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Rezensionen verfasst von
shuwa (Zurich, Switzerland)

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The Rough Guide to Taiwan
The Rough Guide to Taiwan
von Stephen Keeling
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A reliabable and helpful guide to Taiwan - recommended, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Rough Guide to Taiwan (Taschenbuch)
For my recent trip to Taiwan I bought several guide books. After using them on the road, I can say that this Rough Guide to Taiwan is by far the best one.
Firstly, in Taiwan you often need information on the locations in Chinese characters. If you cannot speak the language showing a taxi driver the Chinese name of a place can work wonders. This Rough Guide helped us more than once (it also contains a very good short list of the most important expressions used in Chinese).
Secondly, most guide books are too superficial giving only a few hints for the busy traveller. The Rough Guide to Taiwan informed us perfectly for 4 days in Tainan. We found all the places on the maps and the information was precise. It served us well in Taipei, in the National Museum and other places. When we got hungry, a look at the nearest number on the guide's city map led us to cheap and delicious noodle shops or local cafes. The Jioufen Tea House was rightly marked as a highlight. We spent a rainy morning there over several cups of tea. Keeling and Minnigh did a wonderful job to collect all this and more!
Thirdly, on the flight to Taiwan you can read through the history section of the book. You will arrive prepared for a short discussion on the political situation and the relationship with the Peoples Republic of China or Japan.
This Rough Guide to Taiwan is highly recommended ... and Taiwan itself is worth a visit!


Alles hat seine Zeit: Roman
Alles hat seine Zeit: Roman
von Ennio Flaiano
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes Meisterwerk, 9. August 2010
Vor Jahren las ich in TuttoLibri, der Literaturbeilage der "Stampa", dieses Buch zähle zu den beliebtesten und bedeutendsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Das Feuilleton geizt bekanntlich nicht mit Lobeshymnen und Traueranzeigen, um die Leserschaft in der täglichen Reizüberflutung überhaupt noch zu erreichen. Dieses Urteil von TuttoLibri allerdings war völlig berechtigt. "Tempo di uccidere" (Zeit des Tötens) ist ein Meisterwerk! Warum? Dafür gibt es viele Gründe. Hier nur ein paar davon:
Da ist zunächst die unbändige Strudelwirkung der Geschichte zu nennen, die von der ersten Seite in den Bann zieht. Wie im Kino blickt man auf eine Grossleinwand mit Bildern aus einer grossartigen, abessinischen Naturlandschaft, in der ein namenloser Tenente der italienische Armee umherirrt, zunächst bloss mit dem Ziel, sich einen schmerzenden Zahn in einem fernen Armeestützpunkt auf der Hochebene entfernen zu lassen. Jede Weggabelung dieser Geschichte birgt eine Überraschung, über deren brillante Introduktion man ins Staunen gerät und Flaiano posthum gratulieren muss.
Flaianos "realismo" ist ein weiteres Highlight. Nicht nur das Äusserliche, die Gestalten, Geschehnisse, Fauna und Flora, Gerüche und Schattierungen bauen sich "natürlich" in den inneren Dialogen des Tenente auf, sondern vor allem die "Realität" seiner Emotionen, Gedanken, Entscheidungen, Illusionen und Immaginationen.
Auch der Krieg und Imperialismus finden hier ein unheroisches Denkmal. Es ist zusammengeklebt aus Staub, Schweiss, Langeweile, Sehnsucht, Soldatenfreundschaft, Heimweh und schlechtem Essen ... und manchmal fliesst sinnlos Blut.
Und der Tenente stellt sich und die Leser vor eine zentrale Frage: War es ein Verbrechen? Was ist die gerechte Strafe für ein Verbrechen in den Wirren des Krieges? Gibt es eine Läuterung?


Kleiner Mann - was nun?
Kleiner Mann - was nun?
von Hans Fallada
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trägt Liebe durch Notzeiten?, 19. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun? (Taschenbuch)
«Kleiner Mann - was nun?" spiegelt die Phase der Weltwirtschaftskrise (ab 1929) am Leben eines jungen Paares, Johannes Pinneberg und Emma Mörschel, die von ihrem «Jungen» nur «Lämmchen» genannt wird. Als wollte er die «einfachen Verhältnisse» auch sprachlich ausdrücken, beschränkt sich Fallada auf sehr simple, schnörkellose Sätze und versetzt uns so in die Lebensrealität des Paares, dessen kleinbürgerliche Existenz durch die wirtschaftliche Not immer mehr aus dem Lot gerät. Man erfährt vieles über die Alltäglichkeiten (Kochen, Putzen, Wohnen sowie Arbeit im Verkauf und beim Getreidehändler), die Hoffnungen und das Liebesleben der Protagonisten. Geld steht immer im Vordergrund ... weil es (fast) nicht da ist. So mancher Satz könnte von heute sein. Man denkt unweigerlich an die Finanzkrise von 2008/09, wenn man folgenden Satz liest: «Wie kann man lachen, richtig lachen, in solcher Welt mit sanierten Wirtschaftsführern, die tausend Fehler gemacht haben, und kleinen entwürdigten, zertretenen Leuten, die stets ihr Bestes taten?»
Es scheint, dass die Liebe von Pinneberg und Lämmchen sie selbst durch diese zappendüstere Zeit trägt.
Ein literarisches Zeitzeugnis ohne Verfallsdatum.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2009 4:07 PM MEST


Europa im Jahrhundert der Aufklärung
Europa im Jahrhundert der Aufklärung
von Barbara Stollberg-Rilinger
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll man seinem Kind über die Aufklärung sagen? Hier finden Sie's, 17. Januar 2009
Vor kurzem musste mein Sohn im Deutsch einen Vortrag über die Gedankenwelt der Aufklärung halten, obschon seine Klasse in der Geschichte gerade mal bei den Römern angelangt war. Probleme mit dem Stoff waren unvermeidlich und die Grundfrage lautete: Was bedeutet eigentlich Aufklärung? Dazu fallen einem unweigerlich Namen wie Kant, Voltaire, Diderot, d'Alembert und Rousseau ein oder Stichwörter wie Verstand, Vernunft, Encyclopédie, Naturrecht, Säkularisierung oder Wissenschaftlichkeit.
Das Buch von Stollberg-Rilinger verknüpft Namen und Stichwörter. Geschickt verwebt es die Eckdaten der Ereignisgeschichte mit wirtschaftlichen, sozialstrukturellen, religiösen, technischen, mikrosoziologischen, philosophischen und politischen Fragestellungen. Die Autorin hält konsequent eine europäische Perspektive durch, wobei sie auch kurz auf die Vereinigten Staaten blickt. Die englischen Vertreter der Aufklärung sind ebenso präsent wie die französischen. Der Umgang mit Originalquellen - die auszugsweise im Anhang abgedruckt sind - und der internationalen Fachliteratur ist beeindruckend, ebenso die Differenziertheit in der Darstellung. So wird die Aufklärung nicht einfach mit Religionskritik und Säkularisierung gleichgesetzt. Ein Blick mit der Lupe zeigt, dass sich Aufklärung auch innerhalb v.a. der protestantischen Kirche abspielte und die Entwicklung von Erneuerungsbewegungen beförderte. Wichtig sind die Ausführungen über die Entwicklung neuer Kommunikationsformen und der Ausbreitung von Zeitschriften, Büchern und Flugschriften, die den Austausch der aufklärerischen Ideen ermöglichten und beschleunigten. Eine echte Bereicherung ist das Kapitel über Familienstrukturen, Geschlechterrollen und Erziehung im 18. Jahrhundert. Mit der zunehmenden Professionalisierung und Differenzierung der Arbeitsprozesse wurden Frauen in dieser Zeit immer mehr vom Erwerbsprozess ausgeschlossen. Weil der Mann die Frau nicht mehr so sehr als wirtschaftliche Arbeitspartnerin brauchte, gewannen neben der Arbeitskraft andere Persönlichkeitsmerkmale an Bedeutung. All das führte dazu, dass im Verhältnis der Eheleute zueinander die persönliche Zuneigung eine grössere Rolle zu spielen begann. Heirat aus Liebe wird im Bürgertum populär, während sich der Adel weiterhin "dynastie-strategisch" vermählt.
Last but not least: Stollberg-Rilinger hat schriftstellerische Qualitäten. Wo andere Historiker sich in monotonen Satzstrukturen wiederholen oder verschachtelte Bandwürmer produzieren, besticht die Autorin mit einer glasklaren, flüssigen Prosa.
Man wünscht sich eine Zugabe, z.B. über die Revolutionszeit in Frankreich und deren Auswirkungen auf Europa.


Krokodilstränen
Krokodilstränen
von Robert Pucher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,40

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für weitere Abende gebucht!, 17. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Krokodilstränen (Gebundene Ausgabe)
Robert Puchers Figurenkabinett fasziniert. Bezirksinspektor Doppler, ein ebenso dümmlicher wie leichtgläubiger Polizist, der fast jeden Einsatz in den Sand setzt bzw. verschläft und entfernt an die Figur Schrammels erinnert (Kottan ermittelt). Dr. Simone Reichenbach, eine intelligente, gegenüber Männern dominant auftretende Leiterin des ermittelnden Dezernats der Kriminaldirektion 1 Wien, die vom aufzuklärenden Fall, von Doppler und dem Leiter der Kriminaldirektion - ja überhaupt - vom Leben hart geprüft wird. Und schliesslich Magister Thomas Kleist, ein sensibler, schlaksiger junger Mitarbeiter, der seinem exaltierten Freund Rabih keinen Wunsch abschlagen kann.
Die Story über einen Serienkiller entwickelt sich mit vielen gut gesetzten Schnitten und Szenewechseln zu einer gewittrigen Klimax in der Nähe des Arbeiterstrandbades an der Alten Donau, wo das letzte Opfer hingerichtet werden soll.
Pucher ist kein Sprachpyromane wie Steinfest, hat kein singuläres Idiom wie Haas und kombiniert nicht so weitläufig wie Slupetzky, aber die knappen Dialoge sitzen, die Einfälle sind witzig (z.B. EGAL = Einsatzgruppe Alligator oder das Einsatzkommando COBRA, dessen Kämpfer mit Rammstein und bewusstseinserweiternden Drogen einsatzbereit gemacht werden), und die Handlung fliesst ohne schwarze Löcher.
Ein Punkteabzug ist allerdings wegen der 4 Ausflüge in das Kinderbuchgenre vorzunehmen: "Monja dachte: Mmh ... Essen!" Ein Alligator, der "Mmh ..." denkt, also bitte?! Das Ende ist ebenfalls ein bisschen verwackelt.
Dennoch: Pucher ist für weitere Abende gebucht!


TASCHEN's Paris
TASCHEN's Paris
von Angelika Taschen
  Gebundene Ausgabe

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Paris ab 2000 € pro Tag, 14. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: TASCHEN's Paris (Gebundene Ausgabe)
Ich stimme Charlemagne vollkommen zu! Das Buch macht sich allenfalls gut in der Lounge eines *****-Sterne-Hotels ... Das Konzept des gewichtigen "Luxusführers" ist einfach gestrickt. Man besuche die teuersten Hotels, Restaurants und Shops in Paris, mache ein paar tolle Bilder und verfasse ein paar belanglose Kurztexte. Dazu noch ein paar günstigere Alibiempfehlungen.
Dass es sich um ein Recyling-Produkt aus früheren Bilderbüchern des Taschen-Verlages handelt, macht die Sache auch nicht besser.


Erinnerung an Yamashina. Ausgewählte Kurzprosa
Erinnerung an Yamashina. Ausgewählte Kurzprosa
von Edith Rau
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meistererzähler -- Plädoyer für eine Neuauflage, 2. März 2008
In einer Randzone meines Büchergestells --' ausser Griff- und Sichtweite --' entdeckte ich vor kurzem dieses Buch mit kurzen Erzählungen von Naoya Shiga wieder und fand darin eine Kaufquittung der Buchhandlung Dr. Oprecht vom 2. April 1990. Heute existiert die Buchhandlung nicht mehr, Shigas Buch ist vergriffen. Beides ist bedauerlich: «Dr. Oprecht» war im 20. Jahrhundert eine Heimat für Literaten, Theaterleute, Intellektuelle und nazikritische Kreise. Auch später traf man sich dort nicht nur zum Bücherkaufen. Shiga (1883-1971) ist ein in Europa weitgehend vergessener japanischer Schriftsteller, der hier nie den Bekanntheitsgrad eines Kawabata oder Akutagawa erreichte. Ein Beleg dafür, dass die Wege und Entwicklungen des west-östlichen Kulturaustauschs zufällig und sprunghaft sind wie ein Kappa.*
Dabei enthält diese Anthologie erzählerische Schätze. Vor allen anderen ist «Das Verbrechen des Han» (1913) zu nennen. Ein junger Zirkusartist trifft beim Messerwerfen seine Partnerin so unglücklich an der Halsschlagader, dass sie auf der Stelle tot ist. Es war seine Frau. Ähnlich wie in Akutagawas Erzählung «Yabu no naka» (Im Gebüsch), die durch den Film Rashomon (1950) von Akira Kurosawa Berühmtheit erlangte, rekonstruiert ein Richter das Geschehen. Die äusserlichen Fakten sind schnell geklärt, aber was spielte sich in Hans Kopf ab. Hat er seine Frau gar töten wollen? Es ist Shigas immer weiterfragendes Psychogramm des «Täters», das aus dem Text eine fesselnde, perfekte Erzählung macht.
Shiga hält flüchtige, bisweilen völlig nebensächliche Momente in schnörkelloser, präziser Sprache fest und belebt sie durch Reisen in seine Gedankenwelt. Ob es um das Elend einer Verbrechergattin, eine platonische Liebe zu einer Geisha oder das Leben von Eintagsfliegen geht, immer fasziniert er durch eine Mischung aus genauer Beobachtung und die daran anknüpfende Introspektion.
Das Buch hat eine Neuauflage in schönerem Gewand verdient. Welcher Verlag erhört dieses Plädoyer?
* japanischer Flusskobolt


Im Zweifel gegen die Frau: Mordprozesse in der Schweiz
Im Zweifel gegen die Frau: Mordprozesse in der Schweiz
von Walter Hauser
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Es fehlt das Fragezeichen im reisserischen Titel, 31. Januar 2008
Der Titel ist eine provokative These, doch sie verkommt hier zur auflagen- und absatzsteigernden Marketingmassnahme. Denn: Walter Hauser untersucht gar nicht ernsthaft, ob tötende Frauen im Zweifel eher verurteilt und strenger bestraft werden als tötende Männer. Vielmehr präsentiert er in seiner süffigen, den Leser nie überfordernden Schreibe ein paar Tötungsfälle aus der Schweizer Kriminalgeschichte. Bei den Frauen geht ihm allerdings schon auf Seite 69 der Stoff aus, so dass die nächsten circa 100 Seiten herhalten müssen, um Fälle auszubreiten, in denen Männer, die ihre Frauen oder Partnerinnen töteten, «in dubio pro reo» freigesprochen wurden. Bei der Quellenarbeit beschränkt sich Hauser auf das leicht Greifbare. Entsprechend fallen die Charakterisierungen teilweise sehr oberflächlich aus (Familientyrann im Wallis, Schüsse in Grindel; Giftmord von Romond). Am besten gelingen die Darstellung der Fälle Riedel/Guala, Zwahlen und Näf, die schon von anderen Autoren aufgearbeitet vorliegen.
Zurück zur These: Werden Frauen, die töten, von der Strafjustiz härter bestraft? Der Totschlag in einem entschuldbaren Affekt kommt tatsächlich fast nur bei Männern vor. Das Strafmass liegt dann weit unter demjenigen für Mord oder vorsätzliche Tötung. Aber sind dafür die vielen Strafrichter und wenigen Strafrichterinnen verantwortlich, wie Hauser ohne Belege meint, oder ist das Problem nicht schon im Strafrecht angelegt, dass bei Affekthandlungen generell ein geringeres Verschulden vorsieht?


Der Engel der letzten Stunde. (metro)
Der Engel der letzten Stunde. (metro)
von Manfred Wieninger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,90

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oje!, 18. Dezember 2007
Oje! Ein so schwaches Buch habe ich aber schon lange nicht mehr gelesen. Warum?
Zunächst machen die zahlreichen, durchnummerierten Kapitel(chen) einen konzeptlosen Eindruck. Wie Fetzen aus einem Sudelbuch, die durch den Mixer gelassen und zusammengeklebt wurden, kommt das daher. Thematisch werden Fäden ausgerollt und ... nicht verknüpft. Es tauchen Figuren auf, die in dicken Farben in die Handlung geschmiert werden, um sogleich zu verblassen: Helga Kafka, die Alkoholikerin; Willi, der pädophile V-Mann mit dem Camaro; Oberleutnant Gabloner, die Verkörperung des Polizistenversagers; Privatdetektiv Gamper von Gamper & Gamper, eine fiese, profitsüchtige Ratte aus Wien; zwei Schläger, in schlecht sitzenden Anzügen; Frau Maschek und zahllose Neonazis von einer bösartigen Österreich-Bewegung; kultivierte Flüchtlinge aus Afghanistan mit 'Deutsche Schul Kabul. Goethe. Mein Vater mich lernen lassen.' Usw.
Phasenweise mutiert Marek Miert, der überschuldete Protagonist, zu einem Sommelier. Das klingt dann wie aus einem Falstaff-Guide: helles Pfirsichgelb, Honigmelonen, etwas wie frische Butter auf einem Sandwich. Im echten Leben wäre das wohl ein Gamper- und nicht Miert-Hobby.
Neben der Weinkunde kommen auch Nazivergangenheit und -gegenwart Österreichs zum Zuge. Wie aus dem Geschichtsbuch blubbern ein paar Fakten aus Miert heraus (Vizekanzler Schärf, Oskar Helmer). Die Gedanken zu diesem zweifellos bedrückenden Stoff verflüchtigen sich aber sogleich.
Und die Storyline? Irgendwie bleibt nicht viel: Hänsel und Gretel vielleicht, oder ... Heidi?
'Sie Mann von Ehre', sagt die afghanische Frau einmal zu Miert. Mir ist''s, als wäre Wieninger dabei eine Träne der Rührung über die Wange gekullert.


Roger Federer Vs Pete Sampras - the Changing of the Guard [UK Import]
Roger Federer Vs Pete Sampras - the Changing of the Guard [UK Import]
DVD ~ Roger Federer Vs Pete Sampras

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Etikettenschwindel, 25. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf diese DVD haben sicherlich einige Tennisfans lange gewartet. Die Begegnung zwischen Roger Federer und Pete Sampras in Wimbledon (2001), welche die einzige zwischen den beiden bleiben sollte, gilt als historischer 5-Setter.
Und was kriegt man auf dieser DVD geboten? Eine ca. 60-minütige Zusammenfassung der Partie (der 1. und 2. Satz fehlen fast vollständig) mit ein paar Interviewschnipseln. Die DVD hätte als "Highlights" gekennzeichnet werden müssen, doch dieser Hinweis findet sich nicht einmal auf der Hülle. Ein Stern für diesen Etikettenschwindel!
Das Warten auf die vollständige Fassung dieses unsterblichen Kampfes zweier Tennisgenies geht weiter ...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2009 5:44 PM MEST


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