Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More Eukanuba Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Katharina van der Thyen > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Katharina van ...
Top-Rezensenten Rang: 4.973.990
Hilfreiche Bewertungen: 75

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Katharina van der Thyen "Litfalla" (Heidelberg)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
von Hermann Hesse
  Taschenbuch

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In einer Weise einzigartig, 5. Januar 2008
Dieses Buch hat nicht erst dann Ausstrahlung, wenn man es bis zum Ende gelesen hat. Es hebt sich seine Schönheiten genauso wie seine Weisheiten genauso wie seine Schrecklichkeiten nicht bis zum bitteren Ende auf. Wie das Leben geht hier alles auf und ab und bleibt doch ein ewiger Lauf, in dessen Bahn die einzige Möglichkeit das Weiterlaufen ist. Es ist die Geschichte von Narziß, dem Denker und Gelehrten, und seinem Schützling Goldmund, dem emotionalen Gefühlsmensch und Abenteurer. Von Narziß lernt man viel von der Vernunft-Seite des Lebens, die aber Menschlichkeit und Liebe nicht ausschließt, im Gegenteil, denn aus diesen Quellen wächst Narziß' Beständigkeit - und von Goldmund lernt man zu leben, sich tragen zu lassen und trotzdem selbst aktiv zu sein; im Grunde genommen spiegelt er auch die Unbeständigkeit des Lebens wider.
Das Buch beginnt mit dem außergewöhnlichen Narziß, erzählt die Lebensgeschichte von Goldmund, und endet auch wieder mit Narziß. So spannt dieser Roman einen Bogen, der getragen wird durch die beiden Charaktere und ihre herzliche, nie endende Freundschaft, die aber erst ganz am Schluss ihre größte, deutlichste Erfüllung findet. An diesem Punkt des Buches, als man schon alles miterlebt und miterlitten hatte und mit dem Helden Goldmund weinen und lachen musste, wo sich diese innige Freundschaft erfüllt, da hat mich das Buch dank Hesses Kunst der Geschichtenerzählung sogar zu Tränen gerührt. Alles in allem ist es schon fast ein Märchen.


Kartäuser: Vom Leben in der Wüste
Kartäuser: Vom Leben in der Wüste
von Robert Serrou
  Broschiert

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, ansprechend, 5. Januar 2008
Dieses Buch ist natürlich beschränkt, alleine deshalb, weil die Autoren Journalisten waren, die einen Aufenthalt von 1 Woche in der Grande Chartreuse verbrachten. Das ist im Grunde nicht viel, vor allem an einem Ort, wo die Zeit beinahe still stehen zu scheint, wie bei den Kartäusern. Selbst der Text, der weitestgehend begeistert oder bewundernd über die Kartäuser erzählt, lässt zwischen den Zeilen durchscheinen, wie trotzdem die beiden Journalisten sich emotional von dem Leben "in der Wüste", also in der Einsamkeit der Klausur, abgrenzen, weil sie es im Grunde nicht ertragen. Sie haben solch ein Leben natürlich auch nicht gewählt. Trotzdem bleibt dadurch dieser "Reisebericht" ein Bericht, der v.a. Gespräche wiedergibt, Eindrücke zusammen sammelt und Fotos neben Fakten zeigt. Von dem emotionalen Leben der Kartäuser aber kann aufgrund der obig genannten Beschränkungen nur ein minimaler Zug offenbar werden. Wer also wissen möchte, wie das Leben in einer Kartause wirklich erfahren wird - welche Kämpfe es mit dem eigenen Ich gibt, welche Konflikte mit den anderen, die aus der Einsamkeit und dem Schweigen herausgeboren werden, wer überhaupt nach dem fragt, was das innere Leben eines Kartäusers ausmacht, der wird hier nicht fündig werden. Es ist und bleibt ein Blick von draußen hinein - aber der lohnt sich. Deshalb, gerade weil hier doch dargestellt wird, wie sehr die Kartäuser auch einen Außenstehenden berühren können, weil ihr Leben so ungewöhnlich, so intensiv, so unbeschreiblich ist: Deshalb 5 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2009 11:28 AM MEST


Orden und Klöster. Das christliche Mönchtum in der Geschichte (Beck'sche Reihe)
Orden und Klöster. Das christliche Mönchtum in der Geschichte (Beck'sche Reihe)
von Georg Schwaiger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dürftig, 5. Januar 2008
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Weitestgehend ist dieses Buch nichts für einen schnellen Einstieg ins Thema, wie man sich vielleicht erhoffen könnte. Zuviel Vorwissen wird vorausgesetzt, damit dieses kleine Buch kompakt alles vermitteln kann. Für Leute, die sich allgemein auskennen und nur noch eine grobe Zusammenfassung wünschen, mag dieses Buch geeignet sein. Für andere, die neu in der großen Welt der Orden und Klöster sind und nach Informationen suchen, dürfte dieses Buch nur teilweise Aufschluss geben. Trotzdem lohnt es einen Blick, um zu gehen, in welche Dimensionen die Geschichte geht. Leider fehlen (meiner Meinung nach) oftmals die Darstellungen sehr einzelnen Ordensaspekte und Reformaspekte. Ohne Zusatzinformationen bleibt dieses Buch mit seinen Inhalten ungefüllt und unbefriedigend. Deshalb nur 2 Sterne. Gut aber ist am Ende eine Übersicht mit allen Kürzel der versch. Orden/Kongregationen.


In der Stille vieler kleiner Stunden
In der Stille vieler kleiner Stunden
von Nancy Klein Maguire
  Gebundene Ausgabe

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einleuchtend, 31. Dezember 2007
Dieses Buch ist in der Tat aufschlussreich über die Kartäuser, will man sie von ihrer persönlichen, emotionalen Seite her kennen lernen. Vieles des Zusammenlebens in einer Kartause, dass sich aus Ordensstatuten und nüchternen Beobachtungen von Besuchern oder auch gerade dem Film "Die große Stille" nicht erschließen lässt, wird hier dargestellt. Obwohl die Mönche als Halberemiten leben, wird besonders ihr Zusammenleben in seiner großen, viel stärker als zu erwarteten Intensität dargestellt. Keine Schwierigkeiten werden überdeckt, so ist spricht dieses Buch von der Härte der Ordensregeln, dem "Mittagsdämon", der den Mönchen die Tage quälend lang erscheinen lässt, von den Problemen mit der Einsamkeit, der Frage nach einer Entschlüsselung Gottes, über das Problem des eigenen Idealismus und der im Ende zerstörerischen Selbstansprüche, nicht zuletzt dem Problem der eigenen Sexualität - praktisch allem, was einen eintretenden Mönchen und Jungprofesse in einer Kartause erwartet.

Schön jedoch ist zu lesen, wie bedeutsam den Novizen diese Lebenserfahrung (ob sie blieben oder nicht) für immer geblieben ist, und dass sie, obwohl 4 von 5 schließlich wieder gegangen sind vor dem ewigen Gelübde, dem Orden stets nahe geblieben sind. Und das obwohl sie heftige Probleme zu überwinden hatten, als sie schließlich nach der jahrelangen Abgeschiedenheit, Weltfremde und Einsamkeit wieder mit der weiten Welt zurechtkommen mussten.

Doch diese tiefe Verbundenheit ist ein Merkmal, das für die Kartäuser spricht.


Amphitryon: Ein Lustspiel nach Molière
Amphitryon: Ein Lustspiel nach Molière

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleists Amphitryon, 15. April 2007
Die Geschichte von Amphitryon und seiner Gattin Alkmene wird von Kleist dargestellt, dass man zwar einerseits ihre Verwirrungen nachfühlen kann, andererseits aber trotzdem als durchaus belustigter Zuschauer das Geschehen, in das Götter und Menschen sich immer mehr verweben, sozusagen aus der Vogelperspektive betrachten kann.

In Versen geschrieben ist das Werk leicht zu lesen und zu verstehen. Einen hohen Anspruch hat das Schauspiel nicht, sondern dient leichtestens der Unterhaltung, nicht allein durch die scherzhaften Ausbrüche des Dramatikers, die derart in einem klassischen Schauspiel keineswegs vermutet werden.


Wiederkehr
Wiederkehr

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Tanzmusik des Mittelalters, 18. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wiederkehr (Audio CD)
Diese Musik geht in die Beine! Einfach wundervoll ist der Klang von Sackpfeiffen und Trommeln, rhytmisch, mit recht wenig Gesang aber dafür eingehenden Melodien, die sich einem auf schnellstem Wege ins Gehirn einbrennen: einfach super. Und selbst wenn man diese CD stundenlang sich anhört, ist man der Musik keineswegs überdrüssig geworden, und die Entscheidung, welches der vielen Lieder jetzt das liebste ist, stellt sich erst gar nicht. -

So mitreißend wie Cultus Ferox schaffen es sonst nur wenige Bands, den Hörer auf ihre Reise ins Mittelalter mitzunehmen - rundum einfach nur gelungen! Der Kauf hat sich 100prozentig gelohnt und wird von mir jedem, der Mittelaltermusik und insbesondere Sackpfeifen mag, ans Herz gelegt!


Die Gegenspieler: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe im Kamp
Die Gegenspieler: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe im Kamp
von Paul Barz
  Gebundene Ausgabe

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Thema - schlechte Umsetzung, 18. Januar 2007
Nachdem ich mich mit dem 12. Jahrhundert und v.a. Friedrich Barbarossa gründlich beschäftigt hatte und zu diesem Thema wissenschaftliche Bücher älteren und neueren Forschungsstandarts studiert hatte, dachte ich, dass es ganz nett sein könnte, nun einen Roman über Friedrich Barbarossa zu lesen, um zu sehen, wie die historische Figuren bellestristisch verarbeitet werden.

Um es knapp zu sagen war ich erst einmal derb empört und danach nur schlichtweg enttäuscht und schließlich so absolut genervt, dass ich das Buch nach etwa der Hälfte weggelegt habe; aus u.a. folgenden Gründen:

1. Der Autor hat sicherlich ein gutes Thema herausgesucht, der Titel klingt verheißungsvoll, aber umso enttäuschender ist sein Inhalt: Gleich am Anfang bekommt man Friedrich und Heinrich, die Gegenspieler vorgestellt, aber man mag es kaum glauben, dass diese beiden Männer da schon erwachsen, der eine sogar Herzog!, sein sollen - viel eher werden sie, diese Porträtierung wird leider auch im weiteren Verlaufe keineswegs radiert, wie kleine sich balgende Buben dargestellt, nicht wie die Fürsten eines Landes - die sie ja aber nun einmal, aller Phantasie zum Trotze, waren. Der nötige Ernst fehlt hier, das Bild der beiden Protagonisten wird völlig verzerrt.

2. Auch andere Figuren des Buches leiden unter einseitigen Darstellungen, man bekommt das Gefühl, dass der Autor sich keinerlei Mühe gegeben hat, irgendwie auch nur ansatzweise tiefer in die Psyche seiner Akteure einzutauchen; dadurch kommen sie fad herüber, wirken wie Pappschablonen, die, wenn man sie umdreht, hinten nur ihre kartongraue, leere Seite zeigen.

3. Ständig und überall sind kleine historische Fehler zu finden, die vielleicht nicht störend sind für den, der sie als Laie eh nicht bemerkt, aber zumindest in manchem Punkt die Handlung durchaus beeinflussen:

Zum einen unterlaufen dem Autoren Fehler, wie etwa, dass Friedrich noch mit 16 Jahren mit seiner Mutter spräche - diese ist aber gestorben, als er selbst gerade 8 Jahre alt war. Kommunikation mit Toten also?

Oder: Friedrich vergleicht Byzanz mit Rom; der Autor vergisst hier völlig, dass Friedrich in seinem Leben bis dahin noch keinen Fuß in die italienische Stadt gesetzt hatte!

Oder, und dieser Fehler ist wirklich am schwerwiegendsten, zumindest in meinen Augen: Der Autor übergeht mal schlichtweg, dass Friedrich und Welf, sein Onkel mütterlicherseits, zu Jugendzeiten sehr gute Freunde waren. So ist Welf nicht nur ein durch die Gegend brüllende Bulle, vor dem Friedrich sich abgestoßen fühlt, sondern vielmehr ist Friedrich mit diesem Mann einst zusammen auf Fehden gezogen, sie haben die Zelte nebeneinander aufgestellt auf dem Kreuzzug; Friedrich stand für den Welfen ein, als der eine schwere Niederlage gegen den König Konrad erlitt und Welf war, nach der Königswahl von Friedrich, fast die gesamte Zeit im königlichen Tross zu finden; um diese Informationen zu bekommen hätte der Autor lediglich die Standartbiographie von Ferdinand Opll benützen müssen und dazu die Regesta Imperii, die einem solche Informationen keineswegs vorenthalten.

Ich jedenfalls nenne das mangelnde Recherchearbeit, und vom "engen Kostüm" der historischen Tatsachen, in denen der Autor hier seine Akteure agieren lassen hatte müssen, kann hier keine Rede sein.

Das alles aber hätte mich nicht zu einer solchen Abneigung bewegt, sondern vielmehr die Agressivität und Skrupellosigkeit, mit der der Autor den Kaiser Friedrich in seinem Roman bloßstellt, die so derb unter die Gürtellinie geht, dass ich das hier gar nicht weiter ausführen möchte; ich zumindest empfinde es als eine Unverschämtheit und einen mangelnden Respekt gegenüber historischen Persönlichkeiten. Ganz und gar zu schweigen davon, dass Romane, die sich nur um "das Eine" drehen, sich so oder so leider seltendst qualitativ rühmen können.

Wer über Friedrich Barbarossa und Heinrich den Löwen etwas erfahren will, sollte lieber zu profundierten Biografien greifen; derjenige, dem der historische Gehalt nicht primär wichtig ist, sollte trotzdem nicht allzu leichtfertig der Darstellung glauben, die in diesem Buche vorgenommen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2013 4:20 PM CET


Lovin' Bloom: The Unauthorized Story of Orlando Bloom
Lovin' Bloom: The Unauthorized Story of Orlando Bloom
von Heather Kranenburg
  Taschenbuch

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein empfehlenswertes Buch für alle "Bloomatics" ;-), 10. Mai 2005
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: der Preis lohnt sich wirklich und das Englisch ist so leicht verständlich, dass es keinerlei Mühe bereitet, das Buch gründlich durchzuschmökern!
Neben allgemeinen Infos über Orlando, seine Rollen und eine betrachtliche Sammlung an diversen "Geschichtchen" aus seinem Leben wird das Buch mit Zitaten und anderen Zusätzen wie beispielsweise "Fun Facts" abgerundet, man kann seine FanPost Adresse in L.A. nachlesen und letztendlich finden sich noch betrachtenswerte 8 Foto-Seiten in der Mitte.
Dem günstigen Preis entsprechend, ist es zwar ein kleinformatiges, aber durchaus informatives Büchlein. Für die (besonders weiblichen Fans) zu empfehlen, die mehr Details und umfassende Infos über ihren Orli haben wollen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen!


Seite: 1