Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17
Profil für lancelot > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von lancelot
Top-Rezensenten Rang: 189.302
Hilfreiche Bewertungen: 354

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
lancelot

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13
pixel
Verdi: Macbeth (Gesamtaufnahme London 1971)
Verdi: Macbeth (Gesamtaufnahme London 1971)
Wird angeboten von KELINDO³
Preis: EUR 62,66

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsener Macbeth, 9. August 2011
Die Aufnahme stand und steht im Schatten ihrer Vorgänger (Leinsdorf, Schippers) und Nachfolger (Abbado, Muti). Und sicher gibt es einiges zu kritisieren und zu beanstanden. Dennoch höre ich die Aufnahme eigentlich ab und an ganz gern. Ich habe zwar auch meine Probleme mit Fischer-Dieskau als Verdi-Sänger, am ganz so schlimm wie sein Iago ist er als Macbeth nun wieder auch nicht.
Ja, er übertreibt rhetorisch mal wieder und gestikuliert mit seiner Stimme mehr, als dass er singt. An die stimmlich geschmeidige und trotzdem ungeheuer eindringliche Gestaltung eines Cappuccilli oder Bruson reicht er nicht heran. Aber ich finde, sein intellektueller Ansatz passt zur Figur und er hat einige schöne gesangliche Momente. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eigentlich Tito Gobbi die Partie singen sollte (er sollte Souliotis als Erbin der Callas die nötige Legitimation geben und nahm mit ihr "Nabucco" und "Cavalleria rusticana" auf). Wegen eines Krankheitsausfalls des Italieners sprang dann der deutsche Bariton ein, der einige Jahre zuvor große Erfolge als Macbeth bei den Salzburger Festspielen (unter Sawallisch, neben Bumbry) gefeiert hatte.

Auch an Elena Souliotis gibt es einiges auszusetzen. Ihre Stimme hat in den wenigen Jahren, in denen sie die schwierigen Rollen des dramatischen Opernrepertoirs singen musste, gelitten. Mit nur 27 Jahren war die Lady Macbeth schon die letzte große Rolle auf Platten in ihrer kurzen Karriere und als Lady kann sie nicht mehr so überzeugen wie noch wenige Jahre zuvor als Abigaille, Norma und Anna Bolena. Trotzdem hat sie Feuer und die nötige Kraft für die Partie, wenn auch Rysanek, Nilsson und Cossotto musikalisch weit sicherer und ausgeglichener singen.

Pavarotti ist meines Erachtens ein herrlicher Macduff, vokal sicher und glänzend, dramatisch überzeugend. Auch Nicolai Ghiaurov als Banquo macht alles richtig.
Gardelli hat durchaus Gespür für die Partitur, er dirigiert transparent und weniger gehetzt als Abbado und Muti.

Alles in allem eine doch hörenswerte Aufnahme, zum Kennenlernen des Werkes sollte man aber doch eher zu den genannten Konkurrenten greifen.


Cavalleria Rusticana
Cavalleria Rusticana
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 39,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tebaldi, Björling, Bastianini - Referenz, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Cavalleria Rusticana (Audio CD)
Trotz der dramatischeren Santuzza der Callas und der gleichfalls sehr guten Simionato (Serafin) und Cossotto (Karajan) ist Renata Tebaldi meines Erachtens die beste Santuzza auf Platten. Sie singt die Partie unendlich empfindsam und strahlend schön.
Referenz ist auch Jussi Björling als Turiddu, auch wenn Bergonzi ein wenig sizilianischer klingt und die wärmere, samtigere Stimme hat. Ettore Bastianini ist großartig als Alfio, leidenschaftlich, zornig, fast brutal.
Erede dirigiert wie üblich ein wenig spannungslos, aber alles in allem kompetent. Leider kann er es nicht mit Serafins Differenziertheit und Detailgenauigkeit aufnehmen und auch nicht mit Karajans fast schon orgiastischem Wohlklang.

Eine exzellente Einspielung, aber auch die wundervollen Aufnahmen Serafins (mit Callas/di Stefano/Panerai & mit Simionato/del Monaco/McNeil) und Karajans (mit Cossotto/Bergonzi/Guelfi) sollte man kennen.


Opera Gala - Cavalleria rusticana (Gesamtaufnahme)
Opera Gala - Cavalleria rusticana (Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 41,57

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tebaldi, Björling, Bastianini - Referenz, 7. August 2011
Trotz der dramatischeren Santuzza der Callas und der gleichfalls sehr guten Simionato (Serafin) und Cossotto (Karajan) ist Renata Tebaldi meines Erachtens die beste Santuzza auf Platten. Sie singt die Partie unendlich empfindsam und strahlend schön.
Referenz ist auch Jussi Björling als Turiddu, auch wenn Bergonzi ein wenig sizilianischer klingt und die wärmere, samtigere Stimme hat. Ettore Bastianini ist großartig als Alfio, leidenschaftlich, zornig, fast brutal.
Erede dirigiert wie üblich ein wenig spannungslos, aber alles in allem kompetent. Leider kann er es nicht mit Serafins Differenziertheit und Detailgenauigkeit aufnehmen und auch nicht mit Karajans fast schon orgiastischem Wohlklang.

Eine exzellente Einspielung, aber auch die wundervollen Aufnahmen Serafins (mit Callas/di Stefano/Panerai & mit Simionato/del Monaco/McNeil) und Karajans (mit Cossotto/Bergonzi/Guelfi) sollte man kennen.


Verdi: Othello (Gesamtaufnahme Wien 1977)
Verdi: Othello (Gesamtaufnahme Wien 1977)
Wird angeboten von Cover Music
Preis: EUR 24,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Aufnahme mit Glanzpunkten, 7. August 2011
Seltsamerweise steht diese Aufnahme völlig im Schatten der Produktionen Toscaninis, Karajans (1960 und 1974), Serafins, Levines und Maazels. Dies ist jedoch nur bedingt gerechtfertigt.
Zwar ist Carlo Cossutta nicht mit einer so edlen Stimme wie Domingo ausgestattet, seine gestalterischen Fähigkeiten sind weniger beeindruckend als die Vinays oder Vickers', auch fehlt ihm die Durchschlagskraft Mario del Monacos. Dennoch bietet der Sänger ein beeindruckendes, vielschichtiges und musikalisch gerundetes Porträt von Verdis zwiespältigem Helden. Wohltuend enthält er sich all der lästigen und manierierten Schluchzer und Seufzer, mit denen etwa del Monaco und James McCracken (unter Barbirolli) Otellos Monolog "Dio, mi potevi" verschandeln. Die Betroffenheit in der Stimme, die echt empfunden und nicht aufgesetzt wirkt, macht den Einsatz jener schmierenkomödiantischen Effekte völlig überflüssig. In dieser Beziehung reicht er fast an den überragenden Jon Vickers heran, der unter Serafin die noch rundere Charakterisierung liefert.
Margaret Price singt die Desdemona mit wunderbar sanftem, fast vibratolosen Ton und kann in puncto klanglicher Schönheit mühelos mit Renata Tebaldi mithalten (die allerdings die voluminösere Stimme hat). Wunderbar sind ihre pianissimi im Duett mit Otello und auch in der großen Szene im letzten Akt - ich habe die Partie alles in allem nie schöner und berührender dargestellt gehört. Natürlich fehlt der Price die dramatische Phantasie, die etwa Leonie Rysanek oder Renata Scotto mitbringen, was allerdings bei einer überwiegend passiv angelegten Partie wie der Desdemona nicht weiter ins Gewicht fällt.
Gabriel Bacquier ist ein solider Iago, nicht so genial verschlagen und dämonisch wie Gobbi oder Valdengo, aber weit besser als etwa Aldo Protti, Peter Glossop und Fischer-Dieskau.
Solti dirigiert stürmisch und akzentuiert, die Wiener Philharmoniker bieten erstklassiges Orchesterspiel und auch die Nebenrollen sind ordentlich bis hervorragend (Kurt Moll als Lodovico) besetzt.

Alles in allem eine grundsolide Otello-Aufnahme!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2015 4:53 PM CET


Madama Butterfly (Ga)
Madama Butterfly (Ga)
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 41,06

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Madama Butterfly (Ga) (Audio CD)
Den rühmenden Besprechungen der vorangegangenen Rezensenten kann ich mich nur anschließen. Callas nahm die Rolle auf, kurz nachdem sie sie mit überwältigendem Erfolg an der Lyric Opera in Chicago gesungen hatte. Das Besondere: Die Sängerin singt die Partie mit einer derart zurückgenommenen, mädchenhaft fragilen Stimme, dass sie geradezu zur idealen Verkörperung der kleinen Geisha wird. Unglaublich, wie sehr die Callas ihre Stimme verwandeln, sie der jeweiligen Rolle anpassen konnte.
Sie gibt, im Unterschied zu Tebaldi, Freni und Price, die die Partie alle wunderschön und strahlend singen, eine unvergessliche Charakterstudie.

Nicolai Gedda ist auf den ersten Blick eine etwas eigenartige Wahl für die Rolle des Pinkerton - war er doch zum Zeitpunkt der Aufnahme (1955) ein noch sehr leichter, lyrischer Mozarttenor. Dennoch bewältigt er die Partie gesanglich sehr souverän und erfüllt die Figur mit Leichtigkeit und Leichtsinn, mit jugendlicher Naivität und Unbekümmertheit.

Die Nebenrollen sind gut und rollendeckend besetzt.
Karajan dirigiert mit viel Gespür und Souveränität, ohne die (manchmal erdrückende) orchestrale Klangwucht zu entfalten, die seine späteren Aufnahmen auszeichnen.

Neben den Produktionen unter Gavazzeni (1954; mit der wunderbaren Victoria de los Angeles, di Stefano und Gobbi) und Barbirolli (1966; Scotto, Bergonzi, Panerai) sowie der zweiten Karajan-Produktion (1974; Freni, Pavarotti, Ludwig) ist diese Enspielung allererste Wahl.


Madama Butterfly
Madama Butterfly
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Madama Butterfly (Audio CD)
Den rühmenden Besprechungen der vorangegangenen Rezensenten kann ich mich nur anschließen. Callas nahm die Rolle auf, kurz nachdem sie sie mit überwältigendem Erfolg an der Lyric Opera in Chicago gesungen hatte. Das Besondere: Die Sängerin singt die Partie mit einer derart zurückgenommenen, mädchenhaft fragilen Stimme, dass sie geradezu zur idealen Verkörperung der kleinen Geisha wird. Unglaublich, wie sehr die Callas ihre Stimme verwandeln, sie der jeweiligen Rolle anpassen konnte.
Sie gibt, im Unterschied zu Tebaldi, Freni und Price, die die Partie alle wunderschön und strahlend singen, eine unvergessliche Charakterstudie.

Nicolai Gedda ist auf den ersten Blick eine etwas eigenartige Wahl für die Rolle des Pinkerton - war er doch zum Zeitpunkt der Aufnahme (1955) ein noch sehr leichter, lyrischer Mozarttenor. Dennoch bewältigt er die Partie gesanglich sehr souverän und erfüllt die Figur mit Leichtigkeit und Leichtsinn, mit jugendlicher Naivität und Unbekümmertheit.

Die Nebenrollen sind gut und rollendeckend besetzt.
Karajan dirigiert mit viel Gespür und Souveränität, ohne die (manchmal erdrückende) orchestrale Klangwucht zu entfalten, die seine späteren Aufnahmen auszeichnen.

Neben den Produktionen unter Gavazzeni (1954; mit der wunderbaren Victoria de los Angeles, di Stefano und Gobbi) und Barbirolli (1966; Scotto, Bergonzi, Panerai) sowie der zweiten Karajan-Produktion (1974; Freni, Pavarotti, Ludwig) ist diese Enspielung allererste Wahl.


Puccini: Madama Butterfly (Gesamtaufnahme Mailand 1955)
Puccini: Madama Butterfly (Gesamtaufnahme Mailand 1955)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl, 7. August 2011
Den rühmenden Besprechungen der vorangegangenen Rezensenten kann ich mich nur anschließen. Callas nahm die Rolle auf, kurz nachdem sie sie mit überwältigendem Erfolg an der Lyric Opera in Chicago gesungen hatte. Das Besondere: Die Sängerin singt die Partie mit einer derart zurückgenommenen, mädchenhaft fragilen Stimme, dass sie geradezu zur idealen Verkörperung der kleinen Geisha wird. Unglaublich, wie sehr die Callas ihre Stimme verwandeln, sie der jeweiligen Rolle anpassen konnte.
Sie gibt, im Unterschied zu Tebaldi, Freni und Price, die die Partie alle wunderschön und strahlend singen, eine unvergessliche Charakterstudie.

Nicolai Gedda ist auf den ersten Blick eine etwas eigenartige Wahl für die Rolle des Pinkerton - war er doch zum Zeitpunkt der Aufnahme (1955) ein noch sehr leichter, lyrischer Mozarttenor. Dennoch bewältigt er die Partie gesanglich sehr souverän und erfüllt die Figur mit Leichtigkeit und Leichtsinn, mit jugendlicher Naivität und Unbekümmertheit.

Die Nebenrollen sind gut und rollendeckend besetzt.
Karajan dirigiert mit viel Gespür und Souveränität, ohne die (manchmal erdrückende) orchestrale Klangwucht zu entfalten, die seine späteren Aufnahmen auszeichnen.

Neben den Produktionen unter Gavazzeni (1954; mit der wunderbaren Victoria de los Angeles, di Stefano und Gobbi) und Barbirolli (1966; Scotto, Bergonzi, Panerai) sowie der zweiten Karajan-Produktion (1974; Freni, Pavarotti, Ludwig) ist diese Enspielung allererste Wahl.


Giacomo Puccini: Madama Butterfly  (Gesamtaufnahme)
Giacomo Puccini: Madama Butterfly (Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 21,19

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl, 7. August 2011
Den rühmenden Besprechungen der vorangegangenen Rezensenten kann ich mich nur anschließen. Callas nahm die Rolle auf, kurz nachdem sie sie mit überwältigendem Erfolg an der Lyric Opera in Chicago gesungen hatte. Das Besondere: Die Sängerin singt die Partie mit einer derart zurückgenommenen, mädchenhaft fragilen Stimme, dass sie geradezu zur idealen Verkörperung der kleinen Geisha wird. Unglaublich, wie sehr die Callas ihre Stimme verwandeln, sie der jeweiligen Rolle anpassen konnte.
Sie gibt, im Unterschied zu Tebaldi, Freni und Price, die die Partie alle wunderschön und strahlend singen, eine unvergessliche Charakterstudie.

Nicolai Gedda ist auf den ersten Blick eine etwas eigenartige Wahl für die Rolle des Pinkerton - war er doch zum Zeitpunkt der Aufnahme (1955) ein noch sehr leichter, lyrischer Mozarttenor. Dennoch bewältigt er die Partie gesanglich sehr souverän und erfüllt die Figur mit Leichtigkeit und Leichtsinn, mit jugendlicher Naivität und Unbekümmertheit.

Die Nebenrollen sind gut und rollendeckend besetzt.
Karajan dirigiert mit viel Gespür und Souveränität, ohne die (manchmal erdrückende) orchestrale Klangwucht zu entfalten, die seine späteren Aufnahmen auszeichnen.

Neben den Produktionen unter Gavazzeni (1954; mit der wunderbaren Victoria de los Angeles, di Stefano und Gobbi) und Barbirolli (1966; Scotto, Bergonzi, Panerai) sowie der zweiten Karajan-Produktion (1974; Freni, Pavarotti, Ludwig) ist diese Enspielung allererste Wahl.


Otello
Otello
Wird angeboten von FastMedia "Versenden von USA"
Preis: EUR 34,19

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Otello (Audio CD)
Diese Aufnahme, del Monacos erster Otello, ist nicht zu empfehlen. Der Protagonist brüllt sich martialisch durch die Partie, nimmt seine Stimme selten zurück, zerstört damit den musikalischen Fluß von Verdis Musik und raubt dem Liebesduett mit Desdemona jeden lyrischen Zauber.
Ebenso grob singt Aldo Protti, dessen Jago ein Prolet ist - nichts weiter.
Einzig Renata Tebaldi singt berückend schön und ausdrucksvoll. Diese Rolle war ihre beste, sie lag ihr stimmlich und vom Temperament her. Konkurrenz hat sie lediglich in der wunderbar fragilen und samtigen Mirella Freni, deren Stimme freilich die viel kleinere ist.
Erede dirigiert schlaff und spannungslos.

Es ist ein Kuriosum, daß Karajan in seiner ersten Aufnahme des Otello (1960 in Wien) auf dieselben Sänger in den Hauptpartien zurückgreifen mußte. Del Monaco singt hier mit dünner, heller gewordener Stimme, was der Rollengestaltung aber zugute kommt. Tebaldi ist ebenso souverän wie unter Erede. Protti mußte leider den abgesprungenen Ettore Bastianini ersetzen, singt aber (zumindest ein wenig) differenzierter als hier.

Referenz bleiben Toscanini (mit Vinay, Nelli, Valdengo) und Serafin (Vickers, Rysanek, Gobbi).
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 2:39 PM MEST


Otello
Otello

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Otello aus der MET, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Otello (Audio CD)
Ein bemerkenswerter Mitschnitt eines denkwürdigen Abends an der Metropolitan Opera. Die Besetzung ist sehr luxuriös - Mario del Monaco singt einen seiner zahllosen Otellos, und im Vergleich mit den Studioaufnahmen unter Erede und Karajan leistet er beachtliches. Die Stimme entfaltet sich im Raum besser, klarer, strahlender als vor dem Mikrofon, so daß der Eindruck des "Brüllens", der viele Studioproduktionen des Sängers verunstaltet, hier nicht entsteht.
Dennoch ziehe ich Vinay und Vickers entschieden vor, da sie durch nuancierteres und dynamisch differenzierteres Singen mehr Facetten der Figur zeigen als del Monaco, der sich zu oft aufs bloße Forte-Singen verlegt und dadurch etwas eindimensional wirkt. Dennoch muß man nach dieser Aufnahme (wie auch nach dem Mitschnitt aus Tokio unter Erede von 1959) konstatieren, dass es einen stimmächtigeren und strahlenderen Otello in den letzten 40 Jahren nicht gegeben hat als den Italiener.

Victoria de los Angeles ist für mich das eigentliche Highlight dieser Aufnahme. Ihre wunderschöne, samtige Stimme und die exquisite Technik machen ihre Desdemona zu einem Ereignis. Überzeugender haben auch Renata Tebaldi und Mirella Freni diese Partie nicht gesungen.

Leonard Warren war einer der großen Stars der alten Met (auf deren Brettern er 1960 mitten in einer Vorstellung tot zusammenbrach) und ein überragender Verdi-Sänger seiner Epoche. Mit Valdengo und Gobbi teilt er sich den Rang als bester Iago seiner Epoche. Sein intelligentes, textbewußtes Spiel und seine knorrige Baritonstimme lassen den intriganten Fähnerich auf unnachamliche Weise lebendig werden.

Cleva dirigiert spannungsgeladen und energisch, die Tonqualität ist beachtlich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 2:43 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13