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Rezensionen verfasst von
Helgi Büschel (Ofterdingen)
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VIOLIN SONATAS 1, 2 & 3
VIOLIN SONATAS 1, 2 & 3
Wird angeboten von SEDIVA Deutschland
Preis: EUR 9,74

5.0 von 5 Sternen ...yes, they can, 30. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: VIOLIN SONATAS 1, 2 & 3 (Audio CD)
Ich weiss nicht, wie oft ich mir schon die Violin Sonaten von Brahms aufgelegt habe, mit immer dem gleichen Resultat: Ich werde damit nicht so recht warm. Nun, da ich mir diese Einspielung zugelegt habe, weiss ich auch genau warum. Die bisher wargenommene Sperrigkeit ist spurlos verschwunden und Werke wie aus einem Guss kamen zum Vorschein. Entscheidend dafür ist, wie so oft, die Verwendung von Instrumenten der Entstehungszeit sowie dem Bemühen der Interpreten, die Musik erklingen zu lassen, wie sie der Komponist gehört haben könnte. Dieses Vorgehen hat einen enormen Einfluss auf die Balance zwischen Klavier (Streicher 1870) und der Violine, prägt ganz entscheiden das Dialogisieren der beiden, was nicht zu letzt die musikalische Struktur offen legt und somit erst verständlich macht. Bleibt zu erwähnen, dass die beiden Musiker Meister ihres Instrumentes sind und sich hörbar mit Enthusiasmus und hohem Einfühlungsvermögen den Stücke angenommen haben. Um so befremdlicher ist es, dass bislang noch keiner den Implus hatte, diese Einspielung durch eine Kritik an dieser Stelle hervorzuheben, sodass ein potentieller Käufer das Gefühl haben dürfte, es hier mit Durchschnittskost zu tun zu haben. Mitnichten, für mich ist diese CD die aktuelle Meßlatte für diese Sonaten, die man unbedingt kennen sollte.


Tchaikovsky: Violin Concerto, Op. 35 - Stravinsky: Les Noces
Tchaikovsky: Violin Concerto, Op. 35 - Stravinsky: Les Noces

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbahrung, 27. Februar 2017
Das diese Einspielung entweder Begeisterung oder Ablehung verursacht, wundert mich nicht im Geringsten, fällt sie doch vollkommen aus dem Rahmen der bislang eingespielten Interpretationen. Ich konnte über die bisherigen Darbietungen dieses Konzerts auf CD keinen wirklichen Zugang zu diesem Werk finden, was mich stets ein wenig verwunderte, denn Tschaikowsky gehört zu dem Kreis der von mir favoritisierten Komponisten. Es fiel mir immer schwer mir vorzustellen, dass Tschaikowsky mit dem Violinkonzert eventuell ein schwächeres Stück geschaffen haben könnte. Nun, nachdem ich Kopatchinskaja und Currentzis gehört habe, ist mir klar, dass nicht die Musik schwach ist, sondern die mir bis dahin bekannten Einspielungen. Neben der außergewöhnlichen Künstlerschaft der Musiker dürfte die Orientierung an der historischen Aufführungspraxis nebst Verwendung historischer Instrumente den wesentlichen Unterschied ausmachen. Diese Erkenntnis zeigt auf, dass eben diese Musizierpraxis an Tschaikowsky überwiegend vorbei gegangen ist. Somit bleibt zu hoffen, dass sich in Zukunft noch das eine oder andere historisch informierte Ensemble, zum Beispiel an seine in dieser Hinsicht ebenfalls vollkommen vernachlässigten Klavierkonzerte, macht.

Diese Einspielung ist eine wunderbar transparente, bis ins kleinste Detail ausdifferenzierte Deutung, voller Leidenschaft und Könnerschaft. Sie schafft damit einen großartigen Kontrapunkt zu der eher pauschalen Sichtweise der bisherigen Interpretationspraxis und hat, zumindest für mich, eine wichtige Ehrenrettung Tschaikowskys bei diesem Werk vollbracht.


Klinga Mina Klockor
Klinga Mina Klockor

5.0 von 5 Sternen Wegweisender Erstling, 8. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Klinga Mina Klockor (Audio CD)
Nach ABBA, Chess und (mindestens) einer Einspielung für GEMINI, ist dieses Soloalbum ein wegweisendes Werk von Benny Andersson, in dem er erstmals offiziell die meisten Nummern alleine komponiert hat (bei zwei Instrumentaltiteln ist noch Björn Ulvaeus als Co-Autor aufgeführt) und die zukünftige Richtung seines Schaffens vorgibt, nämlich weg vom Mainstream und hin zu der Musik, die nur er bestimmt. An "KLINGA MINA KLOCKOR" von 1987 sind mit Orsa Spelman bereits einige Mitglieder des künftigen "Benny Andersson Orkester (BAO)" sowie bisherige Weggefährten wie Anders Eljas (Orchester Arrangements / Dirigent) und Michael B. Tretow (Tontechnik) beteiligt. Das Frida Lyngstad im Chor mitsingt, ist sicher interessant, dürfte das künstlerische Ergebnis jedoch kaum beeinflusst haben. Tommy Körberg übernimmt den männlichen Gesangspart, wie auf allen folgenden Alben des BAO, Kristina und Chess pa Svenska, Karin Glenmark (GEMINI) den weiblichen (Helen Sjöholm ist noch nicht an Bord, sie stößt erst mit Kristina zu der Truppe um Andersson).

Von 11 Titeln sind 9 instrumental, ein Titel ist mit Körberg / Glenmark, der andere mit Chor (KLINGA MINA KLOCKOR). KLINGA MINA KLOCKOR entspricht nicht vollständig der auf dem späteren Album "Kärlekens Tid" erschienenen reinen Chorversion, sondern enthält weitere, rein orchestrale Elemente, die das Stück auf insgesamt 11:30 ausdehnen. Eine vollständige Melodie eines dieser orchestralen Elemente hat Andersson in den Titel " Ljusa Kvällar Om Vären" seines Musicals Kristina übernommen. Der Titel "Efter Regnet" wurde von Anne Sofie von Otter ebenfalls eingespielt ("After the rain"). Ansonsten sind die Nummern überwiegend folkloristisch sowie orchestral.

Insgesamt ist dieses Album im Hinblick auf die Abwechslung der musikalischen Stile nicht ganz so gut ausbalanciert, wie es später sämtliche Einspielungen des BAO sein werden. Es ist eine Zusammenstellung von wunderschöner, raffinierter, tiefgehender, teils zärtlicher Musik fernab jeglichen Mainstreams, die, wie immer bei Andersson, durch wiederholtes Hören immer mehr für sich einnimmt. Ein bemerkenswerter Schritt für einen Musiker, der es bislang gewohnt war, im Rampenlicht des Showbusiness zu stehen.


November 1989 by Benny Andersson (1989-11-20)
November 1989 by Benny Andersson (1989-11-20)

5.0 von 5 Sternen ...etwas aus der Reihe, 8. Januar 2017
Das zweite Soloalbum "November 1989" von Benny Andersson fällt, gemessen am ersten Soloalbum sowie den fünf bisherigen BAO-Alben, etwas aus der Reihe. Dies liegt an einer ungewohnten Synthesizer- und Sequenzerlastigkeit. Zwar waren auch schon zuvor synthetische Klänge in seiner Musik prägend, doch hier haben sie stellenweise eine absolute Dominanz, bis hin zu den melodieführenden Klängen. Aus der heutigen Sicht sind die künstlichen Sounds dieser Zeit für die Melodieführung eher ungeeignet bzw. klar den natürlichen Instrumenten oder gar der menschlichen Stimme unterlegen. Vor "November 1989" und danach scheint Andersson das auch so gesehen zu haben, zumindest werden da die Melodien in der Regel durch natürlicher Klänge erzeugt.

Sieht man von diesem kleinen Manko ab und konzentriert sich auf die musikalische Substanz, dann ist dieses Album ein für Benny Andersson typisches Werk: Sehr schöne, sehr gut gearbeitete Musik. Zehn von elf Titeln sind instrumental. Die Nummer mit Gesang ist mit einem äußerst gut aufgelegten Tommy Körberg und einem Chor. Von zwei Titeln ist mir bekannt, dass diese von anderen Künstlern danach ebenfalls eingespielt wurden: "Tröstevisa" von Cajsa Stina Äkerström & Finn Kalvik sowie "Stockholm by night" als "I walk with you, mama" von Anne Sofie von Otter.


Klinga Mina Klockor Import edition by Andersson, Benny (2003) Audio CD
Klinga Mina Klockor Import edition by Andersson, Benny (2003) Audio CD

5.0 von 5 Sternen Wegweisender Erstling, 7. Januar 2017
Nach ABBA, Chess und (mindestens) einer Einspielung für GEMINI, ist dieses Soloalbum ein wegweisendes Werk von Benny Andersson, in dem er erstmals offiziell die meisten Nummern alleine komponiert hat (bei zwei Instrumentaltiteln ist noch Björn Ulvaeus als Co-Autor aufgeführt) und die zukünftige Richtung seines Schaffens vorgibt, nämlich weg vom Mainstream und hin zu der Musik, die nur er bestimmt. An "KLINGA MINA KLOCKOR" von 1987 sind mit Orsa Spelman bereits einige Mitglieder des künftigen "Benny Andersson Orkester (BAO)" sowie bisherige Weggefährten wie Anders Eljas (Orchester Arrangements / Dirigent) und Michael B. Tretow (Tontechnik) beteiligt. Das Frida Lyngstad im Chor mitsingt, ist sicher interessant, dürfte das künstlerische Ergebnis jedoch kaum beeinflusst haben. Tommy Körberg übernimmt den männlichen Gesangspart, wie auf allen folgenden Alben des BAO, Kristina und Chess pa Svenska, Karin Glenmark (GEMINI) den weiblichen (Helen Sjöholm ist noch nicht an Bord, sie stößt erst mit Kristina zu der Truppe um Andersson).

Von 11 Titeln sind 9 instrumental, ein Titel ist mit Körberg / Glenmark, der andere mit Chor (KLINGA MINA KLOCKOR). KLINGA MINA KLOCKOR entspricht nicht vollständig der auf dem späteren Album "Kärlekens Tid" erschienenen reinen Chorversion, sondern enthält weitere, rein orchestrale Elemente, die das Stück auf insgesamt 11:30 ausdehnen. Eine vollständige Melodie eines dieser orchestralen Elemente hat Andersson in den Titel " Ljusa Kvällar Om Vären" seines Musicals Kristina übernommen. Der Titel "Efter Regnet" wurde von Anne Sofie von Otter ebenfalls eingespielt ("After the rain"). Ansonsten sind die Nummern überwiegend folkloristisch sowie orchestral.

Insgesamt ist dieses Album im Hinblick auf die Abwechslung der musikalischen Stile nicht ganz so gut ausbalanciert, wie es später sämtliche Einspielungen des BAO sein werden. Es ist eine Zusammenstellung von wunderschöner, raffinierter, tiefgehender, teils zärtlicher Musik fernab jeglichen Mainstreams, die, wie immer bei Andersson, durch wiederholtes Hören immer mehr für sich einnimmt. Ein bemerkenswerter Schritt für einen Musiker, der es bislang gewohnt war, im Rampenlicht des Showbusiness zu stehen.


Klinga Mina Klockor by Benny Andersson (2003-12-09)
Klinga Mina Klockor by Benny Andersson (2003-12-09)

5.0 von 5 Sternen Wegweisender Erstling, 7. Januar 2017
Nach ABBA, Chess und (mindestens) einer Einspielung für GEMINI, ist dieses Soloalbum ein wegweisendes Werk von Benny Andersson, in dem er erstmals offiziell die meisten Nummern alleine komponiert hat (bei zwei Instrumentaltiteln ist noch Björn Ulvaeus als Co-Autor aufgeführt) und die zukünftige Richtung seines Schaffens vorgibt, nämlich weg vom Mainstream und hin zu der Musik, die nur er bestimmt. An "KLINGA MINA KLOCKOR" von 1987 sind mit Orsa Spelman bereits einige Mitglieder des künftigen "Benny Andersson Orkester (BAO)" sowie bisherige Weggefährten wie Anders Eljas (Orchester Arrangements / Dirigent) und Michael B. Tretow (Tontechnik) beteiligt. Das Frida Lyngstad im Chor mitsingt, ist sicher interessant, dürfte das künstlerische Ergebnis jedoch kaum beeinflusst haben. Tommy Körberg übernimmt den männlichen Gesangspart, wie auf allen folgenden Alben des BAO, Kristina und Chess pa Svenska, Karin Glenmark (GEMINI) den weiblichen (Helen Sjöholm ist noch nicht an Bord, sie stößt erst mit Kristina zu der Truppe um Andersson).

Von 11 Titeln sind 9 instrumental, ein Titel ist mit Körberg / Glenmark, der andere mit Chor (KLINGA MINA KLOCKOR). KLINGA MINA KLOCKOR ist nicht auf die auf dem Album Kärlekens Tid erschienene reine Chorversion beschränk, sondern enthält weitere, rein orchestrale Elemente, die das Stück auf insgesamt 11:30 ausdehnen. Eine vollständige Melodie eines dieser orchestralen Elemente hat Andersson in den Titel " Ljusa Kvällar Om Vären" aus Kristina übernommen. Die Nummern sind überwiegend folkloristisch sowie orchestral.

Insgesamt ist dieses Album im Hinblick auf die Abwechslung der musikalischen Stile nicht ganz so gut ausbalanciert, wie es später sämtliche Einspielungen des BAO sein werden. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von wunderbarer, tiefgehender, teils zärtlicher Musik fernab jeglichen Mainstreams, die, wie immer bei Andersson, durch wiederholtes Hören stetig mehr für sich einnimmt. Ein beachtlicher Schritt für einen Musiker, der es bislang gewohnt war, im Rampenlicht des Showbusiness zu stehen.


Bao 3
Bao 3
Wird angeboten von sound of music (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 29,79

5.0 von 5 Sternen Glückspotential: Enorm, 3. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Bao 3 (Audio CD)
So wie eine Mutter sich im Regelfall nicht für nur eines ihrer Kinder entscheiden kann, so vermag auch ich keinen Favoriten aus den bislang fünf Studioalben des Benny Andersson Orkesters zu küren. Da diese Alben natürlich nicht meine Kinder sind, hingt der Vergleich, doch er veranschaulicht, welches Dilemma bei solch starken Werken erwachsen kann, sollte man eines davon hervorheben müssen. So bleibt mir nichts weiter übrig, als alle fünf gleichermaßen zu würdigen.

Dass die einzelnen Alben so stark sind, liegt in erster Linie am kompositorischen Genie Benny Anderssons sowie an dessen Einstellung und Arbeitsweise. Er veröffentlicht nach eigenen Aussagen nichts, was er selbst nicht als bestmöglich ansieht und bringt neue Melodien anderen zu Gehör, um sich zu versichern, dass die Melodien neu sind und nicht etwa eine Kopie anderer oder eigener Melodien darstellen. Jedes einzelne der fünf Alben ist ein Füllhorn der unterschiedlichsten Musikstile, üppig ausgestattet mit musikalischen Einfällen. Trotz des großen Abwechslungsreichtums wirkt alles wie aus einem Guss. Mit ungefähr vier Minuten durchschnittlicher Spieldauer sind die Nummern auf das Wesentliche begrenzt und nach dem klassisch bewährten Muster Strophe - Refrain / Refrain - Strophe aufgebaut. Musikalische Abschnitte werden selten ohne Abänderungen wiederholt, sodass die Spannung nicht abreißt. Insgesamt gibt es, chronologisch gesehen, die Tendenz zu mehr Gesangsnummern. Bei Album Nr. 1 (Benny Anderssons Orkester) sind es 2 von 14 Titeln, bei Album Nr. 2 (BAO!) sind es 5 von 14 (davon einer mit Chor (Kärlekens Tid)), bei Album Nr. 3 (BAO 3) sind es 7 von 12, bei Album Nr. 4 (O Klang och Jubeltid) sind es 7 von 13 und bei Album Nr. 5 (Mitt Hjärta klappar för dig) ist von 11 Titeln nur eines rein instrumental. Die Abnahme instrumentaler Stücke ist klar zu bedauern, denn gerade hier zeigt sich ein hoher Grad der Inspiration und Originalität. Da werden verschiedene musikalische Stile auf das kunstvollste miteinander verwoben und eine Vielfalt von natürlichen, elektrischen und synthetischen Instrumenten zu immer neuen Klangerlebnissen verschmolzen. Die Zunahme der Stücke mit Gesang hingegen entschädigt für den Verlust an Instrumentalnummern absolut. So würde ich vermuten, waren es die einzigartigen Stimmen und Begabungen von Helen Sjöholm und Tommy Körberg, die Andersson dazu veranlassten, innerhalb dieser fünf Alben wieder mehr und mehr für den Gesang zu schreiben. Mit zum gelungenen Ergebnis aller fünf Alben trägt bei, dass Benny Andersson immer auf die Unterstützung der selben erstklassigen Künstler, Techniker und sonstigen Helfer zählen kann. Die daraus entstehende Nähe und Vertrautheit wird sicherlich der beste Nährboden für Kreativität und Einsatzwillen aller Beteiligten gewesen sein und dürfte somit das enorme Niveau dieser Produktionen erst ermöglicht haben.

Nicht zuletzt muss erwähnt sein, dass die Musik von Benny Andersson, neben der Musik von Mozart, für mich das höchste Glückspotential überhaupt in der Musik bereit hält. Es sind die genialen, wunderschönen, teilweise sehr einfachen Melodien und Harmonien, die zunächst wenig spektakulär klingen, sich dann aber bei wiederholtem Hören immer tiefer im Herzen verankern, bis sie einen am Ende ganz erfüllt und ergriffen haben. Es ist der immer positive, zuversichtliche Charakter, der ganz wie sein Schöpfer, eine berührende, gleichsam noble Bescheidenheit in sich trägt. Und es ist die erstaunliche Sorgfalt, die jedem noch so kleinen Teil der musikalischen Produktion wiederfahren ist, die bewirkt, dass die Musik so leicht und selbstverständlich daherkommt, die dem Komponisten und Produzenten Benny Andersson aber alles abverlangt hat.


Bao!
Bao!

5.0 von 5 Sternen Glückspotential: Enorm, 3. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Bao! (Audio CD)
So wie eine Mutter sich im Regelfall nicht für nur eines ihrer Kinder entscheiden kann, so vermag auch ich keinen Favoriten aus den bislang fünf Studioalben des Benny Andersson Orkesters zu küren. Da diese Alben natürlich nicht meine Kinder sind, hingt der Vergleich, doch er veranschaulicht, welches Dilemma bei solch starken Werken erwachsen kann, sollte man eines davon hervorheben müssen. So bleibt mir nichts weiter übrig, als alle fünf gleichermaßen zu würdigen.

Dass die einzelnen Alben so stark sind, liegt in erster Linie am kompositorischen Genie Benny Anderssons sowie an dessen Einstellung und Arbeitsweise. Er veröffentlicht nach eigenen Aussagen nichts, was er selbst nicht als bestmöglich ansieht und bringt neue Melodien anderen zu Gehör, um sich zu versichern, dass die Melodien neu sind und nicht etwa eine Kopie anderer oder eigener Melodien darstellen. Die Titel auf den fünf Alben unterscheiden sich in Stil und Ausführung oft sehr stark je Album, sind mit ungefähr vier Minuten durchschnittlicher Spieldauer auf das Wesentliche beschränkt und nach dem klassisch bewährten Muster Strophe - Refrain / Refrain - Strophe aufgebaut. Musikalische Abschnitte werden selten ohne Abänderungen wiederholt, sodass das Maß an Abwechslung stets hoch ist. Insgesamt gibt es, chronologisch gesehen, die Tendenz zu mehr Gesangsnummern. Bei Album Nr. 1 (Benny Anderssons Orkester) sind es 2 von 14 Titeln, bei Album Nr. 2 (BAO!) sind es 5 von 14 (davon einer mit Chor (Kärlekens Tid)), bei Album Nr. 3 (BAO 3) sind es 7 von 12, bei Album Nr. 4 (O Klang och Jubeltid) sind es 7 von 13 und bei Album Nr. 5 (Mitt Hjärta klappar för dig) ist von 11 Titeln nur eines rein instrumental. Die Abnahme instrumentaler Stücke ist klar zu bedauern, denn gerade hier zeigt sich ein hoher Grad der Inspiration und Originalität. Da werden verschiedene musikalische Stile auf das kunstvollste miteinander verwoben und eine Vielfalt von natürlichen, elektrischen und synthetischen Instrumenten zu immer neuen Klangerlebnissen verschmolzen. Die Zunahme der Stücke mit Gesang hingegen entschädigt für den Verlust an Instrumentalnummern absolut. So würde ich vermuten, waren es die einzigartigen Stimmen und Begabungen von Helen Sjöholm und Tommy Körberg, die Andersson dazu veranlassten, innerhalb dieser fünf Alben wieder mehr und mehr für den Gesang zu schreiben. Mit zum gelungenen Ergebnis aller fünf Alben trägt bei, dass Benny Andersson immer auf die Unterstützung der selben erstklassigen Künstler, Techniker und sonstigen Helfer zählen kann. Die daraus entstehende Nähe und Vertrautheit wird sicherlich der beste Nährboden für Kreativität und Einsatzwillen aller Beteiligten gewesen sein und dürfte somit das enorme Niveau dieser Produktionen erst ermöglicht haben.

Nicht zuletzt muss erwähnt sein, dass die Musik von Benny Andersson, neben der Musik von Mozart, für mich das höchste Glückspotential überhaupt in der Musik bereit hält. Es sind die genialen, wunderschönen, teilweise sehr einfachen Melodien und Harmonien, die zunächst wenig spektakulär klingen, sich dann aber bei wiederholtem Hören immer tiefer im Herzen verankern, bis sie einen am Ende ganz erfüllt und ergriffen haben. Es ist der immer positive, zuversichtliche Charakter, der ganz wie sein Schöpfer, eine berührende, gleichsam noble Bescheidenheit in sich trägt. Und es ist die erstaunliche Sorgfalt, die jedem noch so kleinen Teil der musikalischen Produktion wiederfahren ist, die bewirkt, dass die Musik so leicht und selbstverständlich daherkommt, die dem Komponisten und Produzenten Benny Andersson aber alles abverlangt hat.


O Klang Och Jubeltid
O Klang Och Jubeltid
Wird angeboten von sound of music (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 22,97

5.0 von 5 Sternen Glückspotential: Enorm, 3. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: O Klang Och Jubeltid (Audio CD)
So wie eine Mutter sich im Regelfall nicht für nur eines ihrer Kinder entscheiden kann, so vermag auch ich keinen Favoriten aus den bislang fünf Studioalben des Benny Andersson Orkesters zu küren. Da diese Alben natürlich nicht meine Kinder sind, hingt der Vergleich, doch er veranschaulicht, welches Dilemma bei solch starken Werken erwachsen kann, sollte man eines davon hervorheben müssen. So bleibt mir nichts weiter übrig, als alle fünf gleichermaßen zu würdigen.

Dass die einzelnen Alben so stark sind, liegt in erster Linie am kompositorischen Genie Benny Anderssons sowie an dessen Einstellung und Arbeitsweise. Er veröffentlicht nach eigenen Aussagen nichts, was er selbst nicht als bestmöglich ansieht und bringt neue Melodien anderen zu Gehör, um sich zu versichern, dass die Melodien neu sind und nicht etwa eine Kopie anderer oder eigener Melodien darstellen. Jedes einzelne der fünf Alben ist ein Füllhorn der unterschiedlichsten Musikstile, üppig ausgestattet mit musikalischen Einfällen. Trotz des großen Abwechslungsreichtums wirkt alles wie aus einem Guss. Mit ungefähr vier Minuten durchschnittlicher Spieldauer sind die Nummern auf das Wesentliche begrenzt und nach dem klassisch bewährten Muster Strophe - Refrain / Refrain - Strophe aufgebaut. Musikalische Abschnitte werden selten ohne Abänderungen wiederholt, sodass die Spannung nicht abreißt. Insgesamt gibt es, chronologisch gesehen, die Tendenz zu mehr Gesangsnummern. Bei Album Nr. 1 (Benny Anderssons Orkester) sind es 2 von 14 Titeln, bei Album Nr. 2 (BAO!) sind es 5 von 14 (davon einer mit Chor (Kärlekens Tid)), bei Album Nr. 3 (BAO 3) sind es 7 von 12, bei Album Nr. 4 (O Klang och Jubeltid) sind es 7 von 13 und bei Album Nr. 5 (Mitt Hjärta klappar för dig) ist von 11 Titeln nur eines rein instrumental. Die Abnahme instrumentaler Stücke ist klar zu bedauern, denn gerade hier zeigt sich ein hoher Grad der Inspiration und Originalität. Da werden verschiedene musikalische Stile auf das kunstvollste miteinander verwoben und eine Vielfalt von natürlichen, elektrischen und synthetischen Instrumenten zu immer neuen Klangerlebnissen verschmolzen. Die Zunahme der Stücke mit Gesang hingegen entschädigt für den Verlust an Instrumentalnummern absolut. So würde ich vermuten, waren es die einzigartigen Stimmen und Begabungen von Helen Sjöholm und Tommy Körberg, die Andersson dazu veranlassten, innerhalb dieser fünf Alben wieder mehr und mehr für den Gesang zu schreiben. Mit zum gelungenen Ergebnis aller fünf Alben trägt bei, dass Benny Andersson immer auf die Unterstützung der selben erstklassigen Künstler, Techniker und sonstigen Helfer zählen kann. Die daraus entstehende Nähe und Vertrautheit wird sicherlich der beste Nährboden für Kreativität und Einsatzwillen aller Beteiligten gewesen sein und dürfte somit das enorme Niveau dieser Produktionen erst ermöglicht haben.

Nicht zuletzt muss erwähnt sein, dass die Musik von Benny Andersson, neben der Musik von Mozart, für mich das höchste Glückspotential überhaupt in der Musik bereit hält. Es sind die genialen, wunderschönen, teilweise sehr einfachen Melodien und Harmonien, die zunächst wenig spektakulär klingen, sich dann aber bei wiederholtem Hören immer tiefer im Herzen verankern, bis sie einen am Ende ganz erfüllt und ergriffen haben. Es ist der immer positive, zuversichtliche Charakter, der ganz wie sein Schöpfer, eine berührende, gleichsam noble Bescheidenheit in sich trägt. Und es ist die erstaunliche Sorgfalt, die jedem noch so kleinen Teil der musikalischen Produktion wiederfahren ist, die bewirkt, dass die Musik so leicht und selbstverständlich daherkommt, die dem Komponisten und Produzenten Benny Andersson aber alles abverlangt hat.


Benny Anderssons Orkester
Benny Anderssons Orkester
Wird angeboten von sound of music (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 19,30

5.0 von 5 Sternen Glückspotential: Enorm, 3. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Benny Anderssons Orkester (Audio CD)
So wie eine Mutter sich im Regelfall nicht für nur eines ihrer Kinder entscheiden kann, so vermag auch ich keinen Favoriten aus den bislang fünf Studioalben des Benny Andersson Orkesters zu küren. Da diese Alben natürlich nicht meine Kinder sind, hingt der Vergleich, doch er veranschaulicht, welches Dilemma bei solch starken Werken erwachsen kann, sollte man eines davon hervorheben müssen. So bleibt mir nichts weiter übrig, als alle fünf gleichermaßen zu würdigen.

Dass die einzelnen Alben so stark sind, liegt in erster Linie am kompositorischen Genie Benny Anderssons sowie an dessen Einstellung und Arbeitsweise. Er veröffentlicht nach eigenen Aussagen nichts, was er selbst nicht als bestmöglich ansieht und bringt neue Melodien anderen zu Gehör, um sich zu versichern, dass die Melodien neu sind und nicht etwa eine Kopie anderer oder eigener Melodien darstellen. Jedes einzelne der fünf Alben ist ein Füllhorn der unterschiedlichsten Musikstile, üppig ausgestattet mit musikalischen Einfällen. Trotz des großen Abwechslungsreichtums wirkt alles wie aus einem Guss. Mit ungefähr vier Minuten durchschnittlicher Spieldauer sind die Nummern auf das Wesentliche begrenzt und nach dem klassisch bewährten Muster Strophe - Refrain / Refrain - Strophe aufgebaut. Musikalische Abschnitte werden selten ohne Abänderungen wiederholt, sodass die Spannung nicht abreißt. Insgesamt gibt es, chronologisch gesehen, die Tendenz zu mehr Gesangsnummern. Bei Album Nr. 1 (Benny Anderssons Orkester) sind es 2 von 14 Titeln, bei Album Nr. 2 (BAO!) sind es 5 von 14 (davon einer mit Chor (Kärlekens Tid)), bei Album Nr. 3 (BAO 3) sind es 7 von 12, bei Album Nr. 4 (O Klang och Jubeltid) sind es 7 von 13 und bei Album Nr. 5 (Mitt Hjärta klappar för dig) ist von 11 Titeln nur eines rein instrumental. Die Abnahme instrumentaler Stücke ist klar zu bedauern, denn gerade hier zeigt sich ein hoher Grad der Inspiration und Originalität. Da werden verschiedene musikalische Stile auf das kunstvollste miteinander verwoben und eine Vielfalt von natürlichen, elektrischen und synthetischen Instrumenten zu immer neuen Klangerlebnissen verschmolzen. Die Zunahme der Stücke mit Gesang hingegen entschädigt für den Verlust an Instrumentalnummern absolut. So würde ich vermuten, waren es die einzigartigen Stimmen und Begabungen von Helen Sjöholm und Tommy Körberg, die Andersson dazu veranlassten, innerhalb dieser fünf Alben wieder mehr und mehr für den Gesang zu schreiben. Mit zum gelungenen Ergebnis aller fünf Alben trägt bei, dass Benny Andersson immer auf die Unterstützung der selben erstklassigen Künstler, Techniker und sonstigen Helfer zählen kann. Die daraus entstehende Nähe und Vertrautheit wird sicherlich der beste Nährboden für Kreativität und Einsatzwillen aller Beteiligten gewesen sein und dürfte somit das enorme Niveau dieser Produktionen erst ermöglicht haben.

Nicht zuletzt muss erwähnt sein, dass die Musik von Benny Andersson, neben der Musik von Mozart, für mich das höchste Glückspotential überhaupt in der Musik bereit hält. Es sind die genialen, wunderschönen, teilweise sehr einfachen Melodien und Harmonien, die zunächst wenig spektakulär klingen, sich dann aber bei wiederholtem Hören immer tiefer im Herzen verankern, bis sie einen am Ende ganz erfüllt und ergriffen haben. Es ist der immer positive, zuversichtliche Charakter, der ganz wie sein Schöpfer, eine berührende, gleichsam noble Bescheidenheit in sich trägt. Und es ist die erstaunliche Sorgfalt, die jedem noch so kleinen Teil der musikalischen Produktion wiederfahren ist, die bewirkt, dass die Musik so leicht und selbstverständlich daherkommt, die dem Komponisten und Produzenten Benny Andersson aber alles abverlangt hat.


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