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Rezensionen verfasst von
Mario Koch (Rogeez)
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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10000 Jahre: Geburt und Geschichte Eurasiens
10000 Jahre: Geburt und Geschichte Eurasiens
von Barry Cunliffe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,95

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt zu empfehlen, 30. Dezember 2016
Diese Geschichte Eurasiens ist ein Geschichtsbuch wie man es sich wünscht. Es ist eine spannend geschriebene Geschichte und der Autor konzentriert sich nicht nur auf eine Region, sondern zeigt, wie sich bereits in der Steinzeit eine globalisierte Welt herausgebildet hat, die dann mit dem Aufkommen der Bronze immer mehr zusammenwuchs. Bereits Haarmann hatte sich der Thematik angenommen (Auf den Spuren der Indoeuropäer), jedoch hatte er sich dabei auf die Sprachentwicklung fokussiert. Ganz im Gegensatz dazu lässt der englische Archäologe Sir Barry Cunliffe jegliche Verweise auf Sprachen mit Vorsatz vermissen. Er will sich nur auf archäologische und historische Quellen stützen. Auch DNA-Ergebnisse zieht er nur selten heran, weil seiner Meinung nach noch viel zu wenige genetische Daten vorhanden sind, um daraus definitive Rückschlüsse ziehen zu können. Hier zeigt der Autor dass es ihm nicht um Effekthascherei und Aufmerksamkeit geht. Er möchte nur die Fakten sprechen lassen. Dadurch gewinnt die Darstellung an inhaltlicher Tiefe.
Dem Archäologen Cunliffe gelingt das Kunststück, eine umfassende Kulturgeschichte Eurasiens zu schreiben, die den Leser immer wieder ins Erstaunen versetzt. Weit vernetzte Handelsbeziehungen kennen wir zwar schon aus dem Alten Ägypten mit der Fahrt zum Lande Punt, jedoch gelingt es dem Autor, solche Ereignisse mit anderen bekannten oder auch neuen Fakten in Beziehung zu setzen.
Das Buch setzt gezielt auf die Aussage von Karten. Denn Cunliffe zeigt, dass die Geschichte der Menschheit auch eine Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt ist. Und eben nicht nur mit seiner unmittelbaren Umwelt. Der Autor beschreibt die Entwicklung in einzelnen Regionen, hat dabei aber immer auch die benachbarten Gebiete im Fokus. Wie Haarmann verweist er auf die Rolle der Steppenvölker bei der Weiterentwicklung der gesamten Region. Etwas erschwerend bei den zahlreichen, sehr detaillierten Karten ist die Einordnung in die Gesamtgeographie, da territorial übergreifende Karten zum Vergleich nicht verwendet werden.
Schon früh waren die Menschen auf der Erde unterwegs, zwei Faktoren dafür sieht Cunliffe als besonders wichtig an: den demografischen und den klimatischen Wandel. Hinzu kam die Suche nach wichtigen Gütern, die nicht überall vorkamen: Pferde, Kupfer, Seide, Gewürze. Möglicherweise war der Bevölkerungsdruck, das heißt, die nicht mehr vorhandene Möglichkeit, die wachsende Bevölkerung ausreichend zu ernähren, einer der wichtigsten Gründe für die Ausbreitung des Menschen in andere Regionen. Hinzu kommen die wichtigen geografischen Bedingungen. Während sich in den Flusstälern von Nil, Euphrat, Tigris, Amudarja, Indus oder Huang He erste Zivilisationen entwickelten, begünstigte die Steppe Zentralasiens die Nomadenwirtschaft.
Cunliffe macht von Anfang an deutlich, dass es für jede Entwicklung immer mehr als nur eine einzige Ursache gibt. Und er zeigt uns, dass eine andere Sicht auf die Dinge neue Einsichten bringen kann.
Sehr anschaulich erklärt der Autor die Entwicklung der Menschen von Jägern und Sammlern hin zu Ackerbauern und Viehzüchtern. Und bei der Vorstellung der beiden Zentren dieser Entwicklung, dem fruchtbaren Halbmond und den Tälern des Jangtsekiang und des Gelben Flusses, zeigt er, dass dieser Übergang langwieriger war als es bisher oft dargestellt wird. In beiden Regionen entwickelte sich die Landwirtschaft unabhängig voneinander.
Die abrupten Klimaveränderungen in der Dryaszeit um 10.000 v.Chr. begünstigten im fruchtbaren Halbmond die Entwicklung zur Landwirtschaft enorm, die notwendige Anpassung der Menschen begünstigte diese Produktionsweise.
Aufgrund der archäologischen Ausgrabungen lassen sich die Gebiete, in denen zuerst Schafe oder Ziegen domestiziert wurden ebenso erkennen, wie die rasche Verbreitung über die bestehenden Tauschnetzwerke.
Mit dem starken Anwachsen der Bevölkerung wuchs die Umweltzerstörung rasant, Bodenerosion zwang zur Aufgabe von Siedlungen. Riesige komplexe Siedlungen wurden aufgegeben und es entstanden kleinere Siedlungen und neue ökologische Nischen wurden kolonisiert. Hier zeigen sich wohl ähnliche Entwicklungslinien wie bei den Maya in Yucatan.
Ein Rätsel gibt derzeit noch die Hirse auf. Hier zeigt Cunliffe, dass diese wohl zuerst in China domestiziert wurde und dann später über den sogenannten Steppenkorridor bis nach Europa gelangte. Ebenso kamen Weizen, Gerste und Hafer den umgekehrten Weg. Dies geschah bereits gegen Ende des 3. Jahrtausends vor Christus! Aber die Steppenregionen zwischen Schwarzem Meer und dem Altai hatten wohl bereits 5000 Jahre vor Christus Handelsbeziehungen zum Mittelmeer. Denn Muschelperlen aus der Ägäis und Kupfer vom Balkan finden sich in der pontisch-kaspischen Steppe. Möglicherweise waren Wolle und eventuell auch schon Pferde wichtige Tauschgüter.
Zwischen 4200 und 3900 v.Chr. gerieten die bäuerlichen Gemeinschaften am Rande der Steppe in eine Krise: anhand von Pollenuntersuchungen weiß man, dass es eine Klimaänderung gab, es wurde kälter, was wiederum Auswirkungen auf den Baumbestand hatte. Die Landschaft wurde offener und anfälliger für Bodenerosion. Die bisherige Theorie, dass plündernde Hirtennomaden für die Zerstörung der Siedlungen verantwortlich waren, konnte so widerlegt werden.
Interessant zu lesen ist auch die Interpretation des Verfassers, wie und wo die Menschen auf die Idee gekommen sind, Kupfererz zu schmelzen. Sicher war das Kalthämmern von Kupfer ein erster Schritt, aber die Erkenntnis, Erze zu schmelzen, war eine große Leistung. Bisher ist nicht bekannt, wo dieser Prozess erstmals durchgeführt wurde. Nach Cunliffes Erklärung ist der Balkan der Ort, wo die Kupferschmelze „erfunden“ wurde und von wo sich diese Technologie rasch verbreitete. Trotz aller geographischen Barrieren wurden wichtige Technologien und Erfindungen rasch über weite Entfernungen verbreitet – und das bereits vor einigen Tausend Jahren. Wenn man bedenkt, dass der begehrte Halbedelstein Lapislazuli nur in einer einzigen Lagerstätte im Kokchatal in Afghanistan vorkam, aber sowohl im Zweistromland als auch in der Steppenregion gehandelt wurde, kann man die Ausmaße der Handelsbeziehungen ein wenig ermessen.
Die Zentren der jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen waren einem ständigen Fluss unterworfen. Wenn ein Zentrum seine dominierende Rolle verlor, dann hatte das Auswirkungen auf viele andere Regionen und Orte im weit umspannenden Handelsnetz Eurasiens. Mal lag der Schwerpunkt im Zweistromland, dann verlagerte er sich in Richtung Mittelmeer oder in andere Gebiete. Betroffen waren von solchen lokalen Änderungen immer viele Regionen des weitverzweigten Handelsgeflechts. Auch wenn Cunliffe nicht der erste Autor ist, der über die Entwicklung in Eurasien schreibt, so ist seine Darstellung jedoch die umfassendste und diejenige, die am deutlichsten die vielfältigen Verflechtungen aller Regionen zeigt und sich dabei eben nicht nur auf die sogenannten Hochkulturen beschränkt. Gerade die kleineren politischen Gebilde, die als Mittler zwischen den Hochkulturen und den Herkunftsorten von Rohstoffen oder Luxusgütern auftraten, spielten eine wichtige Rolle und hatten unter großen Veränderungen oft am meisten zu leiden.
Gelungen ist auch die Art und Weise der Präsentation der weiterführenden Literatur. Während in den meisten Publikationen eine Literaturliste, oft auch schon geordnet nach Kapiteln, den Leser informiert, gibt Cunliffe eine beschreibende Liste vor und erläutert zu jedem Kapitel die Gründe für die Auswahl der angegebenen Literatur. Er ist zwar nicht der Erste, der seine Literaturliste derart präsentiert, jedoch passt diese Darstellung ganz besonders zu diesem Buch, das den Leser lehrt, ohne ihn zu belehren.
Cunliffes Buch ist eine wunderbare Geschichtsstunde, die viele Informationen bietet und darüber hinaus sehr viele Überlegungen des Autors, die sich der Leser vielleicht zu Eigen machen wird, über die er aber auf jeden Fall nachdenken wird. Auf jeden Fall schärft das Buch die komplexe Sicht auf ein Thema und schafft es trotz der ungeheuren Fülle an Informationen, diese dem Leser so zu vermitteln, dass er meint, alles schon vorher gewusst zu haben.
Unbedingt zu empfehlen, für jeden an Geschichte Interessierten!
Obwohl, es gibt ein kleines Manko: die Übersetzung ist nicht immer gelungen. Das übliche Problem, wenn die Übersetzer nicht vom Fach sind. So kann man nicht um 1500 vor (!) Christus von einer industriellen Produktion sprechen (auch wenn es um China geht). Auch ist es unglücklich formuliert, von der Herstellung von Artefakten zu sprechen, denn in der Archäologie werden damit die ausgegrabenen Gegenstände aus menschlciher Herstellung bezeichnet. Zur Zeit der Herstellung sind es rein archäologisch noch keine Artefakte. Aber zum Glück finden sich solche Fehler nur sehr selten.


Langenscheidt Wortschatz Spanisch Bild für Bild  - Visueller Wortschatz: Die wichtigsten Wörter sehen und merken (Langenscheidt Wortschatz Bild für Bild)
Langenscheidt Wortschatz Spanisch Bild für Bild - Visueller Wortschatz: Die wichtigsten Wörter sehen und merken (Langenscheidt Wortschatz Bild für Bild)
von Redaktion Langenscheidt
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen cool gemacht, 26. Dezember 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein handliches Wörterbuch, mit dem man so ganz nebenbei Spanisch lernen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass man schon mal ein wenig gelernt hat: die Aussprache vor allem. Denn die kann man mit dem Buch nicht lernen und das ist eigentlich das einzige Manko dieses tollen kleinen Wörterbuches. Es ist sehr handlich, im Format 12 mal 18 und mit 304 Seiten. Passt im Urlaub in die Tasche und sollte immer dabei sein.

Die Fotos zu den einzelnen Worten und Wendungen sind mit viel Aufwand zusammengestellt worden und passen fast immer sehr gut zum Wort.
Geordnet nach Themenbereichen findet man viele nützliche und coole Wendungen. Zu jedem Bild gibt es ein Wort. Sofern sich die lateinamerikanische Variante von der spanischen unterscheidet, werden beide angegeben! Dazu wird die Aussprache in Lautschrift angegeben und es folgt die deutsche Übersetzung. Wer es genau wissen will: Substantive, Verben, Adjektive und Adverbien sowie Funktionswörter sind in unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Das Beste an dem Buch sind die Redewendungen, die es zu jedem Wort gibt. Sicher sind manche selten im Gebrauch, aber wer die drauf hat, kann punkten. Und es gibt viele nützliche Redewendungen.
So gibt es beim Thema Gesundheit ein Bild von Frauenfüßen und einem ausgezogenen Schuh. Die Vokabel lautet el dolor - der Schmerz. Dazu gibt es den passenden Spruch: Para este dolor no existe remedio (Gegen diesen Schmerz ist kein Kraut gewachsen). Da Bilder und Wendungen sehr gut zu den entsprechenden Vokabeln ausgewählt wurden, macht das Lernen mit dem Buch richtig Spaß. Man kann einfach von vorne nach hinten lernen oder irgendwo anfangen. Das ist egal. Durch die Visualisierung bleibt auf jeden Fall eine Menge hängen, durch die gut gewählten Redewendungen noch einiges mehr.
Die fünf großen Lebensbereiche im Buch sind: ich, die Anderen, mitten im Leben, die große Welt, Raum und Zeit. Laut Verlag sind 3000 Wörter enthalten (ich habe nicht nachgezählt).
Das Buch ist ein schöner Zusatzhelfer beim Lernen von Vokabeln und sollte im Urlaub ruhig mal ausprobiert werden.
Die Vokabeln sind für Niveau A1 und A2 für anfänger und Wiedereinsteiger konzipiert.


Jack London: Abenteuer des Lebens
Jack London: Abenteuer des Lebens
von Alfred Hornung
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen intensive auseinandersetzung mit Jack London, 16. Dezember 2016
Für den Autor war der 100. Todestag des amerikanischen Schriftstellers Jack London am 22. November 2016 Anlass für eine biografische Darstellung einer besonderen Art.
So nähert sich Alfred Hornung, der in Mainz Amerikanistik lehrt dem Autor von „Wolfsblut“ und „Seewolf“ aus der heutigen Perspektive der wissenschaftlichen Betrachtung. Er präsentiert dem Leser keine Biografie in chronologischer Darstellung, sondern er setzt Jack London in den Kontext der damaligen Zeit. Und indem er die seinerzeit herrschenden politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse in Amerika und der Welt beleuchtet, stellt er Jack London in ein anderes Licht, als es bisherige Biografen meist taten. Auch Hornung würdigt die schriftstellerische Leistung Londons, bringt Details dessen Lebens zur Kenntnis und wertet diese. Denn London wurde 1876 in eine Zeit des Aufbruchs hineingeboren und nur wer diese Zeit der US-amerikanischen Kulturgeschichte kennt und versteht, der vermag den Schriftsteller Jack London besser zu verstehen.
In sechs Kapiteln widmet sich der Autor dem Abenteuer Jack London: Abenteuer der Kindheit und Jugend, Politische Abenteuer, Abenteuer zu Land, Abenteuer zur See, Visionäre Abenteuer und Selbstbilder, Ökologische Abenteuer und Weltgemeinschaft.
Das Buch ist teilweise nicht leicht zu lesen, denn Hornung kann den Universitätsprofessor nicht leugnen. Oft fühlt man sich beim Lesen in eine Vorlesung der amerikanischen Literaturgeschichte hineinversetzt. Hornung führt den Leser einen Schritt weiter als die Autoren bisheriger Biografien, bindet London in die Geschichte ein, vor allem die US-amerikanische. Dass er selbst intensiv recherchiert hat, zeigt unter anderem sein vehementer Einsatz gegen die Selbstmordtheorien Jack Londons, die von einigen Biografen attestiert werden.
Wer sich intensiver mit dem Menschen Jack London auseinandersetzen will, für den ist Hornungs Buch eine wahre Fundgrube an Fakten zu den Begleitumständen in Jack Londons Leben.
Die Biografien von Rolf Recknagel (1975) und Michail Krausnick (2006)werden vom Verlag leider ignoriert, wenn er das Buch damit bewirbt, dass Hornung erstmals für deutsche Leser eine umfassende Biografie vorlegt.
Eine Bibliografie sowie ein Personen- und ein Werkregister beschließen das Buch.


Avery Zweckform Warnetiketten 7212 "Rechnung/Lieferschein innenliegend!" (neon rot, 100 x 50 mm, 200 Etiketten auf Rolle) im Kartonspender
Avery Zweckform Warnetiketten 7212 "Rechnung/Lieferschein innenliegend!" (neon rot, 100 x 50 mm, 200 Etiketten auf Rolle) im Kartonspender
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen passt, mit kelienen Macken, 5. Dezember 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die kleine handliche Verpackung im Format von knapp 7 mal 7 Zentimetern enthält 200 Etiketten. Diese sind signalrot und mit schwarzer Schrift bedruckt. Man muss sas Päckchen garnicht aufreißen, denn die Rolle schaut schon aus dem oberen Schlitz heraus und kann so nach und nach herausgezogen werden.
Die einzelnen Etiketten können leicht vom Träger abgezogen werden. Sie sind 10 Zentimeter breit und 5 Zentimeter hoch. Leicht aufgeklebt fallen sie auch nicht gleich wieder ab: der Kleber hält! Das dürfte auch die österreichischen Interessenten freuen...
Kleines Manko: beim Abrollen kleben die innen liegenden Etiketten sich teilweise am deckel fest, weil sie sich beim Abrollen lösen. Sobald die Rolle nicht mehr so umfangreich ist, entfällt dieses Problem, am Anfang ist es nervig. Wer also gleich viele Etiketten benötigt, sollte die Rolle aus der Verpackung nehmen.
Ansonsten eine sehr praktische Sache.


Avery Zweckform 8019 Versandetiketten, (199,6 x 289,1 mm (A4), 300 Adressetiketten, 300 Blatt) Laser-/Inkjet
Avery Zweckform 8019 Versandetiketten, (199,6 x 289,1 mm (A4), 300 Adressetiketten, 300 Blatt) Laser-/Inkjet
Preis: EUR 36,64

5.0 von 5 Sternen praktisch sind sie, 5. Dezember 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Etiketten sind 21 cm breit und 29,5 cm hoch. Zieht man sie vom Träger ab, bleibt das Format 19,7 cm breit und 28,6 cm hoch.
Verpackt sind die Etiketten in einer Kartonschachtel, die sehr gut aussieht, die man sich auch ins Regal stellen kann, dort sieht sie aus wie ein Ordner.
Entscheidend ist aber die Fähigkeit, die Etiketten zu bedrucken, ich konnte das nur mit einem Drucker testen (Laserjet von Brother, HL 2135 W). Dort funktioniert es. Die Größe der Etiketten ist natürlich nicht so gängig. Es lohnt sich für Pakete bzw. Päckchen oder Büchersendungen. Wer den bedarf an diesen großen Etiketten hat, der kann damit gut arbeiten. Mit 300 Etiketten in der Packung kommt man schon eine Weile hin.


Ali: Tribut an eine Legende
Ali: Tribut an eine Legende
von Alan Jewell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

4.0 von 5 Sternen Überblick über den Boxer, keine Biografie, 1. Dezember 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese 110 Seiten erschienen ursprünglich in England, dieses Buch ist eine Übersetzung. Es ist vor allem ein Bildband, der den Boxer Ali würdigt. Auf vielen Fotos, die über die Doppelseiten des Buches gehen, das ein wenig größer als A4-Format hat, werden Szenen seiner berühmten Kämpfe gezeigt.
Die Einleitung auf sechs Seiten macht den Leser mit Ali und dem Mythos Ali bekannt. Ganz klar ist das Buch vor allem für Menschen gedacht, die zwar den Namen schon oft gehört haben, den Mann dahinter aber kaum kennen. Das Buch erschien schon bald nach dem Tod des großen Sportsmannes. Für den Fan, der Ali kennt, bringt es nichts Neues. Weder an Fakten noch an Fotos. Es ist vor allem für Leute, die sich über den Boxer Ali informieren wollen und wissen möchten, woher sein Ruhm eigentlich stammt. Denn vieles ist schon eine Weile her. Als Ali unter dem Namen Cassius Clay Olympiasieger in Rom wurde, war ich zum Beispiel noch nicht einmal auf der Welt. Als er im Februar 1964 zum ersten Mal Weltmeister der Profis wurde, war ich noch ein Säugling. Trotzdem - ich kenne Ali, konnte aber aus naheliegenden Gründen nie einen seiner berühmten Kämpfe sehen. Wie mir wird es vielen gehen.
Dafür bringt das Buch eine Präsentation dieser Kämpfe und vor allem - wenn auch knapp gehalten - eine Menge an Hintergrundinformationen zum Menschen Ali. Über sein Leben nach der Karriere berichten dann knapp sechs Seiten. Am Ende des Buches steht ein Überblick aller Profikämpfe und es gibt einen kurzen tabellarischen Lebenslauf.
Das Buch lohnt sich vor allem für Interessierte, die noch nicht viel über Ali wissen. Hier bekommen sie sehr komprimiert die wichtigsten Informationen über die Boxkarriere des legendären Muhammad Ali. Wer neugierig geworden ist, der wird sich eine umfangreiche Biografie zur Hand nehmen - es lohnt sich allemal.


Olympia 2016: Stars & Spiele
Olympia 2016: Stars & Spiele
von Ulrich Kühne-Hellmessen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen übersichtlich und informativ, 29. November 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Buch im Format 21 mal 30 Zentimeter hat einen festen Einband und beinhaltet zusätzlich ein Poster im A3-Format, auf dem alle Medaillengewinner Deutschlands und auf der anderen Seite Usain Bolt abgebildet sind.
Inhaltlich ist das Buch chronologisch aufgebaut. Als Olympiatagebuch kann der Leser Tag für Tag der Ereignisse nachlesen. Aber der autor Detlef Vetten schreibt in seiner Einleitung auch über die Probleme, die in Brasilien im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele auftraten. Aber auch die immer mehr um sich greifende Doping-Problematik wird angesprochen sowie die Sportförderung (oder das, was man in Deutschland dafür hält). Viel Platz für Kritik ist jedoch nicht - das Entscheidende sind die Folgeseiten. Auf jeweils einer Doppelseite werden die deutschen Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner mit Fotos präsentiert. Auf einer weiteren Seite sind alle deutschen Olympiateilnehmer nach Namen geordnet aufgelistet, die Sportart, in der gestartet wurde, steht dabei.
Das Tagebuch gewährt dann jedem Tag 6 Seiten, wobei die ersten beiden durch ein großformatiges bild und etwas Text abgedeckt sind. Danach dominiert der Text, der sehr informativ ist und in einem gut lesesbaren stil verfasst wurde, und einige Bilder runden die Darstellung ab.
Als Stars von Rio erhalten Michael Phelps, die turnerin Simone Biles und Usain Bolt jeweils eine Doppelseite.
am Ende gibt es auf einer Seite eine Liste der teilnehmenden Nationen mit dem Länderkürzel, das man sonst auch immer im Fernsehen sieht.
Die anschließende Statistik zeigt alle Ergebnisse, meist bis Platz 8 aufgelistet, deutsche Teilnehmer, die darauffolf'gende Platzierungen belegten, werden extra mit aufgelistet.
Der Medaillenspiegel rundet das Buch ab.
Es ist ein guter Rückblick, in dem man gerne mal blättert, um in Erinnerungen zu schwelgen, oder um Vergessenes nachzulesen. Auch wenn auf 172 Seiten nicht sehr viele Fotos Platz haben, der Herausgeber hat schon für viele Schnappschüsse gesorgt. Für den Umfang ist das Buch sehr gut gelungen. Es ist ein praktisches Handbuch der Spiele von Rio.


Aufsatz - Untersuchen und Gestalten: Märchen, Sagen, Fabeln, Gedichte, Szenische Texte und Sachtexte. Deutsch Klasse 5/6. In vier Schritten sicher im ... und Gestalten von Texten! (Königs Fitness)
Aufsatz - Untersuchen und Gestalten: Märchen, Sagen, Fabeln, Gedichte, Szenische Texte und Sachtexte. Deutsch Klasse 5/6. In vier Schritten sicher im ... und Gestalten von Texten! (Königs Fitness)
von Christiane Althoff
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen viel Material zum Üben, 18. November 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die 156 Seiten bieten viele Übungen für Schüler, die es nach der Schule unbedingt noch wissen wollen und zusätzliches Material zum Üben für den Deutschunterricht brauchen. An sich eine gute Sache, allerdings wird es in der Praxis so sein, dass die Eltern hier unbedingt helfend eingreifen sollten. Denn viele der Aufgaben sind trotz der Lösungen am Ende der Broschüre für Schüler dieses Alters nicht alleine zu lösen und zu kontrollieren.
hinzu kommt, dass die Aufgaben recht umfangreich sind, daran wird man länger als an ein paar Mathe-Aufgaben sitzen müssen. die Frage ist dann vor allem, welche eltern sich die Zeit nehmen und das Potential haben, hier entsprechend zu helfen.
Fakt ist, dass dieses Arbeitsheft auch nur von Schülern bearbeitet werden kann, die gut im Lesen sind - denn für die Aufgabenstellungen muss man sich schon Zeit nehmen. Das heißt, Schüler, die wirklich Schwierigkeiten in Deutsch haben kommen mit diesem Heft nicht alleine klar. Sie benötigen hier die gesamte Zeit eine Betreuung. Wenn diese gewährleistet ist, hat der Betreuer eine sehr gute Grundlage, um mit seinem Schützling zu üben.
Geübt wird an Märchen, Sagen, Fabeln, Gedichten. Es wird ein Monolog geschrieben, eine Fantasiegeschichte und Sachtexte werden untersucht. Allerdings sind hier nur zwei Sachtexte zum Üben enthalten. Einer über die CD an sich und ein Text über Grundrecht, Grundgesetz und Gestz. Das entspricht zwar schon den schulischen Anforderungen, aber für dieses Alter gibt es bestimmt schönere Themen für den zusätzlichen Unterricht...
Alles in allem eine recht gute Idee, wobei einige Beispiele schon dem Schulstoff ähneln. Das erleichtert die Vorbereitung auf den Schulaufsatz - dafür ist die Broschüre ja auch konzipiert worden. Die Seiten sind zweigeteilt. Eine Seite präsentiert dem Schüler immer Erläuterungen, Hilfen, Erklärungen. Auf der anderen steht der Text oder die Zeilen, um selbst zu schreiben.
Schüler, die sich ernsthaft mit der Vorlage beschäftigen werden dabei auf jeden Fall einiges dazu lernen.


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Preis: EUR 31,94

4.0 von 5 Sternen sehr praktisch, 2. November 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Wetterstation ist schnell ausgepackt und angeschlossen. Es dauert dann nur eine Weile, bis sie sich zum ersten Mal justiert hat. Dann muss man sich aber nicht mehr kümmern.
Zuerst wird der Adapter irgendwo außen angebracht. Es kommen zwei Batterien rein (mitgeliefert) und die kleine Plastikbox wird außen an einen Nagel gehängt - fertig. ABER. Bitte aufpassen, denn die kleine Box verträgt keine direkte starke Sonneneinstrahlung und darf auch keinen Regen abbekommen. Also am Fensterrahmen außen wird es für viele Standorte nicht möglich sein! Meine Box hing nämlich schon im Regen und das sah man sofort an der Station - die Anzeige blinkte nur noch wild vor sich hin. Nach einem Standort-Wechsel der Box sendet sie wieder Daten. Man kann die box bis zu 60 Meter entfernt von der Anzeigestation anbringen. Meine ist "nur" 8 Meter entfernt. Die Daten werden per Funk übertragen, es gibt also kein Kabel!
Die Station selbst wird im Zimmer aufgestellt und kann entweder über ein Kabel an die Steckdose angeschlossen werden oder mit Batterien betrieben werden. Auch diese werden mitgeliefert.
Das Display ist 5 cm hoch und 16 cm breit. Es ist dreigeteilt. Links sieht man die Wettervorhersage. Einfach mit bunten Bildchen: Sonne, Wolken, Regenwolken - ob es noch mehr gibt, weiß ich noch nicht. Bisher war nur Mistwetter: Regenwolken, Wolken, kurz mal eine Sonne.
Im Mittelteil stehen groß die Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit. Das rechte Drittel ist noch einmal geteilt: in der oberen Hälfte steht die Innentemperatur mit Luftfeuchtigkeit, darunter die Uhrzeit (wird automatisch eingestellt, man muss nichts umstellen, zum Beispiel bei diesem dämlichen Wechsel von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt. Das macht die Station alleine.
Mir persönlich ist die Größe der Anzeige für die Uhrzeit zu klein.
Das Gerät hat auch eine Wecker-Funktion.
Es gibt eine kurze Anleitung in deutsch, englisch, spanisch, französisch, italienisch, holländisch und polnisch. Eine ausführliche Anleitung gibt es im Internet als PDF zum download. War mir bisher aber zu viel Aufwand, was ich sehe, reicht mir vollkommen ohne ausführliche Anleitung.
Ich finde die Station sehr praktisch, sie macht keinen Krach (außer der Wecker!) und funktioniert.


Maya: Das Rätsel der Königsstädte
Maya: Das Rätsel der Königsstädte
von Nikolai Grube
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Katalog, 30. Oktober 2016
Nachdem im Sommer 2016 in Berlin die Maya-Ausstellung geschlossen wurde, öffnete am 2. Oktober eine völlig neue Maya-Schau in Speyer ihre Pforten. Diese will zeigen, wie die Menschen in den Städten zusammenlebten und wie sie die Herausforderungen des tropischen Regenwaldes annahmen (Grube, S. 15).
Pünktlich zur Ausstellung erschien ein umfangreicher und hervorragend ausgestatteter Katalog mit mehr als 300 Seiten.
Der Katalog gliedert sich in vier große Abschnitte: Städte im Regenwald, Gottkönigtum, Kalender und Schrift sowie Niedergang und erneute Blüte. In jedem Kapitel erfährt der Leser in mehreren Artikeln viel Wissenswertes und am Ende jedes Kapitels gibt es einen Abschnitt, in dem die Objekte der Ausstellung in Wort und Bild präsentiert werden. Neben Berichten zu historischen Entwicklungen finden sich auch Erläuterungen zu modernen Techniken der Auswertung archäologischer Grabungen oder zu speziellen Themen. So zur Orthofotografie, zu digitalen Rekonstruktionen, zum Popol Wuj, über Pollen als Klimaarchiv und vieles andere.
Am Beginn des Katalogs steht eine Chronologie. Diese beginnt im Jahre 3114 v.Chr. und endet am 22.12.2012 mit dem Beginn des 14. Bak’tun. In einer zusätzlichen Spalte werden die in der Literatur gebräuchlichen Epochen den einzelnen Daten zugeordnet. Durch die Beschränkung der Tabelle auf eine Seite wird eine gute Übersichtlichkeit gegeben.
Die Gestaltung des Katalogs ist sehr gut, viele der Abbildungen belegen eine halbe Seite des 24 mal 28,5 Zentimeter großen Buches. Bild- und Druckqualität sind sehr gut.
Im ersten Kapitel „Städte im Regenwald“ wird dem Leser die Entwicklung der Maya-Kultur in chronologischer Abfolge nahegebracht. Daneben gibt es Beiträge über das Wasserversorgungssystem oder den Handel. Im Kapitel „Gottkönigtum“ geht es um das sakrale Königtum der Maya, um die Kriege der einzelnen Königsdynastien und um das Ballspiel. Das Kapitel „ Kalender und Schrift“ berichtet über Astronomie bei den Maya und die Entzifferung der Hieroglyphenschrift. In „Niedergang und erneute Blüte“ gibt es noch einen historischen Abriss sowie aktuelle Berichte über die Mayastadt Uxul, an deren Ausgrabung in den letzten Jahren Wissenschaftler der Universität Bonn federführend beteiligt waren.
In den vier einzelnen Abschnitten, in denen die Ausstellungsobjekte vorgestellt werden, finden sich viele Objekte, die erstmals in Europa ausgestellt werden. Die fotografische Präsentation ist sehr gelungen, die Erläuterungen sind sehr informativ und beschränken sich nicht nur auf die Abmessungen und die zeitliche Einordnung, sie geben auch Erklärungen zu den Objekten. Insgesamt werden 225 Objekte im Katalog detailliert vorgestellt.


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