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Rezensionen verfasst von
Frank Peter Schultze "fpschultze"

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Careless Love
Careless Love
Preis: EUR 6,99

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühlsechter Blues, 4. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Careless Love (Audio CD)
Liebe Leute, Madeleine Peyroux' Stimme wird auch Euere Seele berühren, und sie wird Euch zu Tränen rühren. Was für ein Talent.


We Want Miles
We Want Miles
Preis: EUR 9,87

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Miles in topform, begleitet von starker Rhythmusgruppe, 2. September 2004
Rezension bezieht sich auf: We Want Miles (Audio CD)
Das absolute "Dream Team" dieses Live Albums sind Marcus Miller (b) und Al Foster (dr). Die beiden zaubern - auch in den langsamen Stücken - einen unglaublichen Groove, der in Punkto Variantenreichtum und Dynamik das Team der 70er-Jahre (Michael Henderson + Al Foster) um Längen in den Schatten stellt. Miles Davis geht bei dieser kraftvollen Drum/Bass-Vorlage nicht die Puste aus. Besonders in den offen gespielten Passagen hat er einen genialen, kraftvollen Sound. Mit Dämpfer spielt der damals 55-jährige Trompeter betont lyrisch. Das von Davis-Fans so geliebte Spiel mit Ton und Pause ist voll ausgewogen. Dies zeigt sich besonders in dem 20-minütigen Gershwin-Stück "My Man's Gone Now". Der manchmal etwas zu laut und plump nach Heavy Metal klingende Mike Stern (g) überzeugt in den clean gespielten Passagen. Bill Evans (s) kommt auch sauber rüber und klingt manchmal etwas auffällig nach Coltrane. Insgesamt eine der besten Miles Davis "Working Bands". Die Chemie stimmt. Wegen der unausgewogenen Abmischung (teilweise viel zu laute Gitarre) und Tonqualität muss leider ein Punkt abgezogen werden. Ansonsten perfekt.


Miles Davis: Die Autobiographie
Miles Davis: Die Autobiographie
von Quincy Troupe
  Taschenbuch

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochinteressant, 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Miles Davis: Die Autobiographie (Taschenbuch)
Miles Davis ist bis heute einer der bedeutendsten Jazzer. Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt sich das Lesen seiner Autobiographie. Die eine Leserin oder der andere Leser wird sich sicherlich an die häufig recht derbe Sprache des Trompeters gewöhnen müssen. Nicht nur die "Sprache der Straße" sondern auch das betont coole Auftreten nutzte Miles Davis als Fassade zur Kaschierung seiner Schüchternheit und Ängste. Dieser arme Mensch war einfach unfähig, Gefühle zu zeigen. Emotionen konnte er nur durch seine Musik ausdrücken. Miles Davis' Trompete war sprichwörtlich sein Ventil. Vielleicht hätte er ohne seine charakterlichen Defizite niemals diese musikalische Größe erreicht...


Somethin' Else
Somethin' Else
Wird angeboten von Bessere_Musik ( 12-24 Tage Lieferzeit aus Kalifornien)
Preis: EUR 21,97

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miles zu Gast in der Band seines Altsaxophonisten, 28. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Audio CD)
Das Blue Note-Album "Somethin' Else" wurde nur wenige Tage nach der letzten Session für Miles Davis' "Milestones" aufgenommen. Der seinerzeit kaum etablierte Julian 'Cannonball' Adderley war (neben John Coltrane) als Saxofonist im Miles Davis-Sextett engagiert. Es gilt als Kompliment des Trompeters an seinen Altsaxofonisten, dass er sich als sein Sideman für die "Somethin' Else"-Session verpflichtete.
Natürlich trägt "Somethin' Else" zu großen Teilen Miles Davis' Handschrift. So werden beispielsweise die Themen der ersten beiden Titel - das wunderschöne "Autumn Leaves" und "Love For Sale" - von ihm angespielt und nicht von Cannonball. Angeblich war es auch Miles Davis, der "Dancing In The Dark" als Cannonballs Balladenfeature auswählte. (Möglicherweise konnte Cannonball sich nicht gegen seinen Arbeitgeber durchzusetzen...)
Das Resultat kann sich auf jeden Fall hören lassen. "Somethin' Else" zählt zu meinen meistgehörten Jazz-Alben. Nicht nur Cannonball und Miles sondern auch Hank Jones (p), Sam Jones (b) und Art Blakey (dr) zeigen sich in Bestform. Der Parker geschulte Cannonball überzeugt durch bluesigen, vollen Ton.
Allein der Titel "Autumn Leaves" lohnt den Kauf dieser CD.


IT-Projektmanagement kompakt (IT kompakt)
IT-Projektmanagement kompakt (IT kompakt)
von Pascal Mangold
  Taschenbuch

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre - auch für Projekt-Mitarbeiter, 24. Juli 2004
Einige Projekte (IT-Umfeld), in denen ich mitgewirkt habe, ließen mich zunächst am gesunden Menschenverstand der leitenden Beteiligten und später am eigenen Verstand weifeln. Um mir ein besseres Urteil erlauben zu können, habe ich nach einer (auch für einen "Techniker") leicht verständlichen Lektüre Ausschau gehalten.
Meine Wahl fiel aufgrund der hervorragenden Rezensionen auf "IT-Projektmanagement kompakt". Nach dem ersten Lesen schließe ich mich den Bewertungen meiner "Vorredner" an. Das Buch ist aus den folgenden Gründen sehr empfehlenswert:
- Es behandelt das Thema (aus meiner Sicht) umfassend, bleibt dabei aber "kurz und bündig".
- Es klärt über die üblichen Fehler/Fallen auf, und zeigt wie man diese verhindert/umgeht.
- Es ist reich an Beispielen.
- Es ist dank des lebendigen und mit Witz gewürzten Schreibstils leicht zu lesen.
Wenn alle an einem Projekt beteiligte Personen dieses Buch vor dem Projekt-Start lesen und beschließen danach zu "leben", wird dieses Projekt nicht "aus dem Ruder" laufen sondern bei Einhaltung des Budgets und aller Qualitätskriterien termingerecht abgeschlossen werden.


Mafia
Mafia
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 34,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Taxifahrer zum Mafioso, 17. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Mafia (Computerspiel)
Zufälle können ein Leben verändern. So auch das Leben des Taxifahrers Tom, der in einer Nacht zwei Gangster des Salieri-Clans zur erfolgreichen Flucht verhilft. Don Salieri ist sehr dankbar und verspricht Tom Hilfe, wenn er sie braucht. Tom ist die Mafia allerdings nicht ganz geheuer. Nachdem allerdings ein paar Tage später zwei Gangster eines mit Salieri verfeindeten Clans sein Taxi demolieren, sieht er in der Hilfe des Dons den einzigen Ausweg. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Tom bekommt ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann und tauscht die verlorene Existenz gegen einen Job als Salieris Fahrer. Nachdem sich Tom in ersten Aufträgen auch im Umgang mit diversen Waffen bewährt hat, gewinnt er das volle Vertrauen der Familie. Dieses Vertrauen erneuert Tom in zahlreichen Missionen, die er teils alleine und teils im Team erfüllt. Doch Tom kommt an einem Punkt, an dem er dieses Vertrauen aus moralischen Gründen - er soll einen Freund liquidieren - brechen muss. Er lässt ihn am leben und kann dies verheimlichen, aber über kurz oder lang wird er ein Verfolgter der Salieris. Tom sieht als letzten Ausweg nur noch einen Deal mit der Polizei. Er bietet sein Insider-Wissen zugunsten Straf-Freiheit an...
Die Missionen des Spiels sind Rückblenden in Toms Vergangenheit. Während Tom einem Bullen sein Leben als Gangster erzählt, "lebt" der Spieler dies aus Toms Schulterperspektive nach. Eine neue Mission beginnt meistens als Besprechung in einem Hinterzimmer von Don Salieris Bar - je nach Mission entweder mit Salieri unter vier Augen oder als große Runde mit dem Don, dem Consiglieri Frank sowei den Gangstern Paulie und Sam. Die Missionsziele sind z.B. bewachte Luxuskarossen klauen, "Denkzettelverpassen", Liquidieren, Whisky-Ladungen heil ins Lager bringen usw. Meistens ergeben sich im Laufe einer Mission überraschende Wendungen, so dass garantiert keine Langeweile aufkommt. So lautet z.B. ein Auftrag, im Hotel Corleone (nette Anspielung auf "Der Pate") zwei Personen zu liquidieren und das Büro zu sprengen. Wer glaubt, dass es danach gleich geschafft ist, der irrt. Zunächst gilt es bei der Flucht über die Dächer der Nachbargebäude des Hotels tapfer alle Polizisten auszuschalten. Anschließend gelangt man über den "Luftweg" auf das Dach einer Kirche, in sich der gegnerische Mafia-Clan gerade von einem ausgeschiedenen Mitglied seiner Familie verabschieden. Auch hier kommt man erst raus, wenn dafür gesorgt hat, dass alle anwesenden Mafiosi ihrem verstorbenen Freund Gesellschaft leisten können. Vor der Kirche parkt ein Leichenwagen, den man schleunigst zur Flucht nach Salieris Bar klauen sollte. Das wird keine Spazierfahrt, denn die Polizei der ganzen Stadt ist alarmiert...
Für Gelegenheitsspieler könnte "Mafia" etwas zu schwer sein, weil man sich erst noch eine Flucht- und Verteidigungstechnik aneignen muss, um die einzelnen Missionen zu überstehen. Es gibt keine mir bekannten (bzw. funktionierenden) Cheatcodes, d.h. man muss da wirklich durch. Einzige Hilfe sind sparsam platzierte Verbandskästen, in denen man "Lebenspunkte" für die nächste zu Hürde findet.
Das Szenario ist einfach nur genial. Die Entwickler von "Mafia" haben eine amerikanische Kleinstadt der 30er Jahre namens "The City Of Lost Heaven" kreiert. Die an einem See oder Meer gelegene Stadt (es gibt mehrere Brücken und einen Tunnel) besteht aus mehreren Stadtteilen mit ihren characteristischen Merkmalen (Arbeiter- und Bonzenviertel, "China Town", "Downtown", "Little Italy" usw.) Die Stadt hat ein richtiges Eigenleben. Es fahren KFZ (etwa 50 verschiedene Modelle) und LKW sowie Straßenbahnen. Außerdem bewegen sich je nach Stadtteil mehr oder weniger Personen zu Fuß durch die Stadt. (Die Personen kann man übrigens auch ansprechen, wobei die Antwort meistens "Ich hab' keine Zeit." oder "Lass mich in Ruhe" ist - typische Stadtmenschen.)
Es empfiehlt sich, "Mafia" erst einmal als Taxifahrer im Modus "Freie Fahrt" zu spielen. "Freie Fahrt" ist ideal, um "The City Of Lost Heaven" kennenzulernen und ohne Missionserfolgsdruck die diversen Techniken zu erlernen (Fahren, Verfolger/Polizei abschütteln, Volltanken, Auto reparieren, Benutzen von Waffen usw.) Eine genaue Ortskenntnis der virtuellen Stadt kann von Vorteil sein, wenn man Verfolger abgeschüttelt hat und seinen Wagen in einem Schlupfwinkel parken möchte.
Fazit: Ich kenn nicht sehr viele Spiele. Es fehlen mir also die Vergleiche. Trotzdem gebe ich 5 Punkte. Die Story ist super. Die Grafik (3D) ist super. Die Missionen sind spannend und unterhaltsam. Hier waren wirklich Perfektionisten am Werk. Dies zeigt sich in der Liebe zum Detail. Selbst die Musik ist besser als mancher Film-Soundtrack. Ich hoffe es gibt bald einen zweiten Teil...


Feels Like Home
Feels Like Home
Wird angeboten von A ENTERTAINMENT
Preis: EUR 7,64

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufwachen!, 14. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Feels Like Home (Audio CD)
Ehrlich gesagt hatte ich nicht nur gehofft sondern fest damit gerechnet, dass das neue Album der Pianistin mit der hauchigen Stimme ein bißchen jazziger als "Come Away With Me" wird. Nun, mit meiner Erwartung lag ich ziemlich daneben: Norah Jones' und ihre Band ist auf "Feels Like Home" noch ruhiger und noch Country-mäßiger - leider zu Lasten des Bannes, in den mich die Songs der Debut-CD zogen.
Es ist unverkennbar eine Norah Jones-CD. Sie singt besser. Die Band ist besser. Irgendwie ist alles besser. Aber es fehlt einfach das gewisse Etwas.
Möglicherweise ist "Feels Like Home" eine dieser CDs, die erst mehrere Jahre im Regal verstauben müssen, um dann mehr oder weniger per Zufall den Weg in den CD-Player zu finden und dann ständig zu laufen...


Jazz - A Film By Ken Burns (4 DVDs) [UK IMPORT]
Jazz - A Film By Ken Burns (4 DVDs) [UK IMPORT]
DVD ~ Louis Armstrong

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jazzgeschichte - für die Masse, nicht für Kenner, 10. Dezember 2003
Nachdem ich mehrere Male zufällig in eine TV-Ausstrahlung eines der zwölf Teile reingezappt hatte und jedesmal anschließend mehr wollte, habe ich schließlich den DVD-Schuber von "Jazz - A Film By Ken Burns" angeschafft.
Nun, für mich war das der erste Ausflug in die Vergangenheit des Jazz. Daher kann ich nicht beurteilen, ob die von Burns erzählte(n) Geschichte(n) tatsächlich so stattfand(en) oder nicht. Burns präsentiert die Entwicklung des Jazz von den Anfängen (Gumbo) bis zum Anfang der 70er Jahre (Fusion) sehr detailliert: Anekdoten und Erklärungen von Zeitzeugen bzw. Veteranen, die selbst mit den heutigen Vorbildern auf der Bühne standen oder zusammengelebt haben, verleihen dem Film eine stark authentische, glaubwürdige Note. Außerdem spart der Erzähler nicht an Zitaten. Darüber hinaus werden die besprochenen Jazz-Epochen durch liebevoll ausgewählte Bilder, Filmschnippsel und "Hörproben" untermalt. "Jazz" wurde offensichtlich mit sehr viel Sorgfalt produziert, denn die Summe dieser visuellen und akustischen Eindrücke ergeben einen unwiderstehlichen Cocktail, der einen das Gefühl des Blues, Swing, oder Bebop wirklich erahnen lässt.
Was mich allerdings enttäuscht hat: Die Jazzgeschichte ab 1970 bis zur Gegenwart wird bis auf die Darstellung grober Details links liegen gelassen. Es wird zwar bspw. auf Miles Davis als Erfinder des Fusion eingegangen. Aber was er damit auslöste fällt vollkommen unter den Tisch. So werden Bands wie Weather Report oder Jazzmusiker wie Pat Metheney noch nicht einmal in einem Nebensatz erwähnt. Möglicherweise mag Burns ja diese "modernen" Jazzstile einfach nicht... Wie auch immer - mir gefällt der Film trotzdem sehr gut. (Vielleicht reicht Burns ja irgendwann noch eine DVD nach.)
Fazit: Wer die populären Jazzstile mag und schon immer mehr die Bedeutung und das Werk eines Neil Armstrong, Duke Ellington, Benny Goodman, Charlie Parker, John Coltrane oder Miles Davis sowie einer Billie Holliday oder Sarah Vaughn erfahren wollte, der kommt mit "Jazz - A Film By Ken Burns" voll auf seine Kosten.
Wer allerdings über tieferes Wissen verfügt und dementsprechend kritischer an den Film herangeht als ein Otto-Normal-Verbraucher, wird sich möglicherweise an der oberflächlichen, vereinfachten oder in Details verfälschten Darstellung der Jazzgeschichte stören. Es ist halt ein Film für die Massen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2011 2:27 AM CET


Amandla
Amandla
Preis: EUR 13,38

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miles in seiner letzten Führungsrolle, 8. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Amandla (Audio CD)
Für "Amandla" übernahm Miles Davis 1989 ein letztes Mal die Rolle des Bandleaders, die er auf den Vorgänger-CDs ("Tutu" und "Siesta") größtenteils an den Fender-Bassisten Marcus Miller abgetreten hatte.
Auf "Amandla" ist die Elite von Miles' damaliger Liveband zu hören, d.h. neben Marcus Miller (als Multi-Instrumentalist) z.B. Kenny Garrett (Alt-Saxofon), Paulinho da Costa (Percussioni), Foley (Gitarre) oder Omar Hakim (Drums).
"Amandla" orientiert sich zwar am Sound des Vorgänger-Albums "Tutu" - allerdings mit einem stärkeren Sinn für menschliches Zwischenspiel. Beispiele hierfür sind die Stücke "Jo-jo" und "Jilli" mit wunderschönen Call-and-Response-Teilen zwischen Kenny Garretts fettem Sax-Sound und Miles Davis' zerbrechlichen, gedämpften Trompeten-Phrasen. Mit klassich undedämpfter Trompete zollt Miles Davis dem kurz zuvor verstorbenen "Mr. Pastorius" Tribut - eine Komposition, deren Akkordfolgen (wie auch das Titelstück "Amandla") an Miles' traditionelle Balladen erinnern. Zu meinen Lieblingsstücken auf "Amandla" zählt das dramatische "Hannibal", das übrigens heute noch (Ende 2003) zu einem der Höhepunkte eines Gigs der Marcus Miller-Band zählt...
Fazit: Insgesamt handelt es sich bei "Amandla" um ein zeitlos gutes Jazz-Album, das trotz einer Tendenz zum Easy Listening auch etwas für das anspruchsvolle Ohr eines Jazz-Fans zu bieten hat.


Ellington at Newport 1956 (Complete)
Ellington at Newport 1956 (Complete)
Preis: EUR 13,92

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Duke kehrt zurück, 1. Dezember 2003
Mitte der Fünfziger Jahre war der Swing schon längst aus der Mode gekommen. Es hatten sich intellektuellere und wesentlich unpopulärere Jazz-Stile entwickelt. Die Masse hörte und tanzte den rebellischen Rock'n'Roll. Edward Kennedy "The Duke" Ellingtons Popularität ebbte ab, die besten Musiker hatten die Band verlassen und ein neuer Plattenvertrag war nicht in Sicht.
Wer "Ellington At Newport 1956 (Complete)" hört, wird Zeuge eines der grandiosesten Comebacks der Jazz-Geschichte: Ellingtons (dank Rückkehr des Saxofisten Johnny Hodges revitalisierte) Big Band bringt nach anfänglichen Schwächen ein Publikum zum Toben, das offensichtlich 15 Jahre nach Ellingtons Sound gehungert hat. Ellington, der schon immer seine Stücke seinen Musikern auf den Leib schrieb, feuert seine Jungs regelrecht an: Höhepunkt ist mit Sicherheit das knapp 30 Blues-Schemen lange Sax-Solo von Johnny Hodges in Ellingtons Hit "Diminuendo In Blue and Crescendo In Blue". Das Publikum ist in Ekstase und will mehr. Als der besorgte Veranstalter zwei Songs später ans Mikro kommt und mit "That's it!" den Gig beenden möchte, droht die Situation erst recht zu eskalieren, so dass der vom eigenen Erfolg überraschte Ellington zwei weitere Zugaben gibt.
Besonderheit an der Doppel-CD: Es sind sowohl die originalen Live-Versionen als auch die ursprünglich veröffentlichten Tracks (Studio) zu hören.
Fazit: Eine CD die jeder Jazz-Fan zumindest einmal gehört haben sollte.


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