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Beiträge von Katrina
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Rezensionen verfasst von
Katrina

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Weizenwampe - Das 30-Minuten-Kochbuch: 200 glutenfreie Rezepte - Vom Autor des SPIEGEL-Bestsellers "Weizenwampe"
Weizenwampe - Das 30-Minuten-Kochbuch: 200 glutenfreie Rezepte - Vom Autor des SPIEGEL-Bestsellers "Weizenwampe"
von Dr. med. William Davis
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absurd, 14. August 2017
Ich halte die Idee, weniger oder gar keinen Weizen zu essen, nicht für grundlegend falsch. Vieles, was der Autor schreibt, scheint durchaus Hand und Fuß zu haben. Aber dieses Kochbuch sollte man nicht kaufen.
Weizenfrei oder weizenarm essen ist machbar. Absurd wird es, wenn es nur noch darum geht, das Gleiche wie immer essen zu wollen, nur eben anders. Dann kommt man zu Rezepten wie Brot aus Weizenkeimen und Mandelmehl. Zu fleischlastiger Ernährung. Zu Ersatz vom Ersatz, um auf Grundnahrungsmittel zu verzichten, die man aber substituiert.
Ich habe mehrere Jahre für meinen lebensmittelallergischen Sohn weizenfrei gekocht. Das ging problemlos ohne Kochbuch. Und vor allem mit normalen Lebensmitteln. Wenn man auf Getreide verzichten möchte, sollte man kein Brot essen. Und keine Pasta. Dann isst man halt was anderes. Das ist nicht so irre kompliziert.
Kompliziert wird es hier in diesem Kochbuch - ich möchte keins der Rezepte ausprobieren.
Wichtig ist bei all diesen Ernährungsbüchern doch immer vor allem die Erkenntnis, dass man nur weglassen kann, wenn man weiß, was drin ist. Also, wenn man Essen selber kocht, und nichts aus der Dose, aus der Kühltruhe, aus der Packung kauft. Ich denke nicht, dass man anfangen muss, Ersatzbrot zu backen, damit man so weiter isst wie zuvor. Ernährungsumstellung heißt, man sollte überdenken, was man isst, was man gegessen hat und was man in Zukunft anders machen will.
Ich denke nicht, dass diese Getreide-Ersatz-Essen eine gesunde Alternative sind und die Menschheit gesünder machen. Wer meint, weizenfrei essen zu wollen: 100% Roggenbrot gibt es in jedem Bioladen. Wer darüber hinaus denkt, überhaupt kein Brotgetreide mehr essen zu wollen, isst halt Reis und Kartoffeln, Hirse und Buchweizen. Und eben kein Brot mehr. Man stirbt nicht davon. Ich habe es ausprobiert und es ist mir gut bekommen. Dieses Kochbuch braucht kein Mensch -allenfalls als Anregung, mal über die eigene Ernährung nachzudenken.


Zeiten des Aufbruchs (Jahrhundert-Trilogie, Band 2)
Zeiten des Aufbruchs (Jahrhundert-Trilogie, Band 2)
von Carmen Korn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Personen, zu wenig Handlung, 29. Juli 2017
Ich habe diesen Roman ganz gern gelesen. Aber nicht verschlungen oder als besonders spannend empfunden.
Denn das, was er verspricht: vier Freundinnen, die neue Zeit nach dem Krieg etc - das klingt nach großem Roman und ist ja auch so angelegt. Aber es ist keine große Literatur. Unter anderem, weil die vier Freundinnen und die meisten ihrer Angehörigen merkwürdig blass bleiben. Bei manchen Figuren wusste ich bis zum Ende nie, wer sie eigentlich waren - gerade die, die nicht im Personenverzeichnis erwähnt werden.
Andere tauchen zwar immer wieder mal auf, haben aber keine Kontur. NIemand wird vernünftig eingeführt oder auch nur äußerlich beschrieben. Bei einigen hat sich die Autorin Mühe gegeben, andere plätschern eher so mit, obwohl sie eigentlich Hauptfiguren sein sollten.
Sehr viel Raum nimmt die homosexuelle Beziehung zwischen zwei Männern ein: das liest sich interessant aus heutiger Sicht, weil man hier so klar vor Augen hat, wie absurd dieser Paragraph 175 war und welchen Einfluss er auf das Privatleben der Menschen und auf die ganze Gesellschaft hatte.
Aber alle anderen Beziehungen sind weitestgehend konfliktfrei, niemand trennt sich, Krisen tauchen nur am Rande auf, die Weltpolitik wird immer mal gestreift, aber mehr auch nicht.
Gut finde ich aber auch was, zum Beispiel, dass die Autorin sehr genau reherchiert hat, was Musik, Filme, Literatur, Essen und vor allem Alkohol in dieser Zeit verbreitet waren. Ein bisschen, als ob sie ein Weinlexikon zur Hand genommen hat und in jedem Kapitel den passenden Wein ausgesucht hat. Die Sorten werden immer sehr genau benannt, ebenso die Musik, die jeweils im Radio war oder die Bücher, die Bestseller waren.
Ich habe sehr viel Musik entdeckt, die mir gänzlich unbekannt war und die mir gut gefällt. Naja, aber darum geht es ja eigentlich nicht in einem Roman. Es sollte Handlung da sein, emotionale Verwicklungen oder zumindest gedankliche Entwicklung, aber die gibt es kaum.
Klar, kommen Probleme der Zeit vor: KZ-Heimkehrer, Kriegsversehrte, alte Nazis, Homosexuelle eben (während die zwei Männer aber sich ständig verstecken, betreiben die zwei lesbischen Frauen anscheinend völlig offen einen großen Buchladen im Stadtzentrum und haben nie Probleme).
Also: hätte gut sein können, ist aber handwerklich keine Meisterleistung. Ich denke, wenn sich die Autorin auf zwei Familien konzentriert hätte und die Personen gut entwickelt hätte, dann wäre es sehr viel interessanter zu lesen gewesen, als mit dieser willkürlichen Namensauflistung von zu vielen Personen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2017 8:15 PM MEST


Deliciously Ella - Für jeden Tag: Einfache Rezepte und köstliches Essen für ein gesundes Leben
Deliciously Ella - Für jeden Tag: Einfache Rezepte und köstliches Essen für ein gesundes Leben
von Ella Mills (Woodward)
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 30. Mai 2017
Ich hatte viel Gutes gelesen über diese Frau und ihre Rezepte, und darum war ich sehr gespannt, als ich neulich das Buch in die Hände bekam. Ich fand das sehr enttäuschend. Und um gleich irgendwelchen Kritikern zuvor zu kommen: ich habe es durchgelesen. Ja, das ganze Buch!

Also, zwei, drei Rezepte klangen ganz gut. Vielleicht auch vier. Darum zwei Sterne.
Den Rest fand ich uninspirierend. Und einiges echt peinlich.
Ja, die Autorin hat ihre Ernährung umgestellt, weil sie eine Krankheit hatte (oder hat).
Aber:
1.) "gesund":
Mir scheint, dies ist ein Buch für Menschen, die (noch) sehr unsicher in Bezug auf ihre Ernährung sind, sich gesund ernähren wollen und meinen, dass sie das am besten vegan UND/ODER glutenfrei tun (oder müssen). Es gibt ohne Frage Menschen mit Gluten -oder Milchunverträglichkeiten. Und es gibt viele Veganer. Es ist immer gut, für solche Ernährungsvarianten Kochbücher zu machen. Aber dieses Buch tut so, als sei es generell besonders gesund, so zu essen. Das ist mir als erstes unangenehm aufgefallen. Und das ist Quatsch. Man lebt nicht automatisch gesünder, wenn man sich gluten- und milchfrei ernährt.
Da es leider in dem Buch keinerlei informative Einleitung gibt, bleibt dem ernährungsunkundigen Leser nur, zu glauben, dass, je mehr man weglässt, desto gesünder das Essen.

Um nicht falsch verstanden zu werden: ich habe absolut nichts gegen vegane Ernährung, im Gegenteil. Ich finde nur, hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

2.) Kochen für Null-Anfänger:
Schon in der Einleitung, in der erklärt wird, wie man Nahrungsmittel aufbewahrt (in Gläsern) und transportiert (in Plastikboxen) fühlte ich mich nicht ganz ernst genommen. In meinem Kinderkochbuch stand so etwas früher auch drin. O.k., ein Anfänger-Kochbuch also. Darauf lassen auch manche Rezepte schließen. Man lernt, wie man Haferflocken zubereitet, welche verschiedenen es gibt und wie man sie mit unterschiedlichen Zutaten variiert. Das sollte man eigentlich schon im Vorschulalter wissen. Auch gut: Salat z.B. aus Gurke, Tomate und Pinienkernen. Das Gemüse klein schneiden, die Kerne drüber, mit Dressing vermischen. Fertig. WHOW! Wer so ein Buch braucht, weil er/sie noch nie alleine Essen zubereitet hat, ist hier gut aufgehoben. Menschen, die schon mehr als einmal gekocht haben, müssen das nicht wirklich lesen.

3.) Gesund ist nicht gleich saisonal oder regional:
Mein "Lieblingsrezept" vereint Spargel, Grünkohl und Blumenkohl/Broccoli. Finde den Fehler!
Gesund kochen kann man lt. Ella vor allem mit nicht einheimischen Zutaten. Also mit Chia-Samen, die sich gefühlt in jedem zweiten Rezept finden, mit Quinoa, mit Sojasoße und mit Süßkartoffeln und Avocado. Das ist alles super im Trend. Deshalb ist es aber nicht automatisch super gesund, sich ausschließlich von aus Übersee importierten Superfoods zu ernähren . Dafür extrem unökologisch. (Und ziemlich teuer.)

4.) Peinliche "Kochtipps":
Unter einem Rezept, in dem ein Drittel Blumenkohl benötigt wird, steht allen Ernstes, man solle den Rest Blumenkohl nicht einfach wegwerfen, sondern mitgaren und zu einem anderen Gericht verwenden. (um Abfall zu vermeiden und Geld zu sparen). Bei einem Kürbisgericht fand ich ähnliches. Ich finde, ein Lektor sollte solche Hinweise ersatzlos streichen.
Menschen, die sich für gesunde Ernährung interessieren, sollte man ein gewisses Reflektionsvermögen und ein Quantum an gesundem Menschenverstand unterstellten. Wer tatsächlich in einem veganen Kochbuch darauf hingewiesen werden muss, den Großteil des gerade eingekauften Gemüses nicht einfach in die Tonne zu hauen, der/die braucht kein Kochbuch, sondern eine Lebens-Grundschulung. Auch, wenn ich jetzt klinge, als hätte ich den letzten Krieg noch persönlich erlebt: ich habe mich erschrocken, dass solche Selbstverständlichkeiten extra als "Tipp" erwähnt werden müssen.

(Sollte man übrigens Probleme haben, einen ganze Blumenkohl zu verarbeiten: Blumenkohlröschen gibt es auch tiefgefroren - das kann man dann gut portionieren).

5.) Die Übersetzung/die Sprache:
Die fand ich nicht sehr gelungen. Zum Teil sehr anstrengend zu lesen, weil viele englische Formulierungen fast wortgenau übersetzt wurden. Und die Sprache nervt massiv. Alles ist super köstlich, man kann nicht genug davon bekommen und es ist soo gut. Fühlt sich an, als säße man vor einer Werbesendung.

Ich stelle mir die Zielgruppe in etwa so vor: zwanzigjährige StudentInnen mit ausreichend Geld (viele Zutaten sind recht teuer), die sich bislang von den Eltern bekochen lassen haben und jetzt mit dem Mensa-Essen und den ständigen Lieferando-Mahlzeiten nicht mehr zufrieden sind.

Wer schon kochen kann, sollte sich dieses Buch nicht antun. Der kriegt das meiste alleine hin. Und will das andere nicht wirklich essen.

Also, eigentlich sind zwei Sterne ein bisschen zu positiv. Vor allem, nachdem ich Kommentare gelesen habe, in denen steht, dass viele der Rezepte erst dann klappen, wenn man sie selber abwandelt. So sollte ein Kochbuch nicht sein. Dann ist es einfach schlecht.


Sonderappell: Roman (dtv großdruck)
Sonderappell: Roman (dtv großdruck)
von Sybil Gräfin Schönfeldt
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Zeitdokument, 22. Mai 2017
Der Roman "Sonderappell" ist in den 1970er Jahren entstanden. Ich habe ihn als Jugendliche Anfang der 80er gelesen und er war eins der vielen Bücher über Weltkrieg und Nationalsozialismus, die ich in Massen konsumiert habe. Manche als Schullektüre, viele einfach so.
Jetzt, nach dreißig Jahren, habe ich ihn wieder gelesen. Erst da war mir klar, dass die Autorin das alles selbst erlebt hat, denn nur dann kann man etwas so detailliert beschreiben, wie Sybil Gräfin Schönfeld den Einsatz der 17jährigen Abiturientin Charlotte in einem oberschlesischen Reichsarbeitsdienst-Lager im letzten Kriegswinter.
Ich war beim Lesen schockiert und erschüttert. Schockiert darüber, was man jungen Menschen damals zugemutet hat (und was von Charlottes Großeltern auch noch unterstützt wurde - ein Kind an die näher rückende Front schicken, mitten im Winter und ihr noch soldatische Ratschläge mit auf den Weg geben). Und erschüttert, dass ich das als Jugendliche damals beim Lesen gar nicht so heftig fand. Vielleicht, weil ich so viel über die NS-Zeit gelesen hatte, dass ich das schon alles ganz normal fand?
Am besten gefallen hat mir jetzt beim Wiederlesen, dass die vielen Liedtexte in den Text einfließen von all den Kampf- und Durchhalteliedern, die die Kinder singen mussten und die einem heute vor Augen führen, wie Indoktrination laufen kann. Und wie Charlotte durch die Erlebnisse und Kontakte langsam ihre bis dahin positive Einstellung zu NS überdenkt.

Mein Buch ist die dtv pocket Ausgabe von 1984. Da gibt es relativ wenige Fußnoten und ich habe mich gewundert, dass es auch keine Einleitung gab, kein Vor- oder Nachwort und auch keine Verweis darauf gab, dass die Autorin hier Autobiographisches verarbeitet. Ich kann mich nicht erinnern, nennenswerte Verständnisschwierigkeiten gehabt zu haben, denn natürlich wusste ich mit 14, was der Reichsarbeitsdienst war. Und was "Stukas" und und und. Ob Jugendliche das heute auch alles noch in der Schule lernen wie damals, als der Krieg noch viel präsenter war?

Informatives, berührendes, sehr gut geschriebenes Buch - sehr zu empfehlen.


Clean Eating: Der 21-Tage-Plan - Mit über 60 Rezepten  - frei von Zusatzstoffen
Clean Eating: Der 21-Tage-Plan - Mit über 60 Rezepten - frei von Zusatzstoffen
von Dörte Wilke
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann man lesen, 20. Februar 2017
Das Buch gibt einen sehr breit angelegtn Überblick über die Mode-Erscheinung Clean Eating. Zunächst wird erklärt, was man unter diesem Begriff verstehen kann. Dann werden Lebensmittel und Zusatzstoffe erklärt. Eine weitere Mode-Erscheinung, die "Super Foods" werden näher unter die Lupe genommen. Außerdem gibt es einen großen Lebensmittel-Check: was ist clean, was nicht. Es erklärt die Etiketten auf Dosen und Fertiglebensmitteln, gibt Aufschluss über Allergene, über Vitamine und Mineralien
Und im zweiten Teil gibt es dann einen dreiwöchigen Ernährungsplan mit Rezepten.

Ich habe in dem Buch gelernt, dass das, was ich seit Jahren praktiziere, clean eating ist. Das fand ich ganz lustig. Als meine Mutter vor knapp 40 Jahren unsere Ernährung auf Bio und Vollwert umgestellt hat, hat sie mir ungefähr das erklärt, was ich jetzt in dem Buch nachgelesen habe. Dass nämlich Zucker und Weißmehl schlecht für den Körper sind, ebenso sämtliche Zusatz- und Konservierungsstoffe. Dass selber Kochen immer die bessere Alternative ist. Dass auch die Herkunft von Lebensmitteln wichtig ist, und ein Apfel aus Chile oder Trauben aus Südafrika nicht wirklich die beste Wahl sind. Und dass man saisonal essen sollte.

Das habe ich seitdem mehr oder weniger konsequent praktiziert und bin schon häufig als "Freak" abgestempelt worden. Jetzt kann ich das "clean eating" nennen, und alle so "WHOW"!!! Nein, Quatsch... Ich nenne das nicht so, weil dieses "Clean Eating" ein Modebegriff ist, der verschieden auslegbar ist und alle unterschiedliche Dinge darunter verstehen.

Manches fand ich schon etwas befremdlich. Da gibt es diesen alphabetischen Lebensmittel-Check, der sagt, LInsen seien o.k., bei Linsensuppe hängt es davon ab, was der Hersteller reingetan hat. Ich soll also auf Zucker etc. achten. Das heißt, hier wird automatisch davon ausgegangen, dass ich ein Eintopfgericht in der Dose kaufe, und da soll ich die Zutatenlisten vergleichen. Einen Satz wie "Wenn Du Deine Linsensuppe selber kochst, ist die natürlich clean" habe ich vergebens gesucht. Das ist öfter so. Zwar wird mir gezeigt, wie ich Ketchup und Kartoffelchips selber mache in der "cleanen" Variante, aber Linsensuppe kommt aus der Dose. Also nee.
Außer Ketchup kann man auch lernen, wie man Vanillezucker selber macht (Vertrauenswürdiger Vanillezucker). Fragen an meinen Zehnjährigen: "Wie machst Du Vanillezucker selber?" Antwort "Mit Zucker und Vanille". "Und Erdbeerjoghurt?" "Mama, bist Du blöd? Mit Joghurt und Erdbeeren." Genau. So ging es mir auch. Menschen, die ein Rezept für Erdbeerjoghurt brauchen, sind mit diesem Buch super bedient. Leute, die schon kochen können, brauchen das nicht zu lesen. Weil sie wissen, wie sie Essen ohne Zusatzstoffe zubereiten können.
Ein bisschen Angst machen mir solche Bücher auch. Weil sie zeigen, dass so etwas notwendig ist. Und dass es Menschen gibt, die für Eistee und Orangensalz Rezepte brauchen.

Also, wenn man sich mit seiner Ernährung kritisch auseinander setzen möchte, gesünder essen will und solche Trends interessant findet, dann ist dies ein gutes Überblicksbuch für den Einstieg. Wer schon weiß, dass Fertiggerichte nicht so der Bringer sind und dass es sinnvoll ist, mehr Obst und Gemüse zu essen, der braucht das nicht unbedingt zu lesen.


Flieh, Wassilis, flieh!
Flieh, Wassilis, flieh!
von Loeff-Basenau
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Spannend, aber nicht ganz kindgerecht, 13. November 2016
Rezension bezieht sich auf: Flieh, Wassilis, flieh! (Gebundene Ausgabe)
In dem Buch der niederländischen Autorin An Rutgers geht es um den 13jährigen Griechen Wassilis, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Krieg in albanischer Gefangenschaft war. Sein Vater, ein griechischer Freiheitskämpfer, hat den Krieg nicht überlebt. Nun kommt die Familie zurück aus Albanien und schlüpft zunächst bei Verwandten unter. Doch bald schon wird das zum Problem, das Geld ist knapp, Wassilis muss dazu verdienen. Erst verdingt er sich als Schäfer, dann erweist er sich als unzuverlässig und wird nach Athen geschickt, um wie seine Cousins als Schuhputzer zu arbeiten.
Am Ende gerät er in einer Schmugglergeschichte, entkommt mit Müh und Not und landet in einem Modell-Dorf, dass holländischen Freiwillige für griechische Rückkehrer und ehemalige Flüchtlinge einrichten. Dort muss er sich bewähren und kann am Ende seiner Familie helfen.

Das Buch beginnt sehr spannend. Als die Sache anfängt, in die Kriminalität abzudriften, wird die Geschichte etwas verwirrend und zäh.
Es ist für Kinder (ist ja ein Kinderbuch) nicht möglich zu verstehen, warum Wassilis in Albanien war, was genau da passiert ist, was diese niederländischen Helfer da alle in Griechenland machen... Hinzu kommen die vielen Personen mit relativ komplizierten griechischen Namen.

Das merkt man alles vielleicht nicht so, wenn man das Buch alleine liest, beim Vorlesen jedoch werden solche Schwächen schnell offensichtlich. Wenn der - sonst sehr aufmerksame - Zuhörer plötzlich immer wieder unkonzentriert erscheint, man selber manche Zusammenhänge einfach nicht mehr erklären kann bzw. manches selber nicht ganz versteht.
Bei diesem Buch fehlt ein Glossar und eine vernünftige kurze Einleitung. An Rutgers schreibt historische Romane. Und als solchen sollte man auch dieses Buch verstehen. Aber ein historischer Roman für Kinder braucht Erklärungen.

Das beste Buch, was ich von An Rutgers gelesen habe, war "Flucht in die Freiheit". "Wassilis" fällt dagegen sehr ab. Ich würde das heute für Kinder eher nicht mehr empfehlen.


Raumpatrouille: Geschichten
Raumpatrouille: Geschichten
von Matthias Brandt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerungen, 2. Oktober 2016
Es gibt eine Geschichte in diesem Buch, in dem der Schauspieler Matthias Brandt über seine Kindheit in den frühen 70er Jahren schreibt, in der sein Vater Willi mit Herrn Wehner eine Fahrradtour macht. Die ist überall zu lesen und hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Diese Geschichte hat ihren Witz unter anderem daher, dass Herr Brandt und Herr Wehner für den Autoren sein Vater und dessen Arbeitskollege, für den Leser aber der Bundeskanzler und sein politischer Gegenpart sind. Bei den anderen Geschichten vermisste ich genau diesen Witz. Sie sind ganz hübsch zu lesen, aber es sind vor allem Erinnerungen an eine Kindheit. Und zum Teil war mir das ein bisschen zu plakativ, dass da immer diese 70er Jahre so beschworen wurden, Tritop Mandarine, Flokati-Teppich, Knabber-Fischli und und und. All das wird bemüht, um nostalgische Gefühle heraufzubeschwören, mir war das zu viel.
Was mir gut gefallen hat: der Autor erinnert sich sehr genau an sein kindliches Ich. Warum er bestimmte Dinge getan hat, andere nicht, welche Ängste und kindlichen Überlegungen dahinter standen. Man kann das lesen, es liest sich schnell und nett. Aber man hat nicht wirklich große Literatur verpasst, wenn man das Buch nicht liest.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 6, 2016 12:13 PM CET


Die Maus und das Motorrad
Die Maus und das Motorrad
von Beverly Cleary
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Witziges Kinderbuch, 4. September 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Maus und das Motorrad (Gebundene Ausgabe)
Irgendwo in einem alten Berghotel in den Vereinigten Staaten der 1960er Jahre. Bobs Eltern haben keinen Platz in einem modernen Motel gefunden und sind mit ihrem Sohn hier gelandet. Das alte Haus hat Charme, aber - so vermutet Bobs Mutter - sicher auch Mäuse.
Ihre Vermutung bewahrheitet sich schnell - aber anders als erwartet.
Bob - ein Junge zwischen 8 und 12 - hat eine Schwäche für Spielzeugautos. Sein bestes Fahrzeug aber ist ein kleines Motorrad, das er auf dem Nachtschrank stehen lässt, als er mit seinen Eltern zum Abendessen geht. Der Mäuserich Ralf findet das Motorrad, macht eine kleine Probefahrt und rutscht dabei vom Nachtschrank in den Papierkorb. Ein dummer Unfall, denn Ralf kommt nicht alleine heraus.
Bob hilft ihm - und sie merken, dass sie miteinander sprechen können - vermutlich wegen ihrer Vorliebe für Motorräder. Sie freunden sich an und Bob lässt Ralf auf dem Motorrad fahren. Bis dieser dumme Zwischenfall mit dem Staubsauger und der Bettwäsche und dem Zimmermädchen passiert, der die ganze Mäusefamilie einschließlich Mama, Onkel Lester, Tante Sissy und die kleine Geschwister in LEbensgefahr bringt. Wie kann Ralf die Situation retten? Findet er das verlorene Motorrad wieder? Und wie bekommt man mitten in der Nacht eine Aspirintablette vom Erdgeschoss in den ersten Stock - wenn man nur eine Maus ist? Die schwarz-weißen Zeichnungen von Janosch sind süß und anschaulich.
Ein extrem witziges und spannendes Kinderbuch, das ich für Kinder ab etwa sieben Jahre empfehlen würde. Macht sehr viel Spaß zum Vorlesen.


Kori, Kora, Korinthe: Die schönsten Gedichte von James Krüss
Kori, Kora, Korinthe: Die schönsten Gedichte von James Krüss
von James Krüss
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die schönsten Gedichte..., 31. Juli 2016
... da sollte man einen Gedichtband erwarten. Dachte ich so und habe mich gefreut, dass die Kindergedichte eines meiner Lieblingsdichter neu herauskommen. Aber Pustekuchen! Das Buch enthält eine Handvoll Gedichte, nur wenige davon sind bekannt (also mir als großem Krüss-Fan) und man erkennt sie nicht als Gedicht. Sie erstrecken sich - in großer Schrift - über mehrere Seiten und sind sehr illustriert.
Ich vermute, das ist zeitgemäß.
Mich macht das ein bisschen traurig, dass man Kinder nicht zutraut, sich mit mehr Gedichten vertraut zu machen. Krüss-Gedichte sind etwas zum Vorlesen, zum Nachsprechen, Auswendiglernen. Da braucht es keine große und noch größere Schrift und so viele Bilder für ein einziges Gedicht. Schöner hätte ich gefunden, mehr lesen zu können und vor allem die Gedichte optisch als mehrstrophige Gedichte zu sehen.
Man hat das Buch sehr schnell durch. Das ist nichts zum Entdecken, immer wieder in die Hand nehmen, jeden Abend drei neue Gedichte lesen, Lieblingsgedichte (nach Länge) auswählen und auswendig lernen zu können.

Die Gedichte sind schön. Die Bilder auch. Und es ist toll, dass man Krüss-Gedichte auch jungen Lesern wieder nahe bringen möchte. Dafür vergebe ich drei Punkte.
Dass man so tut, als ob Kinder auf keinen Fall zu viel Text verkraften können und nur dann, wenn möglichst viele bunte Bilder dabei sind und man auf keinen Fall erkennt, dass es sich um vielstrophige Werke handelt, finde ich schade und das sind die zwei Punkte, die ich leider nicht vergebe.
Ich würde "James Tierleben" empfehlen, das
man hier gebraucht bekommen kann. Mehr Krüss, weniger Bild.


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Wird angeboten von universtreet
Preis: EUR 55,00

5.0 von 5 Sternen Kleidsam, stylish und bequem, 14. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schöner, gut sitzender und lt. Kind bequemer Schuh, der zu sportlichen, aber auch schickeren Sachen passt, den man auch gut in der Schule tragen kann und der sehr stylish aussieht. Dafür war er preislich super akzeptabel.
Würde ich wieder kaufen. Hebt sich wohltuend von der Nike-Uniformität ab.


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