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Rezensionen verfasst von
B. S-Egal "Baguette" (Niedersachsen)

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Ghostsitter, Band 02: Vorsicht! Poltergeist!
Ghostsitter, Band 02: Vorsicht! Poltergeist!
von Tommy Krappweis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 2. Juli 2016
Inhalt:
Toms Geisterbahn ist endlich aufgebaut, doch irgendwas stimmt hier nicht. Seine untoten Freunde haben das Gefühl, sie sollten möglichst schnell weg. Doch der Veranstalter des Marktes hört nicht auf ihre Warnungen und so entscheiden sie sich widerwillig, zu bleiben, in der Hoffnung, so unschuldige Menschen zu beschützen. Keine schlechte Idee, denn bald schon bebt die Erde und schließlich zeigt ein Poltergeist sein zorniges Gesicht.

Aufbau:
Das Buch ist in 30 eher kurze, leicht zu lesende Kapitel aufgeteilt und jedes davon mit einem Titelbild verziert, dass sich allerdings wiederholt. Dennoch sehr schöne Zeichnungen von Timo Grubing.

Charaktere:
Neben Tom, dem 14-jährigen Computernerd (und offenbar Trekkie), der die Geisterbahn geerbt hat und führt, sind die Hauptfiguren Welf, der meist griesgrämige, aber gut herzige Werwolf, der aristokratische Vampir Vlarad mit seinem trockenen Humor und magischen Fähigkeiten, Geistermädchen Mimi, die mehr und mehr auch die Tragik ihrer Situation betont, Mumie Hop-Tep, der wenig spricht, aber immer da ist, wenn man ihn braucht und Zombie Wombie, der sich durch nichts aufhalten lässt, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Dazu noch Wombies stinkender Plüschhase Odor und schon ist die kleine 'Familie perfekt'. Jeder Charakter hat eigene Fähigkeiten und Stärken und jeder ist auf seine Weise definiert, und sie ergänzen sich perfekt zu einem Machwerk schrägen Humors, aber auch zu einem Team, dem man anmerkt, dass es zusammen gewachsen ist und das sich nicht so leicht wieder trennen lässt.

Auch Zoracz und seine Assistentin Dada spielen erneut eine Rolle. Noch immer erfährt man nicht viel über sie, aber sie bringen noch etwas zusätzliche Würze in die Geschichte und man will erfahren, was es mit ihnen auf sich hat.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die für Erwachsene zwar nicht wirklich gruslig, aber doch spannend und vor allem lustig ist. Ich habe jede Seite genossen und bin gespannt, wie es weiter geht und wie viel man wohl noch von den einzelnen 'Familienmitgliedern', aber auch von Widersacher Zoracz erfahren wird. Definitiv ein Buch, das sich lohnt, zumal es mit 9,99€ für ein Hardcover wirklich günstig ist. Nun heißt es also warten auf Band 3, der wohl im Oktober erscheint.


Das Streichelinstitut
Das Streichelinstitut
von Clemens Berger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1.0 von 5 Sternen Ein Buch ohne Handlung und Aussage, 28. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Streichelinstitut (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:
Ein urkomischer, kluger Roman über einen liebenswerten Taugenichts, der beschließt, ein Streichelinstitut zu eröffnen und endlich ein homo oeconomicus zu werden.

Inhalt:
Eigentlich war es nur ein Scherz seiner Freundin. Er könne so gut streicheln, dass er das doch beruflich machen könnte. Schließlich entscheidet sich Sebastian, der sich jetzt lieber Severin nennt, dafür und mietet eine Wohnung an, um ein Streichelinstitut zu eröffnen. Immerhin beweisen Forschungen, dass Streicheln den Menschen hilft, sie zu glücklicheren, besseren Menschen macht. Aber niemals unter der Gürtellinie. Schon nach wenigen Wochen bricht er diese Regel aber.

Aufbau:
In lediglich drei Kapiteln, die unendlich lang scheinen, wechseln immer Gegenwart, Vergangenheit und Fantasie, ohne dass die Übergänge wirklich klar gemacht werden, so dass man wirklich aufmerksam lesen muss, um zu wissen, wo man sich gerade befindet. Viele der Gespräche werden nur zusammengefasst oder in indirekter Rede erwähnt. Sehr schwer und unangenehm im Textfluss.

Charaktere:
Sebastian/Severin hat einen Abschluss in Philosophie und will eigentlich seine Dissertation schreiben, schreibt aber immer nur die Arbeiten anderer - gegen Geld, versteht sich. Er bummelt durch die Welt und durch sein Leben, kommt nirgendwo an. Er selbst hält sich für links, hasst aber so ziemlich jeden und scheint ständig im Luxus leben zu wollen. Darüber hinaus denkt er bei jeder Kleinigkeit an Sex. Ein Hund wäre bei einer solchen Übersexualisierung schon längst kastriert worden, er hingegen betrügt lieber ständig seine Freundin und glaubt zwischendurch gleich drei Frauen zu lieben. Liebenswert, wie im Klappentext behauptet, ist er nicht, eher das Gegenteil. Er gibt ständig, selbst in seinen Gedankenmonologen, mit seiner Belesenheit, seinem Kunstverstand an, hält sich für besser als die meisten anderen und tut sich ständig selbst leid. Hasst sich gleichzeitig selbst. Nicht einmal Goethes Werther ist so hassenswert und selbstbesessen wie dieser Mann.

Anna, seine Freundin, ist Philosophiedozentin, weiß aber von seiner Arbeit als Ghostwriter wissenschaftlicher Arbeiten. Was eigentlich ein Kündigungsgrund sein müsste, dass sie es verschweigt, wird nie thematisiert. Sie ist nicht richtig zu fassen, wirklich lernt man sie nicht kennen, weil sie, wenn sie spricht, oft nicht richtig auf die Themen eingeht, einsilbig ist, nicht ausspricht, was sie denkt. Man erfährt nur, dass sie genauso übersexualisiert ist, stellt sie sich doch liebend gern vor, wie ihr Freund andere Frauen streichelt, nur um ihn dann ins Bett zu schleifen.

Dr. Irene Fischer, fast immer mit Doktor geschrieben, obwohl man nicht weiß, wofür - Medizin kann es nicht sein, so oft, wie sie wochenlang einfach verschwindet -, ist die Dritte im Bunde, hat Severin gezeigt, wie er unter der Gürtellinie zu streicheln hat und dann das Gleiche auch noch mit seiner Freundin gemacht. Sie verführt ihn auch zu einer Expansion seines Unternehmens, ansonsten bleibt sie aber undurchsichtig. Scheint nur als Verführung, als Stilmittel zu existieren.

Viele andere Personen werden erwähnt, bleiben aber blass, uncharakterisiert, was schade ist. Gerade die Kunden des Instituts, ihre Geschichten, hätten so viel Potenzial geboten.

Fazit:
Das Buch hätte so vieles sein können und ist doch nichts davon. Es hat zwischendurch gute Ansätze, auf die man eine Handlung hätte aufbauen können. SMS von der eigenen Nummer, ohne dass man sie selbst geschickt hat? Wäre ein guter SciFi oder Fantasy. Die Zerrissenheit in Sebastian und Severin hätte ein guter Thriller oder ein Psychodrama werden können und die Geschichte von einem Institut, in dem man Leute streichelt und glücklich macht, wäre ein guter Ansatzpunkt für eine Romanze. Doch dieser Roman ist nichts davon. Es findet keinerlei wirkliche Handlung statt, Spannung kommt nicht auf. Nicht einmal der im Klappentext versprochene Humor, eher im Gegenteil. Ich habe ein Buch noch nie so inniglich gehasst.
Auch Gesellschaftskritik hätte es werden können. Über Leute, die sich für links halten und doch die schlimmsten Kapitalisten sind. Über die Perversionen unserer Zeit. Über freie Liebe oder dagegen. All das wird kurz angerissen und doch nicht pointiert dargestellt, sondern gleich wieder fallen gelassen. So bleibt am Ende ein Werk übrig, dass auf 356 Seiten weder Moral, noch Handlung, noch irgendeine Aussage hat. Keine Charaktere, in denen man sich erkennen könnte, nicht einmal ein Ende. Die eigentlich interessante Zeit, die eigentliche Handlung hätte mit dem Ende erst angefangen.


Suche Wohnung für mich und meine Möpse: Die wildesten Geschichten von Mietern, Maklern und Mitbewohnern
Suche Wohnung für mich und meine Möpse: Die wildesten Geschichten von Mietern, Maklern und Mitbewohnern
von Leonie Haug
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Aufmunternd und abschreckend zugleich, 27. Juni 2016
Inhalt:
Leonie Haug, Autorin unter Pseudonym, gestaltet einen Rahmen mit ihrer eigenen (fiktiven?) Wohnungssuche. Zwei Möpse sollen dabei mit umziehen, vorzugsweise in eine bezahlbare Wohnung in München. Ein Wunsch, den wohl viele haben, auch in anderen Städten. Vor jedem Kapitel gibt es eine Aktualisierung ihrer Wohnungssuche, wie sehr sie ihre Wünsche runterschraubt, die maximal aufzubringende Miete hoch, und wie viele Absagen sie schon hatte.
Den Hauptteil des Inhaltes bilden aber eingeschickte Anekdoten von Wohnungssuchen überall in Deutschland und teilweise auch im Ausland. Viele sind eher abschreckend, ein paar aber ermutigend. Manche erzählen von neuen, kreativen Wegen, an eine Wohnung zu kommen oder gar davon, wie man dabei die große Liebe findet. Dazu gibt es hilfreiche Tipps, was Makler und Vermieter dürfen, aber auch, was der Mieter darf. Wer weiß schon auf Anhieb, ob es legal ist, nach 22 Uhr noch zu baden?

Fazit:
Es ist nichts dabei, wovon man nicht schon mal im eigenen Bekanntenkreis oder in den Medien gehört hätte, das nicht. Manches hat man sogar vielleicht schon einmal selbst erlebt. Und doch ist der komprimierte Erfahrungsschatz aus hunderten von Besichtigungsterminen, Maklergesprächen und Internetsuchen lesenswert und hilfreich, wenn auch leicht abschreckend. Und er bringt auf den Punkt, was wir alle schon wissen: Bei dieser angespannten Marktlage glauben Vermieter und Makler, sich alles erlauben zu können. Mit einigen Tricks und Hinterlistigkeiten räumt das Buch aber auf und kann so nicht nur als Unterhaltungslektüre, sondern auch als kleiner Ratgeber genutzt werden.

Sonderpunkte:
'Suche Wohnung...' ist mit seinen knapp 260 Seiten sehr leicht und daher auch unterwegs, beim Sport und in der Badewanne lesbar. Dadurch, dass weder auf dem Cover noch im Buch Bilder von Menschen vorkommen, ist es darüber hinaus selbst für empfindliche Leser auch als 'Klolektüre' nutzbar. Erst recht, weil viele Anekdoten nur eine halbe Seite lang sind und sich deshalb auch in kürzester Zeit lesen lassen.


Der Marsianer: Rettet Mark Watney - Roman
Der Marsianer: Rettet Mark Watney - Roman
von Andy Weir
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Humorvoll auch in lebensbedrohlichen Situationen, 18. Juni 2016
Inhalt:

Mark Watney, Botaniker und Ingenieur, wurde auf dem Mars vergessen. Nicht etwa durch ein Versehen, sondern, weil man ihn für tot hielt. Nun sitzt er fest, denn selbst wenn er sie erreichen könnte, seine Crew könnte ihn nicht auf der Oberfläche abholen. Für ihn beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, darum, wie lange seine Ressourcen halten, wie lange die Technik noch überlebt, und ob er überhaupt jemals vom Planeten kommen kann. Dabei ist nicht jeder Plan, der in der Theorie genial klingt, auch in der Umsetzung noch so leicht.

Charaktere:

Die Hauptrolle spielt natürlich Watney, der ‚Marsianer‘. Er hat einen recht derben Humor, der aber auch in den eigentlich unwirtlichsten Situationen durchkommt, so dass er sehr sympathisch, wenn auch manchmal ein klein wenig albern und manchmal etwas vulgär erscheint. Man kann ihm aber zu Gute halten, dass Höflichkeit nun wirklich nicht mehr von Bedeutung ist, wenn man annehmen muss, dass man eh stirbt.

Die anderen Charaktere spielen eigentlich nur Nebenrollen, sind teilweise aber auch sehr liebevoll aufgebaut, und bringen fast alle auch ihre eigene, kleine Spur Humor mit.

Fazit:

Die Geschichte ist spannend erzählt, teils im Missionslog von Watney, teils aus einer normalen Roman-Erzählperspektive, teils in Kommunikationslogs, aber nie so durcheinander gebracht, dass es verwirren würde. Alles ist klar erkennbar und die Grenzen verwischen nicht. Watney ist ein sehr ‚plastischer‘ Charakter, man kann ihn sich gut vorstellen und sich vielleicht nicht ganz in seine Situation versetzen – einziger Mensch auf einem großen Planeten ist wohl keine Situation, in die der Leser je kommen kann -, aber mitleiden, mitfiebern kann man sehr gut. Einzig die technischen Details sind nicht immer vollkommen nachzuvollziehen, wenn man keinerlei Ahnung von Technik hat. Das stört den Erzählfluss aber nicht. Man hat nicht das Gefühl, wirklich etwas zu verpassen, nur, weil man sich mal eine Kleinigkeit nicht ganz vorstellen kann. Dennoch gibt es hier leichte Abzüge. Was mir aber wirklich gefehlt hat und daher einen Stern Abzug mit sich zieht, sind am Ende jedes Logs die Aufzählungen, was ihm noch bleibt. Bei vielem war es kein Problem, aber die Stunden Außeneinsatz im Raumanzug, die er ableisten kann, waren von Anfang an genau bemessen und ich hatte zwischendurch immer das Gefühl, dass er die Grenze doch eigentlich längst erreicht haben müsste. Das hat mich hin und wieder gestört, dass ich da keine Anhaltspunkte hatte, ob mein Gefühl, mein Misstrauen begründet war.

Insgesamt aber ist es eine spannende, humorvolle Science-Fiction-Erzählung, die auch für Nicht-Technik-Nerds gut zu lesen ist und bei der man selbst in lebensbedrohlichen Situationen dank Galgenhumor noch laut lachen kann. Hat mir sehr gut gefallen.


Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt
Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt
von Tommy Krappweis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Fixt an, so dass man mehr will, 8. Juni 2016
An einem Tag ein ganz normaler Junge, der Computerspiele zockt, am nächsten Besitzer einer Geisterbahn, doch für Tom bedeutet das noch mehr, denn er ist jetzt Beschützer einer kleinen Gruppe von Untoten. Zombie, Werwolf, Mumie, Geist und Vampir sind an ihn gebunden wie er an sie und gemeinsam müssen sie die Geisterbahn betreiben, obwohl man versucht, ihnen Steine in den Weg zu legen. Ob nun Gesandte eines Erzengels oder der finstere Widersacher Zoracz, Tom muss schnell lernen, mit seinem neuen Leben und seinen Fähigkeiten umzugehen, will er nicht sein Erbe und damit seine neuen Freunde verlieren.

Zunächst startet Band 1 etwas unrealistisch und skurril. Ein Anwalt, der besser Clown geworden wäre - aber sehr charmant und herzerwärmend ist -, und ein kleiner Junge, der plötzlich alleine ein ganzes Geschäft führen soll, obwohl er noch schulpflichtig ist. Und während des Lesens werden immer mehr Fragen vorgeworfen. Woher kommt Tom wirklich, denn was er Oma nennt, ist nur seine Ziehmutter und von seinen Eltern weiß er nichts. Und auch, warum ihm jemand die Geisterbahn stehlen will, kann man sich noch nicht erklären, doch nach und nach wird der Leser mit kleinen Brocken der Geschichte, kleinen Antworten angefüttert, so dass die großen, bohrenden Fragen plötzlich nicht mehr so weh tun, sondern vielmehr neugierig machen. Dazu ein Text, der für Kinder wie Erwachsene unterhaltsam ist und Letzteren auch noch hier und da eine kleine Anspielung auf andere Werke bietet.
Insgesamt also eine fesselnde, lustige, spannende und manchmal leicht absurde Lektüre und zurecht 5 Sterne.


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Preis: EUR 66,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu ungenau, zählt alles außer Schritten als selbige, 10. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich wollte ich vor allem einen Schrittzähler, der genauer ist, als mein iPhone. Wenn ich auf Socken im Haus umherlaufe, nimmt mein iPhone selten etwas wahr, dabei mache ich bestimmt 2/3 meines Tagesverbrauchs im Haus. Außerdem muss man immer etwas mit Taschen anhaben, damit man es bei sich haben kann, was im Sommer einfach nur nervt.

Also dachte ich, der Vivofit könnte Abhilfe schaffen, doch auch er hat auf 500 Schritten auf Socken 94 nicht mitgezählt, ist also nur bedingt für meinen Tagesablauf geeignet. Dafür benötigt er aber wenigstens keine Tasche und lässt sich ansatzweise angenehm tragen. Schlecht ist hierbei allerdings auch, dass Schritte nicht gezählt werden, wenn man den Arm mit dem Gerät stabil hält, weil man beispielsweise im Gehen liest. Da hätte ich mir etwas mehr erwartet.

Die restlichen Funktionen werden über die nächsten Tage ausprobiert, Update folgt dann.

Update 12. 5. 2016:

Dinge, die es als Schritte zählt:
- Kratzen an Mückenstichen
- Hanteldrücken und jeder andere Sport für Arme oder Bauch
- die Handgriffe auf Toilette
- partiell Tippen am PC

Dinge, die es nicht als Schritte zählt:
- alle Schritte auf Socken
- fast alle Schritte auf Teppich

Darüber hinaus ist die Schlaffunktion ungenau, so dass es, wenn man wach ist, Bewegungen nur als einzelne Spikes zählt und nicht auf die Idee kommt, dass man durchgängig wach liegt. So zählt es in meinem Fall im Schnitt 2 Stunden Schlaf mehr als tatsächlich wahr.

Mein Fazit wäre daher, wohl etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, da das Ding hier einfach untauglich zu sein scheint. Es zählt zwar, wenn man auf der Straße unterwegs ist - auch dann auf 10.000 Schritte etwa ein Fünftel weniger als das normale iPhone -, aber im Haus ist es nicht zu nutzen und beim Sport müsste man es ablegen, ebenso auf Toilette.


Sportlerkind: Meine Jugend mit Seitenstechen
Sportlerkind: Meine Jugend mit Seitenstechen
von Tommy Krappweis
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht minder amüsante Fortsetzung, 4. April 2016
Ein weiteres Werk über Tommy und seinen Vater, teils in gemeinsamen Erlebnissen, teils mit Geschichten, warum Tommy fast nicht hätte existieren können. Werner Krappweis, der begeisterte Leistungssportler und (fast) angstfreie Abenteurer, der in einer Art über seine Lieblingshobbies - Radeln und Skifahren - schreibt, in der man fast Lust bekommen würde, es nachzumachen, wenn man nicht gleichzeitig Angst hätte, es keine zehn Meter weit zu überleben, wird dabei komplettiert von den Erzählungen seines Sohnes, wie er versuchte, möglichst niemals nie nicht irgendetwas zu machen, was auch nur ansatzweise nach Leistungssport aussehen könnte. Das hat ihn nicht daran gehindert, in ähnlich amüsant lesbare Situationen zu geraten. Nur, dass man bei ihm fast nie vor Ignoranz der Todesgefahr gegenüber den Kopf schütteln muss, und noch fast nie-er ist er selbst dran schuld. Fast.

Amüsante Fortsetzung des Vorzelts zur Hölle, das auch trotz teils schon bekannter Geschichten (sofern man denn ein aufmerksamer Verfolger früherer Veröffentlichungen und Lesereisen ist) an keiner Stelle langweilt oder auch nur ansatzweise nachlässt.

Und notfalls kann man es sogar noch nutzen. Man setzte jemanden mit dem Buch aufs Feld. Das laute Lachen wirkt besser als jede Vogelscheuche. Hilft auch bei Nachbarn.


Maggie und die Stadt der Diebe
Maggie und die Stadt der Diebe
von Patrick Hertweck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-Ager, der nicht mal streckenweise schleppend wird, 21. Februar 2016
Maggie wurde aus dem Waisenhaus entführt und landet in einer fremden Stadt. Sie schafft es, zu fliehen, und versteckt sich bei einer Gang aus kleinen Dieben, die sie nach und nach auch ausbilden. Doch nicht nur, dass Albträume sie quälen, und ihre Entführer nicht aufhören, nach ihr zu suchen, plötzlich kommen ihr auch noch einige Gegenden bekannt vor und Maggie kann nicht anders. Sie muss sich endlich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit machen.

Das Buch verspricht tatsächlich bis zur allerletzten Seite Spannung, weil das letzte verbliebene Rätsel sich erst dann auflöst und nicht einmal vorher zu sehen ist. Auch dazwischen wird es nie langweilig, denn immer, wenn ein Tief kommen könnte, werden neue Puzzlesteine aufgedeckt, die das Bild der Geschichte langsam zusammensetzen.
Ein Roman, der wohl für Kinder geschrieben, aber auch für Erwachsene wunderbar zu lesen ist.


Lust auf FIKKEN?: Aus den Abgründen des Internetdatings
Lust auf FIKKEN?: Aus den Abgründen des Internetdatings
von amaryllis26
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Teils widersprüchlich, 30. Januar 2016
Die Autorin hat teils unrealistische, und sich manchmal widersprechende Anforderungen und es wäre schöner gewesen, ihr Experiment (12 völlig verschiedene Frauen bei Datingportalen anzumelden, teils so Furchtbare, dass keiner sie haben wollen sollte) wirklich wissenschaftlich durchzuführen, aber nachdem ich das Buch in den ersten 50 Seiten schon wegschmeißen wollte, wurde es doch noch ganz interessant, lustig und ein wenig anregend sogar. Ich würde längst nicht alles unterschreiben, was die Autorin fordert, aber letztlich ist ihr Buch ein guter Rat für die, die Datingseiten probieren wollen, eine kleine, sonst nicht mögliche Erfahrung für die, die es nicht wollen, und ein Schubs für die, die unentschlossen sind.


The Paper Magician (The Paper Magician Series, Book 1)
The Paper Magician (The Paper Magician Series, Book 1)
Preis: EUR 1,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Papiermagie mit Herz, 16. Dezember 2015
Ceony hat die Magierschule in nur einem Jahr abgeschlossen und möchte jetzt bei einem Schmelzer in die Lehre gehen, doch sie wurde einem Falter, einem Papiermagier zugeteilt. Dabei kann man das doch nie mehr ändern, wenn man erst an ein Material gebunden ist. Zuerst wehrt sie sich dagegen, lässt ihren Meister, Emery Thane, spüren, dass sie hier nicht gern ist, doch mehr und mehr lernt sie den verschrobenen Mann zu schätzen und als ihm eine merkwürdige Frau wortwörtlich das Herz aus der Brust reißt und damit verschwindet, riskiert sie ihr Leben, ihn zu retten.

Eine Mischung aus Harry Potter und der Gilde der Schwarzen Magier, aber ein wenig sanfter, etwas weniger düster und actiongeladen. Manchmal etwas zu viele Details, so hätte ich auf einige Beschreibungen von gefaltetem Papier verzichten können, und auch der Mittelteil des Buches, ein Wandel durch das Herz ihres Ausbilders, hätte etwas kürzer gefasst werden können, ohne dass man ihn dadurch weniger gern haben würde, aber alles in allem ein sehr schönes Buch, das man fast schon in einem Zug wegatmen kann.
Und selbst das Englisch hat keinerlei Probleme gemacht, obwohl ich lange nichts mehr auf Englisch gelesen habe, was mehr als ein Fachartikel war.


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