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Rezensionen verfasst von
crik

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Mein Leben als Schäfer
Mein Leben als Schäfer
von James Rebanks
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Manche Leute gestalten ihr Leben ganz nach ihren eigenen Vorstellungen. Ich nicht.", 5. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben als Schäfer (Gebundene Ausgabe)
Noch selten hat mich ein Buch zu einem Thema, das mich interessiert, so wenig gepackt. Ich habe mich zB schon mit der traditionellen Landwirtschaft in den Alpen auseinandergesetzt, und auch die eine oder andere Trockensteinmauer gebaut, aber zu diesem Buch habe ich den Zugang nicht gefunden. Ebenso muss ich vorausschicken, dass sich meine Bewertung nur auf die erste Hälfte des Buches bezieht, ob ich die andere auch noch schaffe, wird sich zeigen.

Mein Hauptproblem: Das Buch trieft nur so von Zitaten wie dem Obigen, in dem Rebanks darstellen will, wie unglaublich speziell er ist. Doch leider nehme ich ihm dies nicht ab. Ich denke, dass die meisten Menschen - und nicht nur die Englischen Schäfer - Verantwortung für ihre Aufgabe spüren, und zB Interesse am Leben ihrer Grosseltern zeigen.

Gemäss Buchbeschreibung bewirtschaftet seine Familie seit 600 Jahren den gleichen Flecken Land. Nur komisch, dass erst sein Grossvater Hof und einen Teil des Landes kaufte. Er beschreibt immer wieder den Gerechtigkeitssinn unter den Schäfern. Seltsam nur, dass sein konkretes Beispiel - der Kauf einen Schafes unter Preis und die Reaktion darauf - offenbar Jahrzehnte zurück liegt. Im Gegenzug ist es dann wieder völlig OK, die Häuser von verarmten Arbeitern zu kaufen und später "mit einem guten Gewinn" zurück zu verkaufen.

Die Beschreibungen über die Schafe und die Arbeit des Schäfers empfand ich als oberflächlich. ZB erfährt man fast gar nichts zur Verhaltensbiologie, und viele der Beschreibungen der Arbeit auf dem Hof sind ziemlich nichts-sagend oder zumindest nicht überraschend für jeden, der schon mal ein paar Tage auf einem Hof mitgearbeitet hat.

Auch sprachlich ist das Buch nichts besonderes. Ebenfalls störend fand ich, wie teilweise innerhalb eines Abschnitts das Thema komplett gewechselt wurde.

Wer sich für die traditionelle bäuerliche Gesellschaft in England interessiert, dem empfehle ich "Auf dem schwarzen Berg" von Bruce Chatwin. Gedanken zum Thema, wie sich Touristen fremde Gegenden einverleiben, sind sehr viel tiefgründiger in Alain die Bottons "Kunst des Reisens".


Die weiteren Aussichten
Die weiteren Aussichten
von Robert Seethaler
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Ein Roadmovie der schrägen Art, 8. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Die weiteren Aussichten (Taschenbuch)
Aus dem Leben eines Taugenichts im 21. Jahrhundert - eine wunderbar komische Geschichte aus der Provinz von Zweien, die irgendwie nirgends so richtig hinpassen, und gerade darum zusammenpassen.


Der Report der Magd
Der Report der Magd
von Atwood Margaret
  Unbekannter Einband

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dichte Erzählung aus einem imaginären totalitären Regime, 12. Dezember 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Report der Magd
Ein Buch, das mindestens eben so sehr durch seine Erzählweise und Sprache besticht, wie durch die eigentlich Geschichte. Angesiedelt in einem totalitären Regime und in der Ich-Form erzählt, lesen wir die Geschichte einer Magd, einer der wenigen noch fruchtbaren Frauen, welche im Haushalt eines hochstehenden Funktionärs lebt. Ihre einzige Aufgabe ist, doch bitte bald schwanger zu werden. Genauso wie unsere Protagonistin praktisch von allen Informationen abgeschnitten ist, erfährt auch der Leser nur Bruchstückweise wie es soweit kommen konnte - warum so viele Frauen unfruchtbar sind, wie ihr früheres Leben aussah, wie das totalitäre Regime entstand.

So wird auf den ersten 300 Seiten eine atmosphärisch dichte Geschichte gewoben, in welcher der Fortschritt nur millimeterweise möglich ist - hier ein Hinweis, dort ein geflüstertes Wort einer anderen Magd, welche zeigen, dass doch nicht alle uneingeschränkt an dieses System glauben. Dies ändert auf den letzten 100 Seiten, plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, Zufälle, die schwer zu glauben sind, und dramatische Wendungen prägen die Geschichte.

So sehr nach 300 manchmal zähen Seiten ein Umbruch erwünscht ist, sprachlich und stilistisch mag der letzte Teil nicht restlos zu überzeugen. Den Abschluss bildet ein Epilog, an einer Konferenz in der fernen Zukunft wird auf die Zeit der Magd zurückgeschaut. Inhaltlich haben diese 10 Seiten nichts zu bieten, man wird den Eindruck nicht los, die Autorin wolle noch ein paar Erklärungen abgeben für Leser, welche wesentliche Punkte der Geschichte nicht verstanden haben. Am besten spart man sich dieses Kapitel.

Persönlich bin ich überrascht, wie viele der Rezensenten aus diesem Buch vor allem eine Unterdrückung der Frauen herauslesen. Zwar ist aus Sicht einer Frau erzählt, aber auch die Männer werden unterdrückt, müssen sich an strenge Regeln halten, und werden bei Vergehen bestraft. Als Mann habe ich dies nie als 'Frauenroman' aufgefasst, genau so wenig wie Orwell's '1984' ein 'Männerroman' ist.


[ HOW TO WRITE AND ILLUSTRATE A SCIENTIFIC PAPER BY GUSTAVII, BJORN](AUTHOR)PAPERBACK
[ HOW TO WRITE AND ILLUSTRATE A SCIENTIFIC PAPER BY GUSTAVII, BJORN](AUTHOR)PAPERBACK
von Bjorn Gustavii
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Konzise und klar, 8. September 2015
Ein sehr empfehlenswertes Buch für jeden, der ich an seine erste (natur-)wissenschaftliche Publikation macht. In klaren, übersichtlichen Kapiteln wird auf verschiedene Punkte eingegangen, vom Titel bis zur Conclusion und und von der Präsentation der Daten bis zum korrekten Referenzieren.

Das Buch lässt sich in einem Tag durchlesen. Viele der dargelegten Punkte scheinen offensichtlich, gehen aber trotzdem häufig bei den ersten Versuchen im wissenschaftlichen Schreiben vergessen. Noch jetzt, wo ich schon einige Paper veröffentlich habe, blättere ich manchmal darin und stosse wieder auf wertvolle Hinweise, die ich zwischenzeitlich vergessen hatte.

Kenntnis der englischen Grammatik wird vorausgesetzt, das Buch gibt kaum Tipps dazu.


Bis ans Ende der Meere: Die Reise des Malers John Webber mit Captain Cook (detebe)
Bis ans Ende der Meere: Die Reise des Malers John Webber mit Captain Cook (detebe)
von Lukas Hartmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

4.0 von 5 Sternen Neue Einblicke in die Zeit der grossen Entdeckerfahrten, 6. September 2015
Die grossen Expeditionsfahrten, imposanten Segelschiffe und berühmten Entdecker faszinieren, doch Beschreibungen des Alltags an Bord sind selten. Hier setzt Lukas Hartmann an, mit der Beschreibung der letzten Reise von James Cook aus Sicht von John Webber, dem offiziellen Maler der Reise. Es gelingt ein detailliertes Portrait des Lebens an Bord, der verschiedenen Charaktere der Crew und des Zusammentreffens mit fremden Kulturen auf Stopps in Afrika, Neuseeland, Sibirien und natürlich der Südsee. Dies alles in Bildern festzuhalten ist eine Herausforderung, und beim jungen Webber kommt durchaus die Frage auf, ob die Engländer wirklich nur Gutes in diese entlegenen Weltgegenden bringen. Doch diskutieren kann er diese an Bord kaum.

Ein lesenswertes Buch!


Poor Economics: A Radical Rethinking of the Way to Fight Global Poverty
Poor Economics: A Radical Rethinking of the Way to Fight Global Poverty
von Abhijit Banerjee
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Ein Augenöffner für jeden, der sich für Entwicklungsländer interessiert, 6. September 2015
Welche Überlegungen liegen den Entscheidungen zugrunde von Personen mit wenig Geld und keinem Zugang zu Banken? In zahlreichen Beispielen gehen die Autoren dieser Frage nach. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass auch Arme strategische Entscheidungen fällen, sich vielleicht sogar mehr Gedanken machen, als Leute mit einem guten finanziellen Polster.

Als Beispiel können die unfertigen Häuser dienen, die jedem Besucher einen Entwicklungslandes schon aufgefallen sind. Von vielen als plan- und strategieloses Bauen abgetan, sind sie in Tat und Wahrheit eine Form der Anlage: Wenn etwas Geld hereinkommt, wird ein Sack Zement oder ein paar Balken gekauft und verbaut. So ist das Geld sicher investiert, und irgendwann wird das Haus fertig. Ähnliche Strategien werden in den Bereichen Gesundheit, Ausbildung, Unternehmertum usw. aufgezeigt.

Vermutlich ist einiges nicht ganz so neu, wie von den Autoren dargestellt, und manchmal würde man sich eine klarere Darstellung der vielen Zahlen wünschen (z.B. werden Prozentangaben gemacht, ohne dass klar ist, auf welche Grundgesamtheit sie sich beziehen). Trotzdem ist das Buch jedem zu empfehlen, der sich für das Thema interessiert.


Bursts: The Hidden Patterns Behind Everything We Do, from Your E-mail to Bloody Crusades
Bursts: The Hidden Patterns Behind Everything We Do, from Your E-mail to Bloody Crusades
von Albert-Laszlo Barabasi
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Worauf will er hinaus?, 6. September 2015
Das Buch verspricht, unbekannte Muster in unserem Alltag wie auch den grossen Linien der Weltgeschichte aufzuspüren. In der Praxis läuft dies dann auf eine sehr simples Schreib-Strategie hinaus. Barabasi stellt die Annahme in den Raum, dass wir z.B. E-Mails zu zufälligen Zeitpunkten schreiben. Dann kommt die grosse Erkenntnis, dass dies nicht so ist, dass wir stattdessen mehrere E-Mails direkt hintereinander schreiben, und somit komplexere Modelle benötigen, um dieses Verhalten zu beschreiben. Immer wieder startet er mit Modellen für unser Verhalten, die jeder nach ein paar Minuten nachdenken als nicht plausibel erkennt, und will dem Leser dann eine bessere Erklärung als grosse Neuigkeit verkaufen.

In eingeschobenen Kapiteln kommen eine Papstwahl und ein Kreuzzug zur Sprache. Zunehmend war mir aber weniger klar, was dies mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, und für rein historisch Interessierte gibt es bessere Bücher. Ob die verschiedenen Geschichten am Ende in eine gemeinsame Erkenntnis münden, weiss ich nicht. Ich habe das Buch nach der Hälfte weggelegt, für mich was es eine klare Enttäuschung.


42,195: Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken
42,195: Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken
von Matthias Politycki
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oft an der Grenze zur Belanglosigkeit, und manchmal auch darüber, 3. September 2015
Das Positive vornweg: Matthias Politycki ist in erster Linie Autor, sprachlich mag das Buch daher zu überzeugen - im Gegensatz zu vielen Werken von guten Sportlern, die sich auf einmal berufen fühlen ihre Erlebnisse in Buchform zu verbreiten.

Als Läufer, nach MPs Definition darf ich mich sogar Marathoni nennen, war ich aber enttäuscht. Das Buch trägt Episoden und Gedanken zusammen, ohne kaum je in die Tiefe zu gehen. Zwar ist jedem Kilometer ein Kapitel gewidmet und somit eine Struktur vorgegeben, dennoch mäandriert der Text daher und dreht sich immer wieder ums Gleiche. Die abgehandelten Themen lassen sich grob in 3 Gruppen einteilen: Verschiedene Läufertypen, dabei insbesondere der Unterschied zwischen Mann und Frau, Ausrüstung, und Episoden von gelaufenen Marathons. Dabei kommt kaum Neues oder Unerwartetes zur Sprache, es verfestigt sich zunehmend der Eindruck, dass der Autor selbst nicht so recht weiss, wohin er mit dem Text eigentlich will. Nur selten blitzen interessante Gedanken auf, wie z.B. die Parallelen zwischen einem Marathon und der Niederschrift eines Romans

Der Untertitel “…und was wir dabei denken" ist irreführend. Es geht höchstens am Rande darum, was man während des Laufens denkt; wer auf psychologische Tricks hofft um zähe Phasen eines Laufs durchzustehen, wird kaum etwas finden.

Man wird den Eindruck nicht los, Matthias Politycki würde den Marathon schneller laufen, würde er seinen Laufcomputer etwas weniger beachten, sich nicht bis in die Fingerspitzen anspannen, und die letzten Kilometer einfach geniessen anstatt krankhaft die Läufer vor ihm überholen wollen.


Die Seuche (detebe)
Die Seuche (detebe)
von Lukas Hartmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

2.0 von 5 Sternen Der Klappentext verrät schon alles, 26. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Seuche (detebe) (Taschenbuch)
Die Geschichte des Buches ist schnell erzählt, so schnell gar, dass der Klappentext auf wenigen Zeilen schon alles Wesentliche erzählt. Dementsprechend liest sich das Buch langatmig und zäh, was sich in 2 Sätzen sagen liesse wird oft über viele Seiten ausgedehnt. Die Charaktere bleiben dabei blass und klischeehaft (einfaches Mädchen vom Land, religiöser Fanatiker, alter Fischer usw.). Am Ende der 200 Seiten blieb mir der Eindruck, dass dies ein eher oberflächlicher Einblick ins Mittelalter zu Zeiten der Pest war.

Mit Bruchstückhaften Einblendungen versucht der Autor, den Bezug zur Aids-Epidemie in der heutigen Zeit herzustellen. Meines Erachtens scheitert er dabei. Seit 100 Jahren wissen wir um die Existenz von Viren und Bakterien und sehen Infektionskrankheit nicht mehr als göttliche Strafe. Dieser grundlegende Unterschied kommt jedoch überhaupt nicht zur Sprache, die Parallelen erschöpfen sich somit auf den Fakt, dass die Pest wie auch Aids viele Todesopfer fordert.


Lonely Planet Hiking & Tramping in New Zealand (Travel Guide)
Lonely Planet Hiking & Tramping in New Zealand (Travel Guide)
Preis: EUR 13,49

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Don't waste your money on this copy&paste work, 12. Januar 2015
I wanted to go hiking in NZ and though this book would perfectly suit my needs. I however couldn't possibly know when I bought it that all hikes described here are also described on the website of the Department of Conservation DOC (where the information is available for free). The book focusses on the 9 Great Walks and some others highlighted by the DOC. The description of some hikes is 1:1 copied from the website. For the regions I visited the book contains no information on additional hikes, and nearly no shorter day walks are described.
Also the information on towns, transport etc. is poor and often incorrect. E.g. bus routes in the book described as "several services per day" are served only once per day, thus the book doesn't help to plan the trip in any way.


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