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Rezensionen verfasst von
Yojinbo

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Uncharted 4: A Thief's End [PlayStation 4]
Uncharted 4: A Thief's End [PlayStation 4]
Wird angeboten von schneidersoft
Preis: EUR 39,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiges Ende einer starken Spieleserie, 13. Mai 2016
Nachdem ich mich nun ausgiebig mit dem Spiel auseinandergesetzt habe, möchte ich ebenfalls meinen Senf dazugeben und meine persönliche Rezension geben. Ich fange diesmal mit dem Fazit an und gehe nachfolgend auf die typischen Teilabschnitte genauer ein.
Mich überzeugt das Spiel von Anfang bis Ende. Ich hatte niemals das Gefühl, mich zu langweilen und fühlte mich zu jeder Zeit super unterhalten. Die Grafik, Atmosphäre und der Sound tun ihr Übriges zu einer sehr spannenden, allerdings (natürlich) auch zum Teil vorhersehbaren Story.
Für mich verdient das Spiel 5 von 5 Sterne, weil es für mich alles richtig macht.

Nun im Detail:

Grafik:
Hier gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu meckern. Mich persönlich hat die Grafik an manchen Stellen wirklich umgehauen und ich musste immer wieder mal stehen bleiben nur um mir die Umgebung anzuschauen. Die Mimik der Charaktere sind ebenfalls extrem gut gelungen und man kann ihnen wirklich immer ansehen, wie sie fühlen. Grafikfehler sind mir bisher keine aufgefallen.
5 von 5 Sterne.

Sound:
Die Uncharted typische Musik unterstützt die Atmosphäre und ist gelungen wie immer. Die Sprecher (deutsch) machen einen sehr guten Job. Für mich gehört die deutsche Synchronisation mit zu den besten, die es überhaupt bei Spielen gibt. Was mir negativ aufgefallen ist, sind die Lautstärken. Während in den Zwischensequenzen die Sprecher sehr gut zu verstehen sind, so sind kurze Gespräche während man spielt zum Teil sehr leise, obwohl der Charakter direkt neben einen steht. Das hat mich doch ein wenig gestört. Ich habe an meiner PS4 eine gute Teufel 5.1 Anlage angeschlossen, also daran kann es eigentlich nicht liegen.
4 von 5 Sterne.

Gameplay:
Beim Gameplay hat sich im Vergleich mit den älteren Uncharted Spielen eigentlich nicht wirklich viel getan. Beim Klettern kann man generell nicht viel falsch machen. Hinzugekommen ist der Enterhaken und das Fahrzeug (Jeep). Die Steuerung des Fahrzeugs ist ok, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Schießereien lassen sich im Großen und Ganzen mittlerweile umgehen, in dem man die Wachen heimlich und leise ausschaltet. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, da ich persönlich auch nicht so der Freund von Shootern bin (liegt aber mehr am eigenen Unvermögen). Die Steuerung geht allgemein sehr gut von der Hand.
Es wurde immer wieder mal erwähnt, dass es zu viele und zu lange Zwischensequenzen gäbe. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Meiner Meinung nach bewegt man sich hier auf dem gleichen Level wie die vorigen Teile.
Meiner Meinung nach gibt es in diesem Teil noch mehr ruhigere Stellen, in denen man etwas mehr "untersucht". Diese Stellen haben mir persönlich sehr gut gefallen.
4,5 von 5 Sterne.

Story:
Ganz großes Kino. Ich habe mich jede Minute unterhalten gefühlt, war nie gelanweilt und konnte kaum den Controller aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Natürlich ist die Story im Großen und Ganzen vorhersehbar und es gibt aller höchstens ein paar kleinere Überraschungen und Wendungen, aber mich persönlich stör das gar nicht, weil ich die Geschichte trotzdem sehr spannend fand.
5 von 5 Sterne.

Mich hat das Spiel also von Grund auf überzeugt. Bin sehr gespannt, was Naughty Dog noch so raus haut in Zukunft.


Fallout 4 Uncut - [PlayStation 4]
Fallout 4 Uncut - [PlayStation 4]
Preis: EUR 27,88

103 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das postapokalyptische Commonwealth hat mich überzeugt!, 10. November 2015
Normalerweise schreibe ich bei einem Spie mit solchem Umfang nicht direkt beim Release eine Rezension. Da ich aber zu den Glücklichen gehöre, die das Spiel schon seit Freitag besitzen und das Wochenende seit langer Zeit mal wieder „hardcore“ zocken konnte und mich das Spiel wirklich sehr überzeugt, möchte ich sämtlichen Gamern, die sich noch nicht für einen Kauf entscheiden konnten, davon überzeugen, dass sich dieses Spiel auf jedenfall lohnt… Unter der Voraussetzung, dass man auf die Art Open-World-Action-RPG steht.
Aber nun zu der Bewertung.

Grafik:
Ich erinnere mich, wie letzte Woche die Diskussionen bezüglich der Grafik losgingen. „Nicht besser als Fallout 3“, war eine der Aussagen, die mir auch ein kleines bisschen Sorge gemacht hatten, auch wenn ich kein Grafikfreak bin. Nichtsdestotrotz kann ich hier definitiv Entwarnung geben. Fallout 4 bewegt sich grafisch auf einem sehr soliden Level.
Schaut man sich mal allein die Licht- und Wettereffekte an, so kommt man doch hin und wieder mal ins Staunen. Es passt einfach insgesamt zum Spiel und zur Atmosphäre, die eingefangen werden soll. Das Spiel bewegt sich grafisch nicht auf dem Niveau vom Witcher 3, aber meiner Meinung nach reicht sie völlig aus. Luft nach oben ist irgendwo immer, ob im postapokalyptischen Boston oder in Novigrad.
Grafische Fehler sind mir persönlich kaum aufgefallen. Die Lippen der Charaktere bewegen sich nicht ganz synchron oder auch mal gar nicht. Die Mimik hält sich in Grenzen, bzw. ist kaum vorhanden. Hier und da schwache Texturen und Clipping-Fehler. Aber das sind allesamt Sachen, die mich persönlich überhaupt nicht stören und mir das Spiel kein bisschen madig machen.
Mach für mich gute 3,5 von 5 Sterne.

Sound:
Hammer. Dieses eine Wort reicht für mein Empfinden eigentlich als Beschreibung aus. Die musikalische Untermalung ist immer stimmig und passt zur Atmosphäre. Die Musik im Radio ist klassisch, wie bei Fallout üblich. Die Sprecher machen insgesamt einen echt guten Job und mit der richtigen Soundanlage machen Schusswechsel mitsamt Explosionen und andere Soundeffekte wirklich was her.
Ich wüsste wirklich nicht, was man da noch besser machen könnte und gebe für den Sound 5 von 5 Sterne.

Story:
Jaaaa, die Story. Typisch für Bethesda ist die Story nicht unbedingt im Vordergrund. Der Eine mag es, der Andere nicht. Mir gefallen Story intensive Spiele in der Regel besser (Last of Us, Life is Strange usw.), aber bei Fallout 4 schreibt man irgendwie seine eigene Geschichte. Klar gibt es einen roten Faden, den man folgen kann, aber irgendwie ist das drum herum so atmosphärisch gestaltet, dass es überall kleine Geschichten zu entdecken gibt. Zur Story (Hauptquest) selbst kann und möchte ich eigentlich auch nicht so viel sagen, weil ich nicht spoilern möchte und auch die Story noch nicht durch habe. Ich finde sie generell wirklich interessant und bin gespannt, wie es weitergeht. Für mich gibt es einige Parallelen zu einem Film mit Will Smith und ich rede jetzt nicht von „I’m Legend“.
Für mich bis dato gute 4 von 5 Sterne für die Story.

Gameplay/Umfang/Questdesign:
Kommen wir zum umfangreichsten Kapitel. Ich werde versuchen, mich einigermaßen knapp zu halten, da dieses Spiel dermaßen an Möglichkeiten bietet und dabei kaum Potential liegen lässt.
Gameplay:
Zum Gameplay kann ich nur sagen, es passt. Die Steuerung geht per Gamepad gut von der Hand, auch wenn man Shooter normalerweise immer besser mit Maus und Tastatur spielt. Wer die alten Fallout Teile kennt (3 und NV), wird sich sofort heimisch fühlen und mit der Steuerung super klar kommen. Das Looten wurde etwas vereinfacht. Schlösserknacken und Terminal hacken funktioniert genauso wie in den alten Teilen. Es gibt zig verschiedene Schwierigkeitsgrade zwischen denen man immer wieder hin und her wechseln kann, wenn man möchte. Ich persönlich finde das Balancing generell auch gelungen. Es kommen immer wieder mal Gegner, die es in sich haben und bei denen man etwas taktischer vorgehen muss. Der Begleiter, den man mitnehmen kann, prescht des Öfteren mal vor und zieht den Kugelhagel auf sich. Nicht immer schön, wenn man sich durch Gegnerreihen schleichen möchte. Apropros Begleiter, die machen auf mich persönlich einen sehr gelungenen Eindruck. Sehr verschiedene Charaktere mit kleinen Hintergrundgeschichten. Ich kann mich meist nur schwer entscheiden, wen ich mitnehme.
Umfang:
Einfach nur heftig, was man hier alles machen kann. Die Welt ist riesig und es gibt alle paar Meter etwas zu entdecken. Jeder Ort schreibt seine eigene kleine Geschichte, weswegen es sich lohnt, an Terminals immer sämtliche Einträge zu lesen. Waffen, Rüstungen und die Power-Rüstung lassen sich sehr detailliert um- und aufrüsten. Die Power-Rüstung generell ist eine echt nette Neuerung und es macht Spaß, schwer gepanzert durch Commonwealth zu laufen. Eine weitere sehr umfangreiche Beschäftigung ist die Erschaffung einer eigenen Siedlung bzw. mehrerer Siedlungen. Das Ganze eingebettet in mehreren Nebenquests ist auch wirklich gut gemacht. Ich habe mich schon dabei erwischt, wie ich stundenlang an meinen Siedlungen gearbeitet habe. Leider ist die Steuerung hier nicht ganz optimal gelöst. Das sorgt hin und wieder für ein wenig Frust, macht aber insgesamt dennoch richtig Spaß.
Questdesign:
Nachdem ich mich mehrfach durch The Witcher 3 gesuchtet habe, bin ich richtig verwöhnt, was gute und atmosphärische Nebenquests und auch Hauptquests angeht. Meine Erwartungen waren hier nicht sonderlich hoch, aber das, was Bethesda hier gemacht hat, weiß zu gefallen. Natürlich gibt es die üblichen „Bring mir das“- und „Töte das und das Monster“- Aufträge, aber es gibt auch sehr viele interessante und gut gemacht Aufgaben zu erledigen, die hin und wieder auch für Überraschungen sorgen. Auch hier möchte ich eigentlich nicht viel spoilern. Nur ein kleiner Tipp: Es lohnt sich, öfter mal das Radio am Pip-Boy einzuschalten ;)
5 von 5 Sterne!!!

Fazit:
Nach The Witcher 3 stand Fallout 4 für mich als absoluter Pflichtkauf dieses Jahr fest. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Ich suchte seit Freitag durch dieses Spiel und habe eine Menge Spaß dabei. Die Zeit verfliegt einfach nur so wenn ich in das postapokalyptische Boston abtauche, die Spielwelt erforsche, der Story folge oder mich um meine Siedlungen kümmere.
Für mich dieses Jahr eins der Spielehighlights.
Es gibt leichte technische Macken, die mich nicht sehr stören, Ladezeiten waren bei mir noch sehr überschaubar und bislang keinen einzigen Absturz.
Für mich sind das gerechtfertigte 5 Sterne für dieses Spiel.
Wer noch Fragen hat oder meine Rezension konstruktiv kritisieren möchte, bitte :)
Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Überblick und meine eigene Meinung gut vermitteln und einigen die Kaufentscheidung erleichtern.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 16, 2015 11:43 AM CET


Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]
Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 34,84

41 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer, aber sehr guter Weg, 3. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach nunmehr weit über 20 Spielstunden und gerade mal 12% Spielefortschritt, werde ich nun auch mal eine Bewertung zu dem Spiel schreiben. Ich bin zwar in der Geschichte noch nicht sehr weit, aber das was ich bisher gesehen habe, reicht für mich persönlich aus, um dem Spiel volle Punktzahl zu geben. Aber nun im Detail:

Grafik:

Sehr detailierte Charaktermodelle, schöne Umgebungen, klasse Lichteffekte und nur wenig zu meckern. So lautet mein Fazit für die Grafik. Ich bin mir zwar sicher, dass sich aus den Kosolen noch mehr rausholen lässt, aber was die Fox-Engine hier zeigt, finde ich schon sehr gut. Hin und wieder gibt es mal leichte Framedrops, die für mich aber nicht störend sind. Es gibt hin und wieder Pop-Ups beim schnellen Reiten durch die offene Spielkarte, aber auch das stört mich nicht. Die Lichteffekte sind wirklich klasse. Als Beispiel nur mal der Moment, wenn ich aus einem dunklen Bereich (Haus oder so) in die Sonne gehe und kurz geblendet bin. Wenn ich mich in der Nacht an einen Wachposten heranschleiche und plötzlich mitten in den Suchscheinwerfer blicke. Wirklich klasse gemacht. Die Charaktermodelle sind auch sehr gelungen.
4,5 von 5 Sternen.

Sound/Musik:

Atmosphärischer geht es kaum. Ob es beim leisen Erkunden die Umgebungsgeräusche sind, ob es die Geräuschkulisse bei Feuergefechten ist oder die wahnsinnig stimmige und passende Musik. Hier bleiben mMn keine Wünsche offen. Die englische Syncro ist ein Traum, auch wenn Big Boss (Kiefer Sutherland) durchaus etwas mehr hätte sprechen können. Das Sammeln der Musik aus der damaligen Zeit empfinde ich auch als sehr nettes Gimmick.
Eine Szene möchte ich hier besonders zum Thema Sound/Musik hervorheben, ohne zu spoilern: Das erste Aufeinandertreffen mit Quiet.
Für mich 5 von 5 Sternen.

Story:
Ich möchte weder spoilern, noch kann ich die komplette Story bewerten, da ich noch nicht sehr weit bin (12%). Aber für mich ist die Story bisher sehr gut und auch fesselnd, auch wenn ich etwas kritisieren muss, dass die offene Welt durchaus ihren Preis in Richtung Story hat. Die Story ist gut, aber bei Weitem nicht so dicht und atmosphärisch wie bei den Vorgängen, was einfach daran liegt, dass man lange zig andere Sachen machen kann und plötzlich 5-6 Stunden vergangen sind, ohne das man in der eigentlichen Story weitergekommen ist. Dies gibt aber nen Bonus im Thema Gameplay.
4 von 5 Sterne für die Story bisher...

Gameplay:
Umfangreich, umfangreicher, Phantom Pain würde ich fast sagen. Was man hier alles machen kann, ist wirklich überwältigend. Es gibt unzählige Waffen, Gegenstände und andere Hilfen, die man in Missionen verwenden kann. Die Wege, eine Mission anzugehen sind nahezu unzählig. Gehe ich leise in die Basis und schalte die Wachen leise nacheinander aus? Versuche ich niemanden auszuschalten und schleiche mich komplett zum Missionsziel? Schnappe ich mir mein geliebtes Scharfschützengewehr und gehe aus der Distanz vor oder stürme ich in guter Rambo-Manie die Basis und lege alles um, was nicht bei drei auf den Bäumen ist? Die Möglichkeiten sind wirklich fast grenzenlos und machen riesig Spaß. Alleine das Auskundschaften einer Basis mit Fernglas und das Planen der Vorgehensweise fesseln mich schon immer sehr lange an eine einzelne Mission bei diesem Spiel. Das Sammeln der Ressourcen für die Mother Base (dazu komme ich gleich) ist in meinen Augen auch sehr gut implementiert.
Zur Mother Base: Einfach nur riesig, wenn sie mal etwas weiter ausgebaut ist. Alleine hier kann man sich stundenlang aufhalten und die Basis erkunden. Das Personal, welches man bei Missionen via Fulton-Ballon gesichert hat, läuft einem hier über den Weg und lässt sich automatisch oder manuell in den einzelnen Bereichen der Mother Base zuordnen. Als Belohnung lassen sich neue und bessere Waffen, Gegenstände und weiteres Equipment entwickeln, die die Missionen erleichtern oder weitere Möglichkeiten der Bewältigung schaffen.
Die Steuerung geht sehr gut von der Hand und wer Ground Zeroes gespielt hat, fühlt sich direkt heimisch. Es gibt bestimmt noch so vieles hier aufzuzählen, woran ich jetzt gerade nicht denke... Aber für mich sind das auf jedenfall 5 von 5 Sterne.

Fazit:
Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain ist genau das, was ich erwartet habe. Extrem umfangreich, mit einer tollen Grafik, einer super Sound-/Musikkulisse und einer immer noch sehr guten Story mit ganz leichten Abstrichen.
Ich kann für mich sagen, dass ich den Kauf nicht bereue und würde auch jedem anderen, der sich mit den alten MGS-Spielen angefreudet hat, eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 17, 2015 5:50 PM MEST


Final Fantasy Type-0 HD
Final Fantasy Type-0 HD
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 19,95

21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Final Fantasy, das mich nach langer Zeit mal wieder fesselt..., 23. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy Type-0 HD (Videospiel)
Nachdem ich nun am Wochenende Zeit hatte, Final Fantasy Type-0 HD ausgiebig anzutesten und einige Stunden zu spielen, möchte ich nun auch eine kleine Rezension schreiben, in der ich auf die einzelnen Kriterien wie Grafik, Sound usw. eingehen möchte.

Grafik:
Hier wohl einer der größeren Streitpunkte des Spiels. Die Grafik wurde mit HD-Grafik zum Teil sehr aufgehübscht und sieht um einiges besser aus als die Originalversion für die PSP von damals. Da es sich hier aber um ein Remake für ein PSP-Spiel handelt, erreicht das Spiel grafisch selbstverständlich nicht das Niveau eines FF XIII beispielsweise. Für Grafiknerds wird das definitiv ein Problem sein. Wer sich aber nicht davon abschrecken lässt, dass die Grafik bestenfalls PS2-Niveau hat, wird dennoch mit einem sehr guten Spiel belohnt.
Für mich persönlich reicht die Grafik für ein sehr gutes "Spielvergnügen" aus. Die Weltkarte wirkt etwas trostlos, bei den Städten wurde sehr viel recycling betrieben, die Zwischensequenzen sind aber zum Beispiel sehr hübsch anzusehen.
Für mich sind das dadurch, dass es sich um ein PSP-Port handelt immer noch 4 von 5 Sterne.

Sound:
Hier gibt es meiner Meinung nach nichts zu meckern. Einige bekannte und typische Final Fantasy Musikstücke sind vorzufinden (z.B. in der Akademie ;) ) und auch bei den anderen Musikstücken brauch sich Type-0 nicht verstecken. Die Synchronsprecher machen ihrerseits auch einen ordentlichen Job und es kommt reichlich Stimmung und auch eine besonders düstere Atmosphäre auf.
5 von 5 Sterne

Story:
Hier möchte ich mich auch recht kurz halten und kann auch eigentlich noch keine endgültige Wertung geben, da ich das Spiel noch nicht durchgespielt habe. Was ich aber bisher mitbekommen habe, fesselt mich sehr und lässt mich nur schwer aufhören zu spielen. Wie schon vorher erwähnt ist die Atmosphäre sehr sehr düster und man lernt den Krieg von seiner dunkelsten Seite kennen. Das Intro alleine schon lässt einen das eine oder andere Mal schlucken...
Das einzige, was mir bisher etwas negativ auffällt und wo ich mir schwer vorstellen kann, dass dies noch viel besser wird, sind die 14 Charaktere der Class 0. Wenn man es von Final Fantasy Spielen sonst gewohnt ist, dass die einzelnen Charaktere einen mehr oder weniger ans Herz wachsen, weil man viel über sie erfährt (ihre Vergangenheit, Beweggründe usw.), bleibt es bei vielen der 14 Klassenmitglieder eher etwas im Dunkeln. Man kann viel nachlesen und so mehr über die einzelnen Personen erfahren, aber das ist natürlich nicht so stimmungsvoll wie wenn sowas in die Geschichte mit eingebunden wird. Vielleicht ändert sich allerdings noch etwas in dieser Richtung und daher möchte ich das (noch) nicht zu stark negativ bewerten.
4 von 5 Sterne.

Gameplay:
Hier spiel Type-0 die große Stärke des Spiels aus. Ein Kampfsystem, welches sehr actionlastig gehalten ist, welches aber dennoch weit mehr fordert als einfaches Buttonsmashing. Taktik, Strategie und die Überlegung, welche Gruppenmitglieder man mitnimmt ist also immer wieder gefragt. Mir persönlich macht das Kampfsystem sehr viel Spaß und ich habe auf der Weltkarte bisher noch keinen Chocobo nutzen wollen, weil ich zu gern kämpfe. Wenn im Spielverlauf die Esper noch hinzukommen, macht es noch etwas mehr Spaß, die mächtigen Geschöpfe direkt steuern zu können und da opfert man gerne mal den eigenen Charakter.
Es gibt eine fast frei begehbare Weltkarte und einige Dungeons zu besuchen, die allerdings gerade für Anfänger nicht wirklich leicht sind. Es gibt interessante und auch weniger interessante Nebenaufgaben, die es zu erledigen gilt. Zwischen den Hauptmissionen hat man in der recht großen Akademie eine bestimmte Zeit zur freien Verfügung. Diese läuft nicht in Echtzeit ab, sondern lässt sich durch bestimmte Aktionen weiter fortsetzen. So vergehen bei Gesprächen mit Charakteren, die ein ! über den Kopf schweben haben 2Std. und beim Besuch der Weltkarte ganze 6 Std. Dies finde ich sehr gut gemacht, da man, egal was man macht, nicht in Stress verfällt und sich bei allem Zeit lassen kann. Einzig überlegt man sich bei den !-Gesprächen, ob man sie wirklich führen möchte, weil doch einige Leute ein ! über den Kopf tragen.
Jeder seiner 14 Charaktere ist im Kampf mehr oder weniger Einzigartig und lässt sich durch verschiedene Fähigkeiten sehr gut individuell einstellen. Durch einen Levelaufstieg erhält man AP, mit welchen man verschiedene Fähigkeiten verstärken oder Neue freischalten kann. Im Kampf reagieren die KI-Kämpfer (man steuert selbst nur einen Charakter, kann aber durchwechseln) bisher ohne große Aussetzer und wenn ich beispielsweise Heilung brauche, geschieht dies auch recht rasch, vorausgesetzt ich habe den richtigen Kämpfer dabei. Stirbt ein Charakter, so lässt er sich nicht wiederbeleben, aber durch einen Anderen ersetzen. Auch dies ist eine sehr gute Idee, da man doch bei 14 Kämpfern nicht allzuschnell den Game Over Bildschirm zu sehen bekommt.
Weiterhin gibt es zu Beginn drei Schwierigkeitsgrade, die sich beliebig an Speicherpunkten umschalten lassen.
Es gibt noch so viel mehr zu dem Spiel zu schreiben über die Chocobozucht, das kleine "Strategiespiel" um Städte zu erobern und und und. Ich denke aber, dass dies den Rahmen sprengen würde und das man vieles auch besser selbst beim Spielen entdecken sollte.
Negativ würde ich lediglich die Kamerasteuerung aufführen, die doch sehr empfindlich bei Betätigung des rechten Sticks reagiert. Sehr gewöhnungsbedürftig und ohne Einstellungsmöglichkeit etwas ärgerlich und nicht optimal gelöst.
Für mich gibt es für das Gameplay allerdings trotzdem 5 von 5 Sterne.

Fazit:
Zum Schluss bleibt mir eigentlich nur eins zu sagen, für mich ist Final Fantasy Type-0 HD seit langem mal wieder ein Spiel, welches mich absolut an den Fernseher fesselt und mich in eine vom Krieg erschütterte Welt eintauchen lässt. Hier bleiben zugegebenerweise manche Charaktere etwas blass und die Grafik auf einem mittleren Niveau. Die Story allerdings reißt einen richtig mit, wenn man sich darauf einlässt. So düster war bisher kein FF!
Der Sound und die musikalische Untermalung tun ihr übriges zu der Atmosphäre und das Gameplay, insbesondere das Kampfsystem, macht richtig viel Spaß.
Ich kann nur jedem, der sich nicht von der auf durchschnittlichem Niveau befindlichen Grafik abschrecken lässt, zu einem Kauf raten. Für mich verdient dieses spiel die volle Bewertung von 5 Sternen!
Konstruktive Kritik zu meiner Rezension ist wie immer gern gesehen :)


Final Fantasy Type-0 HD - Steelbook Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 4]
Final Fantasy Type-0 HD - Steelbook Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 41,83

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Final Fantasy, das mich nach langer Zeit mal wieder fesselt..., 23. März 2015
Nachdem ich nun am Wochenende Zeit hatte, Final Fantasy Type-0 HD ausgiebig anzutesten und einige Stunden zu spielen, möchte ich nun auch eine kleine Rezension schreiben, in der ich auf die einzelnen Kriterien wie Grafik, Sound usw. eingehen möchte.

Grafik:
Hier wohl einer der größeren Streitpunkte des Spiels. Die Grafik wurde mit HD-Grafik zum Teil sehr aufgehübscht und sieht um einiges besser aus als die Originalversion für die PSP von damals. Da es sich hier aber um ein Remake für ein PSP-Spiel handelt, erreicht das Spiel grafisch selbstverständlich nicht das Niveau eines FF XIII beispielsweise. Für Grafiknerds wird das definitiv ein Problem sein. Wer sich aber nicht davon abschrecken lässt, dass die Grafik bestenfalls PS2-Niveau hat, wird dennoch mit einem sehr guten Spiel belohnt.
Für mich persönlich reicht die Grafik für ein sehr gutes "Spielvergnügen" aus. Die Weltkarte wirkt etwas trostlos, bei den Städten wurde sehr viel recycling betrieben, die Zwischensequenzen sind aber zum Beispiel sehr hübsch anzusehen.
Für mich sind das dadurch, dass es sich um ein PSP-Port handelt immer noch 4 von 5 Sterne.

Sound:
Hier gibt es meiner Meinung nach nichts zu meckern. Einige bekannte und typische Final Fantasy Musikstücke sind vorzufinden (z.B. in der Akademie ;) ) und auch bei den anderen Musikstücken brauch sich Type-0 nicht verstecken. Die Synchronsprecher machen ihrerseits auch einen ordentlichen Job und es kommt reichlich Stimmung und auch eine besonders düstere Atmosphäre auf.
5 von 5 Sterne

Story:
Hier möchte ich mich auch recht kurz halten und kann auch eigentlich noch keine endgültige Wertung geben, da ich das Spiel noch nicht durchgespielt habe. Was ich aber bisher mitbekommen habe, fesselt mich sehr und lässt mich nur schwer aufhören zu spielen. Wie schon vorher erwähnt ist die Atmosphäre sehr sehr düster und man lernt den Krieg von seiner dunkelsten Seite kennen. Das Intro alleine schon lässt einen das eine oder andere Mal schlucken...
Das einzige, was mir bisher etwas negativ auffällt und wo ich mir schwer vorstellen kann, dass dies noch viel besser wird, sind die 14 Charaktere der Class 0. Wenn man es von Final Fantasy Spielen sonst gewohnt ist, dass die einzelnen Charaktere einen mehr oder weniger ans Herz wachsen, weil man viel über sie erfährt (ihre Vergangenheit, Beweggründe usw.), bleibt es bei vielen der 14 Klassenmitglieder eher etwas im Dunkeln. Man kann viel nachlesen und so mehr über die einzelnen Personen erfahren, aber das ist natürlich nicht so stimmungsvoll wie wenn sowas in die Geschichte mit eingebunden wird. Vielleicht ändert sich allerdings noch etwas in dieser Richtung und daher möchte ich das (noch) nicht zu stark negativ bewerten.
4 von 5 Sterne.

Gameplay:
Hier spiel Type-0 die große Stärke des Spiels aus. Ein Kampfsystem, welches sehr actionlastig gehalten ist, welches aber dennoch weit mehr fordert als einfaches Buttonsmashing. Taktik, Strategie und die Überlegung, welche Gruppenmitglieder man mitnimmt ist also immer wieder gefragt. Mir persönlich macht das Kampfsystem sehr viel Spaß und ich habe auf der Weltkarte bisher noch keinen Chocobo nutzen wollen, weil ich zu gern kämpfe. Wenn im Spielverlauf die Esper noch hinzukommen, macht es noch etwas mehr Spaß, die mächtigen Geschöpfe direkt steuern zu können und da opfert man gerne mal den eigenen Charakter.
Es gibt eine fast frei begehbare Weltkarte und einige Dungeons zu besuchen, die allerdings gerade für Anfänger nicht wirklich leicht sind. Es gibt interessante und auch weniger interessante Nebenaufgaben, die es zu erledigen gilt. Zwischen den Hauptmissionen hat man in der recht großen Akademie eine bestimmte Zeit zur freien Verfügung. Diese läuft nicht in Echtzeit ab, sondern lässt sich durch bestimmte Aktionen weiter fortsetzen. So vergehen bei Gesprächen mit Charakteren, die ein ! über den Kopf schweben haben 2Std. und beim Besuch der Weltkarte ganze 6 Std. Dies finde ich sehr gut gemacht, da man, egal was man macht, nicht in Stress verfällt und sich bei allem Zeit lassen kann. Einzig überlegt man sich bei den !-Gesprächen, ob man sie wirklich führen möchte, weil doch einige Leute ein ! über den Kopf tragen.
Jeder seiner 14 Charaktere ist im Kampf mehr oder weniger Einzigartig und lässt sich durch verschiedene Fähigkeiten sehr gut individuell einstellen. Durch einen Levelaufstieg erhält man AP, mit welchen man verschiedene Fähigkeiten verstärken oder Neue freischalten kann. Im Kampf reagieren die KI-Kämpfer (man steuert selbst nur einen Charakter, kann aber durchwechseln) bisher ohne große Aussetzer und wenn ich beispielsweise Heilung brauche, geschieht dies auch recht rasch, vorausgesetzt ich habe den richtigen Kämpfer dabei. Stirbt ein Charakter, so lässt er sich nicht wiederbeleben, aber durch einen Anderen ersetzen. Auch dies ist eine sehr gute Idee, da man doch bei 14 Kämpfern nicht allzuschnell den Game Over Bildschirm zu sehen bekommt.
Weiterhin gibt es zu Beginn drei Schwierigkeitsgrade, die sich beliebig an Speicherpunkten umschalten lassen.
Es gibt noch so viel mehr zu dem Spiel zu schreiben über die Chocobozucht, das kleine "Strategiespiel" um Städte zu erobern und und und. Ich denke aber, dass dies den Rahmen sprengen würde und das man vieles auch besser selbst beim Spielen entdecken sollte.
Negativ würde ich lediglich die Kamerasteuerung aufführen, die doch sehr empfindlich bei Betätigung des rechten Sticks reagiert. Sehr gewöhnungsbedürftig und ohne Einstellungsmöglichkeit etwas ärgerlich und nicht optimal gelöst.
Für mich gibt es für das Gameplay allerdings trotzdem 5 von 5 Sterne.

Fazit:
Zum Schluss bleibt mir eigentlich nur eins zu sagen, für mich ist Final Fantasy Type-0 HD seit langem mal wieder ein Spiel, welches mich absolut an den Fernseher fesselt und mich in eine vom Krieg erschütterte Welt eintauchen lässt. Hier bleiben zugegebenerweise manche Charaktere etwas blass und die Grafik auf einem mittleren Niveau. Die Story allerdings reißt einen richtig mit, wenn man sich darauf einlässt. So düster war bisher kein FF!
Der Sound und die musikalische Untermalung tun ihr übriges zu der Atmosphäre und das Gameplay, insbesondere das Kampfsystem, macht richtig viel Spaß.
Ich kann nur jedem, der sich nicht von der auf durchschnittlichem Niveau befindlichen Grafik abschrecken lässt, zu einem Kauf raten. Für mich verdient dieses spiel die volle Bewertung von 5 Sternen!
Konstruktive Kritik zu meiner Rezension ist wie immer gern gesehen :)


Dragon Age: Inquisition
Dragon Age: Inquisition
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 24,99

170 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück zu alten Stärken und für mich DAS RPG 2014, 24. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Inquisition (Videospiel)
Seit vergangenem Mittwoch besitze ich das Spiel und konnte dank Urlaub und viel Zeit am Wochenende meine Spielzeit auf sage und schreibe 48 Stunden hochschrauben. Was für den einen danach klingt, als hätte ich keine Freunde und Hobbys (keine Sorge, soziale Aspekte sind in meinem Leben prima abgedeckt), klingt für den anderen vielleicht auch danach, als hätte mich das Spiel gefesselt und lässt mich einfach nicht mehr los. Letzteres ist hier tatsächlich der Fall.
Ich habe bereits beide Vorgänger gespielt und war bereits von DA:O wahrlich begeistert. Eine echte Rollenspiel-Ikone seiner Zeit mit einer richtig guten Story, klasse Charakteren und eine zu der Zeit soliden Technik. Vom zweiten Teil war ich persönlich eigentlich nur enttäuscht. Levelrecycling pur und dazu Charaktere und Story, mit denen ich zumindest nicht warm geworden bin.
Nun aber zu meiner Bewertung zu DA:I, mit dem ich übrigens bei weitem noch nicht durch bin.

Grafik:

- viele verschiedene Lanschaften und echte Hingucker in den verschiedenen Gebieten (Burgen, Wasserfälle, Sturmküste und und und)
- Drachen sind eine echte Wucht
- Charaktere sind gut und auch detailiert dargestellt
- Bewegungen wirken etwas hölzern
- Mimik ist nur bedingt erkennbar
- Clipping-Fehler

Ein großes Plus in der Grafik sind für mich die vielen verschiedenen Landschaften, die wirklich detailverliebt in Szene gesetzt wurden. Es gibt in jedem Gebiet viel zu entdecken und ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich einige Zeit durch die Gegend gelaufen bin und nur die Umgebung genossen habe. Die Darstellung der verschiedenen Charaktere gefällt mir persönlich auch wirklich gut und insbesondere die Monster, Drachen und Dämonen sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Ich erinnere mich an den ersten Drachen in den Hinterlanden, sehr majestätisch und bedrohlich ;).
Grafisch lässt DA:I allerdings auch noch etwas Luft nach oben. Clipping-Fehler, matschige bzw. spätes Laden Texturen und nahezu fehlende Mimik sind mir persönlich aufgefallen. Ruckler habe ich bisher nur bedingt festgestellt und auch nicht als störend empfunden.
Da die negativen Punkte für mich nicht wirklich störend sind und sie der Atmosphäre keinen Abbruch tun, gebe ich für die Technik/Grafik:

4,5 von 5 Sternen.

Sound:

- Musik eigentlich immer passend und trägt zur Atmosphere bei
- Synchronsprecher (deutsch) machen einen prima Job
- einige bekannte Stimmen dabei

Beim Sound gibt es nichts zu meckern. Die Musik ist passend und stimmig und zum Teil auch wirklich episch. Die Sprecher machen insgesamt einen sehr guten Job und es sind einige bekannte Stimmen dabei (mir sind dabei besonders die Stimmen von Sera und Solas (Payton Sawyer und Nathan Scott von One Tree Hill) aufgefallen.
Nichts zu meckern heißt für mich

5 von 5 Sternen

Story:

Hier möchte ich generell nicht allzuviel verraten. Mir gefällt die Story bisher wirklich gut und es waren schon einige Momente dabei, in denen ich wirklich überrascht war. Sie ist generell gut in Szene gesetzt und spannend erzählt. Ab und zu verliert man mal den roten Faden, weil es in der Welt soviel zu entdecken gibt. Mehr oder weniger gehört allerdings alles zur Story.
Auch hier gibt es von mir

5 von 5 Sterne.

Gameplay:

- Kampfsystem macht wirklich Spaß und gegen starke Gegner (Drachen) ist Tatkik erforderlich
- Handhabung mit Gamepad durchaus ok
- Menuführung solala
- etwas störende Loot-Hervorhebung
- Reiten nicht wirklich schön und eigentlich auch unnötig
- in der Himmelsfeste gibt es viel zu tun (Kartentisch usw.)
- sehr umfangreiches Craftingsystem

Zum Gameplay gibt es einiges zu sagen. Die Kämpfe machen mir persönlich viel Spaß und sie lassen sich auf zwei Arten spielen: actionlastig oder taktisch. Auf dem Schwierigkeitsgrad "Normal" lassen sich die meisten Kämpfe mit der actionlastigeren Methode (man spielt nur einen Charaktere und überlässt der KI die anderen) meist ohne Probleme bewältigen, wenn man sich nicht gerade an zu hohen Leven versucht. Gegen Drachen und andere sehr starke Gegner sieht das aber auch auf diesem Schwierigkeitsgrad wieder anders aus. Ich habe mittlerweile von den zehn Drachen zwei besiegt und beide Kämpfe haben sich sehr in die Länge gezogen und mussten taktisch angegangen werden (Positionierung der einzelnen Charaktere, Ausrüstung vorher anpassen, mit den richtigen Elementen angreifen). Dafür war der Sieg dann eine wahre Befriedigung.
Die beiden anderen Schwierigkeitsgrade ("Einfach" werde ich wohl nicht spielen) werde ich in den nächsten Durchgängen probieren.
Das Spielen mit dem Gamepad geht eigentlich auch sehr gut von der Hand. Lediglich die Menuführung ist etwas gewöhnungsbedürftig und fummelig. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich aber auch darüber hinwegsehen.
Was mich persönlich dann etwas stört, ist die Loot-Hervorhebung in der Umgebung. Sobald man etwas aufheben oder mit etwas interagieren kann, sieht man bereits recht früh die Bezeichnung und das Symbol dafür. Bei einem Druck auf L3 werden die Sachen dann noch einmal hervorgehoben. So kann es dann schonmal vorkommen, dass man wild L3 drückend durch die Gegend läuft, weil man Pflanzen oder so sucht... nicht optimal gelöst, aber auch kein Beinbruch.
Das Reiten ist ein Feature, dem ich bisher keinen wirklichen Nutzen abgewinnen konnte. Natürlich ist man ein wenig schneller unterwegs, aber gerade am Anfang gibt es soviel zu entdecken, dass man quasi nur mit Auf- und Absteigen vom Reittier beschäftigt ist und wenn man bereits alles in einem Gebiet entdeckt hat, nutzt man vermutlich eh das Schnellreisesystem.
Außerdem ist das Reiten nicht wirklich schön in Szene gesetzt (kein Vergleich zu Red Dead Redemption zum Bsp).
Was wiederrum wirklich Spaß macht, ist die eigene Festung. Hier werden Urteile über diverse "Bösewichte" gefällt und am Kartentisch Aufträge an Leliana, Cullen und Josephine verteilt. Dies macht einen heidenspaß und man verbringt gut und gerne mal ein paar Stunden in der Himmelsfeste, nur um den sehr interessanten Gesprächen mit den Mitstreitern zu führen (Ich sage hier nur Der eiserne Bulle: "Lasst uns einen trinken"), eigene Rüstungen herzustellen und zu modifizieren, einen Einkaufsbummel zu machen oder am Kartentisch Aufträge zu verteilen.
Das Craftingsystem ist im Übrigen auch wirklich gelungen und sehr umfangreich. Es gibt Materialien in verschiedenen Stufen und so lassen sich immer bessere Rüstungen und Waffen herstellen.
Für das Gameplay vergebe ich

4,5 von 5 Sterne

Fazit:
Abschließend kann ich für mich sagen, dass DA:I für mich das erste Rollenspiel seit Skyrim ist, welches es schafft, mich für Stunden und Tage an die Konsole zu fesseln. Man schaut gefühlte fünf Minuten nicht auf die Uhr und ist erschrocken, dass fünf Stunden vergangen sind. Bioware hat wirklich viel versprochen und für meinen Geschmack auch ebensoviel gehalten.
Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und nicht jeder wird dieses Spiel lieben, aber ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, wieder in Thedas einzutauchen und meine Inquisition zu mehr Macht zu verhelfen.
Ich hoffe, dass ich mit meinem etwas umfangreicheren Review einigen die Entscheidung, ob sie sich das Spiel holen sollen, erleichtert und bin wie immer für Kritik (sachlich) und Fragen offen.

Neben den ganzen 5- und 1-Sterne-Troll-Rezensionen (Rezensionen, die völlig ohne Argumente für oder gegen das Spiel sind) hoffe ich, dass meine Rezension gut wieder gibt, was mir an dem Spiel so gefällt und warum es für mich DAS RPG 2014 ist.
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2015 9:06 AM CET


The Evil Within (100 % Uncut) - [PlayStation 4]
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel mit klasse Atmosphäre, aber noch kein Next-Gen, 27. Oktober 2014
Nachdem mich doch einige der Rezensionen hier etwas abgeschreckt haben, habe ich mich nun doch dazu entschlossen, dass Spiel zu kaufen und siehe da, die 1-Sterne-Bewertungen verdienen langsam immer weniger Beachtung, ebenso wie die "Das Spiel ist so geil"-5-Sterne-Rezensionen.
Aber legen wir einfach mal los:

Grafik:

Immer wieder habe ich gelesen, dass sich die Grafik auf PS2-Niveau bewegt, dass die schwarzen Balken einen großen Teil des Fernsehers bedecken und dass das Spiel ruckelt ohne Ende. Ok, letzteres wurde ja durch einen Patch behoben, weshalb ich dazu nichts sagen kann, außer dass bei mir nichts ruckelte. Grafik auf PS2 Niveau?? Liebe Kritiker, kauft euch eine Brille!! Besitzt das Spiel eine Next-Gen Grafik? Nein! Aber das was ich zu sehen bekomme, ist weit mehr als PS2. Alleine die ganzen Lichteffekte sind auf der PS2 so überhaupt nie möglich gewesen und auch auf der PS3 wäre die Konsole wohl ganz schön ins Stottern gekommen.
Kommen wir nun zu den schwarzen Balken, die mir persönlich nicht mal richtig aufgefallen wären (übertrieben gesprochen). Klar, sie sind da, aber sie nehmen weit weniger Platz ein, als wie es bei vielen Rezensionen beschrieben steht. Ob man das Ganze jetzt als sinnvolles stilistisches Mittel bezeichnet, ist Geschmackssache, aber mich persönlich haben die Balken nicht gestört. Ich spiele übrigens auf einem 46"- LED -TV, aber vielleicht stören die Balken ja in nem Röhrenfernseher.

3,5 von 5 Sterne

Sound:

Hier macht TEW eigentlich alles richtig. Mit einer guten Surround Anlage kommt die Musik und der Sound auch richtig gut zur Geltung. Man hört immer wieder Geräusche, die die Stimmung anheizen und die Musik ist auch insgesamt sehr passend. Die deutsche Synchronisation gefällt mir auch sehr gut. Hier gibt es also nichts zu meckern.

5 von 5 Sterne.

Story:

Hier möchte ich eigentlich gar nichts verraten. Mir gefiel die Story sehr gut, auch wenn sie zum Teil wirklich ein wenig verwirrt. Aber jeder, der schonmal Silent Hill gespielt hat, weiß genau das zu schätzen. Ich denke aber trotzdem, dass hier noch Luft nach oben ist.

Daher 4 von 5 Sterne.

Gameplay:

Das Spiel ist zu schwer, zu unfair. Es gibt zu wenig Munition. Die Steuerung ist zu hakelig und die Kamera viel zu nah am Charakter. Das sind die Dinge, die besonders in den schlechteren Bewertungen immer wieder Anklang finden. Ist das Spiel zu schwierig? Naja, kommt drauf an, was man kann. Ja, es gibt Stellen, an denen man schonmal seine ganze Munition verballern kann. Es gibt Situationen, in denen ein einziger Kontakt mit dem Gegner reicht um einen ins Jenseits zu befördern. Aber ist das Spiel wirklich zu schwer? Ich denke nicht. Jemand, der sich hier nur zurücklehnen und die Story genießen möchte, sollte sich lieber ein Spiel wi Beyond Two Souls holen, bei dem es kein "Game Over" gibt. Ich finde das Spiel in der Regel recht fair, man sollte sich einfach mal vor Augen führen, welches Genre man hier spielt. Lediglich die Gegner, die einem einen One-Hit-Kill bescheren können, sind ab und an etwas nervenaufreibend.
Die Steuerung finde ich generell in Ordnung. Ich persönlich bin gut mit ihr klargekommen. Die Kamera ist für meinen Geschmack auch nicht zu nah am Spielgeschehen.
Für mich also auch nur Kritik auf hohem Niveau.

4 von 5 Sterne.

Fazit:

Insgesamt bleibt mir nur zu sagen, dass es sich bei TEW um ein sehr solides Horror-Survival-Spiel handelt, mit dem man einige Stunden gut rumbekommen kann. Wem das Genre zusagt und wer durchaus bereit ist, ein nicht zu leichtes Spiel mit einer guten Current-Gen Grafik zu spielen, der kann ohne Bedenken zugreifen.

Viel Spaß beim Daddeln!


Mittelerde: Mordors Schatten - [PlayStation 4]
Mittelerde: Mordors Schatten - [PlayStation 4]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 26,99

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf Erkundungstour durch Mordor mit Talion Bruce Altair, 6. Oktober 2014
Nachdem ich nun an die 20 Stunden in Mordor verbracht habe, möchte ich nun auch meine persönliche Bewertung für das Spiel abgeben. Von vornherein sage ich erstmal direkt, dass mir das Spiel an sich wirklich gut gefällt, ich aber in der einen oder anderen Sache Abstriche mache. Los gehts:

Grafik:

Da es sich bei diesem Spiel um ein Open-World Spiel handelt, erwarte ich selbstverständlich keine Grafik à la Beyond Two Souls oder The Last of Us. Da ich aber das Spiel auf einer Next-Gen Konsole spiele, habe ich natürlich dennoch Erwartungen, die ein GTA V, Red Dead Redemption oder auch Skyrim (für Konsole) übersteigen.
Bei Mordors Schatten bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Zum Einen gefallen mir die Charaktermodelle, insbesondere die Uruks, sehr sehr gut. Finde sie sehr detailliert und auch passend dargestellt. Zum Anderen ist da die Landschaft, die mir grafisch gut gefällt, aber auch, natürlich passend zum Setting, sehr eintönig gestaltet ist. Die Weitsicht ist sehr überschaubar.
Insgesamt bin ich mit der Grafik so zufrieden, wünsche mir aber gerade auf der Next-Gen Konsole zukünftig noch etwas mehr. Hier bin ich beispielsweise sehr auf Dragon Age Inquisition oder The Witcher - Wild Hunt gespannt.

3,5 von 5 Sternen

Sound:

Beim Sound gibt es nicht viel zu meckern. Die Musik finde ich sehr stimmig und auch passend zum Setting, auch wenn ich mir vielleicht den einen oder anderen Titel aus Herr der Ringe oder Der Hobbit gewünscht hätte, was aber mein ganz persönlicher Wunsch gewesen wäre. Die Sprecher machen einen guten Job und besonders Gollum mit dem deutschen Originalsprecher aus den Filmen ist mir positiv aufgefallen.

4,5 von 5 Sternen

Gameplay:

Hier nun das Thema, was wahrscheinlich die meisten Geister scheiden wird. Das Gameplay. Wie in meiner Überschrift erkennbar, verstecken sich im Gameplay von Mordors Schatten essenziell zwei Spiele. Das Kampfsystem ähnelt sehr stark dem aus dem Spiel Batman: Arkham usw. , während sich Talion sehr ähnlich steuern lässt wie die Hauptcharaktere aus den Assasin's Creed Spielen. Den Einen mag das stören und den Anderen eben nicht. Ich gehöre wohl zu letzteren. Ich konnte zwar den Batman Spielen nie viel abgewinnen, aber die Umsetzung des Kampfsystems in Mordors Schatten gefällt mir sehr gut. Hin und wieder ist man vielleicht etwas überfordert mit den recht umfangreichen Steuerungsmöglichkeiten im Kampf, aber besonders die Hinrichtungen sind in ihren Slow-Motions gut in Szene gesetzt und machen richtig Spaß. Beim laufen, klettern, schleichen und springen gleicht Talion fast wie ein Zwilling Altair, Enzio und wie sie alle heißen. Aber auch hier finde ich das nicht allzu schlimm, weil es einfach gut umgesetzt wurde. Ab und zu läuft man mal etwas ungeschickt vor eine Wand oder bleibt mal irgendwo hängen, aber das ist eigentlich eher sehr selten.
Die größte Stärke des Spiels ist wohl das Nemesis-System, welches sehr viel Abwechslung und Persönlichkeit verspricht. Da es bereits mehrfach erklärt wurde, gehe ich nicht viel näher darauf ein. Mir gefällt das System definitiv sehr gut, weil es einfach Spaß macht, zu sehen, wie die verschiedenen Uruk-Hauptmänner reagieren, wenn man ihnen ein zweites oder drittes Mal begegnet. Allerdings denke ich hier, das auch noch etwas Feintuning nötig wäre. Mir ist es nun schon mehrfach passiert, das ein Uruk einfach nicht sterben wollte. Dreimal hab ich ihn "getötet" und plötzlich kam er jedesmal nach einiger Zeit wieder und wollte sich rächen. In meinen Augen vielleicht ne kleine Logiklücke, aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau.
Obwohl man prinzipiell immer mehr oder weniger das gleiche macht, ist bei mir bisher keine Langeweile aufgekommen.
Zum Schwierigkeitsgrad möchte ich noch sagen, dass dieser recht durchwachsen ist. Am Anfang kann es wirklich passieren, dass man das eine oder andere Mal stirbt, weil man sich einer ganzen Horde Uruks gegenübersteht. Später wird Talion stärker und kämpft sich selbt fast problemlos durch eine kleine Armee. Hier wäre vielleicht auch noch etwas Verbesserung möglich.

4 von 5 Sterne

Story:

Kommen wir zur Story. Diese fängt recht gut an, verblasst aber mit der Zeit doch etwas. Besonders wenn man sich viel um Nebenaufgaben und Herausforderungen, von denen es wirklich reichlig gibt, kümmert, kommt die Story, wie bei vielen Open-World Spielen, einfach zu kurz. Die Story ist aber an sich recht interessant und man erfährt schon einiges darüber, wie Sauron die Elben dazu gebracht hat, die Ringe der Macht zu schmieden.

3 von 5 Sterne.

Fazit:
Insgesamt kann ich sagen, dass Mordors Schatten für mich ein solides Spiel für die PS4 ist, welches mir die Wartezeit auf Dragon Age doch sehr verkürzt. Es macht Spaß, sich durch die Uruks zu kämpfen und die Hauptmänner gezielt auszuschalten.
Verbesserungen in Sachen Grafik, Gameplay und Storyintensität bleiben dennoch nötig, um das Spiel definitiv zu einem "must have"-Titel zu machen.
Falls man sich unsicher sein sollte, ob einem das Spiel gefällt, einfach aus der lokalen Videothek ausleihen und probespielen.
Wer die Batman und Assasin's Creed Spiele gut findet und Spaß dran hat, bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung.

Meine Rezension ist natürlich wie immer rien subjektiv und Kritik ist natürlich willkommen. Letzteres aber bitte sachlich und mit angerachter Höflichkeit.

Frohes Daddeln noch.


FIFA 15 - Standard Edition - [PlayStation 4]
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Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 18,01

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fifa 15 - eine solide Fußballsimulation, 29. September 2014
Nachdem ich mich nun ausgiebig mit Fifa 15 auseinandersetzen konnte, möchte ich mir nun auch die Mühe machen, eine kleine Rezension zu verfassen.
Dies soll neben dem ganzen 1-Sterne-S***storm und den 5-Stern-"ich hol mir einen runter" Rezensionen eine ernstzunehmende Rezension werden.
Ich versuche meine Rezension einigermaßen sinnvoll zu gliedern und mit einem abschließenden Fazit zu versehen. Außerdem beziehe ich meine Rezension nur auf den Offline-Modus, da ich das Spiel online einfach nicht verwende.

Grafik:
Grafisch hat sich im Gegensatz zu Fifa 14 schon einiges getan. Zum Teil sind es nur Kleinigkeiten, die aber allesamt zur Atmosphäre beitragen. Hier möchte ich den detaillierten Rasen ansprechen, der besonders in den Wiederholungen gut zum Tragen kommt. Spritzwasser bei Regen, fliegende Grashalme bei Schüssen und Abnutzungen am Rasen sind sichtbar und gut umgesetzt. Die Trikots verschmutzen mit der Zeit. Die Mimik der Spieler schaut ebenfalls gut aus. Die Wiederholungen bzw. Spielzusammenfassungen am Ende des Spiels sind wirklich sehenswert und lassen TV-Feeling aufkommen.
Negativ ist mir aufgefallen, dass einfach noch zu viele Fußballer nicht richtig zu erkennen sind. Das Publikum gefällt mir auch nur bedingt. Hier hätte man noch mit mehr Fahnen und Plakaten etwas mehr Realität reinbringen können.

Ich gebe 4 von 5 Sterne.

Sound:
Die Soundkulisse gefällt mir prinzipiell sehr gut. Mit einer ordentlichen 5.1 Anlage kommt schon gute Fußballstimmung auf. Hin und wieder reagieren die Fans nicht logisch aufs Spielgeschehen und die Fangesänge könnten insbesondere in der Buli noch umfangreicher sein. Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau.

Auch hier 4 von 5 Sternen.

Gameplay:
Nun zu dem, was ein Fußballspiel eigentlich ausmacht: das Gameplay. Hier macht Fifa 15 vieles richtig, aber auch einiges verkehrt.
Zuerst zum Positiven:
Das Spiel fühlt sich mehr wie Fußball an als der Vorgänger. Die Bewegungen (insbesondere der Torhüter) sehen um einiges besser aus und das ganze Spiel lässt sich viel flüssiger gestalten. Wenn man die Spielgeschwindigkeit herunter setzt, kommt auch mMn ein sehr realitätsnahes Fußballspiel zustande.
Negativ ist mir aufgefallen, dass die Torhüter zwischendurch extreme Aussetzer haben und dass sich die Abwehr viel schwerer steuern lässt.

3.5 von 5 Sterne

Fazit:
Ich für meinen Teil halte Fifa 15 für keinen Fehlkauf. Das Spiel hat definitiv nach Fifa 14 einen Sprung in die richtige Richtung gemacht, lässt sich aber hier und da noch verbessern.
Im Karrieremodus habe ich viel Spaß daran, eine englische 4.Liga-Mannschaft bis in die Premier League hochzubringen und da dann für Furore zu sorgen.
Natürlich ist diese Rezension eine Spiegelung meiner persönlichen Meinung.


Watch Dogs - Bonus Edition - [PlayStation 4]
Watch Dogs - Bonus Edition - [PlayStation 4]

79 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, aber technisch noch nicht "Next-Gen", 27. Mai 2014
Ich habe am Samstag Watch Dogs erhalten und seitdem sehr ausgiebig gezockt. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dem Spiel drei oder vier Sterne geben soll. Da mir das Spielprinzip aber generell schon sehr gut gefällt, habe ich mich für vier Sterne entschieden. Aber jetzt gehe ich erstmal etwas ins Detail:

Grafik:

Dies wird wohl das größte Streitthema bei diesem Spiel sein. Auf der PS3 hätte es bei diesem Niveau definitiv nichts zu meckern gegeben, bei der PS 4 wird allerdings etwas mehr erwartet und dem schließe ich mich auch an. Wenn wir mal die Auflösung von 900p außer acht lassen (ich bin nicht so "Auflösungsverliebt", daher für mich zweitrangig), sieht das Spiel eigentlich schick aus, aber wenn ich es mit GTA V für die PS 3 vergleiche, so muss ich definitiv einige Abstriche machen. Lichteffekte und Sachen wie Explosionen, Rauchwolken und nächtliches Gewitter sehen wirklich gut aus und machen schon einiges her. Was mir nicht so gut gefällt ist beispielsweise die Wasserdarstellung. Diese hat mir bei GTA viel besser gefallen. Bei Tag wirkt Chicago teilweise etwas fad. Auch die Autos machen bei GTA in Sachen Darstellung und auch Vielfalt mehr her. Ich denke außerdem, dass bei der Charakterdetailierung mehr drin gewesen wäre, gerade hinsichtlich Mimik. Für ein PS 3 Spiel auf diesem Niveau hätte ich für die Grafik fünf Sterne vergeben, da wir aber mittlerweile bei der nächsten Konsolengeneration sind und wir hier mehr erwarten können und sollten und in Zukunft garantiert auch noch besseres bekommen werden vergebe ich für die Grafik:

3 von 5 Sternen.

Sound:

Meiner Meinung nach macht WD in Sachen Sound und Musik eher einen recht soliden Eindruck. Was mir persönlich gut gefällt ist die deutsch Syncro (viele bekannte Stimmen) und die Musikauswahl ist auch ok und vielseitig. Was mir gar nicht gefällt sind die Motorengeräusche. Außerdem finde ich beispielsweise die Gewitter etwas zu unspektakulär in Szene gesetzt, aber das ist zweitrangig. Schießereien und Explosionen kommen in DTS mit meiner Teufel Anlage ziemlich gut zur Geltung.

4 von 5 Sterne

Story:

Zur Story möchte ich nicht viel sagen, weil ich nicht spoilern möchte. Mir persönlich gefällt diese aber recht gut und ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich Nebenaufgaben links liegen gelassen habe, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Da ich bezüglich der Charakterdarstellung /-entwicklung und der emotionalen Tiefe allerdings noch Luft nach oben sehe, gebe ich auch hier

4 von 5 Sterne

Gameplay:

Nun das eigentlich umfangreichste Thema bei diesem Spiel, denn es gibt wirklich sehr sehr viel zu machen. Aber zurerst einmal die negativen Sachen: Es gibt zwei Sachen, die ich einfach nur schlecht finde. Das ist zum einen die sehr träge Steuerung beim Autofahren, die ein kontrolliertes Driften in Kurven fast unmöglich macht und die Physik beim Rammen anderer Autos. Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt, wenn ich frontal in ein anderes Auto fahre, denn beim Autoscooter damals ist das andere Fahrzeug genau so abgeprallt wie bei WD.
Hier wäre definitiv mehr drin gewesen!!

Was mir sehr gut gefällt, ist die Vielfalt der Nebenaufgaben. Man kann Bankkonten hacken, Poker/Hütchenspiele/Schach u.a. spielen, sich in Häuser hacken und und und... Ich möchte jetzt hier nicht alles aufzählen, aber im sehr lebendig gestaltetem Chicago gibt es abseits der Story massig zu entdecken und sehr viel zu tun. Langeweile kommt hier nicht so schnell auf.

Auch der Online-Part macht eine Menge Spaß. Besonders das "Hide and Seek", wenn man jemand anderes hackt oder selbst plötzlich gehackt wird. Die anderen Online-Parts habe ich noch nicht wirklich getestet, denke aber, dass man mit denen auch Spaß hat.

Insgesamt vergebe ich für das Gameplay

4von 5 Sterne

Fazit:

Insgesamt macht WD für mich persönlich einen sehr soliden bis guten Eindruck. Wenn man die Mängel was Physik,Fahrverhalten und die träge Steuerung außer acht lässt, wenn man bei Grafik und Technik ein Auge zudrückt und auf die "echten" Next-Gen Titel noch warten kann, hat man mit WD eine Menge Spaß. Man sollte sich einfach auf die vielen Möglichkeiten im Spiel und die gute Story einlassen und das Spiel auf sich wirken lassen.

Die Rezension spiegelt meine persönliche Meinung wieder, die ich versucht habe, gründlich und sinnvoll zu belegen. Wie immer freue ich mich über konstruktive Kritik.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2014 7:32 AM MEST


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