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TM Productions

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sagen wir so: man kann was draus machen..., 31. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...wenn man den Aufwand nicht scheut. Hier sollte man sich nichts vormachen: der Bausatz ist extrem kleinteilig - die einzigen vormontierten Elemente sind die beiden Türflügel und das kurze Festteil daneben, alles andere kommt als Haufen loser Bretter und Balken, die erst einmal identifiziert und sortiert werden müssen. Zum Glück ist die Bauanleitung auch ohne Worte verständlich. Der Zusammenbau gestaltet sich dennoch extrem frickelig. Für ein 1,80 m breites Seitenwandteil werden 19 Bretter und drei Balken benötigt, die mit nicht weniger als 150 Holzschrauben verbunden werden! Und natürlich muss jedes Schraubenloch vorgebohrt werden. Da kommt zwischendurch echte Verzweiflung auf. Trotz des hohen Gewichts der Seitenteile hatte ich mich dafür entschieden, alle Bretter am Boden zu montieren. Die Bauanleitung gibt zwar vor, zunächst die 10 hinteren Bretter anzuschrauben und das Seitenteil dann zwischen den Pfosten zu montieren, bevor dann die neun übrigen Bretter angebracht werden sollen. Jedoch ist das Schrauben am Boden deutlich einfacher, vor allem lassen sich die Bretter im Liegen besser ausrichten. Schraubt man die oberen Winkel zuerst an die Pfosten statt wie vorgesehen an die Seitenteile, kann man letztere einfach zwischen den Pfosten aufhängen, was die Montage enorm erleichtert.

Leider ist die Qualität des Holzes nicht gerade erstklassig. Es ist sehr feucht - die Einschweißfolie auf der Palette war von innen beschlagen und so überrascht es nicht, dass viele Bretter krumm und verzogen sind - bei mir leider auch der linke Türflügel (man kann es auf dem zweiten Foto gut erkennen), daher musste ich das Schloss sehr hoch anbringen, damit der Spalt einigermaßen erträglich blieb. Die Türflügel stehen so natürlich ziemlich unter Spannung, wenn die Tür geschlossen ist. Die grünen Flecken der Kesseldruck-Imprägnierung schlagen leider auch durch die Holzschutzlasur durch, die wir in zwei Anstrichen aufgebracht haben, aber wahrscheinlich (oder hoffentlich) verschwinden die nach einiger Zeit.

Mir war von Anfang an klar, dass ich improvisieren musste, denn da der Schuppen auf einem PKW-Einstellplatz aufgestellt werden sollte, benötigte auch ich die Tür an der Schmalseite, die laut Bauplan ja breiter ist als die beiden Seitenteile der Längsseite (2,06 m anstatt 1,80 m). Ich hatte mich daher schnell dazu entschieden, den Schuppen einfach insgesamt schmaler (1,80 m plus Eckpfosten) zu bauen - so hatte ich sechs exakt gleich große Abstände zwischen den sechs Pfosten und musste daher auch die Wand mit der Tür nicht verbreitern. Natürlich mussten alle Querbalken entsprechend abgesägt werden, aber das war das kleinste Problem.

Von Anfang an missfallen hatte mir die Vorgabe, das Gefälle für die Dacheindeckung zu realisieren, indem die Pfosten auf der einen Längsseite einfach 4 cm höher montiert werden sollten. Dadurch wäre das ganze Dach entsprechend schief gewesen. Ich habe das Gefälle lieber durch entsprechende Aussparungen in den Dachbalken erzeugt. Von außen sieht es daher gerade aus. Die Dacheinfassung wurde zudem mit Winkelblechen aus Edelstahl verkleidet, so dass jetzt kein hölzernes Bauteil direkt dem Regen ausgesetzt ist. Andernfalls hätte ich die Dachumrahmung sicherlich alsbald erneuern dürfen. Auch mir war es ein Bedürfnis, den Bodenspalt (max. 12 cm) zu schließen. Durch die Verschmalerung hatte ich sechs Bretter übrig, die mit einem Dachpappestreifen bezogen jetzt den Abschluss zum Boden bilden. Den Tipp, die oberen Öffnungen mit Karnickeldraht zu schließen, hatte ich den Bewertungen hier entnommen.

Nach dem ersten Regenguss hatte ich mich zudem für die Anbringung einer Regenrinne entschieden, denn ich fand es nicht so gut, dass das Wasser an der gesamten Längsseite zum Teil direkt an den Seitenteilen herunterlief. Da der Einstellplatz ein leichtes Gefälle hin zur Front aufweist, hat die Rinne, die einfach zwischen den Dachbalken eingelegt ist, dieses Gefälle auch und das Wasser läuft nun einwandfrei nach vorn ab.

Für das zusätzliche Material habe ich noch einmal gut 200 Euro im lokalen Baumarkt gelassen. Gut vier Manntage sollte man für den Aufbau kalkulieren. Ich denke aber, es hat sich durchaus gelohnt. Anbei ein paar Fotos.
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Preis: EUR 6,59

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Steckergehäuse zu dick, 16. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Kabel ist nicht geeignet für MIDI-Buchsen, die hinter einer entsprechenden Aussparung des Gerätegehäuses sitzen, denn die schwarze Plastikummantelung der Stecker ist zu dick und der eigentliche Stecker schaut nicht weit genug aus dem Plastik hervor. Ich konnte bei zwei Geräten, die mit anderen Kabeln nie Probleme hatten, den Stecker nicht weit genug hineinstecken, als dass er von allein gehalten hätte. Mit einem Teppichmesser ist es jedoch kein großes Problem, von dem Steckergehäuse drei Millimeter ringsherum abzuschneiden - dann steht das Metall weit genug hervor und der Stecker bleibt in der Buchse. Ich sehe nur nicht ein, warum so eine Aktion bei einem "hochwertigen" Kabel erforderlich sein muss.


Wolflight
Wolflight
Preis: EUR 14,49

23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ambitioniertes Spätwerk eines großartigen Gitarristen, 31. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Wolflight (Audio CD)
Nach vier Jahren veröffentlicht Steve Hackett ein Album mit neuem Material und man durfte vorab gespannt sein, ob die höchst erfolgreiche Phase seines Retrospektiv-Albums "Genesis Revisited II", mit dem er in den letzten Jahren unterwegs gewesen war, auf seinen Stil Einfluss nehmen konnte. Um es vorweg zu nehmen: nur ganz gelegentlich sind hier Genesis-artige Stilelemente zu vernehmen, das Album folgt mehr oder weniger der Linie seiner Vorgänger "Out of the tunnel's mouth" (2009) und "Beyond the shrouded horizon" (2011).

Das Album beginnt dem Titel entsprechend mit Wolfsgeheul und der Opener "Out of the body" entpuppt sich dann als eine Art Ouvertüre; eine kurze instrumentale Einleitung mit vielleicht etwas zu süßlichen Geigenklängen.

Der Titelsong "Wolflight" kommt danach als erster Longtrack in recht abwechslungsreichem Gewand. Hier gibt es schon die hymnisch-programmatische Quintessenz des Albums - klassische Klänge von Nylongitarre und Orchester vermischt mit exotischen Saiteninstrumenten, fetten Chören, knalligen Drums (im Marschmusik-Gewand) und tollen Gitarrensoli. Die Musik beschreibt einen weiten Spannungsbogen über einem bisweilen etwas finsteren Arrangement, das das Stück auch gut als Filmsoundtrack tauglich machen würde.
Ab 6:05 min wird zweimal ein Thema von "Fire On The Moon" aus dem Album "Out Of The Tunnel's Mouth" zitiert. Als ich kürzlich die Gelegenheit hatte, Hackett zu fragen, welchen Grund er für dieses Selbstzitat hatte, gab er sich ahnungslos und meinte, dass dies eventuell seinem Alter geschuldet sei...

"Love song to a vampire" beginnt mit einem feinen Intro auf der Nylongitarre und fast ist man überrascht, Steves Stimme mal ganz allein und ohne große Effekte zu hören, da setzt auch schon der übliche vielstimmige Chor ein, in dem sein Gesang dann auf- bzw. untergeht. Als Refrain gibt es auch hier wieder einen "Aaaah"-Chor, auch den gab es schon so ähnlich bei Fire on the moon, hier ist er jedoch deutlich weniger prägnant und vordergründig, weil der Song insgesamt eher verhalten daherkommt. Bemerkenswert ist das wunderschöne Gitarrensolo im typischen Hackett-Signature-Stil. Ab Minute 7 wird es dann zunächst klassisch - ein Orchester spielt sich kurz in den Vordergrund, danach wird es kurz etwas lauter - Steve deutet an, dass er auch im Alter noch flinke Finger hat - bevor es dann hymnisch ausklingt.

"The wheel's turning" beginnt mit einem seltsamen 2/4-Takt und Kirmesmusik, dazu murmelt Hackett leise "There is no Schadenfreude here", danach beginnt der eigentliche Song, den man ja schon vom Video kennt. Hier jedoch die Langversion, die der allzu poppigen Videofassung doch einige proggige Ecken und Kanten entgegensetzt. Das Orchester fügt sich hier gut ein, manchmal fühlt man sich an die sperrigeren Momente von "Voyage of the Acolyte", seinem Debutalbum von 1975 erinnert. Beim Gesang ist man jedoch schnell wieder in der Gegenwart, bzw. seiner jüngeren Vergangenheit. Die Gitarrensoli am Schluss zählen zur Extraklasse, werden jedoch fast ein wenig zu früh mit den Kirmesklängen kreuzgeblendet.

"Corycian fire" beginnt mit exotischen Instrumenten über einem dumpfen Dröhnen, fast wie von einem Hubschrauber, anschließend setzt ein traditionellen Streichquartett einen unerwarteten Kontrapunkt. Schwere Drums und verzerrter Gesang sorgen danach für einen erneuten Spannungsbogen, immer wieder unterbrochen von fernöstlichen Einwürfen. Mit Orff-artigen Chören, die sich zu einem schönen Höhepunkt hinaufschrauben, endet das Stück dann recht abrupt.

"Earthshine" ist dann ein schöner Kontrast in Form eines tollen Nylon-Solostücks. Manchmal glaubt man, hier Teile der Überleitungen, mit denen er früher gern die Einzelteile seiner Acoustic-Medleys verbunden hat, wiederzuerkennen. Aber hier geht es nicht darum, Fingerfertigkeit zu demonstrieren; das Stück ist vielmehr auskomponiert, gut strukturiert und steht in einer Reihe seiner besten Werke für Klassische Gitarre.

"Loving sea" klingt stark nach Crosby, Stills & Nash. Zwei Akustik-Gitarren mit schnell geschlagenen Country-Akkorden und feiner, durchgehend mehrstimmiger Gesang wird nur hier und da von rückwärts eingespielten E-Gitarren durchkreuzt.

Mit "Black thunder" folgt dann der letzte Longtrack des Albums. Das Schwergewicht beginnt mit düster-stampfendem Rhythmus, wieder leicht verzerrtem Gesang. Der Titel passt exakt zur finsteren Atmosphäre dieses Stücks. Am Schluss darf Rob Townsend ein schönes Klarinettensolo beisteuern.

"Dust and dreams" ist eine seltsame, instrumentale Mixtur aus fernöstlicher Laute und den entsprechenden Harmonien dazu auf einem recht soliden Reggae-Rhythmus - allerdings nur bis etwa zur Hälfte des Songs, dann wird es wieder "Black thunder"-artig finster. Obendrauf liegt dann ein weiteres großartiges Gitarrensolo.
In diesem Song finden sich zwei weitere Selbstzitate: die Melodie der Sologitarre ab 1:48 min findet sich ursprünglich direkt zu Beginn seines "klassischen" Albums "Metamorpheus" (2005), etwa 18 Sekunden im Stück "The Pool of Memory and the Pool of Forgetfulness". Und das donnernde Schlagzeug in der zweiten Hälfte basiert offensichtlich auf einem Sample aus "Valley of the Kings" (aus dem Album "Genesis Revisited", 1996).

Der Übergang zu "Heart song" gelingt fast unbemerkt, da Rhythmus und Gitarrensolo praktisch unverändert bleiben, danach kommt ein dem Finale angemessener Gesang. Der Text ist kurz und enstpricht einem harmlosen Liebeslied, fast würde man sich wünschen, hier mal keinen Chor hören zu müssen, aber das entscheidende Resümee "let me find a way to love you" singt Hackett dann tatsächlich allein und erstaunlich souverän. Seine Gitarrenlinie im Hintergrund klingt ähnlich wie das Jingle-Jangle, das er vor Ewigkeiten zu einem anderen Finalsong, nämlich "Afterglow" (Genesis: "Wind & Wuthering", 1977) beigesteuert hat. Auch ein "Aaah"-Chor und die typischen Akkordprogressionen à la Tony Banks dürfen nicht fehlen. Ich denke, diesen hübschen kleinen Song hat er in seinem typisch-britischen Humor mit der Zunge in der Backe geschrieben. Leider beginnt schon nach weniger als zweieinhalb Minuten die gemächliche Ausblende, mit der ein weiteres, schönes Gitarrensolo im Nichts verklingt.

Trotz der durchaus bekannt vorkommenden Formel hat Steve Hackett hier ein ambitioniertes Album vorgelegt, das mit viel Liebe zum Detail aufgenommen, jederzeit frisch und interessant erscheint. Besser noch als beim Vorgänger "Beyond the shrouded horizon" sind ihm hier einige wirklich große Würfe gelungen. Kompositorisch gibt es keinen einzigen Schwachpunkt, immer wenn man gerade befürchtet, dass es im nächsten Moment vielleicht doch zu glatt und konventionell werden könnte, kriegt Hackett im richtigen Augenblick die Kurve und findet einen überraschenden Ausweg. Einige Arrangements scheinen hier und da vielleicht ein wenig zu bombastisch, zu dick aufgetragen. Das mindert jedoch nicht das Hörvergnügen und man freut sich schon auf den nächsten Durchlauf.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2015 4:08 PM MEST


And Then There Were Three (Remastered)
And Then There Were Three (Remastered)
Preis: EUR 6,79

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meilenstein, 7. Juni 2014
Diese Album war im Frühjahr 1978 eine große Enttäuschung, die sich durch die ungewohnt poppige (und dadurch erfolgreiche) Vorab-Single "Follow you follow me" jedoch bereits angekündigt hatte. Steve Hacketts Abgang war ein schwerer Verlust, der kaum zu kompensieren war. Dabei war das Songmaterial noch halbwegs akzeptabel zu nennen, wenngleich es auch keinerlei Höhepunkte gab wie auf früheren Alben (Cinema Show, Afterglow, Dance On A Volcano, Ripples, um nur wenige zu nennen). Die Abwesenheit eines gelernten Gitarristen hinterließ ein Vakuum, das Bassist Mike Rutherford nicht annähernd füllen konnte, obwohl das Bemühen erkennbar ist, die E-Gitarre hin- und wieder zu betonen, als ob man sagen wollte: "hört her, hat gar nicht weh getan". Leider wurden darüber jedoch vor allem die akustischen Gitarrenparts nahezu vollständig geopfert - was sehr überraschend war, da Mike an diesen doch bislang einen großen Anteil hatte. Da seine E-Gitarre jedoch nicht annähernd Steves Kompetenz hatte, war das Gleichgewicht deutlich zu Tony Banks Gunsten verschoben. Jeder Song ist daher stark Keyboard-lastig, ständig wabern käsige Klangteppiche - zum ersten Mal fehlte hier das Mellotron - die Drums sind pappig und selten im Vordergrund und die Gitarren gehen im Klangbrei weitgehend unter. Das Konzept - wenn es denn überhaupt eins gab - ging nur an wenigen Stellen auf.

David Hentschel war als Produzent der Herausforderung entweder nicht gewachsen, oder er hatte nicht erkannt, dass die neuen Strukturen auch einen neuen Sound erforderlich gemacht hätten. Dies kann man vor allem daran erkennen, dass die erhältlichen Remixe, sowohl der frühe US-Remix der "Follow You Follow Me"-Single als auch der 2007er Nick-Davis-Remix des ganzen Albums, aber auch die Live-Versionen plötzlich um ganze Klassen frischer, dynamischer und lebendiger klangen als das von ihm verantwortete Original.

Dies und die Abkehr von den proggigen Instrumentalpassagen war das, was die bis-dahin-Genesis-Fans so enttäuschend fanden. Nur sehr wenige, die vor ATTW3 bereits Fans der Band waren, konnten dieses Album ebenfalls gut finden. Und: Wäre ATTW3 bereits von Hugh Padgham produziert worden und hätte es den Sound von "Abacab" vorweggenommen, wäre es sicher völlig anders rezipiert worden. Möglicherweise wäre es sogar zu dem Meilenstein der Bandgeschichte geworden, für den "Abacab" (1981) ein paar Jahre zu spät gekommen war.

Den dritten Stern gibt es hier nur für den Nick-Davis-Remix von 2007, der aus den Mehrspurtapes das Maximum herausgeholt hat - was das Album letztlich doch noch halbwegs erträglich macht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2015 1:42 AM MEST


Pata Pata
Pata Pata

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung CD-R!, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pata Pata (Audio CD)
Dies ist eine Compilation aus dem kompletten Debut-Album "Miriam Makeba" von 1960, der man die "Pata Pata"-Single (A und B-Seite) von 1967 vorangestellt hat. Leider bekommt man nur eine gebrannte CD-R französischer Herkunft mit Tintenstrahl-Labeldruck und billigen Farbkopie-Einlegern, die zudem noch ausgestanzt wurden - die Ränder sind entsprechend ausgefranst. Sieht billig und hässlich aus. Informationen über Komponisten der einzelnen Stücke oder ihrer Herkunft sucht man zudem vergebens.
Bei meinem Exemplar war trotz unbeschädigter Amazon-Versandverpackung das Jewel-Case zerbrochen.
Ging natürlich wieder zurück.


Theatertod. Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
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von Thomas Schrage
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Preis: EUR 11,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tatort Theater, 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist streckenweise so spannend, dass man es, je weiter man sich dem Ende nähert, immer weniger gern aus der Hand legen möchte. Die Verzweiflung der Hauptpersonen, der Lösung einfach nicht näher zu kommen, egal was auch probiert wird, ist spürbar und auch der Leser hat lange Zeit keinen blassen Schimmer, wer es denn nun gewesen sein könnte. Aber durch einige elegante und unvorhersehbare Wendungen im Plot bleibt das Level jederzeit oben. Zum Schluss gibt es dann sogar einen filmreifen Showdown.

Der Krimi besitzt durchaus einiges an Tiefgang. Das Theatermilieu ist so atmosphärisch und authentisch geschrieben wie es sicherlich nur ein Insider tun kann und anfangs ist man als Leser regelrecht erschrocken über den rauen Umgangston bis hin zu Tätlichkeiten, Belästigungen und Beleidigungen - erstaunlich auch, wie viel die Akteure sich bieten lassen ohne aufzumucken. Das mag in seiner Summe vielleicht ein wenig auf die Spitze getrieben sein, aber Schrages bissiger Realismus lässt keinen Zweifel aufkommen.
Viele der zum Teil recht schrägen Charaktere geben sich bei all ihren Schrullen erstaunlich reflektiert und angesichts der Tragödie, die sich vor ihren Augen abspielt und zu der sie ihren Teil beizutragen haben, kommen sie auf mehr oder weniger kluge, mitunter auch philosophische Gedanken. Ein durchgehendes Thema ist der Konflikt zwischen Gruppen- und Einzelinteressen, Egoismus und Solidarität. Gerade die Schauspieler sind oft hin- und hergerissen und hadern mit sich und ihren Kollegen und der allgemeinen Situation am Theater.

Zu Beginn werden vielleicht ein paar zu viele handelnde Personen vorgestellt, denn das Team ist zahlreich - da kann man leicht den Überblick verlieren. Aber es lohnt sich, hier gegebenenfalls ein paar Seiten zurück zu blättern. Sehr gelungen sind die Beschreibungen des Kölner Schauspielhauskomplexes und seiner unzähligen Gänge und Treppenhäuser. Schrage verwendet viel Zeit darauf, auch hier ein möglichst authentisches Bild zu zeichnen und man bekommt fast Lust auf eine Führung vor Ort.

Ein wenig schade ist jedoch das etwas abrupte Ende - die Zukunft der liebgewonnenen Protagonisten wird leider nur allzu vage beschrieben - man kann nur hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn in diesem Universum schlummern wohl noch viele unerzählte Geschichten...


Naber Edelstahl Systempflege, Edelstahl-Pflegeset
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Reiniger, aber völlig überteuert!, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Guter Reiniger, leicht zu handhaben, wenn auch nicht alle Flecken unserer 12 Jahre alten Rieber-Riegranit-Spüle rausgegangen sind.
Dass der identische Artikel im Bauhaus nicht einmal ein Drittel des hier gezahlten Preises (22,90 €) kostet (kein Sonderangebot!), habe ich leider erst im Nachhinein herausfinden müssen.
Bei derart hohen Preisdifferenzen scheint hier Abzocke vorzuliegen. Daher Abwertung um zwei Sterne.


Blackfield
Blackfield
Preis: EUR 21,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Koch" verdirbt den Brei durch Masteringfehler!, 7. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield (Audio CD)
Unabhängig von der Qualität dieses Albums, das man gar nicht genug wertschätzen kann: Vorsicht vor der Digipak-Nachpressung des Koch-Labels (ASIN: B00075146W), die die ursprünglich auf einer Extra-CD veröffentlichten drei Bonus-Tracks einfach an die 10 Tracks des eigentlichen Albums hintendran gehängt präsentiert.

Eigentlich keine schlechte Idee, jedoch hat man zwischen alle Tracks eine 2-Sekunden-Standardpause eingefügt, was meistens kein größeres Problem darstellt, bei dieser CD jedoch an zwei Stellen ein brutales Loch in den ansonsten fließenden Übergang zwischen zwei Songs reißt: Track 4 "Scars" endet mit einem Drumbeat, der gleichzeitig der erste Takt des nachfolgenden Track 5 "Lullaby" ist. Auf der "Koch"-Pressung kommt dieser letzte Drumbeat nun mit zwei Sekunden Verspätung. Ähnlich dämlich klingt der Übergang zwischen Track 7 und 8: "Summer" klingt aus mit einem atmosphärisch schwebenden Klang, in den die Gitarre von "Cloudy Now" leise einsetzt. Auch hier ein Loch von zwei Sekunden.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln - mastern die bei Koch etwa mit Nero Burning Rom?

Über die lange Pause von einer Minute zwischen Album und Bonustracks kann man geteilter Meinung sein; hier hat man sich wenigstens etwas dabei gedacht und ganz unüblich ist das ja nicht, zehn Sekunden hätten es aber auch getan. Warum die Bonustracks trotz Hard Limitings 1,5 dB leiser sind als der Rest des Albums, erschließt sich jedoch nicht.

Fazit: hier hat offenbar jemand ohne großen Sachverstand aus 2 CDs eine zusammengefummelt - wer sich nicht ständig über die Fehler ärgern will, aber auf die Bonus-Tracks nicht verzichten will, sollte lieber die (leider teurere) 2CD Version kaufen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2011 11:49 PM MEST


Genesis - Music Masters Collection [2 DVDs]
Genesis - Music Masters Collection [2 DVDs]
DVD ~ Genesis

39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg von diesem Schrott!!, 18. Dezember 2010
Der Untertitel sagt es schon. "Independent Critical Review". Da kann man dann Folgendes erwarten:
- Nichtssagende Interviews mit völlig unbekannten "Experten", d.h. angebliche Musikjournalisten und Profimusiker
- Wenig bis gar kein O-Ton Material der Band
- Wenn Musik, dann sind es die "Musikexperten", die sich am Heimkeyboard mit großer Bewunderung über spezielle Akkordwechsel auslassen
- Gelegentlich mal ein Live-Ausschnitt (meist von Lyceum 80), den wir anderswo in weit besserer Qualität bereits schon längst haben
- Fakten, die längst bekannt sind und keinerlei Unterhaltungswert besitzen
- Überall kann man deutlich sehen, dass diese Produktion nahezu nichts gekostet haben dürfte

Im Grunde eine einzige unverschämte Abzocke, was man auch schon daran sieht, dass diese DVDs immer wieder neu verpackt erscheinen!
Ein Stern ist noch zu viel - leider muss man mindestens einen geben.


Stand Up
Stand Up

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Carnegie Hall in 5.1 Surround!, 22. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Stand Up (Audio CD)
Eine etwas zwiespältige Veröffentlichung, besteht sie doch nur aus der längst veröffentlichten Remaster-Version des Albums von 1999, das man als Tull-Fan sowieso schon hat, zuzüglich einem bekannten Konzert von 1970, dessen Einzelteile ebenfalls zuvor nicht unveröffentlicht waren.

Einige Vorteile liegen jedoch im Detail: Das Artwork der 99er Ausgabe war armselig - ein weißer Rahmen verunzierte die geniale Coverzeichnung und der Clou der Vinyl-Originalausgabe, die Band als Pappkameraden, die sich von allein beim Aufklappen (passend zum Albumtitel) aufstellen, war natürlich auch nicht enthalten.
Diese nette Spielerei gibt es jetzt also erstmals im Digipak-Format - allerdings hatte bereits die japanische "Mini-Vinyl"-CD-Ausgabe mit dem Remaster von 1999 das Albumcover samt Gimmick reproduziert, und zwar noch um Einiges originalgetreuer als hier. Weitere Pluspunkte: umfangreichere Liner Notes und Fotos, insgesamt eine anspruchsvolle Verpackung, wenn auch mit leichten Schönheitsfehlern (so sollte für meinen Geschmack der Barcode nicht auf der Schmalseite aufgedruckt sein, so dass er im CD-Regal immer schon von Weitem zu sehen ist).

Inhaltlich hat man zumindest einen unnötigen Fehler der 99er Ausgabe beseitigt - die B-Seite "17" ist nun erstmals ungekürzt auf CD erhältlich. Ein Novum für dieses Medium sind auch einige weitere Monoversionen, etwa von "Living In The Past", offensichtlich keine Reduktion der Stereofassung, sondern eine eigene Abmischung.

Über das Carnegie-Hall-Konzert als "Bonus" kann man sich jedoch in mehreren Punkten streiten. Einerseits liegt es nun erstmals komplett vor - jahrzehntelang gab es nur zwei Songs auf dem 72er Sampler "Living In The Past", der Rest erschien erst 21 Jahre später in der "25th Anniversary Box", jedoch dort mit recht zweifelhaftem Klang und nachträglich hinzugefügtem Bombast-Hall. Die deutlich besser klingende und komplette Version hier ist also zunächst einmal Anlass zur Freude.

Vielleicht wäre es jedoch besser gewesen, man hätte dieses Konzert als eigenständige Veröffentlichung realisiert, denn zusammen mit der DVD hat es in dieser Verpackung doch ein deutliches Übergewicht. Hinzu kommt, dass das Carnegie-Hall-Konzert keinen nachvollziehbaren Bezug zu "Stand Up" hat und somit als "Bonus" eigentlich gar nicht taugt. Denn zum Zeitpunkt des Konzerts (November 1970) war nicht nur das Nachfolgealbum "Benefit" schon ein halbes Jahr auf dem Markt (dessen Songs sind hier auch gut repräsentiert), vielmehr warf das nächste Album bereits seine Schatten voraus: "My God", erstveröffentlicht 1971 auf "Aqualung" ist hier in einer embryonalen Fassung enthalten. Die Aufnahmen zu diesem legendären Album begannen nur wenige Tage nach diesem Konzert im Dezember 1970. "Stand Up" war da längst Geschichte.

Unabhängig davon ist die DVD für Surround-Fans schon empfehlenswert, denn der Sound ist ausgezeichnet und nochmals um Einiges besser als auf der CD - für sich allein genommen also mehr als nur ein erfreulicher Bonus, zumal das Konzert nur hier wirklich ungekürzt ist. Dass es kein Videomaterial geben würde, konnte man vor dem Erscheinungsdatum bereits verschiedenen Ankündigungen entnehmen - war also kein Geheimnis.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2011 12:13 PM MEST


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