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Rezensionen verfasst von
M. Schwabe "kjgvnlkad" (Freiburg)
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Pentax Floating Strap Trageriemen - Schwimmgut für W-Serie
Pentax Floating Strap Trageriemen - Schwimmgut für W-Serie

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfekt, 11. Juli 2010
Benutze den Pentax floating strap an einer Canon Powershot D10 und bin voll zufrieden. Die D10 wird damit sicher an der Wasseroberfläche gehalten und geht nicht unter. Und das nicht nur im Meer- sondern auch im Süsswasser. Ob der strap die Kamera aus ein paar Meter Wassertiefe auch wieder an die Oberfläche zurück bringen würde, habe ich nicht ausprobiert, aber ich würde mal denken, eher ja. Der strap lässt sich angenehm um das Handgelenk eines Erwachsenen straffen, für eine Kinderhand ist er aber doch zu locker. Für mich ein Grund sich Pentax Produkte einmal genauer anzusehen, da die Canon D10 nicht mehr als ein nettes Spielzeug ist, aber das soll ja nicht das Thema dieser Rezension sein.


Korsika: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Korsika: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Marcus X. Schmid
  Broschiert

91 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Phantasmagorie, 8. Juni 2009
Ich hatte bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit Reiseführern aus dem Michael Müller Verlag und kaufte deshalb diesen hier ungeschaut. Nach 3 Wochen Korsika als Individualtourist und in Begleitung des Marcus X. Schmidschen Werks, muss ich einiges los werden.

Herr Schmid gibt sich als Insider. Orts-, Restaurant- oder Unterkunftsbeschreibungen sind immer wieder mit persönlichen Erlebnissen oder Eindrücken versehen, so dass der Eindruck entsteht, hier erzählt einer, der sich wirklich auskennt. Das Problem ist, Herr Schmid transportiert hier seine persönliche Realität von Korsika, die nicht unbedingt kongruent mit der Ihren zu sein hat und definitiv nichts mit dem Korsika zu tun hat, das ich erlebte. Ortsbeschreibungen und Unterkunftsempfehlungen sind meist so formuliert, dass man als unbedarfter Leser den Eindruck bekommt, aha, im Dorf XY gibt's eben nur das von Schmid Beschriebene und sonst nichts. Genau hier sehe ich das Problem dieses Reiseführers. Es ist eine sehr persönliche Selektion von Dingen, die dem Leser aber leider im Irrglauben belässt, die Selektion sei das Ganze. Warum er manches auflistet und anderes, das daneben ums Eck existiert, nicht einmal erwähnt, bleibt mir verschlossen. Klar, ein Reiseführer kann kein Branchentelefonbuch sein, doch Herrn Schmids Auswahl ist merkwürdig, weil für mich als Reisenden nicht nachvollziehbar. Vielerorts hatte ich den Eindruck, dass Herr Schmid entweder nie da gewesen sein kann oder aber, er muss manche Orte bei Nacht und Nebel bereist haben, denn so wie er Korsika beschreibt, entsteht nichts anderes als ein Trugbild.

Ein paar Beispiele.

Unser Urlaub begann im chambre d'hotes L'Acropole im Asco Tal, weil ich mich durch die Schmidsche Beschreibung "Der Gast ist hier bestens aufgehoben.' und "... Wildschwein ..., wie man es auf der Insel selten bekommt ..." verführen liess. Die Realität: winzige, fensterlose Zimmer, Tageslicht nur durch die Eingangstüre. Ja, Wildschwein wird auch gekocht, sowie Kalb und Rind und anderes Getier, nur leider sterben dort alle Tiere zwei Tode. Den einen im Schlachthof und den anderen im Kochtopf des l'Acropole. Für das Gebotene bezahlten wir dann einen völlig überteuerten Preis. Wie man für so einen Nepp so eine positive Empfehlung abgeben kann, ist mir ein Rätsel. Aber anfänglich dachte ich nur, na ja, von Gastronomie scheint Herr Schmid nichts zu verstehen.

Unweit des Asco Tals fährt von Ponte Leccia aus, die von Herrn Schmid als abenteuerlich und einzigartig beschriebene korsische Eisenbahn Trinighellu. Leider hat Trinighellu nichts mit Eisenbahnromantik zu tun, sondern ist schlicht und einfach ein öffentliches Verkehrsmittel und als solches auch immer wieder hoffnunglos überfüllt. Wir hatten Glück, weil wir früh dran waren und noch Sitzplätze ergattern konnten, die anderen Fahrgäste, die später aus dem von Bastia kommenden Zug zustiegen, standen dann auf der 2-stündigen Fahrt nach Calvi wie die Sardinen eingepfercht in dem kleinen Triebwagen, was bei 30° C im Schatten wahrlich kein Vergnügen war. Die Fahrt geniessen ? Fotografieren ? Fahrräder mitnehmen ? Vergessen Sie's - rush hour auf korsisch und sicher nichts, wofür man im Urlaub auch noch Geld bezahlen will. Schmids Beschreibung, dass in den Zügen meistens Platz ist, kann ich nicht bestätigen.

In Evisa empfiehlt Herr Schmid das kinderfreundliche Hotel La Chataigneraie. Ich weiss nicht, was Sie unter kinderfreundlich verstehen, ich verstehe darunter nicht nur, dass Kinder willkommen sind, sondern auch, dass Räumlichkeiten vorhanden sind, um eine Familie mit Kindern bequem zu beherbergen. Das Hotel hat ein einziges 3-Bettzimmer, 4-Bettzimmer gibt's nicht und die vorhandenen Doppelzimmer sind viel zu klein, um noch ein Zusatzbett, geschweige denn zwei hineinzustellen. Die La Chataigneraie ist eine kleine Oase, deren Patron exzellent kocht, sehr gut Englisch spricht, mit einer Amerikanerin verheiratet und darüberhinaus noch stolzer Vater zweier Kinder ist. Man könnte sich als Familie dort richtig wohl fühlen, wenn nur familiengerechte Zimmer vorhanden wären. Von den vielen guten Attributen, die für die La Chataigneraie zutreffen, ist "kinderfreundlich" das sicherlich unpassendste.

Wo Herr Schmid höchstens 5 Minuten um Mitternacht vorbeigekommen sein kann ist die Gegend um Campomoro und Portigliolo im Golf von Valinco. '... der Strand ist verlockend einsam, weil ... mit Stacheldraht versperrt ... nur zwei Lücken ... eine bei der Feriensiedlung U Levanti ...' (Auf die kleine Bungalow Feriensiedlung, die übrigens U Livanti heisst, wird übrigens nicht weiter eingegangen). Wir waren dann 5 Tage in U Livanti, weil wir ursprünglich zu dem dahinter liegenden Campingplatz Lecci e Murta wollten - die einzige von Herrn Schmid angeführte Unterkunft in Portigliolo, die aber ausgebucht war - und dann U Livanti als Notlösung nahmen. Am nächsten Tag stellte ich dann fest, dass wir nicht die Notlösung, sondern den besten Platz an der Bucht hatten und es war wieder sonnenklar, wie wirr und irreführend die Schmidsche Beschreibung von Portigliolo ist (wer will schon an einen Strand mit Stacheldraht und warum wird die direkt am Strand liegende Siedlung nicht beschrieben, dafür aber der weit hinten liegende Campingplatz schon ?). U Livanti ist preiswert, geräumig, sauber, liegt direkt am Meer, u.a. mit Bootsverleih (Kajak, Motorboot, Tretboot, Hobie Kats) und französischer Segelschule. Von Stacheldraht keine Spur. Was Herr Schmid über Campomoro schreibt, erspare ich Ihnen, es ist wertlos. Sollten Sie einmal dort hinkommen, gönnen Sie sich Languste im Restaurant Des Amis des Hotels Campomoro, sie wird Ihnen schmecken.

Restlos hat sich's Herr Schmid mit mir aber durch seinen "Tipp" für die prähistorische Fundstätte Filitosa verscherzt. "Ideale Fotozeit ist der späte Vormittag ... Konturen der Menhirstatuen dann besonders deutlich". Vermeiden Sie den späten Vormittag, denn dann sind die Gesichter und Vorderseiten der interessantesten Statuen (z. B. Filitosa V, Filitose IX ) im Schatten und Sie werden Zeter und Mordio schreien, weil Sie schon wieder dem Schmidschen Rat gefolgt sind. Skurillerweise gibt es im Schmidschen Reiseführer Abbildungen von den Statuen Filitosa V und IX, die allerdings mit der Sonne im Westen fotografiert wurden, aber das versteht man leider erst, wenn man selbst dort war.

Gegen Ende unserer Reise suchte ich dann nach einem Ort und einem Hotel, die bei Schmid eher schlecht wegkommen. In Solenzara an der Ostküste würde ich mit dem Hotel La Solenzara fündig. Obwohl Herr Schmid es aufzählt, kann er es aber leider, so wie er schreibt, wegen des ruppigen Empfangs nicht empfehlen. (Schmidchen, dann lass es doch einfach weg, wozu ein Hotel in einen Reiseführer aufnehmen, das man eh nicht wegen Ruppigkeit empfehlen will, es gibt doch in Solenzara noch andere !). Na jedenfalls, wir wurden dort überhaupt nicht ruppig empfangen, das 4-Bett Zimmer war sehr geräumig und der swimming pool, schon aufgrund seiner Architektur und seiner speziellen Perspektive zum Meer hin eine Freude und keiner regte sich auf als die Kinder herumplantschten. So was nenn ich dann kinderfreundlich.

Auf der Rückseite des Reiseführers ist Herrn Schmids persönlicher Korsika Tipp abgedruckt '... sich auf einen Stein setzen, die Augen schliessen ..... und den Geschichten des Wasser zuhören". Nun, entscheiden Sie selbst, ob jemand, der am liebsten mit geschlossenen Augen auf einem Stein sitzt und den Geschichten des Wassers zuhört, Ihr auserkorener Führer durch eine fremde Insel sein soll.

Ein Stern für die Gliederung und Übersichtlichkeit der Regionen, eine anderer für die brauchbaren Detail- und Ortskarten. 3 Sterne Abzug für schwere Phantasmagorien.

(P.S. Wir hatten übrigens 3 sehr schöne Wochen auf Korsika, u.a. auch deswegen, weil ich relativ rasch auf Marcus X. Schmids Korsika verzichtete. Zum Glück hatten wir auch Stefanie Holtkamps 'Korsika mit Kindern' dabei.)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2013 4:40 PM MEST


Digital ProLine Das Profihandbuch zur Nikon D300
Digital ProLine Das Profihandbuch zur Nikon D300
von Ingo Gerlach
  Gebundene Ausgabe

41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuschend, 28. Juni 2008
Ich bin definitiv kein Profi, deswegen dachte ich, in einem "Profi-Handbuch" werde ich sicher alles Mögliche finden, das ich nicht weiss. Beim ersten Durchlesen war ich verwirrt, da ich nicht immer gleich das fand, was ich suchte. Beim zweiten Durchlesen musste ich dann feststellen, dass die Informationen kaum über das Nikon D300 Benutzerhandbuch hinausgehen (= Benutzerhandbuch + viele schöne Farbfotos) und beim 3. Durchlesen stolperte ich dann auch über Fehler, z.B. S. 71, Fokusschalter (C, S, M), das "S", was für für Einzelautofokus steht (Englisch "single"), wird hier als Schärfepriorität (S wie scharf und schnell) erklärt. So viel ich weiss, entscheidet die Menueinstellung darüber, ob in Schärfe- oder Auslösepriorität aufgenommen wird. Na, egal. Und als ich schliesslich auf S. 109 auf den Profi-Tip "Hände weg von der Messfeldgrösse" stiess, konnte ich mir den Spruch "Hände weg von diesem Profi-Handbuch' nicht verkneifen.

Schade, sehr schade. Das Buch scheitert meiner Meinung schon im Ansatz, da es versucht, es so vielen Lesern als möglich recht zu machen, sprich, es werden einfach zu viele Themen (darunter auch Objektive, Blitzsysteme, Kamerapflege, Datei- und Speicherkartenformate, u.a.) auf wenig mehr als 300 Seiten abgehandelt. Bei den vielen schönen Bildchen bleibt halt wenig Platz für informativen Text, der für meinen Geschmack dann doch viel zu ausholend (rambling and convoluted) ist und die Dinge selten auf den Punkt bringt. Vergleichen sie z. B. einmal die Kapitel über Weissabgleich dieses Buches mit dem des D300 Benutzerhandbuchs und entscheiden selbst, welches Buch eine klare Aussage trifft. Aber wahrscheinlich kann ich mit diesem Buch auch nur deshalb wenig anfangen, weil ich halt kein Profi bin.


Adobe Photoshop Lightroom deutsch WIN & MAC
Adobe Photoshop Lightroom deutsch WIN & MAC

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich was Leichtes und Helles, 5. Januar 2008
Wenn Sie nur ab und zu mit Ihrer Digicam ein paar Schnappschüsse machen und während der darauf folgenden Bildbearbeitung am Computer rote Augen Ihr grösstes Problem darstellen, dann brauchen Sie Lightroom (LR) sicher nicht. Aber wenn Sie tausende oder zehntausende von digitalen Bildern, noch dazu im RAW-Format haben, dann sollten Sie LR ernsthaft erwägen.

Ich wusste anfänglich nicht, was ich von LR halten soll und kaufte mir deshalb ein LR-Video Tutorial für ein paar US $. Darin erklären 2 absolute Fotoprofis 5 Stunden lang was LR kann und was nicht (absolut empfehlenswert, allerdings in Englisch). Sollten Sie mit gesprochenem Englisch nicht so gut klar kommen, gibt‘s auch ein vernünftiges Buch - Lightroom Adventure von Mikkel Aaland.

Nachdem ich mir dieses Tutorial mehrfach angesehen hatte, lud ich mir dann LR als 30-tägige kostenlose Testversion von der Adobe website herunter. Mittlerweile besitze ich LR und möchte es nicht mehr missen.

LR hat viele Funktionen von Adobe Camera Raw implementiert und somit kann es alle RAW-Formate aktueller Kameramodelle lesen und das Importieren von RAW-Dateien direkt aus Ihrer DSLR funktioniert einfach. Das ist praktisch, denn vielleicht haben Sie so wie ich eine ältere Photoshop Version, die mit der aktuellen Adobe Camera Raw Version nicht mehr kompatibel ist und dann hätten Sie ein Problem, die RAW-Dateien Ihrer neuesten DSLR auf Ihren Computer zu importieren, da die alte Camera Raw Version das Dateiformat Ihrer neuen DSLR noch nicht unterstützt. Also, LR ist schon einmal ein perfektes Instrument, um RAW-Dateien zu importieren und spart somit ein upgrade auf Photoshop CS3, damit man Camera Raw 4.3 benützen kann.

LR ist ein bisschen von allem (Photoshop und Camera Raw) aber doch sehr anders. Offiziell heisst es, LR sei eine Datenbank für Fotografen mit 5 Modulen (soll heissen 5 unterschiedlichen Funktionseinheiten zum Archivieren = Bibliothek, Bearbeiten, Drucken, Webpublishing und Diashow). Stimmt, und eine sehr praktische noch dazu. Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihre Fotos auf unterschiedlichen Computern/Festplatten gespeichert, Laptop zu Hause, PC in der Arbeit, mobile Festplatte, etc. etc. Sie könnten LR sagen, die jeweiligen Fotoordner des jeweiligen Computers zu importieren und LR würde in seiner Bibliothek die gleiche Ordnerstruktur wie auf Ihren Computern anlegen. Aber das tolle ist, ab dem Moment, wo Ihre Bilder in der LR-Bibliothek sind, können Sie die Bilder auf Ihrem Laptop zu Hause bearbeiten, obwohl die Originaldateien auf Ihrem PC in der Arbeit gespeichert sind (Ordner, die nicht auf dem aktuellen Computer vorhanden sind, zeigt LR dann in rot an). Das geht sogar soweit, dass Sie Ihre Bilder noch immer in LR bearbeiten können, wenn der Originalordner gar nicht mehr existiert (sprich, gelöscht wurde). LR kann somit sehr wohl Dateien, die an völlig unterschiedlichen Orten gespeichert sind bearbeiten. Es stimmt allerdings, dass die Bibliothek, die von LR selbst angelegt wird, auf einer einzigen Festplatte sein muss. Nur - selbstverständlich könnte man verschiedene LR-Bibliotheken auf unterschiedlichen Computern anlegen, die man bei Bedarf jederzeit zu einer einzigen zusammenführen könnte.

Was die Funktionen von LR anbetrifft, es sind zu viele, um sie aufzuzählen. Ich finde, LR offeriert umfassende Werkzeuge zur Bildbearbeitung von RAW-Dateien, so dass man nur mehr selten zu Photoshop wechseln muss, um noch eins draufzulegen. Praktischerweise findet sich in LR der Menüpunkt „in Photoshop bearbeiten“, so dass es völlig unkompliziert wird, zwischen beiden Programmen hin und her zu wechseln. Wenn es Ihnen mit allen verfügbaren LR-Funktionen nicht gelingen sollte, Ihre digitalen Fotos zu verbessern, dann kann Ihnen wahrscheinlich auch Photoshop nicht mehr helfen und es wäre dann vielleicht angebrachter, das Bild einfach zu löschen.

Wie gesagt, die Bildbearbeitungswerkzeuge finde ich ausgezeichnet und ich konnte bis jetzt keinerlei Fehlfunktionen erkennen, auch nicht was das Exportieren anbetrifft - so wie es von LR verändert wurde, erscheint das exportierte Bild in irgendeinem anderen Ordner, Verzeichnis, etc. Ich besitze LR 1.3 für Mac.

Was ich aber noch viel schicker finde, sind die schier unendlichen Möglichkeiten, Ihre Bilder nach gewissen Kriterien zu ordnen und jederzeit mit dem berühmten Click einer Maus bereit zu haben. LR ermöglicht Ihnen, z.B., jedes Ihrer Bilder mit einer Palette von Stichwörtern zu versehen - z.B. Mama, Papa, Tochter, Sohn, Urlaub, Spanien, Strand, Sonne, Regen, etc., etc. Die Stichwörter lassen sich speichern und somit können Sie jedes Ihrer Bilder mit dem passenden Stichwort versehen, indem Sie auf das Bild in ihrer LR-Bibliothek und dann einfach auf die Stichwörter klicken. Selbstverständlich können Sie alle Ihre 7500 oder so Bilder vom letzten Spanien Urlaub einfach markieren (z.B. „select all“) und dann klicken Sie einmal auf das Stichwort „Spanien“ und - ruck zuck - haben Sie alle Ihre 7500 oder so Bilder „gestichwortet“. Sind einmal alle Ihre Bilder mit passenden Stichwörter versehen. können Sie innerhalb der Bibliotheksfunktion von LR so genannte Kollektionen anlegen (z.B. Mama - Spanien - Sonne; oder Papa - Spanien - Regen). Endlich ein tolles Instrument, um Tonnen von digitalen Bildern zu organisieren und vor allem um sie auch wieder zu finden.

LR kann viel mehr als das bisschen, was ich hier erwähnte. Ich kann das Programm nur wärmstens empfehlen, da mit mehr Funktionen ausgestattet, als man jemals wirklich braucht und das zu einem Bruchteil des Preises von z.B. Photoshop. Und, es handelt sich erst um Version 1.3 - man darf also gespannt sein, was die Lichtraumzukunft so noch alles bringen wird.


Die Griechen in Süditalien: Auf Spurensuche zwischen Neapel und Syrakus
Die Griechen in Süditalien: Auf Spurensuche zwischen Neapel und Syrakus
von Luca Cerchiai
  Gebundene Ausgabe

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar, einfach wunderbar, 11. Mai 2004
Eine vollständige Auflistung aller antiken griechischen Siedlungen in Süditalien (Sizilien, Kalabrien, Apulien, Basilicata, Kampanien) mit schönen Übersichtskarten, sehr gutem geschichtlichen Hintergrund der Kolonialbewegung, sowie anschaulichen Kapiteln über jede einzelne Siedlung (Lageplan, Baupläne, etc.). Nicht zu vergessen die sehr gelungenen Farbaufnahmen vieler alter Stätten, wie sie sich uns heute präsentieren. Ich wüßte nicht, was man sich mehr von einem Buch dieser Art wünschen könnte.


Sardinien
Sardinien
von Eberhard Fohrer
  Taschenbuch

34 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ein schwerer Führer, 14. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Sardinien (Taschenbuch)
Vorneweg, mit diesem Führer sind sie gut beraten, er wird sie fast überall hinführen und höchstwahrscheinlich werden sie dort auch sicher ankommen. Trotzdem möchte ich nur 2 Sterne vergeben - eine schwere Entscheidung. Ein Stern für die Fülle und die Aktualität der Informationen, ein zweiter Stern für Aufmachung und Gliederung des Buches. Ein Stern fehlt, weil das Buch nicht klar zwischen Orten des Turistennepps und wirklich urigen Gegenden unterscheidet. Als Individualtourist werden sie wahrscheinlich keine Verwendung für die Auflistung der teuersten Luxushotels an der Costa Smeralda finden. Ein zweiter Stern fehlt, weil dort wo es interessant werden könnte - einsame und noch nicht touristisch erschlossene Gegenden, Geschicht und Kultur - der Text mit seinen Informationen immer knapper wird. Und ein dritter Stern fehlt, weil das Buch es allen recht machen will. Sardinien ist fast schon zu groß für einen einzigen Reiseführer. Herr Fohrer sollte zwei schreiben, einen für Pauschal- und einen zweiten für Individualtouristen. Letzterem würde ich dann wahrscheinlich gerne 5 Sterne geben wollen.


Reiseziele für Lebenskünstler: Sizilien
Reiseziele für Lebenskünstler: Sizilien
von Martina Meuth
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schöne Bilder, 6. Juli 2002
Ein großformatiges Buch mit schönen Bildern - Landschaften, Städte, Dörfer, Märkte, Menschen und viel Kulinarisches, Rezepte inklusive. Dazu ein paar Addressen - wo gibt's die süßesten dolci und ähnliches. Ganz brauchbar wenn man jemanden, der nicht nach Sizilien will, zu einer Reise dorthin überreden möchte. Als Reisebegleiter bzw. Reiseführer eher unbrauchbar. Ein Buch für's Bücherregal. Auch würde es sich gut dazu eignen, mediterrane Sehnsüchte an einem kalten Winterabend zu wecken.


Mein Sizilien. (Wagenbach SALTO)
Mein Sizilien. (Wagenbach SALTO)
von Leonardo Sciascia
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,00

62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen aussergewöhnlich, 25. Februar 2001
Hier geht es nicht um schöne trattorie oder exklusive ristoranti, geschweige denn um abgelegene Badestrände. Dies ist das Buch eines Sizilianers über Sizilien, also seine Heimat, wie sie ist und wie sie war. Aber Heimat ist hier nicht eine Beschreibung oder Erinnerung an den Geburtsort, die Schule oder gar die erste Liebe. Sciascia erzählt mit aussergewöhnlicher Klarheit und einer ihm typischen einfachen, sehr, sehr intelligenten Sprache über Ereignisse, die, seiner Meinung nach, Sizilien zu dem machten, was es ist. Vielleicht könnte man sagen, er spannt einen Bogen, nein besser, stellen sie sich vor, er steht im Zentrum Siziliens, also in der geographischen Mitte und von dort wirft er ein Netz über das gesamte Land und die es umgebenden Meere. Was er dabei fischt, ans Land zieht, uns somit als Leser präsentiert, sind geschichtliche, räumliche, psychologische, und humorvolle Beschreibungen von Menschen und ihren Wirkungsstätten, von Aktionen und Reaktion und somit Schicksalen, die eben nur in Sizilien zu Realität werden konnten. Er erzählt uns die Kultur, oder besser die Entstehung der spezifischen menschlichen Kultur seiner Heimat, im Sinne all ihrer Nöte, Ängste, Hoffnungen, Errungenschaften und Niederlagen. Alle treten auf Sciascia's Bühne auf, die Großen und die Kleinen, die Guten und die Bösen, die Gewinner und die Verlierer, die Mächtigen und die Habenichte und er zeigt uns, daß dieses Karusell, welches sich im antiken Großgriechenland (Magna Graecia) zu drehen begann, sich unverändert, über die Jahrhunderte hindurch, bis in die Fünfzigerjahre dieses Jahrhunderts, als er dieses Buch schrieb, weiter drehte. Es hätte gar nicht anders kommen können und so wurde Sizilien zu dem was es ist. Schon alleine die geographischen und geophysischen Rahmenbedingungen, sprich eine Insel mit einem Vulkan in der Mitte der mediterranen Welt, sozusagen im Zentrum der Ströme und der Zeiten, ließen einfach gar nichts anderes zu. Leider kannte ich dieses Buch noch nicht als ich vor einiger Zeit in Sizilien war. Zumindest weiß ich jetzt, daß ich Sizilien nicht verstanden hatte, obwohl es jetzt, nach der Lektüre von "Mein Sizilien" doch so einfach gewesen wäre. Es geht, wie Sciascia schreibt, um den Zusammenschluß zwischen Personen gleichen Sinnes und Empfindens. Er schreibt dies im Zusammenhang mit der staatlichen sizilianischen Verfassung, aber ich nehme mir die Freiheit "Verfassung" als psychischen Zustand der Menschen Siziliens aufzufassen. Dies nur als letzten Punkt, Sciascia belehrt uns nicht, er sagt nicht, so ist es und so hast du es zu verstehen, er sagt einfach, so war es und erzählt uns dann seine eigene Interpretation der Zusammenhänge. Und in dieser Art ist Sciascia ist sehr, sehr großzügig, weil er uns als Leser sehr viel Raum läßt, uns unsere eigene Meinung über die Insel mit dem Vulkan zu finden.


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