. Man kann mehr Details identifizieren - man meint Elemente der Komposition zu hören, die einem bisher entgangen sind. Dennoch hält meine alte Anlage hier auch ganz gut mit - möglicherweise ist es bei klassischer Musik auch mal gar nicht so schlecht, wenn die einzelnen Instrumente zu einem Orchesterklang verschmelzen. Der Hammer kommt aber, als ich in beiden Systeme "Buena Vista Social Club" abspiele, auf der neuen Soundbar von Sony ist es einfach eine Freude, da hält die alte Anlage nicht mit. Es ist, als wären die Musiker im Raum. Hier merkt man, wozu der Subwoofer eigentlich da ist. Er muss noch nicht einmal laut sein, er sorgt auch so für einen satten Klang. Überhaupt fällt auf, dass die Soundbar gerade dann andere Geräte schlägt, wenn man das Volumen nicht voll auf dreht, wenn man also "leise" gegen "leise" vergleicht. Kurz: Von allen Geräten, die in meinem Haushalt Töne abgeben, liegt das neue Produkt hier bei weitem vorn.

Nicht ganz so gelungen erscheint die Integration in den Sony-Fernseher. Der legt den Ton erst einmal wieder auf die mitgelieferte, alte Soundbar, ohne das weit bessere, neue Produkt zu bemerken. Man muss manuel auf lautlos stellen, damit man nicht Ton aus beiden Boxen erhält. Damit muss ich auch die zweite Fernbedienung verwenden, da ich die Lautstärke der neuen Soundbar nicht über den Fernseher steuern kann. Und die Fernbedienung zur neuen Soundbar hat zwar auch ein Sonydesign, kann aber dann doch nicht mit der sehr schönen und schweren Bedienung des KDL-55 HX 925 mithalten. Hier muss ich wohl noch mal tief in die Menüs des Fernsehers einsteigen, auf den ersten Blick habe ich aber noch nichts gefunden.

Anbindung von weiteren Systemen via Bluetooth klappt ohne Probleme, Aufstellen und Verkabelung sind einfach, ein Kabel zum Fernseher wird mitgeliefert, weitere Kabel muss man separat erwerben. Aufstellen auf den Boden oder den Fernsehtisch geht genauso wie die Wandmontage, wobei man dazu allerdings zusätzliche Schrauben kaufen muss. Der Subwoofer sollte besser ein wenig Abstand zum Fernseher haben. Beide Geräte - Soundbar und Subwoofer - haben aber ohnehin eigene, separate Stromverbindungen, und der Kontakt zwischen beiden erfolgt über Funk, so dass man keine Kabel durch die Wohnung ziehen muss. Das Design ist - wie üblich bei Sony - passend für die gehoben moderne Wohnungseinrichtung.

Insgesamt ist dies ein durchdachtes, in jeder Hinsicht gelungenes Produkt, dass jedoch seinen Preis hat.


Kochen - so einfach geht's: Das Grundkochbuch in 1000 Bildern (GU Grundkochbücher)
Kochen - so einfach geht's: Das Grundkochbuch in 1000 Bildern (GU Grundkochbücher)
von Hans Gerlach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundausbildung, 9. März 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eintausend Bilder, die etwa 130 Rezepte illustrieren, das findet man in diesem Buch. Die Rezepte selbst sind Klassiker der modernen, deutschen Hausküche, etwas weniger ambitioniert als es derzeit in den üblichen Kochshows im Fernsehen üblich ist. Und wie das mit der modernen, deutschen Küche so ist, besteht sie zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Importen. Italien ist also auch gut vertreten und gelegentlich darf es sogar mal asiatisch sein. Die Illustration in Bildern ist gut gelungen. Typischerweise sind Rezepte und deren Techniken auf zwei Seiten erläutert. Links ist das Rezept gut schriftlich beschrieben, auf der rechten Seite gibt es dann neun bis zehn Bilder dazu. Bei Beilagen fasst sich der Autor kürzer. Die Rezepte entsprechen nicht immer meiner persönlichen Küchenerfahrung, aber doch meistens. Am ehesten fällt mir hier auf, dass bei Öl, Butter und Bratfett im Allgemeinen eher zu geringe Mengen genannt werden. Das mag dem Wunsch nach gesundem Kochen geschuldet sein, führt aber im Einzelfall auch mal zu nicht ganz so optimalen Ergebnissen (z.B. bei Gerichten mit Pannaden). Das Ablöschen des Bratensatzes bei einer Ganz mit Orangensaft halte ich für einen Irrweg - aber wie so oft beim Thema Essen kann man sich darüber natürlich streiten.

Etwas gewollt wirken die Untertitel unter den Rezeptnamen ("Reicht für 6 Freunde. Hungrig? Dann nur für 4") - die Sprüche kippen manchmal auch ins unfreiwillig Komische. Auch das praktisch jedes Rezept mit ein und demselben Satz beginnt ("Die Zutaten abwiegen und bereitstellen") hätte man sich sparen können. Statt dessen wäre mir ein Kapitel mit ein paar einführenden Worten zur Organisation der Küchenarbeit praktischer erschienen. Hier enthalten ähnliche Einführungen in das Kochen mehr Informationen. Weiterhin fällt mir auch, dass die Anzahl der Küchengeräte hier schon nicht ganz klein ist - will man nicht improvisieren, dann heißt es also eher investieren.

Dennoch ist dieses Buch insgesamt eine gute Einführung, die sehr dabei helfen kann, die Fertiggerichte aus dem Supermarkt mit ihren auf undurchschaubaren Zutaten (von denen einige bestimmt aus Rohöl hergestellt werden) endlich aus der Küche zu verbannen.


Living in Style New York
Living in Style New York
von teNeues Verlag
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Objekte auf großer Fläche, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Living in Style New York (Gebundene Ausgabe)
Sollte auf Seite 131 nicht der Photograph, zumindest aber dessen Kamera im Spiegel sichtbar sein? Entweder hat man hier zu einem Trick gegriffen, den ich nicht verstehe, oder aber man hat nachträglich alle Spuren entfernt. Ergebnis ist natürlich ein tolles Bild, von einem wunderschönen Waschtisch, dazu sind Boden und Wände einfach perfekt. So genau stimmen hier alle Details in diesem kleinen Bad, dass jede Spur eines Menschen im Bild nur stören würde.

Dass hier bei den Bildern sehr genau gearbeitet worden ist, mag man auch an dem völligen Fehlen von Kabeln erkennen. Diese sind in meiner Wohnung dank Steh- und Tischlampen ein immer präsentes, aber notwendiges Übel. Im Buch jedoch weit und breit kein Kabel. Natürlich wird hier oft mit Licht in und an den Wänden gearbeitet. Aber selbst bei eingeschalteten, einzeln stehenden Lampen sucht man hier vergeblich nach dem Anschluss. Ich vermute daher, dass hier nichts dem Zufall überlassen wurde. Steht also ein Glas und ein Aschenbecher auf dem Tisch, so wie auf Seite 155, so sollte man hier davon ausgehen, dass auch die Wolken am Abendhimmel vor dem Photo in die richtige Position gebracht wurden - von der optimalen Ausleuchtung ganz zu schweigen.

Nun spricht natürlich nichts dagegen, hier durch gutes Handwerk die Wohnungen im besten Licht erscheinen zu lassen. Doch fragt man sich einige Male, ob dies wirklich nötig gewesen wäre. Hier sind nämlich nur absolute Spitzenwohnungen abgebildet, solche, die allein aufgrund Fläche und Lage schon den finanziellen Status eines Halbgottes erfordern. Und das führt dann vor allem zu zwei Erkenntnissen. Erst einmal sind es hier generell Boden, Wand- und Deckenflächen, die ganz anders gestaltet sind als wir es so in Deutschland gewöhnt sind - selbst von wirklich teuren Wohnungen. Und weiterhin geht es in den meisten Wohnungen hier um die Präsentation von Kunst. Einrichtung, in einigen Fällen auch Architektur, und die Kunst gehen hier eine Symbiose ein. In den meisten Wohnungen domiert das so sehr, dass man auf die Persönlichkeit der Nutzer der Wohnungen kaum noch einen Rückschluss ziehen kann.

So stehen auch in den Texten weniger die Bewohner als die Innenarchitekten und deren Konzepte im Mittelpunkt. Hier erfährt man auch einiges über verwendete Materialien und die Herkunft der in den Wohnungen verteilten Artefakte. Wie üblich beim Verlag sind die Texte hier in drei Sprachen abgedruckt - aber ohnehin stehen die Photos hier im Mittelpunkt. Grundrisse wären gelegentlich hilfreich gewesen, um die Gestaltung der Wohnungen zu verstehen. Aber möglicherweise haben wir hier auch eine Kategorie von Wohnungen vor uns, deren Eigentümer jenseits aller Eitelkeit eben doch nur einen beschränkten Einblick in ihr Heim zulassen.


Wladimir: Die ganze Wahrheit über Putin
Wladimir: Die ganze Wahrheit über Putin
von Stanislaw Belkowski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Politische Analyse auf Russisch, 3. März 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Und wieder einmal kann man nur eines feststellen: Man sollte die Wahl eines Buchtitels nicht Marketingexperten überlassen. Die nämlich neigen dazu, die Bücher, die sie benennen, nicht zu lesen. Hier jedoch hat man gleich einen besonders schlimmen Fall von Titelmissbrauch vor sich. Denn: "Die ganze Wahrheit über Putin", also einen Autokraten, der sein Bild in der Öffentlichkeit bewusst gestaltet, kann man eben in keinem denkbaren Buch finden. Nicht mal in einem, das von Putin selbst geschrieben sein sollte.

So muss man erst einmal vieles in diesem Buch mit Vorsicht genießen. So erscheint die Story um den latent homosexuellen Vater von zwei Töchtern nicht wirklich überzeugend - selbst wenn Affairen mit prominenten Sportlerinnen nur der Imagepflege dienen sollten. Es erscheint mir beim Lesen gelegentlich, dass der Autor hier einen öffentlichen Mythos über Putin durchaus überzeugend als Quatsch entlarvt (wie dessen persönliche Beteiligung am Mord einer Journalistin), dann aber diesen Mythos nur durch einen anderen ersetzt, der dann auch nicht besser begründet oder gar nachgewiesen werden kann. So ist dieses Buch vor allem aus einem Grunde spannend: Es zeigt, wie ein nicht untypisches Mitglied des bürgerlichen Russlands heute denkt. Dessen Welt besteht nämlich vor allem aus Verschwörungstheorien, Gerüchten, finsteren Motiven und gigantischen Geldbeträgen, die über geheimnisvolle Kanäle von einem zum anderen wechseln. Nun mag dieses manchmal auch der Wirklichkeit entsprechen. Es erklärt aber nicht wirklich viel. Und vor allem: Die Theorie eines Establishments um die Jelzin-Familie herum, welches heute noch alle Fäden in der Hand hat, wirkt nicht so richtig überzeugend. Gut geschrieben ist dies allerdings alles, so dass man es zumindest gerne glauben möchte.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Tage stellt sich besonders einer der im Buch diskutierten Punkte als fragwürdig heraus: Will Putin nun wirklich das russische Imperium in den Grenzen der Sowjetunion wiederherstellen? Nach dem Autor zu urteilen, simuliert Putin nur. Aktuelle Ereignisse mögen eine andere Sprache sprechen...


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