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Rezensionen verfasst von
M. S.

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Eine Abhandlung über Gleichheit und Parteilichkeit (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Eine Abhandlung über Gleichheit und Parteilichkeit (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
von Thomas Nagel
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen grottige Übersetzung von Michael Gebauer, 9. September 2016
Es ist höchst bedauerlich, dass ausgerechnet Michael Gebauer die Texte von Nagel übersetzen musste. Die Übersetzung verstellt an zahlreichen Stellen das Verständnis der Gedanken Nagels. Lesen Sie lieber das Original.


Alles, was Sie über »Das Kapital im 21. Jahrhundert« von Thomas Piketty wissen müssen
Alles, was Sie über »Das Kapital im 21. Jahrhundert« von Thomas Piketty wissen müssen
von Ulrich Horstmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

57 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für das Verständnis Pikettys nicht hilfreiche, tendenziöse Gegendarstellung, 3. September 2014
Horstmann bietet leider weder eine hinreichend neutrale Zusammenfassung, noch eine eigenständige. Beides suggeriert aber der Titel. Stattdessen gibt Horstmann die Zusammenfassung eines anderen tendenziös wieder. Ein deutliches Anzeichen für unseriöses Arbeiten.

Wer Horstmann lesen möchte, sollte besser seine anderen Bücher lesen. Wer Pikettys Thesen und Argumente verstehen möchte, sollte dieses Buch nicht kaufen.


Cornelsen Literathek: Der Prozess: Empfohlen für die Oberstufe. Textausgabe. Text - Erläuterungen - Materialien
Cornelsen Literathek: Der Prozess: Empfohlen für die Oberstufe. Textausgabe. Text - Erläuterungen - Materialien
von Prof. Dr. Florian Radvan
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Textausgabe ok, Erläuterungen fehlerhaft und für Schüler kaum nutzbar, 2. Juni 2013
Der Text dieser Ausgabe des Prozesses ist ok. Leider sind die Sacherläuterungen aber offenbar sehr schlampig gearbeitet. Neben einigen noch verschmerzlichen Rechtschreibfehlern finden sich gravierende sachliche Fehler, die die Frage aufkommen lassen, ob der Autor der Aufgabe, in diesen wichtigen und schwierigen Text einzuführen und ihn zu kommentieren, überhaupt gewachsen ist. Zudem erscheinen die Einleitung und die Erläuterungen sprachlich und in den gegebenen Sachinformationen völlig an der Zielgruppe (Schüler!) vorbeigeschrieben. Keine Empfehlung für den Unterrichtseinsatz. Schade, Cornelsen-Verlag.


Die Vorsorgelüge: Wie Politik und private Rentenversicherung uns in die Altersarmut treiben
Die Vorsorgelüge: Wie Politik und private Rentenversicherung uns in die Altersarmut treiben
von Holger Balodis
  Broschiert
Preis: EUR 18,00

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch gegen das Schlechtmachen des Sozialstaates, 2. Oktober 2012
Der Volkswirt Holger Balodis legt mit diesem Buch eine kenntnisreiche und hochwertige Auseinandersetzung mit den Lügen auseinander, die den vom Grundgesetz zugesicherten Sozialstaat in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark beschädigt haben. Dies sind vor allem die Lüge, (1) die demografische Entwicklung führe unausweichlich zu einer Senkung des bisherigen Rentenniveaus, (2) bei gleichbleibenden Niveau würden die Beiträge in unzumutbare Höhen steigen und (3) die Lösung des demografischen Wandels sei die private Vorsorge. Nicht umsonst haben damals Personen der Finanzindustrie wie Carsten Maschmeyer von einer (für sie) sprudelnden Ölquelle gesprochen, als die private Vorsorge durch Kanzler- und Ministersegen eingeführt worden ist. Heute wissen wir: Gerade für Geringverdiener ist es oft ein Negativgeschäft.

Den Weg hierfür bereitet haben diverse Lobbytreter. Der bekannteste: Bernd Raffelhüschen, Professor für Ökonomie und zugleich im Aufsichtsrat einer bekannten deutschen Versicherung. Wie unabhängig seine Aussagen zum Rentensystem sind, kann man auch an seiner Tätigkeit für diverse Versicherungsunternehmen ablesen.

Der wichtigste Punkt um diese fatale Entwicklung aufzuhalten: Die sog. Förderung der privaten Vorsorge ist der Sargnagel für das gesetzliche Rentensystem, denn es alimentiert nicht die Arbeitnehmer, sondern die Finanzindustrie. Ein seit Bismarck sicheres und faires Verfahren ist das gesetzliche Umlageverfahren und es gibt mehrere Instrumente wie dieses Verfahren auch mit Herausforderungen umgehen kann.

Für Eilige: In dem Zeitungsartikel "WEDER SPD NOCH CDU HABEN EIN ZUKUNFTSFÄHIGES RENTENKONZEPT Auf dem Holzweg" fasst Balodis seine Thesen und seinen Gegenvorschlag für eine Rückkehr zu einem sicheren Umlageverfahren, so dass Menschen von ihrer Rente auch leben können.

Man sollte Menschen wie Holger Balodis das Bundesverdienstkreuz verleihen.


Oldenbourg Unterrichtsmaterial Literatur: Dantons Tod
Oldenbourg Unterrichtsmaterial Literatur: Dantons Tod
von Georg Büchner
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,50

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht praxistauglich, 9. Mai 2012
Von diesen Unterrichtsmaterialien rate ich ab. Erstens stören mich einige Fehler im fachlichen Hintergrund. Zweitens erwiesen sich in meinem konkreten Unterrichtseinsatz die Kopiervorlagen und nicht durchdachten Module als überhaupt nicht praxistauglich. Mir erscheint das am realen Unterrichtsgeschehen vorbeididaktisiert - man fragt sich, ob die Autoren das mal selbst ausprobiert haben. Da findet man kostenlos im Netz Besseres.


Schulden: Die ersten 5000 Jahre
Schulden: Die ersten 5000 Jahre
von David Graeber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,00

131 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die (moralische) Grundlage von Schulden: Ein notwendiges Buch, 7. Mai 2012
Die Bedeutung von David Graebers umfassender historischer Analyse der Geschichte der Geld- und Kreditwirtschaft ist kaum zu überschätzen.

Wie Graeber beschreibt, bestimmen Schulden unser Leben - seien es private oder öffentliche Schulden. Das Konzept der Schulden ist dabei unhinterfragt. Wie er am Beispiel einer persönlichen Begegnung mit einer sicher gedanklich sehr beweglichen Aktivistin zeigt, sind wir fast alle der Meinung: Schulden müssen zurückgezahlt werden. Dass dies in unserer Kreditwirtschaft für fast alle Beteiligten ein fataler Gedanke ist, arbeitet er anhand zahlreicher historischer Beispiele heraus. Die Kreditwirtschaft und "Schulden müssen zurückgezahlt werden" führte geradewegs immer wieder in soziale und wirtschaftliche Umbrüche größten Ausmaßes.

Graeber fasst das Schulden-Zurückzahlen-Müssen als eine Form der moralischen Verpflichtung auf. So wie wir andere Verpflichtungen eingehen so gehen wir bei einer Verschuldung auch hier eine Verpflichtung ein. Laut Graeber lautet nun die Frage, wieso die (moralische) Verpflichtung Schulden zurück zu zahlen anscheinend schwerer wiegt als andere moralische Verpflichtungen. Wieso halten wir das (über)vollständige Rückzahlen (im Fall Argentinien war die schließlich bezahlten Schulden dreimal höher als der Schuldbetrag) als die wohlmöglich schlimmeren Folgen (im Fall Argentiniens etwa die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung mit den entsprechenden Folgen für Wohlstand, Gesundheit, Kriminalität etc.)?

Diese Frage zu thematisieren und die Geschichte der Schulden zu analysieren ist angesichts der angeblichen "Staatsschuldenkrise" und des "Lebens über unsere Verhältnisse" eine drängende Frage - ein mutiges Buch und ein notwendiges Buch.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2014 9:19 PM CET


Selfmade: erfolg reich leben
Selfmade: erfolg reich leben
von Carsten Maschmeyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für ein objektives Bild lieber andere Quellen bemühen, 24. März 2012
Ein objektiveres Bild, wie Carsten Maschmeyer zu seinem Vermögen gekommen ist, zeigen diverse Reportagen, insbesondere die des NDR ("Der Drückerkönig und die Politik") (vgl. Youtube) oder auch der Wikipediaartikel. Gegen den Finanzberater AWD, den Maschmeyer gegründet und vor einiger Zeit verkauft hat, laufen derzeit Sammelklagen tausender Kunden des AWD, die behaupten, vom AWD systematisch getäuscht worden zu sein. Für die Perspektive der AWD-Berater ist folgender Titel interessant: http://www.amazon.de/Die-Abzocker-Finanzberater-packt-aus/dp/3453869222/ref=cm_cr_pr_product_top
Über die Machenschaften an der gesamten Branche, die die gesetzliche Rente schlecht redet, um selbst zu verdienen ist dieser Titel informativ: http://www.amazon.de/Die-Angstmacher-Wie-Versicherungswirtschaft-abzockt/dp/3431038441/ref=sr_1_12?s=books&ie=UTF8&qid=1332594025&sr=1-12.

Michael Hanefeld (FAZ) beschrieb das damalige Vorgehen von Maschmeyer gegen die genannte NDR-Reportage als "einen veritablen Angriff auf die Pressefreiheit und den Journalismus" und der deutsche Journalistenverband erklärte damals Anfang 2011, dass Maschmeyer mit seinen strafrechtlichen Nachstellungen gegenüber Journalisten Pressefreiheit und Demokratie bedrohe. Das Buch "Selfmade" soll offenbar ein positives Zerr-Bild Maschmeyers und seiner Aktivitäten rund um den AWD zeichnen. Ich rate von einem Kauf ab.


Die Ökonomie von Gut und Böse
Die Ökonomie von Gut und Böse
von Tomas Sedlacek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,00

23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider das Ausspielen verschiedener Wissenschaften, 27. Februar 2012
Die Stärke dieses Buches ist sein provokanter Ansatz, gerade weil es "geisteswissenschaftliche" Inhalte einbezieht.

Ich habe daher nicht ganz verstanden, was Lena Waider als Rezensentin eigentlich sagen will. Verstanden habe ich nur, sie verstehe Sedlacek nicht, sie vermutet, dass liege daran, dass sie Naturwissenschaftlerin sei und sie halte dies Buch ein für "die geisteswissenschaftlich unterwanderten Feuilltons" geschaffenes Werk. Es läuft also darauf hinaus, dass Lena Waider hier eine extreme Abneigung gegenüber den Geisteswissenschaften (=Nicht-Naturwissenschaften?) kundtut und dies zur Grundlage gegenüber ihrer Bewertung macht.

Persönlich missfällt mir dieser ausgrenzende Ansatz von der Rezension von Lena Waider gegenüber 'Geisteswissenschaftlichem'. (Die Ökonomie ist übrigens weder eine Geistes- noch eine Naturwissenschaft. Sie ist eine Sozialwissenschaft - man könnte sie auch Begriff den humanities zuordnen.) Diejenigen methodischen, wissenschaftlichen Ansätze sind zur Erklärung eines Phänomens zu Rate zu ziehen, die es gut, am besten erklären können. Tatsächlich erklärt der Ansatz von Sedlacek eine ganze Menge (dasselbe gilt von David Graeber, Debt http://www.amazon.de/Debt-The-First-000-Years/dp/1933633867/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1330509304&sr=8-1 deutsche Ausgabe: http://www.amazon.de/Schulden-Die-ersten-5000-Jahre/dp/3608947671/ref=pd_sim_eb_1). Der Ökonom Sedlacek sagt hierzu: Wir sollten auf diejenigen wissenschaftlichen Erklärungen hören, die schon vor der Krise vor ihr erklärend gewarnt haben: Das waren Soziologen, Ethnologen, Historiker, Philosophen. (Vgl. auch das Gespräch mit Sedlacek bei der Sendung "Sternstunde Philosophie" (Youtube)).

Daher ist es mehr als begrüßenswert, wenn der Ökonom Sedlacek derartige außerkönomische Theorieansätze verwendet, um die Krise zu erklären. Interessant ist, dass Sedlacek (wie auch Graeber) die ökonomisches Handeln selbst moralisiert. In seinen Augen ist jedes wirtschaftliche Handeln auch moralisch zu bewertendes Handeln. Naheliegend, dass das Personen nicht schmeckt, die wertfreies Wirtschaften propagieren, ohne dafür argumentativ eine belastbare anthropologische (wieder eine "Geisteswissenschaft") Grundlage geschaffen zu haben. (Schon Friedman hierzu: Der wesentliche menschliche Antrieb ist die Gier.)

Der homo oeconomicus wird schon lange als unzureichend Basis für jedes ökonomische Modell gesehen. Um den homo zu untersuchen, bedarf es aber auch der Geistes- und der Sozialwissenschaft (dabei will ich naturwissenschaftliche Modelle gar nicht ausklammern, da sich dies in meinen Augen nicht ausschließt). Um so unverständlicher, dass Ansätze wie die von Sedlacek oder auch Graeber tatsächlich entgegnet wird, sie könnten nichts erklären, weil sie (a) methodologisch nicht das gängige Modell vertreten (was 2007/8 grandios versagte) und (b) methodologisch sozial/geisteswissenschaftliche Ansätze

Das war jetzt viel Verteidigung, weil ich die Kritik an Sedlaceks methodologischer Ansatz nicht nachvollziehbar fand. Besonders irritiert mich, dass Lena Waider in ihrer Rezension dann vor allem die Evolutionäre Ökonomie propagiert. Diese hat mit dem Buch von Sedlacek gar nichts zu tun und erscheint mir deplazierte Werbung zu sein. Zweitens ist nun genau diese sehr junge Forschungsrichtung Evolutionäre Evolutionäre Ökonomie in sehr hohem Maße wissenschaftstheoretischen Kritikpunkten ausgesetzt. Denn anders als (die bezüglich der Entstehung der biologischen Arten weitgehend unbestrittene) Evolutionstheorie entwickeln sich diverse Evolutionsforschungsansätze mit dem Anschein der exact sciences zu spekulativen Forschungsfeldern. So kritisiert S. J. Gould an der vergleichsweise (seit den 1970ern) etablierten Evolutionären Psychologie, ihre "Annahmen über die evolutionäre Bildung kognitiver Mechanismen seien häufig nicht mehr als plausibel klingende Geschichten, die sich nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung bestätigen oder widerlegen ließen." (Vgl. Wikipedia zu Evolutionäre Psychologie) Die noch jüngere Evolutionsökonomie dürfte ähnlichen Angriffen ausgesetzt sein.

Wer also verschiedene methodischen Ansätze verknüpfendes, nicht engstirniges Denken schätzt, dem sei Sedlaceks Buch wärmstens empfohlen. Bei den anderen hoffe ich auf Besserung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 29, 2012 8:31 PM CET


Debt: The First 5,000 Years
Debt: The First 5,000 Years
von David Graeber
  Gebundene Ausgabe

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die (moralische) Grundlage von Schulden: Ein notwendiges Buch, 7. Januar 2012
Die Bedeutung von David Graebers umfassender historischer Analyse der Geschichte der Geld- und Kreditwirtschaft ist kaum zu überschätzen.

Wie Graeber beschreibt, bestimmen Schulden unser Leben - seien es private oder öffentliche Schulden. Das Konzept der Schulden ist dabei unhinterfragt. Wie er am Beispiel einer persönlichen Begegnung mit einer sicher gedanklich sehr beweglichen Aktivistin zeigt, sind wir fast alle der Meinung: Schulden müssen zurückgezahlt werden. Dass dies in unserer Kreditwirtschaft für fast alle Beteiligten ein fataler Gedanke ist, arbeitet er anhand zahlreicher historischer Beispiele heraus. Die Kreditwirtschaft und "Schulden müssen zurückgezahlt werden" führte geradewegs immer wieder in soziale und wirtschaftliche Umbrüche größten Ausmaßes.

Graeber fasst das Schulden-Zurückzahlen-Müssen als eine Form der moralischen Verpflichtung auf. So wie wir andere Verpflichtungen eingehen so gehen wir bei einer Verschuldung auch hier eine Verpflichtung ein. Laut Graeber lautet nun die Frage, wieso die (moralische) Verpflichtung Schulden zurück zu zahlen anscheinend schwerer wiegt als andere moralische Verpflichtungen. Wieso halten wir das (über)vollständige Rückzahlen (im Fall Argentinien war die schließlich bezahlten Schulden dreimal höher als der Schuldbetrag) als die wohlmöglich schlimmeren Folgen (im Fall Argentiniens etwa die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung mit den entsprechenden Folgen für Wohlstand, Gesundheit, Kriminalität etc.)?

Diese Frage zu thematisieren und die Geschichte der Schulden zu analysieren ist angesichts der angeblichen "Staatsschuldenkrise" und des "Lebens über unsere Verhältnisse" eine drängende Frage - ein mutiges Buch und ein notwendiges Buch. Hoffentlich wird die deutsche Übersetzung (erscheint Mai 2012) ordentlich.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2013 1:36 AM MEST


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