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Rezensionen verfasst von
Stephan Koch (Burgthann)
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Sony SEL-50F18F E-Mount Vollformat Objektiv (FE 50mm F1.8, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz
Sony SEL-50F18F E-Mount Vollformat Objektiv (FE 50mm F1.8, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz
Preis: EUR 284,95

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes immer-drauf Objektiv mit enormen Potential, 27. Juni 2016
"Eine 50mm Festbrennweite darf in der Fototasche nicht fehlen!"

Zugegeben ist an diesem Satz auch bis heute nicht viel auszusetzen, jedoch davon auszugehen, dass ein 50mm 1.8 in dieser Qualität automatisch aus schlechten Fotos hervorragende zaubert...nein. Eher nicht.

Kommen wir also zu den harten Fakten: Offenblende 1.8, überwiegend Plastik verziert den Body und eine Gegenlichtblende, ebenfalls aus Kunststoff, ist inkl. Was leider fehlt ist ein Köcher: Sigma schafft es ja auch, genauso wie auch Samyang, entweder einen hochwertigen Köcher (bei Objektiven zu Preisen von 160€) oder einen Samtbeutel beizulegen, damit das Objektiv nicht quer durch die Tasche fliegt, eben weil es kompakt und vor allen leicht ist.

An eine E-Mount Kamera der Wahl angeschlossen, in meinen Fall eine Alpha 6000, mutiert der kleine, kompakte Lichtriese zu einer wahren Bokehmaschine, das nicht nur einmal ein lächeln ins Gesicht zaubert. Der zweite Blick offenbart neben dem offensichtlichen (BOKEH!), dass die Optik bei Offenblende bis in die Ränder des Bildes unfassbar scharf zeichnet und abbildet. Beinahe schon so scharf, dass entweder mattieren oder soften notwendig wird, wenn man denn auf "Beauty Shots" steht, die keine Pickel oder einzelne Barthärchen haben dürfen.

Wirklich negative Punkte zu finden fällt mir indes schwer...

- Verzeichnung? Nicht feststellbar...weder tonnen- noch kissenförmig
- Vignettierung? Das schon eher, was sich jedoch spielend leicht entfernen lässt, wenn man die Objektivkorrekturen aktiviert bzw. anwendet.
- Chromatische Aberrationen? Nicht nennenswert und nur unter extremen Bedingungen.
- Flares? Ghosts? Konnte ich jetzt nach einigen Sonnentagen nicht feststellen, wobei ich auch zugegeben kein Fotograf bin, der seine Optik in die pralle Sonne richtet oder im krassen Gegenlicht arbeitet.
- Autofokus? Tatsächlich KANN dieser ein wenig träge sein, zumal die Optik auch an einer Alpha 6000 leicht zum pumpen neigt. Nichts destotrotz stelle ich auch wieder fest, dass auch dieses Objektiv voll actiontauglich ist und auch eine Serie gut halten und nachführen kann. Ansonsten gilt auch wie immer: Man muss zum Aufnahmezweck den richtigen Body benutzen. Wer Actionaufnahmen mit einer Alpha 7-I machen will, hat definitiv mehr Probleme, als wenn die Alpha 6000 der Partner der Wahl ist.
- Kontraste und Farben? Keinerlei Fehl und Tadel. Kräftige, leuchtende Farben, die meinen Stil entsprechen, sind auch so überaus zu machen.
- Preis? Ja andere 50mm für andere Systeme sind günstiger...ich wage aber zu bezweifeln, dass die selbe Qualität erreicht wird.

Apropos Alpha 7: Ja, das Objektiv ist auch für den großen Bildkreis eines Kleinbildsensors gerechnet und kann daher verwendet werden. Dafür fehlt dann die für die Alpha 6000 ganz praktische Bildstabilisierung weg, wobei man 50mm noch durchaus mit langen Verschlusszeiten halten kann. Der Fokus Ring derweil ist griffig, direkt, exakt und ebenso überträgt die Optik auch seine Informationen an die Firmware der Kamera und assistiert so einen bei der richtigen Wahl der Blende durch einen Distanzmesser, wenn es schon der Blick durch den Sucher nicht schaffen kann.

Kurzum...das 50mm 1.8 ist vergleichsweise teuer, jedoch ist die Optik in ihrer Qualität in der Abbildung über jeden Zweifel erhaben und kann auch locker in dem erlauchten Kreis der 50mm 1.4 von Minolta, als auch den Makro Objektiven von Minolta mehr als gut mitspielen, in jeder Hinsicht. Mit 50mm werden daher auch Streetfotografen mit einer Alpha 6000 sehr glücklich sein: Der leichte Telelook macht Portraits so sehr zauberhaft und das tolle Bokeh tut sein übriges.

300€ sind daher aktuell zu bezahlen...und jeder einzelne Cent ist es wert...und tröstet auch über den eventuell als laut empfundenen Autofocusmotor hinweg. Weil mal ehrlich: Wer achtet darauf? Und wer filmt...nutzt tendenziell, wenn er Wert auf einen guten Ton legt sowieso ein externes Mikro, wo das leichte kratzen dann auch nicht mehr weiter ins Gewicht fällt.

Well Done Sony! Neben den beiden kurzen Sigmas und dem Fisheye von Samyang ist dies mein absoluter Liebling und wird auch öfters benutzt werden von mir!
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JUMBO 22'' Old Smokey Grill & Smoker für bis zu 6 Personen Stahl
JUMBO 22'' Old Smokey Grill & Smoker für bis zu 6 Personen Stahl
Wird angeboten von Grillstar
Preis: EUR 149,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rustikal zusammengedengelt, aber: funktioniert hervorragend!, 24. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben, ich hab diesen Grill/Smoker nicht auf Amazon sondern bei einem lokalen Grillshop gekauft. Tatsächlich wirbt die Verpackung auch mit viel Tradition: Das Original aus den USA und zugegeben: Wenn man die immer wieder gleichen Klischees bedienen möchte von minderwertiger Qualität aus den USA, dann wird man nicht ganz enttäuscht:

Das Auspacken in meinen Fall entpuppt sich dann dazu, dass man mit einem flachen Eisen oder alternativ dem Nagelzieher eines Hammers die Hälften erstmal von einander trennen muss: Es liegen dann zwar zu fast allen Verschraubungen Sprengscheiben auch dabei und die Muttern wirken solide, jedoch es ist wie gesagt: Rustikal und gleichzeitig aber auch hat das Ganze irgendwie seinen Charme, fast ein bisschen so wie bei einem US Oldtimer. Der klappert, quietscht und schüttelt sich...aber er hat irgendwie was.

Seis drum: Nachdem man innerhalb von einer halben Stunde anhand der englischen Anleitung den Grill zusammengebaut hat (wer ein bisschen technisches Verständnis hat, bekommt das auch ohne Englischkenntnisse, sowie einer 14er Nuss, einen Schlitzschraubenzieher und einen Akkuschrauber hin) steht einem erstmal ein kleines Monstrum entgegen aus Alublech.

Auswischen sollte man den Grill auf jeden Fall, da zumindest mein Exemplar teilweise vom zuschneiden und verschweißen noch Schmauchspuren hatte. Wenn man das soweit hat, dann steht einem neben dieser Tonne noch ein Kohleblech, sowie natürlich das Rost noch zur Verfügung. Das Kohleblech ist ebenfalls nur ein dünnes Stück Blech und die eingeschraubten Gewinde der Standfüße halten die Bleche und das hochwertige Rost in Position: Wie gesagt, rustikal. Aber funktional.

Ein direktes Grillergebnis habe ich jetzt nicht ausprobiert: Ich kann mir auch vorstellen, dass das vergleichsweise schwer wird: Das Grillgut liegt dann nämlich ziemlich hoch und wenn man entsprechend hohe Temperaturen generieren möchte, muss auch entsprechend viel Kohle oder Kohle/Briketts und ein paar Holzscheiten drauflegen. Dann sind mit Sicherheit spätestens Brandings möglich. Dem Grill selbst liegt kein Thermometer dabei, jedoch gibt es von Old Smokey zwei passende Thermometer nachzukaufen, stilecht mit einer Skala in °Fahrenheit. Jedoch: Wer das große Thermometer nimmt, muss einen 20er Bohrer zuhause haben bzw. eine Kegelfräse. Und auch entsprechend vorsichtig und mit wenig Drehmoment arbeiten, damit sich der ganze Deckel nicht verzieht. Wer faul ist, so wie ich, legt das Thermometer einfach in eines der beiden Abluftlöcher (zum halten der Temperatur reicht tatsächlich eines) und ist auch damit gut dabei.

Ich persönlich verwende den Old Smokey vor allen als Smoker, dafür ist er auch tendenziell gemacht, wenn man auch beachten muss, das einem Wasserschalen und Roste für Woodchips oder Axtschlag fehlen. Das ist aber auch nicht weiter dramatisch: man kann sich auch mit einen Ring of Fire bedienen und dann nach und nach Briketts abbrennen, so erreicht man spielend eine konstante Temperatur von 275 bis 300°F und kann dann auch entspannt einen drauf los smoken. Tatsächlich funktioniert der Old Smokey auch derart gut, dass er mit wenig Brennstoff auskommt und dabei auch noch gut seine Temperatur halten kann. Ein wie in den Bildern gezeigter Ring of Fire, zusammen mit ca. 1l Bier zum Dämpfen hat gereicht, damit der Smoker sorglos 6h durchläuft (und meiner Meinung nach auch noch locker 2h länger durchgehalten hätte). Hinzu sollte man erwähnen, dass das Wetter SEHR wechselhaft war und es teilweise auch gut regnete und die Temperatur im Smoker dann auch mal gerne fiel...wenn auch nicht dramatisch. Der Old Smokey ist damit sicher Allwettertauglich, sollte jedoch nach Verwendung trocken aufbewahrt werden, damit man lange was von ihm hat.

Ansonsten lasse ich die Fotos sprechen: Es wurde 6h lang ein knapp 3kg schweres Beef Brisket gesmoked, zusammen mit Axtschlag von Kirschholz (trocken) und (gewässerten, mindestens 2h) Wood Chips von Jack Daniels. Das Ergebnis war hervorragend, die dann abschließende Reinigung auch einfach (wo der Old Smokey auch noch seine ganz eigene Patina bekommt)...nur das wegstellen kann abenteuerlich sein, da der Grill nicht grade einen schmalen Fuß macht.

Was bekommt man hier also für 149€? Mit Sicherheit keinen Weber Mountain Smoker, dafür kostet der Old Smokey auch nur ein Bruchteil davon. Wer also einsteigen will, bekommt ein ziemlich fähiges Werkzeug in die Hand gedrückt, womit man lange Zeit auskommen wird. Ferner kann man auch ganze Geflügel ohne Probleme - die hohe Bauform machts möglich - smoken und der sehr sparsame Verbrauch des Smokers (6h smoken mit vielleicht 1 bis 2kg Briketts) spricht auch für sich. Wer ferner auf seinen Grillrost direkt grillen und auch flame grillen will, muss vielleicht noch ein paar mehr Anstrengungen machen, aber es sollte möglich sein. Und wer einen "schönen" Grill haben will...der sollte es sich hier vielleicht zweimal überlegen. Weil schön, im Sinne eines Weber, ist dieser eher nicht...hat dafür aber auch seinen ganz eigenen Charme. Und am Ende zählt bekanntlich das Ergebnis.
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Sony ILCA Alpha 77 IIQ SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, OLED-Sucher und Autofokus) Kit inkl. SAL-1650 Objektiv
Sony ILCA Alpha 77 IIQ SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, OLED-Sucher und Autofokus) Kit inkl. SAL-1650 Objektiv
Preis: EUR 1.504,05

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen State of the Art Actionkamera in APS-C zum fairen Preis, 22. April 2016
Vom Minolta A-Mount kommend war es für mich beinahe nur noch folgerichtig, auch einen genaueren Blick auf das zu werfen, was Sony daraus machte. Zugegeben: Die Kaufentscheidung hab ich fast ein Jahr mit mir herumgetragen, habe es jedoch auch nicht bereut.

Das Problem ist, wie bei jedem Kameragehäuse, dass es für einen besonderen Zweck am besten funktioniert: Das ist das, was die Modellpolitik ausmacht und genau in den Sektor, der ansonsten unfassbar teuer war (schnelle Kameras, mit schnellem und zielsicheren Autofokus, präziser Autofokusnachführung und hoher Serienbildrate mit großem Pufferspeicher) sticht nun Sony hinein: Sony hatte, nachdem man das A-Mount von Minolta gekauft und stiefmütterlich weiter behandelt hat, die großartige Idee, den gewohnten Klappmechanismus des Spiegels zu streichen und den reinen Sucher elektronisch auszulegen. Das hat viele Vorteile, aber auch den einen oder anderen Nachteil.

Kommen wir aber mal zum wesentlichen bei mir: Warum eigentlich Sony? Tatsächlich ist Fotografie ein Hobby, dass mich oft erdet und auch wieder runterholt, weil kreativ zu sein ein Anspruch ist, der in einer großen Welt der Technik selten befriedigt wird. Meine Motive zeichnen sich oft durch Dynamik und Bewegung aus, weswegen ein zielsicherer AF und eine präzise Nachführung (später dazu mehr) ein KO Kriterium ist. Eine schnelle Serienbildrate von >8 Bilder pro Sekunde ist ein Nice to have für mich.

Und nachdem ich mich nun seit 2008 auch anfing auf Nikon langfristig einzuschießen, hatte ich 2014 diese Kamera in der Hand: Hatte natürlich auch viele "Hands On" Berichte bzw. den sehr informativen Beitrag von Gary Fong verschlungen und nahm sie nun das erste mal in die Hand: Die Kamera ist selbst ohne Akkugriff sehr griffig und ergonomisch aufgebaut, wenn auch der Akkugriff bei größeren Händen bzw. längeren Touren nicht nur eine Empfehlung ist, sondern schon fast zum Muss mutiert. Jetzt ist je nach Preislage der Akkugriff zwischen günstig (180€) und "normal" (knapp unter 300€) eingepreist, ist jedoch ein meiner Meinung nach zwingend notwendiges Zubehör, wenn man auch mal mehr macht, als die Kamera aus der Tasche zu ziehen, ein Foto zu machen und wieder einzustecken.

Auf der Photokina hatte man dann seitens Sony auch mal die Möglichkeit, sie an schweren Eisen zu probieren und den Lock On AF Modus zu verwenden und einfach mal drauf zu halten und es stimmt: Man sollte sich vergegenwärtigen, dass ähnliche technische Leistungsdaten bei den anderen Herstellern entweder unvergleichbar teurer oder gar nicht zu haben sind und genau für diesen Preis ist das, was die Alpha 77-II macht unfassbar gut. Ferner man nun also nicht ein SEHR lichtschwaches und langsames Objektiv auf sein A-Mount schraubt, hilft der Lock ON AF: Expanded flexible Spot den Fotografen, ein Motiv über seine 79AF Punkte zielsicher und scharf zu verfolgen. Im normalen Betriebsmodi, wo die Belichtung voll einstellbar bleibt bei ~8 Bilder pro Sekunde, ferner man den High Speed Mode einstellt, dann bei 12 Bilder pro Sekunde.

Der High Speed Mode reißt nämlich die Kontrolle über die Blende und Belichtungszeit an sich, ist jedoch wenigstens so intelligent, dass die schnellstmögliche Belichtungszeit eingestellt wird, während die Blende meistens bei Offenblende fixiert stehen bleiben (denn dann muss die Blende nicht bei jeder Auslösung auf und zu gemacht werden). Die Belichtung kann man jetzt nur noch dadurch steuern, dass man die Sensorempfindlichkeit entsprechend hochdreht und/oder mit der Belichtungskorrektur arbeitet. Der Zebramode (das bedeutet, dass überbelichtete Bereiche weiß schraffiert dargestellt werden) unterstützt den Fotografen sehr wirkungsvoll dabei, die richtige Belichtung zu finden und zu treffen.

Wo wir auch schon beim Thema sinnvolle Konfiguration sind: Tatsächlich lässt die Firmware (dessen deutsche Übersetzung für mein Empfinden nicht brauchbar ist) ein hohes Maß an individuellen Charakter zu: Auf das entsprechende FN Menü lassen sich alle wichtigen Einstellungen legen, sodass der Fotograf, ferner sie komplett eingestellt ist, die Möglichkeit hat, gar nicht mehr ins Menü gehen zu müssen, da alle Optionen beim Druck auf FN verfügbar sind. Ebenso hat die Alpha 77-II im Vergleich zu einer Canon z.B. erfrischend viele Knöpfe. Tatsächlich verzichtet Sony weitesgehend auf tiefste Menüs, sondern versucht alle wichtigen Optionen über den Sucher ablegbar zu machen, also auf die FN Taste zu legen. Das Ganze wird noch durch das Schulterdisplay über dem Auslöser getoppt, der neben Blende, Drive Mode, Belichtungszeit, ISO und Akkustand alle wichtigen Informationen nochmal repliziert.

Apropos Sucher: Ja, der elektronische Sucher (EVF) ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erst daran gewöhnt hat, will man nichts anderes mehr. Der EVF ist schnell, er hat einen enormen Dynamikumfang, der What you see is what you get Effekt ist sehr hoch und vor allen: Es ist weder eine Verzögerung noch ein Flackern spürbar. Man sollte nur unbedingt, gerade wenn man Serien aufnimmt, darauf achten, dass der EVF nicht immer eine Bildvorschau anzeigt. In der Zeit ist die Kamera tatsächlich blockiert. Schaltet man dies ab und fertigt dann eine Serie an, dann sieht man zwar jedes angefertigte Bild im Sucher durchrauschen, ist aber nicht dazu verpflichtet dies nach und nach sich ansehen zu müssen.

Der Spiegelschlag, der ansonsten einen auch mal stören konnte, wenn man ne Serie anfertigt wird ersetzt dadurch, dass man sieht, was gerade aufgenommen wurde: Das ist gerade bei Serien mit hohen Dynamiken so praktisch, dass man mit etwas Übung bereits beim auslösen sich merken kann, welches Bild nun richtig gut ist, und welches nicht: Das spart Zeit beim durchfliegen an der Kamera.

Und der EVF hat auch einen gravierenden Nachteil: Ferner man nun einen ganzen Tag mit seiner Alpha 77-II losziehen möchte, sind 2 bis 4 Akkus Pflicht, ferner man die Kamera durchlaufen lässt und zu faul ist, sie abzuschalten. Meine Reichweite mit einen Stickpack (2 Akkus im Akkugriff) betrug dabei um die 2000-3000 Bilder (zugegebenermaßen in Serie aufgenommen) bzw. 10h bevor die Kamera abschaltete und neue Akkus sich wünschte. Das kann nun ein gravierender Nachteil sein: In Anbetracht der Tatsache, dass jedoch ein Akku um die 100g wiegt, ist das noch zu verschmerzen. Denn dafür ist das Gehäuse zumeist leichter als ein gleichwertiges Gehäuse mit Spiegel (und über das Sucherbild kann man sich nun streiten: Der EVF zeigt zumindest 100% an und ist im Gegensatz zu vielen APS-C Modellen nicht so zwergig).

Wenn man nun also mit der Kamera unterwegs war ist die nächste Frage nach der Nachbearbeitung: Tatsächlich sind Aufnahmen bis ISO6400 sehr gut brauchbar, bis ISO3200 uneingeschränkt nutzbar. Wer im RAW Converter seiner Wahl noch ein wenig Hand anlegt, bekommt das rauschen wieder sehr gut in Griff. Wer auch entsprechend gute Optiken und gutes Licht hat, darf sich über knackscharfe Bilder noch ebenso freuen: Das beigelegte SAL1650f28 ist ein Garant für schönes, weiches Bokeh und knackscharfe Aufnahmen. Ferner man beachten sollte, dass Farbstile, die aufgenommen wurden, bei RAW Aufnahmen genauso verworfen werden wie Objektivkorrekturen. Die Farbstile der Kamera sind jedoch auch eher ein gutes Werkzeug um im S/W Modus z.B. zu beurteilen, wie das Licht fällt bzw. um seinen eigenen Bearbeitungsstil so voreinzustellen, dass man weiß, was ungefähr rauskommt, wenn die Fotos durch den RAW Converter gelaufen sind.

Fassen wir also zusammen: Was ist die Sony Alpha 77 Mark II nicht? Es ist eher nicht eine Kamera zum angeben, denn dafür wird gerade das A-Mount von Sony aus Gründen, die nicht verstehe, noch viel zu sehr belächelt. Braucht es unbedingt einen Kleinbildsensor? Nein...de facto nicht. Man bekommt wie bei jeder Kamera ein Werkzeug an die Hand gelegt, dass einem je nach dem entweder sehr gut unterstützt oder im Weg steht. Ehrlich gesagt fällt mir jedoch bis auf "Nachtsichtfotos" kein Umstand ein, unter denen die Alpha 77-II schwächelt. Tatsächlich ist der EVF im Lowlight eher schwerlich zu gebrauchen. Wenn man bspw. in der Nacht bei kaum vorhandenen Licht (Astronomie) Fotos machen will, wird man trotz Fokuspeaking (ein Modus, der Kontrastkanten, also scharfe Kanten, farbig markiert) beim manuellen fokussieren das eine oder andere mal fluchen: Dafür überwiegen jedoch die Vorteile des EVF diese kleinen Konterpunkte massiv. Die Alpha 77-II ist daher meiner Meinung nach eine der besten APS-C Actionkameras, die man für dieses Geld kaufen kann. Alle anderen Kameras haben bspw. beim nachführen eines Objektes prinzipbedingt durch den Spiegelschlag ihre Mühe und Not, die Qualität der 77-II zu erreichen: Vorausgesetzt, man spart nicht am Glas...

Ich jedoch kann als Hobbyfotograf mit Hang zu Tieren, Zoos und Dynamik nicht nur das SAL1650f28 (das meiner Meinung nach beste Setzoom, das man kaufen kann) sehr ans Herz legen, sondern auch das SAL70400GII. Gerade auch letzteres Objektiv lässt keine Wünsche offen und es gibt auch viele wertvolle und optisch sehr starke Schätze aus alten Minoltazeiten, die auch allesamt problemlos an der 77-II funktionieren.

Noch ein kurzer Einwurf zum Thema Speicherkarten: Genauso wie bei Akkus sollte man da auch nicht sparen: Ansonsten kann es einem passieren, dass man FullHD Filme (auch dort ist der AF sehr präzise und gut, ebenso die Mikrofonbuchse dazu beiträgt, dass man auch einen sauberen Ton aufnehmen kann) nicht in XAVC-S aufnehmen kann, wobei dieser Codec nochmal eine erhebliche Steigerung darstellt was die Qualität betrifft.

Und noch ein kleiner Einwurf: Vergesst bitte nicht, dass die Anzahl der angegebenen Auslösungen lediglich eine MTBF darstellt: Nach 150.000 Auslösungen KANN der Verschluss kaputt gehen...er muss es aber nicht! Meine 77-II zumindest funktioniert nach 160.000 Auslösungen immer noch ganz hervorragend.


Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hinterlässt mehr Fragen als Antworten, 10. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hab mir dieses Buch gekauft, weil ich gerade meine Oma besser verstehen wollte, deren Leben und mancherlei Art zu handeln und zu denken mehr als Fremd ist, denn ich gehe mit dem auch überein, dass der Mensch auch nur ein Produkt seiner Erfahrungen ist.

Tatsächlich hat sich Sabine Bode exorbitant viel Mühe bei der Recherche gemacht. Das persönliche Problem was ich jedoch damit habe ist, dass es mich vor allen fragend zurücklässt, da es streng genommen eine Aufzählungen von Geschichten von Schicksalen ist (was im Grunde nichts verkehrtes ist), die Schlussfolgerung jedoch, dass man dann "die Alten" so akzeptieren soll, wie sie sind oder sich von ihnen entfernen sollte ist jedoch eines, was nicht in jedes Lebenskonzept passt, weil man das z.B. nicht kann.

Wofür taugt dieses Buch also? Als Ratgeber meiner Meinung nach überhaupt nicht. Wer jedoch die Geschichten der vergessenen Generation lauschen möchte, findet hier sicher ein hervorragendes Buch. Meinen Anspruch hat es leider nicht erfüllt.


Akku Schrauber GSR Mx2Drive
Akku Schrauber GSR Mx2Drive
Preis: EUR 69,76

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvoll kompakter Akkuschrauber..., 10. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Akku Schrauber GSR Mx2Drive (Werkzeug)
...jedoch ist ein 2. Akku für einen langen Tag definitiv Pflicht!

Der Akkuschrauber ist robust und kraftvoll, so wie ich es eigentlich auch von Bosch "blau" erwarte. Etwas fummelig ist dagegen die Bedienung und dabei meine ich noch nicht mal den Rechts-/Linkslauf, sondern, dass man kleine Kraft respektive schnelle Drehzahl zuerst hat, bevor der Schrauber wieder langsamer dreht, aber mehr Kraft entwickelt. Aber: Das ist etwas, womit man sich die erste Zeit abmüht und danach seinen lieben Frieden hat damit und produktiv arbeiten kann.

Das einzige, was ein bisschen negativ auffällt ist, dass der Akku vergleichsweise kurz hält, glücklicherweise aber wechselbar ist. Wer also ein kräftiges Tool braucht und viel zu schrauben hat...der kommt an diesem Schrauber schon nicht vorbei und ich würde ihm einen IXO auf jeden Fall vorziehen. Das Schraubfutter passt derweil auch auf Standard Bit Sortimente wie die von Wera.


Jim Beam Weiß Kentucky Straight Bourbon Whiskey (1 x 1 l)
Jim Beam Weiß Kentucky Straight Bourbon Whiskey (1 x 1 l)
Preis: EUR 19,49

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu Zeiten, in dem es hip ist schottischen Whisky zu trinken..., 10. April 2016
...hat man als Liebhaber (ja! Richtig gelesen!) inzwischen einen schweren Stand, wenn man sog. Premiumwhisky aus Schottland dankend zur Seite schiebt und stattdessen zur "Industrieplörre" greift.

Wie kann man also den Geschmack vergleichen? Trink ich einen Oban, brennt es vor allen eine ganze Zeit. Streckt man ihn stilecht mit Wasser (angeblich) wird er zwar milder, aber im Endeffekt bleibt dann doch nur Brennen im Rachen über, bei einem weichen Aroma.

Der Jim Beam Bourbon dagegen ist vor allem im Geschmack weicher und runder, nicht so direkt auf die 12 und das weiß mir an der Stelle sehr zu gefallen. Wenn auch ich zugeben muss, dass mir manche Mixturen - Red Stag mit Kirsche z.B. oder Signature Craft - noch eine Ecke besser schmecken. Oder aber man nimmt den Longdrink Klassiker der 80er: Jim Beam, 2 Eiswürfel und auffüllen mit Ginger Ale. Kennt heutzutage kaum noch einer, erzeugt aber ein herrlichen Longdrink, den man in guter Gesellschaft oder alleine vorm Kamin auch sehr gut genießen kann.

Jedoch zugegeben: Man erntet eher weniger ein "Daumen hoch!" wenn man die Flasche Jim Beam anpackt, aber ganz ehrlich? Trinkt man eigentlich nen Whisk(e)y um Hip zu sein, oder damit es einem schmeckt? Das sollte jeder selbst entscheiden.


Wenger WA6274 1904004 Rädern Aktentasche
Wenger WA6274 1904004 Rädern Aktentasche

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Trip zwischen drin nicht schlecht..., 8. April 2016
...die Probleme fangen jedoch an, sobald man dieses Modell für einen dauerhaften Einsatz plant. Nur zum Hintergrund: Ich lauf mit dem Trolley mehrere km, wenn ich von Nürnberg nach München fahre (und natürlich wieder zurück), so hat die reine Mechanik an den Rollen sicher schon seine 200 bis 300km zusammenbekommen und so langsam merkt man, dass auch bei dem Trolley die Divise gilt "You get, what you pay for".

Um uns nicht falsch zu verstehen: Qualitativ ist der Trolley für das, was man bezahlt vollkommen in Ordnung. Für die Reise dann und wann ist er geräumig genug, die Einteilung ist sinnvoll und es passt unfassbar viel rein. Zudem läuft er zuverlässig hinterher und kann es auch mal ab, wenn er etwas ruppiger behandelt wird.

Wofür der Trolley jedoch langfristig nicht geeignet ist sind ein hohes Dienstreisevolumina, vor allen dann nicht, wenn man ihn viel über die asphaltierten Straßen und Gehwege laufen lässt. De facto ist jetzt nach einem Vierteljahr intensiver Nutzung nun das Lager ausgeschlagen an den Rollen: Die Rollen rattern und quietschen teilweise. Eventuell lassen die sich ja tauschen, für mich jedoch in Anbetracht des kleinen Preises werde mir überlegen, eher was zu kaufen, was dem Anspruch gerecht wird auch oft genutzt zu werden, egal in welchem Terrain. Für die Dienstreise dann und wann, vor allen dann, wenn der Trolley nur glatte Böden kennenlernt: Uneingeschränkt zu empfehlen.


The Family Album of Wild Africa
The Family Album of Wild Africa
von Laurent Baheux
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 98,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fotografien von höchster Qualität!, 19. Dezember 2015
Laurent Baheux präsentiert in diesem großen und überaus schweren Meisterwerk das Ergebnis seiner jahrelanger Arbeit und vor allen zeigt er das, was ich persönlich immer wieder denke und sage: Fotografien, die etwas sagen wollen, müssen nicht immer technisch perfekt sein. Tatsächlich kann man sich sehr oft in diesen Fotografien - die allesamt schwarz weiß sind - einfach nur verlieren und so mutiert dieses Buch zu einem idealen Begleiter zu einem guten Glas Wein.

Das Buch kommt bis auf sein dreisprachiges Vorwort komplett ohne Text aus, was auch nicht schlimm ist: Wir betrachten immerhin ein Fotobuch und da sollen vor allen den Fotos Platz gelassen werden und gerade aufgrund seiner Fülle eignet sich das Buch immer wieder aufs neue zum hervorholen und von erneutem durchstöbern.

Tatsächlich hab ich dieses Buch auf der FFBM zum halben Preis bekommen und in Anbetracht der Qualität war das natürlich ein Mörderschnäppchen. Das ist es derweil zum regulären Verkaufspreis immer noch: Ein Buch, das in jedem Bücherregal eines begeisterten Tierfotografens einen Platz verdient hat.


TaoTronics® Bluetooth Audio Adapter Bluetooth Empfänger für Audiogeräte, wie Kopfhörer, Bluetooth Lautsprecher, Home Stereo, Kfz-Stereo-Lautsprechersysteme, Bluetooth Transmitter & andere Geräte, mit 3,5mm Steckdose + RCA zu 3,5mm Audio Kabel TT-BR02
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Ersatz für ein iPod im Auto, 14. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund der Tatsache, dass ich in meinen Chevy Cruze noch keine Bluetooth Schnittstelle und die einzig brauchbare Alternative die eines iPods ist (wobei...iPod und vernünftig?) habe ich mich nun entschlossen den iPod rauszureißen und die genannte Bluetooth Schnittstelle zu kaufen. Für die Verkabelung und Stromversorgung ist alles dabei und wer es noch braucht hat sogar Cinch Ausgänge.

Das Setup dieser kleinen Box ist sehr einfach: An einen PC hängen und 4h laden, dann USB Kabel in den entsprechenden Anschluss dafür und die Stereoklinke anschließen, alles aufwickeln und die Kiste einschalten. Und natürlich fangen wir erst das pairen an: Also, den Einschalter 7s lang halten, dann geht die Box in den Pairing Modus und mein Xperia Z3 Compact Tab konnte die Box finden, und stellte eine Verbindung zu diesem aptX unterstütztenden Gerät auf...und dann geht es einfach los und das beste: ES funktioniert und im Gegensatz zu vielen Rezensionen kann ich die mittelmäßige Audioqualität nicht feststellen, ganz im Gegenteil.

Also: Gut und günstig und ein ideales Produkt um schnell eine Bluetooth Schnittstelle für analoge Signaleingänge nachzurüsten, man sollte nur beachten:

1.) Die Box schaltet sich, wenn keine Bluetooth Verbindung besteht aus...also nach einem Abend im Auto muss man die Box dann wieder einschalten
2.) Es gibt in der Tat im Signalleerlauf Nebengeräusche, die jedoch verschwinden, sobald Musik gespielt wird
3.) Die Box hat einen Akku...sodass man auch einen alten Ghettoblaster nachrüsten kann.
4.) Der Bluetooth Sender sollte natürlich entsprechend auch hochwertig sein! Wer mit nen minderwertigen Tab oder Smartphone versucht eine Bluetooth Verbindung aufzubauen kann in der Tat Probleme bekommen, ich hab noch keine festgestellt.

Für das kleine Geld also das ideale Tool...kann man nur wärmstens empfehlen!


Die Kupferkönigin: Kommissar Hammersbergers erster Fall
Die Kupferkönigin: Kommissar Hammersbergers erster Fall
von Peter Söder
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Kurzweiliger, spannender Krimispaß für den Nachmittag auf einer Liegewiese, 12. August 2015
Ich gebe zu: Das Buch habe ich nicht bei meiner lieben Urwaldkämpferin gekauft, sondern bei einem Termin in Erlangen, an dem der Autor persönlich aus seinem Werk vorlas und es nicht nur ansprechend und überaus vergnügt begleitete: Schlussendlich hat mich das ganze so sehr überzeugt, dass ich dazu geneigt war, dem Werk eine Chance einzuräumen und um es vorweg zu nehmen: Enttäuscht bin ich nicht!

Mit einer "Schmäle" von nicht mal 100 Seiten ist das Werk schnell ausgelesen: Wer schnell liest schafft es in wenigen Stunden die gute und mit Spannungsbogen versehene Geschichte um das recht seltsame aber doch irgendwie sympathische Ermittlerpaar, bestehend aus dem Kommissar Gerald "Garfield" Hammersberger und dem Pastor Paul Sieder, zu lesen und erlebt dann doch die eine oder andere Überraschung, die den Lesespaß nochmal eine Stufe hochhebt.

Natürlich sollte man sich jedoch dem einen klar sein: Ein Buch, das von einem Pastor verfasst wird, ist tendentiell auch ein wenig...sagen wir spirituell. Wer sich jedoch darauf einlassen kann - und das sage ich als jemand, der mit dem christlichen Glauben nicht viel anfangen kann - und auch die Sichtweise anderer versteht und sich zumindest anschaut, der wird es nicht bereuen und gerne seine Zeit diesem Werk geschenkt haben.

In der Tat vermisse ich noch ein wenig Umfang in der Geschichte, auf der anderen Seite hat es mich auch nicht maßgeblich gestört - da waren andere Jungautoren deutlich nerviger mit zu viel Umfang - und daher soll es keine maßlose Kritik sein. Auch, dass ich im ganzen Werk genau 4 "Fehler" gefunden habe, die den Lesefluß ein bisschen gestört haben mag erwähnt werden...

...tut aber auch nicht zum Abbruch, dass diese Geschichte schön zu lesen und spannend war. Ich bin daher sehr gespannt, ob es mehr Fälle von Kommissar Hammersberger und seinem Nachbarn, dem Pastor, zu lesen geben wird. Ich werde mir - da bin ich mir sicher - diesen Fall auch wieder von Herzen gerne antun.
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