Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17
Profil für Gil De Sousa, LensTests-de > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Gil De Sousa, ...
Top-Rezensenten Rang: 168.509
Hilfreiche Bewertungen: 1318

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Gil De Sousa, LensTests-de (Bensheim)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Canon EF 28mm f 2.8 IS USM Weitwinkel EF-Objektive (58mm Filtergewinde) schwarz
Canon EF 28mm f 2.8 IS USM Weitwinkel EF-Objektive (58mm Filtergewinde) schwarz
Wird angeboten von JS-Versand
Preis: EUR 428,00

71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Übliche Weitwinkelbrennweite aber mit Bildstabilisator und wirklich guter Bildqualität, 27. Juli 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 28mm f/2.8 IS USM ist ein kompaktes und sehr hochwertig verarbeitetes Festbrennweitenobjektiv mit einer nützlichen Brennweite, guten Offenblende und einem modernen Bildstabilisator, der einen Blendenstufengewinn von 4 Blendenstufen erreicht. Auch wenn der Bildstabilisator durchaus seinen Nutzen hat, ist er jedoch generell bei Weitwinkelobjektiven weniger nötig, als bei Teleobjektiven. Das Objektiv ist für Aufnahmen in engen Räumen ebenso geeignet, wie für die Architektur- oder Landschaftsfotografie. An einer APS-C Kamera hat das Objektiv eine effektive Brennweite von 45mm, was in etwa einem "Normalobjektiv" entspricht und daher ebenso für eine Vielzahl von Anwendungszwecken geeignet ist.

In Punkto Bildqualität muss sich das Objektiv nicht verstecken - es ist bereits bei f/2.8 ordentlich scharf und zeigt auch nur geringe Verzerrungen ("Verzeichnung"). Meine Labortests haben zwar Farbsäume ("Chromatische Aberrationen") sowohl in fokussierten ("Farbquerfehler"), als auch in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") sichtbar gemacht, jedoch sind diese im Vergleich zu ähnlichen Objektiven von akzeptabler Intensität. Auch die Schärfeebene des Objektivs weist keine Wölbung auf (keine "Bildfeldwölbung") aber Randschatten ("Vignettierung") sind - selbst abgeblendet - deutlich erkennbar.

Das EF 28mm f/2.8 IS USM ist preislich ähnlich wie das EF 24mm f/2.8 IS USM angesiedelt, kostet aber deutlich mehr, als das EF 28mm f/1.8 USM, das eine noch bessere Offenblende bietet aber keinen Bildstabilisator hat und auch in Bezug auf die Bildqualität nicht mithalten kann. Andererseits ist es durch seine Lichtstärke für Available Light Aufnahmen deutlich besser geeignet, als das EF 28mm f/2.8 IS USM.

Wenn Du bereits ein Zoomobjektiv hast, das 28mm Brennweite abdeckt, kann das EF 28mm f/2.8 IS USM trotzdem aufgrund seiner Bildqualität, Kompaktheit und guten Offenblende von f/2.8 interessant sein.

Ist das EF 28mm f/2.8 IS USM das richtige Objektiv für Dich? Ich denke, es hängt stark davon ab, wie Du Deinen "Objektivpark" aufbaust. Wenn Du die Brennweiten/Offenblenden-Kombination gebrauchen kannst, wird Dich die hohe Verarbeitungsqualität und die gute Bildqualität des EF 28mm f/2.8 IS USM nicht enttäuschen.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2016 9:30 PM CET


Canon EF 24mm f/2.8 IS USM Weitwinkel Objektive (58mm Filtergewinde) schwarz
Canon EF 24mm f/2.8 IS USM Weitwinkel Objektive (58mm Filtergewinde) schwarz
Preis: EUR 488,99

51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weitwinkel-Festbrennweite mit Bildstabilisator und guter Bildqualität, 18. Juli 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 24mm f/2.8 IS USM ist ein kompaktes und sehr hochwertig verarbeitetes Festbrennweitenobjektiv mit einer nützlichen Brennweite, guten Offenblende und einem modernen Bildstabilisator, der einen Blendenstufengewinn von 4 Blendenstufen erreicht. Auch wenn der Bildstabilisator durchaus seinen Nutzen hat, ist er jedoch generell bei Weitwinkelobjektiven weniger nötig, als bei Teleobjektiven. Das Objektiv ist für Aufnahmen in engen Räumen ebenso geeignet, wie für die Architektur- oder Landschaftsfotografie. An einer APS-C Kamera hat das Objektiv eine effektive (KB-äquivalente) Brennweite von 38mm, was irgendwo zwischen einem Weitwinkel- und einem Normalobjektiv angesiedelt ist und sich ebenso für eine Vielzahl von Anwendungszwecken eignet.

In Punkto Bildqualität muss sich das Objektiv nicht verstecken - es ist bereits bei f/2.8 ordentlich scharf und zeigt auch nur geringe Verzerrungen ("Verzeichnung"). Meine Labortests haben zwar Farbsäume ("Chromatische Aberrationen") sowohl in fokussierten ("Farbquerfehler"), als auch in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") sichtbar gemacht, jedoch sind diese im Vergleich zu ähnlichen Objektiven von akzeptabler Intensität. Auch die Schärfeebene des Objektivs weist keine Wölbung auf (keine "Bildfeldwölbung") aber Randschatten ("Vignettierung") sind - selbst abgeblendet - deutlich erkennbar.

Das EF 24mm f/2.8 IS USM ist deutlich günstiger, als das EF 24mm f/1.4L II USM aber auch deutlich teurer, als das EF 28mm f/1.8 USM, das eine ähnliche (wenn auch nicht die gleiche) Brennweite bietet. Auch wenn es einerseits eine deutlich bessere Bildqualität, als das EF 28mm f/1.8 USM hat, ist es um mehr als eine Blende lichtschwächer und dadurch nur mit Einschränkungen für die Available Light Fotografie geeignet. Der gute Bildstabilisator kann diesen Nachteil auch nicht wirklich ausgleichen, da Stabilisatoren nur Verwackelungsunschärfe, nicht aber Bewegungsunschärfe (die bei sehr langen Belichtungszeiten ein Problem ist) verhindern können.

Sehr ähnlich ist das EF 24mm f/2.8 IS USM dem EF 28mm f/2.8 IS USM, das zur gleichen Zeit auf den Markt gekommen ist, etwas günstiger angeboten wird und über eine ähnliche Bildqualität (etwas besser um genau zu sein) verfügt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden ist wohl ihre Brennweite und selbst die ist relativ ähnlich.

Wenn Du bereits ein Zoomobjektiv hast, das 24mm Brennweite abdeckt, kann das EF 24mm f/2.8 IS USM trotzdem aufgrund seiner Bildqualität, Kompaktheit und guten Offenblende von f/2.8 interessant sein. Und falls Dein bisher verfügbarer Brennweitenbereich bei 28mm beginnt, wirst Du die zusätzlichen 4mm Weitwinkel durchaus zu schätzen wissen.

Ist das EF 24mm f/2.8 IS USM das richtige Objektiv für Dich? Ich denke, es hängt stark davon ab, wie Du Deinen "Objektivpark" aufbaust. Wenn Du die Brennweiten/Offenblenden-Kombination gebrauchen kannst, wird Dich die hohe Verarbeitungsqualität und die gute Bildqualität des EF 24mm f/2.8 IS USM nicht enttäuschen.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2012 11:28 PM MEST


Canon EF 40mm 1:2,8 STM Objektiv (52mm Filtergewinde) schwarz
Canon EF 40mm 1:2,8 STM Objektiv (52mm Filtergewinde) schwarz
Wird angeboten von Dadoshop
Preis: EUR 169,85

465 von 488 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochqualitatives Objektiv mit winzigen Ausmaßen und tollen Features, 22. Juni 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Canon's erstes "Pancake"-EF-Objektiv macht richtig Spaß. Es ist so klein, dass es mehr wie ein 20 mm Zwischenring, als ein Objektiv, aussieht, fühlt sich aber dennoch extrem hochwertig und solide an und liefert eine erstaunlich hohe Bildqualität ab. Es verwendet einen STM Autofokusmotor (Stepping Motor / Schrittmotor), der die kontinuierliche Scharfstellung während einer Videoaufzeichnung oder im Live-View ermöglicht (sofern das Objektiv an einer Kamera mit hybridem CMOS AF System eingesetzt wird) und eine schnelle, geräuscharme und präzise Fokussierung erreicht. Das EF 40mm f/2.8 STM ist ideal für die Street- und Reisefotografie aber kann natürlich auch für Portraits oder anderes verwendet werden. Für die Available Light Fotografie, die extrem niedrige Blendenzahlen verlangt, ist es trotz seiner an sich guten Offenblende von f/2.8 nicht so gut geeignet. Außerdem würde dem Objektiv ein Bildstabilisator gut stehen aber das ist für ein 68 mm x 23 mm großes Objektiv wohl etwas zu viel verlangt.

Geht es um die Bildqualität, ist das EF 40mm f/2.8 STM wirklich im High-End-Bereich anzusiedeln. Im Vergleich zu Zoomobjektiven wird das am deutlichsten, aber auch im Vergleich mit anderen Festbrennweitenobjektiven ähnlicher Brennweite braucht sich das EF 40mm f/2.8 STM nicht zu verstecken. Es ist bereits bei f/2.8 über den gesamten Bildbereich hinweg scharf. An Vollformat-Kameras ist das EF 50mm f/1.4 USM nur etwas schärfer und das EF 50mm f/1.8 II etwa gleich scharf (bei gleichen Blenden). Verwendet man allerdings eine APS-C Kamera, erreicht das EF 40mm f/2.8 STM eine deutlich höhere Auflösung, als die beiden anderen Objektive (es kommt also mit der i.d.R. höheren Pixeldichte von APS-C Kameras besser klar). Die Schärfe ist mit der des EF-S 60mm f/2.8 Macro USM vergleichbar, das nur an APS-C Kameras verwendet werden kann und drei mal so groß ist.

Zwar zeigt das EF 40mm f/2.8 STM nur geringe Verzerrungen ("Verzeichnung") aber die Schärfeebene des Objektivs ist bei Verwendung an Vollformat-Kameras (nicht so an APS-C Kameras) deutlich gewölbt ("Bildfeldwölbung"), was sich bei manchen Aufnahmen (je nach Motiv und verwendeter Blende) bemerkbar machen kann. Farbsäume ("Chromatische Aberrationen") in scharfen Bildbereichen ("Farbquerfehler") sind deutlich erkennbar und auch solche, die nur in unscharfen Bildbereichen auftreten ("Farblängsfehler"), sind vorhanden. Positiv hervorzuheben ist die kreisrunde Blendenform, die für eine angenehm ruhige Hintergrundunschärfe sorgt aber negativ ist der bis f/5.6 (an Vollformat-Kameras) deutlich sichtbare Randschatten ("Vignettierung").

Insgesamt ist die Bildqualität des EF 40mm f/2.8 STM erstaunlich hoch für ein Objektiv dieser Größe und dieses Preises. Ab jetzt kannst Du also immer eine richtig gute f/2.8 Festbrennweite bei Dir haben, die fast keinen Platz in der Fototasche benötigt!

Canon hat sein erstes Pancake-Objektiv wohl durchdacht und ihm die richtige Mischung aus Features, Bildqualität und einem attraktiven Preis bei unglaublich kleinen Ausmaßen gegeben. Ich bin mir sicher, dass viele Leute das Objektiv allein aufgrund seiner Größe und Haptik lieben werden, aber das EF 40mm f/2.8 STM bietet darüber hinaus noch einiges mehr.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2014 7:08 AM MEST


Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon
Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon
Preis: EUR 89,99

47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser, als es der Preis vermuten ließe, 12. Juni 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das Tamron AF 70-300mm F/4-5.6 Di LD MACRO 1:2 ist eines der günstigsten Objektive überhaupt. Auch wenn es ein Plastikgehäuse hat, wirkt es nicht billig, sondern fühlt sich ziemlich robust an. Es bietet einen sehr gefragten Brennweitenbereich (an APS-C Kameras 112 mm bis 480 mm effektive KB-Brennweite) - allerdings ohne Bildstabilisator, weshalb man im Telebereich wohl häufig auf ein Stativ zurückgreifen muss. Das Objektiv kann außer an APS-C auch an Vollformat-Kameras verwendet werden und bietet in einem speziellen Makro-Modus einen maximalen Abbildungsmaßstab von 0,50 x. In Bezug auf die Bildqualität gibt es beim AF 70-300mm F/4-5.6 Di LD MACRO 1:2 Höhen und Tiefen. Gut ist, dass die Schärfeebene nicht gewölbt ist (keine "Bildfeldwölbung") und der Randschatten ("Vignettierung") nur sehr gering ausgeprägt ist. Verzerrungen ("Verzeichnung") sind bei 70 mm fast keine vorhanden, und auch in Punkto Schärfe ist diese Brennweite der Sweet-Spot des Objektivs. Bei anderen Brennweiten treten deutliche Verzerrungen auf und es werden hohe Blendenzahlen (eng verschlossene Blenden) benötigt, um akzeptable Auflösungen zu erreichen. Eine weitere Schwäche des Objektivs sind die Farbsäume ("Chromatische Aberrationen"), die sowohl in fokussierten ("Farbquerfehler"), als auch in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") auftreten.

Auch wenn die Bildqualität des AF 70-300mm F/4-5.6 Di LD MACRO 1:2 nicht eben beeindruckend ist, reicht sie sicher für die meisten Anwendungen aus und ich habe auch schon deutlich schlechtere Objektive zu deutlich höheren Preisen gesehen. Man kauft dieses Objektiv also sicher nicht aufgrund seiner Bildqualität, sondern um den verfügbaren Brennweitenbereich bei akzeptabler Bildqualität deutlich zu erweitern - und zwar mit einem kompakten Objektiv zu einem wirklich günstigen Preis.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2016 11:38 AM MEST


Canon EF 24-105 mm 1:4.0 L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, Original Handelsverpackung)
Canon EF 24-105 mm 1:4.0 L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, Original Handelsverpackung)
Wird angeboten von INT Impex
Preis: EUR 822,00

44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sein Geld auf jeden Fall wert, 25. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 24-105mm f/4L IS USM ist ein High-End Universalzoomobjektiv der Canon L-Serie. Es ist hochwertig verarbeitet und besitzt einen hervorragenden ringförmigen Ultraschall Autofokusmotor und einen Bildstabilisator, der Verschlusszeiten ermöglicht, die um 3 Blendenstufen länger sind, als gewöhnlich. Die Offenblende des Objektivs liegt im gesamten Brennweitenbereich bei f/4, was im weitwinkligen Bereich unspannend, im Telebereich aber vergleichsweise gut ist. Ich würde das Objektiv nicht unbedingt für die Verwendung mit APS-C Kameras empfehlen, da die dann "effektive" Brennweite von 38 mm - 168 mm einfach nicht besonders nützlich ist (das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM ist eine interessante APS-C Alternative).

Das EF 24-105mm f/4L IS USM ist ein wirklich scharfes Objektiv und seine Auflösung ist bei einigen Brennweiten sogar höher, als beim teureren EF 24-70mm f/2.8L USM. Aber Verzerrungen ("Verzeichnung") sind bei 24 mm ein echtes Problem ebenso wie die Wölbung der Schärfeebene ("Bildfeldwölbung") bei dieser Brennweite (andere Brennweiten sind kein Problem).

Am Bildrand können in scharfen Bildbereichen Farbsäume ("Farbquerfehler") auftreten aber dafür sind die Farbsäume in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") nur sehr gering ausgeprägt. Die gleichmäßig runde Blendenform erzeugt ein angenehmes Bokeh (Schönheit der Unschärfe). Wie bei allen Weitwinkelobjektiven tritt auch beim EF 24-105mm f/4L IS USM Randschatten ("Vignettierung") auf, der durch Abblenden oder Software-Korrektur gemindert werden kann (sofern er überhaupt als störend empfunden wird).

Auch wenn das EF 24-105mm f/4L IS USM nicht gerade klein oder leicht ist, ist es doch wesentlich angenehmer zu benutzen, als das größere und um 244 g schwerere EF 24-70mm f/2.8L USM (wer nicht viel Geld zur Verfügung hat, sollte sich auch das EF 28-135mm f/3.5-5.6 IS USM mal anschauen).

Ich habe das EF 24-105mm f/4L IS USM bereits seit Jahren immer wieder gerne im Einsatz und mit dem Objektiv einige Bilder gemacht, die ich richtig gut finde. Es ist auf jeden Fall ein vielseitiges Objektiv und ich nehme es gerne mit auf Ausflüge in die Natur. Wenn ich für einen Kunden fotografiere, bevorzuge ich in der Regel aber aufgrund seiner besseren Offenblende (bzw. dem damit einhergehenden kleineren Schärfebereich) das EF 24-70mm f/2.8L USM. Meiner Meinung nach sind beide Objektive ihr Geld wert und Du musst selbst entscheiden, welche Kriterien für Dich am wichtigsten sind. Natürlich wäre ein f/2.8 Objektiv mit Bildstabilisator in der Größe und zum Preis des EF 24-105mm f/4L IS USM das beste aus beiden Welten aber - bislang - stellt Canon leider kein solches Objektiv her.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2016 3:42 PM MEST


Canon EF 50mm 1:1.4 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Canon EF 50mm 1:1.4 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 339,00

131 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ultraschallmotor macht den Unterschied, 16. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 50mm f/1.4 USM ist die Mittelklasse innerhalb der 50 mm Festbrennweitenobjektiven von Canon und verbindet eine gute Bildqualität mit kleinen Abmaßen und einem geringen Gewicht. Durch seinen Ultraschallmotor kann jederzeit manuell in den Autofokus eingegriffen werden (ohne vorher auf MF schalten zu müssen) aber es handelt sich um eine ältere USM-Generation, die nicht ganz so schnell und lautlos arbeitet, wie modernere Varianten, aber trotzdem sehr präzise ist. Das Objektiv ist solide verarbeitet obwohl äußerlich nur das Bayonett aus Metall gefertigt ist. Durch die hervorragende Offenblende ist das Objektiv gut für Available Light und für Portrait-Aufnahmen geeignet. Aufgrund der hohen Auflösung findet es auch in der Landschaftsfotografie seine Liebhaber (allerdings nicht so sehr an APS-C-Kameras, wo die effektive Brennweite 80 mm beträgt). Schon bei niedrigster Blendenzahl (Offenblende) liefert das EF 50mm f/1.4 USM eine beeindruckende Auflösung, auch wenn Farbsäume ("Chromatische Abberrationen") in scharfen ("Farbquerfehler") und in unscharfen ("Farblängsfehler") Bildbereichen das Ergebnis trüben. An Vollformat-Kameras sind auch Verzerrungen ("Verzeichnung") ein Problem und ein Randschatten ("Vignettierung") ist zumindest bei niedrigen Blendenzahlen (offener Blende) deutlich sichtbar. Die Schärfeebene ist nicht gewölbt (so soll es sein, keine "Bildfeldwölbung") und die kreisrunde Form der Blende sorgt für ein ruhiges Bokeh (Schönheit der Unschärfe).

Auch wenn das EF 50mm f/1.4 USM mehr als dreimal soviel kostet, wie das EF 50mm f/1.8 II, ist es im Gegensatz zur High-End-Variante (dem EF 50mm f/1.2L USM) noch für die Meisten erschwinglich. Den Aufpreis bezahlt man für einen wesentlich besseren Autofokusmotor, eine bessere Verarbeitungsqualität, einen ordentlich dimensionierten Fokusring und natürlich für die etwas bessere Offenblende von f/1.4 statt f/1.8. In Bezug auf die Bildqualität ist das EF 50mm f/1.4 USM dem EF 50mm f/1.8 II allerdings sehr ähnlich (beide Objektive sind für die meisten Anwendungen gut genug). Außerhalb des Testlabors wird das EF 50mm f/1.4 USM aber schon alleine aufgrund seines besseren Autofokus bessere Bilder abliefern. Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, wird auch mit dem EF 50mm f/1.8 II zufrieden sein. Wer aber etwas mehr ausgeben kann, bekommt mit dem EF 50mm f/1.4 USM ein Objektiv, das einfach angenehmer zu benutzen ist.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.


Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)
Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)

32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der gute Ruf des Objektivs gründet nicht auf seiner Bildqualität, 11. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 24-70mm f/2.8L USM gilt als DAS Standard Universalzoomobjektiv für den professionellen Einsatz. Ich kenne kaum einen (Canon) Hochzeitsfotografen, der keins hat (oder mal hatte). Es ist hervorragend verarbeitet, hat ein Objektivbajonett aus Metall und ist gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit versiegelt (was insbesondere bei leichtem Regen von Vorteil ist). Canon legt dem Objektiv eine riesige Streulichtblende bei aber auch ohne diese ist es unhandlich und schwer (909 g). Dafür gibt es aber einen guten Grund denn schließlich bietet es eine Offenblende von f/2.8 und das über den gesamten Zoombereich hinweg. Dadurch kann ein sehr selektiver Schärfebereich ("Tiefenschärfe") gewählt werden, der den Bildern einen besonderen Look gibt. Außerdem können auch bei wenig Licht relativ kurze Belichtungszeiten (die das Objektiv in Ermangelung eines Bildstabilisators auch braucht) erzielt werden.

Das EF 24-70mm f/2.8L USM ist mit einem schnellen, leisen und sehr präzisen Ultraschall Fokusmotor ausgestattet. An den Canon-Kameras der Oberklasse sorgt die Offenblende dieses Objektivs zudem dafür, dass zusätzliche Fokussensoren verwendet werden können, die die Genauigkeit und Schnelligkeit des Autofokus noch weiter verbessern.

In Punkto Auflösung bzw. Schärfe weiß das EF 24-70mm f/2.8L USM bei längeren Brennweiten durchaus zu überzeugen aber bei 24 mm trifft es meine Erwartungen nicht. Das günstigere EF 24-105mm f/4L IS USM ist bei dieser Brennweite schärfer. Andererseits treten beim EF 24-70mm f/2.8L USM (für ein Zoomobjektiv) nur sehr geringe Verzerrungen ("Verzeichnung") auf und auch der Randschatten ("Vignettierung") ist bei den meisten Brennweiten nur gering ausgeprägt. Die Wölbung der Schärfeebene ("Bildfeldwölbung") ist allerdings bei 24 mm Brennweite ein echtes Problem. Wer ein gerades Motiv über das gesamte Bild hinweg fotografieren möchte (wie z.B. eine aufgereihte Gruppe Menschen), muss hohe Blendenzahlen (=kleine Blenden) verwenden um alles gleichzeitig scharf zu bekommen (oder eben längere Brennweiten einsetzen). Ob das in der praktischen Anwendung tatsächlich zum Problem wird, hängt aber stark davon ab, welche Aufnahmen man macht.

Auch Farbsäume ("Chromatische Abberrationen") in scharfen ("Farbquerfehler") und in unscharfen ("Farblängsfehler") Bildbereichen sind sichtbar, wenngleich sie nur von relativ geringer Intensität sind. Da die Blende des Objektivs durch Verwendung vieler einzeln abgerundeter Lamellen schön kreisförmig ist, kann es eine angenehm ruhige Unschärfe erzeugen. Insgesamt gibt es bei der Bildqualität durchaus noch Verbesserungspotenzial und es sieht so aus, als wären einige der angesprochenen Probleme beim Nachfolgemodell (dem EF 24-70mm f/2.8L II USM, das zum Zeitpunkt dieser Rezension noch nicht verfügbar war) behoben.

Ich bezweifle, dass der gute Ruf des EF 24-70mm f/2.8L USM auf seiner Bildqualität gründet. Profis brauchen einfach die lichtstärksten Objektive ihrer Klasse (und können sich diese meist auch leisten) und für Bildjournalismus oder Hochzeitsfotografie ist Bildqualität meines Erachtens auch nicht so sehr entscheidend. Wer aber auf f/2.8 verzichten kann, sollte einen ernsten Blick auf das EF 24-105mm f/4L IS USM werfen, das günstiger, leichter und kleiner ist, einen Bildstabilisator hat, über einen größeren Zoombereich verfügt und in manchen der Bildqualitätstests sogar besser abschneidet. Aber natürlich ist es einfach kein f/2.8-Objektiv!

Ich benutze beide Objektive schon seit Jahren und wechsle immer wieder hin und her. Keines der beiden würde ich für APS-C Kameras empfehlen, da die resultierende "effektive" Brennweite einfach nicht viel Sinn macht. Wenn Du nicht im Vollformat fotografierst, schau Dir vielleicht das EF-S 17-55mm f/2.8 IS USM oder das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM etwas genauer an.

Es gibt also gute Gründe, in ein EF 24-70mm f/2.8L USM zu investieren aber ob es auch das für Dich am besten geeignete Objektiv ist, hängt wirklich davon ab, welche Aufnahmen Du machst und was Dir dabei am wichtigsten ist.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 22, 2012 2:44 PM MEST


Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM Objektiv
Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM Objektiv
Preis: EUR 656,65

67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Universal-Zoom für APS-C Kameras, 2. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM ist eines von vielen Canon Standard Zoomobjektiven für APS-C Kameras. "Standard" bezieht sich hier natürlich auf den Brennweitenbereich und nicht auf die Verarbeitungs- und Bildqualität, die bei diesem Objektiv deutlich über dem Standard liegen. Aus hochwertigem und ansehnlichen Plastik gebaut und mit einem Objektivbajonett aus Metall ausgestattet, macht das Objektiv einen sehr soliden Eindruck. Der Ultraschallmotor sorgt für einen sehr schnellen und präzisen Autofokus, der mit einem beeindruckenden Bildstabilisator gepaart ist, der 4 Blendenstufen kompensieren kann.

Die Auflösung / Schärfe des EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM ist sehr gut und braucht sich auch vor einigen L-Objektiven nicht zu verstecken. Leider sind andere Bildqualitätsfaktoren nicht auf dem gleichen Niveau. Verzerrungen ("Verzeichnung") sind im weitwinkligen Bereich ein echtes Problem (bei längeren Brennweiten hingegen nicht) und auch die Farbfehler in scharfen Bildbereichen ("Farbquerfehler") treten ziemlich deutlich hervor. In unscharfen Bildbereichen treten hingegegen keine Farbsäume auf ("Farblängsfehler") und auch die wirklich kreisrunde Blendenform unterstützt die Schönheit der Unschärfe ("Bokeh"). Leider ist aber die Schärfeebene bei vielen Brennweiten gewölbt ("Bildfeldwölbung") und auch Randschatten ("Vignettierung") tritt - wenn auch in überschaubarem Maße - auf.

Insgesamt ist das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM sicher ein high-end Objektiv, das seinen Preis aus gutem Grund hat. Das EF-S 17-55mm f/2.8 IS USM ist vielleicht eine interessante Alternative, da es eine bessere Offenblende und auch insgesamt eine bessere Bildqualität bietet. Aber natürlich ist dieses Objektiv deutlich schwerer und größer und verfügt nur über einen wesentlich geringeren Brennweitenbereich - was gerade für ein Universal-Zoom von großer Bedeutung sein dürfte. Ich habe das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM bereits auf viele Reisen mitgenommen und es bisher nicht bereut...

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2016 11:58 AM MEST


Canon EF-S 55-250mm 4,0-5,6 IS II Objektiv für EOS (bildstabilisiert)
Canon EF-S 55-250mm 4,0-5,6 IS II Objektiv für EOS (bildstabilisiert)
Wird angeboten von Smart Gear London
Preis: EUR 139,00

383 von 393 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Ergänzung zum Kit-Objektiv, 2. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II bietet für einen bezahlbaren Preis einen großen Zoombereich bei kleinen Maßen und geringem Gewicht. Es ist ein weit verbreitetes Objektiv und wird für Tiere, Sport, Portraits und andere Aufnahmen gerne eingesetzt. Der hervorragende Bildstabilisator bietet einen Blendenstufengewinn von 4 Blendenstufen aber der langsame Autofokus des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II erschwert es erheblich, einem sich schnell bewegenden Subjekt zu folgen. Der für den Autofokus verwendete Mikromotor erlaubt außerdem keinen manuellen Eingriff in die Autofokusfunktion wenn nicht zuvor auf MF umgeschaltet wird. Der Blendenbereich des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II ist mittelmäßig und macht Aufnahmen zum Sonnenauf- oder -untergang ohne Stativ schwierig - aber das ist in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten.

Die Schärfe des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II ist beeindruckend, aber Farbsäume sowohl in scharfen ("Farbquerfehler"), als auch in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") trüben die Freude über die gute Bildqualität ein wenig. Weniger auffällig, aber vorhanden ist die leichte Wölbung der Schärfeebene ("Bildfeldwölbung"), leichte (je nach Brennweite) tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen ("Verzeichnung") und ein wenig Randschatten ("Vignettierung"). Dennoch ist die Bildqualität des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II insgesamt weit höher, als ich es bei einem Objektiv dieser Preisklasse erwarten würde und vermutlich gut genug für die meisten Einsätze. Im Vergleich zum Vorgängermodell (dem EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS) ist das neuere Modell nicht unbedingt ein Upgrade aber auch kein Schritt zurück. Auch wenn die Bildqualität des Vorgängers etwas besser ist, hat aber z.B. sein Zoomring Spiel, wohingegen der Zoomring des aktuelleren Modells ordentlich sitzt. Beide Objektive sind sicher eine gute Ergänzung zum Kit-Objektiv EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 12, 2013 10:44 AM MEST


Canon EF 50mm f/1.8 Objektiv II
Canon EF 50mm f/1.8 Objektiv II

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kreativitätsschub inklusive, 30. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm f/1.8 Objektiv II (Camera)
[Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Background habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.]

Das EF 50mm f/1.8 II ist ein sehr kompaktes und leichtes Objektiv, dass eine sehr gute Offenblende zu einem extrem niedrigen Preis bietet. Für Available Light Aufnahmen und Portraits ist es am besten geeignet aber es kann natürlich für alle möglichen Aufnahmen eingesetzt werden. Es ist aus billig anmutendem Plastik hergestellt, hat einen winzigen Fokusring und - hauptsächlich weil es keinen Ultraschallmotor hat - eine wenig beeindruckende Autofokus-Leistung. Es ist eben ein einfaches Objektiv ohne Extras wie einem Bildstabilisator aber es bietet - obwohl es ein sehr preiswertes Objektiv ist - eine wirklich gute Bildqualität. Außer bei ganz niedrigen Blendenzahlen (= offene Blende) ist das Objektiv von der Bildmitte bis zum Rand scharf. Die Schärfeebene weist keine Wölbung auf (keine "Bildfeldwölbung") und auch Farbfehler ("Chromatische Abberationen") treten zumindest in scharfen Bildbereichen ("Farbquerfehler") nicht auf. Allerdings treten in unscharfen Bildbereichen unangenehme Farbsäume ("Farblängsfehler") auf und da die Blendenform kantig, statt rund ist, könnte die Schönheit der Unschärfe ("Bokeh") auch deutlich besser sein. Verzerrungen ("Verzeichnungen") und Randschatten ("Vignettierung") treten am EF 50mm f/1.8 II zwar auf, aber in einem noch akzeptablen Maß.

Das EF 50mm f/1.8 II kostet nur ein Drittel des EF 50mm f/1.4 USM, obwohl es eine vergleichbare Bildqualität liefert. In einigen der von mir getesteten Kriterien hat das EF 50mm f/1.8 II sogar besser abgeschnitten. Der schwächste Punkt dieses Objektivs ist sicher sein schlechter Autofokus und auch die Tatsache, dass man zuerst auf MF schalten muss, bevor man in die Fokuseinstellung eingreifen kann (bei Objektiven mit USM ist das i.d.R. nicht notwendig). Wer sich damit aber abfinden kann, wird mit dem EF 50mm f/1.8 II sehr zufriden sein und aufgrund der interessanten Offenblende vielleicht sogar den ein oder anderen Kreativitätsschub spüren.

Auf meiner Homepage LensTests_de habe ich alle für den Objektivtest gemachten Testaufnahmen und viele viele weitere Infos veröffentlicht.
[Übrigens: Die Amazon-Bewertung mit Sternen bitte nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...]
[Hinweis: dieses Objektiv ist bei Amazon mehrfach gelistet. Hier ist die Hauptlistung.]


Seite: 1