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Beiträge von Ewald Judt
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Rezensionen verfasst von
Ewald Judt (Vienna, Austria)
(HALL OF FAME REZENSENT)   

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Sie werden dich finden: Thriller
Sie werden dich finden: Thriller
von James Rayburn
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

2.0 von 5 Sternen James Rayburn alias Roger Smith hat schon bessere Romane geschrieben, 23. Mai 2017
„Sie werden dich finden“ (Tropen 978-3-608-50378-4 - „Truth“, 2016) ist ein Whistleblower-Thriller geschrieben von James Rayburn. Das ist ein Alias von Roger Smith, einem Schriftsteller, der durch seine Südafrika-Thriller (wie z.B. „Kap der Finsternis“) bekannt geworden ist. Diesmal geht es um Kate Swift, langjährige CIA-Mitarbeiterin in einem Team, das noch und noch gesetzeswidrige und obskure Aktionen in aller Welt gesetzt hat. Irgendwann wurde es ihr zu viel und sie hat vieles davon an die Öffentlichkeit gebracht. Danach hat sie sich mit ihrer Tochter und einer neuen Identität im Nordosten der USA niedergelassen. Doch durch eine mutige Tat flog ihre Identität auf, musste mit ihrer Tochter fliehen und landet schließlich in Thailand, wo sich ein anderer Ex-CIA-Mitarbeiter, ihr ehem. Mentor, Harry Hook, der sich als ihr Vater und damit Großvater der kleinen Susan herausstellte, niedergelassen hat. Mit seiner Hilfe versucht sie mit ihrer Tochter zu „verschwinden“. Doch das ist mit viel Blut verbunden: „Früher tötete sie für ihr Land. Heute tötet sie führ ihre Tochter“. Aber nicht nur sie tötet. Nichtsdestoweniger versucht Harry Hook, das Ganze zu einem „Happy End“ zu bringen. Alles in allem ein reißerisch geschriebener Roman, mit undurchsichtigen Figuren, unnotwendigen Nebengeschichten und einem schwachen Plot, den man nicht unbedingt gelesen haben muss. Nach 400 Seiten weiß man dann, was Harry Hook unter einem „Happy End“ versteht.


So evangelisch ist Wien (Kultur für Genießer)
So evangelisch ist Wien (Kultur für Genießer)
von Martina Schomaker-Engemann
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

4.0 von 5 Sternen Evangelisch-Sein in Wien 500 Jahre nach der Reformation, 30. März 2017
500 Jahre nach der Reformation gibt es eine Reihe von Büchern darüber sowie über die unterschiedlichsten Konsequenzen der mit ihr einhergehenden Veränderungen. Das von Martina Schomaker-Engemann herausgegebene Buch „So evangelisch ist Wien“ (Falter Verlag, Wien 2016) macht sich auf die Spuren des evangelischen speziell des lutherischen Wien. Wesentlicher Inhalt ist die Darstellung der 21 Pfarrgemeinden der Evangelischen Kirche A.B. Von der Lutherischen Stadtkirche, der ältesten evangelischen Gemeinde Wiens, im 1. Bezirk bis zur Art-déco-Johanneskirche im 23. Bezirk spannt sich der Bogen der Beschreibung der Wiener evangelischen Kirchen, wobei jeweils ein schönes Bild der Kirche hinzugefügt ist. Darüber hinaus waren 40 evangelische Autoren am Werk, um verschiedenste Facetten des Evangelisch-Seins in Wien zu beschreiben. So liefern u.a. Michael Bünker Informationen zum Bibelzentrum und Hansjörg Lein zur Wartburg-Siedlung im 13. Bezirk und Karl-Reinhart Trauner macht in „Reformation und Politik“ einen Blick zurück ins 16. Jahrhundert. Ergänzt werden diese Eindrücke durch Blicke von außen, indem 8 Journalisten ihre Eindrücke über ihre Erfahrungen mit Evangelischen/m und Erwartungen an Evangelische/s darlegen. So u.a. Birgit Wittstock vom Falter, die über ihr Kreuz mit der Kirche berichtet, Uwe Mauch vom Kurier und vom Augustin, der in „Wir war’n nie vü“ sich über die Diakonie äußert, oder Thomas Kramer von der Presse, der das Kecksein der Protestanten beschreibt. Sehr interessant ist das längste Kapitel, der Überblick über die Geschichte der Evangelischen in Wien von Hannelore Köhler und Martina Schomaker-Engemann. Schlüsse aus der langen Geschichte der Evangelischen für den Weg ins Morgen in Freiheit und Verantwortung mit den bereits jetzt bekannten gesellschaftlichen Problemen versuchen abschließend Inge Troch und Hansjörg Lein zu ziehen. Insgesamt ist „So evangelisch ist Wien“ ein interessantes Buch für alle, die etwas oder mehr über Evangelisch-Sein in Wien wissen wollen.


Im Zeichen der Medusa: Aurelio Zen ermittelt in Südtirol (Unionsverlag Taschenbücher) (metro)
Im Zeichen der Medusa: Aurelio Zen ermittelt in Südtirol (Unionsverlag Taschenbücher) (metro)
von Michael Dibdin
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

3.0 von 5 Sternen Aurelio Zen und ein Cold Case, 2. März 2017
"Im Zeichen der Medusa" (Unionsverlag 978-3293207608) ist der neunte Roman von Michael Dibdin mit Aurelio Zen. Dieser führt nunmehr mit seiner Freundin Gemma im toskanischen Lucca ein beschauliches Leben, das nur hin und wieder von einem Auftrag des Innenministeriums unterbrochen wird. Nunmehr wird er wieder mit einem Fall betraut: In den Dolomiten haben österreichische Höhlenforscher die Leiche des vor 30 Jahren ermordeten Gebirgsjägeroffiziers Leonardo Ferrero gefunden - der offiziell bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Der Arzt, der die Autopsie vorgenommen hatte, bevor die Leiche von den Carabinieri konfisziert wurde, berichtet Zen von einer Tätowierung auf dem Arm des Toten: das Haupt der Medusa. Der Tote scheint Mitglied einer Loge gewesen zu sein, die die Macht im Staate übernehmen wollte. Aurelio Zen nimmt seine Ermittlungen auf und stößt auf eine grundsätzliche Frage: Ist der Tote wirklich als Mitglied einer Verschwörerloge bei merkwürdigen Initiationsriten ermordet worden - wie man ihm von Seiten des Militärs glauben machen will - oder gab es andere Gründe für seine Ermordung? Aurelio Zen klärt den Mord jedenfalls auf und mit ihm auch eine Reihe anderer krimineller Aktivitäten. Insgesamt kann man feststellen, daß dieser Aurelio Zen-Roman von Michael Dibdin nicht unspannend ist, jedoch nicht an die Qualitäten der ersten herankommt.


Die Menschen, die es nicht verdienen (Ein Fall für Sebastian Bergman, Band 5)
Die Menschen, die es nicht verdienen (Ein Fall für Sebastian Bergman, Band 5)
von Michael Hjorth
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Der fünfte Fall für den (Kriminal)Psychologen Sebastian Bergman, 15. Januar 2017
Mit „Die Menschen, die es nicht verdienen“ (rororo 27108 – „De Underkända“, 2015) liegt nach „Der Mann, der kein Mörder war“ (rororo 25670 – „Det Fördolda“, 2010), „Die Frauen, die er kannte“ (rororo 25671 – „Lärjungen“, 2011), „Die Toten, die niemand vermißt“ (rororo 26661 – „Fjällraven“, 2012) und „Das Mädchen, das verstummte“ (rororo 26662 – „Den stumma flickan“, 2014) nunmehr der fünfte Fall der beiden Schweden Michael Hjorth, Produzent, Regisseur und Drehbuchautor, und Hans Rosenfeldt, Drehbuchautor, Radio- und Fernsehmoderator, mit Kommissar Torkel Höglung von der Reichsmordkommission und seinem Team sowie dem hochintelligenten und (gewöhnlich) unausstehlichen Psychologen Sebastian Bergman vor. Weil in realen Medien wie TV oder Zeitschriften und in sozialen Medien das Fehlen jeglicher Intelligenz im Mittelpunkt stehen und Menschen mit Intelligenz kaum vorkommen, möchte einer, der sich täglich dieser Dummheit ausgesetzt sieht, dies beenden. Er entführt eine Trash-Actrice, lässt sie einen Test über Allgemeinbildung machen und tötet sie, weil sie ihn nicht bestanden hat. Das ist der Beginn. Dann wird er zum Serienmörder, da auch andere Proponenten des Schrotts entführt und – bei Nichtbestehen des Test, der Regelfall – ermordet. Lange Zeit wirkt die Reichsmordkommission mit Unterstützung von Sebastian Bergman ein wenig desorientiert, fasst sich aber dann und gerät dem Täter auf die Spur. Da stellt sich dieser, was aber noch nicht der Abschluss des Falles ist. Erst Sebastian Bergman kann den noch offenen Punkt bereinigen. Insgesamt ist „Die Menschen, die es nicht verdienen“ wieder ein spannender Kriminalroman mit einem bis dato so noch nicht vorgekommenen Plot. Wie üblich sind auch wieder die persönlichen Befindlichkeiten der Mitglieder der Reichsmordkommission und jene von Sebastian Bergman ein Thema, das breit behandelt wird und auch einen gewissen Reiz der Krimiserie ausmacht, da man sie von Bd. 1 bis jetzt zu Bd. 5 verfolgen kann. Und wie der Cliffhanger am Schluss zeigt, auch in Bd. 6 eine wesentliche Rolle spielen wird. Alles in allem eine auf der Linie der 4 Vorgängerbände Fortsetzung der mittlerweile etablierten schwedischen Krimiserie.


Sieben minus eins: Kriminalroman (Berger & Blom, Band 1)
Sieben minus eins: Kriminalroman (Berger & Blom, Band 1)
von Arne Dahl
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Start der Sam Berger & Molly Blom-Krimiserie, 13. Januar 2017
Nach den 11 Romanen mit Inspektor Paul Hjelm und der A-Gruppe und 4 Romanen wieder mit Paul Hjelm, diesmal aber als Europol-Ermittler in der Opcop-Gruppe, startet Arne Dahl mit „Sieben minus eins“ (Piper-Verlag – „Utmarker“, 2016) eine neue Krimiserie mit Sam Berger und Molly Blom. Wie auch die anderen Bücher von Arne Dahl zeigt er auch hier seine Fähigkeit, einen Pageturner zu schreiben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern von Arne Dahl ist hier jedoch der Plot an den Haaren herbeigezogen und strotzt vor Zufälligkeiten, die der Leser überrascht zur Kenntnis nimmt. Sam Berger ist Ermittler bei der Kriminalpolizei in Stockholm, Molly Blom bei der Säpo, der Staatspolizei. Beide sind vollkommen unabhängig voneinander einem Täter auf der Spur, den sie -aktuell – für einen Entführer sowie einen Mörder und möglicherweise einen Serienmörder halten. Und beide haben lange zurückliegende Erfahrungen mit dem mutmaßlichen Multitäter noch immer nicht ganz verkraftet. Neben den offiziellen Ermittlungen gegen beide – ohne voneinander zu wissen - auch inoffiziell, sozusagen privat auf Täterjagd. Nach einem Zusammenprall tauschen sie sich aus und ermitteln gemeinsam ohne Wissen von Kripo und Säpo weiter. Ja und schließlich stellen sie den Täter. Doch auf der letzten Seite wird klar, dass das nicht alles war. Der Cliffhanger soll offenbar schon auf den nächsten Band der Serie neugierig machen. Dieses offen gelassene (endgültige) Finale ist genauso überkonstruiert wie vieles in diesem Kriminalroman. Vor der Fortsetzung sollte sich die Arne Dahl eine Schreibpause gönnen und einen ordentlichen Plot überlegen. Aufgrund des fesselnden Schreibstils sind doch *** möglich.


Königin des Südens: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
Königin des Südens: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
von Arturo Pérez-Reverte
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Exquisiter Entwicklungsroman im kriminellen Drogenmilieu, 5. Dezember 2016
„Königin des Südens“ (st 4658 – „La Reina del Sur“, 2002) ist ein exquisiter Entwicklungsroman à la Mexicana des spanischen Schritstellers Arturo Pérez-Reverte. Teresa Mendoza, Freundin des Güero Davila, „König der kurzen Pisten“, eines Meisters der Cessna, die er zum Drogentransport aus der mexikanischen Provinz Sinaloa in die USA einsetzte, erfährt von einem Freund, „den Güero hat es erwischt“, worauf sie – wie mit dem Güero verabredet – flieht. Der Anfang ist nicht einfach, doch dann hilft ihr zur Flucht über Spanien nach Marokko ein früherer Chef des Güero, Don Epifanio Vargas. Ihr danach folgendes Leben wird im Rahmen von Rückblenden vom Erzähler, einem Schriftsteller, der über sie einen Roman schreiben will, von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt in Rückblenden dargestellt. Und ihr Leben ist ein echter Thriller. In Marokko fängt sie ein neues Leben an, das sie zur Drogenkönigin macht. Allerdings gerät sie wieder in Abhängigkeit von einem Mann, Santiago López Fisterra, der mit einem Schnellboot Drogen von Marokko nach Spanien transportiert. Das Geschäft der beiden scheitert als ihr Boot – verfolgt von der spanischen Polizei – an einem Felsen zerschellt. Ihr Geliebter ist tot und sie muss für einige Zeit ins Gefängnis. Dort lernt sie Patricia O’Farrell aus der spanischen Oberschicht kennen, mit der sie mit deren „Schatz“ ein Drogentransportunternehmen aufzieht. Sie wird – ohne direkt im Drogengeschäft zu sein – auch mit Hilfe des ebenfalls zur spanischen Oberschicht zählenden Rechtsanwalts Teo Aljarafe. zur „Königin des Südens“ – indem sie für die Drogenlieferanten den Transport der Drogen nach Europa zu den Großverteilern unternimmt. Mit dem erwirtschafteten Geld errichtet sie ein Kontinente übergreifendes Unternehmen und wird reich. Ihre Vergangenheit taucht in ihrer Gegenwart immer wieder auf, doch ihr Leben geht weiter. Bis zum Verrat. Und der führt sie zurück in ihre mexikanische Heimat, an den Ort wo alles begann. Das Buch hat keine Längen, einen ungewöhnlichen Plot und ein interessantes Ende. Die Geschichte der Teresa Mendoza von einer Narcobraut zur Herrscherin über den Drogentransport zur „Königin des Südens“ ist wenn man die Moral außer Acht läßt ein brillant geschriebener Entwicklungsroman im kriminellen Milieu.


Song Dog (metro) (Unionsverlag Taschenbücher)
Song Dog (metro) (Unionsverlag Taschenbücher)
von James McClure
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste Zusammentreffen und der erste Fall von Tromp Kramer und Mickey Zondi im Südafrika der Apartheid, 21. November 2016
Verdienstvollerweise legt der Unionsverlag in seiner Taschenbuchreihe die Kriminalromane von James McClure neu auf. James McClure (1939-2006) war ein Südafrikaner, der im Südafrika der Apartheid für mehrere Zeitungen als Journalist und Fotograf tätig war. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen fing er erst nach seiner Emigration nach Großbritannen an. Bereits der erste Roman „The Steam Pig“, 1971 erschienen, mit dem weißen Lieutenant der Kriminalpolizei Tromp Kramer und dem schwarzen Detective Sergeant Mickey Zondi wird mit dem „Golden Dagger“ ausgezeichnet. Die nachträglich geschriebene Vorgeschichte des Kennenlernens der beiden „The Song Dog“ erscheint 1991 als achter und letzter Band dieser Serie. „Song Dog“ (UT-Taschenbuch 742) spielt im im kleinen Ort Janifi im Zululand. Lieutenant Tromp Kramer soll dort ein Sprengstoffattentat untersuchen, bei dem eine junge weiße Frau, Annika Gillets, und der örtliche Detective der Kriminalpolizei, Martinus Kitzinger, ums Leben gekommen sind. Martinus Kitzinger, ein Familienvater hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Annika Gillets war die junge, hübsche, kinderlose Frau eines Park Rangers, der gerade in einem entfernt gelegenen Park Dienst tut. Vieles erscheint Tromp am Fall merkwürdig: Das Haus der jungen Frau wurde gesprengt, sie in tausend Stücke gerissen. Der Detective hingegen wurde etwas entfernt tot aufgefunden, seine Bekleidung verschwand und wurde wieder gefunden; sie stellte sich aber nicht als seine heraus. Klar war Tromp aber bald, dass es sich um kein politisches Attentat handelt, sondern einen anderen Hintergrund haben musste. Der eifersüchtige Ehemann der Toten kommt allerdings als Täter nicht in Frage. Und so stellt er eine Falle: doch in die Falle gerät Mickey Zondi, der „undercover“ in einem anderen Fall in der Gegend ermittelt. Sie bündeln ihre Kräfte, ermitteln viele Details, erhalten Hinweise – auch von der Song Dog – und kommen dem gefährlichen Täter immer näher. Doch dieser ist nicht einfach zu stellen. Und nachdem er gestellt wird, werden alle offenen Fäden, die sich im Laufe des Falles gezeigt haben, zur Zufriedenheit aller abgeschnitten. Damit war der „erste“ Fall des Duos Kramer-Zondi gelöst.


In ewiger Ruhe: Thriller
In ewiger Ruhe: Thriller
von Stuart Neville
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Jack Lennon muss auf eigene Fast ermitteln, 16. August 2016
Rezension bezieht sich auf: In ewiger Ruhe: Thriller (Taschenbuch)
Jack Lennon, der im ersten Band der Jack Lennon-Serie „Die Schatten von Belfast“ („The Twelve“, 2009) nur eine Nebenrolle spielt, kommt im zweiten Band „Blutige Fehde“ („Collusion“, 2010) als Hauptfigur ins Spiel. Er besinnt sich seiner Vaterrolle und versucht die Mutter seiner Tochter Ellen, Marie McKenna, und seine Tochter, zu retten. Mutter und Tochter sind unwissend als Lockvögel in eine Konspiration von Polizei, Geheimdienst und Kriminellen verwickelt worden. In einem blutigen Finale kann Jack Lennon nur seine Tochter retten. Im dritten Band „Racheengel“ („Souls“, 2011) möchte sich Jack Lennon am liebsten nur um seine Tochter kümmern, doch im Zuge der Ermittlungen um einen toten Polizisten rettet er – "against the law" - eine ukrainische Prostituierte und muss sich mit einem Gutteil der Unterwelt Belfasts von in den Fall involvierten Polizisten anlegen. Schwer verletzt, von drei Kugeln getroffen, wird er wegen eines Polizisten, den er erschossen hat, vom Dienst suspendiert. Hier setzt der vierte Fall „In ewiger Ruhe“ (The Final Silence“, 2014) ein. Der Heilungsprozess verläuft eher schleppend, Alkohol und Schmerztabletten bestimmen sein Leben. Das belastet auch dasVerhältnis zu seiner Freundin Susan, bei der er mit seiner Tochter Ellen lebt. Die Familie MacKenna, die Familie seiner toten Frau Marie macht ihm wegen Ellen das Leben schwer. Da ruft ihn Rea Carlisle, eine Ex-Freundin vor vielen Jahren an, und berichtet ihm, dass sie im Haus eines verstorbenen Onkels, das sie erben soll, ein Mordbuch gefunden hat. In diesem hat ihr Onkel, Raymond Drew, penibel alle seine Morde aufgezeichnet. Reas Mutter will es wie ihre Tochter der Polizei übergeben. Ihr Vater will das Buch vernichten. Das schildert Rea Jack Lennon. Nach seinem Besuch im besagten Haus und dem Durchblättern des Mordbuchs wird Rea ermordet und das Mordbuch ist verschwunden. Als letzter bekannter Besucher von Rea Carlisle wird Jack Lennon von DCI Serena Flanagan. des Mordes verdächtigt. Er flieht und versucht selbst dem Mord aufzuklären. Und – wie könnte es bei einer Krimiserie anders ein – es gelingt ihm. Mit der „zurückeroberten“ Ellen fährt er ins Ungewisse davon. Seine privaten Probleme konnte er bisher noch nie in den Griff kriegen und es scheint, dass sie ihn noch eine Weile verfolgen werden. Alles in allem hat „In ewiger Ruhe“ einen spannenden Plot und Stuart Neville hat „In ewiger Ruhe“ mit seinem Stil zu einem Pageturner gemacht. Einer Fortsetzung der Serie steht nichts mehr im Wege. Vielleicht kehrt er zur Polizei zurück? Vielleicht nimmt ihn DCI Flanagan in ihre Einheit?


Sterben auf Italienisch: Aurelio Zen ermittelt in Kalabrien. Kriminalroman
Sterben auf Italienisch: Aurelio Zen ermittelt in Kalabrien. Kriminalroman
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Letzter Krimi mit Vice Questore Aurelio Zen, 21. Juli 2016
Nach "Entführung auf Italienisch" ("Ratking", 1988), "Vendetta" ("Vendetta", 1990), "Himmelfahrt" ("Cabal", 1992), "Tödliche Lagune" ("Dead Lagoon", 1994), "Cosi fan tutti" ("Cosi fan tutti", 1996), "Schwarzer Trüffel" ("A Long Finish", 1998), "Sizilianisches Finale" ("Blood Rain", 1999), "Roter Marmor" ("And Then You Die", 2002), "Im Zeichen der Medusa" ("Medusa", 2003) und "Tod auf der Piazza" ("Back to Bologna", 2005) ist "Sterben auf Italienisch" ("End Games", 2007) der elfte und letzte Kriminalroman von Michael Dibdin mit Vice Questore Aurelio Zen, da der Autor Frühjahr 2007 verstarb. Seine ersten zehn Bücher zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Qualität unterschiedlich ist - von exquisiten bis zu extrem schwachen Büchern. "Sterben auf Italienisch", das elfte Buch, ist nicht das beste. Vice Questore Zen wird in Vertretung eines verletzten Kollegen bis zu dessen Genesung nach Cosenza in Kalabrien versetzt. Eine Sage besagt, dass dort im Flussbett des Busento Alarich, der König der Westgoten, 410 n.Chr. mit vielen wertvollen Grabbeigaben begraben wurde. Bekannt wurde dies vor allem durch die Ballade "Das Grab im Busento" von August Graf von Platen. Dort in Cosenza wird Aurelio Zen mit dem Mord an Peter Newman, einem emigrierter Kalabresen, der ehedem Pietro Calopezzati hieß, konfrontiert. Dieser - im Dienst einer US-Filmfirma stehend - war zurückgekehrt, um Vorarbeiten für das Drehen eines Films (?) zu leisten. Er wurde in einem Büßergewand in einem verlassenen Gebirgsdorf mit gesprengtem Kopf aufgefunden. Da niemand etwas gesehen oder etwas gehört hat und schon gar niemand etwas weiß, kommen Zen und sein Team nur langsam mit den Ermittlungen voran: Hängt der Mord mit den (angeblichen) Filmdreharbeiten zusammen oder wurde an ihm Rache genommen für ein Verbrechen, das vor Jahren von seinen Vorfahren begangen wurde? Anstatt einen Täter zu finden, verliert sich Zen in dem Fall/den Fällen und provoziert mit seiner Ermittlung weitere Gewaltverbrechen. Und so zieht sich der letzte Fall mit Aurelio Zen über viele mehr oder weniger spannende Seiten hin.


Sizilianisches Finale: Aurelio Zen ermittelt in Sizilien (metro) (Unionsverlag Taschenbücher)
Sizilianisches Finale: Aurelio Zen ermittelt in Sizilien (metro) (Unionsverlag Taschenbücher)
von Michael Dibdin
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Aurelio Zen ermittelt in Mafia's Own Country, 21. Juli 2016
"Sizilianisches Finale" ist der siebente (und letzte?) Kriminalroman von Michael Dibdin mit Aurelio Zen als ermittelndem Kommissar in der Hauptrolle. Diesmal muss er ins - von ihm ungeliebte und gefürchtete - Sizilien. Bald danach wird in einem abgestellten Eisenbahnwaggon eine männliche weitgehend verweste Leiche gefunden, die der Sohn eines regionalen Mafia-Bosses gewesen sein könnte. Und Zen's Tochter Carla, die bei der Anti-Mafia-Einheit Computer serviciert, wird zusammen mit Corinna Nunziatella, Richterin im AntiMafia-Pool, die sich mit dem Fall des Toten im Eisenbahnwaggon befasst hat, ermordet. Nach einem Nervenzusammenbruch und einer kurzen Phase der Irritation macht sich Aurelio Zen auf die Suche nach den Mördern. Sie führt ihn von Sizilien über Malta wieder zurück nach Sizilien, wo es zum - wie der Titel des Buches sagt - zum"Sizilianischen Finale" kommt. Wieder ein sehr spannender Krimi mit Aurelio Zen, der erleben muss, dass in Sizilien andere Maßstäbe zu setzen sind, um dem Verbrechen beizukommen.


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