Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic AmazonMusicUnlimited longss17
Profil für Andreas Lydorf > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Andreas Lydorf
Top-Rezensenten Rang: 810.313
Hilfreiche Bewertungen: 99

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Andreas Lydorf "underjollyroger"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Wasting Life
Wasting Life
Preis: EUR 12,62

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht ..., 12. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Wasting Life (Audio CD)
... was hier aus dem Norden angerollt kommt. Unter der Aufsicht der beiden In Flames-Gitarristen Jesper Strömblad und Björn Gelotte liefern All Ends hier eine prima moderne Rock/Metal-Mischung ab, die auch durchaus ein wenig wie In Flames light klingt, inklusive zweier Damen, die sich den Gesang teilen, obwohl ich gestehen muß, das beide nicht soo unterschiedlich klingen, aber natürlich läßt sich auch live mit zwei Sängerinnen mehr machen, und so hören wir neben den Heavy Riffs und melodischen Leadgitarren viele Gesangsdopplungen und ineinander greifende Melodien, sehr schick. Die Refrains kommen schrankwandartig und bombastisch daher, und hier liegt meiner Meinung auch das Problem, mit dem All Ends vielleicht irgendwann rechnen müssen: tun sie das nicht mehr, könnte der Reiz der Musik verloren gehen, tun sie das ständig, klingts irgendwann gleich. Man wird sehen, was die Zukunft bringt.

Weiter zur CD: Wasting Life, Close My Eyes und The Day Has Come gefallen mir sehr gut, Alone und Am I Insane können das Niveau nicht ganz halten, und deshalb gibt's schlußendlich verdiente 4 Punkte, und man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.


A Twist in the Myth - 2 CD
A Twist in the Myth - 2 CD
Preis: EUR 12,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwierig ..., 4. September 2006
Rezension bezieht sich auf: A Twist in the Myth - 2 CD (Audio CD)
... zu bewerten sind sie, die letzten Alben der Krefelder. Auch ich ließ mich damals zu einer schnellen 5-Sterne Bewertung für "A Night At The Opera" hinreißen, die im Nachhinein vielleicht etwas zuviel des guten war, und auch ihr neues Werk zu bewerten, dürfte eine sehr subjektive Sache sein ...

"A Twist In The Myth" könnte man als logische Fortsetzung des Vorgängers beschreiben, mit all den Stärken und auch Schwächen, die der ungezügelte Fortschrittsdrang von BG mit sich bringt:

Die Songs sind relativ kompliziert aufgebaut bzw. komponiert, man benötigt einige Durchläufe, um überhaupt mal einige Ansatzpunkte zu finden; wirklich prägnante Riffs oder Melodien findet man außerhalb der Refrains relativ selten, was hier zählt, ist die Gesamtwirkung des Songs. Nein, Easy-Listening Musik machen sie schon lange nicht mehr ...

- Songs wie Otherland, Straight Through The Mirror, Lionheart oder die bereits bekannte Single-Auskopplung Fly (modern meets retro) gefallen mir sehr gut und demonstrieren eindrucksvoll, warum BG - trotz neuem Sound - immer noch in der absoluten Oberliga mitspielen. (5 Punkte)

- This Will Never End, Turn The Page & Another Stranger Me erreichen nicht ganz das obige Niveau, enttäuschen aber auch beim besten Willen nicht. (4 Punkte)

- Mit den beiden Schlußliedern The Edge und The New Order konnte ich mich bisher noch nicht so richtig anfreunden, sie klingen etwas zu sehr "middle of the road", wie der Engländer sagen würde. (3 Punkte)

- Skalds And Shadows gefiel mir in der Akkustikfassung etwas besser (3 Punkte)

- Carry The Blessed Home ist tatsächlich etwas unnötig und riecht nach Quoten-Halbballade (2 Punkte).

Macht im großen und ganzen 4 Punkte, die man ohne Gewissensbisse vergeben kann. Aufgrund der leicht schwächelnden, oben erwähnten Songs halte ich 5 Punkte für etwas übertrieben, obwohl es den Jungs unglaublich hoch anzurechnen ist, daß sie sich wirklich niemals wiederholen, aber genauso immer eindeutig nach Blind Guardian klingen, ohne Frage ein extrem schwieriger Schritt.

Wer auf einen Rückschritt zum Sound der 90er erhofft hatte oder schon ANATO gehaßt hatte, wird wahrscheinlich mit dieser Scheibe etwas enttäuscht werden, wer hingegen offen für Neuerungen ist, und auf Musik mit Langzeitwirkung steht, sollte hier bedenkenlos zuschlagen.


St. Anger (CD + DVD)
St. Anger (CD + DVD)
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 19,86

9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz viel Geld ..., 19. März 2006
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
... haben Metallica ausgegeben, um ihre Platte ganz schlecht klingen zu lassen, was ja beinahe witzig wäre, wenn es nicht so traurig wäre.
Der Wunsch nach einem rauhen Sound war ja nett und vermutlich auch legitim, aber die hier gebotene Produktion bekommt heutzutage jeder Amateur mit einem Computer hin, wenn er eine Garagenband in selbiger aufnimmt. Den Charme von Kill 'em All erreicht man hier mit Sicherheit nicht, speziell das Mülltonnenschlagzeug (ja, auch mir fällt kein anderes Wort dafür ein) von Lars Ulrich nervt permanent. Wer die Produktion hier schönredet oder gar gut findet, hat entweder keine Ahnung oder will sich nur nichts eingestehen ...
Nun, wenn wenigstens die Lieder gut wären, könnte man über die nicht vorhandene Produktion hinwegsehen, aber leider liegt hier der Hund in der Pfanne begraben: Es gibt einfach keinen Song auf der Platte, der auch nur das Prädikat gut verdient hätte, öde plätschert alles vor sich hin, gelegentlich könnte man einen Song als "ganz nett" bezeichnen (St. Anger, Dirty Window, Invisible Kid), aber unterirdisch schlechte Riffs, fehlende Soli, kaum vorhandene Gitarrenmelodien/ -harmonien, und völlig belanglose Gesangsmelodien reichen nicht aus, um die Lieder, die alle die kritische 5 Minuten Grenze überschreiten (oft genug eher 7 Minuten oder mehr) interessant zu halten. Fad und lustlos verkommt hier alles zu einem Einheitsbrei aus ständigen Wiederholungen, und man fragt sich, ob eine unbekannte Band mit diesem Album auch solch teilweise überschwenglichen Rezensionen bekommen hätte.
Selbst auf den schwächsten Metallica-Alben (Load, Reload) hätte keines der Lieder auch nur einen Platz auf der B-Seite verdient, von meinem persönlichen Liebling, dem Black Album, ist man Lichtjahre entfernt, und auch der ewige Konkurrent Megadeth hat - trotz leichter Formschwächen im neuen Jahrtausend - klar die Nase vorn.
Für gelegentlich nette Momente und nach wie vor gute Live-Performance gibt's zwei Punkte und die Hoffnung auf Besserung.


This Godless Endeavor-Ltd
This Godless Endeavor-Ltd
Wird angeboten von secondmusic
Preis: EUR 19,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend ..., 16. März 2006
Rezension bezieht sich auf: This Godless Endeavor-Ltd (Audio CD)
... ist vor allem das Klanggewitter der perfekt produzierten CD, das über den Hörer hereinbricht, wenn er die CD einlegt. Ich kannte Nevermore nur von ihrem Song "The Heart Collector" her und war dementsprechend etwas überrascht, als ich mir TGE spontan zulegte.
Nichtdestotrotz haben die Jungs hier eine erstklassige Scheibe abgeliefert, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Heavy-, Power- und Thrash-Metal.
Die Instrumentalfraktion gibt sich keinerlei Blöße, gleich an welchem Instrument, sei es nun bei extremsten Highspeed-Passagen oder den atmosphärischeren Momenten. Die Songs sind interessant genug gehalten, um auch nach öfterem Hören noch zu begeistern bzw. neue Details entdecken zu lassen. Mit Warrel Dane hat die Band auch einen absoluten Ausnahmesänger an Bord, der manchmal etwas nach King Diamond klingt, manchmal etwas nach Rob Halford, meistens aber nur nach sich selbst und die Songs mit äußerst anspruchsvollen Texten & Gesangslinien veredelt.
Verschweigen sollte man aber auch nicht, daß manche der Riffgewitter etwas zu sehr nach dem Motto "mal schauen, wie schnell ich spielen kann" klingen und ein wenig Eigenständigkeit vermissen lassen, öfters dachte zumindest ich bei den instrumentalen Passagen etwas wie "das habe ich doch schonmal gehört", oder "welches Lied ist das jetzt wieder?". Hier wäre etwas weniger vielleicht etwas mehr gewesen, und man hätte noch ein paar eingängigere Songs wie "The Heart Collector" oder "Believe in Nothing" statt ein paar Highspeedknallern, von denen der ein oder andere meiner Meinung nach entbehrlich ist, auf die CD packen können.
Der zweite Kritikpunkt wäre dann auch schon der letzte, nämlich das, so gut Warrel Dane auch singen mag, er manchmal eine etwas seltsam klingende Stimme hat. Wer damit leben kann, sollte allerdings mit dieser Scheibe bestens bedient sein.
Anspieltipps: Final Product, Sentient 6, The Psalm of Lydia


Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 14,84

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger, 15. Januar 2006
Hier ist es also, daß Nachfolgealbum zu den beiden ersten Keeper-Scheiben, die zweifelsfrei einen legendären Status innehaben. Nun, meiner Meinung nach haben Helloween sowieso noch nie ein schlechtes Album abgeliefert, selbst die Alben der Spätneunziger (Better Than Raw, The Dark Ride, Rabbit Don't Come Easy), die gerne von dem ein oder anderen schlechtgeredet werden, sind den ewigen 80er Helloween-Kopisten Meilen vorraus, genau wie dieses Album.
Die CD klingt genauso, wie ich mir ein Keeper-Album im Jahre 2005 vorgestellt habe, die Produktion ist fett, das Songmaterial angenehm modern, ohne sich an irgendwelche Trends anzubiedern, und auch der musikalische Inhalt an sich kann überzeugen:
Angefangen von dem 14 minütigen Opener, King For A 1000 Years, über die Single-Auskopplung Mrs. God sowie den restlichen 4 typischen Helloween-Tracks, die alle recht flott nach vorne preschen, kann die erste CD ohne Zweifel überzeugen, und hätte vermutlich 5 Sterne eingefahren, würde die zweite CD nicht etwas schwächeln.
Zwar sind hier mit dem unglaublichen Occasion Avenue (ein äußerst modern klingender Longtrack mit düsterer Atmosphäre - so muß Metal klingen!) und dem fantastischen Rausschmeißer My Life For One More Day zwei Hammertracks vorhanden, leider hält der Rest des Materials dieses Niveau nicht ganz, Balladentechnisch hat Andi Deris schon besseres geschrieben (inklusive dem furchtbaren Reim run out / very loud *schüttel*).
Hätte man beide CD's auf eine gekürzt, wären vielleicht 5 Sterne dringewesen, so gibt's 4,5 und die Gewissheit, daß Helloween wie immer gute Arbeit abeliefert haben, allen Nörglern zum Trotz.


Soundchaser/Ltd.Ausverkauft
Soundchaser/Ltd.Ausverkauft
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 25,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst gelungen!, 8. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Soundchaser/Ltd.Ausverkauft (Audio CD)
Nachdem das letzte Rage-Album "Unity" schon nicht von dieser Welt zu sein schien, konnten die drei Jungs hier doch tatsächlich nocheinmal zulegen und liefern keine zwei Jahre später schon die nächste Hammerscheibe ab. Basierend auf einem Konzept von H.P. Lovecraft, gibt's hier eine Stunde lang groovenden, ziemlich flott nach vorne preschenden Power Metal vom allerfeinsten zu hören, vorgetragen auf einem technisch derart hohen Niveau, das einem ab und zu schonmal die Kinnlade offenbleibt, wobei hier aber immer der Song an sich im Vordergrund bleibt, ellenlange Angeber-Soli oder extrem in die Länge gezogene Stücke gibt es hier keine, und auch der ureigene Rage-Stil ist immer noch eindeutig erkennbar, obwohl er mittlerweile einer Frischzellenkur unterzogen wurde.
Eine starke Scheibe einer starken Band.
Anspieltipps: Der Opener War Of Worlds, Defenders of The Ancient Life und die Gänsehautnummer Wake The Nightmares, bei dem Andi Deris von Helloween neben Peavy zu hören ist.


Edge of Thorns
Edge of Thorns
Wird angeboten von Ets Bucher25400
Preis: EUR 17,00

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen We miss you, Criss ..., 19. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Edge of Thorns (Audio CD)
Mit diesem Album begann für Savatage der Schritt in eine neue Richtung, nicht nur, weil Ur-Sänger und Sympathiebolzen Jon Oliva nach dem Vorgänger "Strets" wegen stimmlicher Probleme (wen wundert's, hört euch die alten Lieder an) die Vocals dem völlig unbekannten Zak Stevens überließ und sich hauptsächlich hinter die Keyboards verzog, sondern auch, weil sein Bruder & Gitarrenhexer Criss nach der Tournee bei einem unverschuldeten Autounfall ums Leben kam, wovon die Band sich bis heute trotz aller Anstrengung nie ganz erholen sollte, auch wenn Christopher Caffery das schwere Erbe Criss' tapfer weitertrug und die Band wahrscheinlich vor dem Ende rettete (dafür lieben wir ihn alle).
Was der Musikwelt durch den tragischen Tod des charismatischen Gitarristen, der in seinem Leben nie eine einzige Stunde Unterricht hatte, verloren ging, zeigt sich nicht nur auf diesem Album, aber da ich gerade hierzu die Rezension schreibe, komme ich nun mal zur Sache :)
Da sein Bruder ja offiziell mehr oder weniger die Band verlassen hatte, ist diese Scheibe stark von Criss' unnachahmlichen Riffs und Soli geprägt, die bis heute völlig einzigartig sind und genau wie die Kompositionen seines Bruders immer auf einem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn tanzten.
Es fällt sehr schwer, hier einzelne Lieder oder Teile hervorzuheben, denn auch, wenn man live für gewöhnlich nur den Titeltrack und vielleicht "All That I Bleed" zu hören bekommt, ist diese CD eine wahre Fundgrube an tollen Riffs, Leads und Gesangsmelodien. Neuzugang Zak, dessen Stimme melodischer als die von Jon ist (nun, schreien kann er aber auch, hört euch ds Ende von "He carves his stones" an), trägt hier auch einen großen Teil bei, um Savatage einen Schubs in eine neue Richtung zu geben. Wer weiß, wo sie heute wären, wäre Criss Oliva noch am Leben.
Das Vermächtnis einen ganz großen Gitarristen ...


Elements Pt.1
Elements Pt.1
Wird angeboten von realmusicmore
Preis: EUR 4,19

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was mich wundert ..., 19. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Elements Pt.1 (Audio CD)
... ist, das bisher niemand erwähnt hat, daß diese CD mit einem dieser nervigen Kopierschütze ausgestattet ist, bei denen man die CD leider nicht im Computer anhören kann.
Musikalisch sind Stratovarius sich selbst treu geblieben, auch wenn es sehr progressiv und ein wenig experimentiell und sperrig zur Sache geht. Trotzdem kann man fast sagen: kennst du eine CD der Jungs, kennst du alle. Timo Kotipelto läßt seine gewöhnungsbedürftige Stimme immer noch gerne in höchsten Lagen schwirren ("Find Your Own Voice") und Bandchef Timo Tolkki spielt immer noch dasselbe Solo in jedem Song :)
Ansonsten geht es mal schnell, mal langsam zur Sache, und auch der Rest der Band kann wie immer überzeugen, auch wenn Stratovarius meiner Meinung nach schon immer das gewisse Etwas fehlten, um zu den ganz Großen aufzuschließen. Was auch etwas negativ aufstößt, ist, ist wie schon mehrmals erwähnt, die Reihenfolge der Songs: Das ultra-langweilige Eagleheart hätte man besser woanders hingesteckt und die Platte mit dem sehr groovigen "Soul Of A Vagabond" (beinahe hätte ich "Sad But True" geschrieben hehe) oder der Highspeed-Nummer "Find Your Own Voice" eröffnet.
Seis drum, wer den Stil der Band mag, wird hier keinen Fehlkauf begehen.


Bis zum bitteren Ende
Bis zum bitteren Ende
von Jak Koke
  Broschiert

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide ... mehr nicht, 11. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Bis zum bitteren Ende (Broschiert)
Nun ja ... was soll man zu dieser Trilogie sagen ? Wer auf leichtverdauliche Action steht, hat sicher keine Probleme damit, aber etwas mehr Anspruch wäre nicht schlecht gewesen ... Ryan Mercury kloppt sich in den Romanen von einer Station durch die nächste, ohne ernsthaft ins schwitzen zu geraten und hat nebenbei noch Zeit, seine Freundin Nadja Daviar glücklich zu machen ... Worauf ich hinaus will, ist, daß man hier glauben könnte, Shadowrun sei ein Superheldenspiel, bei dem man ständig die Welt rettet. nun, sowas mag vielleicht (Harlekin's Rückkehr ...) mehr oder weniger mal vorkommen, aber letztendlich ist der ganze Maßstab hier einfach um einiges zu groß, als das es noch glaubwürdig scheint.
Thayla's Tod (?) ist auch nicht unbedingt etwas, womit ich besonders glücklich bin, und was ist aus der düsteren Atmosphäre geworden, die eigentlich in SR herrschen sollte ?
Wie gesagt, solide, aber etwas mehr back to the roots wäre angebracht ... damit der Bemalte mal etwas Ruhe bekommt ;)


A Night at the Opera
A Night at the Opera
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 11,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 11. März 2002
Rezension bezieht sich auf: A Night at the Opera (Audio CD)
Hier ist es, daß seit langem erwartete Album der Krefelder, und wie üblich haben sie nicht enttäuscht.
Vor allem ist zu erwähnen, daß die Platte zwar 100% Prozent nach BG klingt, aber absolut keine Berührungspunkte mit den anderen Alben aufweist, was schon eine Meisterleistung an sich ist.
Angetrieben von einem Drummer, der nicht von dieser Welt zu sein scheint (ich habe noch nie so variables und einfallsreiches Drumming gehört), jeder Menge Keyboards, Gitarrenmelodien, geilem Gesang und jeder Menge Chören fiedeln sich die Wächter durch zehn abwechslungsreiche, prog-lastige Stücke, bei denen sich wieder zeigt, daß BG heutzutage zu Recht Germany's finest sind ...
Wer allerdings hofft, sich schnell in eine CD reinzuhören, sollte besser einen großen Bogen um diesen Output machen, da man hier praktisch nichts mehr von dem typischen Vers/Bridge/Chorus - Schema zu hören bekommt, der noch auf den Vorgängerscheiben regierte; und wer "Nightfall in Middle-Earth" für komplex hält, wird hier sein Wunder erleben ...
Daumen hoch!


Seite: 1 | 2 | 3