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Rezensionen verfasst von
Steve (Münster)

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Stay
Stay
DVD ~ Ewan McGregor
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stay von Marc Forster - die letzten Minuten machen den Unterschied, 14. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Stay (DVD)
Der Psychiater Sam Foster (Ewan McGregor) übernimmt von einer Kollegin einen Patienten namens Henry Latham (Ryan Gosling), der nach wenigen Behandlungstermin droht, sich umzubringen. Foster will Latham daraufhin in eine psychiatrische Klinik einweisen, Latham entzieht sich ihm aber immer wieder. Foster macht sich daraufhin auf die Suche nach seinem Patienten und stößt dabei auf Ungereimtheiten. So trifft er die Mutter von Latham, erfährt aber später, dass diese tot sei. Auch behauptet Latham, dass ein Freund des Psychiaters sein Vater sei - aber auch der Vater ist angeblich tot. Zusätzlich zu diesen Verwirrungen scheint Foster viele Dinge zweimal zu erleben; die anderen Menschen innerhalb dieser Erlebnisse empfinden dies aber nicht so - es scheint sich also um Zeitsprünge zu handeln. Die Realität verschwimmt für Foster immer mehr, er verliert den Boden unter den Füßen. Als er dann endlich Latham findet, erschießt dieser sich.
SPOILER! Nun kommt es zu einem Erzählsprung. Wir sehen Foster, der über Latham kniet. Latham liegt nach einem Autounfall im Sterben. Um Foster herum sind Personen aus dem ersten Erzählstrang. Während Foster jedoch alle diese Menschen im ersten Teil des Filmes kannte, sind es nun Fremde für ihn. Von Sekunde zu Sekunde wird dem Zuschauer klarer, dass der im Sterben liegende Latham all die Personen um ihn herum in eine Art Traum eingefügt hat, den er kurz vor seinem Tode träumt.
SPOILER DE LUXE! Als Latham tot ist, bittet Foster eine Frau (Naomi Watts), die mit ihm neben dem Sterbenden auf den Rettungswagen gewartet hat, mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen. Es ist die Frau, die in Lathams Todestraum mit Foster liiert war. Foster schaut die ihm Unbekannte an und hat kurze Flashbacks, die Erlebnisse mit der Frau zeigen, die er entweder schon mit ihr hatte oder noch haben wird. So endet der Film.

Kritik: Stay ist ein verstörender Film mit verstörenden Bildern und Schnitten. Der Zuschauer ahnt, dass etwas nicht stimmt, kann dies jedoch nicht näher fassen, bis es zur Schlußsequenz am Unfallort kommt. Die schauspielerischen Leistungen sind grundsolide. Was den Film aber ausmacht, ist die Vermischung von filmischer Realität und Todesvision, die einige Fragen offen lassen:

- Warum spricht Foster in einer Szene mit der tot gelaubten Mutter von Latham - dies geht nur in der Todesvision - und erfährt dann von einem Polizisten, dass diese tot sei, was er auch in der Realität erlebt haben kann?
- Warum trifft Latham im ersten Teil des Films eine Frau, die er nur entfernt kennt, sich aber in der Szene am Unfallort als Freundin von Latham herausstellt? Hat er die Frau vorher getroffen?
- Und warum sieht er Bilder aus seinem Leben mit der Helferin vom Unfallort, obwohl er die Frau vorher nicht kannte?

Hier vermischt Regisseur Marc Forster filmische Realität und Todesvision auf für den Zuschauer unlösbare Weise. Forster spielt mit dem Gedanken, dass nichts so sein muss, wie es scheint. Insofern ließe sich der Film als radikal konstruktivistisch bezeichnen. Im radikalen Konstruktivismus wird davon ausgegangen, dass eine Wahrnehmung niemals ein Abbild der Realität liefert, sondern immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung eines Individuums ist. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich - ausnahmslos jede Wahrnehmung ist subjektiv.

Vielleicht ist also auch Foster derjenige, der (ähnlich wie in The sixth sense) die ganze Vision hatte?

PS: Eine ähnliche Vermischung von Realität und Vision sowie von Lebenden und Toten findet in der letzten Staffel der TV-Serie Lost statt. Auch hier haben Menschen, die sich vorher nicht kannten, Flashbacks (oder wie es die Produzenten von Lost nennen Flashforwards) von Ihrem Leben. Durch die Möglichkeiten in einer Serie, alles endlos hinzuziehen, wird hier jedoch soviel in einen Topf geworfen, vermischt und hinterher wieder ausgeschüttet, dass dem Zuschauer dieser Eintopf schlecht bekommt und ihn mit einer transzendentalen Message zurücklässt.


Crazy Heart
Crazy Heart
DVD ~ Maggie Gyllenhaal
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 15,06

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr drin gewesen, 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Crazy Heart (DVD)
Der Film Crazy heart erzählt die Geschichte des fast 60-jährigen Alkoholikers und ehemaligen Countrystars Bad Blake, der sich auf seiner Tour durch winzige Clubs und Bowling-Hallen in eine junge Frau (gespielt von Maggie Gyllenhaal) verliebt und am Ende ihretwegen sein Leben wieder in den Griff und seine Kreativität zurück bekommt. So weit so gut - oder auch nicht.
Denn leider bleibt der Film weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Jeff Bridges spielt den Bad Blake zwar durchaus überzeugend und bekam sowohl Oscar als auch Golden Globe für seine Performance, die Geschichte an sich plätschert aber so vor sich hin. Zu vorhersehbar sind die Handlungen der Charaktere, zu einfach gestrickt die Entwicklung des Hauptdarstellers (hierfür kann Bridges natürlich nichts). Auch der Wechsel vom schweren Alkoholiker zum geläuterten Anti-Alkoholiker kommt zu schnell und wirkt unglaubwürdig: Trank Bad Blake zu Beginn des Films doch mal eben eine ganze Flasche Whiskey und konnte trotzdem noch auf der Bühne stehen, gibts nach dem Entzug sofort keine Probleme mehr, alles wendet sich sehr schnell zum Guten - Hollywood halt. Auch dass die junge Frau sich von Blake abwendet, weil er - leicht angetrunken - ihren Sohn in einer Einkaufs-Mall verloren hat, ist vorhersehbar: Frau kann einem Alkoholiker/Mann halt nicht vertrauen und außerdem sind alle Männer Schweine. Nicht sehr kreativ. Schön sind die Songs und die Landschaftsaufnahmen.

Fazit: Ohne Bridges wäre der Film bestimmt grandios gefloppt, denn er ist eine One-Man-Show. Daran können auch Gyllenhaal, Robert Duvall und Colin Farrell (der übrigens komplett unerwähnt bleibt im Abspann) nichts ändern.

Bemerkenswertes:
- Robert Duvall gewann 1984 einen Oscar für seine Darstellung eines alkoholkranknen Countrysängers, der sich in eine junge Frau mit Kind verliebt... Titel des Films Tender Mercies - Comeback der Liebe, hier eine Kritik.
- Das Drehbuch zu Tender Mercies schrieb Horton Foote, der auch das Drehbuch zu Wer die Nachtigall stört verfasste.
- Duvall produzierte Crazy heart mit.
- T-Bone Burnett, der die Filmmusik und einige Songs für Crazy heart schrieb, ist u.a. auch für die Soundtracks von O Brother, Where Art Thou? und Walk the line verantwortlich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2012 12:02 PM MEST


Love Will Come:Vince Guaraldi
Love Will Come:Vince Guaraldi
Preis: EUR 16,13

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die gelungene Fortsetzung des Albums "Linus & Lucy - The Music Of Vince Guaraldi", 21. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Love Will Come:Vince Guaraldi (Audio CD)
Bei "Love will come: Vince Guaraldi" handelt es sich um die Fortsetzung des Albums "Linus & Lucy - The Music Of Vince Guaraldi". Auf beiden Alben huldigt Winston dem von ihm bewunderten Jazz-Pianisten Vince Guaraldi und spielt dessen Kompositionen in eigenen Interpretationen in der ihm eigenen Art "nach". Diese beiden Alben lassen sich also nicht mit den Jahreszeiten-Alben vergleichen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Winstons Album "Night Divides The Day - The Music Of The Doors".
Wenn man das Album also als das sieht, was es ist, nämlich ein Album mit Cover-Versionen, dann stellt man fest, dass es sich nahtlos an "Linus & Lucy - The Music of Vince Guaraldi" anschließt und insofern um ein wunderbares Jazz-Album handelt, das einmal mehr die Vielschichtigkeit von Winston demonstriert. Dass es keine reinen Stimmungs- bzw. Atmosphären-Alben sind, wie die Jahreszeiten-Alben oder Forrest etc., lässt sich aus dem Titel leicht erkennen - dafür muss man natürlich Vince Guaraldi kennen und mögen.


Die Märchenprinzessin
Die Märchenprinzessin
von Christian Peitz
  Audio CD

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchen, so frech wie die Prinzessin auf dem Cover, 17. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Märchenprinzessin (Audio CD)
Als Fan der ersten Stunde von Christian Peitz, habe ich mir auch diese CD sofort zugelegt. Und wieder einmal bin ich nicht enttäuscht worden und meine Kinder erst recht nicht! Peitz gelingt es immer wieder, eine überraschende Wendung in seine Märchen zu bringen und nicht mit althergebrachtem zu langweilen. In allen Geschichten auf dieser CD bringt ein Mädchen die Wendung des Geschehens; sei es als Heldin (Die drei Musketierinnen), als mutige Braut (Die Hochzeitsnacht) oder als etwas schusselige Fee (Das Nebelgeheimnis). Wunderschön ist erneut die Musik von Oliver Geister, der die Stimmungen der einzelnen Hörstücke wunderbar unterstützt. Wird auch beim zehnten Hören nicht langweilig!


Der Märchenprinz
Der Märchenprinz
von Christian Peitz
  Audio CD

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchenprinz reloaded - noch besser als in der 1. Auflage!, 17. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Märchenprinz (Audio CD)
Nun also schon die zweite Auflage des grandiosen Erstlings von Christian Peitz. Fünf der Märchen aus der ersten Auflage wurden vollständig überarbeitet, mit neuer Musik, neuen Effekten und zum Teil auch neuen Sprechern. Zudem sind mit "Der Märchenprinz" (komisch, dass dieses Märchen noch nicht auf der ersten Auflage zu hören war, ist es doch quasi Titel gebend) und "Der wilde Krieger" zwei bisher unveröffentlichte Märchen zu hören. Nach einer fetzigen Collage steigt man sofort ein in die Welt der Märchen und findet sich bald mittendrin in den verschwurbelten und andersrum gedachten Geschichten von Christian Peitz, der in seinen Parodien vor keinem Märchenklassiker halt macht (da wird u.a mit einem Frosch geknutscht - Parodie auf "Der Froschkönig" - und aus Rapunzel wird mal eben Puranzel)! Ich bleibe bei meinem Fazit zur ersten Auflage: Einfach toll! Und nach 70 Minuten denkt man nur: Schon vorbei? Ich will mehr! Nichts gegen Märchenonkel Heinz Paetsch, aber den Drive, der hier vorherrscht, bekam der gute alte Mann des Hörspiels nicht wirklich hin!


Der seltsame Fall des Benjamin Button
Der seltsame Fall des Benjamin Button
DVD ~ Brad Pitt
Preis: EUR 4,97

0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der seltsame Fall des Forrest Gump ..., 17. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
... hätte der Film über eben dieses seltsame Leben des Benjamin Button auch heißen können. Nur, dass das Leben von Benjamin Button (der Filmfigur) im Gegensatz zu dem von Forrest Gump stink langweilig war. Denn wären nicht Titel des Films und Grundidee von F. Scott Fitzgerald geklaut worden, man hätte nur eine weitere langweilige Liebesgeschichte mit Brad Pitt in der Hauptrolle gesehen.
Der Film lebt lediglich von den Reibungen, die dadurch entstehen, dass Optik und Lebensalter von Button nicht überein stimmen: ein Greis von der Größe eines Babys sitzt auf der Veranda eines Altenheims und raucht eine Zigarre und ein Kleinkind leidet an Demenz. Parallel dazu fragt man sich als Zuschauer, wohin die Liebesgeschichte zwischen Pitt und Blanchett führt, kommen sie doch quasi gleichalt zusammen, wird er jedoch immer mehr zum Kind, während sie zusehends altert. Die möglichen Abgründe einer solch absurden Lieberbeziehung werden umschifft und mit Zucker übergossen: zuerst zieht der immer jünger werdende Pitt sich zurück, damit keine Konflikte entstehen und als er immer hilfloser wird, erbarmt sich Blanchett und pflegt ihn bis zu seinem Tode. Nett, aber nicht spannend. Ansonsten wirkt der Film tatsächlich wie der Film Forrest Gump (Einzel-DVD), nur leider fehlen Witz und Spannung: das Leben des Benjamin B. zieht in Teilen des Films am Zuschauer vorbei, man beobachtet ihn beim erwachsen werden, bei einer Weltreise auf einem Schiff, im Krieg usw.
Schade, schade - den Original-Stoff hätte vielleicht nicht unbedingt Blockbuster-Drehbuchautor Eric Roth zu einem Filmstoff verarbeiten sollen. Denn in der Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, die nichts außer ihrem Titel und der Tatsache, dass ein alter Mann immer jünger wird, mit dem Film gemein hat, finden wir einen gar nicht so netten Mann names Benjamin Button vor, der u.a. seine immer älter werdene Frau verlässt, weil sie ihm nicht mehr hübsch genug ist. Eine Liebesgeschichte mit Zucker drauf ist das nicht. Fitzgerald hätte dem Drehbuch von Roth wohl niemals zugestimmt. Er selbst verzweifelte am Leben, war alkoholkrank und starb hoch verschuldet mit gerade erst 44 Jahren. Vielleicht ahnte Hollywood-Mogul Ray Stark, dass eine moderne Verfilmung der Kurzgeschichte nicht gerecht werden konnte: er besaß die die Filmrechte und gab sie bis zu seinem Tode im Jahr 2004 nicht frei.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2011 7:09 PM CET


Teelöffelmärchen: Rührende Geschichten aus Lugabugien.
Teelöffelmärchen: Rührende Geschichten aus Lugabugien.
von Christian Peitz
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teelöffelmärchen?, 10. Januar 2011
Was bitte soll das denn sein, fragte ich mich beim Stöbern im Shop von amazon. Da mir der Autor ein Begriff war und ich auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meine Frau, bestellte ich dieses Buch und eine Teekanne samt Teelöffel gleich dazu. Nachdem der Tee aufgegossen und umgerührt war, schnappte ich mir am 1. Weihnachtstag das Buch und: las es an einem Stück durch. Der Stil von Peitz ist flüssig und schnörkellos im besten Sinne. Und im Gegensatz zu seinen anderen Werken, hängen die Geschichten in diesem Buch zusammen. Ein roter Faden zieht sich durch das Buch, an dem man sich Seite für Seite vorwärts zieht. Worum es genau geht, soll hier nicht verraten werden, die anderen Rezensenten habe ja auch schon kleinere Andeutungen gemacht. Fazit: Als Stand-alone-Geschenk oder noch besser als Beigabe zu Tee-Geschenken bestens geeignet und auch für Kinder empfehlenswert - denn gewalttätig sind Peitz-Märchen nie.


Oh Mercy
Oh Mercy
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perle der 80er, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Oh Mercy (Audio CD)
Ich habe um die 80er-Alben von Bob immer einen großen Bogen gemacht. Wenn nun aber die Sammlung vor und nach den 80ern komplett ist - was bleibt einem übrig... Und nachdem ich die Under the Red Sky kannte, griff ich zu Oh Mercy. Und Halleluja! Ich wurde nicht nur nicht enttäuscht, sondern absolut positiv überrascht. Musikalisch passt das Album in eine Reihe mit Time Out of Mind (1997), Love And Theft (2001) und Modern Times (2006). Es erscheint wie ein Vorgriff auf diese drei Alben. Und wenn man von Under the Red Sky und den beiden Alben mit Cover-Songs absieht, war Oh Mercy ja auch der direkte Vorgänger der drei.
Produziert hat das Album (und Time Out of Mind übrigens auch) Daniel Lanois. Lanois war mir bisher kein Begriff, als ich jedoch las, bei welchen Alben er sonst noch Produzent war, musste ich innerlich den Hut ziehen und habe mich nicht mehr gewundert, dass Oh Mercy so gelungen ist - auch wenn es ein Kampf war, wie man in Dylans Autobiographie Chronicles Volume One: v. 1 lesen kann

* The Unforgettable Fire U2, 1984
* Birdy Peter Gabriel, 1985
* So Peter Gabriel, 1986
* The Joshua Tree U2, 1987
* Oh Mercy Bob Dylan, 1989
* Yellow Moon Neville Brothers, 1989
* Achtung Baby U2, 1991
* Us Peter Gabriel, 1992
* No Line on the Horizon U2, 2009
* Le Noise Neil Young, 2010
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2011 6:29 PM CET


I Hate Myself And Want To Die. Die 52 deprimierendsten Songs aller Zeiten
I Hate Myself And Want To Die. Die 52 deprimierendsten Songs aller Zeiten
von Tom Reynolds
  Gebundene Ausgabe
Wird angeboten von artbook-service
Preis: EUR 5,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur witzig!, 10. Januar 2011
Ich kaufte das Buch in dem Glauben, es behandele tatsächlich traurige und deprimierende Songs. Doch weit gefehlt! Autor Tom Reynolds hat sich die seiner Meinung nach 52 schlimmsten und deshalb so deprimierenden Lieder rausgesucht. Nicht ohne Grund bildet deshalb auch ein Weihnachtslied über ein kleines Mädchen, das für seine sterbende Mutter ein paar Schuhe kaufen will, den Höhe- und Schlusspunkt des Werkes. Reynolds findet die 52 Songs so deprimierend, weil sie entweder musikalisch und/oder textlich unerträglich sind. Er kategorisiert die Songs auch und findet stets eine einleuchtende Begründung - dies aber immer mit dem Augenzwinkern des Musikliebhabers. Teilweise kommt man aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, so pointiert sind seine Verrisse geschrieben. Hilfreich ist es, wenn man bei Youtube während des Lesens in die Songs reinhört, die man nicht kennt - denn es finden sich zwar fast ausnahmslos Hits in dem Buch, aber wer unter 60 ist, dürfte nicht alle kennen. Fazit: Sprachlich eine Freude und für jeden Fan von Musikkritiken ein Muss!


Cosmic Egg
Cosmic Egg
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So könnten Black Sabbath heute klingen, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Cosmic Egg (Audio CD)
Wer den Radio-Hit der Band "Far away" hört und meint, sich ein Urteil über Wolfmother bilden zu können, der liegt genauso falsch wie ein Scorpions-Hörer, der nach "Wind of change" die gesamte Songausbeute der Band aburteilt. Nun ist "Far away" sehr far away von der Skorpions-Schnulze, aber Mainstream ist der Song trotzdem - was man von dem Album lobenswerter Weise nicht sagen muss/kann/darf. Es geht richtig zur Sache, die Gitarren jaulen, ein satter Riff jagt den nächsten und tolle Melodien fallen den vier australischen Rockern auch ein. Die Qualität des Albums mindert auch nicht die Tatsache, dass dem geneigten Rockmusik-Fan schon ab dem ersten Song diverse Referenz-Bands einfallen: Deep Purple, Guns n Roses, Black Sabbath, Monster Magnet usw. usw. Ganz im Gegenteil: bei einigen Songs meint man, sie könnten auch aus der Feder einer der genannten Bands stammen. Beide Daumen also hoch für dieses Album: 5 Sterne de luxe!


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