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Rezensionen verfasst von
Chaldroi (Wien)

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Asus 1018P 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N455, 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Intel 3150, Win 7 Starter) weiß
Asus 1018P 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N455, 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Intel 3150, Win 7 Starter) weiß

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichtgewichtiges Immer-dabei-Netbook, 12. Dezember 2010
Gleich vorweg, wer sich nicht durch meine umfangreiche Rezension lesen will findet am Ende ein Resümee in dem ich meine Eindrücke zusammengefasst habe.

***
Update 1.2.2011: ACHTUNG! Das Asus 1018P gibt es in verschiedenen Ausführungen, ältere Modelle haben noch nicht den Intel Atom N550 Prozessor. Aber auch bei den Modellen mit N550 Prozessor liegt die Tücke im Detail und man muss schon sehr tief ins Kleingedruckte gehen. Es gibt z.B. die Modellserie WHI122S (beachte die 2 am Schluss) und es gibt die Modellserie WHI123S (beachte die 3 am Schluss). Meine Rezension bezieht sich auf die Modellserie -3- die mit USB 3.0 und Fingerabdruckscanner etwas besser ausgestattet ist als die Modellserie -2- (z.B. kein Fingerabdruckscanner). Dass dieses Angebot von Amazon offenbar die Modellserie -2- betrifft war für mich zum Zeitpunkt der Rezension leider nicht erkenntlich da es nur den Oberbegriff 1018P gab. Ich lasse meine Rezension weiterhin bestehen da meine Aussagen - abgesehen vom Fingerabdruckscanner und USB Spezifikation - grundsätzlich für beide Modellserien Gültigkeit haben.
***

Ich benutzte früher ein recht teures VAIO Notebook welches zum einen in die Jahre gekommen, zum anderen zuletzt auch zu Defekten neigte. Hauptkriterien für einen Ersatz war ein besonders leichtes und kleines Gerät zu finden das ich für unterwegs In- und Outdoor nutzen und praktisch überall - ohne mich sonderlich abzuschleppen - mitnehmen kann. Eine einigermaßen vernünftige Preis- / Leistungsrelation und im Idealfall auch ansprechendes Design waren zusätzliche Kriterien. Es mag auch andere gute Netbooks geben, meine Wahl fiel auf das Asus 1018P.

Das 1018P ist sehr leicht, es hat mit Akku, aber ohne Netzteil, gerade einmal 1,1 (!) kg. Man findet in diversen Medien über das Gewicht unterschiedliche Angaben, es sind tatsächlich nur 1,1 kg. Auch das Netzteil ist außergewöhnlich klein und leicht.

Standardmäßig ist das 1018P mit 1 GB DDR3 RAM ausgestattet und lässt sich maximal auf 2 GB aufrüsten. Noch vor Inbetriebnahme habe ich die vorhandenen 1 GB durch 2 GB RAM von Kingston ersetzt welche auch problemlos erkannt werden. Das Modulfach ist auf der Rückseite leicht und problemlos zugänglich. Der Wechsel selbst ist mit ein wenig Geduld auch vom Laien selbst durchführbar.

Erstmalig wurde von Asus für ein Netbook ein Dual Core Prozessor verwendet, der Intel Atom N550. Zukunftssichernd gibt es auch bereits USB 3.0 und Bluetooth 3.0.

Bei ausgeschaltetem Gerät kann man das Display fast als Spiegel benutzen. Beim Arbeiten hingegen bietet das Display ein helles klares Bild. Es gibt, abhängig von den jeweiligen Lichtverhältnissen, keine bzw. nur unwesentlich störende Reflexionen. Auch im Freien ist das Arbeiten bei Tageslicht problemlos möglich. Naturgemäß etwas eingeschränkt, aber doch, auch unter direkter Wintersonne. Wie es dann im Sommer bei Sonnenschein sein wird gilt abzuwarten. Ich halte das Display jedoch für genügend lichtstark um auch dann unter durchschnittlicher Sonneneinwirkung im Freien arbeiten zu können. Zu gegebener Zeit werde ich meine Rezension in diesem Punkt ergänzen. Update 7/2011: Auch an sonnigen Sommertagen ist ein Arbeiten mit Word und Excel im Freien, etwas eingeschränkt aber doch, möglich. Grafikbearbeitung sollte aber doch in schattigerer Umgebung stattfinden.

Wenn man hohe Bildschirmauflösungen gewohnt ist, so ist eine 1024x600 Auflösung des 10,1 Zoll großen Displays anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, häufigeres Scrollen in Dokumenten ist angesagt. Dies ist aber der Preis des kleinen, enorm leichten und doch noch preislich akzeptablen Geräts.

Es gibt 3 USB Anschlüsse. Zwei Anschlüsse befinden sich auf der rechten Seite und unterstützen definitiv den neuen USB 3.0 Standard. Sie liegen allerdings recht eng beisammen so dass zwei breitere USB-Stick nebeneinander keinen Platz haben. Abhilfe kann man hier nur durch Umstieg auf schlanke USB Stick oder mittels eines Kabels schaffen. Der dritte Anschluss befindet sich auf der linken Seite und kann, wenn das 1018P ausgeschaltet ist oder sich im Ruhezustand befindet, auch zum Aufladen externer Geräte wie z.B. Handy oder MP3 Player verwendet werden. Dafür ist dieser Anschluss, wenn ich das Handbuch richtig interpretiere, "nur" USB 2.0.

Wie bei Netbooks üblich gibt es kein internes DVD Laufwerk, hier muss man sich bei Bedarf mit einem externen Laufwerk behelfen. Ich verwende das DVD Laufwerk / Brenner von LiteOn (Modell ETAU108-02) mit dem ich bisher zufrieden bin.

Ein Slot für SD Karten (SD, SDHC, MMC) ist seitlich rechts gut erreichbar.

Am Kopfteil des Gerätes befindet sich ein über gut zwei Drittel der Breite gehender Stereo-Lautsprecher. Die Tonwiedergabe ist für ein derartiges Gerät akzeptabel bis gut. Man darf sich natürlich keinen Sound einer guten Musikanlage erwarten.

Das Touchpad spricht gut an, simuliert linke und rechte Maustaste und man kann damit komfortabel durch ein Dokument scrollen. Sogar Mehrfinger-Gesteneingabe wird unterstützt. Wenn genügend Platz vorhanden ist benutze ich dennoch lieber eine Maus, da bin ich vielleicht ein wenig altmodisch. Eine Empfehlung wäre "Ednet Optical Mouse", und je nach Farbgeschmack Serie 81130-35.

Die einzelnen Tasten der Tastatur haben einen guten Druckpunkt. Die Tasten sind naturgemäß deutlich kleiner als Normalgröße. Sie sind jedoch voneinander abgesetzt und ermöglichen somit nach einer kurzen Eingewöhnung ein durchaus flottes Schreiben.

Beim erstmaligen Einschalten initialisiert sich das 1018P in etwa 20 Minuten und ist danach eigentlich betriebsbereit. Natürlich werden diverse Demo- und vermeintlich nützliche Programme mitinstalliert. Jedoch erstaunlich wenige, die ich dann fast nebenbei wieder deinstalliert habe. Auf dem Desktop installiert Asus ein Tool mit eigenen Hilfsprogrammen. Ich empfehle nach erster Inbetriebnahme sowohl dieses Tool auszuschalten (man benötigt es kaum und es lässt sich problemlos wieder aktivieren) als auch z.B. den CCleaner (einfach googeln wenn man ihn noch nicht kennt) oder ein ähnliches Tool über das System drüber laufen zu lassen um übriggebliebenen Installationsramsch zu entfernen. Dies sollte die vorhandenen Ressourcen deutlich steigern. Es liegen übrigens keinerlei Installations CD / DVD bei. Eine Sicherung zur Wiederherstellung wäre auf externem Datenträger erforderlich. Das 64-seitige Benutzerhandbuch gibt es lediglich digital als PDF-Dokument auf der Festplatte.

Betriebssystem ist Windows 7 Starter und meines Erachtens auch vollkommen ausreichend. Der Unterschied zu Windows 7 Home Premium (auf das man z.B. upgraden könnte) scheint mir für die Nutzung eines Netbooks geringfügig. Es betrifft vor allem das problemlose Einrichten von Heimnetzwerken und das Anpassen mit individuellen Desktopdesigns. Wobei ich mir anfangs gar nicht vorstellen konnte ohne eigenem Desktophintergrundbild arbeiten zu können, mit etwas Überwindung und Willenskraft funktioniert es allerdings doch.

Nach dem Einschalten erscheint nach etwa 40 Sekunden der Anmeldeschirm und ist das 1018P nach insgesamt etwa 90 Sekunden - inklusive Start eines Antivirenprogramms und Firewall - voll einsatzbereit.

Office-Anwendungen, Internet, und sogar Bildbearbeitung (habe eine ältere Version von Photoshop installiert) sind unproblematisch und auch gleichzeitig möglich. Filmaufnahmen (AVI, MOV in 1280*720) lassen sich über den Windows Media Player abspielen. Im Netzbetrieb völlig problemlos, bei Akkubetrieb allerdings nur mit leichtem ruckeln. Full HD (1920*1080) ist auch mit Netzbetrieb nicht optimal, ruckelt und hat tw. Tonprobleme. Interessanterweise hat QuickTime mit seinem eigenen MOV-Format schon bei 1280*720 Probleme und ruckelt grundsätzlich. DVD-Filme sind über mein externes LiteOn DVD Laufwerk allerdings gar nicht abspielbar.

Die von Asus gepriesene üppige Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden erachte ich als etwas zu optimistisch angesetzt. Mit Werkseinstellungen (Bildschirmhelligkeit max. 50%) und mäßiger Nutzung hielt der Akku bei Erstbenutzung etwa 7 Stunden. Ich habe für mich die Bildschirmhelligkeit schließlich auf 90% erhöht. Mit Internet via USB Stick, tw. angeschlossenem DVD Laufwerk (Energieversorgung via USB) und etwas stärkerer Nutzung reichte der Akku dann für knapp 4 Stunden. Durch experimentieren mit den Energieeinstellungen, insbesondere der Bildschirmhelligkeit, lässt sich die Akkulaufzeit optimieren. Ich liege dzt. bei fast 5 Stunden Akkulaufzeit, was für mich persönlich ausreichend ist.

In den Energieoptionen lässt sich der Energieverbrauch recht gut steuern. Es lässt sich getrennt nach Akku- und Netzbetrieb die generelle Bildschirmhelligkeit einstellen, nach wie vielen Minuten Inaktivität der Bildschirm automatisch abgedunkelt und in weiterer Folge gänzlich abgeschaltet wird. Nach einer Mausbewegung bzw. Tastaturanschlag ist das Display augenblicklich wieder in der ursprünglichen Helligkeit verfügbar. Letztlich ist auch der Eintritt in den Energiesparmodus, einer Art Schlummermodus, regelbar.

Eine Wärmentwicklung ist auch bei längerer Nutzung nur an der Geräteunterseite und bei den linksseitigen Lüftungsschlitzen in erstaunlich geringem Umfang bemerkbar. Ein Lüfter ist praktisch nicht hörbar.

Das 1018P hat auch ein eingebautes Mikrophon. Ferner eine integrierte Web Kamera (0,3 Megapixel), einen eingebauten Fingerabdruck-Scanner sowie eine Kensington-Schlossbuchse. Zu diesen Features kann ich allerdings kein Urteil abgeben da ich sie nicht verwende und daher auch nicht getestet habe.

RESÜMEE: Benötigt man ein Gerät welches man aufgrund seines ultraleichten Gewichts überallhin mitnehmen kann um auch unterwegs Internet zu nutzen und vor allem im Office-Bereich zu arbeiten, vor Ort gemachte Fotos zu betrachten und Bearbeitungen vorzunehmen, so ist es der ideale Begleiter, zumal es auch optisch recht edel wirkt. Das Netzteil ist übrigens recht klein und leicht, also praktisch zu transportieren.

PLUS
Optisch ansprechendes Leichtgewicht (1,1 kg!) mit Intel Atom N550 Dual Core Prozessor. Bereits mit USB 3.0 und Bluetooth 3.0. Slot für SD Karten (SD, SDHC, MMC), 3 USB Anschlüsse, integriertes Mikrofon, Fingerabdruck-Scanner. Lichtstarkes Display mit dem auch bei Tagelicht gut gearbeitet werden kann. Tasten der Tastatur haben einen guten Druckpunkt und ermöglichen nach einer kurzen Eingewöhnung ein durchaus flottes Schreiben. Office-Anwendungen, Internet, und sogar Bildbearbeitung mittels Photoshop sind unproblematisch und auch gleichzeitig möglich. Auch bei Dauerbetrieb kaum nennenswerte Wärmeentwicklung. Ein Lüfter ist praktisch nicht hörbar.

KRITIKPUNKTE
Von Asus angepriesene Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden lässt sich bei normaler Nutzung nicht erreichen. Realistisch sind, abhängig von der Art der Energieeinstellung, 4-5 Stunden. All jene die gerne eigene Hintergrundbilder verwenden wird es stören dass nur Windows 7 Starter vorinstalliert ist, denn die sind damit nicht möglich. Es liegen keinerlei Installations CD / DVD bei. Das 64-seitige Benutzerhandbuch gibt es lediglich digital als PDF-Dokument auf der Festplatte. Kein internes DVD Laufwerk. DVD-Filme lassen sich auch über externes Laufwerk nicht abspielen.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2011 6:31 PM CET


EDNET USB 2.0 opt. Maus Aufrollmechanik schwarz Optischer Sensor bis zu 800 dpi. Aufloesung Linkshaender
EDNET USB 2.0 opt. Maus Aufrollmechanik schwarz Optischer Sensor bis zu 800 dpi. Aufloesung Linkshaender

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch für unterwegs, 12. Dezember 2010
Eine Maus für den mobilen Einsatz, denn dafür wurde sie aufgrund ihrer geringen Größe konzipiert. Im Prinzip eine wie viele. Was mir aber gefällt, dass der USB 2.0 Anschluss und das 70 cm lange Kabel in einem kleinen Transportfach vollständig in die Maus integriert sind. Den Wegfall von Kabelsalat während des Transports werte ich als nicht zu unterschätzenden Vorteil! Das Kabel lässt sich bis zur gewünschten Länge herausziehen und sodann fixieren. Es hat eine Aufrollmechanik und wird - ähnlich einem Staubsaugerkabel - durch eine eingebaute Spule wieder vollständig aufgewickelt. Die Zukunft wird allerdings weisen wie robust dieses Teil ist.

Die Steuerung ist präzise. Ansonsten liegt die Maus, die in unterschiedlichen Farben erhältlich ist, für ihre geringe Größe akzeptabel in der Hand und ist sowohl für Rechts- als auch Linkshänder gleichermaßen geeignet. Sie macht insgesamt einen gut verarbeiteten Eindruck

Resümee: Im Prinzip eine Maus wie viele. Für alle die, aus welchen Gründen auch immer, keine kabellose Maus verwenden wollen hat sie den Vorteil dass der USB Anschluss und das 70 cm lange Kabel in einem kleinen Transportfach vollständig in die Maus integriert sind. Den Wegfall von Kabelsalat während des Transports werte ich als nicht zu unterschätzenden Vorteil! Ansonsten hat sie eine präzise Steuerung und macht einen gut verarbeiteten Eindruck.


PLAYMOBIL® 4163 - Adventskalender Ritterturnier
PLAYMOBIL® 4163 - Adventskalender Ritterturnier

59 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ritterturnier um das goldene Schwert, 19. Oktober 2010
Playmobil Adventkalender, passend zur aktuellen Serie der Löwen- und Raubritter. Gut ausgestattet mit:
*einem König mit großem, reichlich verzierten goldenen Thron ("Eulen-Thron")
*einer weißen Eule
*einem jungen Prinzen
*jeweils einem berittenen Löwen- und Raubritter in Turnierausstattung
*einem tollen großen (magischen?) Schwert, dessen Griffende ein "Rubin" ziert. Vielleicht der Preis des Ritterturniers? Damit lässt sich ein Held ausrüsten und es inspiriert zu dem einen oder anderen Abenteuer
*zusätzliche Waffen und Waffenständer
*kleineren Zubehörteilen
*Dioramateil aus Pappe (Eingang Königsburg samt Podest für Königsthron) eignet sich zum Abhalten eines ersten kleinen Ritterturniers

Musste man in früheren Jahren den Adventkalender noch mühsam selbst zusammenbauen und befüllen, so ist ab der 2010er Ausgabe alles schon fertig vorbereitet. Der Kalender muss nur noch aufgestellt oder aufgehängt werden. Eine deutliche Vereinfachung!

Der Adventkalender ist gut ausgestattet, beinhaltet aber diesmal nicht so "spektakuläres" wie z.B. der kleine rote Drache des 2009er Kalenders (Playmobil Artikel 4160). Ein bisschen Recycling von älteren Artikeln ist auch dabei. Es gab sowohl das Ritterturnier (Playmobil Artikel 3287) als auch König und goldenen Eulen-Thron (Playmobil Artikel 4256) schon einmal. Das Ritterturnier ist nicht mehr im regulären Sortiment. Der goldene Thron kostet zum Zeitpunkt der Rezension soviel wie der Adventkalender.

Ich halte den Adventkalender für verhältnismäßig preiswert. Im Kalender enthaltene vergleichbare Artikel würden einzeln gekauft deutlich mehr kosten.

Einen kleinen Kritikpunkt - ohne den Adventkalender deswegen abzuwerten - möchte ich anmerken: In den Tagen meiner Kindheit war es so, dass beim Adventkalender das Kästchen des 24. das größte war. Hier beim Playmobil Adventkalender ist es eines der kleinsten. Der Inhalt - ein goldener Kelch und ein magisches goldenes Schwert - mag wohl nominell der wertvollste sein, aber durch das kleine fast versteckte Fenster wird ihm viel seiner Bedeutung genommen. Playmobil hätte dem 24. ruhig ein größeres Fensterchen spendieren können.

Resümee: Ein Playmobil-Adventkalender für kleine und große Ritterfreunde. Nicht so spektakulär wie der 2009er Kalender, jedoch gut ausgestattet und durch den zusätzlichen Dioramateil aus Pappe bereits für das Abhalten eines ersten kleinen Ritterturniers geeignet. Das Kästchen zum 24. ist leider etwas klein geraten.


Resident Evil: Afterlife
Resident Evil: Afterlife
Preis: EUR 17,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Soundtrack, 5. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil: Afterlife (Audio CD)
Tomandandy's (Thomas Hajdu & Andy Milburn) Soundtrack zum vierten Teil der Resident Evil Serie. Er gibt die düster verlorene, mitunter auch bizarre Endzeitstimmung gut wieder. Ebenso wie das kühle und bedrohliche Umfeld der Umbrella Corporation. Durch den manchmal fast ruhigen, meist aber eher hektischen elektronischen Soundtrack entwickeln viele Szenen des Films erst ihre atmosphärische Wirkung.

Beispielhaft erwähnen möchte ich folgende Tracks:
*Track 1 "Tokyo", trägt durch seinen eindringlichen späherischen Sound ganz wesentlich zur überaus gelungenen Eröffnungssequenz des Films bei. Eine Kamera umkreist minutenlang eine junge Frau die im Regen auf einem belebten Platz in Tokio steht, apathisch vor sich hinstarrt, um dann plötzlich ...
*Track 8 "Flying", anfangs noch hektisch aber letztlich doch verloren klingend.
*Track 15 "AxeMan", bizarr beginnend, ein bisschen abgefahren, kultig wie der titelgebende Axe-Man.
*Track 19 "Promise", ein eher ruhiges Stück, ein klein wenig an Klaus Schulze erinnernd.

Resümee: Viele Szenen des vierten Teils der Resident Evil Verfilmung entwickeln erst durch den manchmal fast ruhigen, meist aber eher hektischen elektronischen Soundtrack von Tomandandy (Thomas Hajdu & Andy Milburn) ihre atmosphärische Wirkung. Durchaus gelungen und auch losgelöst vom Film anzuhören.


Resident Evil - Afterlife (Original Soundtrack)
Resident Evil - Afterlife (Original Soundtrack)
Preis: EUR 9,69

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Soundtrack, 5. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tomandandy's (Thomas Hajdu & Andy Milburn) Soundtrack zum vierten Teil der Resident Evil Serie. Er gibt die düster verlorene, mitunter auch bizarre Endzeitstimmung gut wieder. Ebenso wie das kühle und bedrohliche Umfeld der Umbrella Corporation. Durch den manchmal fast ruhigen, meist aber eher hektischen elektronischen Soundtrack entwickeln viele Szenen des Films erst ihre atmosphärische Wirkung.

Beispielhaft erwähnen möchte ich folgende Tracks:
*Track 1 "Tokyo", trägt durch seinen eindringlichen späherischen Sound ganz wesentlich zur überaus gelungenen Eröffnungssequenz des Films bei. Eine Kamera umkreist minutenlang eine junge Frau die im Regen auf einem belebten Platz in Tokio steht, apathisch vor sich hinstarrt, um dann plötzlich ...
*Track 8 "Flying", anfangs noch hektisch aber letztlich doch verloren klingend.
*Track 15 "AxeMan", bizarr beginnend, ein bisschen abgefahren, kultig wie der titelgebende Axe-Man.
*Track 19 "Promise", ein eher ruhiges Stück, ein klein wenig an Klaus Schulze erinnernd.

Resümee: Viele Szenen des vierten Teils der Resident Evil Verfilmung entwickeln erst durch den manchmal fast ruhigen, meist aber eher hektischen elektronischen Soundtrack von Tomandandy (Thomas Hajdu & Andy Milburn) ihre atmosphärische Wirkung. Durchaus gelungen und auch losgelöst vom Film anzuhören.


Walpurgis III. Science Fiction Roman.
Walpurgis III. Science Fiction Roman.
von Mike Resnick
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auftragsmörder vs. Massenmörder, 21. September 2010
"Wenn du einen Menschen tötest bist du ein Attentäter. Wenn du eine Million Menschen tötest, bist Du ein Eroberer. Tötest du jeden, bist du ein Gott." (Conrad Bland)

In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit unter der Schirmherrschaft der Republik in der Galaxis ausgebreitet. Auch den ungewöhnlichsten politischen, religiösen oder kultischen Gruppierungen wurden bewohnbare Planeten zur Besiedlung zugeteilt. Walpurgis III z.B. ist die Heimatwelt der Sekten und Teufelsanbeter. Um den Preis höherer Steuerabgaben hat sich Walpurgis III vollkommen von der Republik abgeschottet und unterhält auch zu sonst keinen anderen Planeten Handelsbeziehungen. Und genau dorthin hat sich Conrad Bland, der auf fast allen bewohnten Welten gesucht wird, zurückgezogen. Er ist der größte Verbrecher der Galaxis, denn er hat Millionen Menschen auf dem Gewissen und Foltermethoden ersonnen die sich bisher kein anderer menschlicher Geist ausdenken konnte.

Walpurgis III verweigert eine Auslieferung Conrad Blands an die Gerichtsbarkeit der Republik, denn er geniest an seinem Zufluchtsort in Teilen des herrschenden Establishments, aber auch der Bevölkerung, kultische Verehrung. Immerhin ist es die Heimatwelt der Sekten und Teufelsanbeter. Eine militärische Lösung des Problems scheut die Republik aus politischen Gründen, und alle eingesetzten Agenten scheiterten bisher. Also beauftragt man Jericho, dem Ruf nach geschicktesten und skrupellosesten Attentäter, mit der Beseitigung Conrad Blands.

"Ich habe noch nie moralische Schlüsse gezogen", "Ich töte niemals zum Vergnügen". (Jericho)

Jericho begeht gleich am Folgetag seiner Ankunft auf Walpurgis III einen Mord um die Reaktionszeit und Effektivität des hiesigen Polizeiapparats zu testen. Eine Aktivität, die sich letztlich als verhängnisvoll herausstellen wird. Denn damit wird der pedantische und hartnäckige örtliche Polizeichef John Sable, in dessen Distrikt es bisher keine ungeklärten Morde gab, in die Ereignisse hineingezogen. Da es sich offenbar um keinen der sanktionierten Ritualmorde einer der anerkannten Sekten handelt beunruhigt ihn die Perfektion und Motivlosigkeit des jüngsten Mordes und weckt seinen Ehrgeiz die Umstände zu klären.

So wie sich Jericho immer näher an Conrad Bland heranarbeitet, beginnt John Sable immer mehr Zusammenhänge zu erahnen und sich - allen Warnungen zum Trotz - in diesen Fall zu verbeißen ...

"Man muss nicht hassen, was man tötet." (Conrad Bland)
"Man muss nicht hassen, was man tötet." (Jericho)

Eine recht ungewöhnliche Geschichte wird hier von Mike Resnick (zwischen 1989 und 2005 fünf Hugo Award für seine Werke in den Kategorien Beste Erzählung, Kurzroman bzw. Kurzgeschichte) erzählt. Mit Conrad Bland ein menschliches Monster, dessen Verbrechen alles in den Schatten stellen und der sich bisher erfolgreich der Gerichtsbarkeit entziehen konnte. So erfolgreich, dass die Republik sich nur mehr mit dem Engagement des skrupellosesten Attentäters zu helfen weiß. Quasi den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Die barbarische Einfachheit des Massenmörders gegen die kühle emotionslose Logik eines Auftragsmörders der - und letztlich auch die Republik - um an sein Opfer heranzukommen, Dutzende Kollateral-Morde in Kauf nimmt. Und da ist dann noch der Polizeichef John Sable, der pedantisch zuerst einen und dann immer mehr Morde aufzuklären sich berufen fühlt, während seine Regierung gleichzeitig einem Massenmörder Asyl gewährt. Nach gängigen Moralvorstellungen kommt John Sable in dieser Geschichte daher am ehesten der Part des Guten zu.

Der Fokus der Geschichte liegt lange Zeit auf Jericho und dessen Aktivitäten sich in eine fremde Kultur zu assimilieren um seinem Ziel näher zu kommen. Mit fortschreitender Handlung erhalten John Sable, aber auch andere Personen, mehr erzählerischen Raum.

Das Setting erinnert ein klein wenig an Jack Vance, ohne jedoch dessen blumig pointierte Erzählweise und skurrile Kulturbeschreibung zu erreichen. Resnick konzentriert sich - anders als Vance - mehr auf seine Protagonisten und deren Handlungen als auf eine allzu präzise Darstellung der örtlichen Kulturen und Gebräuche. Gerade bei Walpurgis III mit seinen Sekten und Satanskulten wäre ein tieferes Eindringen in die örtliche Kultur interessant gewesen. Aber Mike Resnick ist nicht Jack Vance, jeder hat seinen eigenen Stil. Letztlich ist es eine geradlinig erzählte Geschichte die bis zum Schluss zu fesseln vermag. Wer sich nicht an der Grundkonstellation Auftragsmörder jagt Massenmörder stößt - eine Verfilmung würde wohl keine Jugendfreigabe erhalten - hat mit diesem Roman zweifelsohne ein kurzweiliges Lesevergnügen.

PS: Auch wenn Walpurgis III als Science-Fiction-Roman herausgegeben wird, so sind die klassischen Science-Fiction-Elemente eher gering. Von der Menschheit besiedeltes Universum samt Raumfahrt dient eher als Hintergrund um in einer separierten Welt und deren ungewöhnlichen Kultur eine ebenso ungewöhnliche Geschichte - die leicht modifiziert auch in unserem Zeitalter spielen könnte - zu erzählen.

Resümee: Mike Resnick erzählt hier eine recht ungewöhnliche Geschichte in der in ferner Zukunft die Galaxie von der Menschheit besiedelt und in Form einer Republik regiert wird. Diese schickt ihren skrupellosesten Auftragsmörder um einen Massenmörder, ein menschliches Monster, dessen Verbrechen alles in den Schatten stellen, und der auf einem der autarken Planeten - Heimatwelt von Sekten und Teufelsanbetern - Asyl erhielt, zu stoppen. Es ist dies eine geradlinig erzählte gewalttätige Geschichte dessen Setting ein klein wenig an Jack Vance erinnert - ohne jedoch dessen blumig pointierte Erzählweise zu erreichen - und die bis zum Schluss zu fesseln vermag.


Karate Jack - Ich bin Euer Henker
Karate Jack - Ich bin Euer Henker
DVD ~ Klaus Kinski
Wird angeboten von mapshop
Preis: EUR 1,99

3.0 von 5 Sternen ... alias Shanghai Joe. Kung Fu trifft Italo-Western., 20. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Karate Jack - Ich bin Euer Henker (DVD)
Chen Ho (Chen Lee), der titelgebende Karate Jack, landet aus China kommend in San Francisco des Jahres 1882. Die angeblich unbegrenzten Möglichkeiten Amerikas haben ihn hierher reisen lassen. Vernünftige Arbeit ist in San Francisco nicht zu finden. Da es sowieso sein Wunsch ist Cowboy zu werden, kauft er ein Postkutschen-Ticket nach Texas. Schon bei Reiseantritt wird offensichtlich dass ein Chinese in Amerika genauso wenig Rechte hat wie ein Indianer oder Schwarzer. Er darf in der Kutsche keinen der Sitzplätze einnehmen, sondern muss rückwärts beim Gepäck mitfahren, "setz dich da rauf, da siehst du mehr von Texas". Am erstbesten Ort in Texas wird er aus der Kutsche geschmissen. Wo immer er sich essen- und arbeitsuchend hinwendet wird er aufgrund seiner asiatischen Herkunft mit Spott und Ablehnung konfrontiert. Die Begegnungen enden meist in rüdem Raufhandel aus dem er durch seine asiatischen Kampftechniken ausnahmslos als Sieger hervorgeht. Immerhin kommt er dadurch auch zu einem Pferd.

Seine Kampffertigkeit spricht sich bis zu den Leuten des Geschäftsmannes Spencer (Pierro Lulli) herum. Sie bieten ihm einen Job als Cowboy an und er soll sie gleich beim nächsten Auftrag begleiten. Spencer ist eigentlich ein übler Bursche der sich verbotenerweise auch mit Sklavenhandel abgibt. Das ist nicht das was Karate Jack unter Arbeit versteht. Er zieht sich die Feindschaft von Spencer zu der vier der übelsten Killer anheuert um Karate Jack zu töten. Pedro den Kannibalen, den Glücksspieler und Pistolero Tricky, Sam den Totengräber (Gordon Mitchell) und Scalper Jack (Klaus Kinski), dem wohl abscheulichsten der vier Killer, "soll ich Dir verraten warum ich dich noch nicht umgebracht habe? Weil ich keinen Spaß habe Leichen zu skalpieren." Dem nicht schon genug, muss sich Karate Jack auch noch einem alten Bekannten aus seiner Heimat stellen.

Italo-Western von Mario Caiano (Die letzten Zwei vom Rio Bravo, Es geht um deinen Kopf Amigo! Django spricht das Nachtgebet), aus dem Jahr 1973. Früher auch bekannt unter Der Mann mit der Kugelpeitsche. Er steht unter dem Motto Kung Fu trifft Italo-Western. Natürlich ist der Film kein Italo-Western Highlight und die Konstellation lässt böses ahnen. Der Film ist aber gar nicht so schlecht wie befürchtet, man kann ihn sich ruhig einmal ansehen, ist aber wahrscheinlich eher nur für eingefleischte Genre-Fans. Es ist der Versuch den Italo-Western mit neuen Zutaten zu beleben. Zur Entstehungszeit dieses Western waren Kung Fu Filme populär und der ernste Italo-Western eigentlich schon vorbei.

Es wird zwar kaum eine Gelegenheit ausgelassen die überlegene Kampftechnik von Karate Jack vorzuzeigen, es artet aber zum Glück nicht in eine ununterbrochene Abfolge von Prügelszenen aus. Die Martial Arts Szenen würde ich für die damalige Zeit als gerade mal durchschnittlich bezeichnen. Der Anteil an gezeigter Gewalt ist auch für einen Italo-Western überraschend hoch, es ist viel Blut zu sehen, es wird skalpiert, oder auch mal eine Hand abgeschlagen und einiges mehr.

Die deutschsprachige Synchronisation ist so eine Sache. Im überheblichen Verhalten und Dialog der Amerikaner kommt sogar so etwas wie Gesellschaftskritik durch. In einigen Szenen sind die Dialoge aber wieder derart salopp dass ich mir eine englische Tonspur - die es auf dieser DVD nicht gibt - wünschte um Dialoge in verschiedenen Sprachversionen zu vergleichen.

Der Film ist routiniert inszeniert und gut fotografiert. Sein Stil ist jedoch nicht einheitlich. Einige Szenen sind eher lässig und ohne Ernst, andere wiederum voll ungewohnter Härte.

Chen Lee als Karate Jack ist eine durchaus interessante Identifikationsfigur. Pierro Lulli weiß in seiner Rolle als fieser Geschäftsmann zu gefallen. Klaus Kinski gibt einen gestörten Scalper Jack, dem man garantiert nicht begegnen möchte.

Bruno Nicolai steuert einen typischen Italo-Western Score bei, schön anzuhören, jedoch keine Stücke beinhaltend die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Bild und Ton der DVD sind für das Alter des Films akzeptabel.

Spartanische DVD Ausstattung:
*deutsche Sprachfassung, keine weitere Sprache, keine Untertitel
*deutscher Trailer
*Bildergalerie mit kaum Bildern. Davon zeigen die Hälfte Szenen mit Klaus Kinski die offensichtlich nicht aus diesem Film stammen

Resümee: Italo-Western von Mario Caiano aus dem Jahr 1973 der unter dem Motto Kung Fu trifft Italo-Western steht. Es ist der Versuch den Italo-Western mit neuen Zutaten, wie Kung Fu, zu beleben. Die Konstellation lässt böses ahnen, der Film ist aber gar nicht so schlecht wie befürchtet. Es ist kein Italo-Western Highlight aber man kann sich den Film ruhig einmal ansehen, wobei er eher nur für eingefleischte Genre-Fans interessant sein wird. Bild und Ton der DVD sind für das Alter des Films akzeptabel, die DVD Ausstattung selbst ist mehr als spartanisch.


PLAYMOBIL® 4872 - Raubritter mit Geschütz
PLAYMOBIL® 4872 - Raubritter mit Geschütz
Wird angeboten von Freizeitprofis Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 6,23

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raubritter mit Geschütz, 18. September 2010
Dieser Raubritter mit Geschütz gehört zur (neuen) Playmobil-Serie der Königs- und Raubritter. Die aktuelle Serie kann in etwa als Ersatz der früheren Drachen- und Königsritter angesehen werden. Ist aber natürlich mit allen anderen Playmobil Rittern kombinierbar.

Er ist in der üblichen Playmobil-Qualität gefertigt. Ausgestattet mit:
*Schwert
*Axt
*Fahne
*leichtem Geschütz
*zwei "Keulen", zum Verschießen mit dem Geschütz

Ein recht gut ausgestattetes Set mit mehr Beilagen als der Raubritter eigentlich gebrauchen kann. Der Raubritter selbst ist schön gearbeitet und - wie es sich für einen Raubritter gehört - unrasiert und grimmig dreinblickend.

Das Geschütz ist ansehlich gestaltet und gefällt auch dem Rezensenten. Aussehen tut es wie ein spätmittelalterliches leichtes Feldgeschütz. Das ist nun militärhistorisch sicher nicht korrekt bezeichnet, den Kindern wird das aber egal sein. Man kann mit dem Geschütz eine Art Keule verschießen. Genauer gesagt, man könnte. Denn dies funktioniert in der Praxis eigentlich nicht. Weder die ungestümen Kinderhändchen noch der an Lebens- und Spieljahren erfahrene Rezensent haben es geschafft die Keule mehr als vielleicht drei Zentimeter aus dem Rohr hinauszuschießen. Meistens plumpste die Keule recht unspektakulär ganz einfach aus dem Kanonenrohr. Das System wäre von der Idee her nicht schlecht da es ohne Feder oder sonstige Hilfsmittel auskommt. Die Keule wird von vorne in das Kanonenrohr gesteckt und schiebt auf der hinteren Seite ein bewegliches Teil heraus. Mit dem Finger stößt man von hinten an dieses Teil und schleudert somit die Keule heraus.

Resümee: Der Raubritter mit Geschütz ist in der üblichen Playmobil-Qualität gefertigt. Er gehört zur (neuen) Playmobil-Serie der Königs- und Raubritter die quasi als Ersatz der früheren Drachen- und Königsritter angesehen werden kann. Mit der Kanone ließe sich theoretisch auch eine Art Keule verschießen, dies funktioniert in der Praxis aber nur sehr eingeschränkt. Insgesamt ein gut ausgestattetes Set das mit allen anderen Playmobil Rittern kombinierbar ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2012 9:39 AM MEST


Django spricht das Nachtgebet
Django spricht das Nachtgebet
DVD ~ Antonio De Teffè

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassischer Italo-Western, allerdings ohne Django, 14. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django spricht das Nachtgebet (DVD)
Gleich vorweg: Django kommt im ganzen Film nicht vor. Es ist einer jener Italo-Western denen im deutschsprachigen Raum der Name Django in den Titel gedichtet wurde um deren Chance bei Publikum und somit an der Kinokasse zu erhöhen.

Davy Flanagan (Anthony Steffen) wurde im Sezessionskrieg angeschossen und hat seitdem sein Gedächtnis verloren. Es ist auch ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Warum, das weiß er vorerst nicht. Als Davy in seine Heimatstadt kommt trifft er auf Sam Kellogg (William Berger), den örtlichen Richter. Dieser stellt sich als sein Freund vor der ihm helfen möchte. Sam erzählt Davy, dass seinerzeit ein gewisser Clay Hackett (Claudio Undari) auf ihn geschossen und dann in seinem Namen Verbrechen begangen hat. Von Sam erhält Davy auch den Hinweis wo Clay Hackett zu finden sei. Davy macht sich auf um Rache zu nehmen. Doch so einfach sind die Dinge nicht. Denn in Hackett's Begleitung befindet sich Lisa (Ida Galli), die Davy als seine Frau erkennt. Auch muss er schmerzhaft - im wahrsten Sinne des Wortes - erkennen dass die Wahrheit doch eine andere ist ...

Italo-Western von Mario Caiano (Die letzten Zwei vom Rio Bravo, Es geht um deinen Kopf, Amigo!), aus dem Jahr 1968 - hier unter dem Pseudonym William Hawkins. Ein klassischer harter Italo-Western mit einem recht agilen Anthony Steffen. Wie meist bei Mario Caiano ist der Film gefällig inszeniert und gut fotografiert. Ein typischer Italo-Western Score begleitet den Film, beinhaltet jedoch keine Stücke die nachhaltig in Erinnerung bleiben. Letztlich ist es, gesamt gesehen, zwar nur ein durchschnittlicher Italo-Western, ein kurzweiliges Filmvergnügen ist es aber allemal.

Für die ansprechende Fotografie zeichnet Enzo Barboni verantwortlich, der unter anderen auch Kameramann beim Original-Django war. Später drehte er unter dem Pseudonym E.B. Clucher mit Bud Spencer und Terence Hill humorigere Western.

Das Bild der DVD ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber über weite Strecken nicht optimal und eher auf VHS-Niveau. Leider ist die Umsetzung nicht im Originalformat (2,35:1).

Spartanische DVD Extras:
*deutsche Sprachfassung
*Bildergalerie
*diverse Trailer

Resümee: Ein klassischer harter Italo-Western von Mario Caiano aus dem Jahr 1968, mit einem recht agilen Anthony Steffen. Der Film ist gefällig inszeniert und von Enzo Barboni (der später unter E.B. Clucher mit Bud Spencer und Terence Hill humorige Western drehte) gut fotografiert. Letztlich zwar nur ein durchschnittlicher Italo-Western, ein kurzweiliges Filmvergnügen ist es aber allemal. Bild der DVD ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber über weite Strecken nicht optimal.


Es geht um deinen Kopf Amigo
Es geht um deinen Kopf Amigo
DVD ~ Anthony Steffen
Wird angeboten von Mediafoxx
Preis: EUR 20,43

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Schatzsuche, 31. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es geht um deinen Kopf Amigo (DVD)
Ringo (Anthony Steffen) und sein väterlicher Freund Tim (Eduardo Fajardo) retten dem mexikanischen Gauner Fidel (Armando Calvo) das Leben. So erhalten sie Kenntnis dass ein Teil einer Schatzkarte, die den Weg zu einem Goldschatz weisen soll, auf Fidels Rücken eintätowiert ist. Das bekommt in der nächstgelegenen Stadt auch Tricky (Frank Wolff), der nicht ohne Grund so heißt, mit. Er schließt sich mit einem Angebot, das nicht abzulehnen ist, der Gruppe an. Gemeinsam beschließen sie Fidels ehemaligen Gefängniskumpel Dellinger (Alfonso Goda), der den zweiten Teil der Karte eintätowiert hat, zu suchen. Unglücklicherweise ist der inzwischen Sheriff und hat nicht vor den Goldschatz zu teilen, was zu einigen Komplikationen führt. Ihr weiterer Weg führt die Gruppe in ein mexikanisches Dorf wo sie sich mit den Ort terrorisierenden Banditen anlegen. Ringo rettet dabei auch Manuela (Alexandra Nilo), die fortan nicht mehr von seiner Seite weichen wird, vor Lynchjustiz. Ansonsten versucht sich die Schicksalsgemeinschaft gegenseitig übers Ohr zu hauen. Was letztlich auch nicht alle die nach dem Gold gieren überleben werden.

Italo-Western von Mario Caiano (Die letzten Zwei vom Rio Bravo) aus dem Jahr 1966. Die Suche nach dem Schatz wird eher episodenhaft erzählt. Anthony Steffen spielt den Meisterschützen Ringo, wie gewohnt eher stoisch. Eduardo Fajardo, der Major Jackson aus Django, ist hinter seinem Bart fast nicht zu erkennen und ausnahmsweise einmal auf der Seite der eher Guten. Frank Wolff gibt einen herrlich fiesen Tricky ab.

Francesco De Masi hat einen klassischen Italo-Western Score komponiert der den Film angenehm begleitet, jedoch keine Stücke beinhaltet die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Der Film wurde gemäß DVD Begleittext seit seiner deutschen Kinoaufführung weder auf Video noch auf DVD veröffentlicht. Die Fassung basiert auf der ungekürzten italienischen Originalversion. Das Bild wurde nachbearbeitet und schwankt zwischen durchschnittlich bis gut. Auch der Ton ist für das Alter des Films annehmbar, wirkt manchmal aber ein wenig dumpf.

Es fällt fast nicht auf, aber im letzten Drittel des Films kommen einige Szenen vor in denen die Bilder spiegelverkehrt sind. So werden aus Rechtshändern plötzlich Linkshänder. Da hat wohl irgendjemand bei der Übertragung des Originalbands auf DVD nicht aufgepasst.

Insgesamt gesehen ist es zwar nur ein eher durchschnittlicher Italo-Western, aber einer den man sich ruhig einmal ansehen sollte.

DVD Extras:
*deutsche, italienische und englische Sprachfassung, jedoch ohne deutsche Untertitel
*Bildergalerie
*diverse Trailer

Resümee: Italo-Western von Mario Caiano aus dem Jahr 1966. Die Geschichte wird konventionell und episodenhaft erzählt mit einem klassischen Italo-Western Score von Francesco De Masi. Die DVD basiert auf der ungekürzten italienischen Originalversion. Das Bild wurde überarbeitet und schwankt zwischen durchschnittlich bis gut. Letztlich zwar nur ein eher durchschnittlicher Italo-Western, aber einer den man sich ruhig einmal ansehen sollte.


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