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Beiträge von Rolf Dobelli
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Rezensionen verfasst von
Rolf Dobelli (Bern, Schweiz)
(HALL OF FAME REZENSENT)   

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Der Deal der drei Namen: Roman
Der Deal der drei Namen: Roman
von Erik Nolmans
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lese-Erlebnis!, 20. Oktober 2016
Ein mysteriöser Selbstmord. Ein komplizierte Liebe. Ein Tanz um Geld und Macht. Erik Nolmans Roman kann ein verregnetes Herbst-Wochenende zu einem Erlebnis machen.
Philipp Aigner, Chef einer Private-Equity-Bude mit Sitz im Züricher Hürlimann-Areal, hat einen Plan. Der knallharte Finanzjongleur versucht, die Kontrolle über Pharmabâle, einen Basler Pharma-Konzern mit 40'000 Mitarbeitern, an sich zu reissen – mit einem amerikanischen Pharma-Konkurrenten im Rücken. Eine Fusion der beiden Konzerne ist damit in Reichweite. Der Familien-Clan der Pharmabâle – seit je die Geschicke des Konzerns bestimmend – bekommt Wind von den Übernahmegelüsten und verstärkt das Bollwerk. Star-Anwälte werden in Stellung gebracht. Ein hektischer Kampf um die wenigen frei gehandelten Aktien beginnt und treibt den Pharmabâle-Kurs in die Höhe.
Was Aigner zufällig weiss: Ein grosses Aktienpaket des Familien-Clans ist auf Umwegen an einen Patienten einer Nobel-Klinik in der Westschweiz gewandert. Dieser junge Mann leidet am Down-Syndrom. Im Fall seines Todes wandert das Paket weiter an die Klinik. Aigner, stets um ein paar Schachzüge voraus, hat sich die Aktienmehrheit dieser Pflegeanstalt unter den Nagel gerissen.
Der Familien-Clan gibt den Auftrag für den Zusammenkauf der freien Pharmabâle-Aktien der Zürcher Seefeld Bank. Dort treffen wir Viktor, unseren Ich-Erzähler, einen verhinderten Maler und heutigen Banker ohne Antrieb, der den wenigen Streuaktien nachjagen muss. Mit seinem Gegner Aigner hat Viktor eines gemeinsam: Er hat sich in dessen „Kleine“ verliebt, ein hochkompliziertes Geschöpf namens Anna de Watteville, Mathematikerin, ex-Googlerin, Aigners Chief Investment Officer –und sein gelegentliches Betthäschen. Der Kampf um Stimmrechte ist also plötzlich auch ein Kampf um diese Frau.
Die Generalversammlung der Pharmabâle naht. Aigner und die Amerikaner fahren grobe Geschütze auf. Sie wollen die Mehrheit im Verwaltungsräte erobern, und Aigner selbst will das Präsidium. Es kommt zum knisternden Showdown.
Erik Nolmans Buch ist nicht frei erfunden: Wer sich in der Schweizer Wirtschaftsszene ein bisschen auskennt, fühlt sich unwillkürlich an Roche erinnert, an den Abwehrkampf der Hoffmanns und Oeris gegen Finanzhaien wie Milan Panic oder Manuel Ebner und gegen den Konkurrenten Novartis.
Diese Parallelen sind offensichtlich; für den Lesegenuss sind sie irrelevant. Nolman hält die Kapitel kurz, seine Cliffhanger sind geschickt gesetzt, seine Sprache schnell und süffig. Geld ist das grosse Thema – selbst wenn es nicht um die Aktienjagd geht. Etwa wenn Aigner nach Sex im Rebberg sein Hemd wegen Traubenflecken wegwerfen muss: „Ein schönes Hemd, echt schade, aus London, für über 200 Pfund.“ Oder wenn Anna von Watteville einen Bootsbesitzer trifft, sich von diesem über den Zürichsee zum Bürkliplatz chauffieren lässt und dann aber aussteigt ohne zurückzuschauen: „Da hätte der Typ sein Quantum Benzin wohl besser in eine andere Tusse investiert, der Blödmann!“ Oder wenn sich Viktor zurückerinnert, wie er sich als junger Banker fühlte: als „eine Art Ikarus auf dem Weg zur Sonne, nur dass ich mir keine Federn, sondern Banknoten unter meine Flügel geklebt hatte.“ Diese inneren Dialoge sind das Salz in diesem Pageturner. Sie machen Durst nach mehr.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2016 1:15 PM MEST


Diagnose einer Beziehung: Über Patienten und deren Ärzte Intelligent leben 5 (Intelligent leben - Eine Essay-Reihe)
Diagnose einer Beziehung: Über Patienten und deren Ärzte Intelligent leben 5 (Intelligent leben - Eine Essay-Reihe)
von Brida von Castelberg
  Taschenbuch

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der beste Essays zum Verhältnis zwischen Arzt und Patient, 1. Dezember 2013
Eines der leichtesten, kürzesten, sympathischten und gleichzeitig umfassendsten Essays zum Verhältnis zwischen Arzt und Patient. Brilliant verfasst von der „grossen Dame“ der Schweizer Medizin. Man merkt bei jedem Wort: Da ist keine Theoretikerin am Werk, sondern eine praktische Ärztin, ein Mensch im Arztkittel.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2014 3:33 AM CET


Schule als Spiel
Schule als Spiel
von Franz Kaufmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 25,03

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehört auf den Tisch jedes Lehrers, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Schule als Spiel (Taschenbuch)
Weit weg vom pädagogischen Mainstream schärft Franz Kaufmann den Blick auf den Grundauftrag der Schule. Er schreibt von ihrem notwendigen Unernst, vom Märchen des glücklichen Kindes und vom Spiel des Lebens. Ein Buch, das nichts beschönigt und auf den Tisch jedes Lehrers gehört.


Zimmer mit Aussicht: Eine Liebesgeschichte
Zimmer mit Aussicht: Eine Liebesgeschichte
von E.M. Forster
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebenden sind die Helden, 27. Dezember 2012
Edward Morgan Forster lässt in seinen Geschichten Leidenschaft und Liebe meist über Pflicht und gesellschaftliche Normen siegen. Wunderbar weiß er bewegende Begegnungen und große Gefühle zu beschreiben, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten. In Zimmer mit Aussicht spielt Forster sein Talent voll aus: Die beiden jungen Engländer Lucy und George sind sich innig zugetan. Forster fasst diese Liebe selten direkt in Worte, sondern erschafft zarte und spannungsgeladene Momente, in denen es knistert. Es gelingt ihm auch, die bornierte und prüde Gesellschaft Englands zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu zeichnen: wie sich die Frauen und Männer dieser Zeit zu benehmen haben und wie sich die dekadente, bessere Gesellschaft von ärmeren Schichten zu distanzieren sucht. Forsters Geschichte spielt sowohl im sinnlichen Florenz als auch im moralistischen England. Obwohl der Roman phasenweise etwas handlungsarm ist, bleibt er im Ganzen spannend. Zimmer mit Aussicht ist ein Buch, das einfühlsam vom Kampf der Geschlechter, von Freiheit und von aufrichtigen Gefühlen erzählt.


Lazarillo de Tormes / Klein Lazarus vom Tormes: Spanisch/Deutsch (Reclams Universal-Bibliothek)
Lazarillo de Tormes / Klein Lazarus vom Tormes: Spanisch/Deutsch (Reclams Universal-Bibliothek)
von Hartmut Köhler
  Broschiert
Preis: EUR 6,40

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Schelmenroman, 27. Dezember 2012
Lazarillos respektlose, bittere, verzweifelte und dabei ungemein komische Lebensgeschichte war unerhört in ihrer Zeit: Mitte des 16. Jahrhunderts war die spanische Literatur von Idyllen und Heldengeschichten beherrscht. Im Lazarillo de Tormes stand plötzlich ein Hunger leidender Junge aus dem Proletariat im Mittelpunkt, in dessen Erlebnissen die Misere des Landes ebenso zum Vorschein kam wie die Niedrigkeiten und die Doppelmoral der feineren Kreise. Adel und Klerus werden hier als Schmarotzer an einem darbenden Volk gezeichnet - und als skrupellos unproduktive Klassen trugen sie in der Tat die Hauptschuld an Spaniens jahrhundertelangem Rückstand. Aus Lazarillo, dem bauernschlauen Kerl, der sich mit knurrendem Magen durchlaviert und dabei in aller Unschuld der Gesellschaft den Spiegel vorhält, wurde ein Vorbild für zahlreiche literarische Nachfolger: Das kurze und mitunter etwas unebene Buch begründete das Genre des Schelmenromans, das noch immer neu variiert wird. Die katholische Kirche ließ das Buch umgehend verbieten und gestattete dann über lange Zeit nur eine zensierte Ausgabe. Der Autor tat wahrscheinlich gut daran, anonym zu bleiben. Heute kann man seine souveräne Mischung aus volkstümlicher und rhetorisch zugespitzter Sprache längst wieder in ganzer Breite und Tiefe genießen.


Personal erfolgreich und effizient online schulen - der Praxis-Ratgeber für KMU: E-Learning Projekte von A-Z umsetzen - Praxiswissen für Entscheidungsträger ... Fallbeispielen, Anleitungen und Vorlagen
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Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welche Möglichkeiten bietet E-Learning?, 27. Dezember 2012
Know-how weiterzugeben und Wissen systematisch zu vermitteln gehören zu den größten Herausforderungen. Und das gilt auch in kleineren Unternehmen. Um diese Aufgaben effizient zu managen, braucht es dynamischere Werkzeuge als nur Rundmails, Intranet-Informationen oder Anschläge am Schwarzen Brett. Die Budgets für interne Schulungen sind aber in kleineren und mittleren Unternehmen begrenzt. Ein Glück, dass seit ein paar Jahren computergestützte und webbasierte Learning-Tools immer kostengünstiger und einfacher zu handhaben sind. Die beiden Autoren geben in ihrem E-Book einen Überblick darüber, auf welche Weise KMU solche Methoden nutzen können. Im Zentrum stehen Webbased Trainings. Die Autoren, selbst Anbieter solcher Trainings, präsentieren ein sinnvolles Phasenmodell für die Abwicklung entsprechender Projekte. getAbstract empfiehlt das Buch Entscheidungsträgern in KMU, die erste Schritte in Sachen E-Learning tun wollen.


Märkte für Menschen: So schaffen wir ein besseres Finanzsystem
Märkte für Menschen: So schaffen wir ein besseres Finanzsystem
von Robert J. Shiller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Finanzkapitalismus ist die Grundlage für unseren Wohlstand!, 27. Dezember 2012
Robert J. Shiller schmiert Balsam auf die geschundenen Seelen der Banker und Manager, Finanztechniker und Regulierer: Die Forderung, dass die Verantwortlichen für die Krise ins Gefängnis gehören, ist für ihn eine fixe Idee"; Praktiken, die das weltweite Finanzwesen an den Rand des Zusammenbruchs brachten, hält er für grobe Schnitzer", die sich korrigieren lassen. Gemäß seinem Hohelied des Finanzkapitalismus ist alles gut und wird noch besser werden, sofern wir nicht auf das unaufgeklärte Demonstrantenvolk, sondern auf die Visionäre hören. Shiller argumentiert durchaus auch branchenkritisch und schlägt jede Menge Verbesserungen vor, fordert aber konsequenterweise nicht weniger, sondern mehr komplexe finanzielle Absicherungssysteme gegen Risiken aller Art. Seine Stoßrichtung, dass der Finanzkapitalismus dazu dienen soll, den Wohlstand zu mehren und gerecht zu verteilen, in allen Ehren - aber glaubt jemand ernsthaft daran, dass die Akteure im Finanzwesen aus diesen hehren Gründen ihrer Tätigkeit nachgehen? getAbstract ist angesichts Shillers Brillanz erstaunt über die Naivität dieser Annahme, empfiehlt das Buch aber trotzdem allen, die wissen wollen, welchen gesellschaftlichen Nutzen Finanzinnovationen und Finanzspekulanten in einer idealen Welt haben könnten.


Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun
Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun
von Charles Duhigg
  Gebundene Ausgabe

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welche Rolle spielen Gewohnheiten in unserem Leben?, 27. Dezember 2012
Gewohnheiten entstehen schneller, als man sie wieder loswird. Dass der Kampf gegen große und kleine Laster aber keineswegs aussichtslos ist, zeigt Charles Duhigg an einer Fülle sehr unterhaltsamer Beispiele aus dem Alltag von Personen und Unternehmen. Seine Rezepte beruhen auf Erkenntnissen der Hirnforschung; die mühevolle Arbeit an sich selbst können sie einem aber nicht abnehmen. Hier und dort hätte sich Duhigg ein bisschen kürzerfassen können - die einzige kleine Schwäche des Pulitzer-Finalisten, die er sich für das nächste Buch aber bestimmt abgewöhnen wird. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die privat und im Job mit Gewohnheiten kämpfen.


Der Stratege: So werden Sie die Führungskraft, die Ihr Unternehmen braucht
Der Stratege: So werden Sie die Führungskraft, die Ihr Unternehmen braucht
von Cynthia A. Montgomery
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist der Kern jeder guten Strategie?, 27. Dezember 2012
Zehntausende Dollar für das Führungskräfteprogramm der Harvard Business School sparen und dennoch erfahren, wie man eine Strategie professionell entwickelt und umsetzt? Cynthia A. Montgomery, die Leiterin des Strategiekurses in Harvard, nutzt in diesem Buch die für Harvard typischen Fallstudien, um Manager Schritt für Schritt durch den Prozess zu führen. Montgomery findet genau den richtigen Textumfang und Ton für die gestresste Führungskraft. Trotz einiger Motivationspassagen ist ihr Ratgeber aber nicht mit luftigem Management-Blabla gefüllt, sondern wohltuend handfest. Die Lektüre macht Lust, sich hinzusetzen und die Kernfrage zu beantworten: Wieso braucht es das Unternehmen eigentlich, für das man täglich arbeitet? Ist diese Frage geklärt, beginnt die eigentliche Strategiearbeit natürlich erst: Ohne eingehende Recherchen und Teambesprechungen kommt auch der beste Stratege nicht aus. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Führungskräften, Firmeneigentümern und Strategieleitern.


Das Geld: Roman (insel taschenbuch)
Das Geld: Roman (insel taschenbuch)
von Emile Zola
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,00

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufstieg und Fall der Finanzmärkte, 18. Dezember 2012
Angesichts der Geschehnisse auf den Finanzmärkten in unserer Zeit ist Zolas Roman Das Geld von erschreckender Aktualität. Er schildert den atemberaubenden Aufstieg und Fall einer französischen Bank und führt die Finanzwelt des Second Empire exemplarisch vor: den geltungssüchtigen Bankinhaber, die Makler und Spekulanten rund um die Pariser Börse, kleine Sparer und verarmte Adlige, die getäuscht werden und in der finalen Spekulation ihre Renten und die Reste ihres Vermögens verlieren, sowie eine mangelhafte Gesetzgebung, die dem skrupellosen Finanzhai zu viele Schlupflöcher für sein verbrecherisches Treiben lässt. Offensichtlich wird, wie Börse und Bank manipuliert werden und mit welchem Geschick einzelne Profiteure die Illusionen und die Gier des Publikums für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Der Roman ist auch ein großes Sittengemälde und ein Spiegelbild der Gesellschaft seiner Zeit. Man stellt fest, dass diese Epoche hinsichtlich des Finanzgebarens der unseren sehr ähnlich ist. Überdeutlich wird, dass Finanzkrisen nicht vom Himmel fallen, sondern durch klares Fehlverhalten herbeigeführt werden.


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