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Tammy1982 "tinab682"

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Queen of Clouds: Die Wolkentürme
Queen of Clouds: Die Wolkentürme
von Susanne Gerdom
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Fantasy-Roman, der magische und Science-Fiction Elemente miteinander verbindet, 6. Januar 2015
Elster lebt in den Schluchten zwischen den Türmen und muss schwer arbeiten, um die Forderungen der Türmer erfüllen zu können. Als sie eines Tages bei einem brutalen Überfall zweier königlicher Türmer eingreift, befürchtet sie schon ihr Leben verspielt zu haben. Jedoch wird sie nicht getötet, sondern auf eine gefahrvolle Reise geschickt, um den sogenannten Turm Null zu finden und den Ewigen König zu befreien, wie es eine Legende besagt.
Zusammen mit ihr wird der junge Türmer Valentin mit auf die Reise geschickt. Valentin soll die Nachfolge des herrschenden Panarchen antreten und vorher noch auf dieser Reise seinem Volk einen großen Dienst erweisen.
Bei der ungleichen Reisegesellschaft fliegen schon bald die Fetzen, aber auch bei den Zurückgebliebenen brodelt es gehörig. Denn das ungerechte System wird von immer mehr "Schluchtern" hinterfragt und nicht mehr geduldet. Schaffen es Elster und Valentin Turm Null zu finden und die Legende zu erfüllen?

Susanne Gerdom schafft in diesem Fantasy-Roman eine spannende Welt, die zwischen absolutem Hightech und tiefstem Mittelalter schwankt. Gleichzeitig gibt es ein extrem ungerechtes Sozialsystem, dass den "Türmern" erlaubt in Saus und Braus zu leben, während die "Schluchter" immer kurz vor dem Verhungern stehen. Die Legende vom Ewigen König schafft ein Bindeglied zwischen den beiden Fraktionen und doch stellt sich schließlich heraus, was sich tatsächlich hinter der Legende und diesem ungerechten System verbirgt.

Die Erzählweise wechselt dabei zwischen der Sicht von Elster und der Sicht von Valentin und auch noch einigen anderen Charakteren. Durch diesen stetigen Wechsel kommen die Ungerechtigkeiten noch besser zu tragen und gleichzeitig erhöht der Wechsel immer von einer Figur zur anderen stetig die Spannung.

Alle auftretenden Figuren werden dabei sehr detailliert und intensiv beschrieben und ich konnte mich in alle Figuren, sogar den Panarchen, gut einfühlen. Schön ist dabei auch zu beobachten, wie die Figuren sich weiter entwickeln und im Laufe des Buches ganz andere Seiten an ihnen zum Vorschein kommen.

Die magischen Elemente sind spannend beschrieben und einige Ideen, fand ich sehr faszinierend. Die Hintergründe zur Entstehung der Türme werden auch beleuchtet und auch wenn nicht alles im Detail beschrieben wurde, konnte ich mir doch ein gutes Bild machen, wie es zu ihnen kam und auch was es mit dem Ewigen König auf sich hat. Faszinierend fand ich auch, dass in diesem Roman Fantasy- und Science-Fiction-Elemente miteinander kombiniert werden, was mir sehr gut gefallen hat.

Alles in allem ein spannender und gut erzählter Fantasy-Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Das Ende ist in sich abgeschlossen, bietet trotzdem noch genug Spielraum für einen weiteren Teil, ohne dabei offen zu enden. Tolles Buch, für das ich gerne 4ratten vergebe und es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Susanne Gerdom bleiben!


Die Tochter des letzten Königs: Ein Geraldines-Roman 1 - Historischer Roman
Die Tochter des letzten Königs: Ein Geraldines-Roman 1 - Historischer Roman
von Sabrina Qunaj
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer historischer Schmöker über das Leben der walisischen Fürstentochter Nesta, 6. Januar 2015
1092: Die 8-jährige Nesta, eine walisische Fürstentochter muss mit ansehen, wie ihre Familie getötet, ihrem Bruder die Hand abgehackt wird und sie selber schließlich in Gefangenschaft landet. Als sie ins heiratsfähige Alter kommt, besucht zu ihrem Glück der englische König zusammen mit seinem Bruder ihren Gefängnismeister und ihre Schönheit und ihre Wichtigkeit im Kampf um die Krone führen dazu, dass sie an den englischen Hof geholt wird. Sie wird die Geliebte von König Henry und gebährt ihm einen Sohn. Doch nach der Geburt ist nichts mehr, wie es vorher war und Nesta wird zum Spielball der politischen Interessen und muss denjenigen heiraten, den sie auf keinen Fall ehelichen wollte.

Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, war ich schon mitten drin in der Geschichte um die Fürstentochter Nesta und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Bei Nesta handelt es sich um eine tatsächliche historische Figur, über die verschiedene Geschichten zum Teil auch Verleumdungen im Umlauf sind. Sabrina Qunaj hat ihr Leben eingehaucht und ihre Geschichte so geschrieben, wie sie vielleicht sogar - ich hoffe es zum Teil für sie - tatsächlich stattgefunden hat.

Nesta ist mir dabei sofort ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelitten, gefiebert und geliebt. Auch allen anderen sowohl historisch belegten wie auch erfundenen Figuren haucht die Autorin unglaublich viel Leben ein und es war schön König Henry zu verfolgen und sich vorzustellen, dass er vielleicht sogar wirklich so agiert hat. Spannend war für mich auch die Entwicklung der Figuren zu sehen und über die Jahre, die ich die Charaktere begleiten konnte, mitzuerleben, wie sie sich sowohl zum Guten, wie auch zum Schlechten entwickeln.

Dabei werden die Figuren und auch die Umgebung so lebensecht und mit so vielen Emotionen beschrieben, dass ich mich in dem Buch verloren habe und das Gefühl hatte, ich wäre mit dabei. Würde im Schloss flanieren, überfallen werden... Ein Roman, der mich sofort mitgerissen hat.

Nebenbei habe ich dabei auch noch einiges über die Geschichte von England und Wales gelernt. Viele Dinge waren mir bislang noch gar nicht bekannt und ich finde es sehr gut, wie die historischen Begebenheiten und Details in diesen Roman eingearbeitet worden sind. Sehr gut gefällt mir dabei auch, dass es ein ausführliches Nachwort gibt, in dem die Autorin nochmal darauf eingeht, was Tatsachen und was Fiktion entspricht.

Alles in allem ein wunderbarer historischer Schmöker, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte und mir bildhaft das Leben der walisischen Fürstentochter Nesta näher gebracht hat. Für mich ein absoluter Buchtipp und bekommt volle fünf Sterne.


Der Ozean am Ende der Straße: Roman
Der Ozean am Ende der Straße: Roman
von Neil Gaiman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

4.0 von 5 Sternen Magisches (Horror-)Märchen für Erwachsene, 6. Januar 2015
Ein Ich-Erzähler, dessen Namen der Leser während des gesamten Buches nicht erfährt, kommt als erwachsener Mann an den Ort zurück, wo er als 6-jähriger einige schauerlichen Dinge erlebt hat. Während er sich dem Teich nähert, an dem er als 6-jähriger mit seiner damaligen Freundin Lilly auch gewesen ist, kommen nach und nach die Erinnerungen zurück und was er da zu erzählen hat, erinnert mit der Zeit immer mehr an ein Gruselmärchen.

Der Roman beginnt schon sehr geheimnisvoll und wird im Laufe der Zeit immer düsterer und unheimlicher. Die Dinge, die sich bei dem Ich-Erzähler als Kind abspielen, können zum Teil gut für Alpträume dienen. Mich zog aber diese dunkle und unheimliche Erzählart in ihren Sog und das kleine Büchlein war schnell ausgelesen.

Der Autor baut dabei nach und nach immer mehr magische und märchenhafte Elemente in seine Erzählung mit ein und nach Ende des Buches würde ich diesen Roman als (Horror-)Märchen für Erwachsene einstufen. Verwirrend blieb für mich bis zum Schluss, warum er dem Erzähler keinen Namen gibt und das Buch ohne Erwähnung von diesem enden lässt. Interessanterweise störte mich jedoch dieser fehlende Name irgendwann nicht mehr und ich akzeptierte das einfach. Genauso wie ich die magischen Elemente einfach akzeptierte.

Zum Teil werden die magischen Elemente erklärt, zum Teil werden aber keine weiteren Erklärungen geliefert und einiges blieb offen. Einige Dinge hätte ich mir schon noch genauer erklärt gewünscht, jedoch auch ohne diese funktioniert der Roman sehr gut.

Immer wieder hat der Autor vergleiche zur Erwachsenenwelt eingebaut und es finden sich einige schöne Sätze darüber, wie Kinder noch die Welt betrachten und was sie dann im Laufe des erwachsen werdens irgendwie vergessen oder einfach verlieren. Dazu gibt es einige schöne Aussagen, die so wahr sind und die mich zum Teil auch wieder in meine Kindheit zurück versetzt haben.

Gut gefallen hat mir, dass es am Ende eine Erklärung dafür gibt, wieso der Ich-Erzähler scheinbar so normal leben kann, obwohl er als kleines Kind so schreckliche Dinge erleben musste.

Alles in allem ein magisches Buch, das mich schnell in seinen Bann gezogen hat und ich sehr gerne gelesen habe. Aufgrund der paar Schwächen vergebe ich insgesamt vier Sterne.


Tage wie Salz und Zucker
Tage wie Salz und Zucker
von Shari Shattuck
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wohlfühlbuch und Plädoyer gegen Vorurteile, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Tage wie Salz und Zucker (Taschenbuch)
Ellen ist stark übergewichtig und hat es dabei perfektioniert für ihre Umwelt einfach unsichtbar zu sein. Sie lebt in einem unscheinbaren Ein-Zimmer-Appartment, geht nachts zum Putzen in einen Supermarkt und verbringt ihre freie Zeit ansonsten damit andere Leute zu beobachten. Alleine mit sich und ihrer Katze als stille Beobachterin ist sie am glücklichsten. Bis zu dem Tag, als sie auf Temerity trifft. Die junge Frau ist blind, nimmt das aber mit Humor und Ellen ist so fasziniert von ihr, dass sie ihr schließlich in einem gefährlichen Moment zu Hilfe eilt. Von diesem Moment an verbindet die beiden Frauen eine ungewöhnliche Freundschaft und gemeinsam fangen sie an sich dort einzumischen, wo sie Ungerechtigkeit wittern.

Die Hauptfigur im Buch ist Ellen und ich fand es total schön ihre Entwicklung im Laufe des Buches zu beobachten. Von einem "Schatten" entwickelt sie sich zu einer relativ selbstbewussten Frau und dabei wurde mir als Leser schnell klar, dass ihr Übergewicht direkt mit ihrem seelischen Zustand zusammenhängt. Gut fand ich, wie die Autorin beschreibt, inwiefern Essen einfach Balsam für Ellen's Seele ist und sie die Menge einfach als Ausgleich für die fehlende menschliche Nähe braucht. Umso schöner ist es dann zu lesen, wie Ellen durch ihre Freundschaft mit Temerity aufblüht und ganz ungeahnte Potenziale in sich entdeckt.
Auch Temerity ist ein ganz toller Charakter und ihr Humor und ihre Art und Weise, wie sie mit ihrer Blindheit umgeht, fand ich einfach klasse. Schön wird anhand ihrer Figur auch beschrieben, dass Behinderungen, wie z. B. ihre Blindheit, kein Grund sind, warum man den Menschen anders behandeln sollte.

Den beiden Frauen dabei zuzugucken, wie sie das Leben ihrer Mitmenschen aufwirbeln und sich dort einmischen, wo es notwendig ist, fand ich total klasse. Es hat einfach Spaß gemacht zu lesen, wie sie sich für Gerechtigkeit gerade dort einsetzen, wo sie nicht immer vorhanden ist und viele Menschen sehr glücklich machen. Bei vielen Szenen hatte auch ich Tränen in den Augen vor lauter Rührung. Gleichzeitig kam auch der Humor, dank Temerity, nie zu kurz und es gab einige Momente, in denen ich schon fast laut lachen musste.

Das Ende hat mich richtig glücklich zurück gelassen und ich fand es nur fast schade, dass ich die beiden Freundinnen nicht mehr weiter begleiten darf.

Alles in allem ein richtiges Wohlfühlbuch und ein Plädoyer dafür, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Für mich ein absoluter Buchtipp und dafür gibt es volle fünf Sterne.


Winterkrieg: Roman
Winterkrieg: Roman
von Philip Teir
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschender Roman, der von Anfang bis Ende emotionslos bleibt, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Winterkrieg: Roman (Gebundene Ausgabe)
Um die Ehe von Max und Katriina steht es nicht zum Besten. Obwohl er früher ein gefeierter Soziologe gerade zum Thema Sexualität und Ehe war, sieht es in seiner Ehe nicht rosig aus. Während Max sich einfach weiter in seine theoretischen Abhandlungen verkriecht, gestaltet sich Katriina ihr eigenes Leben und auch im Leben von ihren Töchtern Eva und Helen läuft nicht alles so rund, wie es nach außen den Anschein hat. Während Eva in London Kunst studiert und sich auf eine Affäre mit ihrem Professor einlässt, scheint Helen eine Bilderbuchehe mit Mann und 2 Kindern zu haben, doch auch hinter dieser Fassade bröckelt es.

Die Geschichte wird sehr unaufgeregt erzählt und zu Beginn des Buches fand ich das noch sehr unterhaltsam. Meine Hoffnung bestand darin, dass sich die Spannung schon nach und nach aufbauen wird. Jedoch bleibt das Buch die gesamte Zeit über "unaufgeregt" und konnte mich zu keiner Zeit wirklich packen. Darüber hinaus wurde alles in einem für mich gefühlt sehr nüchternen Tonfall erzählt, wodurch auch die tragischen bzw. dramatischen Inhalte bei mir nicht als wirklich schlimm ankamen. Ich habe über die Gefühle gelesen, aber ich konnte sie nicht selber fühlen.

Die Charaktere blieben mir auch zum größten Teil unverständlich und bis jetzt weiß ich immer noch nicht, warum sie so seltsam zum Teil agierten und was genau so schief gegangen ist, dass auch die Ehe von Max und Katriina irgendwie nur noch zum Schein bestanden hat. Während der Lektüre habe ich mir oft die Frage gestellt, was denn da passiert ist, aber die Antwort darauf habe ich nicht bekommen. Außer so pauschale Aussagen von den Töchtern, dass die Ehe von den beiden schon immer so schrecklich war.
Eva's Geschichte konnte mich dann noch mit am meisten fesseln, jedoch konnten auch hier viele Momente für mich emotional nicht miterlebt werden, da die nüchterne Sprache dies ständig verhindert hat. Obwohl gerade bei Eva einiges an Drama zusammen kommt, jedoch mich fast gar nicht berührt hat.
Die Situation von Helen ist dann nur noch gefühlskalt und wird auch so beschrieben und ich habe mich bei ihr vor allem gelangweilt.

Das Buch endet entsprechend unaufgeregt, wie es auch begonnen hat und nach Ende der Lektüre habe ich mich tatsächlich gefragt, was mir dieses Buch jetzt gebracht hat und konnte nichts finden.

Alles in allem leider ein enttäuschender Roman, der langsam vor sich hinplätschtert, durch die nüchterne Figurenzeichnung bei mir aber keine Emotionen wecken konnte. Dafür vergebe ich noch gerade so einen Stern.


Das Vermächtnis von Granada: Roman (La Caminata-Romane, Band 2)
Das Vermächtnis von Granada: Roman (La Caminata-Romane, Band 2)
von Ulrike Schweikert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Spanien zu Zeiten Isabells von Kastilien, 5. Januar 2015
Isaura wollte eigentlich nur ihren Urlaub in Kastilien im geerbten Haus von ihrer Tante verbringen, aber wegen dem charmanten Arzt Marco und einem Kater kann sie sich einfach nicht dazu aufraffen wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Nachdem sie zudem immer wieder von Visionen zur Zeit von Königin Isabell von Kastilien heimgesucht wird, beschließt sie ihren Job als Reporterin mit ihrer Neugier zu verbinden und begibt sich mit Marco auf eine Reise auf den Spuren von Königin Isabell. Dabei werden ihre Visionen immer intensiver und schließlich passiert das Unfassbare...

Auf zwei Zeitebenen wird die Geschichte in diesem Buch voran getrieben. Zum einen ist das die heutige Zeit, in der der Leser Isaura bei ihren Recherchen zu Isabell begleiten kann. Zum anderen wird auf einer anderen Zeitebene in der Vergangenheit die Geschichte von Königin Isabell aus Sicht ihrer Hofdamen Jimena und Theresa erzählt. Da ich diese Erzählweise sehr mag, hat sie mir auch hier wieder gut gefallen.

Die eingebaute Zeitreise-Idee, wie sie in diesem Buch umgesetzt wurde, gefällt mir sehr gut und auch wenn es zum Teil esoterisch wird, konnte ich die Erklärungen immer gut nachvollziehen. Zeitreisen sind ja immer ein schwieriges Thema, aber ich finde das hier auch die Verschiebung der Zeitgeschwindigkeit gut dargestellt wurde.

Isaura ist ein sehr sympathischer Charakter und ich habe sehr schnell mit ihr mitgefiebert und sie sehr gerne bei ihrem Abenteuer verfolgt. Auch die Nebencharaktere werden schön eingeführt und spannend fand ich, dass gerade den belegten historischen Persönlichkeiten Leben eingehaucht wurde und ich mir gut vorstellen konnte, dass die jeweilige Figur sich wirklich so verhalten haben könnte.

Insgesamt wurden die historischen Begebenheiten interessant eingearbeitet und gerade auch spannende Details zur Königin oder auch dem König geschickt in den Gesamtzusammenhang eingebaut. Die Belagerungen und Schlachten wurden so weit ausdetailliert, dass man sie sich als Leser gut vorstellen konnte, jedoch auch nicht mit zu vielen Details überfrachtet wurde. Alles in allem war es eine ziemlich kriegerische Zeit in Spanien, die sich gut in diesem Buch wiederfindet.

Obwohl dieses Buch den 2. Teil von einer Trilogie darstellt, hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen und ich denke es ist nicht zwingend notwendig, den Vorgängerband gelesen zu haben.

Alles in allem eine spannende und historisch gut recherchierte Lektüre. Dafür vergebe ich 4 Sterne.


Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen
Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen
von Bernd Perplies
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 2. Januar 2015
Iolan wächst glücklich bei seinen Adoptiveltern zusammen mit seinen Adoptivgeschwistern in einem Fischerdorf auf. Äußerlich unterscheidet er sich eigentlich nicht von den anderen, bis auf die seltsamen Tatoowierungen auf seiner Haut, die regelmäßig durch den Quano-Magier Arastoth aufgefrischt werden, mit der Begründung, dass sie ihn vor einer schlimmen Krankheit bewahren. Als sein Dorf eines nachts von Soldaten des Kaisers in Schutt und Asche gelegt wird, entkommt Iolan durch die Hilfe von Arastoth und schwört dem Kaiser Rache. Nicht ahnend, wie viel ihn mit dem Kaiser tatsächlich verbindet und welche Wahrheit dort auf ihn lauert.

Bernd Perplies lässt in seinem Roman eine faszinierende Welt vor den Augen des Lesers entstehen, die mich zum einen an unser Mittelalter erinnert hat, dann aber bedingt durch die Magie doch schon fortschrittlicher ist, als wir in der Vergangenheit waren. Gleichzeitig wird diese Welt durch faszinierende Wesen bevölkert, wie z. B. Quano-Magier oder auch andere Geschöpfe aus der Wüste. Dabei werden sowohl die Welt, wie auch die Geschöpfe detailliert beschrieben und der Autor schafft es, wie immer in seinem Bücher, im Kopf des Lesers ein schönes Kopfkino entstehen zu lassen und oft war ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich einen Roman lese oder doch einen Film sehe.

Auch die vielen auftauchenden Figuren werden detailliert eingeführt und beschrieben und sogar Nebenfiguren wuchsen mir zum Teil schnell ans Herz und ich fieberte mit ihnen mit. Dabei werden die Charaktere wieder sehr facettenhaft beleuchtet und schon nach wenigen Sätzen hat man das Gefühl lauter gute Freunde vor sich zu haben und keine neuen Buch-Charaktere.

Die Namen stellten diesmal für mich zum Teil eine größere Herausforderung dar, doch dank Namensverzeichnis im Buch, war das auch schnell kein Thema mehr. Dazu kommt noch eine schöne Übersichtskarte zu der Welt, mit deren Hilfe ich mich gut zurecht finden konnte, wo genau die Handlung gerade stattfindet.

Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt zu einer Fantasy-Reihe, der mir einige spannende Lesestunden beschert hat und mich bereits neugierig auf die nächsten Bände gemacht hat. Gut gefällt mir dabei auch, dass das Ende so weit in sich abgeschlossen ist und kein Cliffhanger am Ende des Buches auf den Leser wartet.

Dafür vergebe ich 4 Sterne.


Crossroads - Ohne Gnade
Crossroads - Ohne Gnade
von Michelle Raven
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit gelungenen Knisterelementen, 2. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Crossroads - Ohne Gnade (Taschenbuch)
Warren Harper möchte endlich wieder mehr Nähe zu seiner 7-jährigen Tochter Emma aufbauen und fährt mit ihr in den Olympic National Park, um dort ein paar entspannte Tage beim Campen zu verbringen. Jedoch verschwindet Emma bereits in der ersten Nacht und Warren macht sich zusammen mit Angel Burns und ihrem ausgebildeten Fährtenhundin Moonlight auf die Suche nach Emma.
Gleichzeitig durchkämmt das FBI den Park nach zwei entflohenen Sträflingen, die nach einem Unfall des Gefangenentransportes entkommen konnten. Keiner ahnt, dass Emma als Geisel genommen wurde und gerade dem irren Psychopathen Russell als Druckmittel dienen soll.

Wie alle Bücher von Michelle Raven, die ich bisher gelesen habe, entwickelt auch dieses Buch sofort eine unheimliche Sogwirkung und ich konnte es einmal begonnen nur schwer aus der Hand legen. Die Perspektiven wechseln von den Gefangenen hin zu Warren und Angel und zu den FBI-Leuten, die versuchen die Gefangenen wieder zu finden. Durch diese wechselnden Sichtweisen werden dem Leser alle handelnden Figuren gut näher gebracht und ich konnte mich in alle Charaktere sehr gut hinein fühlen und ihren Entscheidungen und Gedankengängen folgen.
Was mir dabei besonders gefallen hat, dass auch der Psychopath Russell detaillierter beschrieben wurde und ich mir als Leser auch von ihm ein gutes, wenn auch nicht schönes, Bild machen konnte.
Nur die Ex-Frau von Warren wurde leider sehr einseitig dargestellt und hier hätte ich mir ein paar mehr Nuancen zu ihrem Charakter gewünscht und nicht nur diese einseitige Färbung.

Neben der Jagd nach den Gefangenen und dem Zittern um Emma, hat die Autorin aber sehr schön auch eine zarte Liebesgeschichte eingebaut, die sich sehr gut in den Gesamt-Erzählstrang einfügt. Das Knistern und vorsichtige Annähern wird sehr gut beschrieben und bleibt dabei trotzdem so dezent im Hintergrund, dass es zu keiner Zeit fehl am Platze wirke.

Nach einem spannend gestalteten Showdown gibt es ein rundes, gelungenes Ende und nur ein kleiner Erzählstrang bleibt zum Teil offen und macht so schon Lust auf den nächsten Teil der Cross Over Serie.

Alles in allem ein toller Schmöker, der mir einige spannende und knisternde Lesestunden beschert hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil! Dafür vergebe ich 4 Sterne.


Fearless: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter. (Boy Nobody, Band 2)
Fearless: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter. (Boy Nobody, Band 2)
von Allen Zadoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Solider 2. Teil, 2. Januar 2015
(Vorsicht: Mein Fazit enthält Spoiler zum 1 Teil und sollte erst gelesen gewesen, nachdem man den den ersten Band gelesen hat):

Im zweiten Teil um Boy Nobody bekommt unser Jugendlicher Auftragskiller seinen nächsten Auftrag, der ihn in ein dubioses Ausbildungscamp für Jugendliche bringt und ihm noch einige Details aus seiner Vergangenheit zeigt. Im Laufe der Zeit werden seine Zweifel jedoch größer und bald weiß er nicht mehr, wer Freund oder Feind ist. Kann er heraus finden, was tatsächlich mit ihm passiert ist?

Auch in diesem Teil hatte ich als Leser das Gefühl, dass ich eher einer Maschine folge, als einem tatsächlichen Menschen. Diese Gefühlskälte, die von Nobody, dem Ich-Erzähler ausgeht und dieses eiskalte Denken, haben mich wie auch schon im 1. Teil zeitweise schon ganz schön getroffen. Man hat einfach nicht das Gefühl, dass da ein Jugendlicher aus Fleisch und Blut agiert, sondern eher ein Roboter, der zufällig menschlich aussieht. Zum Teil wirkt das Buch auch wieder wie ein Actionfilm, jedoch konnte fühlte ich mich ganz gut unterhalten und habe einfach akzeptiert, dass Nobody auf keinen Fall ein normaler Jugendlicher ist.

Jedoch merkt man in diesem Teil sehr gut, wie Nobody doch immer mehr ins Zweifeln gerät und zum Teil doch ein paar menschliche Regungen erkennen lässt. Gut finde ich auch, dass zumindest ein erster Teil einer Erklärung geliefert wird, wieso Nobody so ist, wie er ist. Viele Fragen sind zwar weiterhin offen und zwingen mich als Leser dazu unbedingt auch noch den 3. Teil der Trilogie lesen zu müssen, aber nach diesem Band hatte ich zumindest das Gefühl dem Rätsel einen kleinen Schritt näher gekommen zu sein.

Alles in allem ein spannendes Buch, auch wenn es diesmal einige Längen gab und ich der Meinung bin, dass man hier den "Lückenfüller-Effekt" zwischen dem ersten und dem letzten Band gut merkt. Es soll noch nicht zu viel verraten werden und trotzdem die Neugier auf den 3. Teil geweckt werden und irgendwie wirkt das hier etwas künstlich und gezwungen. Bin mir nicht sicher, ob nicht auch zwei Bände voll und ganz ausgereicht hätten.

Alles in allem vergebe ich 3 Sterne.


Wer weiß, was morgen mit uns ist
Wer weiß, was morgen mit uns ist
von Ann Brashares
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Gute Idee - eher lahme Umsetzung, 1. Januar 2015
Die 17jährige Prenna muss nach strengen Regeln leben: Sie darf quasi keinen Kontakt zu Mitschülern außerhalb "ihrer Gruppe" haben und muss ihre gesamte Freizeit im Kreise ihrer eigenen Leute verbringen. Sie und ihre Leute sind aus einer desaströsen Zukunft in die Vergangenheit geflohen und wollen vor allem nicht auffallen. Prenna befolgt die Regeln soweit sie kann, nur Ethan lässt sich nicht abschrecken und besteht auf einer Freundschaft, die Prenna bald die Augen öffnen soll.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Prenna geschrieben und zog mich zu Beginn in seinen Bann. Der Klappentext hörte sich nach einem spannenden Zeitreise-Roman an und die ersten Seiten war ich auch sehr fasziniert von Prenna's Welt mit ihren Regeln und Vorschriften und neugierig darauf, was die Gruppe veranlasst hatte in die Vergangenheit zu fliehen.

Mittlerweile frage ich mich oft, warum so viele Autoren derzeit die Ich-Perspektive als Erzählform wählen und sich somit die Möglichkeit nehmen auch andere Charaktere im Detail zu beschreiben und die Handlungen besser verständlich zu machen. So passiert das auch in diesem Buch wieder, dass ich als Leser zwar die Perspektive von Prenna die gesamte Zeit miterleben durfte, aber mir die Beweggründe vieler anderer Figuren einfach unklar blieben. Dabei kam dann noch erschwerend hinzu, dass auch das Verhalten von Prenna zum Teil eher rätselhaft war und ich viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen konnte.

Versprach das Buch zu Beginn zudem eine spannende Zeitreise-Geschichte zu werden, verlor sich die Autorin im Laufe der Geschichte dann fast eher in einem Roadmovie und ließ viele Fragen einfach unbeantwortet. Warum gewisse Teile der Gruppe so agierten, wie sie es taten, ist mir auch nach Ende der Lektüre immer noch ein Rätsel und ich finde es schade, dass das Potenzial dieser Idee nicht wirklich genutzt wurde. Viele Dinge wurden dann für mich gefühlt viel zu schnell und zu einfach abgehandelt und auch die Erklärungen blieben auf der Strecke. Dafür war der Fokus dann zu stark auf der Liebesgeschichte zwischen Prenna und Ethan, der für mich nicht wirklich gepasst hat.

Alles in allem ein trotzdem leicht zu lesendes Buch, dass mich jedoch nicht bis zum Schluss überzeugen konnte und in dem für mich eine wirklich gute Idee leider nicht genutzt wurde.

Alles in allem trotzdem noch knapp drei Sterne, da das Buch irgendwie so ein Wohlfühl-Gefühl bei mir ausgelöst hat.


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