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Rezensionen verfasst von
Hausmann Roger "schreibwerkstatt.ch" (Winterthur, Schweiz)
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Medienarbeit im Netz: Von E-Mail bis Weblog: Mehr Erfolg mit Online-PR
Medienarbeit im Netz: Von E-Mail bis Weblog: Mehr Erfolg mit Online-PR
von Marcel Bernet
  Broschiert

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste deutschsprachige Buch zum Thema "Online-PR", 23. Juli 2006
Marcel Bernet ist ein Hans Dampf in allen Gassen. Er führt seine eigene PR-Agentur, ist Mitinhaber einer Referenten-Agentur und doziert am Medienausbildungszentrum MAZ, an der ZfU International Business School sowie an der Zürcher Hochschule Winterthur ZHW. Bernet hat zwei grosse Stärken: Niemand in der Schweiz weiss soviel über Onlinekommunikation wie er - und nur wenige verkaufen sich so geschickt wie er. Sein Wissen hat er jetzt zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Und das ist ihm gelungen: «Medienarbeit im Netz» ist für mich das beste Buch zum Thema im deutschsprachigen Raum. Bernet erklärt nicht nur, wie er E-Mails, Weblogs, Wiki, SMS oder Podcasts zielgerichtet einsetzt, sondern vor allem, wann er mit welchem Werkzeug arbeitet. Darum ist für mich «Von E-Mail bis Weblog: Was wofür?» das wichtigste Kapitel dieses Buches, das sauber strukturiert, schnörkellos gestaltet und lesegerecht aufgemacht ist.


Podcasting -  Das Buch zum Audiobloggen
Podcasting - Das Buch zum Audiobloggen
von Annik Rubens
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Podcaster und alle, die es werden wollen, 23. Juli 2006
Annik Rubens ist das Pseudonym der freien Journalistin Larissa Vassilian, die seit März 2005 mit dem Podcast «Schlaflos in München» auf Sendung ist. Sie ist eine der Podcasterinnen der ersten Stunde im deutschsprachigen Raum. Ihr grosses Wissen, das sie in dieser kurzen Zeit zusammengetragen hat, teilt sie nun mit allen, die selber einen Podcast produzieren wollen. Und das ist, zumindest technisch, alles andere als eine Hexerei. Darum nimmt das Kapitel «Podcasts produzieren» nur gerade einen Drittel der 101 Seiten ein. Mehr Platz räumt Larissa Vassilian ihren sieben goldenen Regeln ein und wie sie für ihren Podcast wirbt und damit sogar Geld verdient. Das Buch ist zwar eher ein Büchlein im CD-Format, dafür aber randvoll mit wertvollen Tipps aus der Praxis. Und weil es einfach und leicht verständlich geschrieben ist, kann damit jede und jeder etwas anfangen.


Internationales Marketing-Management
Internationales Marketing-Management
von Ralph Berndt
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich wissenschaftlich, aber mit genügend Bezug zur Praxis, 23. Juli 2006
Marketing wird, je länger je mehr, international. Die meisten Bücher überschreiten im wahrsten Sinn des Wortes keine Grenzen. «Internationales Marketing-Management» ist eines der wenigen, das einen Blick über den Tellerrand wagt. Ralph Berndt (Universität Tübingen), Claudia Fantapié Altobelli (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) und Matthias Sander (Universität Konstanz) erklären, wie sich nationales und internationales Marketingmanagement unterscheiden. Dabei legen sie ihr Augenmerk auf Marktforschung, Marketingplanung, Marketingorganisation, Marketingcontrolling und Human Resources Management. Das Buch ist, wie es sich für ein Buch aus dem Springer Verlag gehört, wissenschaftlich orientiert, liest sich aber dennoch leichter als manch anderes Buch zum Thema. Darum eignet es sich nicht nur für Studierende, sondern auch für Marketingfachleute, die gerne die eine oder andere Grenze überschreiten.


Das professionelle 1 x 1: Guerilla-Marketing - Ideen schlagen Budget: Auf vertrautem Terrain Wettbewerbsvorteile sichern.
Das professionelle 1 x 1: Guerilla-Marketing - Ideen schlagen Budget: Auf vertrautem Terrain Wettbewerbsvorteile sichern.
von Thomas Patalas
  Taschenbuch

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein durchaus lesenswerter Einstieg in das Thema Guerilla Marketing, 23. Juli 2006
Guerilla Marketing ist in. Was bis vor kurzem die Marketingtaktik von Einzelkämpfern und KMU war, gehört heute in den Marketingmix internationaler Konzerne. Kein Wunder, bieten etablierte Agenturen Guerilla Marketing an, auch wenn sie so wenig Guerilla sind wie es Che Guevare einst werden wollte. Die Ausnahme, die diese Regel bestätigt, ist Thomas Patalas, der unkonventionelle Marketingstrategien für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. «Ideen schlagen Budget» ist sein Motto und gleichzeitig der Titel seines Buches «Guerilla Marketing». Patalas schreibt für potenzielle Kunden, schliesslich ist jedes Buch Selbstmarketing, weniger für Fachleute. Darum sind viele Kapitel schnell überlesen oder gar überflogen. Doch in einigen Kapiteln greift er auch für Fachleute durchaus interessante Fragen auf, etwa, was Guerilla Marketing ist und was nicht oder was für negative Folgen Guerilla Marketing haben kann.


50 Mal Rhetorik: Stressfrei reden in wichtigen Standardsituationen
50 Mal Rhetorik: Stressfrei reden in wichtigen Standardsituationen
von Ralf Höller
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 50 schwierige Redesituationen professionell gemeistert, 23. Juni 2006
Ich schreibe lieber Reden als welche zu halten. Dennoch interessieren mich Bücher zum Thema Rhetorik, weil die Kunst des Redens das Handwerk des Redenschreibens massgeblich beeinflusst - und umgekehrt. Rhetorikbücher und -seminare gibt es (zu) viele, einige davon habe ich gelesen beziehungsweise besucht. Doch keines davon hat mich wirklich überzeugt. Bis ich «50 Mal Rhetorik» gelesen habe. Ralf Höller bietet in seiner Fundgrube Tipps aus der Praxis für alle, die häufig eine Rede halten oder an öffentlichen Diskussionen teilnehmen. Er skizziert eine schwierige Situation und erklärt in einfachen Worten, wie beispielsweise eine Rednerin auf Zwischenrufe reagiert oder ein Redner seinen Blackout überspielt. Die 50 Kapitel sind alle gleich übersichtlich aufgebaut, die Titel sagen klipp und klar, was Thema ist - da schmerzt das fehlende Stichwortverzeichnis nicht. Dafür ist das Literaturverzeichnis eine gute Auswahl der wenigen anderen wirklich empfehlenswerten Rhetorikbücher.


Handbuch Marketing-Controlling
Handbuch Marketing-Controlling
von Michael P. Zerres
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 104,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fakten, Fakten, Fakten statt weicher Faktoren, 20. Juni 2006
Mehr und mehr Firmen wollen nicht nur wissen, wie viel sie für Marketing ausgeben, sondern auch, was sie damit erreichen. Lange haben sich viele Kommunikationsfachleute dagegen gewehrt, den Erfolg ihrer Marketingmassnahmen messen zu lassen. Wohl, weil sie die Ergebnisse fürchteten und sich lieber auf weiche Faktoren als harte Fakten beriefen. In einer Zeit, in der Firmen wieder mehr Geld für Marketing locker machen und dennoch jeden Euro und jeden Franken zwei Mal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben, kann sich das niemand mehr erlauben. Das «Handbuch Marketing-Controlling» richtet sich an alle, die den Erfolg ihrer Marketingmassnahmen messen und miteinander vergleichen wollen. Wie das geht erklären Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen in 20 Aufsätzen, aufgeteilt in strategisches und operatives Marketing-Controlling. 162 Abbildungen und wenige, dafür gute Lese- und Surftipps machen das Buch zum Nachschlagewerk.


Die Google-Story
Die Google-Story
von David Vise
  Broschiert

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich google, du googelst, alle googeln, 9. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Google-Story (Broschiert)
Google hat erreicht, was Microsoft wohl nie erreichen wird: Der Dudenverlag hat das Verb googeln in den Duden aufgenommen. Ich google ist damit, zumindest sprachlich, salonfähig, ich microsofte nicht.

Larry Page und Sergey Brin - zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten - studierten an der Stanford University. Page, introvertiert und nachdenklich, baute während der High School einen (funktionierenden) Tintenstrahldrucker aus Lego-Steinen; Brin, extrovertiert, sportlich, selbstbewusst, schloss Mathematikstudium und Doktorandenvorprüfungen ab, ehe er 20 war. Doch eines ist ihnen gemeinsam: Sie wuchsen mit Computern, Naturwissenschaft, Technologie auf, ihre Eltern waren Mathematiker, Informatiker, Datenbankexperten.

BackRub, die Basis für Google

Im Frühjahr 1995 lernten sich Page und Brin kennen. Und merkten bald, dass sie noch etwas gemeinsam hatten - die Vision, eine funktionstüchtigere Suchmaschine für ihre Universität zu entwickeln. Während ihrer Arbeit begannen sie, Daten über die Links von Webseite zu Webseite zu analysieren. Je häufiger andere Webseiten auf eine Webseite verwiesen und je öfter Surferinnen und Surfer diesem Link folgten, desto relevanter war diese Webseite und stieg in der Rangfolge der Suchergebnisse.

Zwei Jahre später war es soweit. BackRub, so hiess ihre Suchmaschine damals, wurde an der Stanford University eingeführt. Die Suchmaschine bewährte sich, Page und Brin entwickelten sie weiter. Weil sich dennoch kein Internetportal für ihre Suchtechnologie interessierte, gründeten sie am 7. September 1998 mit 1,25 Millionen Franken Startkapital Google. Der Name leitet sich von der amerikanischen Aussprache des Wortes Googol für 10 hoch 100 ab und steht für die schier unendliche Menge an Informationen, die dank Google gefunden werden wollen.

Der Siegeszug hat begonnen

Der Rest ist Erfolgsgeschichte. Im Februar 1999 beziehen Page und Brin mit acht Mitarbeitenden ihr erstes Büro in Palo Alto, im September besiegeln sie ihre Zusammenarbeit mit AOL und Netscape, am 21. September 1999 beenden sie offiziell die Beta-Testphase, im Juni 2000 übernimmt Google mit mehr als einer Milliarde indexierten Webseiten die Marktführerschaft. Und dann, im August 2004, geht Google an die Börse - der IPO macht Page und Brin über Nacht zu Milliardären, im zarten Alter von 31 Jahren.

Seither indexiert Google laufend mehr Webseiten, inzwischen sind es über acht Milliarden, bietet immer wieder neue Online-Dienstleistungen vom kostenlosen E-Mail-Dienst Gmail bis zu Google Earth an und kauft die eine oder andere Firma dazu, die ihr Portefeuille sinnvoll ergänzt. Aus der Suchmaschine ist ein Suchimperium geworden, das die Art und Weise, wie wir im Internet nach Informationen suchen, grundlegend verändert hat. Für viele Surferinnen und Surfer ist Internet ohne Google undenkbar.

Der gläserne Surfer wird Realität

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ohne Google würden sich viele im Internet verirren, doch mit jeder Suche verrät die Surferin, der Surfer mehr über sich, als ihr oder ihm lieb sein dürfte. Jede Suchanfrage und jede aus den Suchergebnissen aufgerufene Webseite landet in einer unersättlichen Datenbank und gibt Google die Chance, ein gläsernes Profil jedes Surfers, jeder Surferin zu erstellen. Google weiss wohl mehr über uns als wir über Google. Zum Glück lautet Pages und Brins Motto "Don't be evil"...

Auch die Werbeagenturen bekommen Googles Erfolg zu spüren. Nicht in Form riesiger Etats, denn Page und Brin setzten von Anfang an auf Mundpropaganda, die heute Viralmarketing heisst. Nein - Google konkurriert mit Programmen wie Google AdWords die Agenturen, weil Werbekunden ihre Onlinekampagnen selber gestalten, planen, betreuen und laufend anpassen können. Die Werbung erscheint oberhalb oder rechts der Suchergebnisse, nicht als Banner, und ist ohne Streuverlust auf den einzelnen Suchbegriff massgeschneidert.

Zwei Helden wider Willen

David Wises und Mark Malseeds "Google-Story" liest sich spannend wie ein Roman und lehrreich wie ein Fachbuch - nicht zuletzt dank ihren 23 wichtigsten Google-Suchtipps. Leider haben Wise, der 1990 den Pulitzer-Preis gewonnen hat, und Malseed, der an zwei von Bob Woodwards Bestsellern mitgearbeitet hat, an der einen oder anderen Stelle etwas gar dick aufgetragen. Sie machen Page und Brin zu Helden, die diese gar nicht sein wollen.


1x1 für Online-Redakteure und Online-Texter: Einstieg in den Online-Journalismus
1x1 für Online-Redakteure und Online-Texter: Einstieg in den Online-Journalismus
von Saim R Alkan
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Einstieg in das Thema, 9. Juni 2006
Wer online schreibt (Internetauftritte, Newsletter, Weblogs) schreibt anders, weil seine Leser anders lesen. Nicht von oben nach unten, von A bis Z, sondern wie es ihnen gefällt. Das fordert Online-Texter und Online-Redaktoren heraus, denn sie müssen ihre Texte anders aufbauen, anders gestalten als auf Papier. Wie das geht, erklärt Saim Rolf Alkan, Geschäftsführer einer Agentur für integrierte Kommunikation. Weil er sich explizit an Einsteiger in den Online-Journalismus wendet, fängt er (fast) bei Adam und Eva an. Die Abschnitte «Spannend strukturieren», «Bausteine eines Webtextes» und «Schreiben mit Stil» hätte er sich (und den meisten Leserinnen und Lesern) sparen können; das gehört in ein Buch für Leute, die professionell schreiben lernen wollen - darum hat Alkan das wohl auch so kurz abgehandelt. Dafür sind die Abschnitte, welche die Besondersheiten von Onlinetexten beleuchten, durchaus lesenswert, besonders «Websites konzipieren».


Mordsbetrieb - Der etwas andere Personalabbau
Mordsbetrieb - Der etwas andere Personalabbau
von Peter Schütz
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Mordsbetrieb ist eine Mordsgaudi, 9. Juni 2006
Ausnahmsweise ein Krimi, kein Fachbuch. Aber ein Krimi, geschrieben von einem Professor für Marketing und einem Geschäftsführer einer Werbeagentur. Schütz und Kroth erzählen in «Mordsbetrieb» die Geschichte einer feindlichen Übernahme, bei der keine Gefangenen gemacht werden. Sie tun das mit viel schwarzem Humor; gekonnt und pointiert karikieren sie den Täter und seine Opfer. Jeder bekommt sein Fett weg, jeder kommt ? früher oder später, aber genau zur richtigen Zeit ? an die Reihe, wenn wieder Personal abgebaut werden muss. Und das ohne Sozialplan, denn die Bestattungskosten werden unter einer anderen Kostenstelle abgebucht. Schütz und Kroth schaffen es, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu steigern. Der Leser ist dauernd daran, sich zu fragen, wer jetzt abgebaut wird. Die Geschichte ist wohl fiktiv, aber manchmal so nahe an der Realität, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt.


Blicktricks
Blicktricks
von Thomas Rempen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 68,00

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte, 2. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Blicktricks (Gebundene Ausgabe)
Bilder müssen, wenn sie auffallen wollen, mit unseren Sinnen spielen, uns mit optischen Tricks und Täuschungen irritieren, uns dazu verleiten, zu assoziieren. Wie das geht, zeigt und erklärt Uwe Stoklossa.

Aufmerksamkeit ist unser knappstes Gut geworden. Jeden Tag buhlen Tausende von Werbebotschaften um das kleine Bisschen Aufmerksamkeit, das uns noch geblieben ist. Wer wahrgenommen werden will, muss mit unserer Wahrnehmung spielen. Unser wichtigster Sinn in diesem Spiel ist das Sehen, denn: Das Auge sitzt vor dem Verstand, wie Herausgeber Thomas Rempen im Vorwort von "Blicktricks" zu Recht festhält.

Von der Diplomarbeit zum Buch

Thomas Rempen ist nicht irgendwer. Er ist ein erfahrener Werber. Und Professor an der Universität Essen. Dort unterrichtet er Kommunikationsdesign. Natürlich muss er auch Diplomarbeiten prüfen. Etwa "Ich sehe nichts, was du nicht siehst" von einem gewissen Uwe Stoklossa. Dieser Stoklossa wollte am Beispiel Werbung den Phänomenen der Wahrnehmung auf den Grund gehen. Er sammelte, analysierte, sezierte, sortierte und ordnete Abertausende erfolgreicher Anzeigen, um ihr Erfolgsgeheimnis zu lüften.

Die Diplomarbeit hatte das Zeug zu mehr, meine Professor Rempen, weil sie übersichtlich, lesbar, interessant und, vor allem, lehrreich war. Darum legte er sie einem Verlag vor, der sich auf Typografie und Grafik spezialisiert hat. Dieser, bekannt für besonders aufwändige Bücher, sagte zum Glück "ja" - und aus der Diplomarbeit wurde ein Buch. Mehr noch: Ein Kompendium für alle, die wissen wollen, wie erfolgreiche visuelle Kommunikation verführt; ein Lehrbuch für alle, die lernen wollen, was wir sehen und wie wir sehen.

Die Prinzipien des Sehens lernen

Wahrnehmungspsychologen, Mediziner, Biologen, Physiker und Künstler beschäftigen sich schon lange damit, wie wir Bilder wahrnehmen. Im Kommunikationsdesign galt bisher als talentiert, wer gut, anregend und letztlich erfolgreich warb. Uwe Stoklossa sieht das nicht ganz so, denn für ihn sind die Prinzipien des Sehens lernbar, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Er beweist das in zehn Kapiteln, von "Figur und Grund" bis "an Ort und Stelle" mit rund 500 Beispielen, die ihr Geheimnis oft erst auf den zweiten Blick preisgeben.

Während diese zehn Kapitel zeigen, wie wir verführt werden, erklärt das abschliessende Kapitel "aus den Augen - in den Sinn", wie diese Blicktricks funktionieren. Die 60 Seiten sind fachlich fundiert und dennoch leicht und spannend zu lesen; auch der Laie versteht, wie optische Tricks und Täuschungen mit unserem Sehsinn spielen. Dieses Wissen reicht allemal, um sich für die Macht des zweiten Blickes zu sensibilisieren und damit die Umworbenen zu verführen, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zumindest für einige wenige Sekunden.


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