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Rezensionen verfasst von
Dennis

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Alice in Hell
Alice in Hell
Preis: EUR 4,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Through Hell and Back again, 7. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Alice in Hell (Audio CD)
Zu den berühmten Metal-Klassikern zählt man bekanntlich Alben wie die "Number of the Beast" von IRON MAIDEN. Auch METALLICA's "Master of Puppets" wird oft genannt. Nicht zu vergessen das unbeschreiblich geile "Reign in Blood" von SLAYER und noch 100 weitere Alben... Es gab zu dem Thema einmal eine nette Sonderausgabe in der Rock Hard glaub' ich, mit den 100 besten Metal Scheiben der Geschichte.
Ich habe erst vor kurzem, Ja Schande über mich!, die charismatischen, hochbegabten Jungs von ANNIHILATOR für mich entdeckt und schwimme seit dem Tag auf einer Euphorie-Welle. Wusste gar nicht, dass ich surfen kann' Gleich erstmal bei Ebay ein bisschen gestöbert und das erste Album, um das es sich heute handeln soll, besorgt.

Der schaurig schöne Titel Alice in Hell lässt schon vermuten, dass wir es hier mit einem Metal-Album zutun haben, denn aus welchem anderen Genre hätte eine Platte mit dem Titel entspringen können ;)
Zu meiner Überraschung und um Bezug auf die Einleitung meines Artikels zu nehmen, musste ich feststellen, dass auch Alice in Hell von Annihilator unter den besten Metal-Scheiben des vergangenen Jahrtausends zu finden ist.
Das sind sehr hohe Erwartungen, die sich binnen Sekunden aufgebaut haben und so eine Wand lässt sich schwer einreißen. We shall see'
Zur Band
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Das Mastermind hinter der Band ist der Gitarrengott Jeff Waters. Ein Virtuose und Techniker unter den Gitarreros. Man merkt seinem Spiel deutlich an, das er schon seit frühen Tagen, genauer seit dem er 13 ist, Spaß am Gitarrenspiel hat.
Er gründete 1984, zur Blütezeit des Metal, zusammen mit John Bates die Band ANNIHILATOR. Erst 5 Jahre später sollte er mit Alice in Hell, ihrem Debütalbum, für Aufsehen sorgen. Ausschlaggebend war der Übersong Alison Hell. Nebenbei bemerkt ein tolles Namensspiel mit dem vermeintlichen Titeltrack und dem Namen des Albums.
John Bates war zu Beginn der Bandgründung, also in der Anfangsphase der Sänger, wurde aber bereits 1985 ersetzt. Meines Wissens übernahm erst Waters den Part. Wenn man sich einmal die Liste der ehemaligen Mitglieder von Annihilator anschaut, eine praktische Auflistung findet man unter Wikipedia, fällt doch auf, dass Annihilator eigentlich ein Ein-Mann-Projekt darstellt, ähnlich wie es zurzeit Running Wild tun. Immer wieder wurde jeder mögliche Posten, sei es das Schlagzeug, die Gitarre (neben Waters natürlich), der Bass oder der Gesang, neu besetzt. Der einzig beständige Teil der Band ist Jeff selbst, er hat sein eigenes Projekt nie im Stich gelassen und dass obwohl Megadeth's Dave Mustaine bereits zweimal versuchte ihn für seine Band zu gewinnen.
Der Status der Band wurde durch Tourneen mit Größen wie Overkill und sogar Judas Priest gefestigt und ist mittlerweile ein sehr lohnenswerter Headliner geworden. In diesem Jahr wurde ihr bislang 11. Album, Metal, veröffentlicht, dessen Bericht alsbald bei mir zu lesen sein sollte. Wenn nichts schief geht natürlich *Daumen drückts* Interessant ist hierbei die Liste der Gastmusiker: Jesper Strømblad von IN FLAMES etwa oder "Wildchild" Alexi Laiho von den Bodomkindern geben ihr Können zum Besten und es sei mir an dieser Stelle erlaubt zu sagen: Das Album ist die Krönung der Geschichte von Annihilator.
Tracklist "Alice in Hell"
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01 - Crystal Ann
02 - Alison Hell
03 - W.Y.T.D.
04 - Wicked Mystic
05 - Burns Like A Buzzsaw Blade
06 - Word Salad
07 - Schizos (Are Never Alone) Parts I & II
08 - Ligeia
09 - Human Insectic

"Zu den Tracks" oder "Kopfüber in die Hölle"
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Was sofort ins Auge fällt ist die relative kurze Spieldauer von grade einmal knapp 38 Minuten. Nunja, das hat nichts zu sagen, denn auch Slayer haben zum Beispiel mit Reign in Blood auch kein Mammutwerk abgeliefert und trotzdem die Hölle rausgelassen (im positiven Sinne versteht sich). Auf Alice in Hell ist Word Salad dabei schon der längste Track des Albums mit grade einmal 5:49 Minuten.
Crystal Ann, eigentlich der erste "Song" ist "nur" ein Intro und wird oft auf den Liveshows als Opener genutzt. Getragen von einem zurückhaltenden Bass und wundervollen fast griechischen Akustikgitarrenklängen wird man beinahe ruhig und sinnlich in das Album eingeführt. Als reines Intro einfach wundervoll gelungen und eins der schönsten kürzeren Gitarrenstücke im Genre des Metal. Allerdings wird diese Art der Albumgestaltung heutzutage sehr oft kopiert, da es ein bewährtes und meist stimmiges Stilmittel ist.
Das Highlight der Platte folgt dann direkt im Anschluss. Fast in der gleichen Art beginnt nämlich Alison Hell, jetzt allerdings merklich von E-Gitarren gespielt. Nach genau 15 Sekunden wird dann schon mal vorsichtig gerifft, das Schlagzeug setzt ein und ab jetzt beginnt eine fast halbstündige Fahrt durch die Hölle. Ladies & Gentlemen, halten sie ihre Tickets bereit, diese Fahrt werden sie so schnell nicht vergessen!
Das Gitarrenspiel wird jetzt schneller und er erfolgt ein sehr bekanntes und leider auch oft kopiertes Lead, schnell, melodiös und sehr eingängig gehalten. Das Riff, das dem folgt, spielt fast die gleiche Melodie aber eben eine Spur härter. Nach dem Ansturm wird ein kurzes, ruhiges Break eingelegt und dann befindet man sich auch schon im Rhythmus der Strophen. Langsamer, im Midtempo angesiedelt aber ungemein groovy bahnt man sich seinen Weg durch den Text. Die Stimme ist sehr verständlich und im Vergleich zu Bands wie Anthrax oder Slayer "normal", immer wieder durchbrochen von kleinen, hohen Schreien. Später im Verlauf des Songs gibt's dann ein sehr interessantes, fast lustiges und doch schaurig schönes Element zu betrachten, wenn sich die Stimme und das ganze Grundthema des Songs etwas zurück ziehen und man eigentlich nur eine Leadgitarre hört und ganz in der Tradition eines Musicals die Stimme ganz hoch wird und kurz und spitz die folgenden Worte ausgestoßen werden:

"Sitting in the corner, you are naked and alone
no one listened to your fears, you've created me"
Schaut man sich den Text als Ganzes an, sieht man, dass der Song eigentlich eine Hommage an "Alice im Wunderland" ist und hier sozusagen ins "Horrorland" bzw. in die Hölle transportiert wird. Vom Herrn Waters würd ich gern mal eine Buchform der Geschichte lesen, er sollte mal darüber nachdenken ;) Man kann jetzt meinen kleinen, ausgewählten Textauszug interpretieren und darin hochlyrische Ansätze finden. Dass man, wenn man alleine ist und niemanden mehr hat und die Welt zu zerbrechen droht, etwas schafft, dass vielleicht sogar Gestalt annehmen kann. Sprich: Man verschafft seiner Wut und Verzweiflung Luft. Was irgendwie eine Hilfe darstellt... aber genug von den Interpretationen.
Zu Recht ein absoluter Klassiker im Metal und insgesamt sehr stimmig, Text, Härte, Melodie, und das kleine "Break" aus dem Musical- bzw. Opernbereich, einfach herrlich.

Die erwähnte Härte im Riffing und die solide, schaurige Grundstimmung lässt man zu keinem Zeitpunkt der halben Stunde vermissen. Vielmehr wird man, wenn man sich auch mit dem Text auseinander setzt, in die Hölle hineingezogen. Das mag von mir jetzt vielleicht stereotypisch und eher kitschig wirken, allerdings trifft das ausnahmsweise völlig zu. Sicher, man kann das Werk nicht mit denen von Dimmu Borgir vergleichen, zumal diese in einer ganz anderen Welt (oder einer anderen Hölle) leben. Aber es funktioniert vom Mitreißfaktor genauso wie die Blind Guardian Alben. Das klingt jetzt eventuell komisch, spottet aber jeder Beschreibung. Daher solltet ihr das selbst mal versuchen' Hier wirkt das alles aber, vielleicht auch nur durch Zufall gelungen, noch passender als bei den genannten Bands, und das muss man erstmal schaffen.
Der 3. Track etwa, W.T.Y.D. heißt ausgeschrieben: Welcome to your Death, also Willkommen zu deinem Tod. Herrlich bescheuerte Titel, die eben wirklich nur im Metal vorkommen und die extrem geile Musik absolut würdig unterstützen ;) Denn rational und subjektiv gesehen ist das doch alles nur Müll, welcher gesunde Mensch will so was wirklich hören? Naja, wir ;) Und man hört den Metal ja eigentlich nicht, um Satan anzubeten oder Leute umzubringen, was viele Leute leider total missverstehen und falsch interpretieren, sondern um verdammt viel Spaß zu haben. Um abzufeiern und einfach mal die Matte zu schütteln ;) Shake Heads, oder wie war das Wishmaster? *g* Aber wem sage ich das' das ist ein Leidensthema und Klischeedenken und das wollen wir hier jetzt nicht auch noch anprangern' Das würde vermutlich den Rahmen sprengen.

Zurück zum Album:
Musikalisch bewegt sich das Album also in dem angesprochenen Rahmen und fällt nicht vom durchaus hohen Standard ab. Einige Songs sind dabei etwas schneller gespielt, W.T.Y.D. ist dabei eine reinrassige Thrashmetal Nummer und heizt daher ordentlich ein. Sehr schnelles Tempo, aber immer noch sehr gut verständlich. Auch hier wieder im Song ein Break, das eigentlich eine ganz andere Schiene fährt und den sonst eher normalen Song durchaus passend auflockert. Irgendwie erinnert mich der Song an Raining Blood oder Angel of Death von Slayer. Das die Stimme verständlich bleibt, heißt aber nicht, das die Lyrics harmlos rübergebracht werden. Die Stimme klingt zu jeder Zeit böse und aggressiv und doch irgendwie sehr melodiös. Eine tolle Gratwanderung.
Wicked Mystic ist irgendwie ein weiteres Highlight des Albums und nach 3 richtigen Songs schon 2 Highlights zu haben heißt schon was. Das Riff zu Beginn haut noch mal deutlich rein und ist härter und direkter als zuvor. In diesem Song wird viel mehr mit dem Rhythmus gespielt, manchmal einfach nur verlangsamt, um dann in einem Sologewitter auszubrechen. Stellenweise unterbricht der Song für quälende Millisekunden, die einem wirklich deutlich länger vorkommen. Auch Wicked Mystic heizt gut ein, dass es jedem Anthrax und Slayeranhänger Angst und Bange werden muss.

Burns like a Buzzsaw Blade'. Nunja' wie war das mit dem Titel noch mal? *g* Eventuell der schwächste Song auf dem sonst so genialen Album. Der Schöpfer sagt selbst über den Sinn des Titels, dass es um die Erkennung von Fantasie hinter dem Rationalen geht. Dass man sich von Gefühlen wie Lust, Verlangen und Passion in eine Art Trance versetzen lassen kann. Also etwa das Realisieren einer Macht, die hinter dem rationalen Denken liegt und einfach nicht zu erklären ist. Sie passiert einfach, man kann sie spüren und das zählt.
Ganz schön tiefsinnig für einen Song mit dem Titel. Man kann ja alles Mögliche in so gut wie alles hinein interpretieren. Ich habe Interpretationen in der Schule geliebt, das sollte man vielleicht noch anmerken, daher hab ich an solchen Äußerungen und Überlegungen meine helle Freude ;)
Musikalisch fällt der Song aber überhaupt nicht auf. Keine besonderen Arrangements, ein mittelmäßiger Metalreißer, wenn man vom (wirklich so gewollten?) Sinn absieht'
Word Salad, also Wortsalat, findet man in dem Song nicht vor obwohl es textlich schon daran erinnert. Es wird in dem Song viel mit kurzen Satzfragmenten gearbeitet, was vor allem dem Speed im Strophenpart deutlich zu gute kommt. Musikalisch geht man wieder einen Schritt in Richtung Alison Hell. Ein eher ruhiges Intro, ein Midtempo-Riff, die Strophen etwas schneller und stimmlich tief gehalten. Das Break bildet dieses Mal ein schönes, nicht ganz so durchsichtiges Gitarrensolo, eine Mischung aus Riff und Soloding. Im Refrain heißt es dann "Word Salad - No Ballad". Naja, eine Ballade hätte ich da jetzt auch nicht wirklich vermutet ;)

Schizos ist laut Songtext in zwei Teile gespalten. Allein vom Titel sollte klar sein, was die Intention von Jeff war. Er sagt ja selber, dass es eine Menge Stimmen in seinem Kopf gibt, die alle versuchen, mit ihm zu sprechen. Ob er sie durch diesen Song geistig verarbeiten will? Wäre denkbar, obwohl er wohl eher sämtliche Stimmen damit aus dem Kopf pusten könnte' Wie wahr doch der Untertitel des Songs "..are never alone" ;) Ich wusste doch, dass mir wer zuhört. Nach nur wenigen Sekunden unheilvollen Brummens schlägt man wieder voll auf die 12 und gibt Vollgas. Im Mittelpunkt stehen Waters' Gitarrenriffs und Geschrubbe, das noch einen Tick verrückter ausfällt als auf den Songs zuvor. Bestimmt entstand erst der Titel und dann der Rest *g* Von Gesang kann hier eigentlich keine Rede sein, überhaupt ist der Songtext wie erwähnt recht bescheiden. Man hört nur tiefe "Growls"(?). Mitten drin unterbricht der Song kurz und geht dann wieder unbehelligt weiter, im gleichen Tempo und mit der gleichen Stimme und Melodie. Part 2 halt' Hier hört man dann gegen Ende auch wieder die verrückten und pfeilschnellen Soli erklingen.
Etwas ruhiger setzt da Ligeia an. Ein tolles Rhythmusspiel von Gitarren und Drums und ein fett vor sich hin marschierendes Riff. Der Gesang setzt sehr bald ein und ist endlich wieder klar verständlich, aggressiv aber melodisch. Unterbrochen werden die lyrischen Ausbrüche nur von gelegentlichen, kurzen Soli. Ansonsten hat man sich dem langsameren, dafür stampfenden Rhythmus verschrieben. Langsamer heißt aber nicht Midtempo sondern immer noch verdammt schnell. Die Perfektion des Dargebotenen lässt mich immer wieder Staunen, stellt das Album Alice in Hell doch das Debüt von Annihilator dar.

Human Insectic ist der letzte der Kracher auf Alice in Hell. Den Song kann man am ehesten mit denen von früheren Slayer Veröffentlichungen vergleichen. Dabei fällt mir ein, dass einige Slayer Platten eventuell später noch dran glauben müssen und euch vorgestellt werden, macht euch auf was gefasst, hehe'
Schnelle Gitarrenläufe, nicht sehr aufwändig oder originell aber ein Brecher vor dem Herrn. Hier wird zum Ende noch einmal voll und ganz auf Speed gesetzt und könnte von der "Melodie" im Refrain durchaus mit Angel of Death von Slayer mithalten. Alles sehr erbarmungslos und hart eingespielt.
Was bleibt?
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So, das war also das Debüt von Annihilator. Die Reise durch Alice's Hölle ist vorbei und mühsam krabbelt man wieder an die Erdoberfläche. Das war ein Ritt, den will man als Metaller doch gerne so schnell wie möglich wiederholen.
Im Thrash- bzw. Speedmetalgenre ist es für mich eines der besten Debüts der vergangenen 20 Jahre. Slayer waren mit ihrer Show no Mercy noch einen Tick gnadenloser und brutaler, trotzdem technisch versierter als es Annihilator 6 Jahre später mit Alice in Hell versuchen würden. Nichtsdestotrotz ist dieses Album für einen Fan von härteren und schnelleren Gitarrenklängen durchaus empfehlenswert. Wenn man auf die Melodie größtenteils verzichten kann oder einem generell einfach nur zum Moshen ist. Hier herrscht beim Moshen schon fast Knochenbruchgefahr ;)
Wenn ihr meine anderen Rezensionen von Langrillen kennt, dann fällt auf, dass ich auf eine Songbewertung dieses Mal verzichtet habe. Es ist schwer, ein Urteil zu fällen, wenn man nur einzelne Songs betrachten muss. Das Album stellt eigentlich kein Konzeptalbum dar, muss bzw. sollte allerdings als Ganzes konsumiert werden. Es ist eine Einladung, mit Alice durch die Hölle zu reiten und das kann man nicht einfach so ohne weiteres unterbrechen. Daher spreche ich nur eine allgemeine Empfehlung aus.

Meine Empfehlung beschränkt sich aber, wie mehrfach erwähnt, auf Fans von Slayer oder, ganz entfernt, die frühen Anthrax oder Megadeth. Sie richtet sich also klar an den Thrashmetaller. Alle anderen werden auf Grund der fehlenden Melodien und der Brutalität des Albums schnell Abstand nehmen wollen.
Zum Preis kann ich nur sagen: ich habe sie bei Ebay gefunden. Bei Amazon sollte sie aber auch nicht mehr als 10 Euro kosten, diese sind aber sehr gut investiert. Value for Money ;) Geht und kauft, liebe Konsumenten, kauft euch ein Ticket für die Hölle!

-Dennis für Ciao.de und Amazon.de 2010


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