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Rezensionen verfasst von
Johanna Gassner "Tabascofanatikerin" (Bayern)
(REAL NAME)   

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Rosemaries Baby : Roman. [Dt. Übers. von Herta Balling], Heyne allgemeine Reihe ; Nr. 978
Rosemaries Baby : Roman. [Dt. Übers. von Herta Balling], Heyne allgemeine Reihe ; Nr. 978

5.0 von 5 Sternen Wunderbarer, beklemmend geschriebener Gruselroman, 18. Oktober 2013
Rosemarie und Guy Woodhouse besichtigen eine Wohnung in einem von ihnen begehrten Haus in New York und erhalten tatsächlich den Zuschlag. Daraufhin ereignet sich so einiges im Leben des jungen Paares: Sie lernen die freundlichen aber aufdringlichen Nachbarn kennen, Guy erhält nach einer beruflichen Flaute endlich eine bedeutende Theaterrolle und Rosemarie wird schwanger. Doch diese Schwangerschaft (und auch die Zeugung) werden noch von immer merkwürdigeren Umständen begleitet...

Ich verrate nicht viel mehr, auch wenn die Geschichte wohl auch durch die berühmte Verfilmung von Roman Polanski allgemein bekannt ist. Es ist eine Art satanisches Gruselmärchen, dass sich mitten in New York abspielt. Und dazu noch ein unglaublich gutes.

Was die unheimliche Atmosphäre ausmacht sind die schleichenden Veränderungen in Rosemaries Leben, die am Anfang als normal oder nicht so schlimm abgetan werden, die aber zunehmend an Körper und Geist gehen, bis am Ende der eigentliche, grauenvolle Zweck ihrer Schwangerschaft aufgeklärt wird. Auch schafft es der Roman, zwischen der Hauptfigur Rosemarie und dem Leser eine Beziehung aufzubauen. Letztendlich hat man doch Mitleid mit ihr: Sie versucht, als werdende Mutter, Ehefrau und Nachbarin alles richtig zu machen. Sie ist dabei einzig und allein angewiesen auf Fremde, die sich ihr mit allerlei Gefälligkeiten aufdrängeln und auf einen Ehemann, der sich immer mehr von seinem ehemaligen Ich entfernt.
Dabei wird Ihre Perspektive stets eingehalten. Zwar wird nicht aus der Ich-Perspektive erzählt, doch stets bekommen wir mit, was Rosemarie erlebt. Das heisst, was ihr Mann oder ihre Nachbarn tun, wenn sie nicht dabei ist, bleibt im Dunkeln. Auch das schafft ein Gefühl der Verunsicherung, wie sie eben auch Rosemarie durchmachen muss.
Man versteht auch, dass sie so manchen seltsamen Vorschlag scheinbar kompetenter Experten annimmt, wenn es um das Wohl ihres ungeborenen Kindes geht, sie weiss es als "Anfängerin" nunmal nicht besser. Wohin das Ganze letztendlich führt ist wirklich eindrucksvoll und gruselig verfasst. Denn was das Buch auch fesselnd macht ist, dass er sich nicht gänzlich wie ein Fantasyroman liest (das vielleicht erst in den letzten ein, zwei Kapiteln), sondern wie eine Geschichte, wie sie sich theoretisch eben in unserer Welt abspielen könnte.
Auf Details will ich nicht eingehen, die lernt man am besten selber kennen.

Zur Buchausgabe, die ich gelesen habe: Es ist diese von 1975 und ich kenne leider nur diese deutsche Ausgabe, daher kann ich nicht beurteilen, ob sie dem englischen Originaltext gerecht wird.

Fazit: Ein absolut empfehlenswerter, eher subtiler Horrorroman und zurecht ein Klassiker.


Ruschin Umeboshi, Bio Salz-Aprikosen , 1er Pack (1 x 150 g)
Ruschin Umeboshi, Bio Salz-Aprikosen , 1er Pack (1 x 150 g)
Preis: EUR 9,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein extremes Geschmackserlebnis für Japanophile, 1. September 2013
Umeboshi sind eine japanische Spezialität und obschon sie immer als Pflaumen bezeichnet werden, sind sie eigentlich Aprikosen (erzählt mir nicht nur die Verpackung hier, sondern auch u.a. Wikipedia).
Dieses Nahrungsmittel ist sehr hochgeschätzt bei Japanern und soll sowohl erfrischend als auch sehr gesund sein. Sehr gesund, aber auch extrem im Geschmack. Also: wenn ich in dieser Rezension "sauer" und "salzig" sage, dann meine ich das im mächtigen Maße, denn Umeboshi sind in der Tat ein Geschmackserlebnis und nicht zu unterschätzen.

Die Zutaten beschränken sich nur auf die Mini-Aprikosen selbst, Meersalz und Shiso-Blätter (sieht aus, als hätte man ein wenig Rotkraut mit in die Verpackung gesteckt). Somit sind Umeboshi auch für Veganer geeignet.
Diese hier sind laut Verpackung aus kontrolliert biologischem Anbau (diese hab ich auch in einem Biogeschäft gefunden).
In einer solchen 150g-Packung sind etwa 12-14 Umeboshi.

Der Geschmack - wie gesagt - ist nicht zu unterschätzen, hat mit dem uns bekannten Geschmack der Aprikose kaum mehr was gemeinsam und lässt "Anfänger" vielleicht erstmal zusammenzucken. Er ist durchaus gewöhnungsbedürftig, aber nicht schrecklich. Wir Europäer sind halt anderes gewohnt ;)
Japaner essen Umeboshi gerne mit Reis und das tue ich selbst gern, um dem salzig-saurem Geschmack etwas neutraleres entgegenzusteuern. Man kann sie auch prima (natürlich ohne Kern) in Reisbällchen ("Onigiri") stecken.

Bislang kenne ich nur diese Umeboshi-Variante. Ich kann also nicht sagen, ob es geschmacklich große Unterschiede zu anderen Umeboshi gibt (etwa zu denen aus dem japanischen Spezialitätengeschäft).

Lagern kann man sie bei Zimmertemperatur (aber am besten irgendwo, wo es trocken und schattig ist), ausserdem sind sie ziemlich lange haltbar.

Fazit: Ich kann, rein geschmacklich, diese hier durchaus empfehlen, allerdings eher Anhängern und Interessenten der japanischen/asiatischen Küche. Alle anderen können am besten, wenn möglich, so ein Früchtchen in einem japanischen Lokal oder bei Bekannten probieren und dann entscheiden, ob sie sich davon eine ganze Packung kaufen würden.


Monster
Monster
DVD ~ Christina Ricci
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 10,94

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Biopic mit voller Wucht und mit magerer DVD-Ausstattung, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monster (DVD)
Für alle, die es nicht wissen: Der Film basiert auf dem Leben der amerikanischen Serienmörderin Aileen Wuornos, die sechs oder sieben Männer tötete und dafür 2002 - ein Jahr vor Veröffentlichung des Films - hingerichtet wurde.
Nun zur Handlung des Films:

Aileen, oder kurz "Lee", wächst in zerrütteten Verhältnissen auf und arbeitet seit Teenagerjahren als Strassenprostituierte. Als sie sich eigentlich ein letztes Bier vor ihrem geplanten Suizid gönnen möchte, lernt sie die junge Selby in einer Bar kennen. Sie wird ihre grosse Liebe, doch muss Aileen weiter anschaffen, um nun sich und Selby zu versorgen. Dabei wird sie in einem Einsatz brutalst gefoltert, worauf sie den Freier in Notwehr erschiesst. Danach folgt Raubmord auf Raubmord, bis eine Kette von unglücklichen Ereignissen die Situation für das lesbische Paar eskalieren lässt...

Bevor ich den Film sah informierte ich mich über die reale Aileen Wuornos, schaute mir Archivaufnahmen an, las von ihrem traurigen Leben. Und als ich dann "Monster" sah, war ich schlichtweg beeindruckt. Denn der Film fasziniert auf mehreren Ebenen.

Das Highlight dürften die Darsteller sein, allen voran freilich Charlize Theron als die Hauptfigur. Wer hätte zuvor ernsthaft gedacht, diese typische Hollywood-Schönheit könnte eine - sagen wir - so "kaputte" Frau wie Aileen Wuornos verkörpern? Das gelingt in Mimik und Gestik und das gelingt auch sprachlich wunderbar. Zusammen mit der gelungenen Maske ist sie ein positives Beispiel dafür, wie man endlich die eigentliche Figur vor sich sieht und nicht das berühmte Gesicht dahinter. Kaum eine Sekunde vergeht, in der sie einen nicht mitreisst. Ebenso überzeugen weitere Darsteller wie Christina Ricci oder sämtliche Schauspieler, die Aileens Freier verkörpern.
Darüber hinaus begeistert "Monster" auch inhaltlich. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wieviel davon nun der Wahrheit entspricht und was hinzugedichtet wurde, doch Regisseurin Patty Jenkins scheint sich redlich Mühe gegeben zu haben, um ihr Werk möglichst authentisch zu gestalten (so knüpfte sie mit der echten Wuornos in Kontakt). Die Welt, die sich dem Zuschauer entfaltet erscheint jedenfalls kalt und kompromisslos, in der glücksversprechende Floskel so leicht verpuffen wie die Hoffnung, dass man mit viel Anstrengung doch noch seine noch so simplen Ziele erreichen kann.
Sehr lobenswert ist zudem, wie "Monster" Eindimensionalität vermeidet. Aileen Wuornos wird nicht als gänzlich gewissenlose Killerin verteufelt (man sieht der Figur an, dass ihr das Töten genauso wenig Spass bereitet wie die Prostitution) und die Männer werden nicht allesamt als gewaltbereite Vergewaltiger abgestempelt (verdammt, nicht mal die Freier! Für den stotternden, schüchternen Kunden etwa empfand ich so einige Sympathie, ob ich wollte oder nicht).

Und sonst? Der Soundtrack ist toll, die Inszenierungen sind gelungen...was soll ich sagen? "Monster" ist ein erstaunlich guter Film über eine wahre Begebenheit.

Gibt es keine Wermutstropfen für mich? Doch und das wären folgende:
1. Der Film konzentriert sich merklich auf die Phase in Wuornos' Leben, in der ihre lesbische Beziehung und ihre Morde stattfinden. Aber die Zeit davor und die Zeit nach ihrer endgültigen Verhaftung werden äussert kurz angeschnitten und wirken wie schnell abgehakt. Das ist schade. Klar, sie können lediglich als Rahmen dienen, aber ein wenig mehr Informationen über Wuornos' Werdegang und Zeit hätte man gerne da reinpacken können. Denn wer sich im Vorfeld gar nicht informiert, wird sich etwa verwundert am Kopf darüber kratzen, was die Hauptfigur überhaupt in eine solche Lebenslage getrieben hat.
2. So sehr ich Christina Riccis darstellerische Leistung und ihre Ausstrahlung mag, so muss doch erwähnt werden, dass die reale damalige Freundin vom Typ her völlig unterschiedlich war, noch burschikoser und kräftiger gebaut (man kann sagen: Optisch ein Unterschied wie Tag und Nacht). Die Namensänderung kann ich noch nachvollziehen. Doch der schale Geschmack bleibt, dass man das Publikum anhand einer (für Zuschaueraugen) hübschen Schauspielerin bei der Stange halten wollte.

Aber das alles ändert nichts an meiner persönlichen positiven Meinung: Dieses Biopic ist harter Tobak, absolut sehenswert und geeignet, um zumindest etwas Einblick in die Psyche einer weiblichen Serienkillerin zu erhalten.

Zuletzt ein paar Anmerkungen zur DVD-Ausstattung: Das DVD-Menü ist zum Teil animiert und stets mit Musik unterlegt, sehr hübsch also. Anwählbare Tonformate sind Englisch und Deutsch (wobei ich deutlich den englischen Originalton empfehlen möchte), Untertitel sind in Deutsch verfügbar.
Das Bonusmaterial ist nicht gerade üppig bei der Einzel-DVD, immerhin aber gibt es eine kleine Begrüssung der Regisseurin Patty Jenkins an die deutschen Zuschauer, ein Making Of, einen englischen Trailer zum Film sowie eine Reihe anderer Filmtrailer (der prominenteste davon dürfte der südkoreanische Thriller "Oldboy" sein).


FernGully - Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald
FernGully - Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald
DVD ~ Christa

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmässige Öko-Trickfilmlektion, die leider einige Chancen verschenkt, 29. Juli 2013
Zu Beginn will ich kurz anmerken, dass ich - obwohl ich in der Kindheit schon Trickfilme liebte - mit "Ferngully" nicht aufwuchs. Ich lernte den Film erst viel später kennen.
Der Trickfilm von 1991 ist einer der wenigen gewesen, die sich mit den damals immens erfolgreichen Disneystudios messen wollten und hatte es weiss Gott nicht leicht: Immerhin war schon "Die Schöne und das Biest" grosses Kassengold zu der Zeit und auch Don Bluth konnte (noch) seine Erfolgsserie fortsetzen. Aber mal ganz abgesehen davon: Ist "Ferngully" ein gutes Werk?
Nun, da scheiden sich die Geister und man muss auch leider sagen, dass der Film zu Recht hier und da bemängelt wird. Aber dazu komme ich gleich.

Die Handlung dreht sich im Wesentlichen um die junge Fee Crysta, die mit ihrem Volk im magischen Reich Ferngully lebt, dass im australischen Regenwald liegt. Die Bedrohung desselben kommt in Form von Bauarbeitern, die die Bäume niedermähen. Einer davon (der attraktive, schneidige Zak natürlich) entdeckt Crysta und wird von ihr in Feengrösse geschrumpft. Danach erleben die beiden einige Abenteuer und eine kleine Romanze, während ein alter böser Geist namens Hexxus - der grösste Feind der Feen - durch die Umweltverschmutzung wiederbelebt wird und aufgehalten werden muss.

Man kann dem Film löblicherweise zuschreiben, dass er den "Kindern und Kindeskindern" auf diese Weise eine Botschaft vermitteln möchte, die sich gegen die Vernichtung wertvoller Natur richtet. Doch die Mittel dazu sind fragwürdig. Natürlich kann ich dabei nur versuchen, das auch aus den Augen eines Kindes zu sehen.

Bleiben wir gleich mal bei der Botschaft: Sie ist zu schwammig und dennoch penetrant formuliert. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, dass der Film einem sagen will "Also, Kinder, lasst nicht zu, dass Urwaldbäume umgesägt werden, es könnte damit ein böser Geist freigesetzt werden". Warum denn genau es wichtig ist, einen solchen Wald zu erhalten, wird vielleicht in einem Satz kurz angerissen und das war's.
Genauso kurz und nebenbei (und arg comedylastig) wird eine Message gegen Tierversuche hineingehauen. Aber muss man das anhand einer so nervigen Figur wie Fledermaus Batty Koda (das Comic Relief des Films) versuchen, die mit schlechten Witzen und allerlei popkulturellen Anspielungen um sich wirft? Ich denke, dass selbst Kinder nicht allzu viel Spass mit ihm haben könnten.
Und selbst wenn es darum ginge, das Feenvolk zu schützen, so hätte man gerne auch genauer erklären können, was für eine Lebensweise die Feen haben. Das hätte auch interessant sein können, so bleibt das Völkchen allerdings eher uninteressant.

Das Thema Umweltschutz ist nach wie vor aktuell, doch der Film verliert sich gerne mal in mitterweile veraltete 1990er Jahre Elemente wie coole Sprüche und Lieder (die auch noch teilweise vom grossartigen Thomas Dolby stammen, von dem ich besseres gewohnt bin). Nichts schlimmes und Nostalgiker können sich daran laben, aber es fällt halt auf in einem Film, der auch gerne noch spätere Generationen begeistern will. Darüber hinaus ist die Handlung etwas langweilig.

Wie schaut es mit visuellen Schauwerten aus? Die Bilder an sich - wie etwa von Hintergründen - sind teilweise recht schön geworden, es gibt einige gelungene Szenen im Regenwald. Andererseits hätten sie und vor allem die Animationen etwas mehr Schliff vertragen können. Vieles sieht ein wenig zu sehr nach TV-Qualität aus. Apropos Qualität: Man hatte offensichtlich auch vergessen, Schlampigkeiten auszubessern (manche Figuren haben vier und andere wiederum fünf Finger), sowie einige Schmutzflecken und Haare (auf der Kameralinse, schätze ich) zu entfernen. "Ferngully" hätte eine nachträgliche optische Überarbeitung, wie man sie gern auch bei einigen Disney-Klassikern oder "Yellow Submarine" anwendete, sicherlich gutgetan.
Das Figurendesign ist nicht einzigartig oder besonders. Crysta ist recht hübsch, aber ansonsten sticht kaum eine Figur wirklich hervor (höchstens Bösewicht Hexxus).

Nur sehr ungern will ich "Ferngully" nur kritisieren, denn wie gesagt: Es gibt einige gelungene Animationen und Bilder, hier und da schöne Momente und Figuren. Aber leider krankt "Ferngully" an so vielem, was ihn nicht mehr ganz zu einem wirklichen Trickfilmklassiker macht. Ein Blick ist er sicherlich immer noch wert, doch wer gute Trickfilmkunst sehen möchte, hat genügend Anlaufstellen (auch wenn man bis zum Jahr 1991 geht) und wer sich über den Umweltschutz informieren will ebenso.

Die DVD-Ausstattung bietet nur das Nötigste.
Immerhin bietet er Film in mehreren Tonformaten (Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch) und Untertiteln an (Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch). Daneben gibt eine Kapitelauswahl und einen englischen Filmtrailer.
Die Bildqualität ist ziemlich dürftig. Sie wirkt körnig, etwas unscharf und glanzlos. Bei Einstellungen, die etwa Gesichter kleiner zeigen, ist es schwieriger, diese als solche überhaupt zu erkennen.


Cavalier Stevia Schokolade Zartbitter
Cavalier Stevia Schokolade Zartbitter
Wird angeboten von Talea Naturkosmetik
Preis: EUR 5,68

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstliche zuckerfreie Bitterschokolade, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Cavalier Stevia Schokolade Zartbitter (Misc.)
Besucher von Bio-Geschäften werden sicher auf die Schokolade von Cavalier gestoßen sein.
Diese zeichnet aus, dass nicht mit normalem Zucker, sondern Stevia, einem pflanzlichen Süssstoff, gesüsst wurde.
Muss man da nicht davon ausgehen, dass sie dann völlig anders schmeckt als normale Schokolade?
Also zum einen schmeckt man sicher einen kleinen Unterschied zwischen dieser und etwa einer Tafel Schokolade von Milka heraus. Aber andererseits schmeckt sie immer noch köstlich, süss genug und lässt damit nichts vermissen. Ausserdem ist sie relativ zart im Biss.
Von den Cavalier-Schokoladen, die ich bisher probierte, ist die Zartbittersorte mein Favorit (wohl aber auch deshalb, weil ich Zartbitter ohnehin am liebsten mag).
Der herbsüsse Geschmack ist sehr gut, gerne ess ich auch das eine oder andere Stückchen zum Frühstück.

Ob die Stevia-Schokolade von Cavalier damit allerdings für Diabetiker geeignet ist, will ich nicht unbedingt bestätigen. Ein Diabetiker-Hinweis ist jedenfalls nicht zu lesen und unter der Zutatenangabe liest sich "Enthält von Natur aus Zucker". Auf welche Zutat sich das genau bezieht, ist nicht ersichtlich. So wird sie ganz sicher schon mal jenen Konsumenten und Naschkatzen zusagen, die möglichst auf Zucker, aber nicht auf ein Stück Schokolade verzichten wollen. Insofern ein kleiner "Helfer" für Diätpläne, wenn man es sich leisten kann, für Schokolade wie diese ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2015 10:54 AM CET


Jud Süss Sauer-die Show
Jud Süss Sauer-die Show
Preis: EUR 17,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Recht kurzweilige, aber verbesserungsbedürftige Live-Unterhaltung des Papenburger Jiddele, 5. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jud Süss Sauer-die Show (Audio CD)
Oliver Polak, Sohn jüdischer Eltern und aufgewachsen in Papenburg, hat mit seinem Buch und Hörbuch "Ich darf das, ich bin Jude" ein Comedyprogramm auf die Beine gestellt, dass bis dahin nur schwer vorstellbar schien, zumindest in Deutschland. Darf man über den Holocaust oder über jüdische Klischees bissige Kommentare bringen? Tja, er schon (sagt er) und er hat offensichtlich Vergnügen daran, Stoff für seine Witze aus dem Unwissen mancher Nichtjuden und aus Anekdoten über Familie, Klischees und Ungereimtheiten seiner "zwei Welten" zu schöpfen.
Sein wohl erstes Live-Programm ist dieses hier: "Jud Süss Sauer - Die Show".
Ich hab bisher keine seiner Auftritte besucht, daher fällt mein Urteil ein wenig eingeschränkt aus. Ich kann lediglich bewerten, was ich zu hören kriege.

Und was ich zu hören bekam, war gar nicht so übel.
Polak pflegt auch hier vor Publikum seinen etwas schwarzen Humor, dabei erzählt er einen Mix aus Anekdoten und "Was wäre wenn"-Szenarien, dazu gibt es zwei Lieder (gut, drei insgesamt, wobei das letzte Lied eben die Studioversion von "Lasst uns alle Juden sein" darstellt).
Seine besten Momente und Gags hat Polak meiner Meinung nach dann, wenn er von wahren Begebenheiten erzählt (auch wenn er sie gern mit Übertreibungen und ähnlichem auszuschmücken vermag) und diesen auch etwas mehr Raum gibt, so etwa die Geschichte darüber, wie er in einem englischen Pub für einen typischen Deutschen (= Nazi) gehalten wird oder darüber, wie er vom Internetauktionshaus eBay ein besonderes Geschenk erhält. Und das sind nur einige Beispiele.

Ich hab nicht die ganze Distanz über gelacht, das lag aber zum einen daran, dass ich einige Stories schon von seinem ersten Buch auswendig konnte (etwa die mit den Dörfflerwürstchen, wobei, fairerweise gesagt, das meiste Material auf der CD neu ist).
Zum anderen jedoch und das kann ich nicht leugnen: Gewisse Witze neigen schon zu einer Flachheit. So sind Schwachpunkte für mich simples Name-Dropping (was wäre, wenn Dieter Hallervorden und Rüdiger Hoffmann im Dritten Reich Witze machen würden...) und die dazugehörigen Imitationen. Das "Jiddele Lied" mag eine nette Idee sein, scheint aber kein Ende nehmen zu wollen und das Singen auf Jiddisch (oder Pseudo-Jiddisch) läuft sich bald tot. Und so sehr ich die vielen gelungenen Stücke schätze, so sehr bedauere ich es, dass sie oft sehr sehr kurz laufen und ohne besondere Überleitungen aneinander gereiht werden. So wird man von einem Thema ins nächste geworfen, sehr abrupt und irritierend, als wolle Polak in Sekundenschnelle eine Anekdote oder eine für ihn bedeutsame Frage abhaken.

Noch ein Wort zum Lied "Lasst uns alle Juden sein": ich halte Oliver Polak zwar nicht unbedingt für einen guten Sänger, doch mag ich das Lied trotzdem. Es ist nicht zum Brüllen komisch oder sowas, aber so ein positiver, lebendiger 1990er-Motivationssong, der auch in einem Werbespot laufen könnte (will ich mal so beschreiben) gepaart mit dem Thema "Wie einfach und schön wäre es, wenn alle Deutschen Juden wären" ist doch eine coole Idee und nett anzuhören.

Insgesamt würde ich diese CD sicher Fans von Comedy empfehlen, trotz der erwähnten Schwächen. Denn aufgrund der gelungenen Elemente kann man sich ruhig zumindest einmal trauen, hier einzutauchen. Zum Lachen findet ganz sicher jeder etwas, wenn nicht sogar die gesamte CD.
Muss man sich eigentlich mit dem Judentum auskennen? Nicht zwingend, allerdings schadet eine gewisse Grundbildung nicht (dass die Juden aus der Tora lesen und nicht aus der Bibel, der gelbe Stern während dem Holocaust etc.).

Jedenfalls regt mich "Jud Süss Sauer" verstärkt dazu an, mal eine der Live-Shows von Polak zu besuchen, sobald sich die Gelegenheit ergibt.


Taifun Bio Tofu-Mini-Wiener (160 g)
Taifun Bio Tofu-Mini-Wiener (160 g)

4.0 von 5 Sternen Durchaus schmackhafte Variante zu Wiener Würstchen, 7. Juni 2013
Gleich zu Beginn möchte ich ehrlich sein: Ich war nie der grosse Fan von Würsten, selbst vor meiner Abkehr vom Fleisch. Und danach hab ich mich viel lieber den Bratlingen und Tofuschnitzeln zugewandt als veganen Würsten, wohl aufgrund einer Mischung aus Unsicherheit über den Geschmack und dem Gedanken "Brauch ich das überhaupt?".
Vor kurzem aber hatte ich eine sehr junge Bekannte zu Gast, die sehr gerne Wiener Würstchen isst und dazu mal eine vegane Variante ausprobieren wollte (sie ist recht offen was Ernährungsweisen angeht ;)). Ich wählte diese hier aus, ass selbst einige Stück mit und war positiv überrascht.

Geschmacklich gleichen die Mini-Wiener von Taifun freilich nicht zu 100 Prozent den Originalwienern, sind aber denen recht nahe. Sie schmecken allgemein betrachtet recht gut, mit Senf oder Ketchup aber noch besser.
Der Hauptunterschied zu richtigen Wiener Würstchen ist der knackige Biss, den die Tofuwiener nicht wirklich haben. Wen das aber nicht stört (oder die Form, die leicht eckig erscheint), kann sich mit gutem Gewissen daran mal versuchen.
Für meinen Teil: Sollte ich mal wieder Tofu-Würstchen brauchen, werde ich gerne nochmal diese kaufen.

Negativ ist lediglich, dass es nur kleine Packungen gibt (hier etwa 6 kleine oder alternativ 4 grosse Tofu-Wiener) bei einem etwas höheren Preis als den Originalen. Dies ist zu beachten, wenn jemand z.B. mehrere vegane Imbisse damit machen möchte.


Taifun - Tofubratlinge Grünkern Nuss
Taifun - Tofubratlinge Grünkern Nuss
Wird angeboten von fooodz
Preis: EUR 8,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im wahrsten Sinne des Wortes kernige, leckere Bratlinge, 7. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Taifun - Tofubratlinge Grünkern Nuss (Misc.)
Die Bratlinge und sonstigen veganen Produkte von Taifun sind ja allgemein empfehlbar, wenn es darum geht, Fleisch entweder zu ersetzen oder zu ergänzen.
Diese Grünkern-Nuss-Bratlinge sind auch so ein Beispiel.
Geschmacklich nicht allzu intensiv (Nuss etwa schmecke ich nicht besonders heraus) doch immer noch wohlschmeckend sind sie und wer gerne beim Essen die Kerne spürt, wird noch mehr Freude an ihnen haben (wer nicht...dann halt nicht ;)).
Persönlich habe ich die Bratlinge in einem nachgekochten englischen Gericht mit Spiegelei, gebratenen Tomatenscheiben, Baked Beans und Salat kombiniert und das hat sich sehr gut gemacht. Aber freilich kann man Bratlinge wie diese mit sämtlichen Gerichten kombinieren.
Schade nur, dass die Bratlinge recht klein sind.


Dunkle Sojasauce 500ml PRB Dark Soysauce ohne Glutamat
Dunkle Sojasauce 500ml PRB Dark Soysauce ohne Glutamat
Wird angeboten von Saigon
Preis: EUR 3,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensive, dunkle, leckere Sojasosse, 7. Juni 2013
Diese Sojasosse hat sich wahrscheinlich zu meiner favorisierten Sojasosse entwickelt (nebst der traditionellen Kikkomansosse und der Sushi-Sojasosse aus dem Hause Saitaku). Ich mag Sojasossen persönlich gerne dunkler und kräftiger, weshalb ich diese eines Tages probierte.
Sie ist auch ein klein wenig dickflüssiger oder zumindest erscheint es so. Sie hat bislang zu allen asiatischen Speisen, die ich damit kombinierte, gut geschmeckt. Auch im selbstgemischten Salatdressing hat sie sich gut gemacht.


Dracula.3000
Dracula.3000
DVD ~ Casper Dien
Wird angeboten von verleihshop
Preis: EUR 2,98

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssige "Dracula in Space"-Filmverheizung, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Dracula.3000 (DVD)
Sie möchten gerne wissen, wie sich eine Mischung aus der "Alien"-Filmreihe und der Dracula-Legende machen würde?
Tun Sie sich den Gefallen und schauen Sie sich gleich "Alien" und eine gute Dracula-Verfilmung an. "Dracula 3000" ist unterhaltungsarmer Trash, dessen beste Eigenschaften der eine oder andere kreuzdämliche (unfreiwillig komische) Moment (auch durch die miserable Synchronisation) und die recht kurze Spielfilmdauer von 83 Minuten sind.

Auch lohnt es nicht, sich groß über die Handlung auszulassen: eine äußerst disharmonische Weltraumschiffcrew (mal ehrlich: Wie haben sie so lange zusammen überlebt und gearbeitet?) findet ein anderes, verlassenes Raumschiff. Und schon hat der Hintern Kirmes, als ein Crewmitglied von einem Vampir gebissen wird, der sich an Bord befindet.

Den Rest können Sie sich kinderleicht selbst zusammenbasteln.
Und wo ich schon die halbwegs positiven Eigenschaften erwähnt habe, kommen wir zu den Problemen: Originalität habe ich nicht zwingend erwartet, aber alles läuft dermaßen ausgelutscht und altbekannt ab, dass die Langeweile schnell zur Stelle ist.
Die Darsteller helfen einem da nicht heraus. Hervorgehoben wird gerne der Gastauftritt vom 1990er Jahre Rapper Coolio, der sich damit nun wahrlich gar keinen Gefallen getan hat. Wäre er doch zuhause geblieben, er hätte sich nicht mit derart peinlichen Dialogen und affigem Herumgehampel abmühen müssen.
Aber egal, irgendwann ist er aus dem Bild und da ist noch der Rest der Crew, ebenso unmotiviert, blass und klischeeträchtig. Bleibt nur zu sagen, dass sich die eine oder andere dämliche charakteristische Wandlung oder Veränderung auftun wird, die stets unerklärt bleibt.
Der Dracula-Darsteller? Gerät rasch in Vergessenheit, nicht nur, was seine Ausstrahlung angeht.

Die Sets, der Soundtrack, die Effekte? Manches davon soll wohl tatsächlich an "Alien" erinnern (ich kann mich irren, es riecht aber verdächtig danach), aber nichts davon punktet oder unterhält in erwähnenswertem Maße, sondern wirkt billig und öde. Fans von Splatter und Gore können ebenfalls nicht auf einige schöne Momente hoffen, wo mal ordentlich Blut spritzt (nicht mal in diesem Streifen über einen bzw. zwei VAMPIREN).

Ein Film wie dieser hat höchstens noch ein bisschen Unterhaltungswert, wenn man ihn in Gesellschaft anderer Trashfans anguckt, aber ansonsten kann ich eher davon abraten.

Die DVD-Ausstattung ist genauso unaufregend: Die Extras bestehen aus Trailern zu anderen Filmen und aus einem Trailer zu "Dracula 3000". Den Film gibt's in Englisch und Deutsch zu hören, Untertitel existieren nicht. Das Menü wird dabei lediglich von etwas Musik "geschmückt".


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