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Rezensionen verfasst von
HappyMettler "Rock Of Ages" (Hollyweird)

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Arena/Spec.ed.
Arena/Spec.ed.

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich neben Silent Nation die beste ASIA mit Payne !, 17. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Arena/Spec.ed. (Audio CD)
Und weiter geht’s mit dem 1996er Album "Arena", das auch in der Special Edition Serie von InsideOut seine Neuerscheinung 2005 hatte. Das Album wird erstmalig in der langen wechselhaften Laufbahn der Band von einem 5-er Line-Up repräsentiert : Nach dem Abschied von Al Pitrelli nahm man hier die Dienste von gleich zwei Gitarristen in Anspruch. Elliott Randall (ehemals STEELY DAN) und Aziz Ibrahim (ehemals SIMPLY RED) sorgten für edle Klänge an den 6 Saiten. Und das ist wörtlich zu nehmen : Das Intro "Into The Arena" welches überleitet in den Titelsong mit seinem entspannend sanften SANTANA-ähnlichen Wohlfühl-Flair zählt für mich zu den Höhepunkten der Bandgeschichte - Einfach wunderbar ! Ja, östliche Einflüsse halten hier Einzug, Payne sagte, dass Aziz pakistanische Vibes einbrachte. Ein anderer übermächtiger Name, nämlich PINK FLOYD kommt einem zu Beginn in den Sinn beim Stück "Heaven", das genauso majestätisch dahinschippert. Die von der Band bekannte Gesellschaftskritik findet man dann wieder vor bei "Two Sides Of The Moon", mit 10CC-mäßigem Reggae-Endteil. Textlich grob gesagt, dass es für alle reichen würden wenn der Wohlstand doch weltweit nur gerecht aufgeteilt werden würde. ("That's enough said the Siamese girl – just because we're two sides of the moon")
"Day Before The War" ist mit über 9 Minuten der längste Studiosong, den ASIA je aufgenommen haben. Man vertont hier ein Säbelrasseln vor dem Krieg, bevor dann ganz ruhig die Ruhe vor dem Sturm verdeutlicht wird – und natürlich wieder die Sinnlosigkeit von Kriegen im Namen Gottes. Bevor dann ab Minute Sieben ein Instrumental-Part einsetzt und die Gitarristen über dem Keyboard sich duellieren. Da kommt ein eher fröhlicher lockerer Song wie "Never" gerade recht. Bei "Falling" hat John Payne sicher seine am höchsten angelegten Gesangspassagen, im Grunde singt er hier alleine einen Dialog von 2 Personen in einem dahingleitenden Song. Auch "U Bring Me Down", mit auch über 7 Minuten ein weiterer Song, der Plattenfirmenchefs ("Buchhalter" laut Payne) aufgrund seiner Länge erschrecken würde, bietet mit seinem leicht unheilsschwangeren Latin-Feel eine weitere neue Klangfarbe im ASIA Kosmos und ist ein weiterer Song, den es zu entdecken galt (oder gilt : jetzt beim ReRelease !). Es ist aber schwer sich ihm zu entziehen, da er einen gefangen nimmt in einer oft wiederholen Schleife, klasse komponiert mit tatkräftiger Hilfe von Aziz Ibrahim. "Tell Me Why" ist ein weiteres Beispiel, wie mit einfachen Mittel ein eingängiger Titel geschrieben wird, auch wenn es etwas dauert, bis er zündet.
Beendet wurde die reguläre Veröffentlichung vor 10 Jahren mit "Bella Nova" einem Instrumental, das jetzt im Vergleich zu dem Stück "Aria" nicht so mächtig wirkt.
Als Dreingabe gibt’s neu den ruhigen Song "That Season" und eine akustische Verson von "Two Sides Of The Moon" mit Orgelsolo von Geoff. Das sehr edle Cover, von Rodney Mathews gezeichnet, entfaltet seine Wirkung erst, wenn man das Booklet aufklappt.
Durch die neuen Musiker kam sicherlich ein anderes Flair zu ASIA, obwohl stilistisch nur geringfügige Änderungen zu "Aria" vorgenommen wurden. Doch zusammenfassend ist "Arena" meiner Meinung nach – gemeinsam mit "Silent Nation" - das stärkste Werk der Payne/Downes Phase.


Night of the White Rock
Night of the White Rock
Wird angeboten von DUBOX
Preis: EUR 259,63

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erstes Highlight 2006 !!!, 5. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Night of the White Rock (Audio CD)
Die Überraschung ist ihnen gelungen : MAD MAX sind in der gleichen Besetzung, in der sie 1987(!) das Album "Night Of Passion" (die vielleicht zunächst etwas holprige Benennung des Albums wird dann vielleicht etwas klarer) zurück und haben ein bärenstarkes Melodic-Rock Album vorgelegt. Michael Voss, der eine Baustelle nach der anderen aufmacht, einige gelegentlich auch mal wieder zu, ist den Interessierten von CASANOVA, SILVER, DEMON DRIVE oder BISS hinlänglich bekannt. Drummer Axel Kruse gibt seit einiger Zeit bei JADED HEART den Takt an. Bleiben Gitarrist Jürgen Breforth, der mit der Band TANNER ein deutschsprachiges Album herausgebracht hat, sowie Bassist Roland Bergmann, der auch Interesse zeigte, ein AOR-Album mit christlichen Texten zu veröffentlichen. Welches mit einem ungewöhnlich interessanten Intro den harten schnellen Song einleitet. Fulminant klar und druckvoll ohne verfremdete Stimmen produziert von Vossi (wem sonst?) pumpt das treibende "Losin' It" ebenso stark weiter, klasse. Auch der nächste Song "Hope To See" überzeugt mit einem angenehmen Flair und eindringlichen Lyrics. "Unbelievable" ist eine Ballade, die einfühlsam ist, ohne kitschig oder schmalzig zu wirken. Und jedes Wort des hervorragenden Gesangs von Michael ist deutlich zu verstehen.
Auch Track 5 "Sun" ist toll und das ist erst die Hälfte der CD. Mein persönlicher Favorit kommt mit dem basischen Rocker "Homeless", schlicht aber effektiv mit einem Chorus, dessen Melodie man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Und einer Textzeile "We Are All Homeless Unless We Believe In God", die wohl Widerspruch erzeugen wird, sicher aber auch Zuspruch...
Der kurze Stampfer "Raise Your Voice" appelliert daran, mit seiner Meinung nicht hinter'm Berg zu halten. "Upon My Soul" lässt Jürgen Breforth an der Gitarre glänzen und hat etwas aggressiven Gesang und auch mal einen kleinen Schrei dabei. Zum Schluss kommen die beiden anderen Highlights der Platte "Bad Day In Heaven" erinnert im Intro zunächst an die alten Rock-Bands, mit denen die beteiligten Musiker großgeworden sind (URIAH HEEP/RAINBOW) um dann akustisch DOKKEN-like einen Wohlfühlsong einzuleiten. Bleibt das Titelstück, welches sich mit einem ständig gleichbleibendem Riffing einprägt und mit 5 ½ Minuten der längste Song ist.
Das Album, das mit einem kleinen Outro abschließt, gefällt mir sehr gut, nicht aufgrund der christlichen Ausrichtung der Texte, jene erfreuen zusätzlich, klar. Nach so vielen CDs mit antichristlichen Sprüchen/Lyrics eine Freude. Hochachtung vor soviel Mut, was wohl wieder Spott von einigen ach-so-Harten mit umgedrehten Kreuzen hervorrufen wird. Nein, es sind die Lieder, die Produktion, das ausgereifte Songwriting, es ist eine runde Sache, der man deutlich anhört, dass es kein Schnellschuss ist. Alle Instrumente sind differenziert hörbar und im perfekten Mix austariert : Gesang, Bass, Gitarre und Schlagzeug – kein Part wird hier weder vernachlässigt noch bevorzugt - großes Lob an Michael Voss. Und an die gesamte Band für dieses erste Highlight 2006.


Maiden Voyage
Maiden Voyage
Preis: EUR 23,94

5.0 von 5 Sternen Ein wunderbar verträumtes episches Album !, 28. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Maiden Voyage (Audio CD)
Und das nächste Album / Projekt des Arbeitstiers Christian Rivel ! AUDIOVISION und DIVINEFIRE waren neben seiner Hauptband NARNIA und einem Popalbum in schwedischer Sprache aufgenommen noch nicht genug, also musste noch eine weitere Spielwiese her. Doch so scheint es nur auf den ersten Blick, das bereits seit dem Jahre 2001 geplante Album mit seinem Partner und Keyboarder Linus Kåse erscheint nun nach 4 Jahren Arbeit. Jener ist übrigens kürzlich bei NARNIA ausgestiegen.
Mit FLAGSHIP erfüllte sich Christian den Wunsch, eine in den 70ern verwurzelte Platte mit symphonischer Rockmusik in der Tradition von KANSAS, STYX und QUEEN zu machen, was ihm und seinen Mitstreitern hervorragend gelungen ist. Einflüsse von URIAH HEEP oder WISHBONE ASH und auch RICK WAKEMAN lassen sich sicher auch heraushören.
In "Windy City" sind auch Querverweise zu SAGA auszumachen, also Freunde von Classic Rock wissen schon, wo die Reise hingeht ; Musik die dem Anschein nach nur noch eine Minderheit (?) Interessiert, nur warum aber sind die Konzerte von genau solchen Bands zumindest im Rhein-Neckar Raum immer sehr gut besucht ?!
"Maiden Voyage" beinhaltet gerade mal 6 Songs, von denen der "kürzeste" 6:38 lang ist ! Es ist ein elegisches phasenweise ruhiges Album geworden, das man auf sich wirken lassen muss, dann entfalten sich die epischen Melodielinien und die zum Teil erhabene Soundtrack-Ähnlichkeit, auch Musical-Anklänge sind zu vernehmen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Bassist Kristofer Eng arbeitete viel in diesem Bereich, u.a. als Musical Director von "JESUS CHRIST SUPERSTAR" in Schweden. Auch Kollege Carljohan Grimmark ist hier wieder mit an Bord mit gefühlvollem Gitarrenspiel. Und an den Drums sitzt ebenfalls ein alter Weggefährte des Tausendsassa's : Mick Nordström, der bei MODEST ATTRACTION auch schon trommelte.
Hier sind entschiedene Christen am Werk und dies wird einmal mehr auch in den Texten deutlich, und man hat einen Mitstreiter und 'Bruder im Geiste' in Amerika gewinnen können : Das Album beschließt ein über 9-minütiger Song namens "Ground Zero" – eben KEIN neues Stück, wie wohl die meisten vermuten, sondern eine Neueinspielung von KERRY LIVGREN's allererstem Soloalbum "Seeds Of Change"- 1980 hieß der Song "Waiting For Ground Zero" und wurde von Ambrosia's David Pack eingesungen, nicht von Ronnie James Dio, der kurioserweise auch auf dieser Platte sang. Christian ist es gelungen den ex-KANSAS Gitarristen zu bewegen, ein von Linus neu arrangiertes Solo beizusteuern, was für die beiden Schweden ein emotionales und spezielles Erlebnis war. Und die neue Version dieses eher unbekannten (Prog-) Klassikers von Christian zusammen mit Per Hallman neu eingesungen setzt einem unscheinbaren Kleinod in der Musikwelt die Krone auf. Das sollte für den ein oder anderen Leser Grund genug sein, sich diese wunderschön verträumte Platte zuzulegen.


Aria (Special Edition with Bonus Tracks & Video)
Aria (Special Edition with Bonus Tracks & Video)
Wird angeboten von KELINDO³
Preis: EUR 26,72

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ASIA bringen in einer schweren Phase ein Klasse Album !, 28. Januar 2006
Weiter geht’s in der Reihe der Wiederveröffentlichungen : 2 Jahre nach "Aqua" erschien 1994 in einer wahrlich schwierigen Zeit für die Art von Musik wie ASIA sie machen. (oder kann mir jemand von Euch aus dem Stegreif 3 gute Rock Platten des Jahres 1994 nennen ?!) Dieses Mal in einem festen 4-Mann Line-Up bestand die Band nun neben dem Kern Downes/Payne aus Al Pitrelli an der Gitarre und Michael Sturgis am Schlagzeug. Al kann man wahrlich als Band-Hopper bezeichnen spielte er doch im Verlauf weniger Jahre auch bei ALICE COOPER,SAVATAGE, TRANS SIBERIAN ORCHESTRA, JOE LYNN TURNER und MEGADETH. Und Drummer Michael Sturgis kann mit einer noch längeren Liste aufwarten, auch wenn es bei ihm evtl. nicht so bekannt ist : WISHBONE ASH, SCOTT GORHAM, NINA HAGEN (!), A-HA (!!), Adrian Smith's Band PSYCHO MOTEL und das PHENOMENA-Projekt waren u.a. seine Brötchengeber.
Die Single "Anytime" läutet die Arie ein, und der Titel des Albums wurde so gewählt, um den Gesang von John Payne in den Vordergrund zu stellen. Ein relaxter Rocker, der elegant dahingleitet und sogar ein Video wurde dazu gefilmt, dass wir hier erstmals bewundern können (es befindet sich als Multimedia-Track auf der CD.)
"Aria" beginnt also nicht mit dem Titelsong - jener steht am Schluss – und greift das Thema von "Desire" wieder auf und Geoff staffiert es noch ein wenig aus. Die Beschränkung auf ein 4-Mann Line-Up brachte auch mit sich, dass außer 2 alle Songs von John Payne und Geoff Downes im Team komponiert wurden – und das hört man dem keyboard- und gesangsorientiertem Album auch an. Man achte auf die dominierenden Chöre auf "Big Enough". Mit dem längsten Song "Desire" haben wir m.E. einen Höhepunkt der Platte, ruhig beginnend, sich dann steigernd und in bombastisch-pompösen Chören ausufernd die an vorhergehende Großtaten der Band erinnern und auch dem Gitarristen die Chance geben, zu glänzen. "Summer" mag ich auch wegen seiner einfach entspannend-beruhigenden Atmosphäre mit leichtem südamerikanischen Einschlag (... der sich 2 Jahre später auf "Arena" noch vergrößern sollte.) Und "Sad Situation" ist ebenfalls leicht melancholisch, wie ein Großteil des Albums, nun John Payne liegen eben in Moll gehaltene Songs mehr. Dennoch zählen der eben genannte Songs und "Enough's Enough" nicht zu den stärksten Songs in der Geschichte der Band. Hingegen "Feels Like Love" und "Military Man" schon : Ersteres ein wieder sentimental eröffnetes Liebeslied, das sich dann im pre-Chorus steigert und durch seinen ungewöhnlichen Ablauf zunächst überrascht. Und die Abneigung gegenüber allem militärischem bei zweitem als auch bei "Rememberance Day" ist kaum zu überhören – zwei weitere Anti-Kriegslieder im ASIA-Archiv (vergleiche "Wildest Dreams" vom Debut 1982 oder "Darkness Day" vom "Silent Nation"-Album 2004).
Bei "Rememberance Day" wird nach dem Schlachtengetümmel-Intro mal wieder ein bisschen mehr Gas gegeben.
Textauszüge wie "And will you remember Through the Mist of lies"
oder "So don't come running here to find me
'cos I'm a Military Man" mögen obige These belegen, aber von den Hunderttausenden Traumatisierten in Kriegen auf der ganzen Welt hören wir ja nur gelegentlich, die Regierungen vertuschen dies geschickt. Genau darum geht’s hier textlich. Sturgis versteht es in seinem Trommelspiel zu klingen wie ein Schlagzeuger eines Armee-Corps. Als Zusatz erhalten wir das Stück noch einmal in einer "akustischen" Fassung, wobei die E-Gitarre alles andere als "unplugged" ist, der Gesang und die Piano/Keyboardbegleitung aber eben ruhiger ist und ohne Schlagzeug auskommt, was die Dramatik des Songs und dessen Inhalt noch dramatisiert. Zusätzlich gibt’s noch "Reality", ein meiner Meinung nach eher belangloser Song mit durch den Vocoder gesungenen Zeilen.
Insgesamt gesehen stellt "Aria" die Band ASIA in einer Phase dar, in der sie zu einem festen Band Line-Up zurückkehren wollte, was aber wiederum nicht gelang, denn Pitrelli konnte nur einen Teil mitmachen, Tour-Gitarrist wurde Aziz Ibrahim (ex- SIMPLY RED !) Im Studio jedoch lieferte man wiederum ein überzeugendes Produkt ab, das rund und stimmig klang und einmal mehr von den Protagonisten selbst produziert wurde. John Payne stellt übrigens rückblickend die damaligen Shows speziell in Deutschland als die best-klingenden überhaupt dar.


Live-Start the Fire
Live-Start the Fire
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 27,73

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar - Danke !!!, 17. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Live-Start the Fire (Audio CD)
Und das alles innerhalb 10 Monaten : Zu Beginn dieses Jahres brachte die Band ihr fantastisches "World Through My Eyes"-Album heraus, dem sie wunderbare Live-Auftritte folgen ließ. Das wurde im "Konzert des Jahres" (meiner bescheidenen Meinung nach) zusammen mit ARENA in Aschaffenburg deutlich. Und nun also nach dem aufgezeichneten Konzert vom Rockpalast (wer Glück hatte, konnte es schon im TV auf WDR sehen !) dieses Live-Dokument mit Aufnahmen der Tour vom Frühling. Aus verschiedenen Städten, sicher aber vom Gig in Bonn mit Ray Wilson, denn der singt gemeinsam mit der Band wie im Studio ihre einzige Single "Roses", und legt noch "Not About Us" nach. Ein einfühlsamer balladesker Song vom GENESIS Album "Calling All Stations". Doch im Grunde bedarf die Band gar nicht dieses Stargasts denn sie sind allein fesselnd und brillant genug. Und das stellen sie hier auf über 110 Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Gleich der Opener "Sleep", der diese Rolle auch auf dem jüngsten Studio-Album erfüllte, ist gleich mal satte drei Minuten länger live und nimmt einen mit auf einen neuen Trip in musikalisch erhabene Welten, der mit dem Konzertverlauf wie gesehen mit dem Titelstück dieses Live-Albums fortgeführt wird. Dann ohne Zwischenansagen (die gibt’s im Grunde gar nicht, die Band lässt nur die Musik sprechen) weiter mit einem Schwenk zurück zu dem balladesken verträumten "Who Do You Think We Are" und nun kann man endgültig die Augen schließen und noch einmal das Ambiente nachempfinden. "Gentle Art Of Swimming" ist hingegen kürzer als auf der Studio CD aber nicht minder beeindruckend. Ein anderer Mensch, der die Scheibe besprach, hat gemeint, die Live-Versionen seien zu ähnlich bzw. gleich den Studio-Versionen, dies trifft auf den Song " World Through My Eyes" definitv NICHT zu, denn der hat nur wenig zu tun mit der Album-Version. Wie Sänger und Keyboarder Yogi Lang auch auf jedem Konzert erzählte, entwickeln sich Songs immer weiter und der Album-Song ist quasi die 4.(oder war's die 5.?) Version – wir hören aber hier die ursprüngliche 1. (Demo-)Version des Songs - sozusagen " World Through My Eyes" stripped und der Song entfaltet in dieser Urform ein ganz anderes Flair. Und nun ein fast halbstündiger Tribut an PINK FLOYD : Nachgespielt werden "Opel" (ein noch von Syd Barret komponiertes Stück), "Cymbaline" (über 15 Minuten Gänsehautatmosphäre !) und "Welcome To The Machine" und die eigenständige Annäherung an den Klassiker feiert hier seine CD-Premiere. "I Don't Know" kommt danach richtig luftig leicht daher und nimmt etwas die Schwere heraus, und "Hole In The Sky" mit Sprach-Sample Einspielungen beendet das Konzert, das man in seinem geistigen Auge vor sich sieht, zumindest mir geht’s so. Als Bonus gibt’s noch die Langversion von dem Studiostück "New Stars Are Born", das verkürzt bereits auf der SACD des letzten Albums war, da ich "nur" die normale habe, für mich ein neuer Song, der auch wiederum über 12 Minuten Hörgenuss und RPWL'sche Raffinesse und Klasse bedeutet, angereichert mit etlichen Effekten und Geräuschen, vielleicht ein wenig zu experimentell ? 2005 gehört RPWL! DANKE JUNGS – EUERE MUSIK MACHT GLÜCKLICH !!


Live-Start the Fire
Live-Start the Fire
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 27,73

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album zum Konzert des Jahres 2005 !!!, 6. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Live-Start the Fire (Audio CD)
Und das alles innerhalb 10 Monaten : Zu Beginn dieses Jahres brachte die Band ihr fantastisches "World Through My Eyes"-Album heraus, dem sie wunderbare Live-Auftritte folgen ließ. Der Gig in Heidelberg dient NICHT als Maßstab, das wurde im "Konzert des Jahres" (meiner bescheidenen Meinung nach -gl-) zusammen mit ARENA in Aschaffenburg zurechtgerückt, aber auch andernorts wie Ihr nachlesen könnt. Und nun also nach dem aufgezeichneten Konzert vom Rockpalast (wer Glück hatte, konnte es schon im TV auf WDR sehen !) dieses Live-Dokument mit Aufnahmen der Tour vom Frühling. Aus verschiedenen Städten, sicher aber vom Gig in Bonn mit Ray Wilson, denn der singt gemeinsam mit der Band wie im Studio ihre einzige Single "Roses", und legt noch "Not About Us" nach. Ein einfühlsamer balladesker Song vom GENESIS Album "Calling All Stations". Doch im Grunde bedarf die Band gar nicht dieses Stargasts , denn sie sind allein fesselnd und brillant genug. Und das stellen sie hier auf über 110 Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Gleich der Opener "Sleep", der diese Rolle auch auf dem jüngsten Studio-Album erfüllte, ist gleich mal satte drei Minuten länger live und nimmt einen mit auf einen neuen Trip in musikalisch erhabene Welten, der mit dem Konzertverlauf wie gesehen mit dem Titelstück dieses Live-Albums fortgeführt wird. Dann ohne Zwischenansagen (die gibt’s im Grunde gar nicht, die Band lässt nur die Musik sprechen) weiter mit einem Schwenk zurück zu dem balladesken verträumten "Who Do You Think We Are" und nun kann man endgültig die Augen schließen und noch einmal das Ambiente nachempfinden. "Gentle Art Of Swimming" ist hingegen kürzer als auf der Studio CD aber nicht minder beeindruckend. Ein anderer Mensch, der die Scheibe besprach, hat gemeint, die Live-Versionen seien zu ähnlich bzw. gleich den Studio-Versionen, dies trifft auf den Song " World Through My Eyes" definitv NICHT zu, denn der hat nur wenig zu tun mit der Album-Version. Wie Sänger und Keyboarder Yogi Lang auch auf jedem Konzert erzählte, entwickeln sich Songs immer weiter und der Album-Song ist quasi die 4.(oder war's die 5.?) Version – wir hören aber hier die ursprüngliche 1. (Demo-)Version des Songs - sozusagen " World Through My Eyes" stripped und der Song entfaltet in dieser Urform ein ganz anderes Flair. Und nun ein fast halbstündiger Tribut an PINK FLOYD : Nachgespielt werden "Opel" (ein noch von Syd Barret komponiertes Stück), "Cymbaline" (über 15 Minuten Gänsehautatmosphäre !) und "Welcome To The Machine" und die eigenständige Annäherung an den Klassiker feiert hier seine CD-Premiere. "I Don't Know" kommt danach richtig luftig leicht daher und nimmt etwas die Schwere heraus, und "Hole In The Sky" mit Sprach-Sample Einspielungen beendet das Konzert, das man in seinem geistigen Auge vor sich sieht, zumindest mir geht’s so. Als Bonus gibt’s noch die Langversion von dem Studiostück "New Stars Are Born", das verkürzt bereits auf der SACD des letzten Albums war, da ich "nur" die normale habe, für mich ein neuer Song, der auch wiederum über 12 Minuten Hörgenuss und RPWL'sche Raffinesse und Klasse bedeutet, angereichert mit etlichen Effekten und Geräuschen, vielleicht ein wenig zu experimentell ? 2005 gehört RPWL ! DANKE JUNGS – EUERE MUSIK MACHT GLÜCKLICH !!!


Nothing to Lose
Nothing to Lose

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This is the real deal here, people !!!, 24. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Nothing to Lose (Audio CD)
FORTY DEUCE strike Full House ! Ja, das Debut der Band aus Los Angeles ist endlich mal wieder eine Platte aus dieser Stadt, die uneingeschränkt empfohlen werden kann für alle, die unverfälschte harte Rock/Metal-Musik ohne Rumschreierei, Riffs um derer selbst willen oder unselige Klangexperimente bevorzugen. Kurz und gut ein Spitzen-Album. 11 Songs auf den Punkt bei gerade mal 40 Minuten Spielzeit, aber unter den Liedern ist kein einziger Ausfall, die Angelegenheit ist somit effektiver, als sich - hüstel - durch 70 Minuten zu hören und vermeintliche Filler auszusortieren.
Letztes Jahr war von Capitol und Virgin die Rede, erschienen ist die Platte nun auf Frontiers, wo Herr Kotzen ja eh schon unter Vertrag steht. Das Quartett hat die 5 durchweg starken Songs vom Demo 2004 übernommen und ergänzt durch 6 nicht minder kickende mitreißende Songs.
Dabei wurde die Tatsache, dass Richie Kotzen hier singt ( die Gitarre wird bei ihm erst an zweiter Stelle genannt !) von der Band bewusst heruntergespielt, bzw. sogar verschwiegen, letztes Jahr erschien sein Name gar nicht auf der Internet-Präsenz der Gruppe ! Es handelt sich also mit Verlaub nicht um einen Ego-Trip des Gitarrenhelden, im Gegenteil er lässt bei einigen Songs sogar die Klampfe stehen, schließlich besitzt die Band in dem Japaner Taka Tamada einen hauptamtlichen ebenfalls talentierten Gitarristen. Aber auch die dynamische Rhythmus-Sektion, bestehend aus Bassist Ari Baron und dem strangen Pseudonym "Thr3e" hinter der Schiessbude versteckt seine aus dem Punk-Berich stammende Power keineswegs, sondern bündelt sie ohne jegliches stumpfes Geklopfe in brillante Songs wie "Complicated", "Heaven" oder das neue Hammerstück "Next To Me". Metal at it's best aber irgendwie doch wieder nicht, denn Richie's perfekt passende raue Stimme ist nach wie vor leicht bluesgeschwenkt und passt somit auch zu den verhaltenen Songs wie dem Titelstück am Ende, und zu verlieren haben sie wirklich nichts, im Gegenteil !
Keinerlei Jazz/Fusion Improvisationen hier vorzufinden übrigens, bisweilen ging es auf den älteren Solo-Scheiben des Gitarreros ja atonal die Skalen rauf und runter. Nein, das wurde ersetzt durch Songs einer Band mit vier, ich denke doch, gleichberechtigten Mitgliedern. Aus "Rain " vom Demo wurde nun "Standing In The Rain", es handelt sich aber wie bei den anderen 4 Songs um die selben Aufnahmen vom Demo von Anfang 2004, interessant am Rande mitzubekommen wie lange Aufnahmen bisweilen vorliegen, bis sie der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Für mich die Platte des Monats August.


Spectrum
Spectrum
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 16,20

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbar (verträumtes) vielseitiges Gitarren-Album !, 7. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Spectrum (Audio CD)
Der Name Steve Howe sollte dem Musik-Interessierten durch das u.a. jahr(zehnt)elange Schaffen bei YES ein Begriff sein
Im Juni erschien die mittlerweile 11 Solo-Scheibe des Meister, der inzwischen über eine Diskographie verfügt, die so lang ist, dass sie nicht auf eine DIN A4 Seite passt !
Und was immer ich auch schreibe, viele werden denken - gebt's zu - 'Ja wird halt wieder die übliche instrumentale Dudelei sein!' Wird es gelingen, diese Vorbehalte zu entkräften und zumindest den ein- oder anderen zu bewegen, wenigstens einmal in diese schönen Klänge hineinzulauschen ?
"Spectrum" nannte Steve seine Platte und ein sehr weites ebensolches deckt diese musikalische Reise ab, in vielen Stilen wildernd, trotzdem nicht wirr oder konzeptionslos erscheinend.
Das ohne Gesang auskommende Album bietet auf einer Stunde in den 15 Stücken im wahrsten Sinne des Wortes ein SPEKTRUM unterschiedlicher Klänge und Stilarten, ohne zerfahren oder diffus zu wirken. Und Howe bringt es fertig, trotz der mannigfaltigen Einflüsse von Jazz über Blues, sogar Reggae bis hin zu Country und Weltmusik die Angelegenheit stets homogen und nie effektheischend wirken zu lassen. Seine Gitarre strahlt eine sanfte Ruhe, Eleganz und Sicherheit aus, wie das nur bei wenigen Gitarristen der Fall ist.
Mit der Einschränkung des Stückes "Ragga Of Our Times", das mir aufgrund seiner wabernden Tabla- und Sitarklänge überhaupt nicht gefällt, und vielleicht noch 2 Füller legt Steve Howe hier ein wunderbares Album vor, das man immer wieder gerne anhört.
Und sein Talent scheint im übrigen vererbbar zu sein : Steve wird unterstützt durch gleich zwei seiner Söhne : Dylan Howe am Schlagzeug und Virgil Howe am Keyboard und hinter demselben sitzt auch ein weiterer Sohn eines äußerst bekannten Musikers, Oliver Wakeman, Filius von Rick !
Gestattet mir, den Künstler selbst noch zu zitieren, denn die Musik spiegelt genau das wieder, was er sagt: "Die Musik, nach der ich suchte, sollte Selbstvertrauen, Frische und ein Gefühl des 'Obenseins' atmen. Ich wollte sie mit meinem Zugang zum Leben infizieren, mit Liebe, Optimismus und Natürlichkeit".
"Spectrum" ist eines der fesselndsten Instrumental-Alben geworden, dass ich den letzten Jahren gehört habe und rangiert sogar innerhalb meiner Favoriten-Liste für die Top 10 des Jahres 2005 !


Aqua/Spec.ed.
Aqua/Spec.ed.

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gediegen und solide, aber "nur" eine 4 in der Amazonskala, 8. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Aqua/Spec.ed. (Audio CD)
ASIA-Fans haben in diesen Monaten die Qual der Wahl zwischen mehreren hochklassigen Veröffentlichungen : Kurz nach dem ICON-Project (= Classic ASIA !) von Geoff Downes und John Wetton und knapp vor Steve Howe's neuer Solo-Scheibe "Spectrum" erschienen gleich zwei vorzüglich aufgemachte Wiederveröffentlichungen. Eine davon ist die ursprünglich 1992 erschienene "Aqua", nun aufgestockt mit 3 Zusatzsongs, neuem Booklet mit Einleitung von David Gallant, dem Autor des Buches "Asia : The Heat Goes On".
1992, das war 10 Jahre nach dem Mega-Erfolg des Debuts, das nicht nur 10 Millionen+ Einheiten absetzte, sondern auch die erfolgreichste Platte weltweit 1982 überhaupt war. Wetton war ausgestiegen, und diese Platte, die erste nach "Astra", 1985, war der Anfang von John Payne in der Band. Er hatte zuvor mit ELO und Jim Steinman gearbeitet und auch auf Roger Daltrey's "Under A Raging Moon" gesungen und Geoff im Studio getroffen, als jener an dem GTR Album werkelte. Steve Howe kehrte zurück, er war bekanntlich 1984 bereits ausgestiegen und auch Carl Palmer taucht als Gast auf, betourte die Platte jedoch nicht, das übernahm Trevor Thornton.
Und tatsächlich spielten zwei WEITERE Spitzendrummer, nämlich Simon Philips und Nigel Glockler ebenfalls Schlagzeug-Parts ein.
Und zwei weitere hochkarätige Musiker, die bereits erste Schritte im Rampenlicht hinter sich hatten und später noch berühmter werden sollten, tauchen hier als Gitarristen auf : Al Pitrelli, zu der Zeit mit Alice Cooper unterwegs (später SAVATAGE, MEGADETH u.a.) und Vinny Burns ( damals bei DARE, er sollte später TEN gründen).
Zur Musik : Eingerahmt wird das (ursprüngliche) Album von edlen majestätischen Keyboard-Klängen : Aqua Part One und Two (aber hier bekommen wir ja noch 3 Songs mehr) somit ist der eigentliche Abschluss das viertletzte Stück.
"Who Will Stop The Rain ?" macht klar, dass die Band in den 90ern ankam, ihre Trademarks zwar beibehält, aber nicht zur Retro-Band wurde, denn Payne hat seine eigene Identität und hat nie versucht John Wetton nachzumachen.
Nach Slide-Guitar Klängen läuft "Back In Town" wie eine bestgeölte Maschine und zeigt die Band von einer Rock'n'Roll-igeren Seite. Das ruhige "Love Under Fire" (im Bonusteil noch einmal als Live-Song dabei) sorgt für getragene Klänge, und wenn überhaupt dann erinnert Payne's Stimme hier ein wenig an seinen Vorgänger. Das pumpende "Someday" stammt aus einer anderen Aufnahmesitzung, das hört man am Sound sofort, was nicht heißen soll, das hier beim digitalen Remastern nicht ganze Arbeit geleistet wurde, was der zuständige Mensch sogar erklärt hier.
"Little Rich Boy" ist gleich zweimal vertreten, der Song ist in einer wesentlichen längeren mit Solo-Passagen versehenen Live-Version als Bonus-Song hinzugefügt worden, und durch die charakteristischen "Wo-ohoh" Chöre erinnert das wirklich an die 2. DARE "Blood From Stone". Das verträumte "The Voice Of Reason" hätte ich zu Beginn Steve Howe zugerechnet, wenn in den Credits nicht Downes/Payne gestanden hätte. Das folk-artige Stück macht eine überraschende Biege, wenn nach drei Minuten eine Keyboard-Wand die harten Drums herausfordert.
Zurück zu bekanntem Territorium mit Panorama-Keyboards bei "Lay Down Your Arms". Zu "Crime Of The Heart", mit fast 6-minuten der längste Studiosong eine kritische Anmerkung, denn das Stück plätschert irgendwie gar nicht packend dahin und ist viel zu lang. "A Far Cry" ist zwar fast genauso lang, aber überzeugt wieder durch eine ASIA-typische, immer leicht dramatische Inszenierung mit Hang zum Pomp, wie sie viele Fans so lieben an der Band. Auch "Don't Call Me" hat diesen leicht sentimentalen Touch in der Melodieführung und gleitet souverän daher, bevor dann mit "Heaven On Earth" m.E. der Höhepunkt von AQUA erfolgt. Das Stück bringt noch einmal alle Stärken dieser "Arbeitsgemeinschaft" auf den Punkt : Höchstes musikalisches Können, eingängige Melodien, fesselnde hier sogar spannende Instrumentierung, guter Gesang bei rockigem Anstrich, der nach wie vor radiofreundlich war, aber vor 13 Jahren interessierte das ja nur noch eine Minderheit, was sich bis heute nur noch geringfügig änderte...
Nun liefert man uns noch einen weiteren Studio-Song namens "Obsession", der die Platte dann auf eine Laufzeit von 78 Minuten bringt, viel mehr geht nicht.
Also holt euch nicht irgendwelche dubiose Pressungen von ASIA, sondern diese von Geoffrey autorisierten Platten, (zeitgleich erscheint "Anthology" auch zusätzlich mit Pappschieber-Hülle mit eingraviertem Logo) dann wisst Ihr, dass Ihr Qualität habt, was man von den seltsam zusammengeschusterten Samplern nicht sagen kann !


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Wird angeboten von Media Hessen
Preis: EUR 12,26

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein letzter Gruss an Derek Frigo :-(, 2. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Ein neues Album meiner "Favorites"© und vom Schicksal so gestraften Band ist immer eine große Freude. Wie immer mit monatelanger Verspätung nach dem Japan-Release auf dem mittlerweile neunten Label ihrer Bandgeschichte veröffentlicht, sind sie dieses Mal bei den Italienern von Frontiers gelandet. Nach dem tragischen Tod des ehemaligen Gitarristen Derek Frigo vor einem Jahr ist hier die Rede von dem klassischen Line-Up (Vie / Frigo / Foxx / Z'Nuff), das die ersten drei Platten 1989-1993 einspielte und aus deren Sessions etliche unveröffentlichte Demos zurückließ, aus deren reichhaltigem Fundus man sich noch jahrelang bei mehreren Platten bediente ("Paraphenalia" und "10" wurden beispielsweise daraus bedient).
Doch auch vor dem Tod von Frigo gab es nur wage Andeutungen und hat die Band nie in diesem Line-Up gespielt, so dass dies im Hinblick auf die derzeit tourende Dreierbesetzung von Chip mit Johnny Monaco und einem Leiharbeiter als Drummer reichlich ominös anmutet. (Stamm-Drummer Ricky Parent ist schwer krank und erholt sich momentan.)
Und Monaco gegenüber, der nun schon seit 10 Jahren Derek's Solos (nach-)spielt und seit 3 Jahren Donnie's Songs (nach-)singt und die Band so am Leben erhält und längst eine neue Platte "verdient" hätte, ist dieser Schritt nicht nachvollziehbar, denn er taucht hier gar nicht auf.
Ein Blick auf die Tracklist sorgt für Verwirrung, so dass der Titel des Albums doch wieder passt. Denn hier handelt es sich keineswegs um neue Songs, sondern um zum Teil (ur-)alte Demos, wobei aber dennoch die Freude überwiegt, die Songs nun endlich in besserem Sound neu gemischt wieder hören zu können : Das schöne "Home Tonight" (wieder sehr Lennon-like) und das balladeske "How Are You" stammen von dem (unveröffentlichten) Album "Vitamin A" (ca.1993)- beide hat Donnie vor 2 Jahren auf der Bonus CD zu seinem ersten Solo-Album¨ bereits verarbeitet, aber wunderschön, dass der verträumte Song hier noch einmal auftaucht. Das härtere "Joni Woni" - gewidmet Donnie's Frau Joni ist auch ein Solo-Song des Sängers. "Man With A Woman" ist sogar noch älter, ca. 1991 und taucht ebenfalls auf alten Demos Anfang der 90er auf, ich kenne den Song jedenfalls seit Jahren. Und so geht's weiter, nur zwei neue Songs "Gorgeous" - ein Chip Z'Nuff Song, zu dem Donnie lediglich im Intro ein paar Takte beisteuert und "Help" (Nein, kein BEATLES-Cover, das wäre natürlich naheliegend) sind vertreten, zweiteres als Piano-Ballade beginnend und im typischen EZN-Wohlfühl-Groove mündend.
So dass ich mich einerseits freue, "neue" Songs des begnadeten Songwriter Duos Chip und Donnie hören zu können, andererseits dies eher Material für eine (wohl nie erscheinende) Box mit Raritäten und Demo-Outtakes wäre. Die Cover-Version kommt dann inform von "Stone Cold Crazy" von QUEEN und äh.. ich muss leider sagen, das ist nicht besonders gut gelungen. Ja, auch bei Lieblingsbands muss man sich zwingen, mal Klartext zu reden, auch wenn's schwer fällt. Und was schlechtes über ENUFF Z'NUFF zu sagen fällt mir als Gladbach Fan ungefähr so schwer wie Bayern oder Dortmund bei einer gelungenen Aktion im Stadion Applaus zu spenden !
Aufgestockt wurde mit einer akustischen Darbietung von "Fly High Michelle", der zweiten Single des Debuts aus dem Jahre 1989. Das Album ist ein letzter Gruß an Derek, da ziemt es sich im Grunde nicht, Kritik zu üben. Ich verweise auf die ersten drei Platten sowie auf "Paraphernalia" aus dem Jahre 1998. Interessiert leider eh nur 'ne absolute Randgruppe hier, deswegen meidet die Band leider ja auch Deutschland seit Jahren.


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