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Rezensionen verfasst von
Chaldroi (Wien)

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Bahubali - The Beginning [Blu-ray]
Bahubali - The Beginning [Blu-ray]
DVD ~ Tamannah Bhatia
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indisches Heldenspektakel - Teil 1, 31. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bahubali - The Beginning [Blu-ray] (Blu-ray)
Shivudu wurde als Baby in einem Fluss ausgesetzt, von Bewohnern eines nahen Dorfes gefunden und von einer kinderlosen Frau als eigenes Kind großgezogen. Er wächst zu einem stattlichen jungen Mann heran, der mit enormen Kräften gesegnet ist. Zufall oder göttliche Fügung lassen ihn auf die Kriegerin Avanthika treffen deren oberstes Ziel es ist die seit 25 Jahren im Reich Mahishmati gefangene Königin Devasena zu befreien. Nach und nach offenbart sich eine tragische Geschichte, die bereits vor 50 Jahren ihren Ursprung nahm. In einer Zeit in der Sivagami weise, aber mit harter Hand, für Sohn und Ziehsohn, das Reich Mahishmati regiert und sich der Bedrohung durch die grausamen Kalakeya Krieger stellen muss. Shivudu muss erkennen, das auch er Teil dieser Geschichte ist in der er noch seine Bestimmung finden muss.

Der indische Regisseur Rajamouli präsentiert hier ein bemerkenswertes Heldenepos. Er tut dies in opulenten Bildern die von einer schönen kraftvollen, manchmal fast suggestiven, Musik begleitet werden. Seine Helden vollbringen zuweilen unglaubliches, übermenschliches. Was nicht weiter verwundern darf, da in den indischen Mythen diese Helden oft mit göttlichen Kräften gesegnet sind. Da unterscheiden sie sich kaum von ihren griechischen Helden-Kollegen. Höhepunkt des Films ist eine fast 30-minütige Schlacht gegen die Kalakeya Krieger. In einigen Szenen kommen Erinnerungen an Zack Snyders Schlachtenepos 300 auf.

Der Film - the Beginning - entlässt den Zuseher allerdings nicht mit einem klar umrissenen Ende, sondern einem Cliffhanger. Ein zweiter Teil - the Conclusion - soll die Geschichte dann zu Ende führen. Es ist dies Indiens international bislang erfolgreichster Film.

Der Film ist stellenweise großartig, dennoch ist nicht alles perfekt. Er wird auch nicht jedem gefallen. Manche Szenen wirken aufgrund von Gestik und Dialog nach unseren westlichen Vorstellungen "hölzern", aber eben nur manche. Auch wird man mit zwei der in klassischen Bollywood-Filmen "berühmt-berüchtigten" Gesangseinlagen konfrontiert. Sie wurden aber an dramaturgisch passender Stelle platziert und sind nicht so arg wie man befürchten mag. Man muss sich auch ein wenig auf indische Mythologie und Erzählweisen einlassen. Öfters im Film auftauchendes Feuer kann man beispielsweise Shiva - der im Film durchaus eine Bedeutung hat - zuordnen und als Ausdruck von Energie oder auch Vernichtung interpretieren.

Hier wird die internationale Fassung angeboten die um etwa 20 Minuten kürzer ist als die Originalfassung. Sie ist mehr an die westlichen Sehgewohnheiten angepasst und vor allem, soweit ich es beurteilen kann, um Gesangseinlagen reduziert.

Gute Bild und Tonwiedergabe.

Die Blu-Ray wird mit Wendecover angeboten, ist aber ansonsten spartanisch ausgestattet:
*Sprachversion in Deutsch und Telugu
*deutsche Untertitel
*Code für Digital Copy
Keine weiteren Extras

Es gibt von Splendid Film auch eine Mediabook Ausgabe. Diese enthält neben einem Booklet den Film in DVD und Blu-Ray. Außerdem eine extra Blu-Ray mit der Langfassung des Films, der dann auf 159 Minuten Laufzeit kommt. Der wesentliche Unterschied zwischen internationaler und Langfassung ist, soweit ich es beurteilen kann, dass sie Szenen und Szenenerweiterungen beinhaltet die mit Gesang- und Tanzeinlagen abgerundet werden. Ich habe dies als nicht gar so störend empfunden, da sie meist an dramaturgisch passender Stelle eingefügt sind.

Resümee: Der indische Regisseur Rajamouli präsentiert hier ein bemerkenswertes Heldenepos. Er tut dies in opulenten Bildern die von einer schönen kraftvollen, manchmal fast suggestiven, Musik begleitet werden. Höhepunkt des Films ist eine fast 30-minütige Schlacht bei der in einigen Szenen Erinnerungen an Zack Snyders Schlachtenepos 300 aufkommen. Ein in vielen Szenen großartiger Film, der dennoch nicht jedem gefallen wird. Manche Szenen wirken aufgrund von Gestik und Dialog nach unseren westlichen Vorstellungen "hölzern", aber eben nur manche. Auch wird man mit zwei der in klassischen Bollywood-Filmen 'berühmt-berüchtigten' Gesangseinlagen konfrontiert. Hier wird die internationale Fassung angeboten die um etwa 20 Minuten kürzer ist als die Originalfassung mit 159 Minuten Laufzeit.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2016 2:59 PM MEST


Django - Ein Silberdollar für einen Toten (uncut Kinofassung) [Blu-ray]
Django - Ein Silberdollar für einen Toten (uncut Kinofassung) [Blu-ray]
DVD ~ Brett Halsey
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität, mäßig spannender Film, 10. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mike (Brett Halsey), der seine Tage als Pistolero satt hat, möchte von seinem Freund David ein Stück Land kaufen. Er reitet zu seiner Freundin Jane um das notwendige und bei ihr hinterlegte Geld, 10.000 Dollar, zu holen. Er findet sie aber nur mehr tot. Die noch anwesenden sieben Gauner schießen ihn an und prügeln ihn scheinbar zu Tode. Sieben einzelne Dollar-Münzen lassen sie anstatt des Geldes zurück. Mike überlebt jedoch verletzt und macht sich auf die Suche nach den Gaunern um Rache zu nehmen und sein Geld wieder zurückzuholen. Bei jedem der Gauner, den er erledigt, lässt er einen Silber-Dollar zurück.

Italo-Western Western aus dem Jahr 1968 unter der Regie von Alberto Cardone, der 1966 immerhin den bemerkenswerten Italo-Western Sartana (Mille dollari sul nero) drehte.

Erstmalig ist der Film deutschsprachig auf DVD und sogar auf Blu-Ray veröffentlicht. Die Bildqualität ist überraschend gut, vor allem in den Tagesszenen. Bei den Nachtszenen fällt die Bildqualität nicht ganz so gut aus. Auch der Ton ist verhältnismäßig gut, in manchen Szenen klingt mir die Musik - klassische Italo-Western-Klänge - von Michele Lacerenza jedoch ein wenig "blechern".

Ein Django kommt in diesem Film nicht vor, der Held heißt hier, so wie im Original, Mike. Lieder entwickelt es sich zu einer Unart, fast jeden neu aufgelegten Italo-Western einen "Django" als Titelzusatz zu geben. Woher kommt diese Django-Manie? Nun, Sergio Corbuccis Django war ein höchst populärer und erfolgreicher Italo-Western. Speziell im deutschsprachigen Raum wurde und wird daher vielen Italo-Western der Name Django in den Titel gedichtet um deren Chance bei Publikum und somit an der Kinokasse zu erhöhen.

Brett Halsey macht zwar optisch eine gute Figur, aber so richtig von Rache getrieben kommt er nicht rüber. Seine beste Darstellung als Rächer hat er in dem im gleichen Jahr produzierten Rache-Western "Heute ich… morgen du!" Fernando Sancho gefällt in einer kleinen Rolle, in der er einmal keinen großmäuligen Banditenboss spielt.

Leider ist die Umsetzung der Geschichte eher schwach. Einige Handlungen scheinen mir auch nicht sonderlich stimmig oder gar durchdacht. Als Mike beispielsweise ins Haus der Freundin kommt um das Geld abzuholen sieht er sie leblos und scheinbar vergewaltigt am Bett liegen. Aber anstatt nachzusehen ob sie noch lebt, stürmt er zur Lade wo das Geld aufbewahrt war um nachzusehen ob es noch da ist. Er bedauert dann mehr den Verlust des Geldes, als den Tod der Freundin. Warum die Gauner Mike nur zusammenschlagen und anschießen und nicht auch gleich erschießen bleibt vor allem deswegen rätselhaft, weil einer von ihnen sogar anmerkt dass er sie wieder erkennen könnte. Das Auffinden der Gauner durch Mike ist dann weniger das Ergebnis intensiver Suche, sondern mehr durch den Zufall gesteuerte Begegnungen, die dem Film einen leicht episodenhaften Charakter geben. Auch entsteht der Eindruck, dass die Gauner, die ihn noch vor ein paar Tagen überfallen haben bei einer neuerlichen Begegnung mehrheitlich nicht wiedererkennen. Einen richtig ernst zu nehmenden (Final)Gegner hat er auch nicht.

Blu-Ray Ausstattung:
*deutscher und italienischer Ton, keine Untertitel
*Bildergalerie
*diverse Trailer

Resümee: Italo-Western Western aus dem Jahr 1968 unter der Regie von Alberto Cardone. Erstmalig ist der Film deutschsprachig auf DVD und sogar auf Blu-Ray veröffentlicht. Die Bildqualität ist vor allem bei den Tagesszenen überraschend gut. Leider ist die Umsetzung der Geschichte eher schwach.


Django - Eine Pistole für 100 Kreuze
Django - Eine Pistole für 100 Kreuze
DVD ~ Tony Kendall
Wird angeboten von Movie-Panel
Preis: EUR 7,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gekürzt und mangelhafte Bildqualität, 9. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django - Eine Pistole für 100 Kreuze (DVD)
Jessicas Bruder wurde, wie Jahre zuvor auch ihr Vater, von Unbekannten ermordet. Ein zwielichtiger Geschäftsmann drängt Jessica zur Heirat. Django (im Original Santana genannt) steht ihr bei und beschützt sie. Dabei findet er auch den Verräter, der im Krieg für das Massaker an seiner Kompanie verantwortlich war und kann seine Rache vollenden.

Später Italo-Western aus dem Jahr 1971 unter der Regie von Carlo Croccolo. Meinem Wissen nach ist der Film im deutschsprachigen Raum bisher nur im Fernsehen gezeigt worden.

Anfangs des Films wird ein Hinweis eingeblendet, dass sich die beabsichtigte Neuabtastung des Film nicht realisieren ließ, man sich aber entschlossen hat den Film in der zur Zeit bestmöglichen DVD-Qualität zu veröffentlichen. Nun, diese "bestmögliche" DVD Qualität kommt leider über bestenfalls durchschnittliche VHS Qualität nicht hinaus. Wäre dieser Warnhinweis bereits am DVD-Cover ersichtlich, so könnte man frei entscheiden ob man sich den Film trotz mangelnder Bildqualität zulegt oder nicht. So aber wird man erst nach Erwerb der DVD darauf hingewiesen, dass es sich eigentlich um ein Produkt mit schlechter (Bild)qualität handelt.

Die Laufzeit des Films beträgt 84 Minuten, somit fehlen bis zu 9 Minuten gegenüber der in diversen Quellen angeführten Originallaufzeit. Schlampig in der Aufbereitung ist auch, dass ein großformatig auf der Rückseite der DVD gezeigtes Bild zu einem ganz anderen Western gehört.

Zum Ärgernis der schlechten Bildqualität und der gekürzten Fassung kommt leider, dass auch die Handlung des Films nicht besonders inspirierend ist, es kommt kaum Spannung auf. Es gibt zwar zwei, drei zugegebenermaßen interessante Ideen, die retten den Film aber deswegen nicht. Die am Cover beworbene "gute Kameraarbeit und den beachtenswerten Soundtrack" sucht man vergeblich. Man merkt dem Film deutlich an dass er nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung hatte.

Der Film trägt zwar "Django" im Titel, ein echter Django ist es aber trotzdem nicht, auch wenn der Held im Film so angesprochen wird. Vor allem im deutschsprachigen Raum tragen viele Italo-Western "Django" im Titel um ihn interessanter erscheinen zu lassen. Im Original hieß der Film "Una pistola per cento croci", der Held wurde dort Santana genannt.

DVD Ausstattung:
*nur deutscher Ton
*Filmtrailer
*Bildergalerie
*drei Italo-Western Trailer

Resümee: Italo-Western Western aus dem Jahr 1971 unter der Regie von Carlo Croccolo. Meinem Wissen nach ist der Film im deutschsprachigen Raum bisher nur im Fernsehen gezeigt worden. Die Laufzeit des Films ist bis zu 9 Minuten kürzer als die Originallaufzeit. Die DVD zeigt den Film zudem in schlechter Bildqualität. Auch ist die Handlung des Films nicht besonders inspirierend. Eigentlich nicht einmal für eingefleischte Italo-Western Fans zu empfehlen.


Desperado - Der geheimnisvolle Rächer
Desperado - Der geheimnisvolle Rächer
DVD ~ Glenn Saxson
Preis: EUR 10,49

3.0 von 5 Sternen Solider, unterhaltsamer Italo-Western, 15. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Desperado - Der geheimnisvolle Rächer (DVD)
Die mexikanische Familie Lopez wird auf ihrer Farm von Banditen überfallen. Bis auf Manuel, dem etwa 10 jährigen Sohn, überlebt niemand. Richter Wilkins kann die Grundstücke der ermordeten Familie günstig erwerben. Im Laufe der Jahre kauft er vor allem von der mexikanischen Bevölkerung noch weitere Grundstücke zu günstigen Preisen und begründet damit Reichtum und Einfluss den er dann in einem kleinen Städtchen ausübt. Das Städtchen leidet unter der Bande der Brüder Stark. Der Sheriff (Luis Induni) ist machtlos und Richter Wilkins muss die Banditen, falls es überhaupt zu einer Anklage kommt, mangels Beweisen stets freisprechen. 15 Jahre nach dem Massaker taucht ein Fremder (Glenn Saxon) auf, der allgemein Desperado genannt wird, hilft der unterdrückten mexikanischen Bevölkerung und tötet einige der damaligen Täter. Er hinterlässt eine Nachricht, dass er auf der Suche nach den restlichen der damaligen Täter ist und sich an ihnen rächen will.

Italo-Western Western aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Luigi Capuano, der früher auch einige Zorro und Mantel und Degen Filme drehte. An einigen Stellen erinnert der Film tatsächlich ein wenig an das Zorro-Thema, verhüllt der Held doch öfters sein Gesicht mit einem Tuch und hilft der mexikanischen Bevölkerung gegen die Willkür der Stark Bande. Es gibt ausreichend interessante Nebencharaktere. Des Richters Neffe ist herrlich arrogant. Die Tochter Evelyn hat ihren eigenen Kopf und ist Teil einer recht netten Liebesgeschichte. Eine Modenschau in einem Italo-Western habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Ein klassischer Italo-Western Sound von Francesco De Masi begleitet die Handlung, passend aber unspektakulär. Der Film ist letztlich kein Meisterwerk, aber doch sehr solide gemacht. Wer Italo-Western mag wird gut unterhalten. Für mich sehr starke *** Sterne.

Alternative Filmtitel: Der geheimnisvolle Rächer, Der Mann aus Texas

Auch wenn der Film FSK 12 ist, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Es ist deswegen kein Kinderfilm. FSK 12 entsprich wohl unseren heutigen Sehgewohnheiten.

Ton und Bildqualität sind in Ordnung. Immer wieder erstaunlich, wie gut man altes Filmmaterial restaurieren kann. DVD hat ein Wendecover.

DVD Ausstattung:
*nur deutscher Ton!
*drei Trailer
Keine weiteren Extras!

Resümee: Italo-Western Western aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Luigi Capuano. Ton und Bildqualität sind in Ordnung. DVD mit Wendecover. Spartanische Ausstattung ohne Extras. Kein Meisterwerk, aber recht solide gemacht mit einigen ungewöhnlichen Einfällen wie einer Modenschau im Wilden Westen. Wer Italo-Western mag wird gut unterhalten. Für mich sehr starke *** Sterne.


Das Gesetz der Erbarmungslosen
Das Gesetz der Erbarmungslosen
DVD ~ Pietro Martellanza
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 6,66

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erbarmungslos, 8. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gesetz der Erbarmungslosen (DVD)
Die Gefängniszellen von Sheriff Joe Williams (Peter Martell) sind stets leer, da er die Gauner immer gleich erschießt. Sehr zum Missfallen des Richters, der ihn wegen dieser gewalttätigen Vorgehensweise schon öfters verwarnt hat. Schließlich wird Joe seines Amtes enthoben, danach wird ihm auch noch der Mord an einem Farmerpaar angelastet. Pedro la Muerte, ein mexikanischer Banditenführer der auch für den Mord am Farmerpaar verantwortlich ist, überfällt mit seinen Leuten die örtliche Bank. Joes früherer Stellvertreter (Glen Saxson) muss sich nun als neuer Sheriff sowohl auf die Suche nach Joe als auch nach den Banditen machen.

Italo-Western aus dem Jahr 1968 unter der Regie von Alberto Cardone, der 1966 immerhin den bemerkenswerten Italo-Western Sartana (Mille dollari sul nero) drehte. Meinem Wissen nach ist Gesetz der Erbarmungslosen bisher nur auf VHS veröffentlicht worden.

Die Filmmusik ist ein recht angenehmer Italo-Western Score, allerdings ohne einprägsame Höhepunkte. Der Ton ist generell in Ordnung. Der Film selbst ist allerdings erbarmungslos, sowohl die Bildqualität, als auch die Handlung, die recht uninspiriert ist. Joe, der ein recht interessanter Charakter sein könnte, wirkt selbst in den größten Stresssituationen phlegmatisch. Der mexikanische Banditenführer und seine Leute verkörpern hingebungsvoll dümmliche Mexikaner. Von Paquita, der waffenkundigen Begleiterin des Banditenführers erwartet man sich irgendwann einen besonderen Auftritt, da sie immer wieder bedeutungsschwanger in Szene gesetzt wird, im Schlussgemetzel kommt sie aber gar nicht mehr ins Bild. Ein Riesenproblem ist die Bildqualität. Eine permanente Unschärfe ermüdet rasch das Auge. Fast hat man den Verdacht, dass ein gebrauchtes VHS Band 1:1 auf DVD gebrannt wurde. Mehr als * Stern ist mir die DVD daher nicht wert.

Das Cover ist stimmig gestaltet, ist allerdings kein Wendecover.

DVD Ausstattung:
*nur deutscher Ton, bis auf drei Trailer keine Extras
*drei trashige Trailer von Filmen in der Art wie Sharktopus vs. Pteracuda

Resümee: Italo-Western aus dem Jahr 1968 unter der Regie von Alberto Cardone. Der Film selbst ist erbarmungslos, da die uninspirierte Handlung auch für eingefleischte Italo-Western-Fans keinen Mehrwert bringt. Ein Riesenproblem ist die Bildqualität. Eine permanente Unschärfe ermüdet rasch das Auge. Fast hat man den Verdacht, dass ein gebrauchtes VHS Band 1:1 auf DVD gebrannt wurde. Mehr als * Stern ist mir die DVD daher nicht wert.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2016 8:07 PM CET


100.000 Dollar für Ringo
100.000 Dollar für Ringo
DVD ~ Richard Harrison
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Erstmalig deutschsprachig auf DVD, 11. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100.000 Dollar für Ringo (DVD)
Indianer werden beschuldigt eine Weiße Frau, Sean Cluster, getötet zu haben. Eine Bürgerwehr der Stadt Rainbow Valley greift als Vergeltung das nahegelegene Lager der Indianer an und veranstaltet ein Massaker. Die überlebenden Indianer ziehen daraufhin an einen anderen Ort. Ein perfider Plan der Brüder Sherry um sich Indianerland anzueignen. Ausgedacht hat sich das Tom Sherry (Gerard Tichy), der gefährlichste und schlaueste der drei Brüder. Sieben Jahre später kommt ein Fremder (Richard Harrison), der sich Ringo nennt, in die Stadt. Er wird sogleich verdächtigt Ward Cluster, der im Krieg verschollene Mann von Sean Cluster zu sein. Auch Chuck (Fernando Sancho), ein Kopfgeldjäger, treibt sich im Umfeld der Stadt herum, erhofft er sich doch hier einiges an Kopfgeld. Die Brüder Sherry, die inzwischen in der Stadt das Sagen haben und gerade eben in Waffengeschäfte mit einem mexikanischen General (Tomas Torres) verstrickt sind, wollen Ringo rasch wieder loswerden.

Italo-Western aus dem Jahr 1965 unter der Regie von Alberto de Martino. Der Film wird von Wild Coyote erstmalig deutschsprachig auf DVD veröffentlicht. Zum Filmstart wird man darauf hingewiesen, dass alle Master zu diesem Film verschollen sind und die vorliegende Fassung auf eine der letzten vorhandenen Quellen basiert. Die Bildqualität der DVD ist daher leider nur durchschnittlich, stellenweise sogar schlecht.

Der Filmbeginn ist recht spannend, aber auch handlungstechnisch etwas mysteriös. Eine Frau, in deren Satteltasche sich ein Baby befindet, ist auf der Flucht vor Indianern. Warum die Indianer, die offenbar friedlich in der Nähe der Stadt leben, die Frau verfolgen bleibt ungeklärt, ebenso warum gerade an jener Stelle in den Bergen, an der sie sich den Indianern stellt, der Bösewicht Tom Sherry wartet. Es gibt auch später einige Ungereimtheiten. Ein Junge, Shane genannt, (das Baby aus der Eröffnungssequenz) läuft immer wieder Ringo über den Weg, egal wo und wie weit von der Stadt entfernt er sich gerade aufhält. Das führt meist zu kitschigen Szenen. Aller zuvor geäußerten Kritik zum Trotz ist es für einen Italo-Western-Fan ein netter kurzweiliger Film im Genreschnitt, den es sich durchaus anzusehen lohnt. Erwähnenswert ist, dass Fernando Sancho einmal keinen fiesen mexikanischen Banditen spielt. Indianer haben in diesem Film eine für Italo-Western eher ungewöhnlich hohe Leinwandpräsenz. Mit den ebenfalls vorkommenden mexikanischen Soldaten weist der Film einen beachtlichen kulturellen Mix auf. In Italien war der Film im Erscheinungsjahr sogar einer der erfolgreichsten Italo-Western.

Bruno Nicolai steuert einen gefälligen Score mit einem schönen Titelsong "Ringo Come to Fight" bei.

DVD hat ein Wendecover ohne FSK Hinweis. Laufzeit der DVD ist 86 Minuten. Unterschiedlichen Quellen nach fehlen dem Film mehr als die in den Extras gezeigten 4:20 Minuten entfernte Szenen.

DVD Extras:
*Interview mit Alberto de Martino (19 Minuten). Hier erklärt er auch warum der Junge Shane genannt wird.
*deutsche und englische Sprachfassung
*deutscher Trailer
*entfernte Szenen (4:20 Minuten), tw. deutschem Untertitel. Bei einigen Szenen ist es schade dass sie nicht wieder in den Film integriert wurden.

Man muss Wild Coyote dankbar sein, dass es scheinbar verschollene Italo-Western deutschsprachig wieder zugänglich macht, und hoffen, dass noch viele weitere Veröffentlichungen folgen. Trotz dieser lobenswerten Ansätze bewerte ich die vorliegende DVD nur mit (guten) *** Sternen, denn die Bildqualität ist nun mal bescheiden, und der Film selbst ist zwar nett anzusehen, aber doch nur Genredurchschnitt.

Resümee: Italo-Western aus dem Jahr 1965 unter der Regie von Alberto de Martino. Der Film wird von Wild Coyote erstmalig deutschsprachig auf DVD veröffentlicht. Bildqualität ist aufgrund schlechten Ausgangsmaterials nur durchschnittlich, stellenweise sogar schlecht. Bruno Nicolai steuert einen gefälligen Score bei. Obwohl der Film handlungstechnisch manchmal mit Ungereimtheiten aufwartet ist es dennoch für einen Italo-Western-Fan ein nettes kurzweiliges Filmerlebnis im Genreschnitt das gute *** Sterne verdient, mehr aber auch wieder nicht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2015 11:46 AM MEST


Buccaroo - Galgenvögel zwitschern nicht
Buccaroo - Galgenvögel zwitschern nicht
DVD ~ Dean Reed
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erstmalig (und ungeschnitten) auf DVD, 28. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lash (Livio Lorenzon) reist mit seinem Geschäftspartner mittels Postkutsche zu einer neuen Goldmine nahe der mexikanischen Grenze. Beiden gehört die Mine je zur Hälfte. Die Kutsche wird von Monteiro und seinen mexikanischen Banditen überfallen. Während des Überfalls erschießt Lash seinen Partner und eignet sich dessen Besitzurkunde an. Es stellt sich heraus, dass Monteiro von Lash für den Überfall engagiert wurde. Lash beutet die Goldmine aus und wird rasch zum mächtigsten Mann der Gegend, beschützt von diversen gekauften Pistoleros. Fünf Jahre später kommt ein Fremder (Dean Reed), der Buccaroo genannt wird in die Stadt. Dafür hat er auch einen ganz besonderen Grund. Er legt sich mit den Leuten von Lash an und heuert beim alten Johnny an. Johnny ist ebenfalls im Besitz einer nahegelegenen Mine, kann diese aber nicht ausbeuten, da er keine Arbeiter dafür findet, da diese von Lash eingeschüchtert werden. Lash möchte auch Johnnys Mine kaufen, was dieser aber verweigert.

Italo-Western Western aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Adelchi Bianchi. Der Film wird von Wild Coyote (weltweit?) erstmalig auf DVD veröffentlicht. Es ist ein eher wenig bekannter Italo-Western mit Dean Reed, der auch den Titelsong singt, in der Hauptrolle. Sein Gegenspieler Livio Lorenzon kommt schön fies rüber. Insgesamt ein nett anzusehender recht kurzweiliger Italo-Western im Genreschnitt.

Die Bildqualität der DVD ist leider nur durchschnittlich. Zum Filmstart wird man darauf hingewiesen, dass alle Master zu diesem Film verschollen sind und die vorliegende Fassung auf eine der letzten vorhandenen Quellen basiert. Die deutsche Fassung ist nur 77 Minuten lang und gegenüber dem Original um etwa 11 Minuten kürzer.

DVD hat ein Wendecover ohne FSK Hinweis. Die Inhaltsangabe am Cover weist eine inhaltliche Ungenauigkeit auf. Der Beginn, so wie er dort erzählt wird, ist im Film anders.

DVD Extras:
*deutsche und italienische Sprachfassung
*deutscher Trailer
*Italienische Originalfassung mit 88 Minuten Laufzeit

Achtung! Als Bonus wird auf der DVD eine als italienische Originalfassung betitelte Version angeboten. Die Bildqualität ist an manchen Stellen schlechter als die deutsche Fassung. Interessanterweise ist die italienische Fassung aber mit einer deutschen Tonspur unterlegt! Die in der deutschen Fassung fehlenden Szenen sind in Italienisch, jedoch deutsch untertitelt (dort wird Lash übrigens als Nash angesprochen). Wer den ungeschnittenen Film sehen will, sollte daher anstatt der deutschen Fassung (77 Minuten) die als Bonus titulierte italienische Fassung (88 Minuten) ansehen.

Auch wenn der Film lobenswerterweise erstmalig auf DVD veröffentlicht wurde, so ist die Handlung selbst trotzdem nur Genredurchschnitt. Die Bildqualität ist auch nicht mehr als Durchschnitt. Der Film verdient daher gute *** Sterne, mehr aber auch wieder nicht.

Resümee: Italo-Western Western aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Adelchi Bianchi. Erstmalig auf DVD veröffentlicht. Bildqualität ist aufgrund schlechten Ausgangsmaterials nur durchschnittlich. Wer die ungeschnittene Fassung sehen will, sollte die unter Bonus gelistete italienische Originalversion auswählen, die interessanterweise mit einer deutschen Tonspur unterlegt ist. Nicht synchronisierte Stellen haben deutsche Untertitel. Insgesamt ein nett anzusehender recht kurzweiliger Italo-Western im Genreschnitt, der gute *** Sterne verdient, mehr aber auch wieder nicht.


Für ein paar Leichen mehr (...dem Teufel zittern die Knochen)
Für ein paar Leichen mehr (...dem Teufel zittern die Knochen)
DVD ~ Gilbert Roland
Preis: EUR 11,31

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungeschnittene Fassung, 13. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Outlaw Slim Kovacs (Jack Elam) hat die Frau von Uriah Sartana (George Martin) vergewaltigt und getötet. Nun ist dieser hinter ihm her. Während der Suche nach Slim trifft Sartana auch auf den etwas undurchsichtigen Pistolero Kirchner (Gilbert Roland) und rettet ihm das Leben. Slim zieht einstweilen eine blutige Spur. Schließlich überfällt er, unterstützt von Reyes (Tomas Torres) und seinen mexikanischen Banditen, ein kleines Städtchen weil er dort auf eine mit Gold beladene Postkutsche warten und diese ausrauben will. Sartana ist Slim in das Städtchen gefolgt um mit ihm abzurechnen. Hier trifft er auch wieder auf Kirchner, der mittlerweile als eine Art Leibwächter für Slim arbeitet.

Italo-Western aus dem Jahr 1968 unter Regie von Alfonso Balcazar. Der Film ist auf DVD erstmalig in einer ungeschnittenen Fassung erhältlich. Diese ist gegenüber der früheren deutschen Kinofassung um fast zwölf Minuten länger. Die erweiterten Szenen sind nicht nachsynchronisiert, aber mit deutschen Untertiteln. Alternativer Filmtitel "Dem Teufel zittern die Knochen".

Bemerkenswert ist, dass der Film in den ersten sieben Minuten ohne gesprochenes Wort auskommt. Mit Ausnahme von Spiel mir das Lied vom Tod ist dies übrigens der einzige Italo-Western in dem Jack Elam mitspielt. Er verkörpert diesmal einen recht fiesen Outlaw. Die Schauspieler harmonieren gut miteinander. Der Film enthält einige interessant choreografierte Duell-Szenen und bietet insgesamt gute Italo-Western Unterhaltung zu der der Slogan vom DVD Cover "Kein Wort zu viel - kein Schuss zu wenig" recht gut passt. Etwas über dem Genre-Durchschnitt, ****Sterne möchte ich ihm trotzdem nicht geben.

Die Beschreibung auf der Schuber-Rückseite ist etwas irreführend "... jeder von den Dreien versucht den anderen mit Gags, Witz und Schießeisen zu überrumpeln". Der Film ist ein ernstes Italo-Western-Abenteuer, Gags und Witz kommen nicht vor. Und die Behauptung dass der Film an die Atmosphäre von Leones Klassiker Spiel mir das Lied vom Tod herankommt ist reichlich dreist. In der deutschen Fassung wird die Figur von Jack Elam immer wieder Sartana genannt, was für einige Verwirrung sorgt, denn eigentlich sollte das der Name des Helden sein. Hier hat die Synchronisation geschlampt.

Bild ist über weite Strecken bestenfalls mittelmäßig, Farben und Kontraste erscheinen mir in vielen Szenen ein wenig verwaschen. Ton ist in Ordnung. Die DVD hat ein Wechselcover und steckt zusätzlich noch in einem Pappschuber.

DVD Extras:
*Interview mit Komponist Francesco de Masi. Italienisch mit deutschen Untertiteln (32 Minuten)
*deutsche Kinofassung (80 Minuten, schlechte Bildqualität)
*deutsche und italienische Sprachfassung
*deutscher und englischer Trailer
*Slideshow

Resümee: Italo-Western aus dem Jahr 1968. Der Film ist auf DVD erstmalig in der ungeschnittenen Fassung und um fast zwölf Minuten länger als die frühere deutsche Kinofassung. Bild ist leider eher mittelmäßig. Ton ist in Ordnung. Der Film bietet insgesamt gute Italo-Western Unterhaltung zu der der Slogan vom DVD Cover "Kein Wort zu viel - kein Schuss zu wenig" recht gut passt. Etwas über dem Genre-Durchschnitt, ****Sterne möchte ich ihm trotzdem nicht geben.


Calculator 3 - Taschenrechner
Calculator 3 - Taschenrechner
Preis: EUR 0,00

5.0 von 5 Sternen Schlicht, funktionell und sehr nützlich!, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Calculator 3 - Taschenrechner (App)
Kurz gefasst tut die App genau das was sie tun soll, nämlich einen Taschenrechner simulieren und rechnen. Und das ohne störende Werbung.

Ein paar – durchaus beachtenswerte - Dinge lassen sich ergänzend dazu sagen:

Kindle im Hochformat ergibt einen klassischen Taschenrechner dessen große Tasten recht schnelles eintippen ermöglichen. Neben den Grundrechenarten, unter Berücksichtigung der algebraischen Regeln (Punktrechnung vor Strichrechnung, etc.), bietet der Rechner auch Prozentrechnung, Klammern, Quadrat-Wurzel, Quadrat, Reziproke, Exponent und Speicheroperationen. Zuschaltbar sind wissenschaftliche Funktionen, wer die braucht dreht aber am besten den Kindle ins Querformat.

Kindle im Querformat ergibt einen wissenschaftlichen Rechner bei dem erweiterte Funktionen schon im Display integriert sind und mehr oder minder den gesamten Bildschirm mit kleineren, aber noch immer gut drückbaren Tasten einnehmen. Z.B. Pi, Potenzrechnung, Quadrat- und Kubik-Wurzel, Logarithmus, Winkelfunktionen, Arkus, Hyperbolicus, u.a.

Ähnlich einem Tippstreifen werden Berechnungen im Display, deren Anzeige gelöscht werden kann, angezeigt.

Es gibt einige Einstellungsoptionen. Hintergrund lässt sich dimmen. Drei verschiedene Farbschema stehen zur Verfügung. Rundungsgenauigkeit (bis 15 Dezimalstellen) lassen sich einstellen. Ebenso die Ergebnisausgabe (normale, wissenschaftliche, technische Notation). Sowie ein Infoteil über Funktionsumfang und Copyright.

Resümee: Die Calculator 3 - App tut genau das was sie tun soll, nämlich einen Taschenrechner simulieren und rechnen. Und das ohne störende Werbung. Neben den Grundrechenarten bietet der Rechner auch umfangreiche wissenschaftliche Funktionen sowie einige Einstellungsoptionen. Die App ist schlicht, funktionell und sehr nützlich!


Lo voglio morto
Lo voglio morto
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Clayton, forget your hate …, 20. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lo voglio morto (MP3-Download)
Filmmusik zum 1968 von Paolo Bianchini gedrehten Italo-Western "Django - Ich will ihn tot". Ein Django kommt im Film nicht vor. Gerade im deutschsprachigen Raum wurden vielen Italo-Western aus Marketinggründen ein "Django" in den Titel gedichtet. Der Held heißt Clayton und wird mit diesem Namen auch in einem Lied besungen. Der Film ist ein guter und recht harter Genrebeitrag, der durch Musik und Szenengestaltung eine stark pessimistische Grundstimmung verbreitet.

Nico Fidenco ist ein italienischer Sänger und Komponist, der sowohl Erfolge als Sänger hatte als auch Filmmusik für über 60 Filme geschrieben hat. So hat er für etwa ein Dutzend Italo-Western stimmige Musik beigetragen und in späteren Jahren auch für Exploitationfilme. Z.B. gibt es zu Emanuelle E Gli Ultimi Cannibali (Nackt unter Kannibalen) oder Zombi Holocaust (Zombies unter Kannibalen), Filme die wahrscheinlich genauso schrecklich anzusehen sind wie deren Titel klingen, überraschend gut klingende Scores zu lauschen.

Zu "Django - Ich will ihn tot" steuert er einen schönen - in Verbindung mit der Kameraführung fast ein wenig suggestiv wirkenden - Score bei, der den pessimistischen Grundton des Films noch verstärkt. Besonders gelungen und stimmig finde ich den Song "Clayton, oh Clayton, forget your hate …", den es auf Track 4 und 5 jeweils in englischer und italienischer Version gibt.

Bei insgesamt 26 Titeln gibt es zwar nicht nur Highlights, insgesamt ist der Soundtrack für Italo-Western- und Filmmusik-Freunde aber durchaus zu empfehlen.

Resümee: Filmmusik zum 1968 von Paolo Bianchini gedrehten Italo-Western "Django - Ich will ihn tot". Der Film ist ein guter und recht harter Genrebeitrag zu dem Nico Fidenco, ein italienischer Sänger und Komponist, einen schönen Score beisteuert, der den pessimistischen Grundton des Films noch verstärkt. Für Italo-Western- und Filmmusik-Freunde durchaus zu empfehlen.


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