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Rezensionen verfasst von
12BLADES (Göttingen)

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Spec Ops: The Line (uncut) - [PlayStation 3]
Spec Ops: The Line (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragender Shooter!, 13. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Stärke dieses wenig beachteten Juwels liegt ganz klar in der Kampagne.

Leider lässt sich über die Handlung nur wenig berichten ohne (evtl. auch unbeabsichtigt) gewisse Geschehnisse vorwegzunehmen. Mich hat die Geschichte um eine dreiköpfige US-Einheit, die in einem von Sandstürmen verwüsteten Dubai nach Überlebenden zu suchen hat jedenfalls von Anfang bis Ende gefesselt. Vergleiche zu Joseph Conrads "Herz der Finsternis" bzw. der brillinaten filmischen Adaption von Coppola sind dabei durchaus gerechtfertigt, auch wenn Spec Ops: The Line letztendlich nicht die Qualität der vorhergenannten erreicht.

Besonders interessant an dieser Geschichte ist der moralische Aspekt. Ein Spiel zu schaffen, das durch virtuelles töten unterhalten soll, sich jedoch gleichzeitig gegen die Verharmlosung des tötens in Videospielen richtet, scheint zunächst schwer realisierbar zu sein. Dennoch haben es die Entwickler geschafft diesen Zwist auf teils perfide Weise in die Handlung um den Protagonisten Martin Walker einfließen zu lassen und ebenfalls den Spieler mit in die Taten einzubeziehen.

In Sachen Gameplay handelt es sich bei Spec Ops: The Line um einen coverbasierten third-person-shooter. Alle Mechaniken die ein solches Spiel mitbringen muss funktionieren einwandfrei. Vor allem der gekonnte Umgang mit dem Deckungssystem, welches durch anvisieren der nächsten Deckung und anschließendes hinausrutschen aus der derzeitigen Deckung sehr flüssige Bewegungen ermöglicht, macht einfach Spaß. Das Handling und Feeling der Waffen ist hervorragend. Das Ganze wird garniert durch ein atemberaubendes Setting mit teils wunderbaren Panoramen.

Nicht weniger beeindruckend ist der Soundtrack, der sowohl Klassiker (etwa von Deep Purple o. Jimi Handrix) aber auch Musik jüngeren Datums gekonnt miteinander vereint und durch die Kombination mit dem ebenso gelungenen Score die bedrückende Atmosphäre sehr gut ergänzt. Ein großes Lob geht auch an die deutsche und vor allem englische Synchro, die definitiv zu dem besten gehört, was ich in letzter Zeit gehört habe.

Wie jedes andere Spiel hat aber auch Spec Ops seine Schwächen. Teils unbeholfen wirkende Animationen sowie manch schwammige Textur trüben den Spaß ein wenig. Auch der Multiplayer ist eher dürftig und wird kaum angenommen.

Die Spielzeit der Kampagne beträgt etwa 8 Std. auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Wie mittlerweile üblich, lässt sich auch bei Spec Ops ein "Hardcore"-Schwierigkeitsgrad freispielen, der es auch tatsächlich in sich hat. Für mich zählt Spec Ops:The Line zu den besten Spielen in diesem Jahr und erhält eine klare Kaufempfehlung - auch wenn diesem Shooter ein wenig der Hochglanz der ganz großen Titel fehlt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2013 1:45 PM MEST


Sucker Punch (Kinofassung + Extended Cut) [Blu-ray] [2 DVDs]
Sucker Punch (Kinofassung + Extended Cut) [Blu-ray] [2 DVDs]
DVD ~ Jena Malone

18 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Möchtergern...., 3. August 2011
Der Film bietet sicherlich einiges an Diskussionspotential. Die Tatsache, dass in diesem Machwerk kurzbeschürzte Amazonen" u.a. gegen Nazi-Zombies kämpfen und weitere Kuriositäten, sowie Interpretationen bezüglich Männerfantasien, Symbolik etc. sollen nicht Gegenstand dieser Rezension sein. Stattdessen beschränke ich mich auf die wesentlichen Dimensionen des Films.

Der Film folgt einer recht gewöhnlichen Handlung, die sich leider nicht aus sich selbst heraus weiterentwickelt, sondern nach knapp 30 Min. in ein vorhersehbares A-B Muster verfällt. Der Versuch, dem Film durch einen möchtegern-philosophischen Ansatz (auf typischem Hollywoodniveau) Tiefe zu verleihen, geht nicht über das übliche Blockbuster-Mainstream-Kino hinaus. Im Fokus stehen in erster Linie der Freiheitsbegriff, sowie die Philosophie des Geistes. Vor allem im Zusammenhang mit dem streben nach Freiheit wird immer wieder in plumper Manier auf die Dringlichkeit des Kampfes hingewiesen.
Die Darstellung der Charaktere bleibt zu jedem Zeitpunkt des Films oberflächlich. Lediglich die Optik kann beeindrucken (vorausgesetzt man mag Snyders Stil), auch wenn der permanente Locationwechsel und die Realitätssprünge verhindern, dass die Atmosphäre den Zuschauer gefangen nimmt. Leider wird auch die Spannung ein Opfer der häufigen Wechsel. Ein über die gesamte Dauer des Films ansteigender Spannungsbogen, der idealerweise in einem fulminanten Finale endet, ist nicht vorhanden.

Während viele Schichten des Films Sucker Punch" komplett der Subjektivität unterliegen, sind es letztendlich die desaströs farblose Protagonistin (gleiches gilt für sämtliche Figuren), sowie die Spannungsarmut der Geschichte, welche diesen streitbaren Film zum Untergang verdammen.

post scriptum
ich bin doch ein wenig überrascht wie häufig Fans den Kritikern des neuen Snyder Films vorhalten, jene würden die tiefgründig" philosophische Komponente des Films nicht verstehen. Bevor man derartiges äußert, sollten sich Diejenigen vielleicht zunächst einmal ein wenig intensiver mit den angesprochenen Themen befassen und anschließend noch einmal beurteilen, ob der Film tatsächlich so tiefgründig ist, wie viele meinen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 8, 2012 8:57 PM CET


L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3]
L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 10,00

12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bleibt weit hinter den Möglichkeiten., 22. Mai 2011
Ich mache es schnörkellos. Das grundlegende Spiel besteht aus 21 Fällen. Die Fälle folgen einem grundsätzlich ähnlichen Schema. Zunächst wird der Tatort untersucht, anschließend wird Hinweisen nachgegangen und Befragungen durchgeführt, evtl. wird der Verdächtige verfolgt. Selten gibt es auch den ein oder anderen Schusswechsel, allerdings merkt man sehr schnell, dass hier nicht der Schwerpunkt des Spiels liegt. Daher verwundert es kaum, dass die Shoot-outs bestenfalls Mittelmaß sind, was unter anderem der massivst trägen/schwammigen Steuerung des Protagonisten zu verdanken ist. Aber leider sind es nicht nur die Feuergefechte, die den Sprung in die obere Liga verpassen. Auch das investigative Gameplay, sowie die im Vorfeld häufig mit Lob überschütteten Verhöre sind keinesfalls frei von Mängeln. Vor allem das repetitive Schema der Fälle sorgt schnell für Unmut. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt das Spiel etwas an Fahrt auf. Es ist jedoch nicht nur das grundlegende Schema, welches sich wiederholt. Auch die Verhöre laufen ähnlich ab. Hat man den Bogen erst einmal raus bietet sich dem Spieler nicht mehr viel Neues.

Jedoch ist L.A. Noire nicht nur Adventure, sondern auch Openworld-Spiel mit einer umfang- wie auch abwechslungsreichen Karte des 1940er L.A.. Klingt gut, ist es aber nicht. Denn außer mit dem Auto durch die Gegend zu juckeln und das ein oder andere Wahrzeichen zu begutachten gibt es nicht viel zu tun. Zwar gibt es neben den Fällen noch 40 weitere 'Sidequests', diese sind allerdings im Durchschnitt in etwa 1-3 Minuten zu erledigen. Nun könnte man natürlich auf die Idee kommen einfach ein wenig Chaos anzustellen und etwa die ein oder andere Tankstelle in dir Luft zu jagen oder irgendwo seiner Waffenlust zu frönen, wie man es für gewöhnlich in anderen Openworldgames tut. Fehlanzeige. Denn außerhalb der vorgegebenen Missionsteile ist es nicht möglich eine Waffe zu ziehen oder sich einen Faustkampf zu genehmigen. Das Free-Roam-Gameplay wird damit unerträglich langweilig.
Nun bringen natürlich Verteidiger das durchaus legitime Argument ins Rennen, dass es sich bei unserem Protagonisten um einen aufrechten Polizisten handelt, der nicht einfach Zivilisten zerlegt. Dennoch bin ich nicht sonderlich erfreut, dass ich in einem Openworld-Spiel derart eingeschränkt werde. Warum eine riesige lebendige Welt erschaffen, wenn alles, was es neben dem Hauptstrang zu tun gibt, darin besteht mit dem Auto durch die Gegend zu fahren? Das Spiel bleibt definitiv in beiden Aspekten (Story und Openworld) weit hinter den Erwartungen zurück.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2011 6:33 AM MEST


Killzone 3
Killzone 3
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 18,18

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension der Singleplayer-Kampagne, 12. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Killzone 3 (Videospiel)
Nach einem kurzen Prolog folgt Killzone 3 direkt den Ereignissen des Vorgängers. Um möglichen Interessenten eine Übersicht zu bieten, folgt hier meine persönliche (und daher natürlich subjektive) Pro- und Contra Liste des exklusiven Shooters.

PRO:
- technisch herausragend
- abwechslungsreiche und beeindruckende Locations
- sehr befriedigendes Waffengefühl
- abwechslungsreiches Gameplay (vehikel- und coverbasiertes Gameplay, mehr Run&Gun als im Vorgänger)
- die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bieten unterschiedliche Spielerlebnisse
- sehr gelungene Move-Implementierung, die ein komplett neues Spielerlebnis bietet
- interessante und 'spaßige' Waffen
- bemerkenswertes Firstperson- Coversystem

CONTRA:
- der Spannungsbogen der Handlung weist keinen tatsächlichen Höhepunkt auf
- die Feuergefechte sind weniger intensiv als im Vorgänger
- das letzte Kapital hätte spektakulärer ausfallen können

Die Spielzeit beträgt knapp 8 Std. auf Soldat (Normal), kann aber nach Art der Spielweise (eher defensiv, coverbasiert oder offensiv, Run&Gun mit schweren Waffen) und Schwierigkeitsgrad variieren.

Noch ein letzter Vermerk für Run&Gun Freunde: Trotz einer Auflockerung dominiert weiterhin das coverbasierte Gameplay, vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden kommt man an der Deckung (mit oder ohne Coversystem) nicht vorbei.


The Fight (Move erforderlich)
The Fight (Move erforderlich)

47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu Unrecht zerissen!, 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Fight (Move erforderlich) (Videospiel)
Im Prinzip handelt es sich bei "The Fight" um eine Boxsimulation. Dabei besteht die Möglichkeit mit zwei Move Controllern in den Kampf zu ziehen oder wahlweise einen der Controller durch den gängigen Sixaxis/DS3 zu ersetzen. Von letztere Methode würde ich allerdings abraten, da es schlicht und einfach nicht richtig funktioniert. Meine Rezension basiert daher auf meinen Erfahrungen mit zwei Move Controllern.

Zunächst wird der Spieler durch ein Tutorial geführt, in welchem die wesentlichen Grundlagen des Spiels erläutert werden. Euer fiktiver Trainer "Duke", gespielt von Danny Trejo, gibt erste Hinweise wie ihr euch im Kampf zu verhalten habt und was ihr beachten müsst, um ein einwandfreies Spielerlebnis zu genießen. Anschließend besteht die Möglichkeit einen Kämpfer zu wählen und diesen nach belieben zu gestsalten. Die meisten Accessoires und Kleidungstücke müsst ihr allerdings zunächst einmal freispielen.
Nachfolgend beginnt die "Ausbildung" eures Kämpfers. Dabei verbindet "The Fight" das ursprüngliche Genre des Beat'em Up mit einigen RPG Elementen. So könnt ihr im freien Trainig, etwa beim Sandsack -und Punchingballtraining, Sparing oder beim Training für Zielsicherheit Punkte erringen mit denen ihr euren Kämpfer modifizieren könnt. Zur Auswahl stehen dabei mehrere Eigenschaften wie Stärke, Tempo etc.. Weiterhin schaltet ihr mit fortschreitender Karriere neue (dreckige) Moves frei, die euch in Kämpfen einen Vorteil verschaffen. Nach den Kämpfen gilt es dann zunächst einmal euren Kämpfer zu checken und diesen bei Bedarf zum virtuellen Doktor zu schicken. Tut ihr das nicht, hat dies im nächsten Fight negative Auswirkungen auf eure Karriere als Straßenkämpfer.

Entscheidend ist bei einem Spiel wie "The Fight" jedoch letztlich, ob die Implementierung des Motioncontrollers gelungen ist. Entgegen einiger Berichte in den einschlägigen internationalen Medien halte ich die Umsetzung für durchaus erfolgreich. Die Bewegungen werden beinahe 1:1 und ohne merkliche Verzögerung in das Spiel integriert. Die größte Schwäche stellt in diesem Zusammenhang die Kamera dar. Zwar ist es grundsätzlich möglich aus einer Vielzahl verschiedener Perspektiven zu wählen, am geeignetsten wäre allerdings eine Kameraposition direkt hinter dem Kämpfer. Erfreulicherweise gibts es eine solche Perpsktive. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen, die sich in einem ähnlichen Genre bewegen, ist der eigene Spieler leider nicht transparent, so dass ihr einen Großteil des eigentlichen Geschehens nicht mitverfolgen könnt. Einen Kampf erfolgreich zu beenden ist auf diese Weise kaum möglich und resultiert meistens in unkoordiniertem Gefuchtel. Es ist aber durchaus möglich die Kämpfe mit einer anderen Perspektive zu bestreiten, allerdings muss man seine Bewegungen dementsprechend anpassen. Sehr zu empfehlen ist daher das Zieltraining, um ein besseres Gespür für Höhe und Distanz zu bekommen (ohne dieses Gespür werden eine Menge potentieller Treffer ins Leere gehen). Generell ist das Trainig ein enorm wichtiger Aspekt des Spiels, ohne den ihr im Karrieremodus nicht weit kommen werdet. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, die Art und Weise wie man den Kämpfer bewegt. Freie Bewegungen im Raum sind nicht möglich, da andernfalls die Kalibrierung zunichte gemacht wird. Steuern könnt ihr euer virtuelles Ebenbild mit einem der Move Controller, indem ihr die Movetaste gedrückt haltet und den Controller in die gewünschte Richtung neigt. Was zunächst wenig intuitiv klingt, gliedert sich schnell und problemlos in den Spielfluss ein.
Um den Spielspass zu erweitern besteht die Möglickeit im Splitscreen gegen einen Freund anzutreten oder online unbekannte Spieler herauszufordern. Außerdem gibt es einen Kalorienzähler, der einen zusätzlichen Fitnessaspekt in das Spiel einbringt (tatsächlich kommt man nach einigen Kämpfen, auch als trainierte Person, ordentlich ins Schwitzen).

Zwar ist "The Fight" noch nicht in allen Punkten optimal und erfordert eine gewissen Eingewöhnungsphase, die äußerst negativen Reviews sind dennoch nicht gerechtfertigt. Wieder einmal stellt sich hier die Frage, wie viel Zeit diese sogenannten "Journalisten" dem Spiel tatsächlich gewidmet haben. Interessierte sollten also definitiv einen Blick auf "The Fight" werfen.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2012 6:33 PM MEST


Saboteur
Saboteur

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz fehlendem Feinschliff durchaus gelungen!, 5. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Der Rennfahrer Sean Devlin gerät durch eine Aneinanderreihung bestimmter Umstände in das von den Nazis besetzte Paris und kämpft fortan an der Seite der Resistance gegen die deutschen Besatzer, die die einst wundervolle Stadt ins Chaos gestürzt haben. Soviel erst einmal zur Story. Saboteur ist ein durchaus gelungenes open-world game, dem es jedoch leider ein wenig an Feinschliff fehlt. Um eine kleine Übersicht zu geben führe ich die (zumindest für mich) positiven bzw. negativen Aspekte hier einmal tabellarisch auf.

Pros:

- große und SEHR abwechlungsreiche Karte
- beinahe alle Punkte sind zu erreichen dank der Fähigkeit des Protagonisten zu klettern
- Coversystem
- hervorragendes Waffengefühl
- spaßige freischaltbare Fähigkeiten bzw.Gimmicks
- Hauptstory und Nebenmission ergeben ein abwechslungs- und umfangreiches Spielerlebnis
- stilistisch gelungen

Cons:

- grafisch zwar "okay"... aber leider eine unschön verwaschene Weitsicht und schwache Texturen
- wenig Fahrzeugtypen (keine Motorräder, keine Boote, keine Flugzeuge/Helikopter)
- banale Story ohne Überraschungen.... dafür aber mit haarstreubenden geschichtlichen
Ungenauigkeiten und Fehlern
- es bleibt der Eindruck, das dem Spiel der letzte Feinschliff fehlt(beispielsweise bei den Animationen).
Stichwort "verschenktes Potential".

Mich hat das Spiel trotz seiner Schwächen überzeugt und ich kann sagen, dass mir die wenigsten open-world Spiele derart viel "Spaß" gemacht haben. Wer also über die Mängel hinwegsehen kann und kein Detailfanatiker ist, sollte sich das Spiel zumindest einmal ausleihen, falls er noch Zweifel hat. Es lohnt sich.


Kein Titel verfügbar

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kurzweiliger Spaß (für zwischendurch), 14. Juni 2009
Prototype ist ein ziemlich durchwachsenes Spiel. Kurzzeitig macht das Spiel wirklich Spaß. Vor allem die Möglichkeit sich dank der umfamgreichen Superkräfte, über den Dächern New Yorks schnell fortzubewegen und von Skyscraper zu Skyscraper zu springen/gleiten macht einfach Laune. Weiterhin gibt es unzählige upgrade Möglichkeiten um seine körperlichen Fähigkeiten zu steigern.
Als Gegenstück ist leider das Kampfsystem häufig chaotisch und verkommt oft zu reinem buttonmashing. Außerdem ist die Tatsache, dass es nicht möglich ist mit einer Waffe frei zu zielen (nur lock-on)schon ziemlich ernüchternd.
Auch grafisch ist das Spiel schwer einzuordnen. Sieht Prototype häufig "okay" aus, gibt es doch auch immer wieder Momente in denen ich stark an meine last-gen Konsole erinnert werde. Zumindest die Missionen (und Nebenmissionen)aber sind zahlreich und bieten ein ausgewogenes Maß an Abwechslung, das ausreicht die durchschnittliche Story auszugleichen.
Trotz Schwächen, vor allem im Kampfsystem macht das Spiel (zumindest über einen kurzen Zeitraum) immer wieder Spaß, schafft es aber nicht eine ausreichende Langzeitmotivation zu bieten.

Pros:
- geniale (und unglaublich spaßige) Fortbewegungsmöglichkeiten
- viele Upgrades
- abwechslungsreiche Haupt -und Nebenmissionen
- absolute Bewegungsfreiheit

Cons:
- chaotisches Kampfsystem (buttonmashing!!!!)
- kein eigenstädiges Zielen (mit Waffe) möglich, nur lock- on
- die Stadt wirkt ein wenig trist


InFamous
InFamous
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 22,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kleine Schwächen, dafür Spaß ohne Ende!!!, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: InFamous (Videospiel)
In Infamous übernimmt man die Rolle von Cole, einem ehemaligen Bike Messanger der unbeabsichtigt eine verheerende Explosion auslöst und über diesen Unfall Superkräfte erlangt.Mit diesen neuen Kräften ausgestattet übernimmt er die Aufgabe in der mittlerweile gesetzlosen und von Banden beheerschten Stadt Empire City aufzuräumen. Interessant an der Geschichte ist die Tatsache, dass es immer wieder Momente im Spiel gibt in denen sich der Spieler entscheiden muss zwischen einer guten und bösen Tat entscheiden muss, die sich anschließend auf Coles Karma auswirket und somit Einfluss auf die Geschichte und auch Coles Kräfte hat. Die Story und auch die Charaktere haben Potential werden aber leider zu oberflächlich behandelt.

Grafisch würde ich das Spiel im oberen Mittelfeld einschätzen, es kann also nicht mit den bereits erschienenen Grafikbomben konkurrieren, allerdings sollte man auch nicht vergessen, das es sich um ein open world game handelt.

Das A und O ist allerdings das Gameplay....und das hat es in sich. So ziemlich jeder Punkt in dem Spiel lässt sich durch klettern und springen erreichen. Die Steuerung und Kamera ist dabei ungeheuer Präzise, die Animation von Cole kraftvoll und geschmeidig. Selbts wenn es keine Missionen gäbe könnte man Stunden mit dem Spiel verbringen, indem man einfach nur über die Dächer von Empire City springt und jeden erdenklichen Punkt auskundschaftet.
Um sich möglichst schnell durch die Stadt zu bewegen besteht zusätzlich die Möglichkeit über Schienen und Stromleitungen durch die Stadt zu gleiten.
Im fortlaufenden Spiel sammelt man jede Menge Erfahrungspunkte die eingesetzt werden können um Coles Fähigkeiten aufzupolieren. Außerdem erhält man nach bestimmten Hauptmission zusätzliche Kräfte, die dem Hauptprotagonisten fortan zur Verfügung stehen. Die meisten Erfahrungspunkte sammelt man während der abweschlungsreichen Haptmissionen. Aber natürlich gibts es auch jede Menge Nebenmission, die sich allerdings öfter ähneln (wie bei den meisten anderen open world Spielen auch).
Mein größter Kritikpunkt gilt der Stadt selbst. Diese wirkt teilweise ein wenig eintönig. Besonders dreist finde ich die Tatsache, dass es auf zwei der drei Iseln einen identischen Gebäudekomplex gibt. Außerdem verzichtet das Spiele leider nicht auf kleinere Bugs, wenn beispielsweise ein erledigter Gegner in der Wand stecken bleibt oder Cole auf einer Schräge bis zu den Knöcheln im Boden verschwindet. Allerdings sind diese Fehler wirklich selten und mindern den Spielspass in keinster Weise.
Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass ich bisher bei kaum Spiel soviel SPAß!!! hatte wie bei Infamous. Und auch wenn Infamous es nicht in die Liga der ganz Großen schafft bietet es doch zahlreiche Stunden an Unterhaltung und Spielvergnügen. Außerdem steht im Playstation Store eine Demo zum download bereit, die jeder einmal anspielen sollte der mit dem Gedanken spielt sich dieses gelungene Spiel zuzulegen.
Von mir also eine klare Kaufempfehlung.

Hier noch eine kleine Liste zur besseren Übersicht.

PRO:

- unbegrenzte Bewegungsfreiheit, jeder Punkt ist zu erreichen
- sehr gelungene Steuerung und Kamera
- geniales Kletter/Spring Gefühl
- Abweschlungsreiche Missionen
- gelungenes vertikales Coversystem
- macht einfach Spaß !!!

Contra:
- Story und Charaktere haben Potential, denen es allerdings an Tiefe
mangelt
- Die drei Stadtbezirke wirken teilweise sehr ähnlich
- schwaches horizontales Cover (der Charakter duckt sich lediglich in
der Nähe einer Deckung ohne sich an die Wand zu pressen o.ä.)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2009 4:29 PM MEST


WANTED - Weapons of Fate
WANTED - Weapons of Fate
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 25,89

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen netter Shooter, magere 4 Std. Spielzeit (kein MP, kein Co-op), 3. April 2009
Rezension bezieht sich auf: WANTED - Weapons of Fate (Videospiel)
Ursprünglich hatte ich nicht vor eine Rezension zu Wanted zu schreiben. Nachdem ich aber vor wenigen Augenblicken das Spiel beendet habe, halte ich es doch für sinnvoll andere Käufer zu "warnen".
Handwerklich ist das Spiel einigermaßen gelungen. Es gibts einige netten Gameplay Ideen, wie etwa die Fähigleit Kugeln um eine Ecke zu schiessen und die gute, alte Bullet-time. Allerdings stehen diesen Besonderheiten andere unüberlegte Elemente entgegen, wie z.B. die Tatsache, das es nicht möglich ist sich zu ducken, springen(rollen, ausweichen o.ä.) zudem kann man die Bullet-time nur aus der Deckung heraus benutzen. Das Coversystem und Steuerung sind durchaus gelungen und gehen leicht von der Hand. Auch die Grafik kann sich für ein Multiplat Spiel durchaus sehen lassen. Leider ist das Leveldesign, trotz häufigem Locationwechsel, sehr eintönig und selbst für einen Shooter sehr linear.Größter Schwachpunkt ist aber, neben der geringen Spielzeit die Tatsache, das einem im Spiel lediglich vier Waffen zur verfügung stehen (alles Pistolen Varianten). Während die Gegener mit MG's, Schrotflinten, Magnums und Handgranaten um die Ecke kommen ist der Spieler in seiner Auswahl leider sehr limitiert. Letzendlich lässt sich aber sagen, dass das Spiel zumindest für den kurzen Shooterspaß zwischendurch durchaus zu gebrauchen ist und zumindest Stellenweise wirklich Spaß macht. (Vor allem die zweite Hälfte des Spiels kann sich sehen lassen.)

Aber wie bereits erwähnt stellt das Hauptproblem bei Wanted sein unglaublich geringer Umfang. Ich hab das Spiel in knapp vier Stunden durchgespielt. Außerdem gibts es weder einen Multiplayer Modus noch einen Co-op Modus. Lediglich einige freischaltbare Gimmicks laden zum wiederspielen ein. Von daher kann ich jedem nur raten, das Spiel auszuleihen,falls die möglichkeit besteht, dann 60 Euro für 4 Stunden Spielspass halte ich für unverschämt. Wenn die Publischer merken, dass sie mit einem solchen Umfang davonkommen darf man sich in nächster Zeit wohl häufiger auf derart knappe Spiele vorbereiten.


Killzone  2
Killzone 2
Wird angeboten von IT-STATION
Preis: EUR 11,70

5.0 von 5 Sternen Intesität pur!, 27. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Killzone 2 (Videospiel)
Ohne lange Vorrede gehts gleich zur Sache.

STEUERUNG: First things first! Bezüglich der Steuerung polarisiert KZ2 ziemlich stark. Während Einige schlichtweg nicht mit der Steuerung zurecht kommen, loben Andere die realistische Darstellung. Ich für meinen Teil habe mit der Steuerung keinerlei Probleme, finde sie im Gegenteil sogar mehr als gelungen und kann mich auch nicht über mangelnde Präzision beklagen. Allerdings musste ich im Gegensatz zu den meisten anderen Shooter die Sensibilität der X/Y -Achsen (X= 40, Y=50 oder X=50, Y=60, bin mir nicht ganz sicher) ein wenig nach unten regulieren , was zur Folge hat, dass die Drehungen ein wenig langsamer ausfallen, man dafür aber sehr präzise zielen kann.

GAMEPLAY: Mit einem Wort: Herrausragend! Eine perfekt Mischung aus Kampf auf engem Raum und großflächigen Feuergefechten. Zwischendrin gibt es immer wieder Abwechslung in Form von Fahrzeugen die es zu steuern gilt und Geschütze, die man bedienen muss, wobei KZ2 wohl das erste Spiel ist bei dem das Feuren mit einem Geschützturm Spass macht! Vor allem das "lean-and-peak" Coversystem hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es noch nicht komplett ausgereift ist. Weiterhin sehr gut gefallen hat mir auch der Wechsel der Location nach der ersten Hälfte des Spiels. Genau in dem Moment, in dem man sich eine Abwechselung zu der Kriegserschütterten Stadt wünscht wird man in eine komplett andere, menschenfeindlich, von Naturfels und Industrie bestimmte Gegend geworfen.
KZ2 bietet meiner Meinung nach eine Intensität, wie es kein anderer Shooter zuvor getan hat und vor allem die letzte Mission garantiert einen dauerhaft hohen Puls.
Einziger negativer Aspekt ist die Tatsache, das einige Feuregefecht manchmal ein wenig unübersichtlich sind, da es vorkommt das aus beinah allen Richtungen Feinde über einen herfallen, bzw. die Feinde klug genug sind uns auf beiden Seiten zu flankieren, was im Eifer des Gefechts und bei der Vielzahl der Feinde oft unbemerkt bleibt.

GRAFIK: Zur Grafik lässt sich nicht viel sagen. Zahlreiche Details, schöne Texturen und ein geniales Spiel aus Licht und Schatten machen KZ 2 zu einer wahren Augenweide. Auch wenn ich mich der Meinung, dass es das bestaussehende Next- Gen Spiel ist nicht anschließen kann (die Charaktere sehen, zumindest nach meiner Meinung, bei MGS4 moch ein Tick besser aus)ist die Grafik dennoch mehr als gelungen und spielt ganz weit oben mit.

STORY: Wie bei den meisten Shootern ist die Story eher nebensächlich und nicht allzu stark ausgeprägt. Allerdings hat man sich bemüht den Protagonisten Charakter zu verleihen und sie menschlich darzustellen. Überraschende Wendungen oder eine Handlung die an Spannung kaum zu überbieten ist sollte man zwar nicht erwarten, ab er auch hier gilt, das KZ2 mehr bietet als Shooter wie COD, Resistance, Halo o.ä..

MULTIPLAYER: Da ich ersrt wenige Matches hinter mir habe, kann ich zum Multiplayer noch nicht allzu viel sagen, außer dass er unterhaltsam ist und wirklich Spaß macht. Es gibt zahlreiche verschiedene Modi und Klassen. Zudem sind die Maps sehr umfangreich. Als kleinen Bonus kann man die Multiplayer Maps auch offline gegen Bots zocken um die Karten genauer kennenzulernen.

Insgesamt ist KZ2 ein absolut genialer Shooter der seinesgleichen sucht und an Atmosphäre und Action allen anderen Spielen seines Genres vorransteht. Einziger tatsächlicher Schwachpunkt ist für mich die knappe Spieldauer von 7 1/2 Std. in der Singleplayerkampagne. Damit ist KZ2 zwar immer noch länger als viele andere FPS, ein wenig mehr Umfang hätte dennoch nicht geschadet. Da der Multiplayer allerdings sehr gelungen (und umfangreich) ist kann ich über dieses Manko hinwegsehen und Killzone 2 jedem Shooterfreund nur wärmstens empfehlen.


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