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pinkytheone "pinkytheone"

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Wonderful Crazy Night (Deluxe Edition)
Wonderful Crazy Night (Deluxe Edition)
Preis: EUR 17,99

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoller verrückter Elton, 5. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich meint man immer, Elton John könne einen nicht mehr überraschen. Der Vorgänger zu diesem Album, The Diving Board, klang melancholisch, rückblickend, weise. Und jetzt haut der Mann so ein Ding raus. Wonderful Crazy Night fühlt sich genau danach an, einer wundervollen, verrückten Nacht. Fast jeder Song lädt zum Tanzen, wenigstens aber zum Mitgrooven ein. Ausnahme nur die beiden Balladen. Ja, Leute. Ein Elton-Album mit nur zwei Balladen. Aber zwei, die es in sich haben. Mehr dazu in der Einzelbeschreibung.

Seit langem hat Elton wieder mal ein Album mit seiner Liveband eingespielt. Die Vertrautheit hört man, aber hier kommt sie der Stimmung wirklich zu gute. Wer Elton mal live mit Band gesehen hat, weiß, wie "tight" sie sind, und wie viel Spaß die großartigen Musiker an der Zusammenarbeit haben. Zu dieser eingeschworenen Combo gesellt sich für einige Songs der großartige Ray Cooper, ein Percussionist, der das Tier aus der Muppet-Show regelmäßig ruhig erscheinen lässt. Die Texte, wie immer, vom großartigen Bernie Taupin, mit dem Elton seit 1967 (!) zusammen arbeitet. Zeilen wie "Every breath is a prayer of some kind" (Blue Wonderful) beweisen einmal mehr die Meisterschaft Bernies.

Produziert wurde das Ganze von T-Bone Burnett, Soul- und R'n'B-Legende. Wie bereits den beiden vorangegangenen Alben Eltons, The Union und The Diving Board, verleiht er dem ganzen einen schön erdigen und natürlichen Sound. Er ist ein Freund von Live-Aufnahmen, das heißt, die Spuren werden nur in Ausnahmefällen getrennt aufgenommen. Die Band spielt also wirklich im Studio zusammen; es wird auch mal improvisiert. Hier kommt natürlich zu Gute, dass die großartigen Musiker live so gut aufeinander eingespielt ist. Das Ganze fühlt sich wirklich an wie eines dieser energiegeladenen Konzerte, die man von Elton und Band zu sehen bekommt. Und so wie auch die Liveauftritte, ist diese Platte hochgradig suchterzeugend. Und ja, das kann ich jetzt schon beurteilen.

Noch ein paar Worte zu den einzelnen Titeln:

Wonderful Crazy Night - Der Titelsong eröffnet den Reigen und gibt den Ton an. Fröhlich, vorwärtstreibend, mit einem lebhaften Honky Tonk Piano von Elton.

In The Name Of You - Ein wenig Blues, ein wenig Funk, mit einer ziemlich geilen Gitarre. Wer bei dem Song nicht mitwippt, ist taub oder schläft.

Claw Hammer - sehr exotisches Intro mit viel Percussion. Dieser Song hat eine eingängige Melodie, aber es ist gerade das etwas sperrigere Instrumentale, das dem Ganzen den Kick gibt. Nicht zuletzt der jazzige Teil, in dem Eltons Piano zusammen mit den Percussions und den Synthie-Bläsern etwas absolut Hammerhaftes gibt.

Blue Wonderful - Die erste Ballade. Midtempo, leichter Folk-Touch, mit einer schönen Blues-Gitarre, die T-Bone beisteuert, und einer sehr schönen Bassline. Dass das Instrumentale hier etwas zurück genommen ist, steht dem Lied sehr gut zu Gesicht.

I've Got 2 Wings - American Folk in in einer Geschichte über einen E-Gitarre spielenden Prediger aus den Anfängen des Rock'n'Roll. Texte wie diese sind typisch für Bernie Taupin, der schon in seiner Jugend eine Schwäche für alle Arten von Americana hat.

A Good Heart -die zweite Ballade auf dem Album, und diese Ballade kann mit den großen Hits mithalten. Eine wunderschöne Melodie, die, einmal im Ohr, den Kopf nicht wieder verlassen mag. Mit einem Bläsersatz (diesmal echte Bläser) zum Niederknien, ein wenig wie ein New Orleans Jazz-Trauermarsch.

Looking Up - war die erste Vorab-Single des Albums und machte schon richtig richtig Appetit. Rockig, quirlig, und mit ein paar schönen Piano-Kapriolen und Ray Coopers Tambourin-Eskapaden. Weiterer Ohrwurm-Alarm.

Guilty Pleasure - hat Elton in einem Interview als die lärmigste Nummer bezeichnet. Stimmt. Für seine Verhältnisse ist das Lied simpel gestrickt, erhält aber gerade dadurch einen unwiderstehlichen Charme. Die dreckige Gitarre im Solo vertieft den Charakter des Ganzen noch zusätzlich. Geht sofort in die Beine.

Tambourine - Das Lied klingt nach Sechzigern. The Byrds, Bob Dylan, Joan Baez. Eine wunderschöne Rhythmusgitarre, mit im Instrumentalteil reingemischter Bluesgitarre, und ein wenig von diesem unwiderstehlichen Bass. Das ist auch so etwas, was mich bei Elton John fasziniert: Wenn es dem Lied zu Gute kommt, kann er sein Klavier problemlos zurücknehmen.

The Open Chord - Der Rausschmeißer des "normalen" Albums. Schwer zu beschreiben. Die gezupften Geigen lassen den Midtempo-Song leicht hüpfen. Dieses Stück klingt einfach glücklich. Und genau diesen Eindruck vermittelt Elton mit dem ganzen Album. Da ist einer mit sich im Reinen, hat Ruhe gefunden, seine Drogen sind nun seine Familie und seine Musik. Von soher findet das Werk an sich mit diesem Lied einen wundervollen Abschluss.

Aaaaber, da sind ja noch die Bonustracks. Als da wären:

Free and Easy - Das Klavier wird von einer Flöte aus dem Keyboard unterstützt und Eltons Stimme von einem extrem guten Backgroundgesang der Band. Das wird eines dieser Lieder, wo man eventuell sogar eher den Background mitsingt, weil er einfach solchen Spaß macht. Während des Gitarrensolos gesellt sich der Sound eines Cembalos dazu - absolut unwiderstehlich.

England and America - Das rockt. Nu aber richtig. Kratzende Gitarre, ein E-Orgel-Sound, wie man ihn von den großen Rockbands der Siebziger kennt, lebhafter Gesang, Background-Gesang mit leichtem Beach Boys-Anklang. Der Vergleich mag vom Titel her nahe liegen, aber der Song erinnert tatsächlich vom Temperament her an "Made In England".

Mein Fazit: Eine richtig richtig runde Sache, die zeigt, dass mit Elton wirklich noch zu rechnen ist. Wer noch unentschlossen ist, hier ein Tipp von mir: Kaufen, kaufen, kaufen! Das Ding gehört gehört.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2016 11:01 PM CET


Looking Up
Looking Up
Preis: EUR 1,29

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Vorgeschmack, 25. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Looking Up (MP3-Download)
Quirliger, stampfender Song mit Eltons unvergleichlichem Rock'n'Roll-Piano und rockiger Gitarre. Wenn das Album "Wonderful Crazy Night" so wird, wie die erste Single verspricht, steht uns eine wirklich eine wundervolle, verrückte Nacht bevor. :)


Skechers Flex Appeal Spring Fever Damen Sneakers
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Preis: EUR 25,93 - EUR 206,00

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laufen wie auf Wolken, 11. August 2014
Dieser Schuh ist so ziemlich das Beste, was ich je am Fuß hatte. Ich bin leider von der Natur mit Plattfüßen und einer Kniefehlstellung ausgestattet worden, d.h., länger ohne Einlagen rumzulaufen bedeutet massive Knieschmerzen, mit Einlagen tun die Füße irgendwann weh, dass man heulen möchte. Die Memory Foam Einlagen in diesen Schuhen sind DIE Erlösung für mich gewesen. Ich hatte die Schuhe mit in den USA, wo ich tagelang von morgens bis abends rumgelaufen bin, auf Asphalt, durch Nationalparks, etc.. Auch ohne Einlagen, keine Knieschmerzen, keine Fußschmerzen, keine Rückenschmerzen. Dafür federleichte, luftige Schuhe, die sich anfühlen, als wären sie gar nicht da. Ein wenig ist es wirklich, als würde man barfuß auf Moosboden laufen. Auch bei Hitze kommt man in den Schuhen nicht ins Schwitzen, eine Wohltat für die Füße. Ich bin begeistert und werde beim Thema Turnschuhe garantiert den Skechers mit Memory Foam Einlegesohlen treu bleiben.


The Diving Board (Deluxe Edition)
The Diving Board (Deluxe Edition)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 16,89

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elton ist wieder daheim, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Diving Board (Deluxe Edition) (Audio CD)
Elton John. Die meisten verbinden mit diesem Namen vermeintlich seichten Radiopop, Romantik. Dass es in dieser "Romantik" auch öfters mal um Themen wie Selbstmord, Vereinsamung, Depressionen geht, spielt ja keine Rolle. Aber nun gut: Einen Großteil seiner Karriere war seine Musik allgemeinverträglich und radiotauglich.

Wer das Werk Elton John's tatsächlich kennt, weiß aber, dass seine Geniestreiche gerade auf den etwas sperrigeren Alben wie "Tumbleweed Connection", "Madman Across The Water" oder "Honky Chateau" zu finden sind. Das ist der Elton John, den ich liebe. Seit seinem 2001 erschienenen Album "Songs From The Westcoast" bewegt er sich langsam wieder zu diesem Stil zurück. Und mit "The Diving Board" ist er endlich wieder dort angekommen. Daheim. Ist dieses Album mit den oben genannten direkt vergleichbar? Jein. Die jugendliche, für sein damals zartes Alter aber schon recht erwachsen wirkende, Energie ist gewichen und hat etwas Platz gemacht, das mit Altersweisheit unzureichend umschrieben wäre. Die Texte seines Songwritingpartners Bernie Taupin sind andere geworden, Rückschau, Erinnerung, Besinnung. Eltons Kompositionen sind auch ruhiger geworden, statt Rock gibt es satten, schwarzen Groove wie in "The Ballad Of Blind Tom" oder "Take This Dirty Water". Aber eines gleicht sich: Die Melodien klingen endlich wieder, als wäre Elton geplatzt, hätte er sie nicht aus sich fließen lassen können.

Es gibt wohl wenige Sänger, die stimmlich ähnlich große Veränderungen durchgemacht haben wie Elton John. Thom Bell, Drogen, eine Stimmband-OP und das Alter sind hier als Einflüsse zu nennen. Dadurch hat sich auch sein Gesagsstil geändert, und er hat jetzt den perfekten Stil für seine in den Bariton gesunkene Stimme gefunden. Kein Knödeln mehr, ein wenig Dreck, und vor allem: Echte Emotion. Die Musiker, die er und Producer T-Bone Burnett ausgesucht haben, passen perfekt dazu: Allen voran Retro-Soul-Zauberer Raphael Saadiq am Bass und Jay Bellerose als genialer Schlagzeuger und Percussionist. Das Trio Piano, Bass und Drums führt zurück zu der frühen Live-Formation aus Elton John, Dee Murray und Nigel Olsson. Das funktioniert perfekt und kitzelt auch aus Elton einige Schmankerl in punkto Spieltechnik raus. Der Mann kann es einfach immer noch.

Persönliche Favoriten (eigentlich alles, aber ich greife mal ein paar heraus):

Take This Dirty Water - Gospel, an dem nichts fehlt. Mitreissender Groove und ein Chor, dessen soulige Qualität einem Gänsehaut verursacht.

Dream #3 - Die letze von drei kurzen Instrumentalimprovisationen. Ein sehr jazziges Stück, fantasievoll, das von mir aus noch 20 Minuten hätte weiter gehen können(und mir auch dann noch zu kurz gewesen wäre).

Voyeur - Eine unfassbar intensive Ballade, die den Vergleich mit Stücken wie "Don't Let The Sun Go Down On Me" wahrlich nicht zu scheuen braucht. Und textlich kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei diesem Voyeur tatsächlich um einen Fliege handelt, die durch ihre Facettenaugen aus ungewöhnlichem Winkel alles beobachtet. Eine Kostprobe des wundervollen Humors,
der immer Teil der Arbeit von John und Taupin war.

My Quicksand - Eine melanolische Ballade mit betörend schöner Melodie. Diese Melodie gleicht instrumental bald einem klassischen Klavierstück und kriegt im Verlauf eine wundervoll jazzige Note. Das ist jetzt ein persönliches Gefühl, aber dieses Lied berührt mich in einer ähnlichen Weise wie "Summertime" von George Gershwin in der Version von Ella Fitzgerald. Magisch.

The Diving Board - New Orleans-Blues mit einem unglaublichen Bläsersatz. Eine Freundin meinte, sie würde bei diesem Sound an eine schwarze Beerdigungskapelle im Mississippi-Delta denken, und genau dieses Bild trifft es exakt.

The Ballad Of Blind Tom - Ein weiterer Soulgroove, textlich den autistischen, versklavten Komponisten "Blind" Tom Wiggins behandelnd, der im 19. Jh. mit ungewöhnlichen Stücken auf sich aufmerksam machte, teils Militärmarsch, teils fast schon Jazz. Kompositorisch verbeugt John sich vor Wiggins, und doch ist es purer Elton. Eine unwiderstehliche Symbiose.

Eine Menge Text, für Eilige möchte ich alles in einem Satz zusammen fassen: Ich bin in dieses Album verliebt!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 14, 2013 3:50 PM MEST


Kein Titel verfügbar

41 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allroundkönner, 31. Dezember 2012
Gibt es irgend etewas, was an diesem Artikel nicht großartig ist?

- Endlich ist mal genug Schokolade im Haus, auch zum Anbieten, wenn mal Besuch kommt.
- Die Stanniolverpackungen machen sich als Tapete ganz allerliebst, teilweise mit der Rückseite nach vorne aufgeklebt, verwandelt sich die Ein-Zimmer-Wohnung in eine klasse Disco.
- Die gelben Döschen eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse auf vorbeilaufende Passanten. OK, die Polizei mag das anders sehen, aber ich habe den Beamten klar gemacht, daß sie eben nichts von Spaß verstehen.
- Die Figuren sind hervorragende Deko. Die Fabergé-Eier-Sammlung meines Exmannes habe ich dafür endlich auf den Sperrmüll räumen können.
- Die Bastelsätze sind eine hinreissende Beschäftigung. Hierzu allerdings ein Tipp: Die kleinen Teile lassen sich besser zusammen bauen, wenn man zwischendurch von seiner schokobedingten Hyperaktivität runterkommt.

Warum also nur vier Punkte? Die Katze hat sich nach Anblick des Affen noch nicht wieder unter dem Sofa vorgetraut, und nach vier Wochen mache ich mir doch langsam Sorgen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 1:13 PM MEST


The Origin of Love (Limited Deluxe Edition)
The Origin of Love (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will die ganze Welt feiern sehen, 5. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ist es endlich, das neue Album von Mika. Zeit hat er sich wieder mal gelassen. Hat es sich gelohnt? OH JA! Der erste Eindruck ist, Mika ist elektronischer geworden, auch ein wenig erwachsener. Erwachsen und Mika? Keine Angst, diese schillernden Pophymnen, Melodien, die sich sofort häuslich in den Gehörgängen einrichten, sind immer noch mehr als genug vorhanden.

Das beweist schon der Opener und Titelsong: "Origin Of Love". Perfekte Popmusik, die sich zu einem absoluten Feuerwerk aufbaut und mit dem gregorianischen Background-Chor doch diesen Mika'schen Wahnsinn aufweist.

"Stardust" ist ein weiteres Beispiel dieses sympathischen Wahnsinns. Mikas Falsett in einem wummernden, altmodischen Discobeat. Ich glaube, ich möchte mir alleine für diesen Song eine Discokugel ins Wohnzimmer hängen.

"Underwater" und "Step With Me" zwei von diesen Balladen Mika-Style, Liebeslieder, die eine ganz bestimmte Magie verströmen. Wunderschön.

Mit "Love You When I'm Drunk" kommt der Wahnsinn wieder ins Spiel. Einfach anhören, das Ding kann man nicht beschreiben.

"Popular Song" kommt rotzfrech daher. Als Duett mit rappendem, weiblichen Part, und einem ganz unverschämten Groove im Chorus. Ungewohnt, aber trotzdem Mika pur.

"Celebrate", die Vorabsingle (auch Geburtstagssong des SAT 1 Frühstücksfernsehen) ist ein gut gelaunter Tanzsong, dessen Text trotzdem diese ungewisse Melancholie beinhaltet, die man so oft bei diesem Künstler findet.

Dies sollen nur einige Beispiele und Anspieltipps sein, um das Wesen von "The Origin of Love" vorzustellen. Wer Mikas Schmelz und die Falsettstimme nicht mag, wird auch diesmal genug zu lamentieren haben. Wer Willens ist, sich in die neue Version von Mikas eigener, verrückter Welt fallen zu lassen, wo auch Schmerz und Traurigkeit noch zum Feiern einladen, ist herzlich willkommen. Ich kann versprechen, es wird nicht langweilig werden.


Good Morning to the Night
Good Morning to the Night
Preis: EUR 7,21

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Projekt, 24. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Good Morning to the Night (Audio CD)
Elton John gab dem australischen Elektro-Duo Pnau (das auch hinter "Empire Of The Sun" steckt) persönlich die Erlaubnis, seine alten Songs in Elektrosongs zu "verwursten". Das Ergebnis kann sich hören lassen. Statt David Guetta-mäßig einfach einen Beat auf einen Song aufzuflanschen, gehen die Musiker von Pnau diffiziler vor. Vor allem daß überwiegend unbekannte Lieder wie "Grey Seal" oder "Solar Prestige A Gammon" den totgespielten Hits vorgezogen wurde, gefällt hier.

Und so treffen sich in einem Song völlig verschiedene Stücke aus dem Oeuvre von Elton wieder, in denen man sonst nie jedwelche Verwandtschaften festgestellt hätte. Trotzdem dem gleichen Verfahren in allen acht Stücken ähnelt keines dem anderen. Zugegeben, man muß sich erst einhören, wozu einem die Konzerte von Elton Johns diesjähriger Sommertour genug Gelegenheit gaben. Hier lief das Album vorher in Dauerschleife. Statt Übersättigung stellte sich irgendwann die Lust ein, das Ganze auch auf CD zu besitzen; die entspannten doch nicht eintönigen Grooves gingen doch irgendwann richtig ins Ohr.

Natürlich würde ich für die Originale jederzeit dieses Album aus dem Player schubsen. Aber die neue Zusammenstellung ist originell und macht Spaß. Daumen hoch für dieses gelungene Projekt von mir!


Love is the Cure: Über das Leben, über Verlust und wie wir Aids besiegen können (Autobiografien)
Love is the Cure: Über das Leben, über Verlust und wie wir Aids besiegen können (Autobiografien)
von Elton John
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überraschendes und wichtiges Buch, 24. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muß zugeben, wäre ich kein Elton John-Fan, hätte ich dieses Buch vermutlich nicht gekauft. Ich bin froh, daß ich es getan habe. Und genau hier liegt meine Hoffnung: Daß viele Leute das Buch zur Hand nehmen, weil sie ein paar putzige Schnurren aus dem Musikerleben erwarten, und das Buch gelesen weglegen, mit einigen neuen Erkenntnissen und vor allem neuer Liebe für die Menschen.

Man erfährt einiges über die Arbeit der Elton John Aids Foundation, genau wie auch über andere internationale und lokale Hilfsorganisationen. Da schreibt jemand von "innen heraus", und dabei fehlt total die Selbstbeweihräucherung. Sir Elton wird nicht müde, seine Mitarbeiter in der EJAF und andere Kämpfer gegen den HI-Virus ins rechte Licht zu rücken. Und er läßt keinen Zweifel daran, daß diese Menschen seine wahren Helden sind.

Bei allen Fakten ist dies aber auch ein persönliches Buch. Elton mußte erst zu dem warmherzigen, demütigen und fürsorglichen Menschen werden, der er heute ist. Er erzählt seine persönliche Geschichte, und vor allem die von Ryan White, dem Jungen, der durch Bluttransfusion die Krankheit bekam, geächtet wurde und durch seine Tapferkeit im Todeskampf so viele, nicht zuletzt aber auch seinen Freund Elton, bewegte und veränderte.

"Love Is The Cure", das klingt genau wie ein Lied, das Radiohörer von Elton John erwarten würden. Aber dieses Buch ist nichts zum Gutfühlen. Im Gegenteil. Es bewegt. Es rüttelt auf. Es stößt vor den Kopf. Man weiß, daß Elton kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch zum Thema AIDS tut er das nicht und wartet mit Fakten auf, die für einige unbequem sein werden. Bemerkenswert jedoch ist, daß er nicht einfach mit dem Finger auf andere zeigt. Nicht auf die Pharmaindustrie, nicht auf Regierungen, nicht auf die katholische Kirche. Er erzählt auch von den positiven Seiten, er hat Ideen, was man ändern könnte. Und diese Idee ist der Titel: Liebe ist die Heilung. Nächstenliebe, Verständnis, Akzeptanz. Eigentlich ist es ganz einfach. Love IS the cure!


Face In The Window - EP
Face In The Window - EP
Preis: EUR 5,16

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anthony Head - die Anfänge, 15. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Face In The Window - EP (MP3-Download)
Wer Anthony Stewart Head, den Kult-Star aus Buffy, Merlin oder Repo! The Genetic Opera kennt, weiß, der Mann kann singen. Was außer seinen Fans nur wenige wissen, ist, daß er bereits in den Achtzigern, neben einer Musicalkarriere, auch mit "Two Way" einen Weg im Synthie-Pop suchte.

Leider blieb es bei den vier Songs auf dieser MP3-EP, da rechtzeitig vor Erstellen eines Albums die Plattenfirma pleite ging. Schade eigentlich, denn wer die Songs hört, dürfte das Hitpotential der Kompositionen (von Anthony und anderen) erkennen. Vor allem das poppige "All Dressed Up" ist ein echter Ohrwurm, "Chinatown" könnte auch von einer Band wie Alphaville gewesen sein. Dazu der hohe Erkennungswert im Schmelz von Tony Head's Stimme...

Schade eigentlich, daß aus "Two Way" nicht mehr wurde. Aber wer weiß, ob wir Giles, König Uther oder dem netten Premierminister aus Little Britain dann je kennen gelernt hätten.


Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Wird angeboten von inandout
Preis: EUR 29,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für diesen Alptraum!, 26. September 2011
Das Original "Welcome To My Nightmare" war 1976 das erste Soloalbum, nachdem Alice und die Alice Cooper Group sich getrennt hatten. Es war einfach anders, mit dem Intro von Vincent Price gesprochen, dem Lösen von reinem Rock, den teilweise humoristischen Gruseleinlagen... Welcome 2 My Nightmare, Update und Fortsetzung braucht sich nicht im Schatten seines "Ahnen" zu verstecken. Wieder gibt es eine große Bandbreite an Stilen, eine alptraumhafte Story, diesmal mit einer netten Überraschung für Alice am Ende, und ein paar Texte, die wieder mal zwischen zwei Buchdeckel gehören würden (etwas, was ich an Meister Cooper besonders schätze). Steven, der kleine Junge aus dem ersten Nightmare ist wieder da, auch finden sich bekannte Themen als Zitat eingestreut. Und nicht zuletzt Bob Ezrin und Dick Wagner im Produktionsteam, wie beim Original, das konnte doch nur gut werden.

Was auffällt, sind die Schockeffekte. Hat Alice in den Siebzigern noch das Establishment erschreckt, hat er jetzt eine neue Zielgruppe: Die ganz, ganz dunklen und die "gaaanz ernsthaften" Rock- und Metalhörer, die jeglichen Mainstream ablehnen und Humor in Musik grundsätzlich deplatziert finden. Da wird mit Teeniestar Kesha zusammen gearbeitet, Autotune benutzt, jenes böse Programm, das in der Chartmusik heutzutage so gerne eingesetzt wird. Da wird in dramatischen Zusammenkünften von Untoten freundlich nach der Toilette gefragt, und Gothic-Chöre mit Discorhythmen gemischt. Das mag auf einige albern wirken, aber das ist und war schon immer Alice Cooper pur. Und was dabei rauskommt, macht einfach Spaß. Das ist kein Kasperltheater, Songs wie der druckvolle Opener "I Am Made Of You" oder das düstere "When Hell Comes Home" beweisen es. In letzterem geht es um einen wahren Alptraum - häuslichen Mißbrauch. Und trotzdem findet Alice genau die richtige Mischung, und das Ergebnis ist eines der stimmigsten und rundesten Alben, die man seit langem vom Fürst der Finsternis erhalten hat.

Gäste auf diesem Album: Neal Smith, Dennis Dunaway und Michael Bruce aus der Original AC-Band, die an einigen Songs mitgewirkt haben.

Anspieltipps:

I Am Made Of You - ein sich langsam aber kraftvoll aufbauender Opener, der mit Druck die Türen zu Alice's Alptraum aufstößt

Caffeine - leicht hysterischer Rock mit Punkeinschlag. Selten passte ein Song so gut zu seinem Titel. Schon jetzt ein Fan-Favorit

Last Man On Earth - Sehr ungewöhnliches Stück mit New Orleans-Feeling durch Banjo, Tuba und Geige. Groovy.

The Congregation - Lupenreiner Hardrock, der mit seinen Hey' und Ho's bestimmt ein Livekracher werden könnte.

Disco Bloodbath Boogie Fever - der witzigste Titel des Albums, Trash vom Allerfeinsten. Sisters Of Mercy treffen Lady Gaga, und machen gute Laune. Wer unbedingt Rock braucht, warte bis zu einem großartigen Gitarrensolo.

What Baby Wants - das Duett mit Kesha. Sehr ohrwurmig, und trotz aller Poppigkeit durchaus mit ordentlich Kratzbürstenfaktor. Man hört der jungen Frau an, was für einen Spaß sie hatte, mit ihrem Idol zu arbeiten.

REMEMBER THE COOP - Mit diesem Album ist das sehr einfach, und man darf sich schon auf die nächste Tour freuen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2011 9:48 AM MEST


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