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Rezensionen verfasst von
Alexander Gebhardt

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DC Comics Graphic Novel Collection 130: Batwoman - Das Klagelied der Fledermaus
DC Comics Graphic Novel Collection 130: Batwoman - Das Klagelied der Fledermaus
von Greg Rucka
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sammelwut Nr.130: Eine Fledermaus im Wunderland, 20. August 2017
Kate Kane, Tochter einer Offiziersfamilie, hat dem Verbrechen in Gotham City und insbesondere den dreizehn Zirkeln der Religion des Verbrechens den Krieg erklärt. Bereits ein Mal konnte sie der pseudo-religiösen Kirche einen schmerzhaften Stich in die Eingeweide versetzen, doch mittlerweile beginnt sich die Organisation unter einer neuen Führung wieder aufzurappeln. Diese scheint sich ein wenig zu viel beim "Mad Hatter" abgeschaut zu haben, denn sie taucht in der Rolle der Alice aus Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" auf und zitiert beständig aus jenem Klassiker der Literatur. Das sie dabei offensichtlich einen "an der Klatsche" hat, was unter den Verbrecherfürsten Gothams ja lange Tradition inne hat, macht sie nur um so unberechenbarer und gefährlicher, wie Batwoman schnell feststellen muss. Durch die Ereignisse wird Kate an ihre Kindheit erinnert, die von Umzügen durch die ganze Welt, der ständigen missionsbedingten Abwesenheit des Vaters und von einer tragischen Entführung geprägt war, die nun ihren finalen Tribut zu fordern scheint.

Nach vielen eher gehoben durchschnittlichen Ausgaben, zündet Eaglemoss mit "Das Klagelied der Fledermaus" endlich mal wieder eine Kreativitätsbombe, die so wohl inhaltlich, als auch künstlerisch komplett überzeugt. Die Geschichte folgt natürlich in groben Zügen dem üblichen Plot von irren Gegenspielern, gescheiterten Heldenamitionen und entscheidenden Überschneidungen zwischen Held und Bösewicht in der Vergangenheit, aber konzentriert sich dabei glücklicherweise sehr auf den Charakter Kate Kanes, dem viel Raum zur Entfaltung zur Verfügung gestellt wird. Wir erfahren viel über die Vergangenheit und die Motivation Batwomans, was durchaus viel Identifikation zwischen Figur und Leser ermöglicht. All das wäre aber nur halb so viel wert, wenn da nicht die schier geniale künstlerische Untermalung aus den Händen von Zeichner J.H.Williams und, vermutlich fast noch entscheidender, Inker Dave Stewart (u.a. "Hellboy") wäre. Diese Faszination beginnt bei dem Umstand, dass es kaum ein exakt gerade ausgerichtetes, rechteckiges Panel gibt und endet bei der manchmal fast schon psychedelisch anmutenden Farbgebung, die dem Leser auf den Punkt signalisiert, in welcher Verfassung sich die Heldin aktuell befindet - ganz große Kunst!
Als Boni gibt es Nachdrucke der Einzelheft-Cover, einige (mal wieder überflüssige...) Großpanels und im Klassiker trifft Batman auf Bronze Tiger, der kurz zuvor mit der Liga der Assassinen die erste Batwoman ermordet hat ("Detective Comics #485 [1979]).

Eine tief blicken lassende Erzählung und vor allem der künstlerische Hochgenuss können nur eine Folge haben: Fünf Sterne!
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Tommy Hilfiger Herren Baseball Classic BB Cap Blau (Blue Ribbon 408), One size (Herstellergröße: OS)
Tommy Hilfiger Herren Baseball Classic BB Cap Blau (Blue Ribbon 408), One size (Herstellergröße: OS)
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfiger statt Glatzenbrand!, 19. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sommer, Sonne, Sonnenschein...normalerweise sind Urlaube am Strand ja immer eine sehr erfreuliche Geschichte, in so fern man noch nicht ganz zur altersbedingt wachsenden Leidenstruppe derjenigen gehört, deren Haar langsam aber sicher etwas dünner wird. Man könnte nun natürlich den drohenden Sonnenbrand auf der Kuppe ertragen wie ein Mann oder aber zu irgendwelchen "Touri"-Mützen greifen, aber wenn man sich halbwegs stilsicher aus der Affäre ziehen kann, ist man auch nicht unbedingt böse.
Baseball-Caps gibt es ja in allen möglichen Größen, Farben und anderen Variationen - mir ging es hauptsächlich um eine halbwegs dezente Kopfbedeckung, die auf übergroße Labels verzichtet, farblich nicht zu aufdringlich ist, keinen riesigen Schirm hat und "gerade" sollte dieser auch nicht sein, sondern über die leichte Wölbung, wie man ja auf den Produktbildern sehen kann, verfügen. Nach einiger Recherche landete ich bei der blauen Variante aus dem Hause Tommy Hilfiger und bin dabei eigentlich nicht unbedingt der größte Anhänger des Labels - meist, weil mir die Logos schlichtweg zu dominant sind. Hier trifft dies aber gar nicht zu und bis auf das dezent aufgestickte Logo gibt es nichts, was irgendwie großartig an "Tommy" erinnert. Die Verarbeitung ist, wie erwartet, tadellos: Da gibt es keine losen Stickfäden und auch die Schnalle zur Größenverstellung ist nicht, wie so oft, aus Plastik, sondern tatsächlich aus Metall. Man mag nun meinen, ich würde da wie ein Höhlenmensch über das frisch entfachte Feuer staunen, aber auch in dieser Preisklasse habe ich bei Caps schon anderes gesehen.

Da das Ding auch passt wie angegossen und angenehm zu tragen ist, müsste ich schon akute Ablehnung gegenüber der Herstellerfirma hegen, um unbedingt einen Wertungsstern abzuziehen - denn etwas anderes als die Höchstwertung kann man bei einem Top-Produkt wie diesem kaum zücken.


Sammlung von Raumschiffen Star Trek Starships Collection Nº 41 Klingon Raptor
Sammlung von Raumschiffen Star Trek Starships Collection Nº 41 Klingon Raptor
Wird angeboten von SUPER HERO COLECCIONES
Preis: EUR 27,90

4.0 von 5 Sternen Sammelsucht, der waffenstarrende Raptor, 19. August 2017
Gerade mal 12 Mann Besatzung, aber dabei eine dicke Panzerung und eine vergleichweise heftige Bewaffnung mit Disruptoren und Photonentorpedos zeigen, was die Klingonen unter "Aufklärung" verstehen. Obwohl der Raptor wohl als Scoutschiff konzipiert war, ist er der wesentlich größeren Enterprise NX-01 waffentechnisch überlegen, wie Archer und seine Crew fast schon erschrocken in der Episode "Schlafende Hunde" feststellen müssen. Kein Wunder also, dass das Schiff es mittlerweile auch in Eaglemoss' Sammlung geschafft hat und, wie die meisten klingonischen Schiffe der Sammelreihe, dabei weitestgehend grundsolide geraten ist.

Auffallend ist dabei zunächst primär das recht hohe Gewicht, was sich aus dem Umstand ergibt, dass nur der wesentlich kleinere Teil der Außenhülle aus Plastik besteht, der Rest aus dem bekannten Metallverbundstoff. Das wirkt haptisch mehr als nur wertig, auch wenn der positive Eindruck auf den zweiten Blick von einer weitestgehend etwas tristen Primärbemalung und dem Umstand, dass man wohl auf Grund des Metallgehaltes keine Mittel mehr für transparente Teile, die sich z.B. bei dem Triewerken oder dem Maschinenkern angeboten hätten, übrig hatte. Die Halterung hingegen funktioniert einwandfrei und Stürze sind eigentlich nur bei grober Fahrlässigkeit seitens des Besitzers möglich. Die Informationen im Heft reichen von den üblichen technischen Details über die Schiffstyp-Historie bis hin zu Auftritten in der Serie oder der Designgeschichte des Modells.

Wären nicht die kleinen Schönheitsfehler in punkto Rumpfbemalung und Abwesenheit transparenter Teile, wäre sicher die Maximalwertung drin gewesen, aber auch vier Sterne gereichen dem glorreichen Klingonischen Imperium sicher zur Ehre! Qapla'!
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Die Marvel Superhelden Sammlung Ausgabe 16: Vision
Die Marvel Superhelden Sammlung Ausgabe 16: Vision
von Roy Thomas
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Roter Sammelwahn, die visionäre Nr.16, 19. August 2017
In ihrem verzweifelten Kampf gegen die übermächtige Künstliche Intelligenz "Ultron", bekommen es die Avengers mit einem weiteren Gegner zu tun, der ebenfalls nicht-menschlichen Ursprunges ist und über die Fähigkeit verfügt, die Dichte seines Körpers schlagartig zu verändern und somit entweder durch sämtliche Materie hindurchgleiten oder sich für alles undurchdringlich machen zu können. Nachdem der namenlose synthetische Krieger jedoch von seinen Gedächtnisengrammen eines Besseren belehrt wurde, stellt er sich gegen seinen Meister und wird im Laufe der Geschichte sogar zu einem Mitglied der berühmten Heldenvereinigung. So weit der Inhalt des enthaltenen Klassikers, den es allerdings bereits in der "schwarzen" Marvel-Sammlung zu sehen gab. Viel interessanter ist daher der aktuellere Inhalt des Bandes, der den Jungen Derek in den Mittelpunkt rückt, der mit seinem Vater unweit des alten Weltausstellungs-Areals einzieht, auf dem Visions "Leben" seinen Anfang nahm. Derek empfängt seltsame Signale und beginnt eines nachts das abgehalfterte Messegelände zu erforschen, wo er eine Begegnung der besonderen Art hat - mit Vision. Dieser ist offenbar nicht im besten Zustand und begibt sich auf die Suche nach der Nachfahrin seines Schöpfers, die mittlerweile eher unfreiwillig an der Universität das Fach "Robotik" studiert hat. Parallel wird deutlich, dass der synthetische Held nicht allein ist und die Deutschen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges die grundlegende Technik des Androiden kopiert, für ihre Zwecke angepasst und robotische Killermaschinen entwickelt hatten, von denen eine immer noch ihrer einstigen Programmierung nachgeht, in die Vereinigten Staaten zu reisen und dort so viel Schaden wie möglich anzurichten. Da sich Gegensätze bekanntlich immer anziehen, dauert es nicht lange, bis sich die beiden "Halbbrüder" in einer erbitterten Schlacht gegenüberstehen.

Nach der Ausgabe zur "Fackel", im übrigen gar nicht mal so unpassend als Vorgängerband, bietet die "rote" Hachette-Sammlung gleich das nächste Highlight für alle, die sich noch nicht mit der immensen Bandbreite des "Marvel"-Universums beschäftigt haben. Zwar war "Vision" mir als Teil der Avengers ein Begriff, aber die Faszination als alleinstehende und eigenständige Figur jenseits der Rächer ging bisher an mir vorbei. Auch hierbei gilt mal wieder: Zu Unrecht! Visions Herkunftsgeschichte und "Wiederauferstehung" ist vielseitig, unterhaltsam und vor allem überraschend tiefgründig und ernst geraten (endlich mal ein Held, der auf trockene und manchmal unfreiwillig dämliche Sprüche verzichtet...) und daher ein wahres, wenngleich vergleichsweise kurzes, Lesevergnügen. Doch die Geschichte wäre nur halb so hervorragend, wenn sich mit Ivan Reis nicht ein Künstler gefunden hätte, der einen realistischen und modernen Stil abseits des Mainstreams einfließen lässt und beweist, dass sich attraktive Eleganz und Dynamik perfekt miteinander vereinen lassen. Als Bonus gibt es zum einen die obligatorischen Infos zur Herkunft und Historie der Figur, aber zum anderen zwei gelungene Galerien zu verschiedenen "Vision"-Versionen und artverwandten Synthezoiden.

Obwohl der "Klassiker"-Storybogen eher ein redensartlicher "alter Hut" und das neuere "Avengers Icons:The Vision" relativ kurz ist, besticht der Band mit einer unglaublichen Atmosphäre, die sich wahrscheinlich aus der perfekten Synthese von erzählerischer Ernsthaftigkeit und bravouröser künstlerischer Untermalung ergibt. Abgerundet mit nützlichen Extras bedeutet dies eine Bestwertung und klare Kaufempfehlung!
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DC Comics Graphic Novel Collection 120: Die größten Superhelden der Welt Teil II
DC Comics Graphic Novel Collection 120: Die größten Superhelden der Welt Teil II
von Alex Ross
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammelwut Nr.120: Rubens, Rembrandt, Ross, 19. August 2017
Den zweiten Teil des Ganges durch Alex Ross' Gemäldegalerie eröffnet Wonder Woman alias Diana Prince, die nahezu krampfhaft versucht, ihren Heldenstatus einzusetzen, um der Menschheit den Weg in eine strahlendere Zukunft zu eröffnen. Jedoch muss sie schnell feststellen, dass ihre Fremdartigkeit nicht überall gut ankommt und zahlreiche Kulturen der knapp bekleideten Schönheit schon traditionell eher skeptisch gegenüberstehen oder sie gar als Sinnbild des westlichen Erzfeindes wahrnehmen. Nachdem sie sich bei Clark Kent Rat eingeholt hat, begibt sie sich erneut, aber diesmal inkognito, zu den Krisenherden dieser Erde und erfährt aus nächster Distanz, was eigentliches Heldentum bedeutet. Im zweiten Abschnitt des Bandes erfahren wir in Kurzfassungen die Herkunftsgeschichte zahlreicher Helden, während wir im abschließenden Teil Zeuge einer drohenden globalen Katastrophe werden. Als in Afrika ein Meteoritenfragment niedergeht, ergeben sich daraus zahlreiche Herausforderungen für die Mitglieder der Justice League, die nicht nur die Ausbreitung einer potentiell fatalen Seuche eindämmen, sondern sich auch den immerwährenden Argwohn die Menschheit gefallen lassen müssen. Doch auch Superhelden sind kein Garant für eine erfolgreiche Mission und so gerät der Kampf gegen die Krankheit zu einem Rennen gegen die Zeit.

Auch hier gilt natürlich vor allem eines: Die Kunst ist der eigentliche Star. Während die Geschichten weitestgehend recht vorausahnbar und ansatzweise zähflüssig verlaufen, bleibt man staunend an jeder episch gestalteten Einzel- oder gar Doppelseite hängen und verliert sich in den teilweise fotorealistisch anmutenden Zeichnungen. Aber es gilt natürlich auch der Grundsatz: Kunst ist, auch im Comic-Bereich, niemals die ganze Miete und exakt hierbei schwächelt auch Teil 2 von "Die größten Superhelden der Welt". Die Episode um Wonder Woman stellt sich inhaltlich geschlossen in eine Reihe mit den drei Stories aus dem Vorband und zentriert sich auf die Entscheidungen einer moralisch agierenden Heldin in einer unmoralischen Welt. Das ist nicht unbedingt neu, aber erhält durch Ross' Zeichenkunst zumindest äußerlich eine angemessene Wirkung. Die Kurzpräsentationen der jeweiligen Origins von Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Green Lantern, Aquaman, Martian Manhunter, Green Arrow, Hawkman, Atom, Captain Marvel, Plastic Man und der gesammelten JLA-Truppe haben rein erzählerisch auch eher den Wert eines narrativen Lexikons, gäben aber im Großformat sicher herausragende "erzählende Gemälde" ab, die man sich als Fan der einen oder anderen Figur gerne ins Wohn- oder Sammelzimmer hängen würde. "Wahrheit und Gerechtigkeit" versucht dann, auch erzähltechnisch, etwas mehr Wind in die Segel des Bandes zu bringen, bleibt aber auch zu vorhersehbar in den Entwicklungen und schwingt gegen Ende dann auch zu übertrieben die Moralkeule.


DC Comics Graphic Novel Collection 129: JLA - Omega
DC Comics Graphic Novel Collection 129: JLA - Omega
von James Robinson
  Gebundene Ausgabe
Wird angeboten von merch4nerds
Preis: EUR 17,99

3.0 von 5 Sternen Sammelwut Nr.129: Das Ende naht!, 18. August 2017
Nach der Krise ist vor der Krise - obwohl die Justice League von den zurückliegenden Ereignissen der Infinite Crisis, dem Rückzug zahlreicher Helden und der schicksalhaften Auseinandersetzung mit dem Schurken Prometheus gebeutelt ist, wird die Superhelden-Institution von neuem Leben erfüllt. Dick Grayson, ehemals "Nightwing", hat Batmans Rolle übernommen und führt die junge Schar, bestehend aus Supergirl, Donna Troy, Jesse Quick und Jade, in eine ungewisse Zukunft. Als das Crime Syndicate, eine Art "Anti"-JLA aus einer anderen Dimension, einen Angriff auf unsere Welt unternimmt, mit dem Ziel, einem alten Bekannten wieder Leben einzuhauchen und damit Tod und Vernichtung zu säen.

"Omega" ist zwar eine actionreiche und durchaus kurzweilige Geschichte, die aber leider etwas zu aufdringlich in Richtung einer aufgesetzten epischen Erzählung gedrängt wird. Der Oberbösewicht ist ein uncharismatischer, schablonenhafter Gegner, der zwar mächtig austeilen kann, aber dessen Hintergrund nicht sonderlich faszinierend ausfällt. Vielleicht wäre er das, wenn man die vorangegangen Ereignisse allesamt kennt und liebt, aber in dieser Form bleibt Begeisterung für jenen Charakter leider aus. Dies wird auch maßgeblich durch die sich recht voraussagbar entwickelnde Geschichte befeuert, die es sich zudem nicht nehmen lässt, einen handelsübliche "deus ex machina" als ultimative Lösung aller Probleme herbei zu zaubern. Damit untergräbt man die an sich gute Basis erneut und lässt den eigentlich sympathischen Figuren wenig Raum zur eigenen Entwicklung. Künstlerisch ordnet sich der Band auch weitestgehend einem modernen und soliden, aber eben schon oft gesehenen stilistischen Einheitsbrei unter. Als Bonus gibt es mal wieder eine kleine Galerie unnötiger Panel-Großdrucke und die Auseinandersetzung der Justice League mit einem weiteren außerirdischen Gegenstück aus "Justice League of America #87" (1971).

Das Gesamtpaket liest sich damit zwar leicht und locker weg, bleibt aber schlichtweg mit keiner Szene im Gedächtnis haften und verdient sich damit bestenfalls das Prädikat "leichte Kost für Zwischendurch". Das reicht zwar immerhin zu drei durchschnittlichen Sternen, aber große Comic-Kunst sieht definitiv anders aus.
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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 74: Ultimate Comics Spider-Man - Wer ist Miles Morales?
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 74: Ultimate Comics Spider-Man - Wer ist Miles Morales?
von Brian Michel Bendis
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammelwahn Nr.120: Spider-Man ist tot, es lebe Spider-Man!, 18. August 2017
Auch wenn es sich bei dem Wandkrabbler aus New York nicht um einen Royal, wie man bei der Zweckentfremdung des alten und ursprünglich französischen Spruches, der beim Ableben des alten und der Ausrufung eines neuen Königs verlautet wurde, vermuten könnte, handelt, schlug sein Tod im "Ultimate"-Universum doch einige Wellen. Doch als wäre das Ableben Peter Parkers minitiös vom Schicksal geplant worden, hat der 13jährige Teenager Miles eine ebenso entscheidende Begegnung mit einer manipulierten Spinne aus den Oscorp-Laboren, die ihre Beißerchen ebenfalls nicht im Zaum halten kann und ihre Kräfte auf den Jungen überträgt. Von jenem Moment an kann sich der, frisch auf einer Art Elite-Internat angenommene, Schüler unsichtbar machen, Gegner mit einer Art Gift schwächen und natürlich Wände auf und ab krabbeln. Wie auch einst Parker hadert er zunächst mit seinem Schicksal, wähnt sich gar als unerwünschter Mutant und wird erst durch seinen LEGO-fanatischen Kumpel Ganke eines Besseren belehrt. Als Miles dann noch Zeuge von Spider-Mans letztem Kampf gegen den Grünen Kobold und Peters anschließender Trauerfeier wird, scheint er die Herausforderung des hochverantwortlichen Erbes annehmen zu wollen...doch er ist neu in einer Welt voller Spider-Man-hassender Gegner und auch S.H.I.E.L.D. ist gegenüber der neuen freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft äußerst skeptisch.

Es war schon ein kleiner Schock, als Peter Parker sein Leben heldenhaft für den Schutz seiner Familie und Freunde gab und natürlich war man nun mehr als nur gespannt, was Brian Michael Bendis aus dem jähen Kappen des bisherigen Roten Fadens machen würde. Der Staffelstab wanderte also zu einem noch neueren Helden, den allerdings auf den zweiten Blick gar nicht mal so viel von seinem Vorgänger unterscheidet. Natürlich trägt Miles Morales nicht die Altlasten Parkers und seiner unglücklichen engen Bekanntschaften mit einigen seiner Gegner, aber auch er hat eine Familie und Freunde, die ihn theoretisch angreifbar machen. Dennoch wirkt die Figur ausreichend frisch, um dem "Ultimate"-Universum einige neue Möglichkeiten abzugewinnen, auch wenn das enthaltene Auftaktabenteuer eher einem seichten Kennenlernen entspricht. Trotzdem ist es lesenswert, wie Miles die Motivation findet, das schicksalhafte Vermächtnis anzutreten und einige emotionale Momente hinterlassen sichtbare Gänsehaut beim Leser. Künstlerisch verleiht Sara Pichelli dem Abenteuer eine sanfte, moderne und dennoch dynamische Note, die sich trotz allem Festhalten an etablierten Stil-Konventionen eine ausreichende Eigenständigkeit bewahrt. Als Bonus gibt es lobenswerter Weise Nachdrucke einiger Variant-Cover und ein Feature über Brian Michael Bendis' neuen Spider-Man.

Auf Grund der etwas seichteren Geschichte, die sicher noch einen Schuss mehr Dramatik und einige Parallelen zu Parker weniger hätte vertragen können, reicht es zwar nicht zu einzigartigen Gesamtwertungshöhenflügen, aber immerhin zu einem bemerkenswert unterhaltsamen und kurzweiligem Band der Sammelreihe.
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Star Trek NX-01 Enterprise Logo Baseball Cap/hat Aufnäher Patch
Star Trek NX-01 Enterprise Logo Baseball Cap/hat Aufnäher Patch
Wird angeboten von Spider Patch
Preis: EUR 1,98

5.0 von 5 Sternen Rekrutierung erfolgreich!, 13. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der TV-Serie "Enterprise" darf man ab und an der Crew beim Landgang und insbesondere beim Tragen schicker Caps zusehen, die man natürlich als geneigter Fan auch gerne in der Sammlung hätte. Die Originale haben nur ein Problem: Sie sind meistens recht teuer, aber mit verhältnismäßig wenig Aufwand selbst ganz gut reproduzierbar. Dazu benötigt man zum einen natürlich ein passendes Cap (Flexfit, also hinten geschlossen...der Authentizität wegen...) und einen entsprechenden Schriftzug.
Der hier angebotene "NX-01"-Patch ist unkompliziert aufbügelbar, hält bisher ordentlich (hat schon einen Outdoor-Urlaub überlebt) und ist verarbeitungsmäßig solide - das bedeutet insbesondere keine Fadenbildung oder gar Ablösungen. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass man nicht immer das Glück eines so fehlerfreien Exemplares hat, aber es da ich persönlich keinerlei Grund zur Beanstandung habe, sind die fünf Sterne Ehrensache.


Sammlung von Raumschiffen Star Trek Starships Collection Nº 35 Klingon Bird-of-Prey (2150s)
Sammlung von Raumschiffen Star Trek Starships Collection Nº 35 Klingon Bird-of-Prey (2150s)
Wird angeboten von SUPER HERO COLECCIONES
Preis: EUR 27,90

4.0 von 5 Sternen Sammelsucht, der antike Bird of Prey, 13. August 2017
Der klassische klingonische Bird of Prey, wie er aus "Auf der Suche nach Mr.Spock" oder den nachfolgenden Kinofilmen, so wie den TV-Serien "The Next Generation" und "Deep Space Nine" bekannt ist, gehört wohl zu den beeindruckendsten Schiffen des "Star Trek"-Universums. So ist es auch wenig verwunderlich, dass natürlich auch die Prequel-Serie "Enterprise" der Legende, in Form eines Vorgängermodells, Tribut zollte.

Gleich auf den ersten Blick wirkt die etwas grobere Silhouette des Schiffes vergleichsweise antiquiert, was das Modell ebenfalls sehr gut vermitteln kann, auch wenn es vergleichsweise (und etwas subjektiv...) recht schmächtig ausfällt. Diese Wirkung wird auch durch zahlreiche filigrane Elemente unterstützt, die sich insbesondere in den Disruptorkanonen an den Ausläufern der Flügel und an der Unterseite, aber auch an den Verbundstreben zwischen Primärrumpf und Brückensektion befinden. Natürlich sind die Modelle nicht für irgendwelche Stürze prädestiniert, aber sollte der Bird of Prey doch einmal der Schwerkraft nachgeben müssen, steckt er Beschädigungen sicher nicht so einfach weg. Die Bemalung ist weitestgehend solide, wenngleich etwas monoton, und einige Klarteile an den Triebwerken, so wie am zentralen Rumpf lassen das Schiff etwas wertiger wirken. Das beiliegende Heft hält interessante Informationen über das Schiff an sich, dessen Technik und Einsatzmöglichkeiten, aber auch über die Designhistorie und die klingonische Kultur parat.
Zur Spitzengruppe kann man den "Opa" auf Grund seiner etwas einfallslosen Primärbemalung zwar nicht zuordnen, aber in Summe handelt es sich um ein solides Modell der Sammelreihe, an dem Fans sicher ihre Freude haben werden.
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Star Wars Comic-Kollektion: Bd. 24: Blutsbande: Jango und Boba Fett
Star Wars Comic-Kollektion: Bd. 24: Blutsbande: Jango und Boba Fett
von Tom Taylor
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Galaktischer Sammelwahn Nr.24: Die Rückkehr des dunklen Kopfgeldjägers, 13. August 2017
Der Kopfgeldjäger Jango Fett, Klonvorlage für die spätere Armee der Republik, bestand bei seiner Einwilligung in den Deal, seine DNA als Vorbild für jene geschickten Soldaten zur Verfügung zu stellen, darauf, dass ihm einer der Klone, allerdings ohne Wachstumsbeschleunigung, ausgehändigt wird. Seit diesem Zeitpunkt erzog er Boba wie einen Sohn und brachte ihm das Handwerk der Kopfgeldjagd und natürlich dafür nützliche Fähigkeiten bei. Die Geschichte startet mit einem Rückblick, in welchem Jango seinen Ziehsohn einer mächtigen Bestie überlässt und anschließend den Auftrag erhält, eine bestimmte Zielperson auszuschalten. Jahre später erhält Boba ebenfalls den Auftrag, sich eines bestimmten "Klienten" anzunehmen, der aber in den einstigen Auftrag seines Vaters eng verwickelt ist und dem kaltherzigen Kopfgeldjäger einiges abverlangt. Als wäre das nicht genug, scheint eine ganze Horde von Kollegen ebenfalls ein Auge auf Bobas Beute geworfen zu haben und die Jagd beginnt.

Nachdem der erste Auftritt des unglaublich beliebten Kopfgeldjägers innerhalb der Sammelreihe nicht unbedingt zu den Sternstunden der Comic-Geschichte zählte, rückt "Blutsbande: Jango und Boba Fett" das Bild locker wieder zurecht. Wir erleben den Charakter in seinem Element, erfahren einiges über seine Vergangenheit und entdecken tatsächlich fast schon humane Züge in seiner berechnenden Art und Weise. Die Story ist von Anfang an sehr kurzweilig und spannend, leider nicht sonderlich umfangreich - gefühlt handelt es sich bei dem Band sogar um den bisher schmalsten der Reihe. Das Qualität aber vor Quantität geht, beweisen auch die ölgemäldeartigen Zeichnungen, die schlicht und einfach eine wunderbare Stimmung aufs Papier zaubern und ein, aus meiner bescheidenen Sicht, hohes künstlerisches Level erreichen. Als Bonus gibt es eine Galerie mit Covern der Einzelhefte, eine Reportage über die Fauna des Planeten Hoth und ein Feature zum Design in "Der Angriff der Klonkrieger".


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