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Rezensionen verfasst von
Papiergeflüster

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Die Musik der Stille
Die Musik der Stille
von Patrick Rothfuss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderes Stück Literatur, 31. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Musik der Stille (Gebundene Ausgabe)
„Die Musik der Stille“ ist eine Geschichte um Auri. Es ist nicht der lange erwartete dritte Band der Königsmörder-Chroniken, spielt aber in derselben Welt. Wer bisher noch keinen Band der Reihe gelesen hat, sollte lieber mit „Der Name des Windes“ beginnen, „Die Musik der Stille“ ist ohne das Wissen um diese Welt ein einziges Rätsel. Für alle, die die Reihe kennen und lieben, ist es ein zauberhaftes Rätsel.

Auri erlebt die Welt anders als die meisten Menschen und weiß auch um ihre Andersartigkeit. Verborgen lebt sie im Unterding und kümmert sich, dass alles seine Ordnung hat. Eine Ordnung, die nur Auri sieht, wo Dinge nicht nur Dinge sind, sondern Wünsche und Gefühle haben.

Sechs Tage lang begleitet der Leser Auri in ihrer Welt, wo sie den Dingen und Orten ihre eigenen Bezeichnungen gibt. Manche ergeben schnell einen Sinn, wie die Räume Büse oder Binden. Andere bleiben rätselhaft.

„Die Musik der Stille“ ist ein Text, der mit viel Hingabe und Liebe an die Sprache verfasst und auch übersetzt wurde. Worte wie „ein Knurpsen“ liest man inzwischen viel zu selten. Wunderschöne Sätze, die Auris Leben und auch ihre Gefühle in Bildern beschreiben, die lebendig werden und bestehen bleiben. Man genießt diese Sätze und möchte sich regelrecht in sie einwickeln, ihre Wärme bewahren, sie nie mehr verlieren müssen.

Viel zu schnell ist die Novelle zu Ende, manch einer mag vielleicht anmerken, dass 173 Seiten zu kurz, es nicht wert sind, daraus ein eigenes Buch zu machen. Wer es gelesen und gemocht hat, weil er zu denen gehört, für die es geschrieben wurde, der weiß, dass es das wert war. Auris Geschichte hat mich tiefer berührt als viele Werke mit mehr Seiten, ist mir wertvoller als viele andere. Ich hätte sie nicht missen wollen und bin froh, dass der Autor sie veröffentlicht hat, obwohl er selbst Bedenken hatte. Weil sie so ganz anders ist, als eine Geschichte aus dem Lehrbuch sein sollte. So anders und zauberhaft wie Auri selbst.


Skargat 1: Der Pfad des schwarzen Lichts
Skargat 1: Der Pfad des schwarzen Lichts
von Daniel Illger
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Debüt, bitte mehr davon, 31. März 2015
Mykar wurde in einem verfluchten Jahr geboren. Sein Vater ist sicher, der Junge ist ein Wechselbalg, im Dorf wird er nicht anerkannt. Er hat nur einen einzigen Freund, Cay. Als eines Tages ein grausames Verbrechen geschieht, machen die Dorfbewohner den armen Mykar dafür verantwortlich, prügeln ihn halb tot und werfen ihn in den Wald. Jahre später wird Cay beschuldigt, einen Adeligen ermordet zu haben. Mykar muss seinem einzigen Freund beistehen und seine Unschuld beweisen, er kehrt aus dem Wald zurück. Doch wie soll er in die Stadt kommen und warum sollte ihn jemand anhören? Der Zufall steht ihm zur Seite, er trifft die Magd Scara und ihren allzeit betrunkenen Herrn Justinius, die beschließen, ihm zu helfen, wenig später auch die geheimnisvolle Vanice. Vier Gestalten, eine merkwürdiger als die andere, im Kampf um die Gerechtigkeit. Dachten sie, denn schon bald stellt sich heraus, dass noch viel mehr auf dem Spiel steht, als nur Cays Leben. Böse Geister, schwarze Jäger, Leichenfresser, das sind nicht nur Ammenmärchen, mit denen man kleinen Kindern Angst einjagt…

„Skargat, Der Pfad des dunklen Lichts“ ist Daniel Illgers Debütroman und zu recht gleich bei einem der Verlage erschienen, die für gute Fantasy mit Niveau bekannt sind. Beginnt die Handlung anfangs noch recht klischeehaft, gewinnt sie mit jeder Seite an Tiefe. Rätselhafte Zwischenhandlungen werden erst langsam im Verlauf der Geschichte mit viel Geschick aufgedeckt, nicht zu schnell und nicht zu langsam, mit sich Teilchen für Teilchen ineinander fügenden Puzzlestücken.

Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Beteiligter erzählt. Mit der jeweiligen Person verändert sich auch der Sprachstil der Geschichte. Der Erzählstil verändert sich sogar mit der Entwicklung der Person. Nicht so drastisch, dass es beim Lesen stören würde, sondern faszinierend. Wenn Justinius mal wieder betrunken durch die Gegend poltert, Scara ihre so ganz eigene Sicht der Welt vertritt und Vanice Stück für Stück ihr ganz persönliches Geheimnis lüftet, kann man nur noch weiterlesen wollen.

Hier treffen wunderbare Ideen auf lebendige, und ein paar untote, Charaktere, die man nach der letzten Seite nur ungerne zurück lässt, in einer düsteren Geschichte voller Geheimnisse und Geister.

Ein großartiges Debüt und Beginn einer neuen Reihe, deren Fortsetzung hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.


Risiko: Roman
Risiko: Roman
von Steffen Kopetzky
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer pur und historisch belegt, eine tolle Mischung, 31. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Risiko: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Marinefunker Stichnote dient auf der SMS BRESLAU, als der erste Weltkrieg ausbricht. Die Flotte flieht nach Konstantinopel, wo Stichnote sich einer geheimen Expedition anschließt. Sechzig Mann ziehen nach Afghanistan, um den Emir und die Stämme der Paschtunen davon zu überzeugen, Britisch-Indien anzugreifen. Selbst in Friedenszeiten keine leichte Reise zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nur auf dem ersten Abschnitt fahren Züge, weiter geht es auf Pferden, Maultiere transportieren die Lasten. Unter anderem den Generator und das Funkgerät von Stichnote. Eine abenteuerliche Reise, quer durch Wüsten und Gebirge, mit einer Reisegesellschaft, in der nicht jeder der ist, als der er sich ausgibt.

„Risiko“ ist ein Abenteuerroman, der mich stellenweise an frühere Lesezeiten mit Karl May erinnerte, aber mit dem Unterschied, dass hier ein gut recherchierter Hintergrund zu finden ist. Die Geschichte basiert auf historischen Fakten, geschickt flicht Kopetzky immer wieder Menschen und Geschehnisse aus dieser Zeit ein. So trifft man zum Beispiel Lucien Camus und seinen Sohn Albert, oder liest, wie das Spiel „Mensch ärgere Dich nicht“ erfunden wurde. Kleine Geschichtsschnipsel, die den Roman noch lebendiger werden lassen.

Sowohl Stichnote, als auch viele andere Charaktere, sind keine Erfindung des Autors. Es gab diese Expedition und es gab ihre Teilnehmer. Auch Stichnotes schwere Entscheidung am Ende ist belegt. Trotzdem liest sich „Risiko“ nicht wie ein Geschichtsbuch, Kopetzky hat die überlieferten Geschehnisse in eine spannende Handlung mit lebendigen Charakteren eingebettet. Stichnote lernt viele verschiedene Menschen auf dieser Reise kennen, freundet sich mit einigen an, lernt die Lebensweisen anderer Kulturen kennen.

Auch die technischen Fakten sind faszinierend. Wer macht sich schon Gedanken darum, was es zu der Zeit bedeutete, ein Funkgerät zu transportieren? Es gab keine Batterien, die genug Energie fassen konnten, die Energiegewinnung aus Sonnenlicht ist noch eine spinnerte Idee aus einem Science Fiction Roman. Stattdessen wird ein nicht kleiner Generator mitgeschleppt, der mit Kohle oder Holz betrieben wird. Stoffe, die ebenfalls mitgenommen werden müssen, weil sie in der Wüste Mangelware sind.

Das und so viele andere Kleinigkeiten machen diesen Roman zu einer Schatzkiste voller Abenteuer, mit waghalsigen Akteuren, die teilweise bereit sind, alles für ihren Auftrag zu opfern. Eine Schatzkiste, die ich jedem empfehlen möchte, der mehr als nur Unterhaltung sucht.


Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek: Roman
Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek: Roman
von David Whitehouse
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

5.0 von 5 Sternen Voller Emotionen, frei von Kitsch, einfach schön., 31. März 2015
Bobby Nusku ist zwölf Jahre alt und verbringt viel Zeit damit, alles genau zu dokumentieren, für den Tag, an dem seine Mutter wieder zurückkommt. Sein Vater ist ein brutaler Alkoholiker, dessen neue Freundin auch nicht gerade die perfekte Ersatzmutter. In der Schule wird Bobby ständig verprügelt, nur sein Freund Sunny hält zu ihm, doch eines Tages verschwindet auch der. Zufällig trifft Bobby Rosa und ihre Mutter Val, die ihn in ihre Familie aufnehmen, doch sein Vater ist davon nicht begeistert, er will Bobby verbieten Val und Rosa zu sehen. Die drei sehen nur noch eine Chance, sie müssen abhauen, mit dem Bücherbus, der sowieso kurz vor der Rente steht. So beginnt ein irrwitziger Road-Trip quer durch England, mit jeder Menge Bücher und ihrer Freundschaft im Gepäck.

„Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ ist ein Buch voller Herzenswärme. Bobby, Rosa und Val kann man nur dafür bewundern, wie sie niemals aufgeben und nichts zwischen sich kommen lassen. Freundschaft und Zusammengehörigkeit, nicht nur in der Familie, sind die Themen dieses Romans, vom Autor wunderbar umgesetzt. Leicht hätte er ins kitschige abrutschen können, aber davon bleibt die Geschichte immer weit entfernt, ohne dabei emotionslos zu werden.

Wenn man mit einem Bücherbus unterwegs ist, geht es natürlich nicht ohne etliche literarische Anspielungen zu. Bobby, dessen Vater Bücher im Haus nicht duldete, entdeckt dank Val die Welt der Geschichten und lässt den Leser an dieser wunderbaren Entdeckung teilhaben.

Wer die Bücher von Marie-Sabine Roger mag, sollte ich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Buch, das zu Herzen geht, ohne schmalzig zu sein, einfach eine wunderschöne Lektüre.


Leonore und ihre Töchter: Roman
Leonore und ihre Töchter: Roman
Preis: EUR 7,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Frauen, 12. September 2014
Dora und Gustave sind ein glückliches Paar, erleben zusammen den Höhepunkt seiner Karriere, die Eröffnung der Weltausstellung in Paris, die er organisiert hat. Doch dieses Glück hält nicht lange, Gustave verlässt sie für seine Mätresse. Hat Dora der Familienfluch getroffen, der allen Frauen Unglück bringen soll? Ihre Tochter Nanette will wissen, was es damit auf sich hat, an den Erlkönig, der sie verfolgen soll, glaubt sie als aufgeklärte junge Frau Anfang des 20. Jahrhunderts natürlich nicht. Sie stößt auf die Geschichte von Anton, Luise und Leonore, drei ungleichen Freunden. Anton und Luise arbeiten in der Textilfabrik, die Leonores Onkel gehört. Anton liebt sie beide, Luise und Leonore, er muss sich entscheiden. Doch jede Entscheidung kann nur falsch sein, seine führt dazu, dass ein Fluch ausgesprochen wird. Vieles wird in den folgenden Jahren nie ausgesprochen, Nanette deckt bei ihrer Suche einige brisante Geheimnisse auf. Kann sie den Fluch bannen?

Drei Frauen einer Familie über ein Jahrhundert hinweg und ihre Geschichten. Da ist Leonore, Anfang des 19. Jahrhunderts, die wählen muss zwischen dem passenden Mann ihres Standes und dem, den sie liebt. Eine Wahl, die später auch ihre Tochter treffen muss. Eine von ihnen hört auf ihr Herz, die andere folgt dem Verstand. Welche hat die bessere Wahl getroffen?
Leonore und ihre Töchter erleben die Industrialisierung in Deutschland, die Revolution 1848, die Zeit der Bohème in Paris um 1900, werden mit Suffragetten und deren Weltbild konfrontiert, das ihrer Erziehung so ganz und gar entgegen steht. Alles Zeiten, in denen Frauen an sich wenig zu sagen hatten. Und doch sind sie starke Frauen, die nicht immer ganz dem damaligen Gesellschaftsbild der Frau entsprechen und sich ihm nur bedingt fügen.

Das mag ich immer wieder an Gina Mayers Büchern, sie zeigt starke Frauen ohne Übertreibungen. Realistisch dargestellt, im Rahmen der Gesellschaft ihrer Zeit. Frauen die beeindrucken, die man beim Lesen zu schätzen lernt. Die man nur ungerne am Ende des Buches verlässt.

Auch „Leonore und ihre Töchter“ ist wieder so ein Buch, beeindruckende Charaktere vor historischem Hintergrund, dessen penible Recherche man immer wieder spürt. Aber kein bisschen trockene Lektüre, sondern ein fesselnder Schmöker. Ein großartiges Buch, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet.


Phantastische Storys 04: Der Struwwelpeter-Code: und andere Sonderbare Erzählungen
Phantastische Storys 04: Der Struwwelpeter-Code: und andere Sonderbare Erzählungen
Preis: EUR 4,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feine Gänsehaut, 9. Juli 2014
"Der Struwwelpeter Code und andere sonderbare Erzählungen" ist eine Sammlung unheimlicher Geschichten ganz verschiedener Art. Mal spielen sie in grauer Vorzeit, mal vor ein paar Jahrzenten, oder auch erst gestern. Steigt mit hinab in dunkle Keller, taucht tief hinab in die dunkle See oder steigt mit der Wilden Jagd auf. Vierzehn kürzere Geschichten und eine längere, "Der Struwwelpeter Code" selbst, der der Sammlung den Namen gab, sind hier vereint.

Wie in jeder Kurzgeschichtensammlung sind stärkere und schwächere Geschichten dabei. Aber wer fünf Leute fragt, bekommt wahrscheinlich fünf unterschiedliche Geschichten als die besten oder schwächsten genannt, das ist immer wieder spannend, wie unterschiedlich Erzähltes aufgenommen wird.

Ich gebe zu, die Haare standen mir nicht zu Berge, aber für die eine oder andere Gänsehaut hat es definitiv gereicht. Oft schon beim ersten Satz, denn Markus K. Korb ist ein Meister der ersten Sätze. Wer den Fehler gemacht hat, den schon mal zu lesen, der will auch den Rest der Geschichte kennen. Das Ende hält leider bei manchen Geschichten nicht ganz mit dem Anfang mit, ab und an ist es zu vorhersehbar. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu abgeklärt, um mich noch so richtig zu gruseln.

"Der Struwwelpeter Code" ist eine schöne Sammlung für Freunde des düsteren Genres, die mir trotz leichter Schwächen ab und an viel Spaß gemacht hat.


Das Licht hinter den Wolken: Lied des Zwei-Ringe-Lands (Hobbit-Presse)
Das Licht hinter den Wolken: Lied des Zwei-Ringe-Lands (Hobbit-Presse)
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Fantasy-Perle, 6. August 2013
"Das Licht hinter den Wolken" erzählt von einer Welt, in der kaum noch Magie existiert. Die alten Völker werden gejagt, das Besondere hat hier keinen Platz. Und doch existiert es. Da sind zum Beispiel April, die eine besondere Gabe hat und Janner, ein halber Fealv, immer auf der Suche nach seinem sagenhaften Vater. Oder Cassiopeia, in hohem Stand geboren verlor sie schon früh alles, was sie hatte und lernte zu kämpfen. Ihre Wege treffen sich, ihre Schicksale sind verwoben. Ebenso wie mit dem des Zauberers Sarik, der eine Aufgabe zu erfüllen hat.

Oliver Plaschka hat mit "Das Licht hinter den Wolken" seinen ersten High Fantasy Roman verfasst. Bisher spielten alle seine Bücher in Welten, die im Grunde unserer realen entsprachen, mit ein paar Besonderheiten. Hier hat er eine neue Welt aufgebaut, mit verschiedensten Facetten, die sie bunt und abwechslungsreich sein lassen. Es gibt römische Gesellschaftsordnungen, aber auch Beschreibungen, die an ein Western Setting erinnern. Es fällt nicht schwer, sich darauf einzulassen und viel zu schnell in dieser Welt zu versinken.

Wie immer bei Oliver Plaschka herrscht eine gewisse Mitdenkpflicht, seine Bücher gehören nicht zur seichten Lektüre, die man mal eben am Strand weg liest. Es wäre auch schade darum, viel mehr sollte man jedes Kapitel mit seiner wunderbaren Sprache genießen. Aber keine Sorge, es ist trotzdem keine schwere Kost. Vor allem in den Kapiteln um Janner und April kann man immer wieder entspannen, während die von Sarik eine ganze Weile sehr rätselhaft bleiben. Aber auch dieses Rätsel wird zu guter letzt gelöst.

"Das Licht hinter den Wolken" ist eines dieser ganz besonderen Bücher, die einen noch lange verfolgen. Auch wer eigentlich keine Fantasy liest, könnte hiermit dazu bekehrt werden. Denn es ist all das nicht, was der Fantasy so oft fälschlicherweise vorgeworfen wird. Flach, klischeehaft oder dumm. Ganz im Gegenteil, nach diesem Buch wird es eine Weile dauern bis ich wieder eines finde, das mich ähnlich berührt und beeindruckt.

Leseempfehlung für alle, die gerne mal etwas anderes als Vampir- und sonstige Mainstream-Fantasy lesen möchten, die auf der Suche nach den Perlen in diesem Genre sind.


AmazonBasics Executive Stylus Touchscreen-Eingabestift (schwarz)
AmazonBasics Executive Stylus Touchscreen-Eingabestift (schwarz)

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zielgenau arbeiten, 24. Februar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Touchscreen-Eingabestift erfüllt seinen Zweck sowohl auf dem Tablet als auch dem Smartphone einwandfrei. Beim tippen tat ich mir auf der kleinen Tastatur mit den Fingern oft schwer und tippte schon mal daneben. Mit dem Stift schreibt es sich viel schneller und zielgenauer, auch das anklicken kleinerer Eingabefelder auf Websiten funktioniert sehr viel leichter.
Beim scrollen tue ich mir mit dem Stift etwas schwer, schnell wird dabei mal ein Link angeklickt, den ich eigentlich nicht klicken wollte. Aber das ist wahrscheinlich einfach Übungssache.
Die weiche Spitze schont den Touchscreen, ein leichtes antippen reicht schon aus. Die Eingabe wird einwandfrei erkannt. Mit dem Klipp lässt sich der Stift gut so unterbringen, dass er auch wieder gefunden wird. Die Verarbeitung ist stabil, der Klipp aus Metall, so bricht er auch bei chronischen Klipp-Spielern nicht ab.


Okavango: Afrikas letztes Paradies
Okavango: Afrikas letztes Paradies
von Christine Eckstrom
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Bildband, 7. Januar 2013
"Okavango, Afrikas letztes Paradies" zeigt die reiche Vielfalt des Okavango Deltas. Wo sich je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche Lebensbedingungen bieten. Mit dem Regen kommen Tiere und Pflanzen, die danach ebenso schnell wieder verschwinden. Ein unglaublich faszinierendes Gebiet, dessen Zauber in diesem Buch eingefangen wird. Es muss unglaublich sein, das alles wirklich zu sehen und zu erleben.

Wie Frans Lanting, der Ende der Achtziger Jahre ein Jahr lang dort lebte, im Jeep und unter Zeltplanen. Eine Weile begleitete er ein Rudel Löwinnen, er kam den verschiedensten Tieren unglaublich nahe und hielt sie im Bild fest. Im Okavango Delta lebt eine Vielzahl an Tieren, man könnte meinen, ganz Afrika hätte sich hier versammelt. Wüsten- und Sumpfbewohner treffen aufeinander, liefern sich gegenseitig die notwendigen Lebensbedingungen.

1993 erschien dieser Bildband zum ersten Mal, jetzt wurde er überarbeitet und mit etlichen neuen Fotografien ergänzt. In den Texten erfährt man einiges über die Hintergründe dieser Landschaft, ihre Veränderungen im Laufe der Zeiten und das Einwirken der Menschen.

Bücher wie dieses bringen einem ferne Gegenden näher und machen einem bewusst, wie wichtig es ist, diese Landschaften zu schützen. Nicht nur der Fauna und Flora wegen, die dort ansässig sind. Wird eine so große und wichtige Landschaft zerstört, hat das Auswirkungen ungeahnten Ausmaßes. Zum Glück wird inzwischen auch in Afrika immer mehr für den Erhalt dieser Naturschätze getan.


Hüter der Worte: Roman
Hüter der Worte: Roman
von Diana Menschig
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Hüter der Worte: Roman (Broschiert)
Tom Schäfer ist Autor und hat gerade mit der Arbeit an einer elfbändigen Reihe begonnen. Warum gerade elf Bände? Das fragt er sich inzwischen selbst. Nicht zuletzt, weil er gerade eine Schreibblockade hat. Der nächste Abgabetermin rückt näher, ihm will aber einfach nichts einfallen, um seinen Held Laryon spannende Abenteuer erleben zu lassen. Dessen beschauliches Leben soll nämlich nun ein Ende haben, Laryon zieht aber nicht so wirklich mit. Was Tom auch versucht, es ist, als ob dieser Buchcharakter eine eigene Vorstellung von seinem Leben hätte. Da lernt Tom die geheimnisvolle Mellie kennen, die Gespräche mit ihr inspirieren ihn, plötzlich fließen die Wörter wieder. Doch als Mellie das Ergebnis zu lesen bekommt, rastet sie aus. Tom versteht die Welt nicht mehr. Sollte die Welt in seinen Büchern tatsächlich real sein? Was hat Mellie damit zu tun?

Es ist schwierig, den Inhalt zusammen zu fassen, ohne zuviel zu verraten. Denn lange Zeit rätselt der Leser ebenso wie Tom, was da gerade passiert. Wie hängt all das zusammen? Dabei hat Diane Menschig es geschafft, keine künstlich hochgepuschte Spannung aufzubauen, sondern eine angenehm rätselhafte Stimmung, die einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Blickwinkeln, der Leser folgt abwechselnd Tom, der in unserer Welt lebt und Laryon, der in der Buchwelt Willerin als Grenzwächter Abenteuer erlebt. Mir war Laryon wesentlich sympathischer, Tom stellt sich manchmal wirklich dämlich an und denkt keine drei Minuten voraus. Was in der immer verwickelter werdenden Handlung schon mal üble Folgen haben kann.

Die Idee, die in dieser Geschichte steckt und sich erst mit der Zeit erschließt, hat mich fasziniert. Was wäre, wenn es wirklich so wäre? Hat nicht schon so mancher Autor davon berichtet, dass sich "seine" Charaktere selbständig machen?

Ein großartiges Buch, das mit angenehmer Atmosphäre und tollen Charakteren eine mal ganz andere Welt lebendig werden lässt. Es müssen nicht immer Orks und Zwerge sein, um phantastische Literatur entstehen zu lassen.


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