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Persönliches Profil

Beiträge von Jens Luckow
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Rezensionen verfasst von
Jens Luckow (Hagen, Westfalen)

Anzeigen:  
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Muse - Hullabaloo/Live At Le Zenith [2 DVDs] [UK Import]
Muse - Hullabaloo/Live At Le Zenith [2 DVDs] [UK Import]
DVD ~ Muse
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 6,27

5.0 von 5 Sternen Geniale Show!, 19. August 2017
Nach der "Introduction" ("What's he building" von Tom Waits) geht es gleich los mit "Dead star", bei dem der Frontmann Matthew Bellamy, der eigentliche Star, da ein Ausnahmetalent der Band Muse, passend erhöht auf einem Podest steht. Wo andere Gitarristen ihr Instrument nur spielen, lebt Bellamy es und vollführt damit die unglaublichsten Verrenkungen, zu sehen am Ende von "Microcuts". Der Song "Citizen erased" wird durch gleichmäßige Trommelschläge von Drummer Dominic Howard eingeleitet, der Song selber überzeugt durch seine gewaltigen Instrumentalpassagen, insbesondere die Feedbackorgien und die weichen Pianoklänge. Bei "Sunburn" kann man einen anderen Blickwinkel wählen, wo der Fokus auf die extra angestrahlte Gitarre gerichtet ist und man damit das sensationelle Soli am Ende genauestens bestaunen kann. Nach "Showbiz", welches in einem wahren Gitarrengewitter endet, geht es mit "Megalomania" etwas entspannter weiter. Bellamy setzt sich hier ans Piano und wird durch die harten Bassklänge von Bassist Chris Wolstenholme begleitet. Den Song "Uno" kann man sich dann auch aus dem Blickwinkel des Gitarrenhalses anschauen, der am Ende des Songs sogar durch die Luft fliegt. Es kehrt dann mit "Screenager" wieder etwas Ruhe ein, hier bedient Drummer Howard nebenbei übrigens auch noch ein Xylophon. Bei "Feeling good" singt Bellamy dann einige Strophen durch ein Megaphon. Das folgende "Space dementia" bietet dann sogar zwei zusätzliche Blickwinkel. Zunächst wird Drummer Howard genauestens unter die Lupe genommen, dann die Tastenanschläge von Bellamy auf seinem Piano. Dann wird wieder die Gitarrenfraktion mit "In your world", "Muscle museum" und "Cave" bedient. Der für mich beste Song wird dann regelrecht zelebriert und das Publikum flippt total aus: "New born". Bei "Hyper music" sollte man den Kamerawinkel auf Bassist Wolstenholme richten, da dieser ja mal völligst abgeht. Doch es gibt sogar noch eine Steigerung bei "Agitated", bei dem am Ende die Gitarre auf die Gitarrenbox trifft - und verliert. Was eigentlich einen wundervollen Abschluss dargestellt hätte wird dann doch fortgesetzt. Es folgt die Ballade "Unintended", die durch das Publikum lautstark mitgesungen wird. Die Mikrophonkameraeinstellung muss man sich aber nicht geben. Es folgen der Rocker "Plug in baby" und der Abschlusstrack "Bliss", der in einer wahren Zerstörungswut endet. Zunächst werden riesige Luftballons , die mit Konfetti gefüllt sind, von der Hallendecke herabgelassen und später endet die Show mit einem Sprung aller Beteiligter in das Schlagzeug. Geniale Show!
Die zweite DVD enthält einen knapp 40-minütigen Mix aus Liveauftritten, dem Tourleben, verrückten Fans und Backstageaufnahmen und eine Discographie der Band, bei der man in die jeweiligen Songs hinein hören kann.


Visions - All Areas Vol. 10
Visions - All Areas Vol. 10
von Gameface, Sick Of It All, Brainless Wankers, Marilyn Manson, Fireside, Fatboy Slim
  Audio CD

2.0 von 5 Sternen Von wegen: Ausgabe 10 gleich 10 Punkte, schade eigentlich., 1. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Visions - All Areas Vol. 10 (Audio CD)
Von wegen: Ausgabe 10 gleich 10 Punkte, schade eigentlich. Den ersten Song "Star 69" hätte ich nie als Fatboy Slim-Song erkannt, da hier schon wieder eine 180°-Stiländerung vorliegt und das leider zum Schlechteren hin. Anstrengenden Weirdo-Metal spielen Mudvayne, die an Slipknot erinnern und dazu eine Prise Funk und Tool getan haben. Der New York Hardcore von Sick of it all ist härter denn je und Last Days of April spielen schönen Schrammelrock. Das Midtown Melodycore spielen, halte ich für eine Untertreibung, für mich wäre das richtige Wort hier Power-Melodycore; das Ding haut rein. Ob Gameface nun Emo, Postcore oder Collage-Punk spielen, ist egal, da sie zu laff sind. Fireside entsprechen Radiohead ohne deren komplizierte und verschnörkelte Songstrukturen. In der Demoecke teilen sich diesmal die Brainless Wankers und Scallwags den ersten Platz. Die Brainless Wankers spielen Punkrock, der aus dem Raster fällt, oder zumindest aufhorchen lässt. Scallwags spielen Ska gespickt mit Country, was an The Clash und Rancid erinnert. Und die Go Faster Nuns spielen Garagen-Rock'n'Roll a la Gluecifer. Die beiden Videos sind ebenfalls schön anzusehen.


Visions - All Areas Vol. 8
Visions - All Areas Vol. 8
von J.Mascis, Downset, Placebo, Maxim, Venus Hype Machine, Soulfly
  Audio CD

3.0 von 5 Sternen Die erste Übereinstimmung nach acht Ausgaben mit dem Sonic Seducer..., 1. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Visions - All Areas Vol. 8 (Audio CD)
Die erste Übereinstimmung nach acht Ausgaben mit dem Sonic Seducer ist auch eine Kunst, und zwar hier durch Soulfly und dem Placebo-Video. Also nochmal: Soulfly spielen New Metal wie er sein soll. Der ehemalige Frontmann von Dinosaur Jr. J. Mascis spielt genauso guten bzw. verschrammelten Indie. Downset spielen aggressiven Crossover und Nine Days Collage-Rock, mehr auch nicht. Daß K's Choice noch ruhiger als auf "Not an addict" geworden sind, ist nicht schlimm, man sollte sich dies nur mal auf CD-Länge anhören. Die Illegal Aliens haben ein Stimmwunder als Frontsängerin, die irgendwo zwischen Sandra Nasic (Guano Apes), Skin und Sarah Bettens (K's Choice) rumröhrt, und der gute Rock dazu verschönert das Ganze. Kann ich den Song "Dancing in the moonlight" fast schon nicht mehr hören, klingt "Higher state" trotzdem recht gut, die werden noch was. In der Demoecke sind diesmal alle drei Bands Spitzenklasse. Venus Hype Machine sind Bush mit mehr elektronischen Einflüssen, oder die männlichen Garbage, wie ihr wollt. Low Density Corporation spielen TripHop oder Space-Jazz oder Pop, daher Exoten-Bonus und Ojo Rojo spielen Wüstenrock mit ganz viel Rock'n'Roll irgendwo zwischen Metallica, Fu Manchu, Motörhead und Kyuss, geil. Ich fordere hiermit, daß alle drei Bands schnellstens gesignt werden.


Visions - All Areas Vol. 7
Visions - All Areas Vol. 7
von Vandals, Queens Of The Stone Age, Richard Ashcroft, Pyogenesis, Suicidal Tendencies
  Audio CD

5.0 von 5 Sternen Bisher die beste Zusammenstellung von Visions, danke dafür., 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Visions - All Areas Vol. 7 (Audio CD)
Bisher die beste Zusammenstellung von Visions, danke dafür. Gleich zu Beginn gibt es einen Kracher, der nach zwei-, dreimal Hören zu einem Ohrwurm wird. Crossover von den Urvätern des Skatecores. Dann folgt eine Band, die es auch schon etwas länger gibt, die Vandals. Ich würde jetzt mal sagen Bad Religion light mit viel Pop und 80er Jahre Charme. Ebenfalls ein Ohrwurm. Nicht Emo, sondern emotionalen Rock spielen Weakerthans, der sogar an solche Größen wie Neil Young und dEUS erinnert. Von emotional zu melancholisch: Ein eher ungewohnt, aber trotzdem schöner Song von Samiam. Jets to Brazil spielen Indie-Rock, der selbst mir gefällt, da er stellenweise sehr poppig ist. Nur hätte der lange Titel wirklich sein gemußt? Der Song von Pyogenesis unterstützt nur noch einmal mein Gefühl, daß ich diese Band unbedingt mal live sehen muß. Ein Vergleich mit Radiohead für Elliott geht in Ordnung, da sie ebenfalls schön anzuhören sind. Da ich (Hed) P.E. schon auf ihrem Debüt gut fand, kann ich hier nur wieder sagen: So sollte New Metal klingen, Limp Bizkit ohne deren Popversuche mit der Power von Rage against the Machine. In der Demoecke gewinnt Open, die ihren Titel gut gewählt haben, denn sie schicken deinen Kopf auf eine Tour quer durch Gefilde gespickt mit Elektro, Depeche Mode-Klängen und sogar Nine Inch Nails-Tönen, nicht schlecht. Die anderen Bands sind auch nicht schlecht, doch gefallen mir deren Musikstile nicht allzusehr: Hardcore von Waterdown und harter Stuff aus dem Ösiland von Naca 7, irgendeine Mischung aus Limp Bizkit, Soulfly und den Deftones. Das alles und noch zwei hochkarätige Videos, schöner kann es fast gar nicht sein


Visions - All Areas Vol. 6
Visions - All Areas Vol. 6
von Liquido, Tocotronic, Black Milk, Deftones, Papa Roach, Rancid
  Audio CD

3.0 von 5 Sternen Guter Sampler., 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Visions - All Areas Vol. 6 (Audio CD)
Neue Hits von bekannten Bands und ein paar Überraschungen bietet die sechste Ausgabe der All areas-Reihe. Herber dahingerotzter Punk mit einem leichten Ska-Einschlag bietet Rancid. Mit einem nicht so guten Song, jedenfalls mein erster Eindruck, sind Liquido vertreten. In ungewohnter Weise kommen Tocotronic daher, nämlich in einem Remix; gewohnheitsbedürtig, aber gut. Wenn Drummer Solowerke machen, dann kommt dabei nicht immer Gutes bei heraus, nicht so bei Josh Freese (Drummer u.a. bei A Perfect Circle, Mike Ness und Suicidal Tendencies), der hier guten Rock abliefert. Das Punkrock schon seit 17 Jahren gut ist, bewiesen mal wieder NOFX. Kennt noch jemand Madness? Diese in einer poppigen Variante, mit etwas mehr Ska sind Liberator. Glassjaw sind mit den Deftones vergleichbar, aber um Längen schlechter. Mit Mondo Generator ist hier wieder eine Band aus dem Kyuss/Queens of the Stone Age-Umfeld am Start. Diesmal der Basser Nick Oliveri, der zwar noch rauher und teilweise verzwickter den Wüstenstaub aufwirbelt, aber trotzdem genial ist. Ich glaube selbst der ehemalige Busfahrer von Kyuss könnte eine Platte veröffentlichen und die würde gut werden. In der Demoecke siegt diesmal der deutschsprachige Titel von Aunt Sally, denn solche Musik mußte endlich mal jemand machen: Tool meets Splitter meets Selig, cool. Black Milk sind dagegen langweilig und wer auf Lou Reed ohne dessen nervige Stimme steht, sollte mal die Urban Surburbs antesten. Guter Sampler.


Visions - All Areas Vol. 5
Visions - All Areas Vol. 5
von Galactic Cowboys, Nine Inch Nails, Babybird, Ian Astbury, Brassy
  Audio CD

2.0 von 5 Sternen Leider immer weniger Musik und immer weniger Neues für mich:, 24. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Visions - All Areas Vol. 5 (Audio CD)
Leider immer weniger Musik und immer weniger Neues für mich: Brassy sind auf Anhieb besser als die Jon Spencer Blues Explosion. Die sind zwar kein Vergleich, aber die kleine Schwester ist mit ihrer Melange aus Punkrock-Riffs, HipHop-Beats und Scratches cooler als ihr Bruder. Die zweite Band Galactic Cowboys hat sich mittlerweile aufgelöst. Meiner Meinung nach habe ich da nicht viel verpasst. Absolut nichts für mich sind Linea 77; stellt Euch eine Mischung aus Korn, Machine Head und den Deftones vor und das dann in ganz schlecht. Auf Elektropfaden wandelt mittlerweile Ian Astbury, der sich doch besser auf seine Arbeit bei The Cult und den Holy Barbarians konzentrieren sollte. Eine markante Stimme reicht eben nicht immer aus. Beim ersten Hören gefällt Surrogat gar nicht, doch schon beim zweiten Durchlauf entwickelt sich das Stück zu einem coolen Song mit monotonen Riffs, die auf einen Text treffen, der nachdenklich stimmt. Aus dem Franzosenland stammen glaube ich nur Freaks, siehe Dionysos. Adventures of Jet spielen Sommermusik, irgendwo in der Nähe von Weezer. In der Demoecke gewinnt die mir schon bekannte Band Skin of Tears, die weg vom Melodycore, hin zum handfesten Rock gekommen sind. Können in beiden Sparten überzeugen. Großes Pech haben allerdings Echophonic, dessen Frontstimme ein bis zwei Oktaven tiefer singen sollte, um bei mir dieses Gänsehautfeeling erzeugen zu können. Kein Wunder, ist ja auch eine Frau, Männer können das in diesem Fall wirklich besser.


Nicht wie du
Nicht wie du
Wird angeboten von coolrecordstore
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen Geniale Platte, mehr sag ich dazu nicht., 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Nicht wie du (Audio CD)
Nach Fischmob, Mikolajewicz und Adolf Noise hat das Plattenmeister Label mit Fred Adrett einen Newcomer herausgebracht, der sich bei mir gleich an zweiter Stelle hinter Fischmob plaziert. Was hier geboten wird, braucht Zeit, die Texte sind teilweise ziemlich bekloppt, regen aber auch zum Nachdenken an. Positiv sind auch die Hintergrund-Beats der jeweiligen Songs. Das sich so viele verschiedene Musikstile auf einer Platte finden, findet man selten. Nach einem Human Beatbox "Intro" geht es los. Einen Song über sein "Bobbycar" mit mitsingbaren Refrain. Der Saufsong "Dosenbier & Apfelkorn" ist mit 70er- und 90er-Klängen unterlegt. Die 30er Jahre kommen bei "Ich bin nicht wie Du" kurz zum Zuge, werde aber verzerrt wiedergeben. In "Leichenwagen" versetzt er sich in die Gedanken eines solchen Fahrers. Der Song "Manchmal" wird einerseits mit der berühmten "Stand by me"-Melodie, teilweise aber auch mit Breakbeats unterlegt, die aber dezent im Hintergrund verharren. Das 125 bpm schelle Instrumental "Name zu Baby B" wirkt cool, vor allem die Scratches. In "Teufels fette Beute" kommt er mit einer verzerrten Stimme daher, unterstützt mit Nirvana-artigen Gitarrensounds. Über "Dörtie Diana" können glaube ich nur Michael Jackson Fans lachen. Kult! Das man seiner Mutter zu früh zum Geburtstag gratuliert, kann doch niemanden passieren, oder ? ("Mutters Geburtstag") Lustig ist auch die wortwörtliche Übersetzung des Bob Marley-Klassiker "No woman, no cry". Das Lied "(Auf die) Piste!" baut sich auf verschiedenen Kinderreimen auf, und das Fred Adrett früher auch mal Punk gehört hat, merkt man bei "Voller". Schmuckstück der Platte ist allerdings der Song "Nie wieder tot", ein in Reimform vorgetragener Melancholie-Kracher, der zum Nachdenken anregt. Geniale Platte, mehr sag ich dazu nicht.


Obi et Orbi-Willi Deutschmann(
Obi et Orbi-Willi Deutschmann(

2.0 von 5 Sternen Wischmeyer, du warst mal besser!!!, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Obi et Orbi-Willi Deutschmann( (Audio CD)
Wer drauf steht, findet es gut, die Anderen eben nicht. Ich gehöre zu den Anderen. Für mich ist diese CD einfach zu schwierig, da Willi Deutschmann einfach zu viel meckert. Er nennt seine Frau Brocken und schimpft über Lehrer ("Ferienanfang"), Schwule ("Normalbenzin") und das Toilettengeld ("Schachthaken"). Ebenfalls sind die Einzelfolgen mit dem kaputten Pränki auch nicht der Überflieger, der hier Probleme mit seinem Raucherbein ("Pränki und die Füße"), mit fettem Essen ("Pränki und das Dosenfutter") und seiner Prostata hat ("Pränki und die Prostata"). Einzige Höhepunkte sind die beiden Arschkrampen-Folgen, wo der Lachpegel mal wieder ganz hoch hängt. In der Folge "Bilanz des Lebens" zieht Kurt über sein Leben Bilanz, was sehr amüsiert. In der Folge "Im Café" kann Kurt endlich auch mal ein Rohr verlegen, zum Erstaunen der Zuhörer und vor allem von Ferkel Gürgen. Noch zu erwähnen wäre das letzte Stück "Brocken is kaputt", wo sich Willi Deutschmann (einigermaßen erträglich) live über den Tod seiner Frau ausläßt. Schlußbemerkung: Wischmeyer, du warst mal besser!!!


Aggi Aggi - Arschkrampen im Land der Leguane
Aggi Aggi - Arschkrampen im Land der Leguane
Preis: EUR 21,98

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Komischer Humor., 15. Juli 2014
Diese Platte hat reinen Vervollständikeitscharakter. Mit dieser Platte stehen Dietmar Wischmeyer und Oliver Kalkofe noch am Anfang ihrer großen Comedy-Kariere. Wie schon in "Die alte Kultur" gesagt wird, begeben wir uns hier auf eine Abenteuerreise für zwei Personen durch den eigenen Bregen. Nur gut, daß ich kein Ticket mehr bekommen habe. Tut mir leid, aber die Arschkrampen sind hier nicht lustig. Schon eher störend. Einziger Höhepunkt ist das Stück "Schwanzmessen", welches uns folgende Umschreibungen des männlichen Gliedes liefert: Gurke, Ferkelstecker, Wurm, Säbel, Pickel, Hamsterpiephan, Lümmel und Zapfwelle. Ebenso liefert uns diese Platte diverse neue Schimpfworte wie: Totgeburt, Amateurarsch oder ranzige Teppichwanze. In "Excusez-moi!" wird nur noch gekotzt und in "Am Tag als der Leguan" kommt man bei der Diskussion über Leguans*******, auf den deutschen Schlager. Komischer Humor.


I'Ve Been Expecting You
I'Ve Been Expecting You
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 5,95

4.0 von 5 Sternen Robbie Williams ist erwachsener geworden, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: I'Ve Been Expecting You (Audio CD)
Wenn man bedenkt, daß dieser Mann vor wenigen Jahren noch in einer Boy-Band gesungen hat, ist dieses Debüt gleich noch mal höher zu bewerten. Robbie Williams ist erwachsener geworden, das vorweg: Dieser Mann hat es drauf. Er schreibt zuckersüße, hochkarätige, einfach nur schöne Popsongs und "Millennium" ist sowieso der Popsong des Jahres 1998. Aber nicht nur diese sind vorhanden, denn mit "Karma killer" und "Man machine" sind genausogut Rocksongs vertreten, die natürlich eine Prise Pop innehaben. Besonders "Karma killer" könnte mit seiner orchestralen Untermalung durch das London Session Orchestra den Grundstein für eine Rockoper bilden. Ohne das Orchester wäre diese Platte nur halb so viel wert, da unter der Leitung von Gavin Wright die meisten Songs nicht den besonderen Touch hätten. Durch all dieses ist diese Platte auch für Ohren gedacht, die sonst nur auf härteres Material stehen. Nicht zu Unrecht ist dieses Album in den meisten Rockmagazinen unter den persönlichen besten Alben des Jahres 1998 erschienen. Im übrigen dürfte dieses Debüt mit seinen Hit-Singles "Strong", "No regrets", "Millennium", "She's the one" und "Man machine" schwer zu übertreffen sein. Und selbst bei mir hätte sie die Höchstpunktzahl erreicht, wenn nicht der aus zwei Titeln bestehende Hidden-Track wäre, der das Gesamtbild dieses Albums entzwei brechen läßt. Schade, aber das ist unverzeihlich.


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