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Rezensionen verfasst von
Bookworm "Lesen bildet - oder: Zeige mir den Bücherregal und ich sage dir, wer du bist." (Deutschland)

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Die letzten Tage des Anfangs (Zombie-Thriller): Ebola-Z - Episode 2
Die letzten Tage des Anfangs (Zombie-Thriller): Ebola-Z - Episode 2
Preis: EUR 2,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ebola Z2: Die letzten Tage des Anfangs – Bessere Fortsetzung eines guten ersten Teils, 22. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Story: Die Fortsetzung beginnt da, wo der erste Band aufhörte. Die mittlerweile drei Protagonisten der Geschichte machen sich auf zu einer Insel vor der italienischen Küste. Sie haben die Hoffnung, dass dort ein Neuanfang möglich sein kann. Ein Fleckchen Erde, das sicher vor den Zombies ist, die in ganz Europa umher wandern.

Was sie nicht ahnen ist, dass dort die Dinge nicht wirklich zum Besten stehen. Ausserdem ist die Reise durch die Schweiz und Norditalien auch keine einfache Sache.

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich in rasender Geschwindigkeit aufeinander zu bewegen.

Meine Meinung: Der zweite Teil der Ebola Z Reihe ist deutlich besser als der erste Teil. Die Protagonisten haben sich stark verändert, was gut begründet wird. Sie wurden erwachsen und verhalten sich viel kongruenter und der Situation angemessener als im ersten Teil.

Wir reden immer noch über ein Roman, der im Selbstverlag erschien. Auch hier hätte ein professionelles Lektorat noch Einiges rausholen können. Aber insgesamt ist der Roman klasse zu lesen. Einziger Wermutstropfen: Das Ende ist schwach erzählt. Hier hätte der Autor deutlich mehr daraus machen können.

Fazit: Ein deutlich verbesserter zweiter Teil, dem man anmerkt, dass der Autor eine Menge dazugelernt hat. Eine klare Leseempfehlung – und, weil besser als der erste Teil, 5 Sterne.


Ebola-Z: Stuttgart am Abgrund (Zombie-Thriller)
Ebola-Z: Stuttgart am Abgrund (Zombie-Thriller)
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ebola Z: Stuttgart am Abgrund – Klasse Erstling eines jungen Autors, 22. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Story: Ein mutierter Ebola Erreger bricht in Deutschland aus und macht aus den Infizierten blutrünstige Bestien. Martin und sein Freund Stefan leben in Stuttgart und verbarrikadieren sich in ihren Wohnungen. Als ihnen die Nahrung ausgeht, beschließen sie zu fliehen. Und schon beginnt ein „Zwei Freunde machen eine Reise in einem unwirtlichen Land“ - Roman.

Meine Meinung: Der Roman erschien im Self-Publishing und ist das Erstlingswerk eines jungen Autors. - Und dafür ist er echt gut. Die Charaktere erinnern zwar am Anfang eher an pubertierende 16 jährige, als an Erwachsene und ihre dummen Sprüche waren echt gewöhnungsbedürftig. Das Erzähltempo der Story ist hoch und die Geschichte spannend erzählt.

Ok, ein professionelles Lektorat hätte aus der Geschichte mehr herausgeholt aber es ist und bleibt eine sehr spannende, kurzweilige Geschichte mit einem fulminanten Cliffhanger am Ende. Ich war froh, dass der zweite Teil schon erschienen war.

Eine echte Stärke des Autors ist sicher die Schilderungen der Umgebung in der die Helden unterwegs sind. Ich habe selbst ein paar Jahre in Stuttgart gelebt und erkenne jede Location wieder.

Fazit: Ein überraschend guter Erstling eines jungen Autors, der Spass macht, zu lesen. Eine klare Leseempfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 16, 2015 3:35 PM MEST


Z Revolution 01: Sie erwachen!: Zombie-Thriller
Z Revolution 01: Sie erwachen!: Zombie-Thriller
Preis: EUR 2,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Z Revolution 1: Sie erwachen - kurzweiliger Zombieroman mit Überraschungen, 22. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Story: Leif wohnt in Frankfurt und ist mit seiner Tochter in einem idyllischen Hotel im Schwarzwald in Urlaub. Da bricht die Zombieapokalypse über sie herein. Aus dem verschlafenen Urlaubsort wird schnell eine Hölle voller Infizierter.

Leif fasst einen Entschluss: »Ich werde meine Tochter beschützen, ich werde meine Frau wiederfinden und ich werde diesen Wahnsinn überleben!«

Der Roman: Die Story ist wie viele Zombiegeschichten recht übersichtlich. Eine Gruppe Überlebender begibt sich auf eine Reise mit ungewissem Ziel. Randall gelingt es beim Leser mit seinen Beschreibungen eine beklemmende Weltuntergangsstimmung zu erzeugen. Dabei kommt er mit vergleichbar wenig sinnlosem Gesplatter aus. Das Erzähltempo ist zeitweilig rasend schnell und nimmt, trotz der übersichtlichen Story immer wieder erstaunliche Wendungen. Daher wird der Roman auch nie langweilig.

Fazit: Kurzweilig geschriebener Zombieroman, gut zu lesen und immer wieder überraschend. Eine klare Leseempfehlung.


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Wird angeboten von ESMOnline ( Alle Preise inkl. 19% Mehrwertsteuer) / (Widerrufsbelehrung unter Verkäuferinfo)
Preis: EUR 20,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Patronen werden nicht erkannt, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe im Oktober 2012 einen Brother DCPJ315W bestellt. Da Amazon mir diese Patronen als kompatibel anzeigte und der Händler Versand über Amazon Prime anbot, habe ich gleich den Satz Patronen bestellt. Nun waren die Patronen alle un der erste Wechsel stand an. Weder Cyan noch Black werden vom Drucker erkannt. Schade. Lieferung perfekt, Ware nicht zu gebrauchen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2013 4:49 PM MEST


Return Man: Roman
Return Man: Roman
von V.M. Zito
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent aufgebauter Zombie-Thriller, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Return Man: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte:

Dr. Henry Marco, ein ehemaliger Neurologe, ist auf der Jagt. Er jagt mit wissenschaftlicher Akribie Untote im Auftrag deren Angehöriger und er ist ziemlich gut darin. Dann bekommt Marco einen Auftrag von der Regierung der evakuierten Zone, einen bestimmten Zombie ausfindig zu machen und zu töten. Und eine rasante, tödliche Reise beginnt, in der sich die noch lebenden Menschen als mindestens genau so tödlich erweisen, wie die Zombies.

Normalerweise beginnen Zombie-Geschichten eher ruhig. Zu beginn ist noch nichts passiert, es kommt irgendwo zu einem Ausbruch von irgendwas und die Welt wird von Untoten überschwemmt. Ehe man es sich versieht sind die Protagonisten in einem Überlebenskampf gefangen. Nicht so in Return Man.

Die USA ist zweigeteilt: In die sicheren Gebiete, 28 Staaten im Osten, in die sich die überlebenden Menschen zurückgezogen haben und den Rest der USA, in dem die Zombies ihr Unwesen treiben. Marco lebt in Arizona und ist dort umgeben von Zombies. Seine Aufträge erhält er aus den sicheren Gebieten. Für ihn ist der Weg in die sicheren Gebiete versperrt, da er dem Evakuierungsbefehl nicht nachgekommen ist und so seine Staatsbürgerschaft verloren hat. Marco sucht seine Frau, die befallen wurde und als Zombie irgendwo in den Weiten der Quarantänezone umherirrt. Der einzige Zombie, den er bisher nicht aufspüren konnte.

Die Geschichte selbst, ist spannend geschrieben und Zito schafft die Gratwanderung zwischen schauriger Grausamkeit und unendlichem Ekel. Selbstverständlich watet der Leser durch Ströme von Leichenflüssigkeit, aufgeplatzten Bäuchen und abgetrennten Gliedmaßen. Auch werden in steter Regelmäßigkeit Menschen von Zombies in Stücke gerissen, was für die Betreffenden höchst unangenehm und schmerzhaft zu sein scheint und vom Autor recht blumig beschrieben wird. Aber genau das erwartet man beim Lesen eines Horror-Romanes. Und dennoch überschreitet der Autor mit seinen Schilderungen nie die Grenze zur Unerträglichkeit, was sicher nicht immer leicht ist. Zito schafft es, den Leser mit wohldosierten Schilderungen zu fesseln ohne ihn abzuschrecken.

Fazit: Ein intelligent aufgebauter Zombie-Thriller, der sich sowohl von der Qualität des Schreibens, als auch von der Geschichte wohltuend abhebt. Eine unbedingte Leseempfehlung.


Die Welt, wie wir sie kannten (Die letzten Überlebenden 1)
Die Welt, wie wir sie kannten (Die letzten Überlebenden 1)
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Endzeit-Roman der mal ohne Zombies auskommt, 10. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte:

Miranda ist ein völlig normaler Teenager, als plötzlich die Katastrophe hereinbricht. Ein Asteroid schlägt auf dem Mond ein und wirft diesen aus der Umlaufbahn. Der Mond nähert sich dadurch der Erde und seine Schwerkraft führt nun zu Katastrophen.

Von Sturmfluten über Wetterveränderungen bis hin zu multiplen Vulkanausbrüchen und einem damit verbundenen Superwinter, bietet die Natur Alles auf um das Leben möglichst unmöglich zu machen.

Miranda ist ein junges Mädchen, das gemeinsam mit ihrer Mutter und zwei Brüdern versucht in dieser apokalyptischen Welt zu überleben. Zunächst ist es unvorstellbar ohne die segensreichen Errungenschaften unserer Zivilisation, wie Fast Food, Pizza und Cola, auszukommen. Unerklärlich ist es für Miranda, warum ihre Mutter in den ersten Tagen der Katastrophe Hamsterkäufe veranstaltet und dabei lange Unterwäsche kauft. Sie würde sowas nie anziehen.

Meine Meinung:

Der Roman ist in Tagebuchform aus Sicht eines Teenagers geschrieben. Es gelingt der Autorin sehr gut, weitestgehend auf sinnlose Brutalität zu verzichten und dennoch ein düsteres Bild der Situation der Menschen zu zeichnen. Spannung und Brutalität haben offensichtlich nur wenig mit einander zu tun. Auch wenn der Roman völlig ohne übersteigerte Gewaltszenen auskommt, ist er dennoch packend und mitreißend.

Sehr eindrücklich erlebt der Leser mit, wie sich die Protagonistin verändert. Waren ihre besten Freundinnen noch die wichtigsten Menschen auf der Erde, entfremdet sie sich zusehends von ihnen und merkt dass es in solchen Situationen wohl nichts Wichtigeres, als die Familie gibt. Miranda, der normale Teeny, der plötzlich ums nackte Überleben kämpft, deren Prioritäten sich vollkommen verändern. Plötzlich wird die oben erwähnte, lange Unterwäsche zu Mirandas wertvollstem Besitz.

Auch ohne Schilderungen von Mord und Vergewaltigung reißt dieser Roman den Leser mit. Das soll nicht bedeuten, dass der Roman völlig gewaltfrei ist. Die Gewalt kommt allerdings eher subtil vor. Auch ist der Roman reichlich brutal, denn Hunger ist sehr brutal.

Fazit: Mal etwas Anderes, das sich wohltuend vom Weltuntergangs-Zombi-Einerlei abhebt. Daher 5 Sterne. Ein Roman der sich lohnt.


Die Zwölf: Passage-Trilogie  - Roman -
Die Zwölf: Passage-Trilogie - Roman -
Preis: EUR 8,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Fortsetzung aber Nichts für schwache Nerven, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte:

Nachdem Babkock und seine Vielen tot sind, verstreut sich die Gruppe unserer Helden aus Band 1 in alle Winde. Doch Band 2 beginnt nicht da, wo Band 1 aufhört.

Man befindet sich wieder am Beginn der Geschichte. Das Informationsdefizit derer, die Band 1 nicht gelesen haben schließt der Autor mit einer Art biblischer Geschichte. In Band 1 erfuhr der Leser die Geschichte von Amy und Wolgast und die Katastrophe aus deren Blickwinkel.

Band 2 hingegen schildert die Katastrophe aus der Sicht einiger Nebendarsteller aus Band 1 die nun zu Protagonisten werden. Eine ist beispielsweise Lila, die Frau von Wolgast. Ab etwa der Mitte des Romans verbindet der Autor die beiden Handlungsstränge zu einem stimmigen ganzen Bild und auch die Heldentruppe aus Band 1 findet wieder zusammen um gemeinsam den Feind zu bekämpfen. Schaffen sie es diesmal die 12 zu besiegen und die Welt zu befreien?

Der Autor:

Justin Cronin, geb. 1962 in New England, war von 1992 bis 2005 Lehrer für kreatives Schreiben an der La Salle Universität in Philadelphia.

Derzeit wohnt Cronin mit seiner Familie in Houston. Derzeit ist er von der Rice University in Texas beurlaubt, damit er sich voll auf das Schreiben konzentrieren kann.

Meine Meinung:

Justin Cronin gelingt es wieder einmal auf den ersten Seiten den Leser in eine düstere Welt voll Gewalt, Tod, Krankheit und Brutalität zu entführen. Was am Anfang gewöhnungsbedürftig war, nämlich die Geschichte nicht weiter erzählt zu bekommen, sondern die gleiche Geschichte aus Band 1 aus einer anderen Perspektive erzählt zu bekommen, entpuppt sich hinterher in einem geschickten Schachzug des Autors.

Allerdings ist auch dieser der Roman nichts für schwache Nerven. Wenn schon in Band 1 die Brutalität und Gewalt in allen Einzelheiten beschrieben wird, überschreitet der Autor in Band 2 meines Erachtens eine Grenze. Hier gelingt Cronin die Gratwanderung aus Band 1 nicht und der Leser watet durch Ströme von Blut und unendlichen Schilderungen von Folter, Vergewaltigung und Gewalt. Hier wäre etwas weniger durchaus mehr gewesen.

Fazit: Mit „Die Zwölf“ ist Cronin eine würdige Fortsetzung seiner Trilogie gelungen. Auch „Die Zwölf“ sind ein unbedingtes Muss für jeden Endzeit-Fan.


Der Übergang: Passage-Trilogie  - Roman -
Der Übergang: Passage-Trilogie - Roman -
Preis: EUR 8,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Endzeit-Thriller, der sich unbedingt lohnt., 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte:

In wenigen Jahren: Die US Army ist auf der Suche nach einem Virus, der das Potential hat einen Super-Soldier zu erschaffen. Special Agent Wolgast vom FBI hat die Aufgabe Verurteilte Mörder und Vergewaltiger als Versuchskaninchen zu beschaffen. Doch dann wird ein Kind benötigt und auch das besorgt Wolgast – ein kleines Mädchen.

97 Jahre später: Die Erde ist entvölkert. Es ziehen Horden von Infizierten, Virals genannt, durch Nordamerika und fressen, was sie erwischen können. Nur in Kalifornien gibt es eine Gruppe Überlebender, die es bisher geschafft hat, sich gegen die Virals zu verteidigen. Dann steht ein Walker vor der Tür – ein kleines Mädchen.

Der Autor:

Justin Cronin, geb. 1962 in New England, war von 1992 bis 2005 Lehrer für kreatives Schreiben an der La Salle Universität in Philadelphia.

Derzeit wohnt Cronin mit seiner Familie in Houston. Derzeit ist er von der Rice University in Texas beurlaubt, damit er sich voll auf das Schreiben konzentrieren kann.

Meine Meinung:

Justin Cronin gelingt es auf den ersten Seiten den Leser in eine düstere Welt voll Gewalt, Tod, Krankheit und Brutalität zu entführen. Aus den Seiten kriecht förmlich die Hoffnungslosigkeit in der sich die Protagonisten befinden. Immer wieder schöpfen sie und mit Ihnen die Leser immer wieder neue Hoffnung, die jedoch meist enttäuscht wird.

Allerdings, der Roman ist nichts für schwache Nerven. Die Brutalität der Welt nach der Katastrophe wird detailreich in allen blutigen Einzelheiten beschrieben. Wobei Chronin dennoch darauf achtet, es nicht mit den Leichen, Morden und Vergewaltigungen all zu sehr zu übertreiben.

Cronins Schreibstil erinnert etwas an Stephen King. So verwundert es wenig, dass King das Werk in den höchsten Tönen lobt. Allerdings entwickelt sich die Geschichte deutlich schneller als bei King.

Dennoch geht die Erzählgeschwindigkeit nie zu Lasten der Genauigkeit, sodass es Chronin immer noch gelingt, die Protagonisten in allen Facetten ihrer Persönlichkeit zu beschreiben.

Fazit: Spannender Endzeit-Thriller der sich unbedingt lohnt.


Im Tunnel: Metro 2033-Universum-Roman
Im Tunnel: Metro 2033-Universum-Roman
Preis: EUR 11,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flache vorhersehbare Story, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der sechste Roman der Metro 2033 Reihe spielt wieder in Moskaus Metro. Zunächst beginnt der Roman vielversprechend: Tolik, ein junger Soldat der Anarchisten, wird auf eine Mission geschickt. Das verspricht eines der üblichen spannenden Reiseabendheuer durch die postatomare Moskauer Metro zu werden. Doch weit gefehlt.

Leider ist die Handlung des Romans so durchsichtig, dass bereits nach einem Kapitel klar ist, wie sich die Handlung entwickeln wird. Kapitel um Kapitel quält sich der Leser gemeinsam mit den Helden durch klaustrophobische Tunnel, bis dann endlich passiert, was man 3 Kapitel vorher schon vorausgesehen hat. Die Geschichte macht den Eindruck, als wäre die Handlung mal eben zusammengeschustert worden. Der Ausflug an die Oberfläche war weder von der Geschichte her notwendig, noch besonders ausgeschmückt und macht den Eindruck, in die Geschichte hinein geschrieben worden zu sein. Ein Metro Roman ohne Ausflug an die atomar verseuchte Oberfläche geht schließlich nicht.

Die ganze Story macht auf mich den Eindruck, unsauber erzählt zu sein. Bei der Vorbereitung zum Ausflug an die Oberfläche erklärt der erfahrene Stalker der Gruppe, man dürfe die Sterne des Kreml nicht anschauen. Die Reaktion der Gruppe: „Aha, ok, na gut. Nicht hinschauen.“ Kein Wort warum man das nicht solle. Stimmt, der Leser hat bestimmt die Metro-Romane vorher gelesen. Übrigens die einzige Stelle, in der die Kreml-Sterne vorkommen. Immerhin geht man ja Nachts an die Oberfläche.

Allerdings schafft es der Autor immerhin eine, der Situation gemäße bedrückende Stimmung hinzubekommen, die über das depressive: „Oh je, die Menschheit geht vor die Hunde“ Gejammer hinaus geht. Und es stapeln sich diesmal nicht all zu viele Leichen zwischen den Buchdeckeln. Es wird nicht gemordet, geplündert und gebrandschatzt, dass es eine Lust ist. Auch werden die Protagonisten nicht ständig geschlagen und gefoltert. Das ist ganz angenehm.

Fazit: Gute Beschreibung der Stimmung ohne all zu viele Massaker. Allerdings eine verheerend flache und damit gähnend langweilige Story.


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