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Rezensionen verfasst von
Stefan B.

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Die Englische Eröffnung 1.c4 (Buch mit CD)
Die Englische Eröffnung 1.c4 (Buch mit CD)
von Jonathan Carlstedt
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Einstiegswerk zur Englischen Eröffnung, 7. Januar 2014
(Schach-)Bücher sollten grundsätzlich an dem gemessen werden, was sie versprechen. Hier geht es um das Verständnis der Englischen Eröffnung, einer geht man nur nach der aus den gängigen Datenbanken herauszulesenden Häufigkeit eher "mittelmäßigen" Eröffnung. Jonathan Carlstedt stellt eingangs die Behauptung auf, dass allein das Verständnis der nach 1.c4 entsehenden Strukturen einem über die Engine-Bewerung hinausgehenden Vorteil verschafft. Wohl aus diesem Grund stellt er eingangs die Grundstrukturen und die grundsätzlichen Regeln für den entsprechenden Aufbau vor. Unter anderem geht es dabei um die Fragen, ob der Königsspringer nach f3 oder e2 gehört und der e-Bauer besser auf e3 oder e4 steht. In den darauf folgenden Kapiteln unterlegt er dies mit einigen Varianten. Zwar mag es sein, dass manche Stellung nach welchem Engine auch immer "nur" mit + 0,07 zu bewerten ist, aber auf Landesliganiveau habe ich feststellen können, dass die subjektive Bewertung beider Spieler vom Weißen aus gesehen positiver ist. Das macht sich auch in den Partieresultaten bemerkbar. Auf meine Eingangsbemerkung verweisend, kann ich daher nur feststellen, dass das Buch genau das hält, was es verspricht. Wenn ich dann noch den günstigen Preis von knapp 15,- € sehe, verbleibt mir nichts anderes als die Vergabe von fünf Sternen. Wer an ein Englischbuch einen geradezu enzyklopädischen Anspruch stellt, der sollte eher auf die Triologie von Marin verwiesen werden. Die kostet allerdings das Fünffache und ist entsprechend schwerer verdaulich. Ich habe beide Werke, wobei mir Jonathan Carlstedt mit seinem Werk dabei geholfen hat, den Marin besser zu lesen.


Grandmaster Repertoire: The Ttarrasch Defence (Grandmaster Repertoire Grandmaster Repertoire)
Grandmaster Repertoire: The Ttarrasch Defence (Grandmaster Repertoire Grandmaster Repertoire)
von Grandmaster Jacob Aagaard
  Taschenbuch
Preis: EUR 26,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gründliche Untersuchung der Tarrasch-Verteidigung aus schwarzer Sicht, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich selber habe als Schwarzer gegen 1.d4 unter anderem die Tarrasch-Verteidigung in meinem Repertoire. Trotzdem hat es fast zwanzig Jahre gedauert, bis ich mir nach Harald Keilhacks Meisterwerk "Die Tarrasch-Verteidigung" ein aktuelles Buch hierzu gekauft habe, nämlich dieses. Werde ich Harald Keilhack allein schon wegen seiner Ausführungen zum "Reflextheorem" immer dankbar sein, so haben mich Aagaard und Ntirlis trotzdem voll überzeugt. An diversen Stellen wird deutlich wieviel eigene Arbeit die beiden Autoren hereingesteckt haben, was allein schon durch die Vielfalt der vorgeschlagenen Neuerungen deutlich wird. Sehr positiv ist, dass sie natürlich Engines zur Unterstützung/Überprüfung herangezogen, aber die Stellungsbewertung ausschließlich selbst übernommen und so auch den besagten Engines manche Fehleinschätzung nachgewiesen haben.

Positiv hervorzuheben ist ebenfalls die klare Gliederung, die absolut notwendig ist, um dem Anspruch eines Repertoirebuchs gerecht zu werden. Hierin mag für manchen insofern auch ein Nachteil liegen, als dass bei einem Repertoirebuch die Variantenauswahl reine Geschmacksfrage der Autoren ist, der man vollkommen hilflos ausgeliefert ist. Wer z.B. nach 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Sf3 Sc6 6.g3 Sf6 7.Lg2 Le7 8.0-0 0-0 9.Lg5 lieber 9...cxd4 spielt, hat schlicht und ergreifend Pech gehabt, als dass Aagaard/Ntirlis sich ausschließlich mit 9...c4 beschäftigen und auch da manches (aus ihrer Sicht Minderwertige) aussparen. Ich selber habe bis auf meine früheste Jugend schon immer 9...c4 gespielt, grins.

Es soll aus meiner Sicht auch nicht verschwiegen werden, dass sich dieses Buch wie auch die gesamte Reihe eher an stärkere Spieler richtet. Trotz einer Elo über 2200 habe ich bei einigen Äußerungen der Autoren etwas länger knobeln müssen, bevor ich deren Einschätzung habe teilen können. Schwächere Spieler, die nach einer Einführung in die Tarrasch-Verteidigung suchen, sollten daher meiner Meinung nach zu einem anderen Werk greifen.

Als Fazit bleibt für mich festzuhalten, dass dieses Buch in jedes Regal eines stärkeren Spielers gehört, in dessen Schwarz-Repertoire die Tarrasch-Verteidigung gehört, insbesondere dann, wenn derjenig in der obigen Variante 9...c4 bevorzugt. Ich vergebe daher volle 5 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2014 9:03 PM MEST


Die Tarrasch-Verteidigung. Darstellung und Untersuchung eines schwarzen Verteidigungssystems gegen geschlossene Eröffnungen
Die Tarrasch-Verteidigung. Darstellung und Untersuchung eines schwarzen Verteidigungssystems gegen geschlossene Eröffnungen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Darstellung eines Eröffnungssystems von philosophischer Tiefe, 14. Februar 2013
Wie soll man ein 20 Jahre altes Buch zur Eröffnungstheorie rezensieren? Es liegt in der Natur der Sache, dass manche Varianten aus dem Turniergeschehen verschwinden und neue im selbigen auftauchen. Mithin ist es für den Turnierspieler nur noch teilweise für die Praxis zu gebrauchen. Die bisher einzige andere Rezension zu diesem Buch könnte andere Kunden möglicherweise in die Irre führen, so berechtigt die Enttäuschung über ein Buch auch ist, das sich in einem äußerst desolaten (äußeren) Zustand befindet. Das Buch hält, was es auf der Titelseite verspricht. Es stellt ein Eröffnungssystem gegen geschlossene Eröffnungen dar, schwerpunktmäßig gegen 1.d4. Da der Autor die Tarrasch-Verteidigung selbst regelmäßig anwendet, ist dessen Sympathie für dieses System klar zu erkennen. Das ist insofern auch gut so, als dass deutlich wird, wieviel Herzblut in diesem Werk steckt. Dennoch bleibt Harald Keilhack bei seinen Untersuchungen erfrischend objektiv und weist auf bestehende Gefahren hin. Hierbei wird trotz aller Variantenvielfalt das Hauptaugenmerk auf das Stellungsverständnis gelegt.

Absoluter Höhepunkt in dieser Beziehung sind die Ausführungen zum "Reflextheorem" im nach 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Sf3 Sc6 6.g3 Sf6 7.Lg2 Le7 8.0-0 0-0 9.Lg5 c4 10.Se5 Le6 entstehenden Stellungskomplex. Diese sind von geradezu philosophischem Tuefgang und haben, beobachtet man das heutige Turniergeschehen sowie die Literatur, nicht nur mich davon überzeugt, diese Variante ins eigene Repertoire aufzunehmen.

Geradezu weitsichtig erscheint Harald Keilhacks Ausblick zur Variante 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Sf3 Sc6 6.dxc5 d4 7.Sa4 Lxc5 8.Sxc5 Da5+, der er in der Zukunft eine größere Bedeutung voraussagt. In ihrem neuen Buch über die Tarrasch-Verteidigung haben Aagaard und Ntirlis zugegeben, hierüber mehrere schlaflose Nächte zugebracht zu haben, um einen für Schwarz gangbaren Weg zu finden. Ihrer Meinung nach wird dieses Abspiel zu einer der Hauptvarianten werden.

Objektive Fehler habe ich in diesem Buch nicht feststellen können, sieht man einmal davon ab, dass einige Varianten aus den oben genannten Gründen aus der Turnierpraxis verschwunden sind. Die Bewertung mancher Varianten mag auch Geschmackssache sein, aber das Verständnis für die Tarrasch-Verteidigung wird allemal hierdurch geschaffen. Das Buch ist für Spieler verschiedener Stärken gedacht. Mir selber (Elo über 2200) ist es über fast 20 Jahre ein treuer Wegbegleiter gewesen. Ich habe mich geradezu überwinden müssen, mir vor kurzem das vorstehend erwähnte Buch von Aaagaard/Ntirlis zuzulegen, in dem dieses Buch übrigens als "masterpiece" gewürdigt wird. Deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne, obwohl derjenige, der ein aktuelles Buch zur Tarrasch-Verteidigung sucht, zu einem anderen Buch greifen sollte.

Zum Schluss möchte ich nicht unerwähnt sein lassen, dass auch mein Buch mittlerweile äußerlich unansehnlich geworden ist. Ich werde es jedoch in meinem Bücherschrank behalten. Zukünftig arbeiten werde ich jedoch mit Aagaard/Ntirlis. Sollte Harald Keilhack jedoch wann auch immer eine aufgefrischte Auflage herausbringen, werde ich blind zugreifen, obwohl ich mit Aagaard/Ntirlis zufrieden bin.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2013 9:00 AM MEST


Play the French, 4th edition (English Edition)
Play the French, 4th edition (English Edition)
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch zum Aufbau eines Französisch-Repertoires, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch hält genau das, was es mit seinem Titel verspricht. Der Leser, oder sollte man bei der Ausführlichkeit des Werkes besser sagen der Student, wird mit der nach 1. e4 e6 entstehenden französischen Verteidigung vertraut gemacht. Dabei ist die Sympathie Watsons für diese Eröffnung gut zu erkennen. Um mit den Worten des momentan arg gescholtenen Regierenden Bürgermeister Berlins zu sprechen: "Das ist auch gut so!" So wird der Leser/Student ermuntert, sich voller Selbstvertrauen ans Schachbrett zu setzen und seinem mit 1.e4 eröffnenden Gegner 1...e6 entgegen zu setzen. Trotz aller Sympathie Watsons für Französisch bleibt er bei der Bewertung objektiv. Wohl deshalb bietet er in der Regel auch mindestens immer eine Alternative an. Wem zum Beispiel die Varianten nach 1.e4 e6 2.d4 d5 3. Sb1-c3 Lf8-b4 nicht mehr gefallen, kann nun mit der Hilfe Watsons überprüfen, ob ihm 3...Sg8-f6 besser liegt. Wichtig ist auch, dass Watson nicht nur Variantenbäume abliefert, sondern auch erklärende Worte. Ein Eröffnungswerk sollte nicht auf dem Auswendiglernen der Varianten durch den Leser/Studenten aufbauen, sondern auf dem Vermitteln von Ideen. Ohne die Varianten geht es natürlich auch wieder nicht, allein dshalb, weil es Sinn macht aufzuzeigen, welche Ideen sich bewährt haben und welche eben nicht. Dem kommt Watson wie bereits geschrieben in großer Ausführlichkeit nach. Der Umfang des Buches mag eventuell für einen schwächeren Spieler schwer verdaulich sein. Für mich (Elo 2200) bleibt als Fazit nur die Vergabe von fünf Sternen.


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