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Beiträge von Marc
Top-Rezensenten Rang: 61.509
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Rezensionen verfasst von
Marc (Ebersdorf, Germany)
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Neu! Einführungspreis! Hochwertige Zeckenzange Pinzette aus Edelstahl mit Mäppchen für Mensch und Tier Profiqualität von MedtekCo Germany Zeckenpinzette für einfache Zeckenentfernung
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Wird angeboten von vitaorganix Preise inkl. Mwst.
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Handhabung, etwas breite Spitze, 31. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hoffe, dass ich ein paar Worte schreiben darf, auch wenn ich nicht - wie anscheinend die meisten anderen Rezensenten - die Zange kostenlos erhalten habe.
Daher, man verzeihe mir das Spielchen, vorab der Hinweis: Ich habe dieses Produkt NICHT kostenlos erhalten. Der Umstand, dass ich dafür Geld bezahlt habe, beeinflusst meine Rezension jedoch in keiner Weise. Ich bin weder mit der Verpackung verheiratet noch stehe ich in inzestöser Verbindung zum Inhalt der Verpackung, meine Rezension ist daher also sowas von unabhängig, dass es fast peinlich ist.
--- Schwafel-Abreiß-Kannte---

Meine Hunde sammeln leidenschaftlich Zecken aller Größen, Farben und Füllstände. Ich habe daher schon einiges an Zeckenzangen, Zeckenschlingen, Zeckenhebeln und Zeckenzacken durchprobiert. Mit manchem komme ich gut zurecht, manches kommt mit mir nicht gut zurecht - in einem "Fachgeschäft" wurde mir kürzlich "die beste Zeckenzange" verkauft, mit der "sich problemlos alle, auch die ganz winzigen Biester" entfernen ließen. Die Zange stellte sich als völlig nutzlos für mich heraus (zu runde Spitze, liegt schlecht in der Hand).
STOP. Ich wollte DIESE Zange hier bewerten (hier bitte quietschend-klapperndes Bandrückspulgeräusch einspielen).

Die Lederhülle, in der die Zange geliefert wird, ist eins nettes Addon. Im Bedarfsfall soll es allerdings schnell gehen, daher verzichte ich auf den "Halfter" und habe die Zange neben dem anderen Werkzeug in der Westentasche.
Die Spitze ist *etwas* breit, allerdings bietet das den Vorteil, dass man (ich) nahezu blind nach der Zecke greifen kann und fast 100%ig richtig zu liegen kommt. Trotzdem: Bei meiner Malamütze streiten sich Fellhaare und Zangenspitze durchaus um Platz und Sichtbarkeit. Ein Drittel schmaler wäre optimal, vielleicht schleife ich das einfach mal zurecht.
Die Spannung der Zange (man drückt zum Öffnen, sodass man die geschlossene Zange bequem drehen und ziehen kann) ist optimal: Relativ stramm, aber nicht so stark, dass die Zecke verletzt würde (nicht, dass man das mit dem Verletzen nicht später noch nachholen könnte, aber eines nach dem anderen!). Anders als manche "Profizangen", die ich schon hatte, lässt diese sich LEICHT öffnen, weil sie ausreichend lang und der Hebel damit ausreichend groß ist.
Die leicht gewinkelte Spitze lässt etwas mehr Blick auf das Ziel der Operation zu als eine normale Pinzette (die man natürlich sonst auch nutzen kann).
Die Spitze ist angeschliffen (nicht rund, wie bei bereits erwähnten "besten Zeckenzangen von Welt"), aber nicht messerscharf.

Kurzum: Die Zange ist höchstens einen Tick zu groß, liegt aber in meinen Bratwurstfingern angenehm, lässt sich bequem drehen ohne nachzugreifen und funktioniert. Ich bin damit gut viermal so schnell wie mit einer Zeckenschlinge und doppelt so schnell wie mit meinem bisherigen Favoriten, dem billigsten Plastikknödel Marke Chinamann-um-die-Ecke.

So, und wo kriege ich jetzt für diese Lobhudelei ein Ei?


1x Label kompat. zu Brother DK11208 38 x 90 mm 400 Label
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Wird angeboten von Trading EU
Preis: EUR 7,22

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert problemlos, Klebekraft ... nunja., 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit sanfter Gewalt lässt sich ein Original-Rollenträger (den man sonst ja mit absurd hohen Kosten mitbezahlen muss) in einen wiederverwendbaren Träger verwandeln (nur keine Angst vor Plastikbruch, wat mut, dat mut!). Hat man das hinter sich, sind die Rollen eine deutlich preiswertere Alternative zu Originalen.
Ganz klar: Die Klebekraft ist nicht mit Original-Brother-Etiketten vergleichbar. Die Etiketten lösen sich teilweise schon von allein vom Trägerpapier, wenn man eine zu lange "Schlange" bedruckt und das Papier sich "falsch" zusammenrollt. Auf Rechnungstaschen kleben sie ausreichend gut, auf Papier (ohne Beschichtung) problemlos.


Lighting EVER® Flexibler LED Streifen, Warmweiß, 300 Einheiten 3528 LEDs, 5M je Packung, LED Lichtschlauch, DIY-Beleuchtung, Nicht Wasserdicht
Lighting EVER® Flexibler LED Streifen, Warmweiß, 300 Einheiten 3528 LEDs, 5M je Packung, LED Lichtschlauch, DIY-Beleuchtung, Nicht Wasserdicht

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preis/Leistung ok - ohne Netzteil (Produktfoto ist also falsch/"irreführend") - nicht besonders hell - sehr gelbe Farbe, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider - oder zum Glück? - gibt der Anbieter keine Informationen zu Leistungsaufnahme und/oder Lichtstärke. Ich habe daher aufgrund der Angabe "3528" mit ungefähr 7lm/LED gerechnet, was theoretisch 2100 Lumen ergäbe. Dieser Wert wird nicht erreicht (es ist etwas schwierig, mit einem Luxmeter eine Lichterkette zu messen, daher ist mein Messwert nur als Näherungswert zu verstehen: Insgesamt dürften um die 500 Lumen aus den 5m kommen).
Die Leistungsaufnahme liegt bei knapp über 12 Watt(!), minimal über 1A bei 12V (zwischen Netzteil und LED-Kette gemessen). Das ergibt knapp 42lm/Watt, ein ALDI-ähnlicher Wert, der zumindest hoffen lässt, dass die LEDs etwas länger halten als die übliche China-Ware ("halten" im Sinne von "Lichtleistung länger als 6 Monate bringen", was ja bei 75% der LED-Beleuchtung nicht gerade gegeben ist). Und: Die LEDs werden nur minimal warm ("handwarm", nicht gemessen, aber geschätzt um die 38 Grad).
Ich verwende ein ausgedientes PC-Netzteil, das für diese Kette primär etwas unter 20 Watt aufnimmt und damit - trotz Asbach-Uralt - sogar besser abschneidet als viele "Mininetzteile" (das letzte Steckernetzteil, das ich ausgemessen habe, brachte gerade mal 35% Wirkungsgrad - wow!).

Soviel zu den relativ objektiven Werten.

Subjektiv: Ich benutze die LED-Kette auf der Rückseite von Dachbalken im Wohnzimmer, sie beleuchtet die weiße Tapete aus ca. 20cm Entfernung. Das ergibt eine ausreichend gleichmäßige Flächenbeleuchtung; bei direkter Beleuchtung sind die einzelnen LEDs definitiv zu isoliert (weil zu "dimm" und dafür zu weit auseinander). Mir persönlich ist die Lichtfarbe zu gelb (ich verwende für Job-Zwecke 4000-6000 Kelvin Lichtquellen, bin daher an "weißes" statt an "gelbrotes" Licht gewöhnt). Meiner Frau ist es "fast zu kalt, geht aber noch" :-) (ja, sie steht auf Kerzenlicht, also "Beleuchtung ohne Licht" sozusagen). Man KÖNNTE also sagen: "Perfekt" (weil alle nicht so ganz zufrieden sind, aber keiner unglücklich). Hmmm ...
Der Vorteil der "Kette" liegt - wenn eine entsprechende Installation möglich ist - klar darin, dass man die "Punktlichtquellen-Charakteristik" der LEDs umgeht. Die Kette ersetzt bei mir einen 50W-Halogen-Strahler, der zwar DEFINITIV heller war, dafür aber zu fokussiert.


Denon AH-W150BK bluetooth In-Ear Sport-Kopfhörer schwarz
Denon AH-W150BK bluetooth In-Ear Sport-Kopfhörer schwarz
Preis: EUR 82,99

107 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachdem ich kapiert habe, wie sie zu tragen sind, funktionieren sie nicht mehr, 24. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon viele "In Ear" Buds ausprobiert und lernen dürfen, dass meine Ohren nicht ausreichend kompatibel zu den Befestigungsstandards internationaler Trommelfellpenetrationsunternehmen sind. Leider stört mich das Kabelgebammsel verkabelter Ohrstöpsel - besonders dann, wenn ich mich unterm Pferdezaun durchbücken muss, das Kabel irgendwo hängen bleibt und ich, wenn ich's denn merke, eine Entscheidung fällen muss zwischen "Handy aus der Tasche rupfen lassen" und "Ohrhörer rausreißen lassen". In der Regel entscheidet der Zaun sich dann für beides.
Also habe ich mich aufs Ausprobieren kabelloser Zaumzeug... äh ... Ohrhörer verlegt. Kabellos? Ha! Das Kabel läuft lediglich hinterm Kopf lang (Kapuze tragen hilft gegen feindselige Äste, die einem von hinten ... den Rest bitte selbst denken! Und, ja, verdammt, ich bin eben auch mal in unwegsamem Gelände unterwegs - sonst bräuchte ich ja kaum Ohrstöpsel, oder?). Bequem ist 'was anderes. Aber wer leiden will, muss eben schön sein.

Problempunkt 1 ALLER von mir getesteten Bluetooth-Stöpsel: Schlechter Sitz auf dem Lauscher. Das gilt zum Glück für dieses Denon-Teil nur bedingt. Die gigantomanischen Hinter-dem-Ohr-Versteck-Kästen tragen zwar auf, aber Prinz-Charles-Ohren haben schließlich auch 'was. Da die Denon mit verschieden großen Stöpseln kommen, habe ich immerhin (nach ein, zwei Tagen Eingewöhnung) eine Anzieh-Technik entwickelt, die die Hörer auf meinen Hörern haben halten lassen. Ich habe mich an die von den Gebrüder Blattschuss verfasste Anleitung gehalten ("Noch'n Toast, noch'n Ei" - dritte Strophe, wenn ich mich recht entsinne - die Sache mit dem Medizinball).

Problempunkt 2 ALLER von mir getesteten Bluetooth-Stöpsel: Schlechter Klang. Hier sind die Denon keine Ausnahme, das ist kein Sound, das ist akkustische Umweltverschmutzung. Fast keine Höhen (mein Gehör ist noch in Ordnung, danke), dafür schwammige, matschige, völlig unausgewogene "Bässe" (nein, nichts echtes unterhalb 80Hz, mehr "Psycho-Akkustik" Gewabbel), Mitten uneinheitlich. Keine Chance für klaren, definierten Sound. Ok - im Wald hören Dich eh' nur die Wombles schreien (was andere Menschen "Mitsingen" nennen). Zusammen mit dem Unterwassereffekt der gefühlt luftdicht abschließenden Stöpsel ergibt sich das Klangbild einer chinesischen Dissidentenfolter 72 Stunden nach dem Geständnis.

Problempunkt 3 des von mir getesteten Denon Stöpsels, ganz im Gegensatz zu ALLEN anderen: Die Verbindungsqualität. Von "Qualität" kann man bei Denon nicht reden, eine stabile Verbindung scheint nur möglich, wenn das Handy selbst die Ohrhörer trägt. Sollte man auf die irrsinnige Idee kommen, die Ohrstöpsel weiter als ca. 20-30cm von der "Musikquelle" entfernen zu wollen, reagiert der In-Ohr-Klang mit Brechen. Das meine ich sowohl im übertragenen wie im wörtlichen Sinn: Ständige 0,25-0,5 Sekunden lange Störungen (UnterBRECHungen), vorzugsweise dann, wenn man einen Arm (beim Wandern) nach vorne bewegt. Oder nach hinten. Oder auch dann, wenn man den Arm nicht bewegt, sondern den großen Zeh des linken Fußes. Vom Wanderer hinter Dir.
Sollte die Verbindung gerade mal stabil sein (doch, das geht: Man muss einfach nur ganz still stehenbleiben, nicht atmen und sich auf das Nirwana vorbereiten. Also NICHT denken. Und NICHT mitsingen. Echt nicht!), freut man sich über die musikhaltigen Stellen in der Musik, denn die nicht musikhaltigen Stellen in der Musik (aka "Pausen") sind doof. Da rauscht's bzw. knistert es. Ich habe als Achtjähriger auch mal ein Radio gebaut, dessen Stromversorgung aus einem Apfel bestand. Das hat auch so geklungen.

Problempunkt 4 ALLER von mir getesteten Bluetooth-Stöpsel: Haltbarkeit. Ich bin nicht dazu gekommen, die Haltbarkeit des Denon unter Wind-und-Wetter-Einsatzbedingungen zu testen (also die Kapuze abzusetzen). Denn vorher (nach ca. drei Tagen Einsatz) hat mich, nein, sorry, den Ohrhörer der berühmte Denon-Sudden-Death ereilt. Das Problem ist Denon bekannt, auf Amazon.com findet man zahlreiche Berichte dazu (das Gerät lässt sich nicht einschalten, nicht aufladen und dummerweise nicht einmal aufessen), Denon bietet dort ganz unproblematisch einen Austausch gegen ein neues Gerät an (wie oft das geht, ist unklar, es scheint sich ja um einen beabsichtigten Serienfehler zu handeln). Denon in Deutschland hat mir telefonisch nur mitgeteilt, dass weder der Akku austauschbar sei (was natürlich falsch ist, die Frage ist nur, ob man Lust hat, die Fummelei auf sich zu nehmen - ich meine, he, hallo, sogar bei Eierföns kann man den Akku wechseln, egal, wie die Birnenverkäufer sich bemühen, das zu vermeiden) noch irgend'was funktio... zu reparieren sei. Ich solle mein Set an den Händler einsenden, der sich um alles Weitere kümmere (was noch zu beweisen ist). Das allein ist bei dem Preis für ein bisschen Plastik und seltene Erden schon mehr als dreist, aber dass ein anscheinend als Serienfehler bekanntes Problem einfach hingenommen wird, statt dass das Produkt vom Hersteller zurückgerufen bzw. generell in Ordnung gebracht wird, erinnert mich an ... äh ... wie hieß der Hersteller vom iOS6 doch gleich?

Fazit: Es ist Quatsch anzunehmen, dass der PREIS in irgendeiner Relation zur QUALITÄT eines Produkts steht. Es ist außerdem Quatsch anzunehmen, dass die Attraktivität des Mädchens, das in der Werbung das Produkt anpreist, in irgendeiner Relation zur Qualität des Produkts steht. Es ist außerdem Quatsch anzunehmen, dass der aufgedruckte Herstellername in irgendeiner Relation zur Qualität des Produkts steht.
Es ist außerdem Quatsch anzunehmen, dass ich nach dieser Erfahrung mein geliebtes Vorurteil weiter hätscheln werde, dass Denon "gute" Produkte zu akzeptablen Preisen herstellt, einen guten Kundenservice bietet und also insgesamt eine Ausnahme in der Welt der Konsumgutverbrauchs-Und-Schmeißweg-Gesellschaft darstellt.

Müll-nach-drei-Tagen kenne ich sonst nur aus dem Baumarkt, Abteilung "Profiwerkzeug, heute 90% reduziert".
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2015 4:30 AM CET


CM3 WiFi Repeater Access Point 300/150/54 Mbit (WLAN Wireless Verstärker und LAN Anschluss)
CM3 WiFi Repeater Access Point 300/150/54 Mbit (WLAN Wireless Verstärker und LAN Anschluss)

1.0 von 5 Sternen Leider "China-Schrott" mit ungenügender Funktion, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Repeater kostet den Endkunden bei den einschlägigen chinesischen "Suppliern" (z.B. Alibaba Marktplatz) ca. 15,-€ inklusive Versand (plus Steuer natürlich). Ich habe hier bei Amazon GERNE mehr als das Doppelte bezahlt, weil ich a) Support bei Bedarf haben wollte, b) eine schnelle Lieferung wünschte und c) inländische Händler unterstützen möchte, wenn mir das keine Nachteile bereitet.

Leider funktioniert der Repeater nicht wirklich:
- die Verbindungen zu den verbundenen WLAN-Geräten werden kontinuierlich unterbrochen und wieder aufgebaut, "Streaming" ist nicht möglich (das schließt das Kopieren einer 2MB großen Datei ein - klappt schlicht nicht)
- die Verbindungsgeschwindigkeit sowohl zum AP ("Root"-Gerät) als auch zu den verbundenen WLAN-Geräten wird ständig reguliert (schneller/langsamer), AUCH DANN, wenn man in den Einstellungen eine feste Geschwindigkeit vorgibt
- einige (kleinere) Bugs im Betriebssystem nerven, können zwar umgangen werden, sind aber kein Zeichen von "Qualität"
- nach ca. 20 Stunden sind alle Verbindungen tot, das Gerät muss aus der Steckdose gezogen werden und abkühlen, danach sind neue Verbindungen möglich
- lässt man das Gerät nicht ausreichend abkühlen (es wird nicht "heiß", aber doch leicht handwarm), sind zwar nach dem neuen Einstecken sofort Verbindungen möglich, diese brechen aber binnen weniger Minuten wieder zusammen bis zum völligen Stillschweigen

Natürlich wäre es einfach, das Gerät aufzuschrauben, die (oft bei Chinaware schlecht durchgeführten) Lötarbeiten zu korrigieren, die WLAN-Antenne, wenn nötig, richtig auszurichten und eventuell etwas gegen die HF-Streuung der Platine zu schützen, eben die ganz normalen Ausbesserungsarbeiten, die man auch bei anderen "deutschen Herstellern" in wenigen Minuten durchgeführt hat (ich könnte hier große Namen nennen, aber wozu? Wer sich für das Thema interessiert, weiß, was gemeint ist).
Aber warum? Für den (im Verhältnis zum EK HOHEN) Preis sehe ich das nicht ein.

Leider war es mir nicht möglich, den Amazon-Händler zu kontaktieren. Ein Versuch über die Amazon-Funktion "Verkäufer kontaktieren" führte dazu, dass mir ein AMAZON-Mitarbeiter(!) eine Antwortmail schrieb, die lediglich die Rücknahme des Geräts anbot. Auf meine Bitte, meine Mail an den Verkäufer weiterzuleiten (ich hatte ausdrücklich "Verkäufer kontaktieren" gewählt, NICHT "Amazon kontaktieren"), erfolgte keine Reaktion mehr. Die EMail-Adresse des Verkäufers wurde von Amazon in der (per Mail zugestellten) Rechnung zensiert. Eine Mail an die "gegoogelte" Mailadresse des Verkäufers wurde als "unzustellbar" gebounced. Auf seiner Homepage bietet der Verkäufer nur eine teure Mehrdienstrufnummer an.
Das heißt nicht, dass der Support des Verkäufers schlecht wäre - es heißt nur, dass ich den Support, für den ich einen erheblichen Mehrpreis zu zahlen bereit war, nicht in Anspruch nehmen konnte. Damit war die Entscheidung, statt beim Hersteller (in China) zu kaufen, den Handel hierzulande zu unterstützen, leider falsch.


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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaufwarnung - anders kann man kaum reagieren, 18. März 2008
Positiv sind - wie oft bei Philips: Bedienung, Gewicht, Bild (abgesehen von den Kritikpunkten unten), "Design", Anschlüsse, Verarbeitung.
Wer einfach nur gemütlich Fernsehen will und keine hohen Ansprüche an Auflösung oder gar Farbtreue stellt bekommt dank des wirklich sauber aufbereiteten Bildes ein anständiges Gerät zum (in meinen Augen) akzeptablen Preis.

Negativ sind - fangen wir bei den Nebensächlichkeiten an:
Der Ton. Das ist kein Ton, das ist akkustische Umweltverschmutzung. Ich verstehe nicht, dass man heute in großen Fernsehern überhaupt noch Lautsprecher einbaut - wer etwas kompensieren muss und sich einen unnötig großen Fernseher kauft (wie ich) hat auch entsprechend "Bums" im Audioverstärker. Wer aber dann doch mal aus Versehen den Ton vom Philips einschaltet staunt ... darüber, dass ein gutes Bild mit einem wirklich schlechten Ton einhergehen kann.
Die Auflösung. Fakt ist: Das Panel kann 1080 Zeilen darstellen, daher ist die Werbung nicht ganz gelogen. Dass aber sogar Amazon unkritisch die (falsche) Behauptung wiedergibt, dieser Fernseher können "full HD" darstellen, finde ich peinlich: Er kann es nicht, Punkt. Der Bildprozessor ist zu schwach für 1080p, er kann nur 1080i.
Man könnte sagen: Macht nichts, den Unterschied sieht keiner. Und man würde, sagte man das, sich irren: Wer z.B. einen PC als TV-Quelle verwendet sieht sehr schnell das bekannte Problem von interlaced Auflösungen: Flimmern (sogar auf einem TFT, jawohl) und miese Farbübergänge (von Schwarz auf Weiß in nur zwei Punkten geht halt nicht). Ja, es stimmt: Die gute Bildqualität des Philips wiegt zu einem großen Teil den Auflösungsmurks auf, dennoch ist die Werbung irreführend (an der Grenze zur Lüge): 1080"p" kann dieses Gerät so nicht darstellen.

Das Schlimmste - und ausschlaggebend für meine 1-Stern-Bewertung - ist "Kontrast-Plus" (dynamischer Kontrast). Der absurd hohe Kontrastwert sollte stutzig machen, aber da steht ja auch "dynamisch" ... was heißt das in der Praxis? Dunkle Bilder führen dazu, dass die Gesamthelligkeit des Bildes heruntergefahren wird. So erreicht man im Idealfall ein "echtes" Schwarz. Sobald Teile des Bildes heller werden (im SF-Film taucht ein Planet am Bildrand auf) wird das gesamte Bild heller gezogen. Aus Schwarz wird Grau und schnell "Dunkel-Weiß". Ist der Bildinhalt überwiegend hell zieht "Kontrast-Plus" alle Register auf und erreicht "echtes Weiß" im Sinne von "Bring mich ins Licht".
Nun gibt es kaum Filme, in denen der Übergang von hell zu dunkel langsam, gemächlich und bildschirmfüllend verläuft. Normalerweise hat man irgendwo auf einem dunklen Bild "etwas Helles" (schwups wird das Bild aufgehellt und es gibt kein Dunkel mehr sondern nur noch graue Suppe) oder andersherum.
Da sich Kontrast-Plus NICHT ABSCHALTEN LÄSST ist die Gesamthelligkeit unaufhörlich am Pumpen. Katastrophal wirkt sich das auf die Dastellung eines Computer-Desktops aus: Schon das Öffnen eines Fensters lässt das ganze Bild "wabern" (die Helligkeit schwankt massiv). Sogar an ein notdürftiges Kalibrieren (um vernünftige Farben darstellen zu können) ist nicht zu denken. "Kontrast-Plus" stört den Fernsehgenuss massiv (in der Tagesschau fällt's nicht auf, man schaue aber mal moderne Fantasy/SF Serien aus den USA - das verursacht Kopfschmerzen und nicht wegen des Inhalts!). Das Helligkeitspumpen lässt sich nicht abschalten und ist damit für mich ein absolutes KO-Kriterium.

Der Auflösungs-Schmus ist äußerst ärgerlich, weil hier Philips (und leider auch viele Verkäufer, die dreist ihre Kunden über "full hd" belügen) bewusst irreführt, in der Praxis aktueller 720p-Filmmaterialien spielt das noch keine Rolle, wer aber einen Computer oder entsprechendes Ausgangsmaterial (echtes HD) einspeist, wundert sich schon wieder.
Um das Bild des eingebauten DVB-T-Receivers darzustellen ist dieser Fernseher natürlich Overkill (allerdings ist die Darstellung des Philips verglichen mit anderen Fernsehern auch der gleichen Preisklasse subjektiv drastisch besser).
Relativ zuverlässig funktioniert die 16:9 / 4:3 Umschaltung. Leider hilft selbst die bei manchen (deutschen) Fernsehsendern nicht, falsch kodierte Sendungen (16:9 in "doppelter Letterbox") "richtig" darzustellen. Zum Glück bringen diese Sender ohnehin nichts Sehenswertes.
Ärgerlich ist, dass die Einstellungen für die verschiedenen Eingänge nicht (vollständig) gespeichert werden, z.B. die HDMI-Eingänge sich nicht das Setting für "1080 native" merken (oder manuell geänderte 16:9 Einstellungen). Damit muss man jedes Mal beim Umschalten (zu) umständlich die optimierte Darstellung manuell nachvollziehen.

Insgesamt spiegelt dieses Gerät den aktuellen "HD"-Stand: Unausgereift, blenderisch und dabei unter der Oberfläche doch eine Bereicherung. Denn wer einmal (gutes) HD-Material gesehen hat mag zum alten DVD-Standard nicht mehr zurück. Und DAS sieht man auch auf diesem Gerät.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2008 1:23 AM MEST


Findet Nemo (Special Collection) [2 DVDs]
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13 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Nur" akzeptabel - wie die meisten letzten Disney-Filme, 30. November 2003
Findet Nemo war in den USA vor allem deshalb erfolgreich, weil die Syncron-Stimmen gerade sehr bekannt waren und die Zuschauer sie mit ihren "sonstigen Rollen" identifizierten. In der deutschen Version kommt dieser Effekt nicht an, weil sowohl Anke Engelke hauptsächlich nur in ihrer Comedy-Show auftritt (die beileibe nicht jedem gefällt oder Spaß macht) als auch Christian Tramitz vor allem Bully-Fans bekannt ist und beide zusammen kein "typisches Team" abgeben. Und außer einigen netten Ideen für "Nebenrollen" (Jean Pütz, der Wissenschaftler, nimmt sich selbst auf die Schippe) sind einige Stimmen auch einfach "krasse Fehlbesetzungen". Man hat versucht, mit Gewalt "Komik" durch bekannte Stimmen einzubauen, die das schlicht nicht tragen. Dazu kommen aufgesetzte "Fishing-for-compliments" wie der Hai-Spruch, "die Taucher glauben, sie dürften alles - müssen Amerikaner sein". Das ist weder witzig noch passt es in den Film (der bei Australien spielt).
Die Story ist disney-typisch, nach spätestens 10 Minuten ist der Verlauf klar, das Ende vorhersehbar und sogar einzelne Gags "planbar" für den "geübten Zuschauer" (wie meine 11-jährige Tochter). Die Animationen sind gut, viele Effekte sogar gelungen. Die Menschen sehen immer noch aus wie in Toy-Story: Als entstammten sie dem Computer (was sie auch tun). Sie sind weder überzeichnet noch realistisch - sondern unausgegoren. Zum Glück spielen sie keine echte Rolle.
Der Film hat etliche Längen - bei der kurzen Laufzeit schon erstaunlich. Es gibt viele Szenen, die man getrost auf die Hälfte ihres Verlaufs kürzen könnte, selbst der Running Gag, daß Dori (Engelke) ein schlecht funktionierendes Kurzzeitgedächtnis ihr eigen nennt, wird nur zu den vorhersehbaren "Instant-Gags" genutzt und dabei oft nicht konsequent eingehalten (mal erinnert sie sich z.B. daran, daß sie die Wal-Sprache beherrscht, mal nicht - was hat sie nun: Ein deffektes Kurz- oder ein deffektes Langzeitgedächtnis - oder nur ein schwaches Script?).
Es gibt einige gelungene Szenen, die älteren Zuschauern ein Grinsen oder kurzes Glucksen abringen, für diese lohnt auch der Kauf der DVD. Ein "Meilenstein" wie Stitch (der völlig untypisch für Disney war), Shrek (den sich Disney nicht getraut hätte) oder Shihiru (den sich die Script-Schreiber bei Disney mal genauer auf Vielschichtigkeit und Ernstnehmen auch junger Zuschauer ansehen sollten) ist "Nemo" nicht. Daß er momentan der erfolgreichste Animationsfilm ist, spricht für sich: Die Kriterien ändern sich.


The Legend of Zelda - The Wind Waker
The Legend of Zelda - The Wind Waker

43 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter Zelda-Spaß - trotz unangenehmer Grafik, 26. Februar 2003
Ich habe Zelda "Windwaker" auf einer Pressevorführung spielen können und möchte hier meinen Eindruck NICHT aufgrund von unvollständigen Demos oder Screenshots abgeben.
Cellshading ist - eine recht weit verbreitete Technik, 2d-Charaktere in 3d-Umgebungen darzustellen. Man sieht bei Zelda "Windwaker" davon nicht wirklich viel, der Gesamteindruck ist wie bei "Majoras Mask" bzw. dem zu Recht berühmten "Ocarina of Time". Und dies genau ist der Grund, warum ein Kauf von Windwaker lohnt, wenn man das typische Zelda-Spielgefühl mag: Man findet sich sofort ohne Eingewöhnung zurecht, die Charaktere wirken gleich vertraut.
Statt mit einem Pony durch die (große) Welt zu galoppieren hat Link jetzt ein Boot zur Verfügung, das er mit dem Windwaker beschleunigen und steuern kann. Er soll seine entführte Schwester finden und nach Hause bringen und muss dazu etliche Inseln bereisen und die üblichen Rätsel lösen.
Die Steuerung ist wie immer intuitiv, schnell zu erlernen und zweckmäßig.
Der Sound ist - wie immer - Geschmackssache: Die ersten Stunden nimmt man die Musik als stimmungsvoll, szenisch passend und "zelda-mäßig" an, irgendwann nervt sie aber in ihren ewigen Wiederholungen. Geschmackssache eben. Der Cube bietet zum Glück mehr Möglichkeiten als das N64, so daß man den Ton nicht ganz abdrehen muss.
Die Grafik ist mehr als gewöhnungsbedürftig: Der viel beschworene Detailreichtum von Links Mimik ist einfach nicht niedlich sondern nur "neu". Link ist kein "knuffiger Waldwichtel" mehr sondern ein erwachsener wirkender Anime-Charakter. Die Augen sind mir persönlich unsympathisch, sie sind groß und eckig, nicht lebendig sondern "glubschig", sie glotzen oft unmotiviert in der Gegend herum - tatsächlich leidet die Animation darunter sogar, denn wo der "klassische Link" mal den Kopf gedreht hat, leidet der neue Link im Windwaker unter Nackenstarre: Er nutzt fast nur noch seine Augen um sich umzusehen, was unrealistisch wirkt.
Auch die NPCs (Non-Player-Charaktere) sind nur begrenzt "schön" animiert: Wie zuvor wackeln sie grundlos mit dem ganzen Körper, während trockene Texte als "Dialoge" über den Bildschirm tröpfeln. Man hat sich an diese Form der Erzählung zwar gewöhnt, "zeitgemäß" mutet es aber nicht an. Die kurzen Sequenzen, die den NPCs innerhalb eines Dialoges als Bewegungsabläufe zur Verfügung stehen, kann man manchmal als (ungewollt) witzig, oft aber als "lieber-nicht-hingucken" betrachten.
Die Landschaften sind zwar groß und bunt - aber immer noch eckig. Wo Vorreiter der 3d-Spiele wie ID Soft viel Energie in "scheinbare Rundungen" gesteckt haben, bleibt Zelda auch im Windwaker wie aus Lego-Steinen gebaut. Übergänge zwischen Landschaftselementen (Berg/Bogen) sind harte, spitzwinkelige Kanten, Texturen fließen nicht immer ineinander. Licht und Schatten haben Effektmöglichkeiten, sind aber nicht "physikalisch korrekt".
So sehr Nintendo also versucht, ein erwachseneres Publikum zu erreichen: Man sollte sich zumindest bei der Konkurrenz nach moderner Darstellungstechnik umsehen.
Ich gebe "Windwaker" dennoch die vollen fünf Sterne, weil es ein "echtes Zelda" mit allem ist, was zu Zelda dazugehört - und weil es trotz der (mir!) unangenehmen Animation den Spieler sofort in den Bann schlägt - wenn er Zelda mag.


Fires at Midnight
Fires at Midnight
Wird angeboten von jazzfred1975
Preis: EUR 14,92

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 23. November 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fires at Midnight (Audio CD)
Natürlich lautet der Titel meiner Rezension:
Ein schönes, kaufenswertes Album - restlos verhunzt!
Vorab: Der Inhalt des Albums ist deutlich besser als "Under a Violet Moon", weil Blackmore und Co ihren eigenen Stil nun gefunden zu haben scheinen und selbstsicher alte und neue Kompositionen spielen. Wie immer sind einzelne Tracks dabei, die lediglich als "Füllmaterial" zu bezeichnen sind, sie sind so überflüssig Retorten-Bands. Wer den Stil und die Technik von "Blackmore's Night" mag, kann getrost zugreifen, ruhige und rockige Titel sind in hörenswerter Qualität vorhanden.
Was dieses Album zu einer Qual macht ist die miserable Tonqualität. Alle lauteren Titel sind geclipt (übersteuert), bei der Produktion müssen Limiter und Compressor am Anschlag gezittert haben. Die Dynamik (welche Dynamik?) besteht aus einer Tafel Ritter-Schokolade: Quadratisch, praktisch, gut (zum Laut-Hören). Leise Stellen sucht man vergebens, Titel mit großem Dynamik-Umfang sind schlichtweg unakzeptabel gemischt. Die erheblichen Nachteile digitaler Tonträger machen sich bemerkbar: Bei breiter Dynamik ist bei 16 Bit nicht genug Headroom für "alles" vorhanden.
Aus technischer Sicht und vor allem dann, wenn man diese CD "intensiv hören" will, kann ich leider nur von einem Kauf abraten. Die guten Tracks (Written in the stars, Fires at Midnight, Dylans "The Times, they are a changing" und weitere) gleichen zwar die Probleme aus, wie wunderbar könnte dieses Album aber sein, wenn es von Leuten mit Verständnis für Musikproduktion hergestellt worden wäre!


Past Times With Good Company
Past Times With Good Company
Wird angeboten von Media-Seller
Preis: EUR 18,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 23. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Past Times With Good Company (Audio CD)
Die Überschrift sollte natürlich lauten: Wiedergutmachung für "Fires at Midnight" ...
Nachdem ich das fantastische Konzert in Hamburg erlebt habe - und von der schlechtesten Akkustik, die ich je hören musste, fast umgebracht worden bin, habe ich mich über diese gelungenen, sauber abgemischten Aufnahmen sehr gefreut. Die Routine, Sicherheit und der Spaß am hundertsten Spiel der Titel machen das Album fast überall hörenswert, ob im Auto, Wohnzimmer oder am Schreibtisch.
Wie andere Kritiker schon bemerkten, sind doch etliche "Verspieler" zu hören, nicht nur von den Background-Musikern. Aber der Fan nimmt es als Beweis für die Echtheit der Aufnahmen - und lebt nicht gerade Blackmores Spiel von den Unsauberkeiten, der selbstsicheren Korrektur davongelaufener Arpeggien? Es ist nicht ein Patzer dabei, der das Hörerlebnis verdirbt, während ich durchaus schon "Klassik-Aufnahmen" gehört habe, bei denen falsche Töne oder zu laute Instrumentengruppen wirklich störten.
Die Titel auf diesem Album zeigen, daß Blackmore und Co ihren Stil nun gefunden haben, während "Under a Violet Moon" noch ein Herumtasten war und "Fires At Midnight" einige schöne Titel in schlechter Produktion bat, ist die Liveaufnahme wirklich ein Beleg dafür, daß traditionelle Musik absolut "up to date" sein kann und "Rockmusiker" nicht auf langweiliges Hardrock-Geschrammel reduziert bleiben müssen.
Kurzum: Das Album ist für Fans eine Bereicherung (vor allem als Ersatz für die miserable Tonqualität von "Fires at Midnight"), für Live-Liebhaber ein Muss und für Kritiker, die noch immer nichts davon halten, daß ein Musiker sein Metier ändern kann, eine Pflichtveranstaltung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 6, 2010 11:45 AM MEST


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