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Rezensionen verfasst von
Chris

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Star Wars: The Force Unleashed - Sith Edition
Star Wars: The Force Unleashed - Sith Edition

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, mittelmäßiges Endprodukt mit vielen Bugs., 16. April 2010
Meine Meinung zu Comic und Roman kann man auf meiner Homepage nachlesen und das Spiel verbessert sie nicht. Die deutsche Synchro ist im Vergleich zum Original grässlich, das Spiel ist völlig verbuggt und die Ladezeiten sind ein Witz. Warum habe ich es gekauft? - Das habe ich bereits in den Comic- und Roman-Rezensionen erläutert. Macht das Spiel zumindest Spaß? - Zwischen den Ladezeiten schon.

The Force Unleashed ist ein Spiel, von dem ich ohne Hintergrundwissen gemeint hätte, dass man es zu früh auf den Markt geworfen hat und es noch einige Jahre Entwicklungszeit bräuchte. Doch dem ist nicht so. Ursprünglich sollte es 2007 zum 30-jährigen Jubiläum der Saga erscheinen, wurde dann aber auf Anfang und schließlich Ende 2008 verschoben. Und immer wieder wurde felsenfest behauptet, es werde keine PC-Portierung geben. Ende 2009 kam das Spiel für Windows; eine Mac-Version ist momentan in Entwicklung. Ebenso erschien Ende 2009 die "Ultimate Sith Edition" sowohl für Konsolen als auch kurz darauf für PC. Im Folgenden werde ich mich zunächst dem Basispisle "The Force Unleashed" widmen:
Das Positive am Spiel ist wirklich nur Starkiller. Mögen ihn einige als "Milchbubie" abtun, kann ich mich am Charakter nicht satt sehen. Er passt einfach zu seiner Umgebung und spielt sich wirklich hervorragend. Ich habe die Kampagne zunächst auf dem Anfängerlevel durchgespielt. Die Sturmtruppen, rodianischen Gangster, Felucianer oder gar Jawas, mit denen man es zu tun bekommt, sind keine wirklichen Gegner und werden nur durch ihre Masse gefährlich. Jedoch sind die Endgegner auch auf dem Anfängerlevel nicht zu verachten. Jeder hat seine eigenen Besonderheiten und mit dem klassischen Haudrauf kommt man nicht immer zum Ziel. Einige Stellen sind dennoch zum Verzweifeln. Gerade die Szene, für die das Spiel so viel frühen Ruhm erntete - einen Sternzerstörer aus der Atmosphäre zu holen - ist eine der kniffligsten. Man muss mit der Macht den Zerstörer herunterreißen und immer wieder gegen TIE-Jäger-Geschwader ankommen, die man mit der Macht bekämpft. Man kann ihnen Müll entgegenwerfen oder sie mit anderen TIEs kollidieren oder einfach abstürzen lassen. Der Fantasie sind bei der Zerstörungswut keine Grenzen gesetzt und alles wird wunderbar inszeniert.
Jedoch lässt die Machtsteuerung den Spieler immer wieder verzweifeln. Ich hebe ein Stück Schrott an und will es nach links werfen (führe also entsprechende Befehle aus), dennoch wirft Starkiller den Müll nach rechts oder nach oben oder lässt ihn einfach fallen. In kniffligen Situationen hat dies auch schon dazu geführt, dass ich das Level erneut spielen musste. Aufgrund der vielen Speicherpunkte macht das allerdings nicht viel aus. Ein weiteres großes Manko ist die Kameraführung, die gerade bei Endgegnerkämpfen auch nocht fest installiert ist und das Spielfeld oftmals in viel zu großen Winkeln anzeigt, so dass die Figuren kaum noch erkennbar sind. Dennoch kann das Spiel an vielen Stellen unterhalten und gerade die Freiheiten, wie (böse und abartig) man seine Feinde aufspießen kann, lässt einen über Stunden Spaß habe. Werfen, quetschen, erdolchen, brutzeln ... um nur einige Verben zu nennen.
Zusätzlich zum Spiel gibt es die Möglichkeit, die freigeschalteten Zwischensquenzen separat anzusehen, sobald man sie freigeschaltet hat. Bei der deutschen Tonspur empfehle ich das allerdings nicht. Sehr interessant ist auch das Lexikon, in dem man alles über die Charaktere, Fahrzeuge und Planeten nachschlagen kann, die im Spiel vorkommen. Das Lexikon ist sehr ausführlich und auch inhaltlich korrekt. Ich habe jedenfalls keine dem Kanon widersprechenden Aussagen entdeckt. Sehr spaßig sind auch die Tools, mit denen man die Farbe seines Lichtschwerts ändern kann und die Kostümgalerie. Man kann alle freigeschalteten Kostüme auswählen und so beispielsweise in dem Outfit auf dem Todesstern kämpfen, das Starkiller auf Bespin trug und dergleichen. Zusätzlich werden weitere Kostüme wie ein Republic Commando, Count Dooku, Luke Skywalker, Mace Windu, Kit Fisto, Ben Kenobi oder sogar C-3PO angeboten.

So viel zum Basisprogramm. Die "Ultimate Sith Edition" unterscheidet sich hinsichtlich der Ausstattung eigentlich kaum vom originalen Spiel. Man hat lediglich die Möglichkeit, drei neue Level durchzuspielen. Eine Mission im Jedi-Tempel, die zum Originalspiel gehört und zwei Missionen, die das "Sith" im Titel rechtfertigen. Denn dort wird das unkanonische böse Ende weitergesponnen. Lord Starkiller hat den Platz Darth Vaders eingenommen und jagt die Jedi. In zwei Missionen spielt man die Ereignisse auf Tatooine aus Episode IV und auf Hoth aus Episode V nach, jedoch mit einem völlig anderen Ausgang. Die hier versponnenen Ideen entschädigen die enttäuschende Umsetzung der potenzreichen Grundstory aus The Force Unleashed. Die möglichen Implikationen, die sich aus den Ereignissen dieser zwei Missionen ergeben, hätten die Star-Wars-Galaxie für immer verändern können.

Sonst gibt es zum Spiel nicht mehr viel zu sagen, außer dass bereits eine Fortsetzung bekannt gegeben wurde. Doch was "The Force Unleashed II" bringt, steht noch in den Sternen ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2010 7:09 PM MEST


Star Wars: Death Troopers
Star Wars: Death Troopers
von Joe Schreiber
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erster Vorstoß ins Horrorgenre. Hoffentlich folgen weitere., 12. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Death Troopers (Taschenbuch)
"Death Troopers" war mein erster Horrorroman, denn für gewöhnlich kann ich dem Genre in Buchform wenig abgewinnen. Doch begeisterte mich allein schon die Tatsache, dass man auch einmal andere Figuren beleuchten werde als Luke & Co. Dass dem später durch den Auftritt Han Solos und Chewbaccas nicht so war, tat dem Ganzen weniger Abbruch. Doktor Zahara Cody und die beiden Brüder Kale und Trig sind sehr interessante Charaktere. Eine besondere Schwäche habe ich für Doktor Cody und ihren Medi-Droiden Waste. Die Dynamik zwischen beiden Charakteren gefällt mir.

Neben den üblichen Logiklücken, die man bei Star Wars aber einfach schlucken muss (warum ist die Gefangenenbarke am Rand der Unbekannten Regionen, warum trifft sie mit Motorschaden gerade zufällig auf einen gestrandeten Sternzerstörer etc.) liest sich der Roman bis zum letzten Drittel recht flüssig. Dann aber, als die kleiner werdende Gruppe nur noch von den "Zombies" angegriffen wird, fängt der Roman an, etwas dröge zu werden. Dr. Codys Entdeckung, "was" der Virus ist, markiert in dem letzten schwachen Drittel noch den persönlichen Glanzpunkt, weil diese Abschnitte sehr schön geschrieben sind, doch entmystifiziert er leider auch das letzte bisschen Bedrohung. Gerade bei Zombies möchte ich im Dunklen gelassen werden, warum die Menschen welche werden. Das birgt ein viel höheres Gefahrenpotenzial als eine "normale" Krankheit. Zudem fing der Roman für mich ab dem Zeitpunkt, an dem Cody auf Han Solo und Chewbacca trifft, rapide an, an Spannung zu verlieren. Der Grund? Han und Chewie müssen überleben! Also kann der Gruppe, in denen die beiden sind, schonmal nichts wirklich Schlimmes passieren. Ich weiß also, dass ein paar Leute überleben werden. Das nimmt sehr die Spannung am Lesen.

Dennoch ist "Death Troopers" ein gelungener erster Vorstoß seitens Star Wars in das Horrorgenre - denn Joe Schreiber weiß, wie man martialisch und geradezu "ekelhaft" plastisch schreibt. Es werden zwar nur altbekannte Ideen, die man bereits zuhauf aus anderen Geschichten dieser Art kennt, wieder aufgewärmt, aber für die Saga sind diese Ideen noch neu. Es bleibt nur zu hoffen, dass der bereits angekündigte Nachfolgeroman (kurioserweise ein Prequel) die Qualität des Schreibens beibehält und inhaltlich noch anzieht, um wirklich etwas Eigenständiges zu schaffen und nicht nur ein Flickwerk aus bekannten Zombiewerken darzustellen.

Auswirkung auf den Kanon

Wir erfahren, dass das Imperium Biowaffenforschung betrieb und diese Death-Trooper-Seuche erzeugte. Han und Chewie wurde der Falke um 1 VSY konfisziert und sie auf die Imperiale Gefangenenbarke Purge gebracht. Zahara Cody, Kale und Trig Longo und weitere Personen werden vorgestellt und wir erfahren etwas über das imperiale Justizvollzugssystem.


Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger [VHS]
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger [VHS]
VHS

4.0 von 5 Sternen Für Fans der Saga und alle, die sich die Filme einmal ansehen wollen., 12. Dezember 2009
Nach dem Desaster, das "Episode I - Die dunkle Bedrohung" in den Augen vieler darstellte, hoffte man darauf, dass die nächste Episode der neuen Trilogie die Fehler der ersten ausmerzen würde. Doch weit gefehlt! Episode II wird in Fan-Abstimmungen oft genug als die schlechteste der sechs Episoden bewertet. Nicht etwa, weil wir erfahren, dass Boba Fett ein Klon ist oder einen jung-lebendig herumspringenden Yoda erleben.
Der größte Kritikpunkt ist die Darstellung der Romanze zwischen Anakin und Padmé. Diese macht fast den halben Film aus und, das bestätige ich gern, wirkt aufgesetzt, gezwungen und künstlich. Waren Han und Leia in Episode V noch zurückhaltend mit ihren Emotionen belasten Anakin und Padmé sich gegenseitig mit unnützem Herzschmerz. In einem romantischen Film wäre das zwar eine durchaus legitime Art der Handlung, doch zu STAR WARS passt es einfach nicht. Die Filmabschnitte erscheinen daher fast wie ein Fremdkörper - zwar nicht stilistisch, aber inhaltlich.

Doch zunächst einmal etwas Lob, denn Kritik gibt es noch genug: Die Effekte sind überwältigend und großartig, wie man es von einem Krieg-der-Sterne-Film gewohnt ist. Seien es die Kaminoaner oder sei es die Klonarmee oder die Stadtlandschaft auf Coruscant, alles wirkt unglaublich plastisch und detailliert. Unterstrichen wird alles von John Williams' fantastischer Filmmusik, die sich hervorragend einpasst und die Bedeutung jeder Szene unterstreicht. Die Effekte und die Ausstattung des Films sind zweifellos einmnalig und stehen außerhalb jeder Kritik. Anders hingegen als viele andere Punkte.
Der erste wäre Anakins deutsche Synchronstimme Wanja Gerick. Gegen die Stimme an sich habe ich nichts einzuwenden, aber sie ist für Anakin selbst viel zu hoch. Im ganzen Film beschwert sich Anakin darüber, in der Ausbildung nicht weiterzukommen und festzustecken. Leider wirken diese Beschwerden durch die leicht kratzige und hohe deutsche Stimme wie die weinerlichen Beschwerden eines kleinen Kindes, das nachts seine Laken vollweint, weil die Welt so gemein ist. Durch diese negative Assoziierung konnte ich Anakin leider nie allzu ernst nehmen. Erst mit Genuss der englischen Originalvertonung hat der Auserwählte eine ernstere Note für mich erhalten.

Der nächste große Punkt in meiner kurzen Liste bezieht sich auf die Verfolgungsjagd Zam Wesells auf Coruscant, die zwar gut inszeniert war, aber aus meiner Sicht einen große Schwachpunkt beinhaltete: Anakins Sturz.
Ich habe mal aus reiner Gemeinheit eine kleine Rechnung aufgestellt. Wir nehmen an, dass Anakin 80 kg wiegt, er eine halbe Minute lang stürzt und die Gravitation auf Coruscant die gleiche ist, wie auf der Erde (zur Erinnerung g = 9,81 m/s²). Anakin würde mit rund 6,9 MN (sprich Mega-Newton) auf Zams Speeder aufschlagen. Er wäre Matsch! Und für die Zweifelnden: Selbst bei nur zehn Sekunden wäre seine Endgeschwindigkeit noch 769 000 N. Was lernen wir? Zücke bei einem Star-Wars-Film niemals einen Taschenrechner ... und es kann nie schaden, den Glauben in die abfedernde Wirkung der Macht zu besitzen.

Diese Rechnung soll gleichzeitig zeigen, wie egal mir der Film war. Für mich kam einfach keine Spannung auf. Ich könnte mich nun auf einige Inhalte des Films beziehen - etwa das Duell mit Count Dooku - doch sehe dazu keinen Anlass. Lediglich einen Punkt möchte ich noch erwähnen, der mir beim mehrfachen Ansehen der neuen Filme auffiel: Die inflationäre Verwendung von Lichtschwertern. In Episode I nahm man sich noch etwas zurück, doch mit diesem Film wird das Lichtschwert zum Statussymbol eines Jedi. "Es ist ein Teil von dir", wie Obi-Wan zu Anakin meinte. Das widerspricht meiner Ansicht der Jedi. Das Lichtschwert ist eine Waffe. Definitiv. Jedes Objekt, mit dem andere töten kann, ist eine Waffe. Warum soll also eine Waffe der integrale Bestandteil eines friedlichen Mönchsordens sein? Meine einzige Erklärung ist: Lichtschwerter sind cool, weswegen George Lucas sie unbedingt und überall einbauen will. Ganz besonders stark merkt man dies im nächsten Film der Reihe, in dem Lichtschwerter für mich nichts Besonderes mehr darstellen und mein Herz keinen Sprung mehr macht, wenn es jemand zückt.

Die VHS

Neben einigen Trailern für andere Filme sind nach dem Abspann noch die geschnittenen Szenen des Films dabei.

Die DVD

Audiokommentare u.a. von George Lucas, Rick McCallum und anderen Mitwirkenden am Film, mehrere Ton- und Untertitelmöglichkeiten und einen

Internetlink für weitere Inhalte. Der Bildtransfer erfolgt direkt digital (was auch immer das im Endeffekt bedeuten mag, denn optisch erkenne ich keine

großen Unterschiede zu den anderen Filmen). Das wär's auch schon.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2009 2:58 PM CET


Der Pate III (Restauriert)
Der Pate III (Restauriert)
DVD ~ Al Pacino
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 6,35

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur Vervollständigung der Reihe. Funktioniert als eigenständiger Film kaum, 12. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Pate III (Restauriert) (DVD)
Nach den ersten beiden Teilen dauerte es 16 Jahre, bis der letzte Teil in die Kinos kam. Francis Ford Coppola wollte nie einen dritten Teil drehen, aber sah sich später aufgrund finanzieller Probleme dazu genötigt. Das ist eigentlich keine gute Voraussetzung für die Fortsetzung einer erfolgreichen Filmreihe, doch gelingt der abschließende dritte Teil der Paten-Trilogie dennoch.
Einige Abstriche und Logiklücken muss man im Film durchaus hinnehmen, doch sehe ich den Film gern als abschließendes Stück in der Vita von Michael Corleone. Denn der alternde Michael versucht nun wirklich, seine Familie aus den Mafia-Geschäften zu entfernen, doch wird immer wieder zurückgeschlagen bei diesem Vorhaben. Doch leider wirken diese Versuche im großen Kontext sehr flach und gekünstelt. Dem Film fehlt es an der Glaubwürdigkeit, die seine Vorgänger so erfolgreich machte. Zudem mussten viele Rollen neu besetzt werden, weil manche der alten Darsteller bereits verstorben waren. So haben wir u.a. auf einmal den Sohn Tom Hagens, der nun der neue Conciliere der Familie ist, weil sein alter Herr in der Zwischenzeit verstorben ist.

Interessant ist das Thema der Wahl Papst Johannes Paul I. und dessen mysteriösen Tod kurz darauf. Historisch gesehen ist der Film damit korrekt, auch wenn sich einige Details und Kleinigkeiten so nicht ereigneten. Das ist jedoch vernachlässigbar, erhebt der Pate ja keinen Anspruch auf historische Korrektheit.

Doch eines gelingt dem dritten Teil des Paten nicht: Ein würdiges Ende finden. Das Attentat auf Michael, dem seine Tochter erlag, wirkt auf mich übertrieben theatralisch (zumal nach einer italienischen Oper mit einem ähnlichen Thema) und Michaels schlussendlicher Tod wird fast wie im Nachspann abgehandelt. Der gebrechliche und ergraute Mann sitzt einsam auf einer sizilianischen Terrasse und stirbt einfach, fällt zu Boden und wird von einem Hund neugierig beschnuppert. Das passt einfach nicht.


Das Bildnis des Dorian Gray,
Das Bildnis des Dorian Gray,

5.0 von 5 Sternen Für jeden Literaturfreund geeignet. Für Wilde-Fans selbstverständlich., 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Bildnis des Dorian Gray,
Kann der Narziss mit der äußeren Unsterblichkeit leben während sein inneres Selbst zerfällt? Kann der Selbstverliebte seine äußere Schönheit bewundern, wenn er doch weiß, dass es einen Beweis für seine innere Hässlichkeit gibt? Der titelgebende Held Dorian Gray muss sich in Oscar Wildes Roman diese Frage stellen.

Der ganze Roman beschäftigt sich durchgehend mit Dorian Gray. Zu Anfang erleben wir ihn als unschuldigen und wunderschönen Jüngling, der den Maler Basil Hallward zu einer neuen und "echten" Kunst inspiriert. Doch Dorian fühlt sich von Lord Henry "Harry" Wotton angezogen und wird durch den Adeligen darauf aufmerksam gemacht, welche Macht er über die Menschen besitzt. Der Roman ist von interpretierbaren Allegorien und Bildern durchsetzt, doch bereits hier lässt sich ein Vergleich zur christlichen Geschichte ziehen. Basil als frommer Gläubiger und Lord Henry als Verführer, als Schlange. Der eine ein Asket, der andere ein Hedonist. Und Dorians Fall beginnt. Von Lord Harrys umschmeichelnden Worten infiziert, äußert Dorian, als Basil ihm sein fertiges Porträit zeigt, den eitlen Wunsch, dass doch das Porträit statt seiner altern möge.
Hier setzt der fantastische Teil des Romans ein. Denn es geschieht wirklich, dass das Porträit altert. Dorian kann Missetat um Missetat begehen, aber doch sein junges unschuldiges Äußeres bewahren. Er bricht Herzen und begeht sogar Morde, ohne dass sein Antlitz darunter leidet. Keine Sorgenfalte, kein schuldiger Blick. Sein Äußeres ist so unschuldig wie zu der Zeit als das Bild gemalt wurde. Das Porträt jedoch ist der "Leidtragende" der Geschichte, denn es zeigt in jedem Pinselstrich Dorians schreckliche Taten. Auf magische Weise wird jede Falte und jede gehässige Linie ins Bild übertragen statt auf Dorians Gesicht.

Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde, um genau zu sein) gelingt die Darstellung von Dorians Fall aus mustergültige Weise. Die Verführung der Unschuld findet langsam, aber unaufhaltsam statt. Diese Szenen sind brilliant und zeugen von Wildes Scharfsinn und analytischen Verstand. Denn diesen vermisse ich gelegentlich, wenn ich über mehrere Seiten hinweg verfolgen muss, welche Edelsteine sich in Dorians Sammlung befindet oder wie er in Gesellschaft anderer über unwichtige Dinge redet. Diese drögen Kapitel werden jedoch durch Lord Henrys ironische und paradoxe Kommentare aufgelockert. Wilde führt der englischen Gesellschaft seiner Zeit den Spiegel vor. Die Oberflächlichkeit und eigene Arroganz der herrschenden Klassen und die Nachahmung dessen bei den niederen Klassen zeigen immer wieder, dass Wilde sich nicht in diesen verliebt wirkenden Sätzen verliert, sondern sie bewusst einsetzt. Ebenso bewusst, wie manche erotische und vor allem homoerotische Note. Wilde selbst musste sein ganzes Leben lang mit Anklagen der Homosexualität kämpfen, die in der damaligen Gesellschaft (und teilweise in unserer heutigen noch) als unschicklich galt. Viele seiner männlichen Figuren weisen jedoch eine extreme Grazie und Tiefe auf, während die weiblichen oftmals nur an der Oberfläche bleiben. Die Frauen sind recht eindimensional und einseitig geschildert, währenddessen die männlichen Charaktere eine bemerkenswerte Vertiefung erfahren.
Das hervorhebenswerteste Element des Romans ist jedoch die Beurteilung der gesellschaftlichen Umstände. Obschon der Roman aus dem Jahr 1891 stammt, kann man die damaligen menschlichen Probleme fast abstrichslos auf die heutigen Gesellschaftsprobleme ummünzen. Und auch damals behaupteten die Menschen gern, dass sie die Ersten mit dieser Art Problem seien, oder dass die Probleme noch nie so schlimm waren. Eine ironische Abschlussnote, mit der Wilde auch heute noch seine Leser zu begeistern weiß.


Legacy Era Campaign Guide (Star Wars Accessory)
Legacy Era Campaign Guide (Star Wars Accessory)
von Rodney Thompson
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine Grauzone. Man mag es oder nicht., 11. November 2009
Wie jedes Buch von Wizards of the Coast ist auch dieses ein Rollenspielbuch für das Star-Wars-Pen-and-Paper-Rollenspiel. Es ist kein Sachbuch im eigentlichen Sinne sondern als Überblick für Rollenspieler gedacht. Da die Bücher aber oftmals mit viel Detailliebe verfasst werden und einigen interessanten Daten aufwarten, kaufe ich mir immer wieder eines. Natürlich kann ich mit den Charakterwerten, Crit-Eigenschaften und Tabellen wenig anfangen, doch bieten die Bücher einiges mehr.

Der Legacy Era Campaign Guide führt den Spieler in die Welt der Legacy-Comics ein. Als Fan der Reihe sind mir daher viele Fakten bekannt und viele Charaktere vertraut. Dennoch erscheinen einige neue Gesichter, Fahrzeuge, Technologien, Waffen, Droiden und anderes im Buch, dass es Spaß macht zu lesen und die Legacy-Galaxis zu erkunden. Nach der Einleitung wird, in thematischen Kapiteln ein Überblick über die Galaxis und ihre Bewohner, die kämpfenden Fraktionen und Eigenarten dieser Zeit gegeben. Wir erfahren mehr über die Jedi, die wieder auf der Flucht sind; die Sith, die erneut die Galaxis beherrschen; sowie über Imperium und Galaktische Allianz. Da ich Fan letzterer bin, habe ich diese Artikel mit besonderem Interesse gelesen und war erstaunt, welche Facetten das Buch beleuchtet, an die ich zuvor gar nicht dachte oder glaubte.
Der gesamte Band liest sich sehr interessant und ermöglicht jedem Fan der Legacy-Comics, tiefer in die Geschichte einzutauchen. Ebenso wie in den Filmen der Saga erfahren hier Randfiguren ihre eigene Geschichte oder werden Raumschiffe, denen im Comic nur wenige Paneele gewidmet werden, hier ein eigener Artikel zuteil.

Natürlich muss man die Legacy-Comics mögen und kennen, um diesen Band zu genießen. Doch empfehle ich ihn auch Neueinsteigern, die direkt in die Geschichte einsteigen wollen und nicht erst umständlich mit Band 1 beginnen möchten.

Auswirkung auf den Kanon

Man erfährt viele Details über die Legacy-Ära. Viele neue Inhalte werden eröffnet (die ich später gern im Comic sehen möchte) und vage vertraute Inhalte detaillierter umrissen. Wir erfahren die Namen vieler Schiffsklassen und die Lebensläufe ebenso vieler Neben-, aber auch Hauptcharaktere. Ein richtiges und gutes Nachschlagewerk für diese Ära!


Doctor Who: The Stealers Of Dreams
Doctor Who: The Stealers Of Dreams
von Steve Lyons
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Mehr für Fans von Quantität denn Qualität geeignet., 11. November 2009
Wie nicht anders zu erwarten von einem Tie-In für eine laufende TV-Serie ist der Roman keine große Schreibkunst. Hervorhebenswertes wüsste ich ad hoc gar nichts. Er liest sich angenehm und anspruchslos (ist somit gerade für Englisch-Anfänger geeignet) und hat einige nette Ideen. Der Grundtenor ist durchaus interessant. Eine Welt ohne Fantasie und Fiktion wäre eine langweilige Welt (deshalb möchte über die Auflösung, warum manche Leute "fantasy crazy" werden hier nichts verraten, denn dann wäre der Roman wirklich langweilig). Nur die Umsetzung scheitert am Potenzial der Idee, doch habe ich vom Medium selbst nichts viel erwartet. Die BBC Books sind im Gegensatz zu den Romanen des Virgin-Verlags aus den 1990ern lediglich als Merchandise gedacht und sind schnell geschrieben und gelesen.

Kurz zur Einordnung: Der Roman dreht sich um ein Abenteuer des Neunten Doktors mit Rose Tyler und Captain Jack Harkness. Er spielt folglich in der ersten Staffel der neuen Serie, vermutlich irgendwann zwischen den Episoden "Boom Town" (01x11) und "Bad Wolf" (01x12). Letzterer war, als Steve Lyons das Buch schrieb, noch nicht in der Serie eingefhrt worden. Lyons verweist in seinen angehängten Anmerkungen darauf. Daher kommt Captain Jack auch etwas farbloser herüber als die anderen. Ebenso bin ich vom "fiction geek" Domnic etwas enttäuscht. Er ist der übliche gute-und-naive-Kerl-Charakter. Kim Wallace hingegen hatte noch ein paar Überraschungen. Gerade am Ende liest sich ihr Part doch recht spannend.


Star Wars Sonderband 36, Legacy I: Skywalkers Erbe
Star Wars Sonderband 36, Legacy I: Skywalkers Erbe
von John Ostrander
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für jeden SW-Comicfan ein Muss! Für andere lohnt sich der Blick durchaus, 11. November 2009
"Ein neuer Sith-Orden. Ein neues Imperium. Ein neuer Skywalker." So hatte Dark Horse die Legacy-Comics einst angekündigt. Wurden die Versprechungen erfüllt? Ja!

Legacy spielt 100 Jahre nach den uns bekannten Krieg-der-Sterne-Geschichten. Die Serie beginnt im Jahr 130 NSY und sogleich werden wir Zeugen davon, wie die Galaktische Allianz untergeht, wie die Jedi erneut massakriert und verfolgt werden. Wir haben einen Imperator, der ein Sith-Lord ist und die Galaxis mit eiserner Faust regiert. Klingt ziemlich nach "Rebellion Reloaded"? Ja, auf den ersten Blick schon. Doch Krieg der Sterne lebt seit Jahrzehnten von immer den gleichen Grundmustern in seinen Geschichten. Und John Ostrander gelingt es bravourös, diese umzusetzen.
Als ich von Legacy das erste Mal hörte, war ich skeptisch. Die Geschichte einfach in die Zukunft verlegen? Etwa die gleiche Handlunge immer wieder? Auch die ersten Testseiten hatten mich noch nicht wirklich überzeugt. Ich mochte die Zeichnungen von Cade Skywalker nicht und sein Raumschiff Mynock kam mir lächerlich vor. Aber als ich den Sonderband schließlich in Händen hielt und durchlas, war ich begeistert. Jan Duursemas Zeichnungen fesseln und die durchgehende Geschichte um Cade und sein verleugnetes Erbe als Jedi und Skywalker-Nachkomme lässt den Comic auf einer intimen und persönlichen Ebene wirken.
Nachdem im "Prolog" der Grundstein für die Legacy-Galaxis gelegt wurde, sehen wir in den folgenden Comics, wie sie sich entwickelt. Ohne übertrieben viel zu erklären, wird die neue Situation in der Galaxis dargestellt und das raue Leben in ihr beschrieben. Dennoch bleiben manche Fragen noch im Unklaren - gerade zum Untergang der Galaktischen Allianz, dem Wiederaufleben der Sith und der erneuten Erstarkung des Imperiums. Aber dafür gibt der Sonderband gar nicht genug Platz her (und viele Fragen werden in späteren Sonderbänden beantwortet).

Zeichnerisch und erzählerisch eine durchgehend gute Leistung. Ich halte es Panini zugute, dass der in den Originalausgaben zwischengeschobene One-Shot "Noob" (Legacy #4) in der deutschen Übersetzung zunächst ausgelassen wurde. So ist die Geschichte fließend und Jan Duursemas wunderbare Zeichnungen füllen den ganzen Band. Panini hat sogar Teile von Legacy #0 (eine Art Minilexikon) mit abgedruckt, um die Leserschaft in die neue Epoche einzuführen. Löblich!

Auswirkung auf den Kanon

Der Sith-Imperiale Krieg und der Untergang der Galaktischen Allianz. Der Aufstieg eines neuen Imperiums, die Imperatorenlinie der Fels, ein neuer Sith-Orden. Zahllose Charaktere und Geschichten.


Das Star Wars Universum
Das Star Wars Universum
von Kevin J. Anderson
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebevoll gestaltetes Werk. Nicht nur für Fans geeignet., 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Star Wars Universum (Gebundene Ausgabe)
Ähnlich wie bei "Die Ultimative Chronik" existiert dieses Buch auch "doppelt", denn es wurde von Personen innerhalb des Krieg-der-Sterne-Universums verfasst. Genauer gesagt: Mammon Hoole, Pollux Hax, Halka Four-Den, Lingsnot, Pfilbee Jhorn, Kem Monnon, Dr'uun Unnh und Hari Seldona.
Besagte Personen haben jeweils einen Artikel zum Buch beigesteuert, welches sich den Planeten aus der alten Trilogie bzw. dem Erweiterten Universum widmet. Tatooine, Coruscant, Dagobah, Hoth, Endor, Bespin, Yavin 4 und Alderaan. Jeder Artikel setzt sich aus anderen Quellen zusammen und wurde mit anderem Hintergrund geschrieben. Stammt der Beitrag zu Coruscant aus der Feder des Propaganda-Beamten Pollux Hax und strotzt nur so vor euphemistischen und schmeichelnden Umschreibungen, ist der Beitrag zu Alderaan - von Hari Seldona (ob's da einen Zusammenhang mit Isaac Asimovs Hari Seldon gibt?) - eine Anklage an das Imperium. Und Pfilbee Jhorns Beitrag zu Alderaan ist der eines unzufriedenen Fußsoldatens. Jeder Artikel wurde anders verfasst und liest sich auch so. Kevin J. Anderson schafft es hervorragend einen glauben zu lassen, dass diese Artikel von unterschiedlichsten Leuten mit unterschiedlichsten Beweggründen geschrieben wurden. Jeder Planet gewinnt durch die Artikel zudem an Facetten und Details. Eine Glaubwürdigkeit und Realität wird dadurch erzielt, die für Star Wars so typisch ist: Es könnte sein, dass es das wirklich gibt.
Die Artikel werden ergänzt von Zeichnungen des legendären Ralph McQuarrie, der für die alte Trilogie viele Landschaftsbilder entwarf. Man könnte Lucasfilm hier Spargedanken vorwerfen, dass man sich auf McQuarries über 20 Jahre alten Zeichnungen stützt, doch passen sich die Bilder perfekt in den Text ein und wirken entweder die Landschaftsaufnahmen oder Skizzen der Autoren.
Bemängeln würde ich lediglich ein paar der Bilder. Beispielsweise stammt die Aufnahme von Hari Seldona - jedem Artikel ist eine einseitige Biografie samt Bild des Autors beigefügt - von einem Konzeptentwurf für Prinzessin Leias Ewok-Kleid aus Episode VI, was überdeutlich sichtbar ist.

Auswirkung auf den Kanon

Viele und z.T. neue Details werden über die Planeten bekannt, die man aus den alten Star-Wars-Filmen kennt. Mammon Hoole ist ein Hauptcharakter der Romanreihe "Galaxy of Fear".


Star Wars, Die ultimative Chronik
Star Wars, Die ultimative Chronik
von Kevin J. Anderson
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Für jeden Fan ein Muss!!, 17. Oktober 2009
Kommentar

Aus der ersten Generation der Essential Guides stammend, ist die Chronik eines der wenigen Sachbücher, die ins Deutsche übersetzt wurden. Warum, kann ich nicht verstehen. Denn die Chronik ist atemberaubend. Als sie 2000 erschien, war sie das erste Nachschlagewerk, das alle damals erschienenen Werke der Saga in einem Buch zusammenfasste. Zudem ist sie für die Yavin-Zeitrechnung verantwortlich. Das Kalendersystem, das sich an Episode IV als Nullpunkt orientiert, wurde erstmals in der Chronik eingeführt.
Zudem ist die Chronik in doppelter Hinsicht ein Sachbuch, denn sie wurde vom "Historischen Rat der Neuen Republik" herausgegeben und stellt damit auch im Star-Wars-Universum ein Buch dar. Die Zeitspanne, die die Chronik dabei abdeckt, reicht vom Großen Hyperraumkrieg 5000 vSY( vor der Schlacht von Yavin) bis 25 Jahre danach.

Anderson und Wallace gelingt es auf fabelhafte Weise, die Chronik interessant zu schreiben und die Geschichten auszuschmücken. Als ich die Chronik las, glaubte ich mich in ein Geschichtsbuch versetzt. Die Chronik (oder deren Neuauflage in Form der "New Essential Chronology, 2005) sind für jeden Fan ein wahrer Fundus an Informationen und Geschichten. Und der große Vorteil: Man muss sich nicht die Comics oder Romane kaufen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Inzwischen zwar um fast 10 Jahre veraltt, ist die Chronik dennoch ein unersetzlicher Quell des Wissens für jeden Fan.
Dei deutsche Ausgabe ist zudem sehr edel gestaltet. Während die US-Ausgabe wohl wie die anderen Bücher der Reihe als übergroßes Paperback erschienen, wurde die Chronik hierzulande in ein handliches Taschenbuch mit Pappdeckel geschlagen. Die dicken Seiten sind widerstandsfähig und die Schwarz-Weiß-Zeichnungen erinnern in Komposition mit dem Text an alte Bibelausgaben, was den historischen Charakter, den die Chronik wecken will, noch verstärkt. Ob gewollt oder nicht, hatte Heyne mit der deutschen Umsetzung die Chronik sehr veredelt. Leider haftet dennoch ein Makel am Buch, der sich in Buchstabendrehern oder falschen Namen äußert (statt Ysanne Isard, Isanne Ysard oder Ysanne Ysard). Diese Fehler halten sich jedoch in Grenzen und schränken den Lesegenuss nicht ein.

Bewertung

Für jeden Fan ein Muss. Für alle, die es werden wollen, umso mehr ein Muss. Die Chronik führt jeden Interessierten in die Geschichte der weit, weit entfernten Galaxis ein. Man wird zum Geschichtsstudenten und erforscht die unergründlichen Tiefen der Geschichte der Galaxis. Die alten Kriege zwischen Jedi und Sith und die neuen zwischen Rebellen und Imperien.

Auswirkung auf den Kanon

Die Chronik stellte erstmals eine Zusammenfassung aller Ereignisse aus dem Krieg der Sterne dar. In Nachsätzen wird das Schicksal von Romanfiguren erklärt oder werden logische Brücken zwischen Ereignissen geschlagen. Nettes Gimmick: Im Epilog des Buches wird darauf hingewiesen, dass ein Konflikt auf Rhommamool und Osarian herrscht, aber daneben die Galaxis auf ein Goldenes Zeitalter zusteuere. Dass diese Ereignisse von der Ankunft der Yuuzhan Vong künden, lässt diese Zeilen wie ein Fanal künftiger Ereignisse wirken.


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