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Rezensionen verfasst von
Sebastian M. (Köln)

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M.I.L.F. $ [Explicit]
M.I.L.F. $ [Explicit]
Preis: EUR 1,29

1.0 von 5 Sternen Das Coverbild soll wohl verkaufen, 29. August 2016
Rezension bezieht sich auf: M.I.L.F. $ [Explicit] (MP3-Download)
Schade eigentlich, was hier von Fergie abgeliefert wird. Sie hatte schon so oft bewiesen, wozu sie stimmlich in der Lage ist und leider kommt dieses Potential hier gar nicht zum tragen. Stattdessen sollen wohl andere Argumente dazu anregen, in den Charts zu landen...


Star Fox Zero - [Wii U]
Star Fox Zero - [Wii U]
Preis: EUR 24,99

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Mimimi, ich bekomme das Spiel, dass so lange gefordert wurde" | Oder: Die Rückkehr des Gamings mit Star Fox, 25. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Star Fox Zero - [Wii U] (Videospiel)
Da ist es also: Star Fox Zero, das Spiel, das auf zweierlei Arten von vielen gewollt wurde: Erst mal ein neues Star Fox Spiel, war es doch lange Zeit neben dem 3DS-Remake überfällig. Und dann ein Spiel, dass das Wii U Gamepad sinnvoll einbindet. Quasi doch genau das, was viele Käufer und Fans von Wii U bzw. Nintendo oder der Star Fox-Reihe seit langem wollten. Doch schon einige Zeit vor dem Release des Spiels kam Unmut auf: Wieso sieht das Spiel so bescheiden aus? Wieso wird es verschoben? Wieso kann man es denn nur mit dem Gamepad spielen? Die generelle Freude über ein neues Star Fox und ein Spiel, dass das Gamepad sinnvoll einbindet, wurde plötzlich zum regelrechten „Gehate“. Zurecht? Nö.

Vorab: Wer hier ein Spiel erwartet hat, dass beim ersten Durchspielen über 10 Stunden Gameplay bietet, hat sich über das Franchise wohl nicht hinreichend informiert. Star Fox lebt seither von der Rekord-Jagd, den Missionen und Medaillen. Ist die Story einmal durchgespielt, kann man die Reise erneut aufnehmen und neue Wege einschlagen (das geht auch schon vor Ende der Story). Alternativrouten und knackige Highscores wollen gefunden und überboten werden. Da muss das ein oder andere Level schon mehr als einmal gezockt werden. Neulinge der Reihe sollten dies vor dem Kauf berücksichtigen. Langzeitmotivation und Wiederspielwert sind auf jeden Fall vorhanden.

Dann zur Grafik: „Das Spiel sieht ja wie N64 aus.“ Ja, schon klar. Solch eine N64 Grafik hätte ich damals gerne mal gesehen, vielleicht hatte ich auch einfach nur einen extrem unterpowerten N64 oder so. Schade, da muss ich wirklich was verpasst haben. Star Fox Zero sieht jedenfalls um einiges besser aus, als viele es behaupten. Referenz ist es nicht, nein. Aber es ist stimmig, butterweich und sehr effektvoll. Insbesondere Schlachten im Weltraum sehen prachtvoll aus. Einige Details und Texturen sind weniger schön - meistens ist man aber sehr schnell unterwegs und sieht daher ohnehin nicht so von dem, was jenseits der unmittelbaren Flugroute ist. Daher finde ich es auch weniger schlimm, dass manche Stellen vielleicht etwas karg sind. Sie sind jeweils bei weitem nicht so karg, wie die vielen Vorurteile bezüglich der Steuerung des Spiels. Von daher: Das Spiel sieht alles in einem sehr schön aus und es macht Spaß, den Explosionen zuzusehen. Viel mehr braucht es nun auch nicht und Augenkrebs wird nun wahrlich niemand bekommen.

Was ist es doch unverschämt, ein Spiel auf den Markt zu bringen, bei dem man vielleicht mal tatsächlich eine oder zwei Stunden Zeit braucht, um die Steuerung zu verinnerlichen und zu verstehen. Wir sollten schnell eine Sammelklage vorbereiten. Das geht ja nun wirklich nicht. JA, auf Anhieb klappt das mit der Steuerung nicht so einwandfrei. Liegt es aber daran, dass sie unausgereift und schlecht programmiert ist? Nein, ganz und gar nicht. Eher im Gegenteil: Sie ist derartig feinfühlig und ausgereift, dass man sich etwas dran gewöhnen muss. Nicht umsonst startet das Spiel mit einem Tutorial, um die grundlegende Steuerung zu vermitteln. Das ist auch gut, da die Steuerung halt von dem, was man sonst gewohnt ist, etwas abweicht. Und die Betonung liegt auf etwas - denn so anders und kompliziert ist die Steuerung nun auch wieder nicht. In der Regel kommt eigentlich nur eine Kleinigkeit beim fliegen hinzu: Der Schussfaden kann via Gamepad bewegt werden. Daraus ergibt sich zum Beispiel die Möglichkeit, nach links ausweichend wegzufliegen, die Schussvorrichtung jedoch nach rechts auszurichten und Feinde dennoch zu schaden. Eigentlich ein strategischer Mehrwert, der sinnvoll und clever ist. Zu empfehlen ist, die Einstellung der Steuerung so zu ändern, dass die Bewegungssteuerung nur dann aktiv ist, wenn ZR (Schussztaste) gedrückt wird. Warum ist das so? Weil dann der Nullpunkt der Bewegungssensoren der letzten Halteposition des Gamepads angepasst wird und der erste Schuss der reinen Flugrichtung des Schiffs entspricht (also wie früher). Generell kann quasi auch wie früher gezockt werden: Dazu muss das Gamepad lediglich still gehalten werden. Schnell aber wird man feststellen, dass es doch mal sinnvoll ist, auch auf das Gamepad zu schauen und die Cockpitansicht zu nutzen, auf der die genaue Ausrichtung der Schussvorrichtung zu erkennen ist. Sobald es hier „Klick“ gemacht hat und man das Konzept verinnerlicht und verstanden hat, lässt sich das Spiel ganz ausgezeichnet steuern.
Auch ist es falsch, den Entwicklern vorzuwerfen, man könnte nicht genug selber bestimmen, wie man steuert. Viele grundlegende Befehle sind doppelt belegt und können beispielsweise entweder durch Tasten- oder Stickdruck ausgeübt werden. Ihr könnt entscheiden, ob die Achsensteuerung invertiert ist oder nicht. Ihr könnt entscheiden, welche Ansicht (Cockpit oder 3rd Person) auf dem TV angezeigt wird - je nach Mission ist das wechseln der Ansichten sogar sinnvoll. Manch einer schreit jetzt auf und sagt: Ja, schön und gut aber ich hätte gerne einfach eine klassische Steuerung gehabt. Kann man eventuell nachvollziehen. Aber wieso ist sie nicht da? Weil sonst keiner die neue Steuerung wirklich ausprobiert und sich angeeignet hätte. Weil viele ein Spiel wollten, dass das Gamepad sinnvoll einbindet und nutzt. Weil viele immer wieder aufschreien, dass nichts neues gemacht wird und immer alles gleich ist. Wird dann mal was neu gemacht, wird dann das Gamepad mal sinnvoll eingebunden, ist es auch wieder nicht richtig. Das ganze liest sich fast so, als müsse man bevor man das Spiel richtig genießen kann eine theoretische Prüfung meistern. Kein Sorge, so ist es nicht. In der Regel ergibt sich das mit der Steuerung nach einer bis zwei Stunden von selber, wenn man denn kein Brett vor dem Kopf hat und generell eine abhaltende Neigung der Steuerung gegenüber hat. Es ist lohnenswert, alle Trainingseinheiten mal zu spielen. Auch deshalb, weil jedes Vehikel eine leicht andere Steuerung hat. Als das erste mal der Walker ins Spiel kam, war ich auch absolut überfordert. Irgendwie hat das Ding sich immer genau anders bewegt, als ich wollte und umsehen war auch so ne Sache. Aber eigentlich ist die Steuerung ziemlich logisch und als kleiner Tipp kann ich sagen, dass ich schlagartig alle Steuerungen verstanden habe, als ich das erste mal mit dem Gyrowing unterwegs war. Dieses Vehikel ist nämlich recht langsam unterwegs und bietet sich daher an, um sich generell mal in Ruhe mit der Steuerung vertraut zu machen. Seitdem klappt das alles ausgezeichnet und da ist nichts schlecht programmiert oder Schrott. Da ist lediglich eine Komponente mehr als sonst und das muss unser an Steuerungskonventionen gewöhnten Gehirn erst mal verarbeiten und realisieren. Ehrlich gesagt war es noch möglich, derart feinfühlig und genau in einem Star Fox zu schießen, wie in diesem.

Was ist nur aus den Gamern geworden, die sich früher stundenlang ahnungslos mit neuen Spielmechaniken und -ansätzen beschäftigt haben und dann gemerkt haben, wie viel Spaß und Möglichkeiten sich ergeben. Ist man wirklich so bequem geworden? Damals, als erst mal Spiele in dreidimensionalen Spielwelten veröffentlich wurden, waren viele auch erst mal überfordert. Man hat aber nicht nach der Option geschrieen, diese dritte Dimension wieder ausstellen zu können. Letztlich bietet euch die Steuerung hier nämlich auch nur eine weitere Dimension innerhalb einer dreidimensionalen Spielwelt an… Sie ist recht realistisch gehalten.

Wieso gibt es trotzdem keine vollen 5 Sterne, wo ich die Steuerung doch toll finde, die Grafik kein Augenkrebs ausgelöst hat und ich mit dem Umfang durchaus zufrieden bin? Weil das Spiel nicht perfekt ist und nicht alles tadellos ist. Gelungen ist beispielsweise die deutsche Sprachausgabe, die jedoch ausschließlich aus den Lautsprechern des Gamepads gelangt. Das wirkt zwar tatsächlich sehr räumlich und die Ausgabe ist klar und deutlich. Mir hätte aber eine Funktion gefallen, die Sprachausgabe auch über den TV zu ermöglichen. Das liegt daran, dass ich die Lautstärkeregelung am Gamepad generell nicht sehr feinfühlig finde und es entweder alles zu leise oder direkt viel zu laut ist. Die Musik des Spiels ist übrigens sehr gelungen, Fans der Reihe dürfen sich auf die ein oder andere alt bekannte Passage in neuen Arrangements freuen. Schade ist, dass die Story doch sehr offensichtlich an den von Lylat Wars angelehnt ist. Da hätte ich mir mehr erhofft. Auch ist die taktische Ansicht etwas verwirrend, da die Kamera dann doch sehr starr auf dem anvisierten Objekt bleibt (das sich meistens ja selber auch frei im Raum bewegt) und im ersten Moment für Orientierungslosigkeit sorgt. Hier wäre es gut gewesen, hätte man die Kamera mehr zwischen dem anvisierten Objekt und dem eigenen Vehikel platziert. Schade finde ich auch, dass es offenbar keine Onlineranglisten gibt (oder ich habe diese noch nicht entdeckt). Vor allem hier wäre es doch ein Anreiz gewesen, sich gegen Highscores von Freunden oder europaweiten Mitstreitern zu messen. Auch hätte man tägliche, wöchentliche und monatlich wechselnde Online-Missionen integrieren können - ähnlich wie in „Rayman Legends“. Schade, dass Nintendo solche Onlinefunktionalitäten nach wie vor nicht auf dem Schirm hat. Hier hat man Potential verschenkt.

Ich besitze übrigens die First Print-Edition, der auch das Spiel „Star Fox Guard“ und ein Steelbook beiliegt. Das Steelbook sieht schön aus und ist gut verarbeitet. Auf Star Fox Guard möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Es macht Spaß und ist unterhaltsam - dauerhaft aber etwas eintönig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis (hab die Edition bei MediaMarkt für 59 Euro bekommen) stimmt aber und es lohnt sich, die große Edition zu kaufen wenn man Star Fox mag.

Was bleibt also zu sagen? Star Fox Zero ist nach langer Zeit noch mal ein Spiel, dass nicht kinderleicht ist, knackige Highscores bietet und interessante neue Steuerungsmöglichkeiten und damit auch neue Gameplaymechaniken aufweist. Es ist letztlich genau das, was viele wollten: Ein Spiel, dass Gamer noch mal fordert, wo nicht alles direkt auf Anhieb klappt und das wohlbemerkt nicht wegen der Steuerung, sondern weil der Schwierigkeitsgrad generell etwas höher ist. Gebt dem Spiel eine Chance. Es ist schön präsentiert (sowohl optisch als auch musikalisch) und bietet im Kern die Star Fox Kost, die schon auf dem N64 für stundenlange Highscore Kämpfe gesorgt hat - lediglich mit mehr Spielraffinesse und Vehikel. Warum ist das denn plötzlich Schrott?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2016 10:42 AM MEST


Star Fox Zero First Print Edition inkl. Star Fox Zero Guard - [Wii U]
Star Fox Zero First Print Edition inkl. Star Fox Zero Guard - [Wii U]
Wird angeboten von gameadise
Preis: EUR 59,99

13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Mimimi, ich bekomme das Spiel, dass so lange gefordert wurde" | Oder: Die Rückkehr des Gamings mit Star Fox, 25. April 2016
Da ist es also: Star Fox Zero, das Spiel, das auf zweierlei Arten von vielen gewollt wurde: Erst mal ein neues Star Fox Spiel, war es doch lange Zeit neben dem 3DS-Remake überfällig. Und dann ein Spiel, dass das Wii U Gamepad sinnvoll einbindet. Quasi doch genau das, was viele Käufer und Fans von Wii U bzw. Nintendo oder der Star Fox-Reihe seit langem wollten. Doch schon einige Zeit vor dem Release des Spiels kam Unmut auf: Wieso sieht das Spiel so bescheiden aus? Wieso wird es verschoben? Wieso kann man es denn nur mit dem Gamepad spielen? Die generelle Freude über ein neues Star Fox und ein Spiel, dass das Gamepad sinnvoll einbindet, wurde plötzlich zum regelrechten „Gehate“. Zurecht? Nö.

Vorab: Wer hier ein Spiel erwartet hat, dass beim ersten Durchspielen über 10 Stunden Gameplay bietet, hat sich über das Franchise wohl nicht hinreichend informiert. Star Fox lebt seither von der Rekord-Jagd, den Missionen und Medaillen. Ist die Story einmal durchgespielt, kann man die Reise erneut aufnehmen und neue Wege einschlagen (das geht auch schon vor Ende der Story). Alternativrouten und knackige Highscores wollen gefunden und überboten werden. Da muss das ein oder andere Level schon mehr als einmal gezockt werden. Neulinge der Reihe sollten dies vor dem Kauf berücksichtigen. Langzeitmotivation und Wiederspielwert sind auf jeden Fall vorhanden.

Dann zur Grafik: „Das Spiel sieht ja wie N64 aus.“ Ja, schon klar. Solch eine N64 Grafik hätte ich damals gerne mal gesehen, vielleicht hatte ich auch einfach nur einen extrem unterpowerten N64 oder so. Schade, da muss ich wirklich was verpasst haben. Star Fox Zero sieht jedenfalls um einiges besser aus, als viele es behaupten. Referenz ist es nicht, nein. Aber es ist stimmig, butterweich und sehr effektvoll. Insbesondere Schlachten im Weltraum sehen prachtvoll aus. Einige Details und Texturen sind weniger schön - meistens ist man aber sehr schnell unterwegs und sieht daher ohnehin nicht so von dem, was jenseits der unmittelbaren Flugroute ist. Daher finde ich es auch weniger schlimm, dass manche Stellen vielleicht etwas karg sind. Sie sind jeweils bei weitem nicht so karg, wie die vielen Vorurteile bezüglich der Steuerung des Spiels. Von daher: Das Spiel sieht alles in einem sehr schön aus und es macht Spaß, den Explosionen zuzusehen. Viel mehr braucht es nun auch nicht und Augenkrebs wird nun wahrlich niemand bekommen.

Was ist es doch unverschämt, ein Spiel auf den Markt zu bringen, bei dem man vielleicht mal tatsächlich eine oder zwei Stunden Zeit braucht, um die Steuerung zu verinnerlichen und zu verstehen. Wir sollten schnell eine Sammelklage vorbereiten. Das geht ja nun wirklich nicht. JA, auf Anhieb klappt das mit der Steuerung nicht so einwandfrei. Liegt es aber daran, dass sie unausgereift und schlecht programmiert ist? Nein, ganz und gar nicht. Eher im Gegenteil: Sie ist derartig feinfühlig und ausgereift, dass man sich etwas dran gewöhnen muss. Nicht umsonst startet das Spiel mit einem Tutorial, um die grundlegende Steuerung zu vermitteln. Das ist auch gut, da die Steuerung halt von dem, was man sonst gewohnt ist, etwas abweicht. Und die Betonung liegt auf etwas - denn so anders und kompliziert ist die Steuerung nun auch wieder nicht. In der Regel kommt eigentlich nur eine Kleinigkeit beim fliegen hinzu: Der Schussfaden kann via Gamepad bewegt werden. Daraus ergibt sich zum Beispiel die Möglichkeit, nach links ausweichend wegzufliegen, die Schussvorrichtung jedoch nach rechts auszurichten und Feinde dennoch zu schaden. Eigentlich ein strategischer Mehrwert, der sinnvoll und clever ist. Zu empfehlen ist, die Einstellung der Steuerung so zu ändern, dass die Bewegungssteuerung nur dann aktiv ist, wenn ZR (Schussztaste) gedrückt wird. Warum ist das so? Weil dann der Nullpunkt der Bewegungssensoren der letzten Halteposition des Gamepads angepasst wird und der erste Schuss der reinen Flugrichtung des Schiffs entspricht (also wie früher). Generell kann quasi auch wie früher gezockt werden: Dazu muss das Gamepad lediglich still gehalten werden. Schnell aber wird man feststellen, dass es doch mal sinnvoll ist, auch auf das Gamepad zu schauen und die Cockpitansicht zu nutzen, auf der die genaue Ausrichtung der Schussvorrichtung zu erkennen ist. Sobald es hier „Klick“ gemacht hat und man das Konzept verinnerlicht und verstanden hat, lässt sich das Spiel ganz ausgezeichnet steuern.
Auch ist es falsch, den Entwicklern vorzuwerfen, man könnte nicht genug selber bestimmen, wie man steuert. Viele grundlegende Befehle sind doppelt belegt und können beispielsweise entweder durch Tasten- oder Stickdruck ausgeübt werden. Ihr könnt entscheiden, ob die Achsensteuerung invertiert ist oder nicht. Ihr könnt entscheiden, welche Ansicht (Cockpit oder 3rd Person) auf dem TV angezeigt wird - je nach Mission ist das wechseln der Ansichten sogar sinnvoll. Manch einer schreit jetzt auf und sagt: Ja, schön und gut aber ich hätte gerne einfach eine klassische Steuerung gehabt. Kann man eventuell nachvollziehen. Aber wieso ist sie nicht da? Weil sonst keiner die neue Steuerung wirklich ausprobiert und sich angeeignet hätte. Weil viele ein Spiel wollten, dass das Gamepad sinnvoll einbindet und nutzt. Weil viele immer wieder aufschreien, dass nichts neues gemacht wird und immer alles gleich ist. Wird dann mal was neu gemacht, wird dann das Gamepad mal sinnvoll eingebunden, ist es auch wieder nicht richtig. Das ganze liest sich fast so, als müsse man bevor man das Spiel richtig genießen kann eine theoretische Prüfung meistern. Kein Sorge, so ist es nicht. In der Regel ergibt sich das mit der Steuerung nach einer bis zwei Stunden von selber, wenn man denn kein Brett vor dem Kopf hat und generell eine abhaltende Neigung der Steuerung gegenüber hat. Es ist lohnenswert, alle Trainingseinheiten mal zu spielen. Auch deshalb, weil jedes Vehikel eine leicht andere Steuerung hat. Als das erste mal der Walker ins Spiel kam, war ich auch absolut überfordert. Irgendwie hat das Ding sich immer genau anders bewegt, als ich wollte und umsehen war auch so ne Sache. Aber eigentlich ist die Steuerung ziemlich logisch und als kleiner Tipp kann ich sagen, dass ich schlagartig alle Steuerungen verstanden habe, als ich das erste mal mit dem Gyrowing unterwegs war. Dieses Vehikel ist nämlich recht langsam unterwegs und bietet sich daher an, um sich generell mal in Ruhe mit der Steuerung vertraut zu machen. Seitdem klappt das alles ausgezeichnet und da ist nichts schlecht programmiert oder Schrott. Da ist lediglich eine Komponente mehr als sonst und das muss unser an Steuerungskonventionen gewöhnten Gehirn erst mal verarbeiten und realisieren. Ehrlich gesagt war es noch möglich, derart feinfühlig und genau in einem Star Fox zu schießen, wie in diesem.

Was ist nur aus den Gamern geworden, die sich früher stundenlang ahnungslos mit neuen Spielmechaniken und -ansätzen beschäftigt haben und dann gemerkt haben, wie viel Spaß und Möglichkeiten sich ergeben. Ist man wirklich so bequem geworden? Damals, als erst mal Spiele in dreidimensionalen Spielwelten veröffentlich wurden, waren viele auch erst mal überfordert. Man hat aber nicht nach der Option geschrieen, diese dritte Dimension wieder ausstellen zu können. Letztlich bietet euch die Steuerung hier nämlich auch nur eine weitere Dimension innerhalb einer dreidimensionalen Spielwelt an… Sie ist recht realistisch gehalten.

Wieso gibt es trotzdem keine vollen 5 Sterne, wo ich die Steuerung doch toll finde, die Grafik kein Augenkrebs ausgelöst hat und ich mit dem Umfang durchaus zufrieden bin? Weil das Spiel nicht perfekt ist und nicht alles tadellos ist. Gelungen ist beispielsweise die deutsche Sprachausgabe, die jedoch ausschließlich aus den Lautsprechern des Gamepads gelangt. Das wirkt zwar tatsächlich sehr räumlich und die Ausgabe ist klar und deutlich. Mir hätte aber eine Funktion gefallen, die Sprachausgabe auch über den TV zu ermöglichen. Das liegt daran, dass ich die Lautstärkeregelung am Gamepad generell nicht sehr feinfühlig finde und es entweder alles zu leise oder direkt viel zu laut ist. Die Musik des Spiels ist übrigens sehr gelungen, Fans der Reihe dürfen sich auf die ein oder andere alt bekannte Passage in neuen Arrangements freuen. Schade ist, dass die Story doch sehr offensichtlich an den von Lylat Wars angelehnt ist. Da hätte ich mir mehr erhofft. Auch ist die taktische Ansicht etwas verwirrend, da die Kamera dann doch sehr starr auf dem anvisierten Objekt bleibt (das sich meistens ja selber auch frei im Raum bewegt) und im ersten Moment für Orientierungslosigkeit sorgt. Hier wäre es gut gewesen, hätte man die Kamera mehr zwischen dem anvisierten Objekt und dem eigenen Vehikel platziert. Schade finde ich auch, dass es offenbar keine Onlineranglisten gibt (oder ich habe diese noch nicht entdeckt). Vor allem hier wäre es doch ein Anreiz gewesen, sich gegen Highscores von Freunden oder europaweiten Mitstreitern zu messen. Auch hätte man tägliche, wöchentliche und monatlich wechselnde Online-Missionen integrieren können - ähnlich wie in „Rayman Legends“. Schade, dass Nintendo solche Onlinefunktionalitäten nach wie vor nicht auf dem Schirm hat. Hier hat man Potential verschenkt.

Ich besitze übrigens die First Print-Edition, der auch das Spiel „Star Fox Guard“ und ein Steelbook beiliegt. Das Steelbook sieht schön aus und ist gut verarbeitet. Auf Star Fox Guard möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Es macht Spaß und ist unterhaltsam - dauerhaft aber etwas eintönig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis (hab die Edition bei MediaMarkt für 59 Euro bekommen) stimmt aber und es lohnt sich, die große Edition zu kaufen wenn man Star Fox mag.

Was bleibt also zu sagen? Star Fox Zero ist nach langer Zeit noch mal ein Spiel, dass nicht kinderleicht ist, knackige Highscores bietet und interessante neue Steuerungsmöglichkeiten und damit auch neue Gameplaymechaniken aufweist. Es ist letztlich genau das, was viele wollten: Ein Spiel, dass Gamer noch mal fordert, wo nicht alles direkt auf Anhieb klappt und das wohlbemerkt nicht wegen der Steuerung, sondern weil der Schwierigkeitsgrad generell etwas höher ist. Gebt dem Spiel eine Chance. Es ist schön präsentiert (sowohl optisch als auch musikalisch) und bietet im Kern die Star Fox Kost, die schon auf dem N64 für stundenlange Highscore Kämpfe gesorgt hat - lediglich mit mehr Spielraffinesse und Vehikel. Warum ist das denn plötzlich Schrott?
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2016 2:36 AM MEST


Max Richter Retrospective
Max Richter Retrospective
Preis: EUR 73,27

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Art des Hörens, 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Max Richter Retrospective (Audio CD)
Eins vorweg: Das Album habe ich nicht bei Amazon sondern bei einer Elektromarkkette erwoben, die nach einem gewissen Planeten benannt ist. Per Zufall habe ich das letzte Exemplar dieser limiterten Auflage gesehen und direkt zugegriffen. Mein Ziel war eigentlich, "The Blue Notebooks" und "Songs from before" zu kaufen, das "Retrospektive"-Set kommt aber nicht nur mit gleich vier Alben daher, es ist auch sehr hochwertig verarbeitet und im Verhältnis wirklich günstig.

Enthalten in dieser limitieren Album-Box sind die vier Alben "The Blue Notebooks", "Songs From Before", "24 Postcards In Full Colour" und "Infra". Ursprünglich gar nicht bei der Deutschen Grammophon produziert, wurden diese vier Alben nun bei der DG neu aufgelegt und veröffentlicht. Als digitalen Download kann man die Alben auch einzeln erwerben, in der "Retrospective"-Box erhalt man alle vier CDs jedoch in physikalischer Variante.

Die Box ist dabei hochwertig verarbeitet und kommt im rechteckigen Design daher. In der Box befindet sich eine Art Buch, in dem die vier CDs und ein umfangreiches Booklet enthalten sind. Das Booklet enthält neben den Tracklists auch noch einen Essay von Paul Morley, dem auch der Titel dieser Rezension entnommen ist. Außerdem gibt es noch eine Biografie von Max Richter und Danksagungen. Die Texte liegen jeweils in Deutsch und Englisch vor.

Besonders ist, dass die Neuauflagen der Alben bei der DG jeweils mit einem, im Falle von "24 Postcards In Full Colour" sogar drei Bonustracks aufwarten. Zu den Alben selber sei gesagt, dass sie jeweils etwas ganz eigenes sind und sicherlich nicht für jedermann. Bei "The Blue Notebooks" (12 Tracks) und "Songs From Before" (13 Tracks) gibt es Tracks, in denen Texte gesprochen werden, die dann mit Musik bzw. Klangkollagen beendet werden. Dazwischen befinden sich Piano- und Streichertracks. "24 Postcards In Full Colour" weißt eine einzigartige Albenstruktur auf. Ursprünglich 24 Tracks stehen für die 24 Postkarten Parte, in der DG-Version sind es Dank Bonus-Tracks sogar 27. Selbstverständlich sind die jeweiligen Tracks dadurch nicht sonderlich lang. Spielzeiten von höchstens 2:49 lassen das Album aber sehr kurzweilig und vielschichtig erscheinen. "Infra" (14 Tracks) stellt das vielleicht interessanteste und experimentellste Album dar. Die Streicher- und Pianomusik ist von Geräuschen umgeben und umhüllt, die an Radio- und Radarwellen erinnern. Teilweise wirkt es so, als würde jemand im Radio die Frequenzen durchgehen und dabei immer wieder sendende Frequenzen erhaschen und am Ende einen gefallenden Sender finden. Auch die anderen Alben weisen ähnliche Elemente auf, "Infra" ist mit seinen atmosphärischen Klangcollagen aber vielleicht am prägnantesten von allen vier Alben. Definitiv eine neue Art des Hörens, wie es Paul Morley treffend in seinem Essay beschreibt.

Generell ist die Musik von Max Richter wohl das beste Beispiel dafür, dass Epochen- und Genrebegriffe starke Grenzen haben und unzureichend sind. Was Max Richter mit "Retrospective" abliefert ist ein absolut einzigartiges und einmaliges Werk, für das es keine eindeutigere, passendere und genauere Genre-Zuteilung geben könnte als den Komponisten selber - Max Richter eben. Zwischen Klassik und Moderne, Piano, Streicher und Synthesizer, Traum und Realität, Stadt und Land, Freude und Trauer, Einsamkeit, Melancholie und absoluter Energieschübe - all das und viel mehr sind die vier Alben von "Retrospetive".

Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die Max Richter ohnehin mögen, bereit sind ,etwas neues auszuprobieren und / oder instrumentale Musik mögen. Auch für Fans der HBO-Serie "The Leftovers" behält die Kompilation das ein oder andere Stück, etwa "Vladimir's Blues", das in der Serie verwendet wurde bzw. als Vorlage für den Soundtrack gedient hat, bereit. Hier sei aber darauf hingewiesen, dass der Soundtrack der Serie gesondert einen eigenen Release erhalten wird.


Rayman Legends - [Nintendo Wii U]
Rayman Legends - [Nintendo Wii U]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 27,98

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jump'n'Run, das seinesgleichen sucht!, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem bereits sehr guten Jump'n'Run "Rayman Origins" kündigte Ubisoft den Nachfolger "Rayman Legends" ursprünglich als Exklusivtitel für Wii U an, veröffentlichte es nun über ein viertel Jahr später für mehrere Konsolen und hat sich noch etwas mehr Zeit für die Entwicklung gelassen. Auch wenn der Aufstand und die Enttäuschung über die Verschiebung erst mal (zurecht) groß war, hat sich das Warten definitiv gelohnt. Denn: Rayman Legends hat sich auf den ersten Platz der Wii U Plattformer gehüpft und darüber hinaus auf den vielleicht ersten Platz aller 2D-Plattformer dieser Generation.

Grafik: 15/15 Pkt.
Rayman Origins war grafisch ein reiner Augenschmaus. Rayman Legends (nachfolgend RL) ist es ebenfalls - nur noch mal etwas besser! Der einzigartige Zeichenstil sieht wieder einmal nicht nur grandios aus, sondern ist detailliert (sogar noch detaillierter als Origins es schon war) und liebevoll gestaltet. Das Spiel läuft butterweich und kristallklar in echtem 1080p. Kein bisschen Aliasing oder Kantenflimmern ist zu sehen. Clippingfehler gibt es keine. Technisch ist dieser Titel einwandfrei. Abgerundet wird das grandiose Gesamtbild durch herrliche Animationen, welche nicht besser sein könnten und einem jedes mal zum schmunzeln bringen.

Sound: 14/15 Pkt.
Origins bewegte sich soundtechnisch auf gutem Niveau. Die Musik war alles in einem sehr fröhlich, teilweise jedoch zu leise bzw. zu unauffällig und generell auf Dauer etwas abwechslungsarm. RL hat hier sämtliche von mir angeführten Kritikpunkte ausgemerzt und kommt mit einer fantastischen Soundkulisse daher. Die Musik ist wunderschön, sehr abwechslungsreich und von leisen Tönen bis rockigen Klängen ist diesmal alles mit dabei. Die Soundeffekte sind die gleichen geblieben, reißen nach wie vor keine Bäume aus, sind jedoch nach wie vor passend und erledigen damit ihren Job. Als Krönung gibt es in diesem Spiel Musiklevel, in welchen man musiksynchron interagieren muss und jedes mal einen gekonnten Abschluss einer Spielewelt darstellen.

Steuerung: 15/15 Pkt.
Insgesamt ist die Steuerung sehr gut. Sie ist nicht überladen und reagiert sehr schnell. Sämtliche Aktionen lassen sich mühelos ausführen und die Präzision ist einwandfrei. Auf unnötige Tastenkombinationen wird verzichtet. In einigen Leveln, in denen als Murphy gespielt wird, wird mit dem Touchscreen des Wii U Gamepads gesteuert. Dies funktioniert ebenfalls hervorragend und bringt etwas Abwechslung in die Handhabung. Positiv zu erwähnen ist, dass im Multiplayer sämtliche gängige Controller (Wii FB, Nunchuck, Classic Controller, Wii U Pro Controller) unterstützt werden, auf welchen die Steuerung ebenso gut funktioniert. Zumindest eine 2 Spieler Session sollte so problemlos bei jedem möglich sein.

Gameplay: 14/15 Pkt.
Rayman Origins war ein sehr traditionelles 2D-Jump'n'Run. Der Nachfolger ist es im Kern auch, kommt jedoch insgesamt umfang- und abwechslungsreicher und mit einem Online-Modus daher. Das ohnehin schon perfekte Leveldesign wurde noch perfekter, der ohnehin schon gewaltige Umfang noch umfangreicher. Rayman Legends ist in allen Belangen Rayman Origins - nur von allem noch mal etwas mehr, noch mal besser. Was Rayman Origins sympathisch und genial machte (traditionelles Gameplay, sehr gute Übernahme von kreativen und sinnvollen Elementen anderer Spiele usw.), macht RL noch sympathischer und noch genialer.
Ebenfalls weht ordentlich Frischwind: Da sind die aus der Wii U Challenges App bekannten Challenges, welche online ausgetragen werden und ungeheuer viel Spaß machen und auf Dauer motivieren. Da sind die Musiklevel, die an die Challenges angelehnten "heimgesucht"-Level, in welchen in hoher Geschwindigkeit ein Parcours zu bestehen ist. Diese beiden Levelarten sind an die Schatztruhen-Level aus Origins angelehnt, welche in RL entfallen sind. Es gibt die Murphy-Level welche via Touchscreen gespielt werden. Da sind noch mehr Kleinlinge (insgesamt 700!) zu sammeln, noch mehr spielbare Charaktere, ein kleines Kick-Boxen Spiel, Kung Foot gennant, bei welchem leider der Online-Modus fehlt und somit nur lokal ab 2 Personen zu spielen ist. Außerdem wurden einige Level aus Origins als Bonuslevel integriert.
Da bei Origins des öfteren der zum Ende hin sehr hohe Schwierigkeitsgrad kritisiert wurde, hat man RL anscheinend etwas entschärft. Das Spiel ist insgesamt etwas leichter und die Kleinlinge sind schneller zu finden. Jedoch soll das nicht heißen, dass das Spiel nicht fordert. Die späteren Level sind durchaus knifflig und um in den Challenges immer einen Gold-Pokal zu erhalten, ist schon einiges an Können gefragt. Somit kommt eigentlich jeder auf seine Kosten, so mal es immer noch keinen Game-Over-Bildschirm gibt (unendlich viele Versuche) und im Mehrspieler Modus (auf Wii U bis zu 5 Spieler) Mitspieler durch einfaches berühren wiederbelebt werden können.

Unterm Strich hat sich am reinen Gameplay also nicht so viel getan - Rayman Legends ist wie Origins ein traditioneller Plattformer, der nur wenig bis kaum eigene neue Ideen aufweist und nicht sehr innovativ ist. Das schadet dem Spiel aber nicht, da das Gesamtpaket durch seinen Charme, der tollen und herrlichen Grafik, dem sehr guten Sound und der perfekten Steuerung auf ganzer Linie überzeugt.

Sonstiges:
+ Sehr vieles zum Sammeln
+ Sehr viele spielbare Charaktere, auf Wii U sogar Mario- und Luigi-Verschnitte
+ Nach wie vor herrlicher Humor
+ 5 Spieler Mehrspielermodus, in welchem ein Spieler als Murphy hilfreich eingreifen kann
+ Rubbellose zum Freischalten von Origins-Leveln (ca. 40 Stück), Kuscheltiere, etc.
+ Online-Rankings und perfekte Miiverse Einbindung
+ Vorbildliche Gamepad-Nutzung (Messageboard, Rankings, Murphy-Steuerung, Miiverse-Tastatur usw.)
- Lums singen nicht mehr
- Origins Level entschärft und leichter als im Original
- K.I. der automatisch gesteuerten Figur in den Murphy-Leveln selten mit kleinen Problemen

Insgesamt: 14 Punkte / Sehr Gut / 5 Sterne

Rayman Legends enthält im Namen das, was es ist: legendär. Das Jump'n'Run besticht durch einen einzigartigen Charme und Humor und überzeugt durchgehend. Außerdem zeigt es mit Bravur, wie man das Wii U Gamepad perfekt nutzen kann und überflügelt somit mit Leichtigkeit Nintendos eigenen 2D-Plattformer auf der Wii U. Neben ein paar ganz kleinen Kritikpunkten gibt es nur eine traurige Tatsache: Irgendwann sind alle Hauptlevel beendet. Aber immerhin gibt es diesmal einen motivierenden Online-Modus und genug Rankings, mit welchen man sich auf lange Zeit beschäftigen kann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2014 6:01 AM MEST


Sony Xperia U Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android 2.3 OS) schwarz/weißes Wechselcover
Sony Xperia U Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android 2.3 OS) schwarz/weißes Wechselcover

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit Android 4.0.4 ein grauenvolles Handy - unter 2.3 ein tolles Einsteigersmartphone, 27. Juli 2013
Ich bekam das Xperia U letztes Jahr im Juni zum Abitur geschenkt und war auch die erste Zeit sehr zufrieden. Meine Bewertung bezieht sich nach 13 Monaten Nutzung hauptsächlich auf die Erfahrungen des Xperia U unter Android 4.0.4.

Als normales Einsteigersmartphone hat das Xperia U (fortan XU) alles, was man braucht, jedoch auch schon ein gravierendes Manko: Der interne Speicher von 8 GB ist nicht zu erweitern. Die sehr hübsche Android Oberfläche von Sony hat unter Android 2.3 auch hervorragend gearbeitet und das Handy hat mir lange Zeit Freude bereitet. Doch dann gab es das Update auf Android 4.0.4 und nach kurzer Zeit musste ich feststellen, wie das XU zunehmend unbrauchbarer bis zu einer totalen Katastophe wurde.

Daher einige Hinweise zu meinem Erlebnis mi dem XU unter Android 4.0.4:
- Die Kamera braucht in der Regel bis zu 30 Sekunden und mehr, bis sie nutzungsfähig ist
- Das Handy geht bei gut 2 von 3 Versuchen, den Ruhezustand zu deaktivieren, nicht an und man muss mehrmals den Powerbutton drücken, bis das Handy reagiert
- Das Handy stürzt regelmäßig beim Abrufen von SMS ab
- Selten stürzt das Handy beim Abnehmen von Anrufen ab
- Apps laden teilweise minutenlang und hängen sich überauffällig oft auf
- Beim Nutzen des Bowsers schaltet sich das Handy eigentlich fast jedes Mal aus

Diese wunderbaren Erscheinungen hatte ich mit meinem XU erst nach dem Update auf Android 4.0.4. Vorher war das Gerät abgesehen von den hardwarebedingten Schwächen (Speicher nicht erweiterbar, Kamera im Dunklen unbrauchbar, Akku teilweise sehr schnell leer, nur mittelmäßige Gesprächsqualität) bestens. Bedingt dieser Erscheinungen ist das Handy teilweise unbrauchbar und ich habe es hin und wieder für Stunden nicht anständig nutzen können.
Neuinstallationen des Betriebssystems und Rücksetzungen der Einstellungen wurden mehrmals durchgeführt, haben aber nur zeitweise geholfen.

Daher kann ich das XU in der Regel als Einsteigersmartphone schon empfehlen - jedoch sollte man bei Android 2.3 bleiben. Das Update auf Android 4.0.4 möchte ich dringend nicht empfehlen! Ursachen hierfür könnten eine schlechte Anpassung der Software an das XU, sowie der geringe RAM (0,5 GB) sein.

Somit gebe ich nur eine bedingte Kaufempfehlung für das Xperia U - nämlich nur dann, wenn man ein günstiges Einsteigersmartphone sucht und sich mit Android 2.3 zufrieden gibt. Ansonsten sollte man sich doch besser für ein anderes Gerät entscheiden.
Zur Wertung des Geräts möchte ich kurz erklären, dass ich daher 3 Sterne vergebe, da das Smartphone mit Android 2.3 wirklich nicht schlecht ist und einen optisch ganz guten Eindruck hinterlässt. Wäre Sony hier bei Android 2.3 geblieben, hätte es durchaus 4 Sterne verdient. Mit Android 4.0.4 ist das Smartphone realistisch jedoch nur noch mit 2 oder gar 1 Stern zu werten.


Ligawo ® HDMI Switch 4x1 3D mit SPDIF/ Toslink und 3,5mm Klinke Audio Ausgang
Ligawo ® HDMI Switch 4x1 3D mit SPDIF/ Toslink und 3,5mm Klinke Audio Ausgang
Preis: EUR 54,92

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bild top, Tonübertragung flop, 25. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diesen Switch gekauft, da mein TV nur 2 HDMI Eingänge hat, ich aber 3 HDMI Geräte (BluRay Player, XBOX 360, Wii U) betreibe und eines davon Surround Sound nur via PCM über HDMI streamt und meine Surround Anlage kein HDMI Eingang besitzt. Ziel war also, den Blu-Ray Player und die Wii U über den Switch am TV zu betreiben und die Surround Sound Signale vom Switch via Toslink an die Surround Anlage zu senden. Dies war daher notwendig, da die Wii U nur via HDMI das Surround Signal sendet und mein BluRay Player zwar einen Koaxialen Ausgang hat, der entsprechende Eingang bei der Surround Anlage jedoch von meinem TV für das Digitale TV via CA+ belegt ist. Sowohl Wii U als auch mein BluRay Player sind fähig, Surround Sound über HDMI abzugeben. So hatte ich also erwartet, dass der Switch diese Soundsignale an meine Anlage weitergibt aber hierbei kommt es zu einem Problem. Doch dazu später.

BILD: 5/5 Sterne
Das Bild via HDMI wird ohne Qualitätsverlust weitergegeben. Sowohl mein BluRay Player als auch Wii U (und auch XBOX 360, welche ich mal testweise am Switch hatte) haben dasselbe gute FullHD Bild bei 1080p wie auch ohne den Switch. Hier verrichtet der Switch einen sehr guten Dienst und kann ohne Bedenken benutzt werden.

SOUND: 2/5 Sterne
Hier kommt es zum Problem. Über Koaxial erhält meine Surround Anlage vom BluRay Player Dolby Digital 5.1 Sound, betreibe ich den BluRay Player jetzt aber via HDMI am Switch und aktiviere den PCM Stream über HDMI, erhält meine Anlage nur Dolby ProLogic II oder Stereo. Bei der Wii U wird ebenfalls nur Dolby ProLogic II oder Stereo erreicht und in beiden Fällen ist kein Dolby Digital 5.1 drin. In der Anleitung vom Switch steht, dass zur einwandfreien Übertragung PCM benutzt werden müsse. Dies ist sowohl beim BluRay Player als auch bei der Wii U der Fall, doch es gibt kein Dolby Digital Signal. Dazu muss gesagt werden, dass meine Surround Anlage mit PCM umgehen kann, da der TV via Koaxial und auch der BluRay Player testweise via Koaxial jeweils mit PCM Stream Dolby Digital 5.1 ausgeben.
Es muss also am Switch liegen, dass die Dolby Digital Signale bzw. Surround Signale nicht vollständig an der Surround Anlage ankommen. Es ist sehr ärgerlich, da gerade das der Kaufgrund war.

SONSTIGES: 2/5 Sterne
Das Gerät kommt in matter schwarzer Optik daher, macht an sich einen guten Eindruck, sieht aber dank der zahllosen Beschriftungen hässlich aus. Dank der seitlichen Ein- und Ausgänge sieht man zudem bis zu 3 Kabel am Gerät offensichtlich. Leider schaltet das Gerät nicht von selber zum Eingang um, am welchen gerade das Signal empfangen wird. So muss man eine Fernbedingung nutzen, welche einen anscheinend sehr herkömmlichen IR-Code hat, da je nach Taste auch mein BluRay Player anspringt. Schlecht gelöst ist auch, dass man via der Fernbedingung nicht den Switch einschalten kann, man muss somit immer zu Switch gehen und ihn einschalten und wenn man schon einmal unten ist, kann man den Eingang auch direkt an der Hardware selber wählen. Somit erschließt sich mir die Fernbedienung nicht ganz und wird von mir schon nicht mehr verwendet.

FAZIT:
Der Switch ist unter dem Strich sehr enttäuschend. Das Bild wird zwar ohne Verluste weitergeleitet, die Soundübertragung lässt aber zu Wünschen übrig. Das Design und die Funktionalität des Switches an sich sind auch sehr unausgeriffen und somit reicht es insgesamt leider nur für 3 Sterne. Gemessen am Preis ist das Gerät dann letztendlich auch noch sehr teuer, vor allem da es nicht das hält, was es verspricht. Somit kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen und rate, vor allem wenn man nur einen Switch für das Bild sucht, zu anderen Geräten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2013 7:50 PM CET


fleuresse Spannlaken 1115-2043, 120/200 cm Jersey, Farbe Sand, 100% Baumwolle, mit praktischem Rundumgummi
fleuresse Spannlaken 1115-2043, 120/200 cm Jersey, Farbe Sand, 100% Baumwolle, mit praktischem Rundumgummi
Preis: EUR 17,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes und preisgünstiges Spannbettlaken, 9. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Spannbettlaken gleich 2 mal für mein neues Bett gekauft, welches die etwas seltenere Maße 120x200cm hat. Es war nicht einfach, ein passendes Spannbettlaken zu finden und im Internet habe ich letztendlich nur bei Amazon und dem ein oder anderen Betten-Onlinehandel Spannbettlaken in 120x200cm gefunden.

Die abgebildete Farbe "Sand" sieht in echt genau so aus und passt perfekt zu beige-farbende Betten oder Räumen, in denen Beige- und Brauntöne dominieren. Der Stoff ist schön angenehm, weder flauschig noch kratzig, sondern neutral und angenehm. Das Spannbettlaken kommt mit einem starken Gummizug daher, welcher dafür sorgt, dass sich das Laken perfekt an die Matratze anpasst. Auch nach mehreren Waschgängen (kann auf 60 Grad gewaschen werden) nimmt die Qualität des Stoffes und der Gummis nicht ab und das Laken passt sich wie bei der ersten Nutzung wieder der Matratze an.

Somit kann ich nichts großartig bemängeln und kann dieses Bettlaken sehr empfehlen. Der Preis hier ist übrigens richtig niedrig, so habe ich das Bettlaken letzte Woche im örtlichen Kaufhof in dieser Größe für sagenhafte 29,95€ gesehen. Somit eine klare Kaufempfehlung!


Pastewka - Die 6. Staffel [3 DVDs]
Pastewka - Die 6. Staffel [3 DVDs]
DVD ~ Bastian Pastewka
Wird angeboten von ciel-electronique-eam
Preis: EUR 24,99

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischer Wind in Staffel 6, 8. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Pastewka - Die 6. Staffel [3 DVDs] (DVD)
Die mittlerweile 6. Staffel der Serie Pastewka ist nun auf DVD und erstmals auf BluRay erhältlich und beinhaltet neben der 50. Jubiläumsfolge auch viel frischen Wind. Erneut sind alle 10 Folgen und viel Bonusmaterial auf insgesamt 3 DVDs verteilt.

DVD 1 enthält dabei die Folgen "Der Hausmeister" (5 Sterne), die Jubiläumsfolge "Der Magnet" (4 Sterne), "Die Lesung" (4 Sterne), "Die SMS" (5 Sterne) und "Der Masseur" (4 Sterne). Insbesondere "Der Hausmeister" und "Die SMS" sind hervorragende Folgen auf dieser DVD. In der Folge "Der Magnet" kommen wie von vielen Fans gewünscht wieder Annes Eltern vor, leider nur viel zu kurz.
DVD 2 enthält die Folgen "Der Parkausweis" (3 Sterne), "Der Trip 1" (5 Sterne), "Der Trip 2" (5 Sterne), "Der Kommissar" (4 Sterne) und "Der Junggesellenabschied" (5 Sterne). Die Folge "Der Parkausweis" konnte mich in dieser Staffel am wenigsten überzeugen. Nach langer Zeit gibt es endlich wieder eine Doppelfolge (die letzte und bis dahin auch einzige gab es in Staffel 2) nämlich "Der Trip 1" und "Der Trip 2" welche ein absolutes Highlight in der Staffel darstellen. "Der Junggesellenabschied" ist eine Art "Best of" mit ernstem Handlungsrahmen - eine Konstellation die es so noch nicht gab und schön anzusehen ist (Fans von Inception sollten am Schluss mal genau hinhören...).

DVD 3 beinhaltet allerlei Bonusmaterial und diesmal auch Videokommentare zu ausgewählten Folgen. Zusätzlich gibt es allerlei Fanbonus, das an sich nichts mit der Serie zu tun hat, aber mit Bastian. Beispielsweise bekommen wir ein paar Clips aus der Wochenshow und von Wolfgang und Anneliese - eine tolle Sache wie ich finde.

Wie ich bereits am Anfang erwähnt habe, weht in dieser Staffel einiges an frischem Wind. Insgesamt wird viel mehr Soundtrack verwendet als früher. Nicht nur die instrumentalen Stücke sind deutlich abwechslungsreicher als früher, sondern es kommen auch deutlich mehr Songs vor. Dies gibt der Sendung an vielen Stellen etwas Filmcharakter oder unterstützt bzw. ist Teil einer Comedyeinlage wie beispielsweise in der Spiegelszene aus "Der Magnet".
Auch wurde am Folgenaufbau einiges verändert. Nicht immer beginnen die Folgen nach demselben Schema, sondern teilweise gibt es kurze Einführungsszenen und dann die Titelmelodie oder es kommt wie in den letzten Staffeln üblich direkt die Titelmoldie. In "Der Hausmeister" kommt das Intro so wie wir es kennen sogar überhaupt nicht vor, sondern wir erhalten eine hervorragende filmähnliche Eröffnungsszene mit herrlichen Slow-Motion-Aufnahmen.
Diese technischen und kompositorischen Änderungen tuen der Serie ziemlich gut und gefallen mir außerordentlich.
Was nicht jedem unbedingt gefallen dürfte ist, dass der Humor teilweise auch etwas anders ist. Die Situations- und Slapstickcomedy ist noch stärker vertreten und auch sexuelle Comedy nimmt etwas zu - das dürfte nicht jedem unbedingt gefallen. Das soll aber nicht heißen, dass es keine klassische Pastewka-Kost gibt.

Schauspielerisch befinden sich alle Darsteller in dieser Staffel in Höchstform. Man darf auf die Rückkehr eines Müllmanns aus Staffel 3 Folge "Ein Tag mit Frau Bruck" gespannt sein und auch der Jo kommt mal wieder persönlich vor. Als Gaststars kommen zum ersten Mal Oliver Pocher und wie gewohnt die Dauergäste Hugo Egon Balder und Michael Kessler (leider etwas kurzgeraten) wieder vor. Doch dies sind nicht alle Gäste und die Folge "Der Kommissar" kommt gleich mit 3 Gästen daher.

Zur DVD selber muss man nicht viel sagen, die Bildqualität ist sehr gut und als kleiner Fanbonus gibt es auf DVD 1 ein Introvideo zur Serie.
Insgesamt eine wieder sehr gelungene Staffel, welche mit einigen Änderungen daher kommt, welche nicht allen gefallen dürften. Mir gefallen sie jedoch sehr gut und ich freue mich schon auf die nächste Staffel. Eine klare Kaufempfehlung für Fans und alle, die welche werden wollen.


New Super Mario Bros. 2
New Super Mario Bros. 2
Preis: EUR 39,99

31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mario stagniert auf hohem Niveau, 19. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: New Super Mario Bros. 2 (Videospiel)
Da ist es also, das 2. Mario Jump'n'Run für Nintendos 3D Handheld. Diesmal handelt es sich um einen Sidescroller und somit haben wir es mit reinem 2D-Gameplay zu tun. Mittlerweile ist das Mario Franchise auf dem 3DS gut vertreten - wir können mit Mario in 2 Spielen durch bunte Welten hüpfen, mit ihm Kart fahren, Tennis spielen und Ende des Jahres bzw. Anfang 2013 kehrt Mario als "Paper Mario" und sein Bruder Luigi in "Dark Moon" zurück. Das ist eine breite Produktpalette und man könnte beinahe denken, Nintendo kennt nur noch das Mario Franchise. Leidet unter diesem Mario-Boom die Qualität der Spiele? Wie es bei "New Super Mario Bros. 2" (NSMB2) aussieht, erfahren wir im Folgenden.

Grafik: 12/15 Pkt.
Die Grafik ist alles in einem sehr rund, sauber und solide. Im direkten Vergleich zu "New Super Mario Bros." (DS) sieht das Spiel erstmal nicht viel anders aus, jedoch sind Texturen höher aufgelöst, Animationen geschmeidiger und mehr Details und eine verbesserte Engine positiv zu vermerken. Im direkten Vergleich zu "Super Mario 3D Land" (3DS) muss sich NSMB2 jedoch geschlagen geben. Dies ist nicht nur (eigentlich ja logischerweise, da es sich um ein 2D-Spiel handelt) im Hinblick auf den 3D-Effekt zu erwähnen, sondern auch die Effekte und Umgebungen sind nicht ganz so gut, wie anderen 3DS Titel. Wie gesagt sind Animationen und Effekte in NSMB2 besser als im DS-Vorgänger, jedoch erreichen sie nicht die Qualität vom Franchise Konkurrenten auf den 3DS. Der 3D-Effekt ist eher dezent und beschränkt sich hauptsächlich darauf, dreidimensionale Charaktermodelle leicht aus dem Bildschirm ragen zu lassen, den Hintergrund weiter nach hinten zu verschieben (wodurch eine nette Tiefe entsteht) und vereinzelt Animationen und Effekte, wie etwa Power-Up-Items natürlicher wirken zu lassen. Das Gesamtpaket der Grafik von NSMB2 ist aber keines Falls schlecht. Im Gegenteil: Es kommt mit einer hübschen und detailreichen 2D-Grafik mit 3D-Effekten daher.

Sound: 10/15 Pkt.
Bereits "Super Mario 3D Land" konnte soundtechnisch nicht mehr ganz so überzeugen wie die Wii-Ableger "Super Mario Galaxy" oder "Super Mario Galaxy 2". NSMB2 muss sich jedoch noch mal einen schlag mehr Kritik gefallen lassen, wie "Super Mario 3D Land". Der Sound ist zwar wie immer fröhlich und passt zum Mario Universum, jedoch könnte man meinen, die Sounddesigner und Komponisten bei Nintendo haben ihre Kreativität verloren. Die Soundtracks von "New Super Mario Bros.", "New Super Mario Bros. Wii", "NSMB2" und auch die Trailermusik von "New Super Mario Bros. U", welches Ende des Jahres für Wii U erscheinen wird, klingen zu identisch und einfach nur noch langweilig. Letztendlich handelt es sich immer um dasselbe Maintheme, welches ein wenig anders umgesetzt wurde und kreativ oder einfallsreich ist das nicht mehr - und vor allem: Ich kann dieses Theme langsam nicht mehr hören. Wäre ja halb so schlimm, wenn das Theme dann nur am Titelbildschirm abgespielt werden würde aber nein. Das Theme kommt natürlich wieder mal in den verschiedensten, kaum anderen Variationen in fast allen Leveln der ersten Welten vor und auch sonst bekommt man die gewohnte Soundkost bei den Ground-, Water- und Bowserleveln serviert. In den Wii Ablegern hat Nintendo bewiesen, dass eine gute Balance zwischen vollkommen neuen und gewohnten Kompositionen zu einem hervorragenden Soundtrack führt - bei den 3DS Titeln tut sich Nintendo hier unerträglich schwer und die Soundkulisse klingt leider zu gleich, zu abwechslungsarm und nervt teilweise sogar. Somit reicht es nur noch für ein schwaches gut, da die Soundeffekte wie immer solide sind und die Stücke an sich ja nicht schlecht sind.

Steuerung: 13/15 Pkt.
Zur Steuerung gibt es nicht viel zu sagen. Sie ist quasi identisch mit dem DS-Ableger. Jetzt kann Mario halt auch mit dem Schiebepad anstatt mit dem Steuerkreuz bewegt werden, was auf Dauer etwas angenehmer ist. Es gibt nichts zu beanstanden, die Steuerung ist quasi perfekt und tut das, was sie soll, hervorragend.
Was mir aber immer noch nicht so ganz gefällt ist die Tatsache, dass zum rennen ständig der X- oder Y-Knopf gedrückt sein muss, was ich in Kombination mit dem Springen schon immer etwas unangenehm empfinde - hier wäre eine Optionale Belegung des Rennens auf die linke Schultertaste eine nette Option, die ich schon lange vermisse. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau.

Gameplay: 11/15 Pkt.
Das Gameplay sollte allen bekannt sein. Deswegen gehe ich auf das Hauptspiel an sich nicht viel ein, da einem die gewohnten Welten, Strukturen und Level erwarten. Das Leveldesign ist jedoch sehr zu loben, da es wieder einmal hervorragend ist. Trotzdem hätte ich mir mal mehr neue Kulissen gewünscht - das Mario-Universium stagniert zur Zeit zu sehr auf gewohntem und setzt zu stark auf Tradition. Wie immer gibt es 3 große Münzen zu sammeln, dessen Verstecke mal kinderleicht und mal etwas kniffliger zu erreichen sind. Neu ist die absolute Münzenflut, welche diesem Spiel anscheinend das gewisse Etwas verleihen soll. So gibt es neue Power-Ups und Items, die dafür sorgen, dass alles und wirklich alles zu Gold wird und Münzen wie sonst was durch die Gegend versprühen lassen (hier kommt die neue Engine gut zum Einsatz). Das ganze ist zwar witzig aber der Münzen-Soundeffekt geht schon nach ein paar Sekunden derbe auf die Nerven. Doch das ganze hat tatsächlich einen Reiz: nämlich eine hohe Langzeitmotivation. Es gibt viele Optionen, Münzrekorde zu brechen, Belohnungen freizuspielen und Rekorde mit anderen Spielern auf der ganzen Welt zu vergleichen. Der neue "Münzrausch-Modus" ist eine sinnvolle und passende Erweiterung, die für eine hohe Langzeitmotivation sorgt und auf Rekordjagd trimmt. Viel Spaß macht dieser Modus vor allem mit dem weißem Waschbär-Mario, mit welchem man unbesiegbar ist.

Unterm Strich erwartet einem jedoch das gewohnte, sehr gute Mario Gameplay, welches die ein oder andere Überraschung bereit hält. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich wissen. Fakt ist jedoch, dass es NSMB2 ungewohnt stark an Neuheiten und Kreativität fehlt. Der Titel fühlt sich viel stärker nach einem "New Super Mario Bros. 1,5" an, als viele "Super Mario Galaxy 2" als "Super Mario Galaxy 1,5" empfanden. Und im Hinblick auf die schnelle Abfolge, wie die Mario Titel zur Zeit erscheinen, könnte dies vielleicht daran liegen, dass man den Entwicklern nicht genug Zeit gibt, sich wirklich Neues auszudenken. Dieser Trend sollte sich nicht fortsetzen, denn sonst wird aus Mario irgendwann ein Franchise, welches mit jährlichen, aber immer belangloseren Fortsetzungen daherkommt, welche dieses Franchise gar nicht nötig hat.

Sonstiges:
+ Sinnvolle Nutzung von Street- und Spot-Pass
+ 2 Spieler Modus
+ Viele Überraschungen und einiges zum Freispielen
+ Zwischenspeicher-Funktion
- Sehr wenige Power-Ups
- Hauptspiel etwas kurz
- Dämliche und nicht wirklich neue Bossgegner

Insgesamt: 11 Punkte / Gut / 4 Sterne

New Super Mario Bros. 2 ist ein gutes Mario Spiel, welches viel auf Tradition und wenig auf Neues setzt. Wer sich daran nicht stört, wird viel Spaß haben und einige schöne Stunden verbringen können. Für Mario-Veteranen bringt der Titel jedoch kaum "Aha"-Momente und ist vielleicht sogar etwas langweilig. Dafür sorgt der neue Münzrausch Modus für Abwechslung und Langzeitmotivation, kann aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir es hier mit einem leicht aufgewärmten New Super Mario Bros. zu tun haben, welches zwar immer noch gut, aber lange nicht an die Dichte von Neuheiten und Kreativität vorheriger Mario-Titel ran kommt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 27, 2012 9:43 AM MEST


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