Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive longss17
Profil für Karin S. > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Karin S.
Top-Rezensenten Rang: 5.235.028
Hilfreiche Bewertungen: 31

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Karin S.

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Der agile Festpreis: Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge
Der agile Festpreis: Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge
von Andreas Opelt
  Gebundene Ausgabe

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine aktuelle Literatur zum IT-Vertragsrecht eingeflossen, 23. September 2012
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich mich insbesondere für die Vertragsgestaltung bei agilen Projekten interessiere (also eher die juristische Perspektive).

Hierzu gibt es im Buch ein eigenes Kapitel. Überrascht hat mich dort der Satz, dass beim agilen Festpreisvertrag „keine grundsätzlich anderen rechtlichen Besonderheiten zu berücksichtigen sind als bei anderen IT-Verträgen“ (S. 113).

Die Erklärung, warum die Autoren zu dieser Erkenntnis kommen, kann man meiner Meinung nach direkt aus dem nächsten Satz ableiten: hier wird die juristische Literatur aufgezählt, die auch im Literaturverzeichnis angegeben wurde. Es handelt sich um insgesamt 5 Bücher, deren Erscheinungsjahr jeweils zwischen 2003 und 2009 liegen. Unter anderem wird auch die erste Ausgabe des Buches „IT-Vertragsrecht“ von Thomas Hören aus dem Jahr 2007 angegeben. Allerdings liegt von diesem Werk seit Februar 2012 eine neuere Ausgabe vor, die die Autoren für ihr im September 2012 erschienenes Buch durchaus noch hätten sichten können.

Das lässt den Eindruck entstehen, dass keine Literatur berücksichtigt wurde die nach 2009 erschienen ist. Allerdings ist das Thema Vertragsgestaltung bei agiler Softwareerstellung erst ab 2010 intensiver in der Literatur diskutiert worden. So gab es beispielsweise eine eigene Beitragsreihe in der einschlägigen Fachzeitschrift der „IT-Rechtsberater“ im Jahr 2010. In den Artikeln der Beitragsreihe setzen sich die Autoren mit den Herausforderungen für die Vertragsgestaltung beim Einsatz agiler Methoden auseinander. Keiner der Autoren kommt dabei zu dem Schluss, dass es „keine grundsätzlich anderen rechtlichen Besonderheiten als bei anderen IT-Verträgen zu berücksichtigen“ gibt.

In Summe ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Opelt et al. sich nicht ausreichend mit der aktuellen juristischen Literatur auseinandergesetzt haben. Das hätte ich allerdings von einem Buch erwartet, das den Anspruch erhebt, „Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projektverträge“ zu sein. Daher bleibt bei mir auch ein großes Fragezeichen, ob es nicht doch die ein oder andere rechtliche Besonderheit bei agilen Verträgen gibt, die die Autoren in ihrem Buch nicht berücksichtigt haben.


Seite: 1