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Rezensionen verfasst von
Louis

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Cupid Carries A Gun [Explicit]
Cupid Carries A Gun [Explicit]
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Nächster THE PALE EMPEROR-Leckerbissen :), 8. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Cupid Carries A Gun [Explicit] (MP3-Download)
Ich bin - wie schon bei DEEP SIX und THIRD DAY OF A SEVEN DAY BINGE - schwer begeistert von dem, was Manson hier abliefert. CUPID CARRIES A GUN ist einer der besten MM-Songs seit langem. Der Song ist sehr minimalistisch gehalten, wie schon THIRD DAY […]. Aber in Kombination mit der finsteren Melodie zihht das einfach :)

Top Song und ich kann euch aus erster Hand versichern, dass sich neben den Vorab-Singles noch weitere Perlen auf THE PALE EMPEROR finden lassen.

Die Rezension zum vollständigen Album folgt am Erscheinungstag :)


Anaconda [Explicit]
Anaconda [Explicit]

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen aus dem Dschungel..., 15. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Anaconda [Explicit] (MP3-Download)
Das ist schlicht und einfach einer der schlechtesten Songs aller Zeiten. Es fällt schon schwer das Ganze als Musik zu bezeichnen, noch weniger kann man Nicki Minaj als Künstlerin bezeichnen. Anscheinend hat sie wenigstens selbst erkannt das Anaconda auf der musikalischen Ebene versagt, dementsprechend musste man durch ein provokantes Video die nötige Aufmerksamkeit für diese Schandtat von Lied erlangen. Dass Anaconda auch noch ein deutliches Rip-Off von Baby Got Back ist, ist erst die Spitze des Eisbergs: Niemand ist doch ernsthaft so blöd diesen Text ernst zu nehmen...naja außer Nicki selbst, denn es ist erstaunlich wie sie immer wieder dezent auf ihr übergroßes Hinterteil hinweisen muss, um die Geräuschkulisse mit Text zu füllen. Die Schlangen dieser Welt begehen jedenfalls seit Veröffentlichung Massensuizid und auch das Dschungelcamp hat man aus Angst vor diesem Monstrum abgesagt, da ein Biss zu schweren Verletzungen des Trommelfelds und zu Hirntumoren führen kann. Insofern hat Nicki zumindest Fernsehdeutschland einen Gefallen getan, auch wenn die meisten Zuschauer stattdessen wohl eh die Wiederholungen von Richterin Salesch gucken werden.

Leider hatten die Mayas sich im Datum geirrt, so dass den Menschen Anaconda nicht erspart geblieben ist und man sich fort an mit schlimmen Alpträumen herumplagen muss.

6 - setzen.


Siren Charms
Siren Charms
Preis: EUR 6,70

63 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist das noch IN FLAMES?, 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Siren Charms (Audio CD)
Etwas mehr als drei Jahre nach dem umstrittenen, aber teils doch hoch gelobten SOUNDS OF A PLAYGROUND FADING, erscheint nun der Nachfolger SIREN CHARMS, welcher das inzwischen 11. Studioalben der Schweden IN FLAMES darstellt. Was niemanden mehr überraschen dürfte ist die Tatsache, dass sich IN FLAMES nach wie vor vom einstigen Melodic Death Metal freischwimmen zu versuchen. So ist erst recht nach der zweiten Single THROUGH OBLIVION die Erwartung bei den meisten Jesterheads von der Anspannung verdrängt. So kannte man die Göteburger nun wirklich nicht. Ich werde den aktuellen Pessimismus gegenüber neueren Veröffentlichungen von IN FLAMES so wenig wie nur möglich in den Bewertungen berücksichtigen. So werde ich im Folgenden die Songs, die ich glücklicherweise vorab hören durfte im Einzelnen bewerten.
Wer keine Lust/Zeit hat das alles zu lesen, der kann getrost zum Abschnitt „Fazit“ springen, dort findet ihr wie üblich eine gebündelte Bewertung des Ganzen :)

1. IN PLAIN VIEW 7,5/10

Der Song beginnt mit einer kleinen Elektrospielerei und man fühlt sich zunächst an CLOUD CONNECTED erinnert, was ja nun nichts Schlimmes ist, im Gegenteil. Doch sobald die Bass- & Rhythmusfraktion einsetzt, kommt einem gleich irgendetwas merkwürdig vor. Und wer sich nun weniger an CLOUD CONNECTED, dafür aber mehr an ST ANGER erinnert fühlt, dem sei gesagt: Mir geht's genauso. Der Sound des Schlagzeugs ist tatsächlich recht gewöhnungsbedürftig, ich finde mich bis heute nicht vollständig damit zurecht. Wie erwartet legt Anders gleich mit Clean-Vocals los und man sehnt sich bereits nach ein wenig mehr Aggression, anstelle der ziemlich weinerlichen Vocals, als der Refrain zumindest mit einer Art Shouting aufwartet. Allerdings klingen auch die Vocals eher nach Mitgröhlrefrain einer Punk-Band. Irgendwie hört sich das recht falsch an. Die Melodien sind eigentlich sehr schön, IN PLAIN VIEW ist sicher kein schlechter Song, aber die Umsetzung ist sehr merkwürdig und wirkt unfertig, so wie eine Demoaufnahme. Live könnte dieser Song dennoch sehr gut rüberkommen, denn abgesehen von den Eigenheiten der Vocals und des Drum-Sounds ist der Song echt cool.

2. EVERYTHING'S GONE 3,5/10

Die Jungs treten gleich mal richtig auf's Pedal, allerdings ziemlich uninspiriert, was sich auch mit Einsetzen der monotonen und mit einem Hall unterlegten Vocals nicht ändert. Der Refrain hingegen strotz vor Kraft und hat eigentlich das Potential einen guten Song zu veredeln, aber dieser liegt eben leider nicht vor. Für mich eine echte Enttäuschung, zumal ja nicht viele schnelle Songs erwartet wurden und dieser hier trotz Double-Bass echt schwach ist…

3. PARALYZED 7,5/10

Wieder ein kurzes Elektrointro, dann ein cooler Mid-Tempo-Part, bevor die Strophen einsetzen. Fast ganz frei von Gitarren, jedoch irgendwie echt lässig und auch der Refrain ist ziemlich gut geraten. Eine angenehme Überraschung, die zwar anfangs relativ austauschbar wirkt und sich auch nicht zu einem Überflieger entwickelt, aber dennoch zu Gefallen weiß :)

4. THROUGH OBLIVION 8,5/10

Bitte nicht erschrecken lassen von der hohen Punktzahl. THROUGH OBLIVION war bereits im Voraus veröffentlicht schreckte einige Fans ab und das auch mehr oder weniger zu Recht. Denn THROUGH OBLIVION ist wirklich nicht mit LUNAR STRAIN, COLONY usw. zu vergleichen, nicht einmal mit dem Großteil von SOUNDS OF A PLAYGROUND FADING. Jedoch habe ich mich dazu entschlossen, die Songs ganz objektiv zu bewerten und die Vergangenheit von In Flames weitestgehend zu ignorieren. Und wenn man die „Früher-war-alles-besser“-Brille abnimmt, dann sollte man einmal kurz blinzeln, sich die Augen reiben, doch letztlich einen guten Alternativ Metal-Song vorfinden, der eigentlich echt Spaß macht – wenn man sich denn darauf einlässt :)

Das ist natürlich alles andere, als das was man von IN FLAMES erwartet und ich bin mir sicher, dass nach wie vor viele Old-School-Fans ihre Probleme mit solchen Songs haben werden. Wenn man hingegen auch für Alternativ & Co. offen ist, solltet ihr euch daran gewöhnen.

5. WITH EYES WIDE OPEN 6,5/10

Ein weiterer Mid-Tempo Song, wie immer mit klarem Gesang (ab hier werde ich das nicht extra erwähnen). Erinnert von der Atmosphäre her an eine Ballade à la COME CLARITY, jedoch war der Titelsong des 2006er Albums qualitativ um einiges beeindruckender. WITH EYES WIDE OPEN ist nicht schlecht, jedoch insgesamt ziemlich öde. Eher ein Lückenfüller…

6. SIREN CHARMS 9,5/10

Der Song eröffnet ruhig, aber interessant, die Strophe setzt melancholisch ein, bis der Chorus die Stimmung dann hochkochen lässt und in einem grandiosen Rock-Song gipfelt, welcher…es fällt mir schwer das zu schreiben, also bitte liebe Old-School-Jesterheads, seht weg…zugegebenermaßen etwas an 30 SECONDS TO MARS erinnert. So, jetzt ist es raus.
Trotzdem ist dieser Song der bis jetzt mit Abstand beste & originellste auf SIREN CHARMS.
Das ist keine große Hürde, jedoch wird diese mit Bravour gemeistert. Wie schon bei THROUGH OBLIVION gilt: Nichts für jedermann!

7. WHEN THE WORLD EXPLODES 8/10

„Aha, jetzt lassen sie es also krachen“, denkt man schon nach den ersten Sekunden.
Double-Bass, harter Gitarrensound und Shouts (kein Scherz!) treiben den Song voran, welcher eher im höheren Tempo angesiedelt ist. Kein Death Metal, aber zumindest hat diese Mischung aus Modern Metal und Metalcore eine Menge Dampf unter'm Kessel – bis Frauenchöre einsetzen. Kein Kommentar. Doch. Ich habe selten gehört, wie eine Band es schafft einem Song derart die Dynamik zu nehmen. Hut Ab. Doch auch wenn dieses kitschig anmutende Gesäusel die komplette Stimmung einreißt, kann ich auf Grund des klasse Anfangs nicht weniger als gut gemeinte 8 Punkte vergeben.

8. RUSTED NAIL 9/10

Das Lied war bereits früh als erste Single veröffentlicht und stieß sofort auf gemischte Gefühle, dürfte im Gesamtbild dennoch zu den besten Songs auf SIREN CHARMS gehören. Das ist aber bei weitem kein Grund Death Metal zu erwarten, der Song hätte so auch ohne Probleme auf SOUNDS OF A PLAYGROUND FADING passen können. Nach dem ruhigen Gitarrenintro und der anschließenden Wand aus Schlagzeug, Riffs und Soli tritt einmal mehr Klargesang von Anders in den Vordergrund. Das war der wohl meistgenannte Kritikpunkt im Netz, denn wie immer hört sich das Ganze ein wenig weinerlich an. Ich kann jedoch versprechen, dass 95% von euch sich noch daran gewöhnen werden. Genau wie an den Pre-Chorus, der nach wie vor zwar etwas deplatziert im Gesamtbild wirkt, aber irgendwann mit dem Rest von RUSTED NAIL verschmilzt und keineswegs mehr großartig stört. Live wird die Nummer sicher ein Riesenspaß und auch in dieser Form hat RUSTED NAIL einiges zu bieten :)

9. DEAD EYES 6,5/10

Der Beginn erinnert zunächst an eine gedrosselte Anlehnung an ONLY FOR THE WEAK, wenn auch nicht so stark. Wieder bleibt der Song in einem ziemlich niedrigen Tempo, sprudelt nicht zwingend vor Originalität, aber trotzdem kann ich dem Song fast nichts zu Schulden kommen lassen. Denn DEAD EYES unterhält gut und wartet mit einigen schönen Melodien auf. Was das kurze Electro-Intermezzo soll, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht dachten sich die Songschreiber der Kontrast würde etwas mehr Spannung in's Geschehen bringen, jedoch kommt der Bruch etwas zu abrupt und stört eigentlich nur. Trotzdem kein schlechter Song, wenn auch relativ verzichtbar.

10. MONSTERS IN THE BALLROOM 6/10

Legt stark los, verläuft sich aber bei – wie könnte es anders sein – den Strophen. Nun ja zumindest der ersten, später wird es noch einmal druckvoller, jedoch bewegt sich dieser Song nicht über dem metallischen Durchschnitt. Leider ein weiterer Lückenfüller, der irgendwie nicht so richtig an Fahrt aufnehmen will.

11. FILTHERED TRUTH 8/10

Wer zum Schluss noch Death Metal zum Abschluss erwartet hat, der wird enttäuscht sein. FILTHERED TRUTH entpuppt sich als ein SIREN CHARMS-typischer Midtempo-Song der sich aber glücklicherweise von dem übrigen Material abhebt. Hier wird ziemlich locker gerockt, auch wenn sich die Herren keinen Zacken aus der Krone brechen würden, wenn sie ein wenig mehr Dynamik hätten einfließen lassen. Letztlich ein cooler Modern Metal-Song, der zwar nicht alle Jesterheads versöhnlich stimmen wird, jedoch ganz nüchtern betrachtet ein cooler Song ist, der – auch, wenn es schwer fällt das so endgültig zu sagen – IN FLAMES anno 2014 perfekt widerspiegelt.

Fazit

Es fällt schwer SIREN CHARMS gänzlich neutral zu bewerten. Zum einen hat das Album – neben einigen Tiefen – eine Hand voll guter bis sehr guter Songs vorzuweisen, auf der anderen Seite stellt es einen derartigen Stilbruch dar, wie er selten in der Metalwelt vorkam.
Dabei hatten sich IN FLAMES doch schon seit REROUTE TO REMAIN maßgeblich vom Death Metal entfernt. Die Fans der ersten Stunde werden sich wohl endgültig damit zurechtfinden müssen, dass die alten IN FLAMES Geschichte sind. SIREN CHARMS hat seine Momente, ganz klar, jedoch auch jene in denen man sich auch gut vorstellen könnte, dass Anders Friden und Jared Leto in naher Zukunft die Bands wechseln. Ohne Anders' Gesang verurteilen zu wollen, auf Dauer dürften den meisten der alte Stil doch lieber sein. Ich bin davon überzeugt, dass IN FLAMES ihren Stil auf dem nächsten Album wieder verändern werden, in welche Richtung auch immer. Der Ruf als Chamäleon im Metal ist ihnen ebenso sicher, wie ein Haufen Kritik. Kauft bitte deshalb dieses Album nicht blind – hört vorher lieber im Netz rein. Ich hoffe auf die Zukunft, denn dieses Album ist nicht die Erfüllung.

Für mich bleibt nur noch zu sagen: In Flames We Trust – In guten, wie in schlechten Zeiten…
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2015 9:02 AM MEST


Redeemer of Souls (Deluxe)
Redeemer of Souls (Deluxe)
Wird angeboten von FLASH
Preis: EUR 13,16

8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste Zum Schluss?, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Redeemer of Souls (Deluxe) (Audio CD)
Wir schreiben den 11.7.2014, ich wage mich mal nicht zu weit aus dem Fenster und behaupte ein großer Teil der Rock- & Metalszene hat diesen Tag schon lang herbeigesehnt. Der Grund dafür ist das neue Album der britischen Metalgötter Judas Priest. Die Frage, ob eine Legende wie diese ihren Götterstatus auf ihrem wahrscheinlich letztem Studioalbum festigen kann, muss gestellt werden. Viele Fans waren unzufrieden mit dem Vorgänger NOSTRADAMUS, ein Konzeptalbum, welches jeden Fan auf die Probe stellte, in meinen Augen jedoch zu den stärksten Momenten in Judas Priest's Karriere gezählt werden darf. Das muss aber jeder für sich entscheiden, ebenso muss jeder für sich über die Qualität des neuen Werkes urteilen: REDEEMER OF SOULS.

Im Folgenden werde ich jedem der Songs im Einzelnen ein paar Zeilen widmen. So halte ich es inzwischen meistens bei Rezensionen, da es dem Leser sehr viel mehr Übersicht gewehrt. Wie immer steht am Ende der Rezension ein Fazit. Wer keine Zeit/Lust hat, um alles zu lesen, der kann einfach bi zum letzten Abschnitt springen 

DRAGONAUT 8/10

Wie kann ein Album schöner eröffnet werden, als mit dem Geräusch von Donner und einem Killer-Riff, wie diesem? Rhetorik, versteht sich. Ein cooler Track, der im mittleren Tempo angesiedelt ist und Spaß macht. Cooler Song, aber...nun ja, irgendwie passiert nicht viel. Geile Soli, beißender Gesang von Halford und ein eingängiger Refrain sind da, jedoch bewegt sich das ganze nur knapp über dem Durchschnitt. Die Magie der vorherigen Alben fehlt. DRAGONAUT macht Spaß, viel mehr aber nicht.

REDEEMER OF SOULS 9/10

Der Titelsong ist wieder ein mittelschneller Track, der typischen Priest-Marke. Hätte sehr gut auf PAINKILLER gepasst, aber das ist vielleicht auch das Problem. Der Song orientiert sich sehr an Songs wie HELL PATROL oder BETWEEN THE HAMMER & THE ANVIL, zeitlose Klassiker, welche REDEEMER OF SOULS etwas alt aussehen lasen. Dennoch lässt sich nicht verschweigen, dass auch dieser Song im Einzelnen ein geiles Lied ist, wie man es von diesem Album erwartet hat. Deshalb wären weniger als 9 Punkte auch alles andere als gerecht.

HALLS OF VALHALLA 10/10

Höchstpunktzahl! Ohne Kompromisse. Mit viel Druck und Tempo ist dieser Song einfach ein Nackenbrecher der ersten Güte. Wieder ein PAINKILLER-artiger Song, diesmal aber auf dem selben Niveau. Neben den grandiosen Gitarrensoli gibt es sogar einen klassischen Halford-Schrei und...was soll man sagen, stellenweise so etwas wie Shouts von dem Metalgod! Einer dieser Songs, die für einen Moment scheinbar alles andere in den schatten stellt!

SWORDS OF DAMOCLES 9/10

In Ordnung: Hier wartet ein rhythmischer Leckerbissen, das sei gesagt. Scott Travis variiert ständig gekonnt und gibt dem Song ein fesselndes Element. Und das obwohl der Song oft recht schleppend ist und stellenweise sogar an einen richtigen Shanty eines Piratenschiffes erinnert. Das mag sich komisch anhören, jedoch werdet ihr wissen was ich meine, wenn ihr den Song hört. Selten habe ich so einen interessanten Song von Priest gehört, denn hier passiert einiges. Deshalb bitte ich euch den Song mehrmals zu hören 

MARCH OF THE DAMNED 10/10

Neben dem Titelsong und DRAGONAUT war dieser Song auch schon seit einiger Zeit in voller Länge zu hören. Er wurde zwar hauptsächlich positiv aufgenommen, jedoch scheint die volle Punktzahl für einige nur schwer ersichtlich. Mir ging es ähnlich, jedoch habe ich den Song inzwischen unzählige Male gehört und muss eingestehen, dass es sich hier um einen richtig geilen Song handelt. Ein wenig klingt er nach METAL GODS mit BLACK SABBATH-Vocals. Ich kann schwer beschreiben, warum mich der Song so umhaut, aber er zieht mich immer wieder in seinen Bann und ich würde MARCH OF THE DAMNED am liebsten Rund um die Uhr hören. Vielleicht lieg es an dem geilen Riff, aber vielleicht auch daran,
dass dieser Song trotz vieler Feinheiten bei weitem nicht überladen wirkt und einfach flüssig klingt.

DOWN IN FLAMES 10/10

Mit DOWN IN FLAMES gibt es nun einen typischen Priest-Song, der Elemente aus (wie sollte es auch anders sein) PAINKILLER mit der Leichtigkeit von Hits wie z.B. HEADING OUT TO THE HIGHWAY verbindet. Halford überzeugt stimmlich auf ganzer Linie, auch wenn man nicht mehr mit Falsettgesang zu rechnen hat. Es passiert nichts sonderlich Nennenswertes in diesem Song, aber es gibt weder Kritikpunkte, noch die Möglichkeit sich dem permanenten Headbangen zu entziehen. Definitiv ein großartiger Song für Live-Auftritte, der einfach richtig Spaß macht 

HELL & BACK 7,5/10

Bei diesem Song hab ich stellenweise etwas gebraucht, um mich mit ihm anzufreunden und zu meinen Favoriten gehört auch jetzt noch nicht, jedoch kann ich HELL & BACK einiges abgewinnen. Es handelt sich hier und einen schleppenden langsamen Stampfer, der auf jeden Fall einige geile Hooklines hat, wie z.B. die Gesangsmelodie, die gleich zu Anfang und auch später im Song zuhören ist. Gebt dem Song ein wenig Zeit – denn er wächst ständig, allerdings hat man schon bessere Songs gesehen von Priest – und auf diesem Album.

COLD BLOODED 8,5/10

Also ein Ohrwurm ist dieser Song nun wirklich nicht, jedoch bleiben diese Melodien im Kopf hängen, das merkt man dann, wenn man den Song erneut hört. Ihr kennt das sicher, die Melodie will einem partout nicht einfallen, doch sobald man den Song dann hört, fühlt man sich richtig zuhause. COLD BLOODED ist zunächst eine Halbballade, die jedoch immer mehr an Fahrt aufnimmt und sich irgendwann als Midtempo-Song entpuppt, wie er auch auf NOSTRADAMUS hätte landen können. Ich bin schon angetan von dem Song, jedoch gefallen mir die dynamischeren Songs von Priest besser…

METALIZER 10/10

…und man wird sofort bedient, denn METALIZER hätte auch gut auf ANGEL OF RETRIBUTION (oder PAINKILLER) landen können. Erinnert ein wenig an HELLRIDER und JUDAS RISING. Dementsprechend hat dieser Song mächtig Dampf und rüttelt den Hörer, der nach den beiden letzten eher schleppenden Songs nach Tempo dürsten dürfte, mächtig durch. Richtig geil das Stück!

CROSSFIRE 6/10

Eine bluesige Nummer, die auf Dauer etwas langatmig ist. Spannung ist etwas anderes. Mich erinnert CROSSFIRE an REVOLUTIONS von ANGEL OF RETRIBUTION, jedoch klang letztgenanntes frisch und sorgte einfach für Spaß, CROSSFIRE hingegen ist zu schläfrig. Des Weiteren ist die Melodie zu sehr an Black Sabbbath's Song I „angelehnt“. Schade, ziemlich verzichtbar…

SECRETS OF THE DEAD 7/10

Besser als CROSSFIRE, jedoch auf Dauer wieder nicht innovativ genug. Was soll man sagen, ich höre den Song gerne nebenbei, mit seinem schleppenden Tempo eignet sich SECRETS OF THE DEAD auch sehr gut dafür, aber einen aktiven Hörgenuß muss man definitiv nicht erwarten. Letztlich ein durchschnittlicher Versuch das Gefühl von A TOUCH OF EVIL nachzuahmen. Mehr als 7 Punkte kann ich nicht vergeben, denn wie gesagt: Der Song gefällt als Begleitung zu Videospielen und co. , aber letztlich gibt es nichts, was eine höhere Wertung rechtfertigen würde…

BATTLE CRY 10/10

Gott..äh…Metalgod sei Dank! Die letzten Song waren (abgesehen vom grandiosen METALIZER) relativ durchschnittlich, man hatte schon Angst, hier kommt nichts mehr. Doch falsch gedacht, in Form von BATTLE CRY kommt einer der besten Priest-Songs seit PAINKILLER. Schnell, aggressiv und vor allem trotzdem eingängig. Halford mit einer für sein Alter großartigen Gesangsleistung, ein Minimum an Falsett inklusive. Die Soli fetzen gekonnt und letztlich gibt es nichts zu kritisieren. Mich würde zu gerne interessieren, wie der Song mit einem jüngeren Halford geklungen hätte, einfach weil die wenigen aber coolen Falsetteinsätze dem Song einiges an Pepp verleihen. Geschenkt – der Song ist klasse, denn auch ohne dauerhafte Stimmenakrobatik ist dieser Song eine Klasse für sich. Zusammen mit HALLS OF VALHALLA mein Favorit auf REDEEMER OF SOULS (-bis jetzt).

BEGINNING OF THE END 10 /10

Ein ruhiger Song. Die Gesangsmelodie ist einfach schön und setzt sich im Gehörgang fest. Judas Priest schreiben einfach immer noch mit die schönsten Balladen im Metal. Vielleicht ist der Song auch eine kleine Hommage an BLACK SABBATH's PLANET CARAVAN? Das Feeling ist ein ähnliches, der Titel… In einem Interview mit der deutschen Metal Hammer verriet Rob Halford, dass dieser Song schon weit vor SABBATH's BEGINNING OF THE END geschrieben wurde. Es sei also ein bloßer Zufall, dass die zwei größten Metalbands aus Birmingham kurz hintereinander Songs mit den gleichen Titeln veröffentlich hätten. Beide auf ihren vielleicht letzten Alben, wobei Rob Halford eine Menge Hoffnung machte, indem er sich optimistisch zu einem weiteren Album äußerte. Schön wär's…

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Bonus – CD 8,5/10
Das ist eine Bonus – CD? Nicht im Ernst, oder? 5 Songs, die einfach Spaß machen, sowas veröffentlichen andere große Metalbands auf ihre alten Tage nicht mal als eigenständiges Album! Der erste Song SNAKEBITE ist zum Beispiel um einiges cooler als z.B. CROSSFIRE oder SECRETS OF THE DEAD vom regulären Album. SNAKEBITE gehört zu meinen Favoriten auf beiden Discs. Auch die anderen vier Songs sind einfach geil! TEARS OF BLOOD ist ein klasse Midtempo-Song, einfach Metal und auch das finstere CREATURES ist nicht von schlechten Eltern, wobei ich ihn für den schlechtesten Song der Bonus-CD halte. BRING IT ON ist nochmal ein cooler Midtempo-Song, der eigentlich besseres als eine Zusatz-CD verdient hätte, bevor NEVER FORGET eine wunderschöne, wenn auch stellenweise etwas kitschige Ballade ist. Der Text ist ein rührendes Dankeschön an alle Fans von Judas Priest, das leider sehr nach Abschied klingt…

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FAZIT:
Ich kann nur hoffen, dass REDEEMER OF SOULS nicht das Ende dieser Band ist. Denn auch wenn 1-2 Songs nicht hätten sein müssen, dieses Album zeigt einmal mehr warum Judas Priest eine der erfolgreichsten Metalbands ist, vor allem wenn man sich das Zusatzmaterial anhört, welches die kleinen Makel des Albums entschuldigt. Um meine Frage in der Überschrift aufzugreifen:

Nein, musikalisch kommt das Beste nicht zum Schluss. Aber es kommt das Beste für jeden Priest-Fan, denn REDEEMER OF SOULS ist ein Album, das an viele Momente von Judas Priest erinnert und eine kleine Reise durch die Diskografie der vielleicht besten Metalband der Welt darstellt. Ein Segen für jeden Fan, der vor Augen geführt bekommt, warum er diese Band so liebt. Natürlich ist REDEEMER OF SOULS nicht besser als PAINKILLER, SAG WINGS OF DESTINY oder SCREAMING FOR VENGEANCE. Diese Alben sind legendär genau wie Judas Priest selbst, aber ein anderer Rezensent schrieb hier „Wer vergleicht, verliert“ und damit hat er Recht. REDEEMER OF SOULS ist ein Dankeschön, ein Resümee und ein sehr gutes dazu. Es bleibt zu hoffen, dass wir uns auf ein weiteres Album der Priester freuen dürfen, doch sollten Rob Halford, Glenn Tipton, Scott Travis, Ian Hill und Neuling Richie Faulkner ihren Rechtmäßigen Ruhestand antreten wäre das zwar tragisch, jedoch ein mehr als versöhnliches Ende einer Ära.

8,5/10 Punkten
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2014 4:00 PM MEST


The Hunting Party
The Hunting Party
Preis: EUR 12,99

79 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Jagd kann beginnen…, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
THE HUNTING PARTY, so heißt es nun also, das neue Album von Linkin Park. Lange wurde es sehnsüchtig erwartet, vor allem seit die Band es als ein sehr gitarrenlastiges Album angekündigt hatte. Die Vorab-Singles GUILTY ALL THE SAME & das etwas ruhigere, aber mindestens genau so großartige UNTIL IT'S GONE, ließen die Erwartungen der Fans ins unermessliche ansteigen. Als mögliche Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln wurde THE HUNTING PARTY zu einem der heißersehntesten Alben der letzten Jahre. Ob die Platte hält, was sie verspricht, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen, in welchen ich mich ein kurzen Bewertung zu den einzelnen Songs äußern werde. Wer nicht so viel Zeit/Lust hat kann den Teil bist „FAZIT“ auslassen. Natürlich ist das Folgende nur meine Meinung, ich bin offen für Kritik & Anmerkungen, freue mich natürlich aber auch über jegliches Lob 

KEYS TO THE KINGDOM 10/10

Das Album wird gleich mit einem Shouting-Part eröffnet, bevor eine massive Riffwand im punkigen Stil den Hörer erwartet. Der Song bringt klaren Gesang, Shouts und Rap mit und lädt sofort dazu ein, im Takt mitzunicken, zu tanzen und zu headbangen. Ja, ihr habt euch nicht verlesen, das kann einem bei Linkin Park noch passieren! Ein sehr aggressiver Song, der aber trotzdem gute Laune bringt. Klasse Opener!

ALL FOR NOTHING 9/10

Ein für Linkin Park sehr untypischer Rocksong. Viel Rap, viel Wucht, sehr viel Punk im Refrain. Nicht, dass einen hier purer Punkrock erwartet, nur haben Linkin Park einige Elemente aus diesem Genre geschickt eingebaut, vor allem im Refrain stechen diese Einflüsse heraus. Ein weiterer toller Song, bis jetzt bin ich sehr angetan 

GUILTY ALL THE SAME 9,5/10

Das soll ich wohl auch nicht ändern, denn GUILTY ALL THE SAME kann einiges. Der Song war ja bereits im Voraus als erste Single veröffentlicht und sollte den meisten Fans wohl bekannt sein. Zu Anfang fand ich das etwas längere Intro etwas lästig, inzwischen stört es mich gar nicht mehr, im Gegenteil, der Song baut sich immer mehr auf und wird zu einem echten Kracher. Der einzige Kritikpunkt ist (für mich) die Tatsache, dass Gesang und Rap nur getrennt auftreten, machte die Kombination doch früher vieles von Linkin Park's Stil aus. Allerdings macht das vielleicht auch den Charme von GUILTY ALL THE SAME aus. Im Wesentlichen ist es ein purer Rock-/Metalsong, das steht der Band mehr als erwartet. Mir gefällt's sehr gut.

WAR 10/10

Das Lied beginnt mit einem ziemlich verstörenden Intro (hier als eigener Track names THE SUMMONING aufgeführt), bestehend aus einer bedrohlichen Geräuschkulisse, wie aus einem Horrorstreifen der 70er. Dann kommt ein Cut und plötzlich hört man sich eine Nummer an, die puren New Yorker Hardcore atmet, kombiniert mit Punkrock der feinsten Art. Chester shoutet sich die Seele aus dem Leib, das Tempo ist hoch, dann einer dieser Mitgrölrefrains, wie man ihn sonst von Agnostic Front & Co. kennt. Wahnsinn!

WASTELANDS 10/10

Auch WASTELANDS ist schon seit einiger Zeit bekannt, wenn auch nicht als Single. Ein sehr harter Track, mit einem ziemlich verschobenen Rhythmus, massig Riffs, aggressivem Rap von Mike, druckvoller Gesang von Chester, sowie einem astreinen Breakdown, wie noch zu HYBRID THEORY-Zeiten. Wirklich klasse, der Song wächst mit der Zeit und der Kontrast aus ruhigem Gesang, Rap und Shouten gefällt immer mehr. Weiter so!

UNTIL IT'S GONE 10/10

Fängt mit einem elektronischen Part an, aber keine Sorge die Party ist noch nicht vorbei. Der Song entwickelt sich zu einer druckvollen Rocknummer. Ruhige Strophen, bevor im Refrain wieder Rock dominiert. Der elektronische Anteil bleibt vorhanden, die Nummer ist recht radiofreundlich, aber dennoch sollte das Lied auch die Fans der ersten Stunde überzeugen, denn der Song ist nicht mit zuletzt sehr elektronischen Songs u vergleichen und macht einfach nur Spaß! Einer meiner Favoriten bis jetzt!

REBELLION 10/10

System Of A Down? Irgendwer? Hat seine Gründe, den S.O.A.D.'s Lead-Gitarrist und oftmals auch Sänger Daron Malakian ist mit von der Partie und dementsprechend ist der Song hörbar von Alben wie MEZMERIZE oder TOXICITY beeinflusst. Der S.O.A.D.-Anteil lässt im Verlauf des Songs etwas nach, es bleibt also trotzdem Linkin Park. Der Refrain gefällt mir besonders gut, aber auch der Rest des Songs ist erstklassig. Die Bridge beinhaltet mal wieder einen Chester mit besonders schlechter Laune, das dürfte allerdingt für besonders gute Laune bei den meisten Hörern sorgen. Schon wieder ein Song der Superlative!

MARK THE GRAVES 8/10

Zunächst ein Intro, welches Spannung aufbaut und noch einen sehr freundlichen Unterton hat. Grade als die Spannung kurz vor'm überkochen ist pausiert das Lied für knapp 2 Sekunden. Was dann kommt ist kaum in Worte zu fassen: Ich habe noch nie einen Song von Linkin Park gehört, der so stark zum moshen und ausrasten einlädt! Grade ist das innere Auge noch beim imaginären Moshpit, als die Strophe erstaunlich ruhig loslegt. Der Song bleibt interessant, aber irgendwie andersartig. Mir persönlich fehlt vielleicht ein wenig der Fluss. Der Song ist weniger als richtiger Song, sondern mehr als längeres Zwischenspiel anzusehen. Dieses jedoch ist sehr gelungen.

FINAL MASQUERADE 9,5/10

Nun ja, anschließend kommt ein Intro in Form von DRAWBAR, welches echt schön ist und aus Pianoklängen besteht, jedoch mit MARK THE GRAVES als Vorgänger ein wenig der wenn man so will „Partystimmung“ nimmt. Der eigentliche Song FINAL MASQUERADE jedoch ist einfach schön zu hören. Eine rockige Halbballade, die einfach Spaß macht. Vielleicht mit VALENTINES DAY von MINUTES TO MIDNIGHT zu vergleichen. Ich hatte das Lied ein einziges Mal im Voraus gehört, ich behielt zunächst nichts davon, als ich es nun ein zweites Mal hörte, hatte ich das Gefühl ich könnte es komplett mitsingen. Gebt dem Lied also mehr als nur einen Durchlauf, es lohnt sich 

A LINE IN THE SAND 9/10

Der Song eröffnet ruhig, man rechnet schon fast mit einem Outro. Gerade als man schon fast die Hoffnung ist einen dynamischen Rocksong verloren hat legen die Jungs nochmal richtig los. Wieder handelt es sich um einen Song, der sich im Verlauf entwickelt. Rap, Shouts und ruhiger, sowie rauer Gesang wechseln sich ab und schließen das Album, anders als noch auf LIVING THINGS, mit einer geballten Ladung Rock ab.

---FAZIT---

Um es einfach zu sagen: THE HUNTING PARTY ist das mit Abstand beste Linkin Park-Album seit METEORA. Ich würde nicht zwingend sagen, dass es „Back To The Roots“ geht, ein Ausdruck, der ja immer lieber verwendet wird. Linkin Park haben sich musikalisch erneut weiterentwickelt. Kein einfaches „Um-Der-Alten-Zeiten-Willen“-Album ist entstanden, viel mehr ist THE HUNTING PARTY ein Hybrid aus METEORA, MINUTES TO MIDNIGHT & HYBRID THEORY, verseht mit klaren neuen Einflüssen aus der Welt des Punks, Hardcores und Thrashmetals. Alle Songs bewegen sich auf einem sehr hohen Level, ich will ja nicht immer 9/10 oder 10/10 Punkten geben, doch wie könnte ich anders ehrlich bleiben? Vor Allem im Vergleich zu den experimentellen, eher durchwachsenen letzten Veröffentlichungen aus dem Haus Linkin Park, findet man hier wieder die Essenz der Band, die nach MINUTES TO MIDNIGHT verloren ging. Ich bin wirklich mehr als überrascht, dass man sowas noch einmal von der Band zu hören kriegt. Für mich ist das bis jetzt sowohl die größte Überraschung, als auch das bisher beste Album 2014. Bleibt zu hoffen, dass Linkin Park uns in dieser Form noch länger erhalten bleiben und möglichst bald auch die örtlichen Stadien mit Shows wie denen bei Rock Im Park & Rock Am Ring beglücken!
9,5/10
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2014 7:52 PM MEST


Artpop
Artpop
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 5,39

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger "Art", mehr "Pop"..., 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Artpop (Audio CD)
Guten Tag,
zu allererst würde ich kurz ein paar Worte zu meiner Wenigkeit äußern, um euch mein musikalisches Fundament zu eröffnen:

Ich persönlich bin kein großer Anhänger der Popszene, da ich mich lieber mit "richtiger" Musik befasse (Klassik, Rock, Blues, Metal). Natürlich ist das eine problematische Angelegenheit, ein Genre als richtig oder falsch zu deklarieren, allerdings geht der Erfindungsgeist in der Popmusik seit einigen Jahren immer mehr in den Fluten der Kommerzialisierung unter. Insofern trägt besagtes Genre den Ruf leider zu Recht.

Ich empfand THE FAME und THE FAME MONSTER als eine Art Lichtblick, Popmusik mit hohem Unterhaltungsfaktor, doch ohne sich in belanglosen Nummer-Sicher-Passagen zu verlieren. Kunst auf moderner Ebene. Ich hab die besagte Künstlerin nach ihrem ersten Album im Auge behalten, für mich DIE Hoffnung im Genre, auf BORN THIS WAY machten sich meines Erachtens nach erste Verschleißanzeichen bemerkbar. Die Genialität im Songwriting, welche die Vorgänger auszeichnete war zwar noch vorhanden, allerdings auf einige Songs konzentriert (Der Titelsong zum Beispiel - wahrscheinlich ihr bester Track überhaupt), der Rest eher Durchschnittsware, auf oberflächlichen Unterhaltungswert oder Provokation konzentriert, es wirkt sehr gedrungen, so als hätte das Management den Künstler nicht in Vergessenheit geraten lassen wollen und glatt auf die wenigen, ausgereiften, sehr guten Titel ein paar 0815-Tracks raufgepackt.

Bei ARTPOP gibt es fast ausschließlich erwähnte Alltagsware des Genres. Nur in vereinzelten Passagen Lichtblicke, insgesamt eher die von einem anderen Rezensenten so passend betitelte "Autoscootermucke". Das ist natürlich etwas salopp ausgedrückt aber ganz nüchtern betrachtet doch ziemlich zutreffend, wie ich finde. Der beste Track, ist wahrlich das im Voraus veröffentlichte "Applause", welches schon nicht sonderlich anspruchsvoll daherkommt. War es doch eher der Überbringer der Hiobsbotschaft, die Vorwarnung für das, was man auf diesem Album zu erwarten hat. Wobei sich das ganze als noch schlimmer entpuppt hat. Hier regiert der Durchschnitt. Und dieser liegt bekanntlich nicht sonderlich hoch. Die Künstlerin verliert sich im allbekannten Mischmasch aus Elektrobeats, Synthesizer und hochanspruchsvollen 4/4-Takten. Bitte verzeihen sie mir den Hauch von Spott. Für letzteres war Lady Gaga noch nie bekannt. Naja, aber das macht sie, wie auf ihren letzten Alben, wieder mit tollen Melodieverläufen gut, welche nur so von Energie strotzen, mal voller Theatralik und Dramatik, mal voller Lebensfreude (ohne kitschig zu werden)...oder?

-Nein.

Wie schon Zeitweise auf BORN THIS WAY wirkt ARTPOP nun komplett
so, als wäre es nur unter dem Erfolgsdruck entstanden. Den Konjunktiv verwende ich hier rein aus Nachsicht, da ich auch nur mutmaßen kann, ob dies zutrifft oder ob schlicht die Kreativität ausgegangen ist. Ich kann mir letzteres allerdings kaum vorstellen, da die Vorgänger (mehr oder weniger - siehe BORN THIS WAY) von Einfallsreichtum in der Melodie nur so überliefen.

Ich weiß nicht, ob ich Verständnis für das Resultat aufbringen kann. Denn ganz ernsthaft:

Natürlich ist es im Musikgeschäft wichtig im Gespräch zu bleiben. Speziell in der Popszene, da dort 98% der Künstler schlicht austauschbar sind (pardon). Allerdings sollte sich Frau Germanotta ernsthaft überlegen was wertvoller ist: Ein ausgereiftes Werk, an dem man 3 - 4 Jahre arbeitet oder ein oder noch mehrere belanglose Alben, die nicht nur die Glaubwürdigkeit nehmen, sondern auch den Ruf als Ausnahmekünstlerin.


Aftershock
Aftershock
Preis: EUR 10,99

21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Nachbeben, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Aftershock (Audio CD)
Da ist er nun also, der neue Longplayer aus dem Hause Motörhead: AFTERSHOCK. Im Vorfeld waren ja einige Leute sehr skeptisch, was die weitere Existenz von Motörhead angeht. Das lag neben den vielen gestrichenen Shows im Sommer vor allem an Lemmy's Konzertabbruch beim Wacken Open Air. Ich war selber vor Ort und hatte auch meine Sorgen, denn Lemmy sah auf der Bühne ganz und gar nicht gut aus. Musikalisch natürlich über jeden Zweifel erhaben, merkte man Herrn Kilmister besonders bei den Ansagen zwischen den Songs an, wie anstrengend die ganze Show für ihn ist. Umso größer natürlich die Erleichterung, als Doro bei dem folgendem Auftritt klärte, dass es Lemmy gut gehe. Dennoch blieb die Stimmung angespannt, da Lemmy schon einen deutlichen Schlag mitgenommen hatte.

Um es vorwegzunehmen: Auf AFTERSHOCK hört man der alternden Legende namens Motörhead keine Anzeichen von Schwäche an. Das Album geht gleich zu Beginn in die Offensive: Mit dem klasse Song HEARTBREAKER geht es mit vollem Tempo los, anschließend mit COUP DE GRACE eine typische Motörhead Nummer mit ordentlich Dampf unter dem Kessel. Rock n Roll à la Motörhead, wie es sich gehört! Danach wird jedoch erst einmal der Fuß vom Gaspedal genommen. Mit LOST WOMAN BLUES gibt es eine (, wer hätte das anhand des Titels gedacht,) Bluesnummer, wie es die Veteranen des Genre wohl kaum besser machen könnten. Aber man wird mit END OF TIME auch schon wieder aus der Verschnaufpause gerissen. Die Doublebass dampft und Lemmy röhrt, wie man es kennt und liebt. Es bleibt schnell, aber Rock n Roll-lastiger bei DO YOU BELIEVE. Zu diesem Song muss man kaum was sagen: Man will Motörhead, man kriegt Motörhead, ganz einfach. Auch der anschließende Track DEATH MACHINE überzeugt mit den typischen Trademarks, die sich im Lauf der Motörhead-Diskografie angesammelt haben, bevor es mit DUST AND GLASS noch eine Bluesnummer gibt. Das Ganze bringt natürlich Abwechslung rein, ist qualitativ gesehen auch gut, hätte meinetwegen aber auch verkürzt als Part von LOST WOMAN BLUES gepasst. Trotz der Ähnlichen Titel fällt GOING TO MEXICO, wesentlich härter und zeitgemäßer aus als GOING TO BRAZIL vom Album „1916“. Gefällt mir persönlich sehr gut, wie auch alle nachfolgenden Songs, vor Allem aber die bereits länger bekannten CRYING SHAME und QUEEN OF THE DAMNED (bei Letzterem Querverweise auf glorreiche OVERKILL- und ACE OF SPADES-Zeiten, unbedingt drauf achten) und das bärenstarke PARALYZED welches genau da das Album beendet, wo es mit HEARTBREAKER begonnen hat: Schnell, Heavy, Motörhead!

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit diesem Album, ich halte es sogar für eines der besten von Lemmy & Co. AFTERSHOCK kann dank Hits, wie PARALYZED, GOING TO MEXICO, END OF TIME oder COUP DE GRACE, aber auch dank einem runden Gesamtpaket mit den Alben der jungen Motörhead-Ära ab HAMMERED mithalten. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es vielleicht besser oder doch schlechter ist als diese Alben, allerdings sehe ich sie auf Augenhöhe miteinander. Ich werde sehen, ob sich neue Favoriten herauskristallisieren oder ob ich neue Erkenntnisse über die Einordnung von AFTERSHOCK in die Motörhead-Diskografie erlange, werde in den nächsten Tagen die Rezension dementsprechend weiter ergänzen. Mein aktuelles Bild von AFTERSHOCK jedoch ist ein sehr gutes und der Name ist Programm: Wer hätte schon gedacht, dass Lemmy und Co es schaffen, die Klasse der letzten Jahre trotz der Vorkommnisse in den vergangenen Monaten zu halten und in dem Alter ein Album veröffentlichen, wie man es wohl unter diesen Voraussetzungen am wenigsten von ihnen erwartet hätte? Motörhead zeigt erneut, was in ihnen steckt und ich freue mich bereits auf die im Herbst folgende Tournee, wenn es einmal mehr heißt: „We are Motörhead and we (still) play Rock n Roll!“
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2013 1:16 AM MEST


Vengeance Falls (Special Edition)
Vengeance Falls (Special Edition)
Preis: EUR 14,49

11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nächste Schritt zum klassischen Metal!, 11. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Vengeance Falls (Special Edition) (Audio CD)
Trivium - zu ihnen muss man inzwischen nicht mehr viel sagen. Nachdem sie 2003 mit ihrem tollen Debütalbum weltweit auf sich aufmerksam machten, ging es für das Quartett aus Orlando stetig bergauf. Nach dem umjubelten ASCENDANCY, welches noch sehr in die Kategorie Metalcore einzustufen war, dem unterschätzten THE CRUSADE, welches hauptsächlich den großen Vorbildern wie u.a. Metallica huldigte, SHOGUN und dem letzten Werk IN WAVES gibt es nun ein neues Album namens VENGEANCE FALLS. Inzwischen hat man sich von den ursprünglichen Metalcore-Wurzeln entfernt und bewegt sich fast vollständig im modernen Metal.

Eröffnet wird VENGEANCE FALLS durch einen der beiden Songs, welche bereits im Vorfeld durch die diesjährige Festivalsaison bekannt waren. BRAVE THIS STORM ist ein großartiger Song, in dem sich ganz besonders in den Strophen herauskristallisiert, welch großen Einfluss Disturbed-Sänger David Draiman als Produzent auf das Songwriting hatte. Alles klingt ein wenig nach Disturbed, das steht Trivium allerdings recht gut und kann in gewissen Maßen nicht schaden. Auch der Titeltrack überzeugt auf ganzer Linie durch die moderne Auslegung. Auch hier hört man im Refrain ein wenig Disturbed. Bevor jemand etwas falsch versteht: Man soll nicht den Eindruck bekommen, hier wird Disturbed kopiert, es spiegelt sich nur in einigen Gesangslinien der typische Charm der genannten Band wieder. STRIFE ist der zweite Track der schon auf der vergangenen Tour live zu bestaunen war. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Tracks von Trivium. Prädikat: Grandios! Auch im weiteren Verlauf kriegt man die volle moderne Metalladung geboten. Sei es bei NO WAY TO HEAL, welches auch seit einer Woche im Internet kursiert, bei AS I AM EXPLODING oder auch bei VILLAINY THRIVES. Insgesamt ist VENGEANCE FALLS ein sehr gutes Album, allerdings gibt's es kaum Überraschungen zu hören. Die Songs klingen nicht alle gleich, keineswegs, wenn man einen Song hört, weiß man allerdings, was die nächsten beinhalten. Man muss sich also nicht auf große Abwechslung einstellen. Um Langeweile vorzubeugen hat man aber erstens viel zu geniale Melodien und Hooklines und zweitens intelligent einige wenige Besonderheiten, wie einen Song mit ruhigem Part (AT THE END OF THIS WAR), eingestreut. Auch die zu einem Song zusammengefügten Coverversionen der Misfits Klassiker SKULLS und WE ARE 138 tragen zu einem angenehmen Gesamtbild der Platte bei. Man sollte sich als Hörer also nicht wundern wieso SKULLS...WE ARE 138 so punkig klingt. Mein Highlight auf VENGEANCE FALLS ist neben den genannten STRIFE und BRAVE THIS STORM das grandiose WAKE (THE END IS NIGH). Der mit Abstand abwechslungsreichste Titel auf der Platte. Ruhige Eröffnung, wie von einer Radiorockband (nur besser), bevor der Track dann mit harten Riffs, schnellem Schlagzeug und apokalyptischer Stimmung aufwartet. Einfach der Hammer!

Alles in Allem muss man hier von einem sehr gelungenem Werk sprechen. Ich wage mich noch nicht die Qualität von VENGEANCE FALLS mit der anderer Platten von Trivium zu vergleichen. Allerdings werde ich die Rezension in den nächsten Tagen auch noch weiter ergänzen, sobald mir etwas auffällt oder ein Song beginnt herauszustechen. Das wird sehr wahrscheinlich passieren, wenn man beachtet, dass neben WAKE (THE END IS NIGH) die zwei lange bekannten Songs am meisten bei mir gezündet haben. Ich kann den sämtlichen Fans von Trivium nur empfehlen sich dieses Album zuzulegen. Es lohnt sich wirklich, denn VENGEANCE FALLS ist ein ganz großes Stück Metal!
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2013 1:20 PM MEST


The Paradigm Shift (Deluxe Edition)
The Paradigm Shift (Deluxe Edition)
Preis: EUR 22,41

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE PARADIGM SHIFT - KoRn's zweiter Frühling, 5. Oktober 2013
KoRn haben in ihrer Karriere Höhen & Tiefen erlebt. Das letzte Album THE PATH OF TOTALITY ist wohl eher als Tief zu beschreiben. Auch mir sagte dieses Album nicht zu, da ich Dubstep nicht mag, bzw. es nicht als Musik anerkenne. Klar hatte auch dieses Album einige gute Tracks, wie zB. NARCISSISTIC CANNIBAL, alles in allem war ich jedoch mehr als enttäuscht. Dementsprechend waren meine Erwartungen an THE PARADIGM SHIFT runtergeschraubt, nachdem ich feststellen musste, dass auch die erste Single NEVER NEVER sehr elektronisch daherkam. Letztendlich war ich dann überrascht, als ich die CD in den Player legte: Das war die Veröffentlichung, die ich mir von KoRn gewünscht hatte. Ich bin großer Fan der frühen KoRn werke bis UNTOUCHABLES, hatte mir aber keine Reproduktion dieser Alben, wie zuletzt auf KORN 3: REMEMBER WHO YOU ARE erhofft (obwohl mir dieses sehr gefiel), sondern dass KoRn ihre Wurzeln respektieren, ohne ihre jüngere Diskografie zu ignorieren. So geschehen auf THE PARADIGM SHIFT. Gleich bei den ersten Tracks PREY FOR ME, LOVE AND METH & WHAT WE DO wird dermaßen abgeliefert, dass einem nur so der Unterkiefer runterklappt. Es hört sich an, als würde man Werke wie FOLLOW THE LEADER, KORN oder LIFE IS PEACHY mit neueren Veröffentlichungen wie SEE YOU ON THE OTHER SIDE oder UNTITLED kombinieren. Von letztgenannten natürlich nur die besten Momente, versteht sich. Die Gitarren sind wieder bis in den Keller gestimmt, der Bass wummert wie lange nicht mehr & Der Gesang reicht von glasklar, über wahnsinnig, bis hin zu derben Growls. Dazu ein paar unaufdringliche, auf ein Minimum beschränkte elektronische Verspieltheiten und man sieht KoRn im Jahre 2013! Auch im weiteren Verlauf sind massig gute bis sehr gute Tracks enthalten, wie MASS HYSTERIA oder PARANOID AND AROUSED, welche mal mehr (NEVER NEVER), mal weniger elektronisch (VICTIMIZED) daherkommen, allerdings alle überzeugen können. Auch NEVER NEVER gefällt mir inzwischen recht gut, auch wenn ich froh bin nur einen Track dieser Sorte auf der Platte enthalten zu haben. Noch einmal eine Kurze Punktewertung zu den einzelnen Songs:

5/5 = sehr gut, klasse Track
4/5 = toller Song, gefällt sofort
3/5 = überzeugt nur bedingt, ist aber gut zu ertragen
2/5 = schwacher Song, das war wohl nichts
1/5 = einfach nur schlecht

PREY FOR ME 5/5
LOVE & METH 5/5
WHAT WE DO 5/5
SPIKE IN MY VEINS 4,5/5
MASS HYSTERIA 5/5
PARANOID AND AROUSED 5/5
NEVER NEVER 3.5/5
PUNISHMENT TIME 4,5/5
LULLABY FOR A SADIST 3/5
VICTIMIZED 5/5
IT'S ALL WRONG 5/5

Fazit: Insgesamt kann ich diese CD jedem empfehlen! KoRn schrauben die elektronischen Bausteine ihrer Diskografie runter, ohne ihre frühen Taten zu kopieren. Alles wirkt dennoch recht modern, sollte aber auch alle Fans der frühen KoRn-Werke überzeugen können. Die Rückkehr von Brian "Head" Welch hat sich grandios auf die Band ausgewirkt und es sieht so aus, als würde KoRn in dieser Konstellation endlich einen neuen musikalischen Frühling erleben!

Definitiv jetzt schon ein Musik-Highlight des Jahres!


Voodoo
Voodoo

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gnadenlos unterschätzt!, 22. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Voodoo (Audio CD)
VOODOO. Ein anscheinend zweischneidiges Schwert, zumindest für viele andere King Diamond-Hörer. Ich scheine eine ganz eigene Meinung zu dieser Platte zu haben. Oftmals als Mittelmaß oder schwach beschrieben, kann ich diese Meinungen nicht nachvollziehen. Auf VOODOO befinden sich massig gute Songs, die im Kopf bleiben, typische Diamond-Merkmale und Innovationen kombinieren und durch Abwechselung überzeugen.
Allein der Opener LOA HOUSE, der Titeltrack VOODOO oder auch CROSS OF BARON SAMEDI zeigen, dass hier eine starke Platte vorliegt. Das heißt natürlich nicht, dass die restlichen Songs abfallen. Auch A SECRET, LIFE AFTER DEATH, SARAH'S NIGHT usw. können überzeugen. Einzig SALEM gefällt mir nicht, da man keine Songstruktur erkennen kann und generell alles sehr unfertig wirkt. Wie immer wartet der King mit einer finsteren Konzeptstory auf, welche auch hier wieder zu gefallen weiß. Die Geschichten von ABIGAIL und "THEM" bleiben natürlich unerreicht, aber dennoch hat man an der hier zu findenden Anekdote seinen Gruselspaß. Insgesamt hat man ein sehr gutes King Diamond-Album, welches leider nicht die Anerkennung erhält, die es verdient hätte. Hört am besten rein und macht euch selber ein unvoreingenommenes Bild von VOODOO.


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