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be|es|ha

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Die Müllmafia: Das kriminelle Netzwerk in Europa
Die Müllmafia: Das kriminelle Netzwerk in Europa
von Sandro Mattioli
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige journalistische Arbeit, 12. Oktober 2011
Was die Autoren während ihrer dreijährigen Recherche herausgefunden und streckenweise packend wie in einem Thriller niedergeschrieben haben, ist schier unvorstellbar. Sowohl was das Ausmaß der Kriminalität als auch die Reichweite des internationalen Netzwerkes von Unternehmern, Politikern, Beamten und Mafiosi betrifft, das über Jahrzehnte »gefährlichen Müll«, sprich hochgiftige, teils nukleare Abfälle, verschiffen und versenken oder in Europa und Afrika verbuddeln ließ.
Das Buch ist erschütternd und aufrüttelnd. Es ist eine großartige journalistische Arbeit, in der Fakten und Namen genannt werden und die uns das Ausmaß dessen erahnen lässt, was unter den riesigen »Teppich« unserer Erde und Ozeane gekehrt wurde und dort noch verborgen liegt.


Social Media im Kulturmanagement: Grundlagen, Fallbeispiele, Geschäftsmodelle, Studien
Social Media im Kulturmanagement: Grundlagen, Fallbeispiele, Geschäftsmodelle, Studien
von Karin Janner
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreiche Lektüre für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, 11. Juni 2011
»Social Media im Kulturmanagement« -- hinter dem Buchtitel verbirgt sich der Tagungsband zur stART.10, der zweiten stARTconference zum Thema Kultur & Web 2.0, die im Herbst 2010 in Duisburg stattfand. Das letztjährige Konferenzmotto »Riding the avalanche -- auf der (Social-Media-)Lawine reiten« spiegelt sich auch im Inhalt des Buches wider. Es umfasst praktische Web-2.0-Grundlagen, erfolgreiche Social-Media-Strategien von Kulturbetrieben, neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle und aktuelle Forschungsergebnisse. In der Einleitung und im einführenden Grundlagenteil werden die wichtigsten Netzwerke und Tools der Web-2.0-Welt teils stichwortartig, teils ausführlich vorgestellt. Karin Janners Kapitel »Blog, Facebook, Twitter, YouTube« hält nicht nur das Versprechen seines Untertitels -- Orientierung im Dschungel der Tools -- es bietet darüber hinaus wertvolle Anregungen, wie man die Werkzeuge zur Vermittlung der eigenen Inhalte am sinnvollsten nutzt und kombiniert.

Axel Kopp sorgt mit seinen Beiträgen für einen erhellenden Einblick in den Social-Media-Werkzeugkasten und widmet sich im Kapitel »Facebook für Kulturbetriebe: From Zero to Hero« eingehend dem sagenumwobensten aller Social Networks. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Praxiserfahrung erläutert er ausführlich wie Kulturbetriebe Facebook optimal handhaben können. Informative und kurzweilige Beiträge über den Nutzen geosozialer Netzwerke und die Einbindung von Communities runden den Grundlagenteil des Buches ab.

Die vorgestellten Best-Practice-Beispiele im dritten Teil des Buches vermitteln ergänzend ein anschauliches Bild, wie die vielseitigen Möglichkeiten des Social Web bereits zum Einsatz gekommen sind. Wobei die Spannbreite der Social-Media-Aktiven von bekannten Kulturinstitutionen wie der Bayerischen Staatsoper bis zum Landschloss Zeilitzheim, dem kleinen Kulturzentrum in Franken, reicht. Ein schöner Beweis dafür, dass für eine erfolgreiche Nutzung von Social Media nicht die Größe der Einrichtung, sondern vor allem die persönliche Herangehensweise und das authentische Auftreten in den Netzwerken ausschlaggebend ist.

Der Finanzierungsmethode des Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) und neuartigen Geschäftsmodellen im Web 2.0 widmet sich der vierte Teil des Buches. Ein umfangreicher Themenkomplex, der ausgewogene Betrachtung findet. Die Beiträge vermitteln anschaulich, dass mit Hilfe von Freunden und Unterstützern im Social Web zwar Vieles bewegt und realisiert werden kann, allerdings nicht -- wie es vielleicht scheinen mag -- auf magische Weise oder auf Knopfdruck, sondern nach wie vor durch Überzeugungskraft, überlegtes Handeln und kontinuierliche Arbeit. Es wird aber dennoch klar, dass es dank des Social Web noch nie so einfach war, Gleichgesinnte, Fans und finanzielle Unterstützer für die eigene (Kultur-)Sache zu gewinnen.

Das Gegengewicht zu den Praxiskapiteln bilden die Teile drei und fünf mit theoretischen Grundlagen und Forschungsergebnissen, in denen die Phänomene des Social Web diskutiert und durchleuchtet werden und es um die Frage aller Fragen geht: Bringt das Engagement im Social Web denn wirklich etwas? Unter anderem können Auszüge der Studienergebnisse über das Social-Media-Engagement deutscher Museen und Orchester von Ulrike Schmid und über Social Media im Kulturmarketing von Helge Kaul nachgelesen werden.

Fazit: Das Buch »Social Media im Kulturmanagement« bietet auf kompakte Weise eine umfassende Darstellung aller aktuellen Netzwerke, Tools, Strömungen, Diskussionen und Entwicklungen des Social Web. Es zeigt den Nutzen des Engagements in den Social Media für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen auf und enthält konkrete Beispiele für erfolgreiche Anwendungsmöglichkeiten. Es ist sowohl für den Einstieg ins Thema als auch zur Vertiefung geeignet.


Fettnäpfchenführer Spanien: Wie man den Stier bei den Hörnern packt
Fettnäpfchenführer Spanien: Wie man den Stier bei den Hörnern packt
von Lisa Graf-Riemann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,95

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam und lehrreich, 20. April 2011
Wer sich während eines All-inclusive-Urlaubs nur am Strand der Costa Brava rösten oder sich bevorzugt am Balneario Nº 6 (Ballermann) unseres "17. Bundeslandes" aufhalten möchte, wird mit dem Fettnäpfchenführer Spanien wenig bis nichts anfangen können. Für alle anderen, die für kurze oder längere Zeit nach Spanien reisen und sich im Vorfeld intensiv mit Land und Leuten vertraut machen möchten, ist der Führer ein echter Gewinn.

Autorin Lisa Graf-Riemann, fundierte Spanienkennerin und -liebhaberin, lässt als Protagonisten die Sprachenschülerin Lena und den Programmierer Tom zum Fettnäpfchen-Wetthüpfen über 33 Lektionen antreten. Während Lena in Alicante mit den "kulturellen Eigenarten" ihrer WG-Mitbewohnerinnen zu kämpfen hat, versucht Tom in Madrid, mit den KollegInnen in seiner neuen Firma warm zu werden.

Gemeinsam mit den beiden lernen wir Fettnäpfchen unterschiedlichster Art und Größe kennen und erfahren, dass es nicht nur heikle Gesprächsthemen wie den Stierkampf oder "die" spanische Sprache (dabei gibt es fünf Landessprachen) galant zu umschiffen gilt. Nein, selbst Händeschütteln zur Begrüßung kann, ebenso wie aufmerksames Zuhören während eines Gesprächs, in Spanien unter Freunden zu Irritationen führen. Weil man sich dort mit Küsschen begrüßt und während einer Unterhaltung möglichst oft sein Interesse mit lebhaften Zwischenrufen zum Ausdruck bringt.

Die vielen peinlichen Situationen nicht selbst durchleben zu müssen, sondern bei kurzweiliger und genüsslicher Lektüre aus dem Lesesessel heraus betrachten zu dürfen, stellt -- wie ich finde -- einen unschätzbaren Wert dar. Der Fettnäpfchenführer bietet sichereres Geleit durch alle möglichen und unmöglichen Alltagssituationen, darüber hinaus jede Menge Wissenswertes aus allen Bereichen der spanischen Sprache und Kultur, ein Glossar, einen handlichen, doppelseitigen Kurzführer mit je 10 Dos and Don'ts, Aussprachehilfen und ein abschließendes Spanienwissen-Kapitel, mit dem wir selbst bei Günther Jauch bestehen könnten.

Ich habe nicht nur die unterhaltsame Lektüre sehr genossen, sondern als absolute und oft gereiste Spanienliebhaberin noch sehr viel Neues gelernt.


Donaugrab (Oberbayern Krimi)
Donaugrab (Oberbayern Krimi)
von Lisa Graf-Riemann
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, unterhaltsam, berührend -- nur leider zu kurz ;-), 4. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Donaugrab (Oberbayern Krimi) (Broschiert)
»Eine schöne Leich« wie in ihrem Erstling ist es diesmal wahrlich nicht, die Lisa Graf-Riemann uns in ihrem zweiten Oberbayern Krimi »Donaugrab« präsentiert. Nicht mal ein idyllisches Plätzchen hat sich die Autorin für ihr zweites Opfer ausgesucht, nein: Es wird aus dem Auffangbecken des Donaukraftwerks geborgen. Gerade aus dem Urlaub nach Ingolstadt zurückgekehrt, wird Kommissar Meißner durch diesen Fall rasch wieder in den Ermittlungsalltag hineinkatapultiert, der ihn und sein Team diesmal ins Ingolstädter Schulmilieu führt.

Die Aufklärung des Falls gestaltet sich nicht nur wegen der vielschichtigen Schulproblematiken (Leistungsdruck, schwierige Situationen im Elternhaus, fehlende Wertschätzung) schwierig, sondern vor allem, weil am »Tatort Schule« Schlag auf Schlag weitere Straftaten begangen und besorgniserregende Entdeckungen gemacht werden. Selbst nach Feierabend kennt die Autorin keine Gnade für ihren Kommissar Meißner. Sein Privatleben hält den gebeutelten Ermittler emotional ebenfalls sehr auf Trab.

Graf-Riemann versteht es meisterhaft, die vermeintliche oberbayerische Idylle mit der Realität zu kontrastieren, in der Gewalt in unterschiedlichen Formen auch in Ingolstadt zum (Schul-)Alltag gehört. Gekonnt führt die Autorin Ermittlungsteam und Leserschaft auf falsche Fährten, in brenzlige Situationen und spannende Verfolgungsjagden. Angesichts der teils »großstädtischen« Themen, mit denen sich die Ingolstädter Ermittler/innen plötzlich befassen müssen, wirken sie teilweise auch hilflos und ein wenig überfordert.

Der Autorin gelingt es mit »Donaugrab« erneut, mehr als einen bloßen Regio-Krimi zu schreiben. Graf-Riemanns Kriminalgeschichten erwachsen aus wichtigen gesellschaftlichen Themen, die ihr -- genauso wie Land und Leute -- spürbar am Herzen liegen. Sie ist eine sehr genaue Beobachterin von Charakteren, Milieus, Stadt und Landschaften und lässt sie durch ihre bilderreiche Sprache lebendig werden. Dabei erzählt sie so detail- und kenntnisreich, spannend, humorvoll und teils anrührend, dass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird. Ich hätte ihr gerne auch noch länger zugehört. Allein, die Autorin beliebte, just im spannendsten privaten Moment ihres Heldens den Vorhang fallen zu lassen. Das sei ihr nur verziehen, weil ihr rasantes Schreibtempo bald auf den 3. Meißner-Krimi aus TATLINS DOG (Ingolstadt) hoffen lässt ;-)


Magisches Oberbayern: Wanderungen zu Orten der Kraft
Magisches Oberbayern: Wanderungen zu Orten der Kraft
von Dorothea Steinbacher
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist ein Gewinn, 18. September 2010
Obwohl ich in Oberbayern schon häufig bezaubernde Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht habe, ahnte ich nicht, was es mit der Magie Oberbayerns wirklich auf sich hat. Das weiß ich erst, seit ich mich von Dorothea Steinbacher an die magischen Kraftorte führen ließ, die sie in ihrem wunderbaren Buch "Magisches Oberbayern" beschreibt.

Mit großer Begeisterung bin ich ihr auf den Wanderungen gefolgt, die sie für ihren umfassend recherchierten Führer ausgewählt hat. Man merkt gleich, dass man von einer ausgewiesenen Expertin an die Hand genommen wird, die aus einem riesigen Erfahrungsschatz schöpft. Was sie zu berichten weiß, ist gleichermaßen faszinierend und beeindruckend und zeugt von der großen Vertrautheit der Autorin mit Historie, Flora und Fauna der Region.

Dank Dorothea Steinbacher habe ich unter anderem vom Schicksal der einzigen bayerischen Moorleiche Rosalinde erfahren. Außerdem kenne ich jetzt auch die magischen Orte der bayerischen Landeshauptstadt und weiß, warum um die Münchner Frauenkirche ständig ein garstiger Wind weht.

Allen Liebhabern Oberbayerns - und denen, die es werden wollen - kann ich den Führer für die Planung der nächsten Ausflüge und Urlaube wärmstens empfehlen, denn er enthält neben den spannenden Geschichten um die Kraftorte Oberbayerns detaillierte Routenbeschreibungen mit genau beschriebenem Verlauf, Anforderungen, Alternativen und Einkehrmöglichkeiten, die sofort Lust darauf machen, die magischen Orte Oberbayerns zu erkunden. Wobei das Buch nicht nur für Wandervögel eine spannende Lektüre ist. Es ist so interessant geschrieben, dass es auch für Couchpotatoes ein Gewinn ist.


Eine schöne Leich
Eine schöne Leich
von Lisa Graf-Riemann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als ein spannender Regio-Krimi, 13. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine schöne Leich (Taschenbuch)
»Eine schöne Leich« ist ein flüssig geschriebener Krimi, in dessen Handlung ich geradezu hineingezogen wurde. Kommissar Meißner und seine Kollegen durchleben im beschaulichen Ingolstadt eine ereignisreiche Woche, in der sie nicht nur einen rätselhaften Mordfall sondern auch noch private Probleme zu bewältigen haben. Von Anfang an fühlte ich mich wie hineinkatapultiert in diese Geschichte, gefesselt von den Geschehnissen und gespannt darauf, welche Wendung die Ereignisse nehmen würden. Ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Je größer die Verzweiflung des Kommissars darüber wurde, es scheinbar mit lauter unschuldigen Tatverdächtigen zu tun zu haben, desto ungeduldiger wurde auch ich, endlich zu erfahren, wer die schöne Roxanne denn nun auf dem Gewissen hat. Ein fesselnder Krimi mit einer ebenso überraschenden, wie - im Nachhinein - naheliegenden Auflösung.

Lisa Graf-Riemann verfügt nicht nur über sehr umfassende Orts- und kriminalistische Detailkenntnisse, sie kennt vor allem das Leben in all seinen sonnigen und düsteren Facetten. Ihr Oberbayern Krimi ist daher auch viel mehr als das. Neben der raffiniert konstruierten Kriminalhandlung ist ihre Geschichte zugleich eine sehr fein beobachtete Milieustudie, getragen von der ganz eigenen, bildreichen und ausdrucksstarken Sprache der Autorin. Es ist ein vielschichtiges Buch mit düsteren Sujets, das gleichzeitig mit poetischen, lebensphilosophischen und auch humorvollen Momenten versöhnt. Toll gemacht und sehr empfehlenswert.


Homeoffice: Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement
Homeoffice: Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement
von Gudrun Sonnenberg
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Heimvorteil richtig nutzen, 8. Februar 2010
Die Autorinnen haben einen patenten Ratgeber vorgelegt, an dem ich sehr schätze, dass er - im Gegensatz zu anderer Selbst- und Zeitmanagementliteratur - besonders passgenau auf die Situation im Homeoffice zugeschnitten ist und den Fokus exakt auf die spezifischen Problemzonen richtet, wie z. B. Abgrenzung von Berufs- und Privatleben (Stichwort »Du bist doch zu Hause!«), effiziente Tages- und Wochengestaltung durch effektives Zeit- und Selbstmanagement (inklusive des wichtigen Kapitels »Wie Sie zur Ruhe kommen und dann wieder in Gang«), gleichberechtigte Gewichtung von privaten und beruflichen Zielen (Stichwort: Gut für sich sorgen)

Die aufgezeigten Lösungswege für die typischen Homeoffice-Gefahrenzonen sind ebenso kompetent wie pragmatisch. Aus meiner Sicht ist der Ratgeber auch für diejenigen eine Bereicherung, die schon länger im Homeoffice arbeiten. Vor allem wegen der Passagen, in denen es um die »Königsdisziplin« der Heimarbeitenden geht: Motivation und Eigenlob. Kurz: Sich selber Gutes tun und sich guten Gewissens regelmäßig auf die Schulter zu klopfen. Die Autorinnen erweisen sich nicht nur in den entsprechenden Motivationskapiteln als anspornende Mutmacherinnen. Durch die klare und übersichtliche Auflistung und Erläuterung der vielfältigen und unterschiedlichsten Anforderungen, die die Arbeit im Homeoffice mit sich bringt, wird zukünftigen Homeworkern offenbart, was sie erwartet und alten Hasen wird deutlich vor Augen geführt, was sie neben der »eigentlichen« Arbeit alles leisten. Mit ihren praktischen und praktikablen Tipps zeigen Birgit Golms und Gudrun Sonnenberg auf, wie man den Heimvorteil effektiv für sich nutzen kann und machen ganz unprätentiös (wieder) große Lust auf das Arbeiten im Homeoffice.

Mein Fazit: Guter Rat, der nicht teuer, sondern geradezu geschenkt ist!


Regenmord: Roman
Regenmord: Roman
von Berndt Schulz
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aus der Wurstfabrik, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Regenmord: Roman (Taschenbuch)
Der Kritik von Dancer "JH" kann ich mich nur anschließen, auch wenn ich nicht aus Fulda komme. Ich habe das Buch bei einem Besuch von Kloster Eberbach erstanden, wo während der Klosterführung schon dezent auf die Übertreibungen im Buch hingewiesen wurde. Die geschilderte Überschwemmung im Kloster ist aber noch das Harmloseste. Dieser Krimi erinnert mich stark an Leberwurstherstellung: Alles, was nach der Schlachtung rumliegt und noch nicht anderweitig verarbeitet wurde, wird noch schnell in die Maschine geschmissen und verwurstet. So findet sich auch in dieser Krimi-Wurst ausnahmslos alles, was rund um Kloster Eberbach verwertbar ist. Umberto Eco, Weinversteigerung, Rheingau Musik Festival, Irrenanstalt, Geheimbünde, Kirche, Nazis. Kurz:
alles was der Fremdenführer so an Geschichte(n) hergibt. Dann noch reichlich hölzerne Dialoge dazu, hier und da ein paar Anschlüsse, die nicht stimmen - es gibt ja auch grobe Leberwurst.
Ein Lektorat hätte dem Buch sicher gut getan. Und wenn es nur die die werdende Mutter vor Alkohol- und Zigarettenkonsum bewahrt hätte. Tja, in meinen Augen war der Kauf ein Satz mit 'x': War nix. Da hätte ich im Klosterladen besser ins Wein- statt ins Buchregal gegriffen.


Heinz Erhardt - Seine Lieder
Heinz Erhardt - Seine Lieder
Preis: EUR 19,98

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Wille alleine reicht manchmal nicht ..., 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Heinz Erhardt - Seine Lieder (Audio CD)
Runder Geburtstag und bunt zusammengewürfelte Partygesellschaft ... das hat mir schon zu Denken gegeben, aber ich bin schließlich dem Reiz des Ungewohnten erlegen und wollte "Heinz Erhardt seine Lieder" ;-) in dieser Besetzung hören.

Dabei liegt die Gefahr runder Geburtstage ja darin, dass nicht nur die "liebe Verwandtschaft" kommt, sondern auch der Bürgermeister, der Landrat, der Sparkassendirektor und der junge Kommunalpolitiker und die müssen oder wollen alle eine Rede halten.

Bei dieser Geburtstagsfeier ist es nicht anders: Einige Vortragende fühlen sich hörbar unwohl, andere ergeben sich in ihr Schicksal und versuchen, tapfer durchzuhalten und wieder andere, den Komiker eingeschlossen, liefern ihre Beiträge routiniert ab. Alles ganz hübsch und "die Musi" in Gestalt der NDR Big Band spielt auch durchweg sehr schön dazu.

Trotzdem kam ich mir vor wie Alice im Wunderland bei der verrückten Teegesellschaft: Peter Maffay schwebt mit "seinem Mädchen" in psychedelischen Sphären als hätte er zu lange an Alices "Trinke mich!"-Flasche genippt und für Sebastian Madsen scheint die Erhardtsche Art und Weise sich zu fragen "Bin ich verliebt?" aus einem schon sehr lange zurückliegenden Jahrhundert zu stammen.

"Fräulein Mabel" war zuletzt bei Götz Alsmann in sehr guten Händen ("Tabu!", 2003) und hat sich nun wieder einem reiferen Jahrgang in Gestalt des gemütlichen Bill Ramsey zugewandt. Wahrscheinlich hält Alsmann deshalb hektisch in der "Straßenbahn" Ausschau nach seiner neuen Flamme. Beide Interpretationen sind leider kein großer Gewinn für Erhardts Schöpfungen.

Die Tippmamsell aus der "Luisenstraße 13" wurde von Hanns Dieter Hüsch und (schon wieder!) Götz Alsmann ("Zuckersüß", 1999) schon so glaubhaft angeschmachtet, wie Uwe Ochsenknecht das bei bestem Willen niemals hinbekommen wird und auch "Das Märchen vom Muselmann" lasse ich mir beim nächsten Mal lieber wieder von seinem Verfasser selbst erzählen.

Lobend hervorzuheben sind allein die Überraschungsknaller:
Stefan Gwildis, der mit Erhardts Lyrik offensichtlich sehr viel anfangen kann. Schon beim "Lehn-Lied" ist er ganz in seinem Element. Und bei "Der Einsame (Abend)" habe ich das Gefühl, das Lied ist für ihn gemacht, das hat er ganz und gar verinnerlicht und er zaubert daraus eine seiner genialen Soul-Interpretationen. Bei anderer Gelegenheit gespielt, würde niemand ahnen, wem wir diese Lieder zu verdanken haben.

Erfrischend ist es auch, dem Duo Becker/Krumbiegel beim Versuch, sich nicht aufzuregen zuzuhören und Joja Wendts Üben des "sauschweren" Erhardt Klavierstücks Perpetuum mobile hat sich ebenfalls ausgezahlt.

Ich will niemanden abhalten, sich selbst auf den Weg ins Wunderland zu machen. Zur Komplettierung einer Erhardt-Sammlung mag diese Tribute-CD sich anbieten. Ihr Erwerb schließt im Übrigen auch noch eine Making-of-DVD ein, die allerdings zu meiner großen Enttäuschung nicht über das hinaus geht, was es ohnehin im Internet bereits zu bestaunen gibt (auch dafür gibt's weniger Sternchen!).

Allen anderen, die den Komponisten Erhardt kennenlernen möchten, kann ich nur den Tipp geben: haltet euch an das Original. Guter Wille alleine reicht eben meistens nicht oder wie schon Duke Ellington und Irving Mills erkannt haben: "It don't mean a thing if it ain't got that swing" ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2012 12:45 PM MEST


Der Multikulti-Irrtum - Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können
Der Multikulti-Irrtum - Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können
von Seyran Ateş
  Gebundene Ausgabe

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das sollte Pflichtlektüre werden, 4. Juni 2008
vor allem für Politiker ...

Ich bin von Seyran Ates' klarer Sprache und eindeutiger Stellungnahme beeindruckt. Ihre Darstellungen sind ausgewogen, ihre Meinung fundiert und praxiserfahren, bei ihr wird nicht schwarz-weiß-gemalt und über einen Kamm geschoren.

Ich habe Seyran Ates bei einer Diskussionsveranstaltung in meiner Heimatstadt erlebt, bei der die Zeit leider fast nur für die Problemdarstellung reichte. Ihre Lösungsvorschläge kamen in der anschließenden lebhaften Diskussion nur ansatzweise zur Sprache.
Deshalb wollte ich unbedingt ihr Buch lesen. Hier gibt es sehr viele vernünftige Vorschläge für die Lösung der vielschichtigen Problematik und deshalb sollte dieses Buch jedem Abgeordneten in die "Schultüte" gesteckt werden.

Nur eines bedrückt mich sehr - da mag man zu Frau Ates und ihren Ansichten stehen wie man will -: dass sie öffentliche Auftritte nur mit Polizeischutz wahrnehmen kann, dass ihr Leben bedroht wird und sie zu einem Leben in Anonymität gezwungen ist, nur weil sie ihre Meinung sagt!


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