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Rezensionen verfasst von
Rezens-O-Rama

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MTURE Werkzeug Kettennietdrücker,Kettennieter für Fahrrad Ketten Entferner Werkzeug, schwarz
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Wird angeboten von Mture
Preis: EUR 10,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unpräzisionswerkzeug, 17. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mich bei der Bestellung von den Rezensionen und nicht von der Optik des Werkzeugs leiten lassen, das war anscheinend nicht die beste Wahl. Beide Plastik- bzw. Gummigriffe hinterlassen schon mal keinen guten Eindruck. Der Gummigriff zum Gegenhalten neigt beim Einsatz zum Abrutschen vom Metallkörper des Werkzeugs, der Plastikdrehgriff ist recht kurz (Hebelarm!) und wirkt gefährdet, an seiner Aufnahme von der Spindel zu brechen.

Die größten Probleme bei meinem Werkzeug (wahrscheinlich aufgrund von zu hohen Fertigungstoleranzen, d.h. andere Exemplare dieses Modells können durchaus fehlerfrei sein) sind das Gewinde der Spindel und der Dorn. Die Spindel läuft schlicht und ergreifend nicht auf derselben Achse wie die Rändelschraube zum Gegenhalten und die Kettengliedaufnahme im Werkzeugkörper: Sitzt das Kettenglied perfekt waagerecht und nach unten bündig an seiner Aufnahme und der Niet an der Rändelschraube exakt vor der Bohrung, in die man ihn hineindrückt, setzt der Dorn beim Eindrehen der Spindel nicht mittig auf der anderen Seite des Niets auf, sondern an dessen Oberkante. Drehte man nun weiter, drückte man mit dem Dorn genau auf die Fügestelle von Kettenglied und Niet. Keine gute Idee. Man kann das Kettenglied nur etwas kippen, so dass es auf der Dornseite höher (und damit unten nicht mehr auf der Werkzeugaufnahme) liegt. Das hilft aber auch nur bedingt. Erstens ist der Dorn selbst krumm (den Ersatzdorn habe ich noch nicht ausprobiert), so dass beim Eindrehen durch das Geeier des Dorns sowieso schon ständig Querkräfte auf den Niet wirken. Zweitens wird der Niet bei leicht gekipptem Kettenglied natürlich nicht gerade in die Bohrung der Rändelschraube gedrückt, sondern verkantet in ihr. Beim Eindrehen habe ich jederzeit damit gerechnet, dass der Dorn bricht. Der ist allerdings offensichtlich so butterweich, dass er anstatt zu brechen nur noch ein bisschen krummer und an seiner Spitze direkt bei der Erstanwendung blumenkohlförmig gepresst wurde. Anders der Niet: Schon beim Eindrehen ist die Führungsnase hinten in der Rändelschraube abgebrochen, weil der Niet eben in ihr verkantet. Prima, weil man die Spitze dann hinterher nicht mehr Abbrechen muss? Nein, weil es zeigt, dass da Kräfte wirken, die da nicht hingehören.

Ich hätte das Ding nach dem ersten Ansetzen zur Probe eigentlich direkt zurückschicken sollen. Aber wie es so ist, es ist Sonntagmorgen, das Wetter ist schön, entweder damit oder heute nicht aufs Rad. So wurde meine Kette also zusammengenietet und nach einigem Bewegen des Gliedes klemmte es nicht mehr. Gerissen ist sie bislang auch nicht. Aber trotzdem: Der Niet ist durch das Gewürge mit Sicherheit nicht besser geworden. Heißt: Wenn ich jetzt eine Kette haben will, von der ich weiß, dass sie vernünftig vernietet ist, kann ich mir einen neuen Nietstift und weiterhin einen neuen Nieter kaufen. Einen anderen Nieter. Den Versuch, das Ding zurückzuschicken kann ich mir dabei aber sparen, so mies wie der Dorn jetzt aussieht.

Fazit: Dieses Werkzeug hat mit Präzision überhaupt nichts zu tun. Die Bezeichnung China-Schrott erscheint nach dem Praxistest durchaus angemessen. Nicht weniger als 2 Sterne, weil es ja doch billig war. Nicht mehr als zwei Sterne, weil es dann so extrem billig auch nicht war, und man zu diesem Preis zumindest erwarten konnte, dass man damit wenigstens 10x halbwegs sachgerecht Ketten nieten kann, bevor es dann den Löffel abgibt.


6 Flaschen a 0,5 L Club Mate Tee Clubmate inc. Pfand
6 Flaschen a 0,5 L Club Mate Tee Clubmate inc. Pfand
Wird angeboten von Onlineshop Bormann
Preis: EUR 7,21

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das völlig andere Erfrischungsgetränk für Erwachsene - seit 1924, 7. Januar 2017
Fangen wir an mit der Kontroverse. Auch mir ist sie nicht fremd, ich würde sogar behaupten: Club-Mate schmeckt auf Anhieb wirklich niemandem! Das liegt daran, dass sie sich konsequent so ziemlich allen Erwartungen verweigert, die man an eine Limonade haben kann, und dementsprechend schockierend ist der erste Schluck. Auf dem ebenso eigenwillig wie dilettantisch gestalteten Etikett steht der Slogan "Erfrischend und aktiv", der natürlich völlig absurd ist: Club-Mate ist absolut erfrischend, aber nicht aktiv (Was soll das denn auch heißen? Radioaktiv?). Und der, der Club-Mate trinkt, mag aktiv dadurch werden, aber er wird ganz bestimmt nicht erfrischend davon! Außerdem ist zu lesen: "Der prickelnde Mate-Eistee". Und damit kommen wir der Sache deutlich näher, denn es ist wirklich grundfalsch, Club-Mate als Limonade zu sehen!

Auch ich selbst konnte jahrelang mit dem Zeug nichts anfangen, bis ich dann, mehr oder weniger zufällig, innerhalb von ein paar Wochen einige Flaschen getrunken habe. Da hat es dann plötzlich "Klick" gemacht, tatsächlich ein ganz ähnliches Ereignis, wie der Moment, wo alkoholische Getränke oder Oliven plötzlich schmeckten, anstatt irgendwie grauslig zu sein. Am ehesten würde ich dieses Phänomen mit der Gewöhnung an Äpfelwein vergleichen, über den es heißt, man brauche drei Gerippte hintereinander, bis man begreifen könne, was für ein großartiges Getränk er ist.

Um den Schock etwas abzumildern, möchte ich versuchen, das besagte Erlebnis möglichst detailgetreu zu beschreiben: Der Geruch, der nach dem Öffnen aus der Flasche dringt, ähnelt ein wenig dem von Ginger Ale, hat dabei aber eine dominierend herbe Note von grünem Tee. Im Antrunk knallt erstmal eine massive Überdosis Kohlensäure ins Hirn, wie gesagt, den Erfrischungscharakter kann diesem Getränk niemand absprechen. Die Kohlensäure zerfällt dann in eine abermals Ginger-Ale-artige leichte Süße, die so schnell wieder weg ist, wie sie gekommen war: Der niedrige Kaloriengehalt ist keinesfalls überraschend. Aus der Süße entwickelt sich dann eine feine, sehr zitronige Säure, begleitet von einer recht deutlichen, adstringierenden, teeartigen Herbe, die das eigentliche Aroma des Getränks zutage fördert: Ich würde es am ehesten mit dem Duft von frischem Tabak vergleichen, holzig-würzig, aber durchaus subtil. Auch wenn der böswillige Vergleich mit dem Aschenbecher insofern nicht völlig an den Haaren herbeigezogen ist, weil das Getränk tatsächlich (allerdings frische!) Tabakaromen hat, sind diese Aromen zu keiner Zeit dominant oder gar aufdringlich. Im Nachgeschmack bleibt dann eine leichte, süßliche Würze zurück.

Das Gewöhnungsbedürftige ist für mich nicht die Herbe oder das holzige Aroma, sondern dass der Geschmack viel leichter ist, als man erwartet. Man erwartet mehr Süße, mehr Säure, mehr Eigengeschmack, so wie man es eben von den Rezeptorenbomben, die man überall als Limonade verkauft bekommt, gewöhnt ist. Was diese betrifft, merke ich seit Jahren immer deutlicher, dass sie mir eigentlich zu süß sind - aber ein Getränk mit weniger Zucker ist dann doch erst mal irritierend.

Was den funktionalen Charakter angeht: Club-Mate ist für mich ungeheuer erfrischend und durstlöschend. Den Koffeingehalt merke ich deutlich, die Wirkung entspricht eher der von Tee als von Kaffee, also eher langsam aufbauend, aber länger anhaltend. Ich trinke es aber vor allem, weil es mir inzwischen richtig, richtig gut schmeckt, ich freue mich jedes Mal auf das feine Tabakaroma, die übersprudelnde Kohlensäure, die zitronige Note und die Herbe. Und es ist ein Geschmack, der sich nicht abnutzt. Genau so, wie es bei Kaffee, Tee, Bier, Oliven und dem Äpfelwein ist, und wie es bei Limonaden eben nicht ist: Da hat mich bisher noch jede (mit Ausnahme einer bestimmten, großen Roten) nach einer gewissen Zeit genervt.

So ist dem völlig ungelenken Werbeslogan der Brauerei Löscher ("Club-Mate - Man gewöhnt sich dran!") für dieses spleenige fränkische Traditionsgebräu dann eigentlich doch nicht viel hinzuzufügen. Nur: Vorsicht! Sich dran gewöhnen heißt in diesem Fall, dass man eigentlich jeden Tag Club-Mate trinken möchte. Einfach weil es ein großartiges und völlig unvergleichliches Getränk ist!


alfi 5447253075 Isolierflasche isoTherm Eco Edelstahl aquamarin 0,75 l
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5.0 von 5 Sternen Die endgültige Thermoskanne, 11. Dezember 2012
Eigentlich ist es nicht schwierig zu beschreiben, was diese Kanne ausmacht: Sie hält verdammt gut warm und kalt, hat bei richtigem Gebrauch einen absolut kleckerfreien Ausguss, ist dank einfachem Schraubverschluss ohne bewegliche Teile leicht und gründlich zu reinigen und sie sieht sehr gut aus.

So ist diese Kanne dann auch für mich zu einem Lieblingsteil für den täglichen Gebrauch geworden, von dem ich mich gerne noch lange begleiten lasse, und das für einen wirklich richtig guten Preis. Also: Zuschlagen, ich würde es immer wieder tun!


Kein Titel verfügbar

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine Chance fürs imperialistische Ausland, 10. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaffee Kochen in der Bialetti-Maschine kann zum teuren Vergnügen werden, wenn keine Kaffeemühle vorhanden ist. Meine Bedenken über den Aufwand des Selbermahlens wurden denn auch von einer Kaffeemühle im Bekanntenkreis zerstreut, die vor locker 30 Jahren in der DDR hergestellt wurde. Also habe ich mich gleich auf die Suche nach einem Gerät gemacht, einem neuen wohlgemerkt, und habe mich dank gutem Markenimage, ansprechendem Design und noch akzeptablem Preis für die Bodum-Maschine entschieden. Natürlich war ich als Kind westdeutscher Provenienz überzeugt, dass die Bodum dem Ost-Produkt in jeder Hinsicht weit überlegen wäre. Weit gefehlt: Schon bei der Ergonomie kann die Bodum-Maschine nicht überzeugen.
Bei der Ostmaschine setzt man, nachdem man Bohnen eingefüllt hat, einfach ohne groß hinzusehen den Deckel auf und bringt mit einem Dreh zwei Markierungen an Gehäuse und Deckel übereinander, wonach man auf Knopfdruck mit dem Mahlen beginnen kann. Sie verfügt nämlich über einen Sicherheitsmechanismus mit Hilfe von Elektromagneten und zwei Eisenkernen im Deckel, die es unmöglich machen, die Maschine versehentlich ohne Deckel in Gang zu setzen. Bei der Bodum dagegen, muss schon beim Ansetzen des Deckels darauf geachtet werden, dass die rote Lasche am Deckel, die als Schalterbetätigung fungiert, auf die Vertiefung im Gehäuse ausgerichtet ist. Drehen lässt sich der Deckel bei ungenauem Aufsetzen nur noch schlecht, weil feines Kaffeemehl in den Ecken den Deckel verkanten und verkratzen lässt. Gesichert ist die Maschine dadurch, dass die rote Lasche mit einem kleinen Nippel versehen ist, der nach richtigem Aufsetzen und Druck auf die Lasche den eigentlichen Schalter im Gehäuse betätigt, der winzig und plan in der Gehäuseaussparung für die Lasche angebracht ist. Das bedeutet einerseits, dass die Maschine komplett unbrauchbar wird, wenn der fragile Nippel mal abbricht, andereseits aber auch, dass die Maschine sehr wohl ohne Deckel in Gang zu setzen ist, wenn man den Schalter im Gehäuse mit einem spitzen Gegenstand eindrückt. Erwachsene werden wohl kaum auf diese Idee kommen, allerdings möchte ich über mit Gabeln, Zahnstochern oder Kugelschreibern experimentierende Kinder an dieser Stelle am Besten gar nicht nachdenken.
Das Mahlen selbst gestaltet sich bei der DDR-Mühle ganz einfach. Schalter ein paar Sekunden betätigen, kurz stoppen und erneut drücken, der Blick durch die transparente Oberseite des Deckels genügt um zu erkennen, wann der gewünschte Mahlgrad erreicht ist. Derart simpel geht es bei der Bodum-Maschine nicht zu: Die Durchmischung des Mahlguts während des Mahlens ist unzureichend, sieht der Kaffee auf der Oberfläche so aus, als wäre er perfekt gemahlen, befinden sich weiter unten noch dicke Brocken. Man kommt also nicht umhin, den Kaffee in der Mühle zwischendurch ordentlich durchzuschütteln. Erschwerend kommt dazu, dass der Deckel der Bodum sich statisch auflädt, so dass im geschlossenen Zustand der Blick auf das Mahlgut durch innen am Deckel haftenden Kaffeestaub verhindert wird. Man muss den Deckel im Endeffekt also mindestens einmal abnehmen, um sich vom richtigen Mahlgrad zu überzeugen. Bei jedem Abheben des Deckels fällt aber Kaffeepulver vom Deckel auf die Arbeitsplatte. So lässt sich Kaffee in der Ost-Mühle im Halbschlaf und ohne Sauerei wie gewünscht zerkleinern, dagegen ist es bei der Bodum äußerst schwierig ein Gefühl für den Mahlgrad zu entwickeln, auch nach längerer Übung stellt man immer wieder fest, dass noch einmal nachgemahlen werden muss.
Ein letztes Wort noch zum Design. Ich habe mich für die orangene Variante entschieden, auf jedem, aber auch wirklich jedem Bild, dass man im Internet findet, hat die Maschine einen ziemlich gelblichen Orangeton. Leider wurde in Geschäften im Umkreis keine orange Maschine angeboten, so dass ich sie "blind" bei Amazon bestellt habe und ich war überrascht, als ich die Maschine auspackte: Der Orangeton ist deutlich rotstichiger als auf den Abbildungen im Netz, die ich nicht nur auf einem Computer gesehen habe, was Farbverfälschungen durch ein falsch kalibriertes Display ausschließt. Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt, Produktfotos so zu machen, dass man hinterher auch die Farbe bekommt, für die man sich entschieden hat.
Fazit: Die Mühle erfüllt zwar schon ihren Zweck, ist in ihrer Bedienung aber vergleichsweise nervtötend. In Punkto Materialauswahl/Verarbeitung, Ergonomie, Funktion und Sicherheit kann sie es mit einem Uralt-Ost-Produkt längst nicht aufnehmen. Käufer der orangen Version bekommen einen anderen Farbton als erwartet. Alles in allem sind hier für mich mehr als zwei Sterne nicht drin!

P.S.: Aussergewöhnlicher Gummi- oder Kunsstoff-Geruch ist mir an der Maschine nicht aufgefallen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2012 11:39 AM CET


Tocotronic
Tocotronic
Wird angeboten von DUBOX
Preis: EUR 33,13

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als eins zu eins noch für immer vorbei war, 20. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Tocotronic (Audio CD)
Wie sehr es dieses Album es verdient hat, nichts als den Bandnamen zu tragen, war zu seinem Erscheinen schon spürbar und ist 10 Jahre später mit Gewissheit sicher: Das Weiße ist das endgültige Tocotronic-Album, es ist eine der ganz ganz wenigen Platten die über 10 Jahre hinweg immer und immer wieder in meinen CD-Player wandern, ohne dass es mir langweilig wird, es ist das Manifest der 2. Generation von Tocotronic-Alben, nachdem mit "K.O.O.K." der Übergang von der schrammelnden Slogan-Maschine in unscharfe postrockige Sphären vollzogen waren. "K.O.O.K.", so groß der Schock für einige 3 Jahre zuvor war, war in seiner Ausrichtung doch noch nicht so ganz konsequent, "Let there be Rock" z.B. erinnert noch stark an den klassischen Tocotronic-Song, die Tracklist ist noch prall gefüllt, auch wenn sich mit Stücken wie "Das Geschenk" oder "17" die neue monströse Weite schon deutlich ankündigte.
Auf "Tocotronic" wurde dieser Weg dann wirklich zu Ende gegangen. Rick McPhail war zwar schon dabei, stand auf der Tour mit auf der Bühne, aber trotzdem ist sein Einfluss auf dem Album noch nicht wirklich zu spüren, statt seiner perlenden Gitarren, die ab "Pure Vernunft..." in den Vordergrund rücken, prägen das weiße Album noch die leicht schrägen Licks, die man schon auf K.O.O.K. zu hören bekam, so z.B. am Anfang von "Führe mich sanft" oder "Wolke der Unwissenheit", und die ich seitdem schmerzlich vermisse. Es ist also sofort als ein Album der Urbesetzung zu verorten, auch wenn die auf dem Vorgänger beschrittenen Elektronik-Pfade hier zur Autobahn planiert wurden. In dieser Kombination liegt großer Reiz: Die elektronische Geräuschkulisse verneigt sich mit Posaunen und Trompeten vor den immer noch recht simplen, aber in ihrer Stoigkeit umso standfesteren Instrumentenparts wie vor Monumenten. Lieder wie "Hi Freaks", ein absolutes Herzstück des Albums, lassen durch ebenso entspanntes wie kompromissloses Fließen und Wiederholen Klangräume entstehen, die den Hörer geradezu aufsaugen. Das ewige, monotone Brummen am Beginn von "Free Hospital" nimmt auf den Punkt genau die einerseits bequeme, tiefe aber dann doch irgendwie leicht beunruhigende Gefangenheit vorweg, die den Erzähler später im Lied umtreiben wird. In "Hier ist der Beweis" experimentiert Dirk von Lowtzow zum ersten Mal mit seiner Stimme, indem er die scharfen "s" am Zeilenende sekundenlang weiterzieht, auch das ist wieder Programmmusik. Es wird auf dem Album eine Atmosphäre der Distanz aufgebaut, mit repetitiven Midtempo-Takten, mit voluminösem Raumklang, mit einer Entfernung von lauten Instrumenten zum Geschehen, die man vielleicht als leises Donnern beschreiben könnte. Was hier in der Theorie nach Sterilität klingt, führt in der Praxis genau zum Gegenteil, es umhüllt den Hörer, lässt ihn nicht mehr los, zieht ihn mit und tief in sich hinein.
Eine Tocotronic-Rezension, die auf zig Zeilen ohne Verweis auf die Texte auskommt? Allein das sollte vielleicht als Beleg für die Großartigkeit dieser Platte ausreichen, aber gut: Während die Musik die Texte einerseits perfekt widerspiegelt, Akzente setzt und interpretiert, nimmt sie ihnen doch einen gewaltigen Teil an Schärfe, was zu interessanten Reibungspunkten führt. Klares Thema dieses Albums ist, so unpräzise es dann doch im eigentlichen Text bleibt, der Aufstand, die Konfrontation mit der Gesellschaft. Manche Stücke sind in dieser Hinsicht kleine Blender, "Alles wird in Flammen stehen" bezieht sich nämlich nicht auf Straßenkampf und Chaostage, sondern ist ein lupenreines Liebeslied. Man sieht, die manchmal recht apokalyptischen Ausdrücke wollen oft nicht 1:1 übersetzt werden (wie es dann ja auch in "Neues vom Trickser" 1:1 ausgesprochen wird). Klarer wird die Marschrichtung an der Kritik an der Gleichschaltung in "Hi Freaks" oder "Führe mich sanft", an dem ebenso offenen wie ungewöhnlichen, weil vollkommen resignierten "Protest-Song" "Die Wolke der Unwissenheit", an der für ganze Post-68er-Generationen geltenden Widersprüchlichkeit von Überzeugungen und letztendlichem Handeln in "Das böse Buch" und "Neues vom Trickser", an der Desillusionierung im Anbahnen und Führen von Liebesbeziehungen in "Näher zu dir" und dem großartigen "Schatten werfen keine Schatten", an der Enge und am Trotz des Andersseins in "Hier kommt der Beweis" und "Dringlichkeit besteht immer". Obwohl das der rote Faden ist, der an fast jeder Stelle des Albums an die Oberfläche dringt, bleibt es doch assoziativ und mehrdeutig, wer könnte sagen, ob der Wohlfühleffekt der Holzadern und der Wanduhr in "Free Hospital" für die wahre Auszeit und Entspannung oder die Internierung auf dem Zauberberg oder doch nur für profanes Eingelulltsein steht? Sie sind herzlich eingeladen, weiterzudenken.
Gibt es einen Hit? Am ehesten kommt dafür "This Boy ist Tocotronic" in Frage, das, wie seit "K.O.O.K." für die erste Single üblich, den größten Pop-Appeal mitbringt, sich aber musikalisch klar vom Rest des Albums absetzt. Trotzdem ist es ein sehr schönes Lied, das sich mit seiner wertungsfreien, gleichzeitig unmittelbaren und isolierenden Beschreibung des absoluten "Jetzt"-Erlebnisses dann doch nahtlos in das Album einzufügen weiß.
Bei für Tocotronic-Verhältnisse bis dato ungewöhnlicher starker Konzeptionierung, bei nur noch 13 statt 16+ Stücken, nur noch 60 statt wie zuletzt auf "K.O.O.K." 80 Minuten Laufzeit und einer trotz der Elektronik-Exzesse immer noch auffälligen Schlichtheit könnte man den Eindruck haben, dass "Tocotronic" enger, begrenzter und "kleiner" wirkt, als "K.O.O.K.". Aber genau das Gegenteil ist der Fall, "Tocotronic" kommt mit einer Weite, einer Gewalt, einer Würde, die einen regelrecht wegbläst. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das "Meisterwerk" "K.O.O.K." noch übertroffen werden könnte und war geplättet, als es "Tocotronic" scheinbar mühelos tat.
Das Weiße ist das beste Tocotronic-Album, besser als '"Pure Vernunft wird niemals siegen" oder "Kapitulation", besser als "Schall und Wahn" sowieso, aber es ist nicht zwangsläufig das Beste "to start with". Wer sich eine Tocotronic-Platte besorgen will, weil er "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" aus der Indie-Disco kennt, sollte unbedingt zu "Digital ist besser" oder "Wir kommen, um uns zu beschweren" greifen, wobei bei Letzterem gewarnt sei, dass es zwar unglaublich schnell ins Ohr geht, aber ähnlich flott auch wieder aus dem Kopf ist. Wer die "neuen" Tocotronic nach dem Wandel 98/99 kennen lernen will, sollte ruhig mit dem Album anfangen, mit dem der Wandel begann, nämlich "K.O.O.K.", welches ebenfalls ein sehr, sehr großartiges Album ist. Aber das Weiße kriegen sie nicht mehr getoppt. Wetten?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2013 9:59 AM MEST


Pioneer DEH-8300SD CD-MP3-Tuner (Apple iPod/iPhone Dock, USB 2.0, AUX-In)
Pioneer DEH-8300SD CD-MP3-Tuner (Apple iPod/iPhone Dock, USB 2.0, AUX-In)

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spitzen-Entertainment beim Auffahrunfall, 21. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bewertung dieses Produktes stellt mich vor ein großes Dilemma. Das Autoradio klingt sehr gut, der Einbau war ausreichend einfach und das Gerät hat bislang keine Komplikationen verursacht. Somit also: Super, 5 Sterne? Leider nein, denn ergonomisch ist das DEH-8300SD eine Katastrophe. Man könnte darüber hinwegsehen, weil die Konkurrenz in dieser Hinsicht genauso mies ist, aber in der Hoffnung, dass diese Rezension vielleicht einen ganz kleinen Teil dazu beiträgt, dass es endlich mal besser wird, habe ich mich dagegen entschieden.

Autoradios sind wie AV-Receiver oder Fernseher seit geraumer Zeit vollgestopft mit Computerhardware, es gibt Prozessoren, es gibt Speicher, aber es ist offensichtlich noch keinem der Unterhaltungselektronikhersteller aufgegangen, auch mal das Potenzial dieser Ingredienzien zu nutzen. So ist es mir ein völliges Rätsel, warum das Radio zwar Ordner- und Dateinamen auslesen und anzeigen kann (ID-3-Tags wären natürlich auch schön gewesen, aber solche eigentlich selbstverständlichen Komfortfunktionen wagt wohl kaum noch ein Käufer eines Autoradios zu erwarten), mit seinem Spatzenhirn aber nicht dazu in der Lage ist, die Ordner alphabetisch zu sortieren und nicht nach irgendwelchen keinen Sinn ergebenden Phantasienummern (anscheinend die Reihenfolge ihrer Erstellung beim Kopieren). Wer also Musik auf die SD-Karte nachlädt, findet diese am Ende der Liste wieder, was natürlich bald in heilloses Chaos ausartet. Man hat ja beim Autofahren nichts Besseres zu tun, als meterlange Titellisten mit Drehrädchen zu durchforsten.

Dann ist es im iPod-Betrieb möglich, die Wiedergabe per Tastendruck zu pausieren. Pause- und Stopptasten sind ja absurderweise auch nicht mehr selbstverständlich, genauso wie die Mute-Taste, die verhindert, dass wenn man mal Ruhe haben will, eine halbe Stunde am Lautstärkeregler herumgekurbelt oder sekundenlang auf die Sourcetaste gedrückt werden muss (um das Radio auszuschalten, weil sich der Hersteller die Power-Taste gespart hat). Die Preisfrage ist allerdings, warum die Pausetaste im SD-Betrieb keine Wirkung zeigt!?! Völlig unsinnig!

Apropos Tasten: Wie üblich viel zu wenige, wie üblich viel zu sehr auf Design getrimmt (in diesem Fall also: Function follows Form), deswegen glatt und ohne Hinschauen nicht zu ertasten. Ein Multi-Controller für möglichst viele Funktionen, knackiger Druckpunkt zwar, aber die Mittel(=Enter)position dennoch so kippelig, dass man in 50% der Fälle (Richtig, wir fahren ja Auto, und das bewegt sich, fährt über Bodenwellen...) nicht eine Auswahl bestätigt sondern eine der Richtungspositionen erwischt. Selbstverständlich gibt es keine Stationstasten, wo kämen wir hin. Dafür aber sinnlose Zusatzfunktionen, die wirklich niemand benutzt und ausserdem dermaßen schlecht zu bedienen sind, dass man fünf Minuten nach Lektüre der Bedienungsanleitung nicht mehr weiß, wie es geht. Paradebeispiele: Program Types, Tags. Sinnvoll ist dagegen bekanntermaßen die TA-Funktion, die wie die halb funktioniernde Pausetaste ein ganz popeliges Knöpfchen mit kaum lesbarer Beschriftung abbekommen hat. Leider wird im Display aber nicht angezeigt, ob sie gerade aktiv ist oder nicht. Toll wäre natürlich gewesen, wenn die Hintergrundbeleuchtung der Taste die Farbe wechseln würde, wenn seine Funktion aktiv ist, oder wenn man das Gerät etwa durch eine vernünftige Standby-Funktion dazu kriegen würde, dass TA aktiviert wird, ohne dass man dazu ständig aus irgendeiner der verschiedenen Quellen beschallt werden muss (Klar, man kann auf eine Quelle schalten, die gerade nicht mit Daten gefüttert wird, aber elegant ist das wirklich nicht). Technisch wäre beides problemlos und kostengünstig realisierbar. Stattdessen wird der Käufer lieber mit einem kleinen Autosymbol beglückt. Soll es ihn vielleicht zwischendurch noch mal dran erinnern, dass er im Auto sitzt und sich eigentlich darauf konzentrieren sollte? Knapp daneben, es setzt ihn allen Ernstes darüber in Kenntnis, dass er einen Sender hört, der Verkehrsfunk ausstrahlt. Eine ausgesprochen überflüssige Information, wenn man gerade CD, iPod oder SD hört und die Verkehrsnachrichten verpennt, weil TA mal wieder versehentlich ausgeschaltet ist.

Das Display ist die größte Katastrophe überhaupt. Die Auflösung entspricht einem monochromen Handydisplay der frühen 2000er, sicherlich nicht Stand der Technik, aber ich habe weder ein Oberklasseradio gekauft, noch erwarte ich ein Retina-Display mit 24bit-Farben am Autoradio. Aber Pioneer hat anscheinend nicht eingesehen, dass das Display mittelmäßig ist, und es mit Schriftgrößen, Grau(bzw. Blau-)stufen und vor allen Dingen völlig paradoxen Animationen derartig aufgedonnert, dass es letztendlich ein erhebliches Verkehrsrisiko darstellt. Wichtige (Tracknummer...) Informationen stehen gleichberechtigt neben vollkommen egalen (Samplingrate...), drückt man eine Taste, fliegt animierter Text erst gefühlte Stunden lang über die Anzeige, bevor man weiß, ob das Radio die Eingabe wunschgemäß quittiert hat. Extrem nervig, wenn man auf der Suche nach einem bestimmten Titel durch den gerade wiedegegebenen Ordner (=Album) skipt. Und ja, den gröbsten Anamationsquatsch, der im Auslieferungszustand den Hintergrund vollmüllt (Delfine, DJ-Pult, Undefinierbares) habe ich längst abgeschaltet. Als wäre es noch nicht schwierig genug, verdeckt man, während man am Multifunktionsrad herumfuhrwerkt, je nach Einbauhöhe des Radios mit der rechten Hand das Display komplett. Bedienvorgänge sehen also ungefähr so aus: Multicontroller bedienen, Hand weg, Animation abwarten, lesen, Multicontroller weiterbedienen, Hand weg, Animation abwarten, lesen, undsoweiter, und schlussendlich versuchen, zur Bestätigung die Mitteltaste des Controllers zu treffen (falls man es nicht geschafft hat: Hand wieder weg, Animation abwarten, lesen, Multicontroller wieder an die richtige Stelle navigieren, nächster Versuch). Gesteigert wird der Herausforderungscharakter bei ungünstigen Lichtverhältnissen, denn das Display spiegelt auch noch wie die englischen Kronjuwelen.

Man sieht: Es gäbe Millionen Sachen die man besser lösen könnte: Mehr Tasten, ertastbare Tasten, Stationstasten, Aus-Knopf, durchgängiges Bedienungskonzept evtl. ergänzt durch eine Farb-Anzeige-Logik, Multicontroller mit getrennten Tasten statt Wippe, grandios wäre ein zweiter Drehregler, der nur für die Lautstärke zuständig ist, und und und... Auf der Habenseite (um noch mal etwas Positives zu sagen) sieht das DEH-8300SD tatsächlich sehr gut aus und liest die SD-Karte wirklich schnell ein. Ein schwacher Trost.

Ich wusste was auf mich zukommt (Online-Bedienungsanleitung), es entspricht meinen Erwartungen, es ist beinahe das einzige Radio, was meinen Bedürfnissen entspricht (SD-Karte), vielleicht hätte ich daher auch drei oder mehr Sterne vergeben können. Aber durch seine Versäumnisse ist es trotzdem kein gutes Produkt (besonders für den Einsatz im Straßenverkehr), und so erscheinen mir objektiv betrachtet zwei Sterne als absolut angemessen.

Ein Wort noch an die VW-Fraktion: Das Blau der Anzeigen- und Tastenbeleuchtung unterscheidet sich deutlich von dem des VW-Cockpits, es geht eher in Richtung türkis. "Blau macht glücklich" sollte also kein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung für das DEH-8300SD sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2012 6:16 PM MEST


Bialetti Tutto Crema Milchaufschäumer 6 Tassen mit Doppelsieb für einen stabilen Milchschaum
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der perfekte Milchaufschäumer, 27. Mai 2012
Das durchwachsene Bild an Rezensionen hier scheint mir -es tut mir Leid- zu einem wesentlichen Teil in Anwendungsfehlern begründet zu sein. Zugegeben, ein paar Sachen gibt es bei der Benutzung doch zu beachten. Ich mache es so: Milch bis maximal zur Hälfte in den Topf, auf den Herd, ruhig bei voller Leistung. Ab und zu den Topf kurz vom Herd nehmen und die Milch kurz durchschwenken, ein oder zwei Mal während des Erhitzens reicht. Wenn danach leichter Dampf aufsteigt, nehme ich den Topf vom Herd und stampfe mit dem Einsatz die Milch, je nach gewünschter Konsistenz, etwa 10 bis 30 Sekunden durch. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass man den Schäumer beim Pumpen nicht wieder ganz heraus zieht, sonst spritzt die Milch durch die Küche. Es ist völlig ausreichend, den Schäumer beim Pumpen nur eine knappe Handbreit herauszuziehen, und dann ruckartig und schnell zu pumpen. Dabei geht absolut nichts daneben, und wer lange genug pumpt, bekommt Milch, die so fest ist, dass er Torten daraus bauen kann (was für einen Cappucino ja nun eigentlich gar nicht gewünscht ist). Nach der Benutzung spüle ich den Einsatz SOFORT mit ordentlich heißen Leitungswasser ab, danach ist er im Prinzip sauber. Ich spüle ihn dann doch noch meistens kurz mit Schwamm und Spüli ab, aber so oder so: Es gammelt nix an dem Einsatz, und er lässt sich sehr schnell und einfach säubern. Für mich liegt der Bialletti-Pott in den Kriterien Zubereitungszeit, Qualität des Milchschaums und Reinigungsaufwand klar vor dem Elektroquirl und auch der Dampflanze. Dazu kommt noch der äußerst praktische Umstand, dass die Zubereitung mit kalter Kühlschrankmilch genauso lange dauert, wie das Kaffeekochen mit einer Mokkakanne, wenn man beide zusammen auf die gleiche große Platte stellt. Klare 5 Sterne!


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Helm, der auch getragen wird, 24. Mai 2012
Der Ultrasonic Race sieht in seinem dezenten Schwarz gut aus, und weil die Belüftung prima funktioniert, der Helm leicht ist und die Einstellmöglichkeiten vielfältig und ergonomisch gelöst sind, sitzt er perfekt und ist am Kopf kaum zu spüren. Als ehemaliger chronischer Helm-Verweigerer habe ich nun endlich einen Helm, der mir nicht lästig ist und der immer getragen wird, wenn es aufs Fahrrad geht. Mir ist allein das den Premium-Preis wert!


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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Müll!, 22. Februar 2012
Die Wischer lassen sich leicht montieren (noch besser wäre es aber gewesen, auf das Wischerelement einfach irgendwo "oben" einzustanzen, anstatt den Kunden das Piktogramm für die richtige Montage auf der Verpackung suchen zu lassen), laufen sehr leise und reinigen im Stadtverkehr sehr gut.

Was sie allerdings völlig unbrauchbar macht, ist das Verhalten des Fahrerseitenwischers bei höheren Geschwindigkeiten. Ab etwa 130km/h liegt der Wischer in einem tellergroßer Bereich sozusagen überhaupt nicht mehr auf der Scheibe auf, wodurch sich eine stehende Wasserpfütze bildet, der selbst bei mäßigem Niederschlag und höchster Wischgeschwindigkeit kaum beizukommen ist. Diese Pfütze befindet sich exakt im Blickfeld des Fahrers.

Nicht nur die Qualität des Produktes in Verbindung mit dem exzellenten Ruf des Hauses Bosch ist mir ein Rätsel, es ist mir wirklich schleierhaft, wie ein derart mangelhaftes Teil zum Einsatz im Straßenverkehr zugelassen werden kann. 0 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2013 12:17 PM CET


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Preis: EUR 9,43

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter Kaffee aus der Senseo-Maschine, 28. April 2011
Seit Jahren koche ich ausschließlich Kaffee mit Eco-Pads. Die Vorteile sind schnell aufgezählt: Die Auswahl an Kaffeesorten zur Befüllung ist riesig, der Kaffee ist günstiger, der Kaffee schmeckt wie "richtiger", starker Filterkaffee und wer am Tag nur ein bis zwei Tassen Kaffee trinkt, muss keine halbe Kanne wegschütten.

Zugegeben, die Prozedur muss geübt werden, sonst gibt es keine guten Ergebnisse und Sauerei. Hat man den Bogen aber mal raus, ist das Pad gefüllt und einsatzbereit, lange bevor die Maschine aufgewärmt ist. Das verbrauchte Kaffeepulver lässt sich mit ein wenig Fingerspitzengefühl so im Ausguss entsorgen, dass die Spüle mit ein paar Spritzern Wasser hinterher wieder sauber ist.

Wichtig ist es, das Pad ordentlich voll zu machen. Meine Erfahrung ist: Sobald Luft im Pad bleibt, gibt es nichts als Plörre, weil das Wasser am Kaffee vorbeilaufen kann. Deswegen ordentlich Pulver rein, bis der Deckel kaum noch zugeht. Aber eine Espressomaschine macht man ja auch nicht halbvoll! Zum Befüllen benutze ich übrigens einen Plastikeierlöffel, damit lässt sich das Pulver schnell und präzise ins Pad schaufeln und glattstreichen. Danach auf die Taste für zwei Tassen drücken, damit wird ein normaler Kaffeebecher ausreichend voll und man erhält einen schönen, kräftigen Kaffee.

Übrigens: In den 8 Jahren, in denen ich schon Eco-Pads verwende, benutze ich erst das zweite Pad. Das erste habe ich irgendwann ausrangiert, weil es mir doch etwas ausgeleiert vorkam. Ausserdem werfe ich das Pad regelmäßig mit in die Spülmaschine, danach ist es wieder blitzsauber.

Also: Unbedingt ausprobieren und ein wenig Geduld und Zeit zum Experimentieren mitbringen!


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