Hier klicken MSS Hier klicken Jetzt informieren Blind-Date mit Audible Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle Ghostsitter longss17
Profil für RockRules > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von RockRules
Top-Rezensenten Rang: 2.914
Hilfreiche Bewertungen: 1068

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
RockRules "rult!" (Rheinland-Pfalz)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Golden Days - Album CD Standard
Golden Days - Album CD Standard
Wird angeboten von musicfab
Preis: EUR 30,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die nächste Lachnummer, 21. April 2017
Rezension bezieht sich auf: Golden Days - Album CD Standard (Audio CD)
Es ist schier unglaublich zu welchen Peinlichkeiten sich Brian May mit zunehmendem Alter herablässt.
Nichts ist ihm albern genug, er zerstört sein eigenes Erbe beharrlich und starrsinnig immer weiter.
Wer dachte nach dem üblen Musical und der Collaboration mit Paul Rodgers,die ja noch einigermaßen verständlich war, wäre der Tiefpunkt erreicht, der wurde böse enttäuscht.
Nein, jetzt geht dieses Unternehmen, das sich "Queen" nennt auch noch mit einem angemalten quasi DSDS- Clown als lächerlichste Coverband der Welt auf Tourneen und wenn dann zwischendurch noch Zeit ist dürfen es ein paar reputationszerstörende Projekte wie Dappy, Badger-Songs oder nun dieses hier sein.

Ich als eigentlich treuer Queen & related-Fan habe mir dieses Album über Amazon UK bestellt da es in England eine Woche früher auch auf CD erschienen ist. Warum ich es bestellt habe? Tja das weiß ich auch nicht, denn bereits "Anthems" war eine üble unausgegorene Geschichte. Wahrscheinlich eine Form von Fan-Starrsinn oder einfach Gewohnheit. Das muss ich mir im Nachhinein wohl selbst ankreiden lassen.

Golden Days ist wirklich allerübelster glattgebügelter und nichtssagender Musical-Pop; Theatermucke ohne jeden musikalischen oder textlichen Tiefgang.
Da singt dieses mittelbegabte Musicalsternchen eine wild zusammengewürfelte Ansammlung von wenigen neuen Songs (gut: "Born Free", aber auch schon lange bekannt), teilweise schauderhaft abgeranzten und überflüssigen Coverversionen (Amazing Grace (!!!), Can`t Help Falling In Love, I Who Have Nothing) oder aufgewärmtem ("Golden Days" von Minako Honda aus 1987, damals schon mit Brian May). "Parisienne Walkways" hat Gary Moore schon abschließend gitarristisch inthronisiert; diese Version hier gibt dem Song außer ein paar bemühten Red-Special-Klängen nichts Neues.
Da ist keine Linie drin, ein Kruder Haufen schleimiger Mainstreamsongs und selbst wenn man sich hier und da an Brians Gitarrensound ein wenig (!) erfreuen kann, zerstört diese nervige Gekreische der weiblichen Protagonistin jeden Willen, mehr als drei Stücke hintereinander anzuhören.
Was Brian an diesem "Talent" findet wissen wohl nur er und der Zimmerservice.

Brian May selbst setzt keine bemerkenswerten Akzente mehr. Er spielt seit nunmehr zwanzig Jahren immer die gleichen zahmen 08/15-Soli und Trademarks über einzelne Passagen als wolle er nur noch vermitteln:"Hört Ihr das, hier spielt Brian May seinen typischen Sound".

Ja, ich weiß, mein Rezi ist böse und sarkastisch. Das soll sie auch sein. Sie ist das Bekenntnis eines maßlos enttäuschten ehemaligen Fans, dem über die Jahre jede Hoffnung von dem,was mal fast sein Liebstes war, zerstört wurde.

Brian May ist alt genug und er kann machen was er will. Stimmt. Wenn er sowas dann aber auch noch veröffentlicht und Geld dafür nimmt, dann ist es auch jedermanns gutes Recht es grottig, schlecht und überflüssig zu finden. So wie diesen Müll hier.
Das sehen scheinbar auch andere eingefleischte Fans mittlerweile so, denn in UK ist das Album in der ersten Woche auf einem für einen Major Act (ach,oder ist Brian das vielleicht nicht mehr?) gerade zu lächerlichen 27. Platz eingestiegen.
Sorry, das wird nichts mehr.
Und in den Archiven schlummert weiter das, was wir wirklich hören wollen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2017 6:42 PM MEST


Golden Days
Golden Days
Preis: EUR 18,99

7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die nächste Lachnummer, 19. April 2017
Rezension bezieht sich auf: Golden Days (Audio CD)
Es ist schier unglaublich zu welchen Peinlichkeiten sich Brian May mit zunehmendem Alter herablässt.
Nichts ist ihm albern genug, er zerstört sein eigenes Erbe beharrlich und starrsinnig immer weiter.
Wer dachte nach dem üblen Musical und der Collaboration mit Paul Rodgers,die ja noch einigermaßen verständlich war, wäre der Tiefpunkt erreicht, der wurde böse enttäuscht.
Nein, jetzt geht dieses Unternehmen, das sich "Queen" nennt auch noch mit einem angemalten quasi DSDS- Clown als lächerlichste Coverband der Welt auf Tourneen und wenn dann zwischendurch noch Zeit ist dürfen es ein paar reputationszerstörende Projekte wie Dappy, Badger-Songs oder nun dieses hier sein.

Ich als eigentlich treuer Queen & related-Fan habe mir dieses Album über Amazon UK bestellt da es in England eine Woche früher auch auf CD erschienen ist. Warum ich es bestellt habe? Tja das weiß ich auch nicht, denn bereits "Anthems" war eine üble unausgegorene Geschichte. Wahrscheinlich eine Form von Fan-Starrsinn oder einfach Gewohnheit. Das muss ich mir im Nachhinein wohl selbst ankreiden lassen.

Golden Days ist wirklich allerübelster glattgebügelter und nichtssagender Musical-Pop; Theatermucke ohne jeden musikalischen oder textlichen Tiefgang.
Da singt dieses mittelbegabte Musicalsternchen eine wild zusammengewürfelte Ansammlung von wenigen neuen Songs (gut: "Born Free", aber auch schon lange bekannt), teilweise schauderhaft abgeranzten und überflüssigen Coverversionen (Amazing Grace (!!!), Can`t Help Falling In Love, I Who Have Nothing) oder aufgewärmtem ("Golden Days" von Minako Honda aus 1987, damals schon mit Brian May). "Parisienne Walkways" hat Gary Moore schon abschließend gitarristisch inthronisiert; diese Version hier gibt dem Song außer ein paar bemühten Red-Special-Klängen nichts Neues.
Da ist keine Linie drin, ein Kruder Haufen schleimiger Mainstreamsongs und selbst wenn man sich hier und da an Brians Gitarrensound ein wenig (!) erfreuen kann, zerstört diese nervige Gekreische der weiblichen Protagonistin jeden Willen, mehr als drei Stücke hintereinander anzuhören.
Was Brian an diesem "Talent" findet wissen wohl nur er und der Zimmerservice.

Brian May selbst setzt keine bemerkenswerten Akzente mehr. Er spielt seit nunmehr zwanzig Jahren immer die gleichen zahmen 08/15-Soli und Trademarks über einzelne Passagen als wolle er nur noch vermitteln:"Hört Ihr das, hier spielt Brian May seinen typischen Sound".

Ja, ich weiß, mein Rezi ist böse und sarkastisch. Das soll sie auch sein. Sie ist das Bekenntnis eines maßlos enttäuschten ehemaligen Fans, dem über die Jahre jede Hoffnung von dem,was mal fast sein Liebstes war, zerstört wurde.

Brian May ist alt genug und er kann machen was er will. Stimmt. Wenn er sowas dann aber auch noch veröffentlicht und Geld dafür nimmt, dann ist es auch jedermanns gutes Recht es grottig, schlecht und überflüssig zu finden. So wie diesen Müll hier.
Das sehen scheinbar auch andere eingefleischte Fans mittlerweile so, denn in UK ist das Album in der ersten Woche auf einem für einen Major Act (ach,oder ist Brian das vielleicht nicht mehr?) gerade zu lächerlichen 27. Platz eingestiegen.

Ich wünschte mir, Brian würde endlich mal eine Saite reissen und er hörte endgültig auf. Das wird eh nichts mehr....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2017 5:07 PM MEST


Time For Bedlam
Time For Bedlam
Preis: EUR 11,39

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für diese Maxi, 4. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Time For Bedlam (Audio CD)
Ich bin schon immer ein Freund von Maxi Singles gewesen; bieten sie doch den Bands Gelegenheit Obskures oder Rares und die Radio Edits unters Volk zu bringen.
Der Fan erhält "Collectables", die später im Gegensatz zu den Alben nur noch schwer erhältlich sind (in der Regel).
Leider hat sich dieses Format weitgehenst überlebt. Schade.

Die "Time For Bedlam" Maxi ist auch ein solch schönes Teil, Neben dem Radio Edit des Titeltracks enthält sie mit "Paradise Bar" einen Track, der die Anschaffung alleine Wert ist. Ein relativ eingängiger Hard-Progrocker mit feinem Keyboardthema.

Das Instrumental von "Uncommon Man" ist eine gute Ergänzung, genau wie das Rehearsal "Hip Boots". Wo sonst als auf einer Maxi bekäme man so etwas zu hören????

Anschaffen!


Fearless
Fearless
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder in der Spur!, 28. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Fearless (Audio CD)
Bei den Veröffentlichungen der Prideof Lions war ein gewisser Ermüdungseffekt eingetreten. Jim Peterik ist zwar ein genialer Songschreiber (und guter Sänger), aber doch so ziemlich in seinem eigenen Soundkosmos gefangen, das heißt, vieles hört sich vom Stil her "ähnlich" an.

Ob dann ein sehr gutes oder nur gutes Album herauskommt hängt davon ab, ob letztlich die unwiderstehlichen Refrains, die das Debüt 2003 bot, auf der Scheibe landen. Und da kann ich alle beruhigen. Nachdem der Vorgänger "Immortal" - vor allem nach öfterem Hören - doch etwas abfiel, ist Fearless wieder auf höchstem Niveau, so dass sich die Frage nach dem Sinn eines weiteren Albums erübrigt.

Die Songs gehen rein und Toby Hitchcock singt wie immer super.

Ich möchte keine einzelnen Songs herausheben (doch: "Freedom Of The Night" ist göttlich), denn das ganze Album ist toll. Wer erstmal testen möchte, findet bereits vier volle vorab veröffentlichte Songs auf dem bekannten Videoportal.
Ich habe mir die Vinylausgabe zugelegt, die im schönen Klappcover kommt.


Krieg in der Heimat ... bis zum bitteren Ende im Harz
Krieg in der Heimat ... bis zum bitteren Ende im Harz
von Ulrich Saft
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Autor zerstört sein Werk selbst, 9. Januar 2017
Grundsätzlich ist dieses Buch von der Aufarbeitung und der Schilderung des "technischen Ablaufes" der Eroberung der Harzregion genau so, wie man es sich als Interessierter wünscht: Genaueste Ortsangaben, Verlauf der Kämpfe und sogar Verlustzahlen findet man hier, man verzeihe mir den Ausdruck, von "jedem Kuhdorf". Dazu Skizzen mit Gefechtsverläufen und Truppenteilangaben. Ob das alles so vollständig stimmt (die beiden angeblich im Moor versenkten Jagdpanther im Schwesterbuch ja wohl schonmal nicht) sei dahingestellt, man fühlt sich auf jeden Fall gut und umfassend informiert.
Es könnte alles so schön sein,wenn da nicht die schrecklich und über Allem schwebende revisionistische Ader des Autors wäre.

Ich sehe mich nun wirklich nicht im Verdacht ein linker Besserwisser zu sein und ich finde die Aufarbeitung alliierter Endphaseverbrechen, die in jüngerer Vergangennheit zumindest schon einmal durch eine Reportage im öffentlich-rechtlichen für etwas Aufmerksamkeit gesorgt hat, durchaus positiv, vielleicht sogar für unsere "unschuldige" Generation (Baujahr 70) notwendig.
Aber was Saft in diesem Buch so alles von sich gibt ist mir deutlich zuviel und mehr als grenzwertig, teilweise sogar ans lachhafte grenzend.
Der edle deutsche Soldat kämpft immer wieder tapfer ein aussichtsloses Gefecht und zieht sich schließlich zurück, nur damit der nachrückende Ami sämtliche gefangene SS-Soldaten in den Wald führt wo sie dann nie mehr auftauchten oder mit Genickschüssen gefunden worden sein "sollen".
Der einfache Landser erträgt schweigend aber standhaft sein Schcksal, Offiziere sind Befehlsempfänger, die natürlich schon immer gewusst haben dass alles den Bach runter geht, aber selbstredend verbietet es die deutsche Offiziersehre aufzugeben. Ach man könnte hier hunderte Beispiele dieses Stusses wiedergeben. Beim ersten Lesen denkt man noch es könne nicht sein, aber wenn über Buchlänge andauernd solch nebulöse Andeutungen immer nur zu Lasten der Eroberer gemacht werden, dann geht einem das irgendwann schon gut auf den Sack.
Das Buch erinnert mich - die andere Seite - an amerikanische Berichte kurz nach Kriegsende, wo es nur tapfere GI's gab, die gegen unzählige "88s" kämpfen mussten (wobei wohl jeder Gewehrschuss als "88" -Granate hochgeschönt wurde) und die Deutschen allesamt Nazis und Unmenschen waren.

Dieses Buch ist, trotz toller Recherche, auf Dauer kaum erträglich.
Seltsam, dass das "Schwesterbuch" Zwischen Weser und Elbe" weitgehend ohne diese kruden Gesinnungsphrasen auskommt und somit einen wesentlich höheren Lesewert besitzt.


3
3
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,93

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht (mehr) so doll, 25. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 3 (Audio CD)
Mein Gott, wie vollmundig wurde dieses Album auf Melodicrock.com angekündigt (frei übersetzt): Eines der am besten klingenenden Alben der letzten 20 Jahre, ein solches Album hätte vor 20 Jahren die Charts getoppt, dazu die unvermeidlichen (gähn) Vergleiche mit den üblichen Verdächtigen Toto, Survivor, blablablabla. Kein Song dieser Scheibe klingt nach den vorgenannten Bands.

Es besteht kein Zweifel, dass Joe Vana ein großes Talent ist und mit dem ersten "Mecca"- Album Maßstäbe gesetzt und möglicherweise den Melodicrock gerettet hat. Auch dass Nachfolgewerk von 2011, "Undeniable" war ein sehr erwachsenes Album, dabei aber verspielter und schwerer zugänglich als das Debüt mit seinen Hau-Ruck-Hymnen.

Und jetzt? Nun es hat geschlagene fünf Jahre gedauert, bis Joe Vana ein mickriges Album"chen" mit 8 Liedchen geschafft und veröffentlicht hat.

Naja, "veröffentlicht"...???

Wenn es die Scheibe denn wenigstens noch zu kaufen gäbe! Ich habe echt Glück gehabt. Bereits bei Ankündigung im September habe ich CD+LP bei Andrew McNeice's Melodicrock.com bestellt und bezahlt (14.9.). Anfang Dezember kam dann die CD. Mein Glück: In weiser Vorahnung - und weil ich das Hören nicht mehr abwarten wollte - hatte ich mir die CD auch noch gleich bei Amazon, die einen kleine Menge zur Verfügung hatten, geordert.
Diese erhielt ich gewohnt schnell und es kam auch die nummerierte Version (die Erstauflage von 1.000 soll nummeriert sein, ich befürchte, dass es gar keine unnummerierte weitere Auflage gibt).
Mittlerweile ist die CD, nur zwei Monate nach Veröfentlichung, nirgendwo mehr erhältlich, nicht bei Amazon und nicht bei den genreüblichen Retailern. Bin mal gespannt ob das Teil überhaupt noch mal nachgepresst wird.

Zur Qualität: Laut Presseinfo sei mit diesen 8 kurzen Songs alles gesagt, was Joe Vana zu sagen habe. Nun, wäre auch eine nette Umschreibung wenn einem nichts mehr einfällt. Ich vermute, der Gute hat entweder sein Pulver schon verschossen oder stellt unerfüllbar hohe Ansprüche an sich selbst (er soll ja schon vor "Undeniable" ein komplettes Album in den Müll geschmissen und von vorne angefangen haben...). Ich finde "3" schwächer als die Vorgängeralben. Ja, das Ding ist gut (analog) eingespielt und produziert, aber die wenigsten von uns normalen Hörern werden wohl eine High-End-Anlage zu Hause rumstehen haben, wo diese Nuancen überhaupt wahrzunehmen sind.
Schon beim dritten Album wird unüberhörbar klar, das Vana oft in seiner eigenen Suppe rumrührt, dass sich Passagen, Klänge wiederholen. Wenn die Songs wenigstens mitreißen würden wäre das ja noch ok. Aber mitreissende Refrains sucht man hier fast vergeblich. Bevor man mit "Believe" im vorletzten Song noch eine schöne Perle entdeckt, ist das Album schon fast vorbei.
Gut, "Unknown" reißt nach einiger Zeit auch etwas raus. Aber beispielsweise "Gone" plätschert teilnahmslos vor sich hin, "Take My Hand" ist recht schwach, der "Refrain" besteht darin, dass man den Titel mehrfach schreiend wiederholt. Und so Ähnliches passiert einfach zu oft auf dieser Scheibe. Naja, "Let It Go" zündet auch wenigstens beim 10. Hören halbwegs.....
Insgesamt Durchschnitt. Vielleicht guter Durchschnitt. Aber den habe ich hier nicht erwartet.

Update 25.01.2017: Joe Vana höchstpersönlich hat den auf das Vinyl Wartenden mitgeteilt, dass sich wegen der geringen Bestellmenge - unter fünfzig Stück - die Produktion verzögert hat. Die Scheiben werden bald - handsigniert - versandt.
Wenn das dann mal nicht echte Raritäten werden.....
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2016 7:14 PM CET


This is Sammy Hagar: When The Party Started
This is Sammy Hagar: When The Party Started
Preis: EUR 15,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine zulässige Collection, 9. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei Collections stellt sich generell die Sinnfrage. Sammy Hagar geht es diesbezüglich wie vielen Anderen im Rockbusiness. Mangels (Single)-Hits (zumindest in den letzten Jahrzehnten) wäre eine Greatest Hits albern. Eine "Best Of" Auswahl ist etwas aufgelockerter aber letztlich eine Geschmackssache die oft niemanden richtig zufrieden stellt.

Diese Liedersammlung nennt sich "This is Sammy Hagar" und zeigt damit deutlich wo es langgeht. Nicht die alten Hits mit oder ohne seine Bands sind angesagt, sondern die Titel, die ihn selbst in den letzten 20 Jahren seiner Meinung nach am besten repräsentiert haben.
Sammy Hagar alleine bestimmt das Songmaterial und somit hat diese Collection auch ihre Berechtigung und ist zudem wirklich gelungen!!!
Hier wird dem Fan nicht nur Magerkost, sondern auch Rares und sogar Neues geboten; die Songauswahl ist auch nicht nach Radiotauglichkeit getroffen worden.

So fällt der Einstieg mit "Stand Up" aus dem nur noch schweineteuer zu erhaltenen "Not 4 Sale" Album und "Serious Juju" eher sperrig aus.
Insgesamt findet man eine Mischung aus harten Songs und den zuletzt dominiernden akustischen Ergüssen bzw. den Cabo-Wabo-ich-liege-am-Strand-und-habe-eine-gute-Zeit-Titeln vor.

Bei den akustischen Titeln liegt meiner subjektiven Meinung nach der kleine Schwachpunkt, denn beide neue Songs sind auch "wieder nur" akustisch geraten. Dabei hätte ich mir nochmal eine richtige Hardrock/Heavy-Breitseite gewünscht. Nun gut, die zwei Songs sind auch so durchaus ok und vor Allem "No Worries" hört man an, dass es auch mit Strom gut funktionieren würde - da laufen beim Hören die E-Gitarren im Geiste mit.

Zusätzlich gibt es noch "Sam I Am" in einer etwas glatteren, mainstreamigeren Version, die als Titeltrack für die zweite Staffel seiner Soap dient. Eine Outtakeversion von "Shag" rundet das Ganze ab und macht die Scheibe kaufenswert, auch wenn noch ein paar Titel mehr draufgepasst hätten. Aber es ist ja "Vol. 1"......
Ich finde es toll wie Sammy immer weiter macht und seinen Fans ständig Neues bietet, so wie letztens zwischendurch einfach mal den einzelnen Titel "Inner Child".
Fazit: Während die Redheads bereits wieder feiern werden bei der Röchel-Army noch die Tränen abgewaschen!


We're Not In Kansas Anymore
We're Not In Kansas Anymore
Preis: EUR 17,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bobby MIT Stimme und guter Platte, 19. November 2016
Rezension bezieht sich auf: We're Not In Kansas Anymore (Audio CD)
Bobby KImball hat es seinen Fans in den letzten Jahren, ja dem letzten Jahrzehnt, echt nicht leicht gemacht. Nachdem er von seiner Haus-und Hofband - vermutlich aus guten Gründen - nach deren Reunion nicht mehr berücksichtigt worden war, irrte Bobby etwas Ziel- und Planlos durch seine Solokarriere.

Was hat er nicht alles versprochen: Er wäre Sänger beim neuen (damaligen zweiten) Mecca Album - daraus wurde nichts. Dann kündigte er mit seiner damaligen schwedischen Backingband (ich glaube die Jungs von W.E.T wenn ich mich richtig erinnere) ein neues Soloalbum an - nichts geschah. Und so ging es munter weiter, außer dümmlich anbiedernden Einträgen und Kommentaren auf seiner Facebookseite gegenüber den alten Bandkollegen und den Fans passierte nichts - sieht man einmal vom gemeinsamen Projekt mit Jimi Jamison und verschiedenen schwachen Neueinspielungen alter Hits zum Vertrieb auf Downloadseiten einmal ab.

Live ist Bobby Kimball schon seit einigen Jahren - nein, nicht schwach - sondern eigentlich unerträglich geworden. Das soll aber hier nicht das Thema sein.

Umso mehr freut mich, als jemand, der Bobbys Werk eigentlich immer zugetan positiv gegenüber stand, dass es nun endlich mit einer vollwertigen Soloplatte geklappt hat.
Sämtliche Songs des Albums waren schon seit einigen Wochen in voller Länge auf der Soundcloud-Seite seiner deutschen Vertriebsfirma In-Akustik zu hören, so dass ich wirklich behaupten kann das Album nicht nur oberflächlich, sondern bereits richtig gut zu kennen.
MIt den unendlichen Versuchsmöglichkeiten im Studio hat es Bobby geschaftt, eine gesanglich sehr gute Platte, die nur in wenigen Momenten in Nuancen auf Auto-Tune zurückgreifen muss, einzusingen.
Er klingt dabei stark wie früher und sollte sich deshalb echt überlegen, ob er sein Hauptaugenmerk nicht auf die Studioarbeit legen sollte um seinen Fans noch viele neue Titel statt Livekonzerte mit 100% Fremdschämpotenzial zu schenken.

"We`re Not In Kansas Anymore" (ein Zitat aus Alice im Wunderland, genauso wie weiland "Toto", so heißt nämlich der Hund in diesem Stück...) bietet im Grunde solide und sehr altbackene Songkost, die an "Back In Spades" aka " All I Ever Needed" erinnert.
Mit Rock hat das nicht allzu viel; mit Toto noch weniger zu tun. Dieser musikalische Gemischtwarenladen bietet zahlreiche klassische Balladen ("You'll Be With Me", "Met Her For", "You're Not Alone", "Hold On", "One Day") , funkige, groovige Pop/Soulsongs ("Some They Do", "Too Far Behind") und ein bischen leichten Rock bzw. Rockähnliches ("Hey It's Me", "Flatline...").
Das tolle "On My Feet" kling hingegen wie Chicago in Bestform und ist für mich der beste Song des Albums.
Beo einigen Songs singt er im Duett mit Bandkollegen (wie schon auf "Christine") was ich nicht störend, aber unnötig finde. Ganz Bobby wäre mir persönlich lieber.

Da das Songmaterial nicht schlecht aber etwas bieder daherkommt wird die CD (habe mir die japanische mit Bonustrack geordert) vermutlich nicht auf Heavy Rotation aber mit Sicherheit gelegentlich laufen.
Ich hoffe inständig, dass Bobby jetzt wieder in der Spur ist und seine Versprechen etwas zuverlässiger hält als in der Vergangenheit.

Meine ehrliche Bewertung sind 3,5 Sterne, aus Sympathie wird natürlich auf 4 aufgerundet.


Can't Touch Us Now
Can't Touch Us Now
Preis: EUR 9,79

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Scheibe ohne Überraschungen, 28. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Can't Touch Us Now (MP3-Download)
Die neue Scheibe kann man getrost als qualitative Fortsetzung von "Norton Folgate" und "Qui Qui" bezeichnen. Musikalisch bewegen sich Madness in gewohnt (gewordenen) zumeist ruhigeren Gewässern; Gefühlsausbrüche wie in "Mumbo Jumbo", die zumindest etwas an die wilderen Zeiten erinnern, sind eher selten.
Die erste Single "Mr. Apples" ist spätestens beim zweiten Durchlauf ein echter Ohrwurm und fügt sich, wie ich selbst in Bochum erleben durfte, völlig problemlos in die Setlist ein. "Can`t Touch Us Now" kommt in der Studio-Version doch etwas besser rüber als die Live-Version.

Insgesamt bietet die CD fette 16 Titel was Manchem, auch mir, vielleicht etwas viel erscheint, da die Qualität dann zwangsläufig nicht durchgehend hoch bleibt (Blackbird, Catch You Crying). Aber das ist halt auch viel Geschmackssache.

Letztlich weiß jeder, der nach diesem Album schaut doch genau was ihn erwartet: Und das bekommt er hier!

Als kleinen (nein, eigentlich großen) Tipp für den geneigten Ska-er verweise ich auf die Best-Of-Scheibe der diesjährigen deutschen Madness-Vorband "The Frits" !!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2016 7:59 PM CET


Was haben wir gelacht... (Verdächtige Larifaritäten aus drei Jahrzehnten)
Was haben wir gelacht... (Verdächtige Larifaritäten aus drei Jahrzehnten)
Preis: EUR 17,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für diese klassische EAV-Sammlung, 21. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Album zeigt die EAV so, wie (das denke ich mir zumindest so) viele Fans sie eigentlich öfter mal wieder hören wollen:

Vertonter Unsinn; in Unsinn vertonte Kritik.

Ich habe immer mein Problem mit den zuletzt ernsteren Texten der EAV gehabt, denn die waren für mich, wenn man die Band genau WEGEN der goldenen (Quatsch-) Zeiten lieben gelernt hat, zumeist unpassend. Das will ich (persönlicher Geschmack!) einfach nicht von der EAV.
Da finde ich ein "Neandertal" viel wirksamer als den hundertsten echten Betroffenheitssong.

Bei den Titeln auf dieser CD handlet es sich vorgeblich um Reste von alten Aufnahmen, die man nunmehr ergänzt bzw. überarbeitet hat. So klingen die Aufnahmen auch nicht wirklich angestaubt, sondern durchaus aktuell so gewollt. Hier und da merkt man den Songs - aufgrund der sparsamen Instrumentierung oder der kurzen Länge (wenn die letzte Idee für einen richtigen 4-Minuten-Song wohl gefehlt hat) - an, dass es eigentlich nur Demos sind.
Hier möchte ich "Der Blöde Hein" oder auch "Halali" (beide großartig!) und "Was Haben Wir Gelacht" nennen.

Bei anderen Titeln handelt es sich wohl um "Konkurrenzsongs" zu Titeln, die musikalisch und/oder thematisch ähnlich den Weg auf die Albumveröffentlichung gefunden haben. Ganz besonders fällt das bei "Tanzbaron" auf, welches ein Klon von "Hasta La Vista" zu sein scheint.
Leider gibt das Booklet nur die Texte und keine weiteren Hintergründe zu den Liedern preis.

So ist es ein kleiner Spaß zu raten aus welcher Epoche die Songs stammen, "Barbie" könnte man in "Nie Wieder Kunst" Zeiten bzw. höchstens ein Album weiter einordnen, "Lonesome Cowboy" ("God Bless America"?) könnte aus der "100 Jahre-Phase" stammen.

"Halali", "Der Blöde Hein", "Schecksymbol" oder auch das versaute "Schweinefranz"sind für mich typischer EAV-Kram auf den ich mich schon immer im Voraus richtig freue.
Dabei merkt man an "Der Blöde Hein" (welches ich als vermutlich den ältesten Titel einschätze), dass sich auch das Reimen/Texten der Band verändert hat. "Hein" hat reimtechnisch eine Ausstrahlung der 80-er Jahre, wie man sie in den neueren Titeln der Band nicht mehr vorfindet.
Ich kann für mich wirklich behaupten, dass mir das Allermeiste am Album richtig gefällt und nicht nur, wie bei den Alben seit 1998, jeweils 4-6 Titel (nämlich die Blöden....).
Nicht so doll sind die vertonte Nummer "Nummer" oder "Komm Her"; dies scheinen Überbleibsel aus der von mir nicht sonderlich geschätzten "Frauenluder/Amore XL"-Zeit zu sein.
Spitzer haut dann am Ende mit "Das letzte Hemd" aber nochmal einen herrlichen Titel zum Thema "Tod" ganz in der Tradition von "Vorbei" , "Der Tod" oder " Das Leben ist Kurz" raus!

Ich finde diese Sammlung einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, auch wenn das natürlich keine aktuelle Entwicklung der Band (oder doch?) sein mag. Bereits "Werwolf" war teilweise wieder "klassisch", deshalb hoffe ich inständig, dass auch kommende Alben diesen Weg des Blödelns wieder vermehrt einschlagen.

Bis dahin sage ich "danke" für diese CD! Es wäre für den Fan,der nicht jedes alte Vinyl zu Hause stehen hat, aber auch sehr schön, wenn man sich mit EMI über eine Veröffentlichung der alten Maxi-Versionen und Raritäten einigen könnte, selbst wenn es nur digital wäre.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2016 11:29 AM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8