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Beiträge von Sonic
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Rezensionen verfasst von
Sonic "soenke_hh"

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Joyetech eGo ONE XL Komplettset Akkuträger 2200 mAh mit Sub-Ohm Verdampfer
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Wird angeboten von TopUp
Preis: EUR 47,74

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr schöne Optik, aber..., 2. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wo soll man nur anfangen?

Auch bei voll geladener Energiezelle zündet die Lichtschwertklinge entweder überhaupt nicht, oder schwächelt bezüglich der Schnittleistung: Zuckerwatte und Katzenhaare klappen manchmal, Toastbrot oder gar Styropor so gut wie nie. Die Waffe ist also für den Kampfeinsatz oder gar Duelle vollständig ungeeignet. Frontalangriffe indes lassen sich durch gezielt eingesetzte Liquidspritzer in die Augen, auf die im Gegensatz zur Klinge 100% Verlass ist, erstklassig abwehren.
Der Ausstoß von Liquid in seiner reinsten Form, sowie verdampften Giftstoffen ist so druckvoll, dass das Gerät mehrere Tage als Kärcher-Ersatz hervorragende Ergebnisse beim Reinigen der Waschbetonplatten auf der Terrasse erzielte.
Aufgrund ungenügender Vibrationsstufen beim Liebesspiel wollte sich keine Orgasmusgarantie einstellen, obgleich Größe und Form recht geschmeidig sind. Letzte Verwendungsversuche als Strohhalm auf Kindergeburtstagen, Langstreckenrakete zwischen Lüneburg und Meppen, Schlagring (nicht rund genug), und Behältnis zum Drogenschmuggel scheiterten kläglich.

Habe das Teil zurückgeschickt.
Wusste sowieso nicht, was es eigentlich ist.

(Okay, im Ernst: Sieht hübsch aus, aber es gibt deutlich bessere Alternativen, wenn man ein paar Euro drauflegt. Richtiger Dampfspaß will hier nicht aufkommen.)


Gear4 Duo - Dual Stereo Speaker System für iPhone, iPhone 3G, iPhone 3GS, iPod Touch
Gear4 Duo - Dual Stereo Speaker System für iPhone, iPhone 3G, iPhone 3GS, iPod Touch
Wird angeboten von E-SYSTEMS
Preis: EUR 89,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Soundwunder, 21. März 2010
Kaum zu glauben, dass zu diesem innovativen Docking Speaker noch keine Rezensionen existieren.

DUO, das Satelliten-Bassreflex-Kombisystem des britischen Herstellers Gear4, macht aus dem Stand so ziemlich alles richtig, was andere Docking Systeme für die ipod Familie nicht immer auf die Reihe kriegen und vereint ein kluges Konzept mit fantastischem Sound.
Die Abmessungen des Gerätes entsprechen ungefähr einem halben Schuhkarton (Satellit und Basis), die Docking-Vorrichtung für den iPod lässt sich zum Transport einklappen und schützt so auch vor dem unschönen Einstauben. Zum Lieferumfang gehören diverse iPod Adapter, ein Kabel für amerikanische und europäische Anschlüsse, sowie eine Fernbedienung.
Schnell und ohne viel Herumgehampel lässt sich der Satellit an die Basis andocken, etwas zu einfach für meinen Geschmack. Sicherheitsfanatiker der ich bin, hätte ich mir ein schickes "Klack" gewünscht, um ein Einrasten wenigstens zu suggerieren. So aber erweckt es eher den Eindruck, als liege der Satellit mit seinem zwei Wege System aus je zwei Hoch- und Mittentönern locker im Rahmen der Bassreflexbasis. Wirkt irgendwie instabil, ist aber ja auch für den Einsatz in den vier Wänden gedacht, geht also in Ordnung.
Da steht das Ganze auf vier vibrationsabsorbierenden Gummifüßen und sieht verdammt schlicht und edel aus. Das können sie, die Briten muss man ihnen lassen. Oben nur die nötigsten Bedienelemente: On/Off Schalter, sowie +/- für die Lautstärke. Also, die Lade ausklappen und rein mit meinem iPod Touch (2. Generation). Da geht's schon los: So ganz scheint keiner der beiliegenden Adapter zu passen, alle haben zu viel Spiel und ich sehe mich zum Kompromiss mit dem am besten passenden Teil gezwungen.
Soundmäßig überzeugt der Gear4 Duo in jeder Hinsicht. Mit seinen 38 Watt Ausgangsleistung kriegt er auch größere Räume ausreichend beschallt, da muss man bei voller Lautstärke schon ganz schön die Stimme heben, um sich noch zu verständigen. Sauber. Die Bässe rollen saftig und akzentuiert, die Mitten und Höhen sind erstklassig abgestimmt, nichts beißt im Ohr, alles kommt klar und druckvoll aus dieser kleinen Zauberkiste. Voraussetzung sind natürlich qualitativ hochwertige MP3 Dateien, denn auch dieser Speaker kann natürlich aus Stroh kein Gold spinnen.
Abgedockt reduziert sich die Leistung des Satelliten auf 18 Watt, immer noch ausreichend und der Sound ist auch ohne das Bassfundament nicht von schlechten Eltern, da müssen sich ähnliche Systeme in höheren Preisklassen aber warm anziehen. Der ausklappbare Ständer auf der Rückseite könnte ein bisschen mehr Rückenlage vertragen, hier würde ich im Außenbetrieb jeden Windstoß fürchten. Die Akkuleistung reicht bei voller Lautstärke für drei Stunden, geht man es etwas gemäßigter an sogar für sechs, optional ist Platz für einen zweiten Akku. Natürlich lässt sich der Satellit auch an das mitgelieferte Netzkabel anschließen.
Dieses markiert die einzige echte Schwachstelle des Produktes, ist es doch sehr einstreuungsempfindlich. Sobald man das Kabel anschließt gibt der Speaker ein deutlich vernehmbares Grundrauschen von sich, je nach Ausrichtung brummt es sogar, das darf natürlich nicht sein. Sobald die Musik läuft, fällt dieser Mangel nicht weiter auf, sollte jedoch vom Hersteller durch ein besser abgeschirmtes Kabel zu beheben sein.

Plus:
- Konzept
- Sound
- Optik
- Lautstärke

Minus:
- Kein Touch-Adapter
- Schlecht abgeschirmtes Netzabel
- Unsicherer Stand des Satelliten
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 2, 2010 1:08 PM MEST


Creative XDock Wireless X-Fi Dockingstation für iPod schwarz
Creative XDock Wireless X-Fi Dockingstation für iPod schwarz

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sound-Doping der Extraklasse, 20. September 2009
Gegenüber den meisten Handelsüblichenm Docks bietet dieses edel aussehende Teil nicht nur die Möglichkeit, das Ausgangssignal per Funk auf andere (optionale)Geräte zu schicken, sondern vor allem die fantastische X-Fi Funktion.
Was dieses Audio-Aufputschmittel kann merkt man erst, wenn man es einmal abschaltet. Der Sound wird flach, matschig, eindimensional. MP3 eben.
X-Fi verbiegt das Singnal dahingehend, dass selbst die miesesten Dateien kristallklar und brillan klingen! Großartig!

Bonuspunkte für die Möglichkeit nicht nur Stop, Vor- und Rückwärts und Pause per Fernbedienung zu steuern, sondern auch das Hauptmenü und den Shuffle anzuwählen.

Läuft mit meinem ipod Touch 2G wie eine Eins und verdient die oberste Wertung.
Docking Aufsätze für alle handelsüblichen ipods (außer Touch!) liegen übrigens bei, da können sich andere Hersteller noch eine Scheibe abschneiden.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2010 3:33 PM CET


United By Fate
United By Fate
Preis: EUR 69,81

59 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Verkaufsgespräch, 29. März 2002
Rezension bezieht sich auf: United By Fate (Audio CD)
Neulich im Plattenladen:
Ein potentieller PLattenkäufer begegnet der neuen Rival Schools CD.
Potentieller Plattenkäufer: Hallo, wer bist Du denn?
CD (stolz): Ich heisse "United By Fate" und bin das aktuelle Werk von Walter Schreifels' neuer Band "Rival Schools"
PP (begeistert): Schreifels... das war doch der Kopf von den Gorilla Biscuits und Quicksand! Die Wiege des Hardcore! Wahnsinn...
CD (gähnt): Jaja, aber das ist vorbei. Ich bin ein waschechtes Rock-Album, mit Super-Melodien fett produzierten Gitarren und so, die Kritiker lieben mich.
PP: Dein Cover sieht jedenfalls klasse aus.
CD (zustimmend nickend): Was meinst Du wie klasse das erst auf T-Shirts aussieht?
PP: Na, dann hören wir doch mal was in Dir steckt... WOW! DAS ist doch mal ein Anfang, wie heisst der Song? "Travel By Telephone"? Hammer. Wenn das keine Vorzeige-Single ist!
CD (betont lässig): Ja, aber gib dem Rest ein wenig mehr Zeit. In der Visions haben die geschrieben ich sei ein "Grower". Je öfter Du mich hörst, desto besser werde ich.
PP (sich mit sinkender Begeisterung durch die übrigen Titel hörend): Hmmmm, also... Ich weiss nicht. Ich finde Du wirst überbewertet, das ist doch Radio Sound. Wirklich schön alles, aber wo bleibt der nächste Knaller-Song? Wo ist der typische Schreifels-Kick? Nur breite Gitarrenwände machen doch noch kein neues Lieblingsalbum.
CD (sich empört und hektisch eine filterlose Zigarette ansteckend): Du hast doch keine Ahnung! Ich bin ein völlig abgekärter Querschnitt durch die gesamte Gitarrenmusik: Von Punk bis Hardcore, von Emo bis...
PP (grinsend): ...bis Bon Jovi?
CD (wutentbrannt): DAS ist zu viel! Ich gehe!
PP (beschwichtigend): Warte, war doch nur ein Witz. Ich wollte sagen, dass ich Dich eben für ein ganz normales Rock-Album halte, ein recht gutes sogar... aber nicht mehr!
CD (beleidigt den Laden verlassend): MEHR habe ich auch nie behauptet!!!
PP (murmelnd): Schade, ich hätte sie doch gekauft. Egal, nehme ich eben den Re-Release der "Rites Of Spring" Platte mit... das ist Walter Schreifels' Lieblingsalbum.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2008 3:04 AM CET


Up With What I'm Down With
Up With What I'm Down With
Preis: EUR 18,36

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neben den Schienen, 25. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Up With What I'm Down With (Audio CD)
Tradition in Schräglage
The Holy Childhood treiben auf ihrem Debüt "Up With What I'm Down With" ein erfrischend unverkrampftes Spiel mit traditionellen Musikstilen und Song-Konventionen.
Vom ersten Ton an wird deutlich, daß man es hier mit Künstlern zu tun hat die sich in der amerikanischen Musikgeschichte bestens auskennen: diese Band spielt Folk, Country, Blues, Gospel und Jazz nach ihrer ganz eigenen Definition.
Die Aufnahme klingt trocken wie altes Brennholz, die Instrumente wirken stets leicht verstimmt , und die Stimme von Sänger und Songwriter Danny Leo kreischt sich gleichermaßen auf- wie eindringlich, und konsequent neben der Tonart liegend durch die 10 Titel.
Dieser schräge, oft anstrengende Falsett-Gesang, der bei aller Emotionalität doch nie im Pathos absäuft ist sicher nicht jedermanns Sache.
Assozationen zu Robert Smith (the Cure), Jello Biafra (Dead Kennedys) oder Guy Picciotto (Fugazi) drängen sich geradezu auf und verdeutlichen die Marschrichtung: hier werden Traditionen in die Moderne transportiert, und selbst der Zug auf dem sie fahren - öffnen wir eine Schublade und nennen ihn Punk oder Alternative Rock - wird von The Holy Childhood zunächst auf links gedreht und eigenhändig neben den Schienen hergeschoben.
So gelingt der Band das Kunsstück immer angenehm vertraut und dennoch eigenständig zu klingen, zeitlos und gleichzeitig fern jeder Radio- oder Chartskompatibilität.
Wer sich im neuen Jahrtausend so selbstverständlich neben die Rennstrecke musikalischer Trends stellt, beweist Mut...und Gleichmut. Die schulterzuckende Lässigkeit mit der sich auf "Up With What I'm Down With" klassische Songstrukturen und sperrige Soundwelten in den Armen liegen ist bewundernswert und ziemlich einmalig.
The Holy Childhood haben eines dieser seltenen All-Time-Lieblingsalben geschaffen, die man nicht immer, aber immer wieder ohne Abnutzungserscheinungen hören kann, und allein dafür müsste man die Punktewertung eigentlich um einen Stern erhöhen!


Source Tags & Codes
Source Tags & Codes
Wird angeboten von Media-Seller
Preis: EUR 14,51

35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefseetauchen ohne Sauerstoff, 21. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Source Tags & Codes (Audio CD)
Gitarre!
Dreimal laut "Yes!" gebrüllt! Gitarre!!!
Es passiert selten, dass ein Album vom ersten Ton an wie selbstverständlich so klingt, als wäre es schon immer da gewesen.
Sicher dieser Bandname ist so ziemlich das Dämlichste was man sich vorstellen kann, aber er trifft eine Aussage: Man muss sich Zeit nehmen können für wichtige Dinge, für Musik zum Beispiel, die so klingt als gäbe es sie schon ewig.
Also: ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Diese Platte ist wie ein Fremder, der Dir im Café gegenübersitzt und Dir auf Anhieb sympathisch ist. Jemand, mit dem Du auf einer Welle surfst, der aber zwischen den Zeilen viel zu sagen hat.
Hier ist sie: die unbekannte Band, so tief wie der dunkelste Ozean, so eingängig wie alle unsere bisherigen Lieblingsplatten und... ein roher Klotz aus Gitarrengewalt und Liebe.
Passt nicht zusammen? Doch!
Ein Piano Intro, Melodien die sich bei jedem Hören neu erfinden, ein Akkordeon, der klassische Hardcore Schrei vor dem Deftones-Kopf Chino Moreno zusammenzucken würde, und diese Gitarren!
Diese offensichtlich bekloppten Texaner haben gelernt - von Neil Young von My Bloody Valentine, von Fugazi und Sonic Youth. Aber diese Vergleiche sind müssig, denn Source Tags & Codes ist schon jetzt das grösste Gitarrenalbum des Jahres.
Die einzige Band die derzeit in der Lage ist eine ähnlich emotionale Tiefe zu erzielen sind Motorpsycho... und selbst die werden sich mit ihrem nächsten Longplayer sehr anstrengen müssen.
Ich wünsche Trail Of Dead einen Platz in der Musikgeschichte. Vergesst die Strokes - hier ist die Band die den Hype verdient!
KAUFEN!


Tribute to Turbonegro
Tribute to Turbonegro
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 23,08

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Denim Darkness forever, 10. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Tribute to Turbonegro (Audio CD)
Ach ja. Tribute Compilations waren schon immer ein zweischneidiges Schwert, widmen sich da doch in der Regel Bands unterschiedlichster musikalischer Herkunft dem Erbe fragwürdiger Legenden. Turbonegro, Vorzeige-Levi's-Träger aus Oslo sind über alle Fragwürdigkeiten erhaben, soviel steht fest...aber wie steht es mit ihren Jüngern, die auf dieser Platte so zahlreich in den Denim-Stoff geschlüpft sind?
Den Anfang machen Nashville Pussy und Therapy?, die sich (wie übrigens fast alle Bands auf dieser Compilation) auf den Versuch beschränken, Turbonegros brachiale Energie zu reanimieren, gleichzeitig aber penibel darauf achten die Songs im Arrangement und der Instrumentierung bloß nicht zu verfremden (Wir haben es ja auch mit einer Legende zu tun, nicht wahr...?). Dieses Konzept geht mal mehr (Q.O.T.S.A.: "Back to Dungaree High"), mal weniger (Supersuckers: "I got Erection") auf.
Klar, Feuer im Hintern ist unerlässlich - wir sprechen schließlich von Turbonegro, aber es gibt auch Zuckerstangen in die Ohren!
Überrascht? Genau. Mit Bela B. und Denim Girl (alias Jasmin Wagner, alias BLÜMCHEN!!!) und ihrer extrem tanzbaren "Are you ready?"-Version war nun wahrlich nicht zu rechnen, ich sehe das Denim Devil-Revival schon bei Top Of The Pops...
Weitere Highlights: Die Schmusepampelfinnen HIM hauchen "Rendevous with Anus" ungeahnte Laszivität ein, Hot Water Music fräsen sich wie ein Sandsturm durch "Prince of the Rodeo", Motorpsycho verarbeiten "He's a Grungewhore" zu einer bekifften Space Orgie und sorgen ausserdem für das schönste Zitat des aufschlussreichen Booklets: "Now they are legendary and we are still Motorpsycho. We both got what we wanted." Samesugas warten mit einer spanisch (!) gesungenen Version von "Betty Page" auf und Toby Dammit macht aus "Prince of the Rodeo" genau das, was es immer hätte sein sollen: einen Country Song.
Den lahmen Versuch der Dwarves die Levis-Kutten der norwegischen Vorbilder zu füllen, hätte man sich getrost schenken können, ebenso das blutleere Hardcore Geschrammel von Puffball, oder Ratos De Porao, die mit Übungsraum Athmosphäre nerven.
Am schönsten wird es, wenn zwei Interpretationen gegeneinander antreten, wie im Falle von "Sailor Man", wo die Real Mc Kenzies ihre Kontrahenten Null$katte$nylterne mit einem Dudelsack-Solo auf die Plätze verweisen können.
Bleibt zu sagen, dass alle Bands auf diesem Tribute sich so tief vor Turbonegro verbeugen wie ihre musikalischen Fähigkeiten das eben zulassen, sogar die doom-lastige "I got Erection"-Gemeinheit von Satyricon könnte ihre Daseinsberechtigung haben, wenn man mal unerwünschten Familienbesuch loswerden möchte.
Ein Album für alle die Turbonegro geliebt haben, aber auch für jeden der die Ära dieser Punk'n'Roll-Institution verpasst hat!
Dieses Album eignet sich hervorragend zum: Biertrinken, Staubsaugen, Nachbarn / Verwandte ärgern, angeben ("Guck mal - ich hab die Vinyl Version mit Poster, ätsch!"), nostalgische Anfälle und natürlich ist es klasse zum Auto fahren.
Nicht so gut kommt es beim Knutschen, Kinder ins Bett bringen oder Kaffekränzchen (es sei denn natürlich es gibt Bier zum Kaffee...)
Rock against Ass!!!! Kaufen!


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