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Halo Wars 2 - Ultimate Edition - [PC]
Halo Wars 2 - Ultimate Edition - [PC]
Preis: EUR 74,88

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisch inszenierte Echtzeitstrategie, 20. Februar 2017
Halo...das stand für super inszenierte Sci-Fi-Action, für unschlagbares Shooter Gameplay, was sich flüssig auf der Konsole spielt. Bis vor 8 Jahren mit Halo Wars ein Strategie-Spiel im Halo Universum erschienen ist. Und wo man doch immer dachte, dass Echtzeitstrategie auf der Konsole einfach mal so gar nicht funktioniert, hat Halo Wars einfach mal gezeigt: Geht doch!
Leider hat es seit dem Zweiten Halo kein größerer Titel mehr auf den PC geschafft. Im Rahmen vom Xbox play anywhere bringt Microsoft Halo Wars 2 auch auf den PC. Und da stellen sich drei Fragen: 1. Wie gut ist der Nachfolger von dem Titel, der allen gezeigt hat, dass Echtzeitstrategie auf der Konsole doch funktioniert. 2. Wie gut funktioniert ein Strategiespiel, dass auf der Konsole eingeschlagen ist, auf dem PC? 3. Wie gut funktioniert die Technik, da das Spiel ja im UWP des Windows 10 Stores läuft und dieser sich vor allem bei Quantum Break nicht mit Rum gekleckert hat?

Kurz: Das Spiel rockt - die Bedienung funktioniert - die Technik im UWP zu meiner Überraschung großartig!

Zur Story: Die Story spielt 28 Jahre nach dem Erstling - Vorkenntnisse sind aber nicht nötig. Das Kolonieschiff Spirit of Fire treibt seit 28 Jahren durch das All - Bis die Besatzung durch eine KI aus dem Cryoschlaf geholt wird. Direkt ploppt ein Notsignal über einer Arche auf, dem auf den Grund gegangen wird. Und schnell stellt sich heraus: Hinter dem Notsignal steckt mehr und zwar ein Kommandant der Verbannten, der mal wieder ordentlich auf den Deckel hauen will.
Die Story selbst ist sehr gut gemachtes Popcorn Kino. Die Tiefe eines Starcraft 2 erreicht sie zwar zu keiner Zeit, aber dennoch unterhält sie von Anfang bis Ende. Das liegt auch an der hervorragenden Präsentation. Die Schlachten wirken einfach hier auch wie Schlachten. Wenn man mit allen verfügbaren Mitteln gegen eine Verteidigung gegen eine große Armee der Verbannten standhalten muss, dann kann man sich danach schonmal den Schweiß vom Kopf wischen. Leider ist die Kampagne mit ca. 8 Stunden Spielzeit relativ schnell vorbei. Dennoch konnte sie mich wirklich überzeugen. Sie ist nahezu perfekt inszeniert, die Story ist stimmig und ein ziemlicher Adrenalinkick. Die Missionen selbst können sich auch sehen lassen. Spielerisch sind sie nicht so abwechslungsreich, wie es Starcraft 2 hinbekommen hat. Dennoch wird genug Variation geboten, wodurch sie sich in das tolle Gesamtpaket gliedern.
Auf diesem Spiel steht Halo drauf und in der Kampagne ist definitiv genug Halo drinnen. In Zeiten, wo selbst auf dem PC gute Echtzeitstrategiespiele Mangelware sind um so erfreulicher, dass die Kampagne wirklich sehr gut ist. Nicht herausragend, aber sehr gut.

Technisch gesehen ist das Spiel auch auf dem PC extrem gut. Mit meiner Mittelklasse GTX960 mit 4GB vram kann ich alles mit relativ konstant 50-60 FPS spielen - jeder Regler auf hoch. Vsync funktioniert, Abstürze gab es keine. Wenn ich nicht wüsste, dass das Spiel im UWP läuft, würde ich es von der technischen Qualität auch für ein Steam Spiel halten. In diesem Sinne Glückwunsch Microsoft! Scheint ja doch zu gehen!
Die Grafik kann sich auch sehen lassen. Die Texturen sind scharfe, die Modelle super, die Effekte der Hammer, die Physik-Effekte echt wahnsinn. Die Präsentation ist im Echtzeitgenre mit das Beste, was ich gesehen habe. Aus optischer Sicht übertrifft es für mich auch Starcraft 2. Hier haben die Entwickler echte Arbeit geleistet. Wenn es rummst, dann richtig.
Die Musik braucht sich vor der restlichen Präsentation auch nicht zu verstecken. Sie ist auf genau so hohem Niveau. Und alles gliedert sich zusammen in eine Präsenation, die sich gewaschen hat. Hier glänzt Halo Wars 2 wirklich!

Zum Gameplay selbst: Mich hat das Spiel sehr an Command and Conquer erinnert. Der Basenbau ist seicht, Micromanagement der Einheiten ist nicht nötig. Halo Wars 2 spielt sich damit schon eine Stange seichter als Starcraft 2, was Profis sicher nicht gefallen dürfte. Aber dafür hat das Spiel andere Stärken: Es ist extrem unkompliziert und legt es darauf an schnell alles zum Krachen zu bringen. Im Kern haben die Einheiten ein einfaches Schere-Stein-Papier-Prinzip. Infanterie ist gut gegen Flugeinheiten, die wiederum gegen Bodenfahrzeuge und die wiederum gegen Infanterie. Unterschiedliche Einheiten dieser Klassen geben dem Ganzen doch etwas mehr Komplexität. Aber das strategischte Element ist in der gesamten Schlacht die richtigen Kontereinheiten zu bauen. Basenbau und Ressourcensammlung spielt eine untergeordnete Rolle. Dennoch ist es gerade so wichtig um Existent zu sein und den flotten Spielfluss nicht zu stören.
Damit es nicht nur bei Kontereinheiten bauen bleibt, baut das Spiel mit Maps und Modi ein absolut rundes Gesamtpaket. Es kommt beispielsweise im Gegensatz zur Konkurrenz deutlich mehr auf Kontrolle der gesamten Map an. Und durch solche Dinge bekommt das Spiel doch wieder an Tiefe ohne zu überladen und die flotte Action zu zerstören. Einfacher Vergleich: Starcraft 2 ist das Battlefield der Serie, Halo Wars 2 ist das Call of Duty (im Positiven Sinne!)

Eine große Überraschung für mich war noch der Blitz-Modus. Erinnert sich noch jemand an das gefloppte Battleforge von EA, wo man Echtzeitschlachten mit Sammelkartenspiel verknüpfte? Halo Wars 2 bringt genau das wieder rein und zwar richtig, richtig gut. Hier baut man sich sein Deck zusammen und geht dann in die flotten Echtzeitschlachten, wobei Einheiten immer und überall per Karten gerufen werden können. Das ist ein wirklich netter, kurzweilliger Modus. Wirklich eine kleine Überraschung.

Die Bedienung klappt auf dem PC im Übrigen auch sehr gut. Ja, man merkt den Fokus auf Konsole. Kreismenüs, keine Baumenüs, auf das ich von überall zugreifen kann und und und. Aber das, was man gewohnt ist und hier fehlt, stört gar nicht, weil Halo Wars 2 von Grund an eine flotte, unkomplizierte Ausrichtung hat und das damit gar nicht stört. Und die Menüs, die da sind, funktionieren absolut. Mit Maus und Tastatur hat man im Vergleich zur Konsole auch noch die höhere Präzision und die Möglichkeit doch nen Tick schneller agieren zu können. Ja, man merkt den Fokus auf Konsole, aber ja: Das Spiel funktioniert auf dem PC toll.

Fazit:
Flotte, grandios inszenierte Echtzeit-Action angelehnt an Command and Conquer. Halo Wars 2 ist ein Echtzeitstrategie Spiel, was sich auch auf dem PC nicht verstecken kann und mit schneller, perfekt inszeniert Action im Multiplayer überzeug und gleichzeitig eine extrem gut gemachte Kampagne im Singleplayer anbietet. Klare Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2017 6:48 PM MEST


Final Fantasy XV - Day One Edition - [PlayStation 4]
Final Fantasy XV - Day One Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 39,49

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Flickenteppich aller Zeiten, 5. Dezember 2016
Final Fantasy hat als Serie eine spannende Reise hinter sich. Höhepunkt der Serie dürfte für Viele immer noch Final Fantasy VII sein. Seitdem ging es mit der Serie nur sehr holprig weiter. Es gab immer wieder Höhen, es gab immer wieder Tiefen. Final Fantasy 14, das letzte MMO, startete als absolutes Desaster - konnte aber glücklicherweise nach seinem Relaunch mehr als nur überzeugen. Final Fantasy 13 bot ein cooles Setting mit netten Charakteren, konnte aber in Sachen Gameplay überhaupt nicht überzeugen. Auch die Nachfolger im 13-Universum vermochten es nur teilweise zu verbessern.
Im Rahmen des 13-Universums kursierte immer ein Spiel, welches Vieles anders machen sollte: Final Fantasy Versus 13. Mehr als Trailer, die zeigten in welche Richtung das Spiel gehen sollte und Versprechen, wie innovativ dieses Spiel werden soll, gab es nicht. Final Fantasy Versus 13 war insgesamt 10 Jahren in Entwicklung und ist jetzt erschienen als Final Fantasy 15. Jetzt stellt sich die Frage ob ein Spiel, was so lange in Entwicklung war, noch überzeugen kann. Es gab ja bereits mehr als genug Beispiele, wo das nicht geklappt hat.
Und die Kurzzusammenfassung ist: Man merkt dem Spiel insgesamt schon an, dass es häufige Neuausrichtungen hatte. Es ist manchmal schon ein wenig wie ein Flickenteppich. Das Material dieses Flickenteppichs, egal um welchen Flicken es geht, ist aber extrem hochwertig, sodass man in seinem Gesamtpaket schon einen unglaublich wertigen Teppich bekommt.

Zu Story: Die 2 verfeindeten Reiche Lucis und Niflheim, letzteres unter der Führung des sogenannten "Imperiums" sind seit Jahren im Krieg. Nun soll eine Hochzeit des Prinzen von Lucis und Niflheim den Frieden einleuten. Leider stellt sich schnell heraus, dass das Imperium diese Situation für sich nutzen will. Prinz Noctis von Lucis und seine Freunde/Bodyguards versuchen nun in dieser Situation wieder alles in den Griff zu bekommen.
Ich will gar nicht mehr zur Story verraten, da es doch einige Interessante Wendungen gibt, vielmehr möchte ich auf die Qualität der Story eingehen.
Die Story von Final Fantasy 15 ist irgendwie "nur" gut und irgendwie doch "richtig, richtig gut". Das liegt daran, dass das Universum auch abseits des Spiels beleuchtet wird.
Das Spiel schmeisst euch ziemlich schnell ohne große Erklärungen in das Universum und viele für die gesamte Story relevanten Momente werden nur kurz angedeutet. Das sind speziell Momente, die im Film Kingsglaive: Final Fantasy 15 beleuchtet werden. Dieser wiederum hat ein eher "offeneres" Ende, an welcher Stelle wiederum das Spiel deutlich an Spannung gewinnt. Für mich heißt das, dass die Story des Spiels alleine nicht 100% überzeugt, sie allerdings insgesamt durchwegs gut ist. Nimmt man aber die cross-medialen Elemente der Story auch auf, sprich den kurzen Anime (zu finden auf Youtube) oder eben den sehr guten Film "Kingsglaive", wird das Universum insgesamt deutlich Interessanter. Hier verlaufen nämlich einige Stories parallel und ergänzen sich gegenseitig. Ich persönlich empfehle daher eben vor dem Spiel Anime und Film zu schauen, da der etwas seichte und unerklärte Einstieg in das Spiel deutlich mehr an Größe gewinnt. Und in diesem Gesamtpaket wird die Story dieses Universums deutlich besser. Für mich gehört das Universum damit knapp hinter Final Fantasy VII zum Besten, was die Serie je gesehen hat.

Interessant ist auch, dass das Spiel den Spieler zum Start direkt mit dem Text "Ein Final Fantasy für Fans und Neueinsteiger" begrüßt. Final Fantasy 15 soll damit eine Art Reboot sein, was die Serie neu ausrichtet, aber in seinem Konstrukt alle Elemente enthält, die Fans von der Serie erwarten. Und das gelingt dem Spiel meiner Meinung nach sehr gut. Es ist quasi eine Neuinterpretation von allem, was die Serie ausmacht, die aufgeht. Spannend ist hier auch, dass das Spiel noch einmal eine Stange westlicher daherkommt. Ja, der japanische Ursprung ist immer noch da, was gerade auch am Style der Hauptcharaktere sichtbar ist. Die Truppe sieht schon ein wenig aus wie eine Visual Kei Boyband. Aber das gesamte Konstrukt wirkt deutlich weniger japanisch. Kein Anime-Stimmen-Gequitsche, keine aufdringlichen Knuddel-Katzen und und und. Selbst die normalen Passanten und NPCs, die nicht elementarer Teil der Story sind, könnten so aus einem westlichen Spiel stammen. Mir gefällt diese Ausrichtung. So japanisch-abgedreht wie nötig, so bodenständig und westlich wie möglich.

Kurz und knackig zum Sound:
Final Fantasy stand unter Anderem immer für seine tolle Musik, später die gute (englische oder japanische) Sprachausgabe und die guten Effekte. Die Serie hat immer viel für die Ohren geboten. Das ändert sich bis auf eine Ausnahme bei Final Fantasy 15 nicht. Was mir pesönlich gefällt: Die komplette Sprachausgabe ist endlich auch in Deutsch verfügbar. Sie erreicht nicht ganz die Qualität der anderen Sprachen (Cidney als junge, aufreizende Dame klingt ein wenig wie eine starke Raucherin in den 40er Jahren), ist aber insgesamt durchwegs gut. Ich hoffe, dass hier aufgebaut wird und eine deutsche Vertonung auch in den kommenden Teilen vorhanden ist.

Grafisch ist das Spiel eine Wucht. Die Charaktermodelle sind klasse, die weitläufige Welt sieht absolut phantastisch aus, die Effekte stimmen. Ja, hier und da hab ich die ein oder andere Textur gesehen, die nicht so bombig sind, aber optisch ist dieses Spiel weit über dem Durchschnitt der anderen Titel für die gegenwärtige Konsolengeneration.

Spielerisch geht Final Fantasy 15 auch neue Wege und versucht sich als richtiges Open World Spiel. Und das geht größtenteils auch auf. Allerdings erkennt man hier eben an einigen Stellen die ständigen Überarbeitungen und Neuausrichtungen des Spiels.
Der Entwickler Monolith Soft hat zusammen mit Nintendo innerhalb von japanischen Rollenspielen den Open World Markt mit seinen Titeln der Xenoblade Chronicles Reihe betreten. Speziell hier wurde gezeigt: Hey, Open World funktioniert in japanischen RPGs auch. Ich habe den Eindruck, dass Square Enix bei der Entwicklung etwas zu diesen Spielen rübergeschielt hat. Parallelen sind schon erkennbar: Man ist ständig mit einer Gruppe unterwegs, die sich ergänzt, die Welt ist weitläufig und auch von großen Wesen bevölkert, das Sammeln von Ressourcen ist da und und und. Das macht Final Fantasy 15 zu keiner billigen Kopie, das Spiel ist absolut eigenständig. Aber gewisse Parallelen sind erkennbar. Beim Weltdesign merkt man aber auch, dass bereits mit Final Fantasy 14: A Realm reborn viel gelernt wurde. Alles ist absolut stimmig.

Das Gameplay lässt sich im Grunde zusammenfassen als "Standard Open World", wobei man es nur auf das beziehen soll, was man machen kann und nicht auf die Qualität. Letzteres ist nämlich hochwertig. Quests gibt es reichlich. Natürlich gibt es die Storyquests, es gibt zahlreiche Nebenquests und dann noch die Quests der Jagdgilde. Im Grunde sind diese auch obligatorisches "hole X, töte Y". Allerdings sind diese sehr stimmig inszeniert und auch das insgesamt tolle Kampfsystem (dazu gleich mehr), tragen dazu bei, dass die Quests auch absolut Spaß machen.
Damit ihr die weite Welt nicht ständig zu Fuß durchreisen müsst, stehen euch 2 Möglichkeiten zur Verfügung: Das Erste ist das Auto, mit welchem ihr euch nur auf Straßen bewegen könnt. Damit werdet ihr neben euren Füßen wahrscheinlich am meisten Reisen. Die zweite Möglichkeit sind natürlich Chocobos, die für einen Zeitraum gemietet werden können und auch abseits der Straße verwendet werden können. Beide Elemente integrieren sich super in das Spiel, zeigen aber auch den ersten Flicken des Teppichs. Sowohl das Auto, als auch Chocobos können upgraded werden. Das funktioniert gut und dem Auto seinen individuellen Touch zu geben und auch Dinge wie Spritverbrauch und so zu reduzieren ist schon in Ordnung. Also bitte nicht falsch verstehen, das funktioniert, das macht man, das fühlt sich auch wertig an. Es wirkt nur wie etwas, was eigentlich deutlich mehr Gewichtung haben sollte aber irgendwie im Gesamtkonzept einfach nicht mehr wirklich nötig ist. Das Feature ist da, das nimmt man mit, das passt auch, aber ich glaube es hätte 0 gestört, wenn es weg gewesen wäre, weil es im Gesamtpaket eigentlich nicht wirklich Relevanz hat. Ich habe dein Eindruck, dass dieseses Element mal als deutlich zentraleres Element geplant war, aber man nicht mehr wusste, wie man das jetzt noch integriert oder es hat eventuell auch nicht mehr so genau gepasst.

Beim Kampfsystem geht es mir etwas ähnlich. In der Standardkonfiguration ist das Kampfsystem extrem dynamisch und erinnert schon fast ein wenig an ein Hack 'n' Slay. Es sieht zudem extrem stylish aus und bringt auch Tiefgang mit sich. Macht also Spaß, passt!
Wer mehr Taktik möchte, aktiviert den Wartemodus in den Optionen. Sobald ihr euch im Kampf nicht mehr bewegt, friert das Spiel ein, ihr könnt schauen, was gerade vor sich geht und entsprechend reagieren. Damit nähert ihr euch dem ursprünglichen, rundenbasierten Kampfsystem, etwas an. Funktioniert auch gut, macht auch Spaß. Ich spiele aber ohne Wartemodus.
Eure zentrale Ressurce neben Gesundheit ist Mana. Und gerade dieses Element ist wieder da, funktioniert, passt, stört nicht, wirkt aber auf mich wieder ein wenig so, als wäre es mal größer oder anders gedacht gewesen. Zum regenerieren muss man beispielsweise aus dem Kampf an definierte Positionen springen (vom Feeling wirklich cool!) und warten. Thats it. Und so wichtig das zu tun, ist das Mana wiederum auch nur bedingt. Man kann auch ganz gut ohne auskommen. Es ist eben damit genau wie das Tuning des Autos/Chocobos. Es ist nicht schlecht, es integriert sich gut. Aber ich habe den Eindruck, dass da in den Köpfen der Entwickler mehr steckte.

Und wo wir gerade beim Flickenteppich sind: Wie bereits im Story-Abschnitt geschrieben, gehört diese auch dazu. Der Film Kingsglaive gehört für ich absolut zur Story dazu, da eben gerade diese Phase der Story im Spiel eher seicht präsentiert wird. Es funktioniert auch ohne gut, es funktioniert super gut, wenn man beides im Kopf hat. Aber es ist fraglich warum beides in Einzelteilen eben nicht "super gut" funktioniert. Ich hab da den Eindruck gehabt, dass es gerade im Einstieg Probleme gab und als (äußerst gut umgesetze) Notlösung eben der Film entstanden ist.
Bei der Open World verhält es sich ab einem Punkt in der Story ähnlich, denn da wird alles deutlich linearer. Da stellt man sich auch die Frage: Warum? Man hat diese perfekte Open World, warum werde ich da plötzlich rausgerissen? Auch das wirkt wie ein Überbleibsel einer anderen Idee. Es stört auch im Grunde nicht, auch die linearen Abschnitte machen Spaß und man wird am Ende auch wieder in die offene Welt mit neuen Aufgaben gesetzt. Aber es bleibt während dieser Phase des Spiels einfach ein Gefühl von "irgendwas ist anders".
Im Ausrüstungsmenü ist das ähnlich. Jeder Charakter kann theoretisch Rüstungen mit unterschiedlichen Attributen tragen und jeder bringt 2 verschiedene Typen mit sich. Diese haben aber kaum Auswirkungen. Zudem bekommt man im Spiel keine weiteren Rüstungen. Auch hier wieder: Stört nicht, ist ok, aber warum? Riecht für mich als wäre auch hier mehr in den Köpfen der Entwickler gewesen.

Man merkt an diesen Stellen einfach, dass es einige Konzeptänderungen gab. Das Spiel ist trotzdem wirklich, wirklich gut. Es stört nichts, alles kann verwendet werden und ist auch mal mehr, mal weniger sinnvoll. Es ist eben manchmal ein Flickenteppich, der aber in seiner Gesamtheit immer noch sehr, sehr hochwertig ist. Wahrscheinlich ist das Spiel sogar als Flickenteppich im Bereich der besten Teppiche.

Heißt im Fazit: Kauft es euch! Das Spiel ist gut, richtig gut sogar. Die Elemente funktionieren, die Welt ist toll und authentisch. Das Gameplay passt, die Quests machen Spaß, die Charaktere mit ihren eigenen Persönlichkeiten gefallen.
Ich hoffe es wird ein Final Fantasy 15-2 geben, welches die auffälligen Flicken noch stärker integriert. Dann kann aus diesem, sehr, sehr guten Spiel ganz schnell ein herausragendes Spiel werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2016 11:12 AM CET


Eagle Flight VR - [Playstation 4] - [PSVR]
Eagle Flight VR - [Playstation 4] - [PSVR]
Preis: EUR 37,99

82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eagle Flight - Das Spiel, wo der name Programm ist, 8. November 2016
Eagle Flight ist das Erste Spiel von UbiSoft, welches für VR entwickelt wurde. Der Name ist hier grundsätzlich Programm, so als hätte man Until Dawn: Rush of Blood schlicht "Jumpscare Rollercoaster genannt".

Eagle Flight ist im Vergleich zu den bekannten UbiSoft Titeln ein kleinerer Titel und schreitet deswegen auch die 40€ Marke. Und hier möchte ich UbiSoft tatsächlich auch loben, dass Sie als einer der großen Publisher auch immer mal wieder Experimente wagen.

Eagle Flight besitzt zuerst einmal einen Story-Modus, der natürlich keinen Award gewinnt, aber deutlich besser ist, als das, was ich mir vorgestellt habe. Im Grunde seid ihr ein Adler, der sein Leben in einem durch eine Katastrophe zerstörten und von der Natur zurückeroberten Paris lebt. Es beginnt tatsächlich mit dem Schlüpfen, welches euch in einer 360° Zwischensequenz präsentiert wird. Von da aus gibt es Missionen, die Revierkämpfe zwischen Vögeln o.ä, behandeln. Das hier kein Story-Blockbuster entsteht, sollte klar sein. Die Story wird aber durch einen deutschen Erzähler präsentiert, der das Ganze ähnlich wie in einer BBC-Dokumentation kommentiert. Und dadurch kommt tatsächlich das Feeling auf, dass das Leben von Adlern in einem von der Natur zurückeroberten Paris so ähnlich ablaufen könnte. Ich hätte im Story-Modus eine sinnlose aneinander-Reihung von Missionen erwartet. Da bietet Eagle Flight jedoch mehr, eben diese im Dokumentationsstil gehaltene Geschichte um einen Adler.
Die Missionen selber profitieren vom sehr guten Flug-Gefühl, wiederholen sich aber in der Regel. Fliege durch Ringe, fliege möglichst schnell eine Route, Sammle etwas, greife feindliche Vögel an. Die Aufgaben sind im Grunde nur in ihrem Story-Context kreativ. Spielerisch sind sie eher die Beigaben, die man in anderen Open World Spielen bekommt.
Das ist aber in so weit nicht schlimm, da das Fliegen super umgesetzt wurde. Es sind trotz hoher Geschwindigkeit extrem präzise Flugmanöver möglich, weswegen ihr echt abenteuerliche Routen durchfliegt. Rund 4-6 Stunden sollten euch die Missionen der Kampagne beschäftigen. jede absolvierte Mission kann gegen eine online abgeglichene Rangliste noch einmal gegen die Zeit geflogen werden. Wenn ihr auf Bestzeiten aus seid, kann euch der Singleplayer noch sehr viel länger beschäftigen.

Neben der Kampagne gibt es noch den Freiflug-Modus. Hier könnt ihr einfach das von der Natur zurückeroberte Paris erkunden. Laut Recherchen soll die Welt mit bis zu 5 weiteren Spielern gefüllt werden, die ebenfalls diesen Modus spielen. Da ich aber bisher nur ausgiebig einen Tag vor Release im Spiel verbringen konnte, konnte ich dort noch keine Spieler vorfinden um das zu bestätigen. Update dazu wird folgen!

Zuletzt integriert sich der Multiplayer, wo ihr quasi in einem Match 3vs3 um Beute kämpft. Der Modus selbst ist eine abgewandelte Form von capture the flag. Die Beute erscheint irgendwo auf der Map, ihr versucht sie zu bergen und bringt sie anschließend in euer Nest.
Die Gegner versuchen euch mit einem Adlerschrei (ja, macht keinen Sinn, passt spielerisch aber schon) abzuschießen und euch die Beute abzunehmen.
Da die Flugsteuerung extrem präzise ist und extrem verrückte Routen geflogen werden können, ergibt sich hier ein wirklich nettes, kleines Katz- und Mausspiel.
Leider gibt es keine weiteren Modi. Hier hätte UbiSoft vielleicht noch 1-2 mehr anbieten können.

Paris selber überzeugt mit seiner stilistischen Grafik und seinem Detailreichtum. Man könnte meinen, dass die Entwickler das Paris aus Assassins Creed Unity genommen haben, in die Unity Engine portiert haben, es anschließend zerstört und von der Natur überwuchern lassen. Der Detailreichtum ist für ein Spiel in dieser Größe wirklich gelungen. Man merkt einfach, dass UbiSoft Erfahrung in der Gestaltung von offenen Welten mit sich bringt.

Interessant ist zudem, wie UbiSoft versucht Motion Sickness zu bekämpfen. Ihr Lösungsansatz ist mit dem Schnabel des Adlers eine virtuelle Nase bereitzustellen und das Sichtfeld oben etwas durch Federn zur verkürzen. Gleichzeitig wird bei Kurven der Rand dezent abgedunkelt, sodass die Augen der Flugrichtung folgen.
Während ich vor allem in RIGS zu Beginn extrem mit Übelkeit zu kämpfen hatte, habe ich bei Eagle Flight gar keine verspürt. Ob das an den genannten Optimierungen liegt, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass ich persönlich selbst bei den waghalsigsten Manövern keine Übelkeit verspüren konnte.

Im Fazit heißt das:
Wenn ihr das Thema interessant findet, schlagt zu. Eagle Flight ist ein nettes VR Experiment, was mehr bietet als es den Anschein hat. Für die 40€ wären 1-2 mehr Multiplayer-Modi nett gewesen, aber grundsätzlich geht der Preis klar. Das Fluggefühl ist toll, die Steuerung super präzise und die Manöver, die man fliegen kann fühlen sich wirklich gut an. Von mir gibt es eine Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2016 8:40 PM CET


Battlefield 1 - [PlayStation 4]
Battlefield 1 - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Ewkamultimedia
Preis: EUR 59,80

68 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blockbuster von Militärshooter außerhalb des Einheitsbreis, 21. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Battlefield 1 - [PlayStation 4] (Videospiel)
Ach ja, wieder ein neues Battlefield. Was soll denn da schon kommen? Eine beknackte Kampagne, wie die letzten beiden Male, ein gewohnt solider, aber routiniert Multiplayer und im Setting kriegen wir doch eh wieder nur die Moderne, die wir jetzt eh schon mehrfach gesehen haben oder eventuell noch Zukunft, was Call of Duty und Titanfall 2 aber ja auch schon zu Genüge bedienen. Denkste!
Battlefield 1 ist in meinen Augen der beste und innovativste Militärshooter der letzten Jahre. Und das nicht, weil es den Ball jetzt grundsätzlich neu erfindet, sondern viel mehr, weil es ein unglaublich gut gelungenes Gesamtpaket ist.

Das fängt in erster Linie schon beim Setting an. Was haben wir denn alles gehabt? Damals waren es vor allem Shooter im 2. Weltkrieg. Das hat Battlefield gemacht, das hat Call of Duty gemacht, das hat Medal of Honor gemacht. Dann hatten alle die Nase davon voll und alle sind in die Moderne gehüpft. Und dann wurde es da so langsam inflationär, also geht es jetzt seit geraumer Zeit in die Zukunft. Aber Dice ist dieses Mal nicht auf diesen Zug gesprungen. Sie bedienen ein Setting, was kaum bis gar nicht bedient wurde: Den ersten Weltkrieg.
Und alleine dieses Setting lässt das Spiel aus der Masse von Gegenwarts- und Zukunftsshootern schon hervorstechen. Es fühlt sich einfach alleine durch das Setting nicht so routiniert und ausgelutscht an. Das heißt ja nicht, dass die anderen Spiele in diesen Settings grundsätzlich schlecht sind. Aber ich persönlich habe mich an den reinen Militärshootern in der Form echt stattgesehen.
Battlefield 1 sticht durch sein Setting aber noch auf einer weiteren Ebene hervor: Nämlich die Qualität in der es inszeniert ist. Der Krieg war dreckig, rabiat und schlimm. Ja, das sind alle kriege und ja, das sind eigentlich auch die hypothetischen Szenarien von Battlefield 3 und 4 gewesen. Aber in der Form hat es in meinen Augen noch kein Militärshooter geschafft den Krieg wirklich so grausam darzustellen. Und dabei polarisiert Battlefield 1 nichtmal. Es gibt keine Szenen, die einfach nur eingebaut wurden um Grausamkeit darzustellen (man erinnere sich an die Flughafenszene von CoD Modern Warfare 2). Battlefield 1 erreicht dies durch Autentizität. Es wirkt einfach echt.

Das spiegelt sich auch in der Kampagne wieder. Ja, auch dieses Mal gibt es keinen Oscar. Aber anscheinend hat Dice verstanden, dass der Weg, den sie vorher eingeschlagen haben, Mist war. Im Multiplayer konnte Battlefield 4 ja wirklich überzeugen. Aber die Kampagne in der man quasi eine absolut patriotische Supersau spielt mit einer Charakterentwicklung die sowas von hanebüchener Mist war....ne, das war nichts.
Battlefield 1 geht in eine ganz andere Richtung. Es erzählt erst einmal keine zusammenhängende Story, sondern 5 Kurzgeschichten. In diesen Kurzgeschichten spielt ihr keine patriotische Supersau, sondern einfache Menschen mit Geschichten, wie sie wirklich hätten passiert sein können. Ein Überlebenskampf mit einem kleinen Einsatztrupp in einem Panzer, der Verlust von Freunden, die Aufgabe des eigenen Lebens um eine Person, die man liebt zu retten - keine "Ich hänge mich an eine Rakte mit der ich ins All fliege, springe vorher ab und kicke eine Atombombe ins Nirvana, wobei ich Amerika dadurch rette und anschließend auch noch die Frau kriege" - Story. Perfekt ist es in so weit nicht, weil es eben nur Kurzgeschichten sind. Ja, man fühlt mit den Charakteren mit, weil es einfach genau solche Situationen in der Realität gab, aber da jede Kurzgeschichte in etwa eine Stunde geht, bekommen die Charaktere halt auch nie wirklich Tiefe. Auf der anderen Seite bekommt man so sehr viele Einzelschicksale mit, die wiederum einen Charakter um so mehr hervorheben: Den Krieg selbst. Und da das noch nicht reicht, präsentiert euch Dice vor und nach jeder Kampagne kurze Info-Texte über den realen 1. Weltkrieg.
In diesem Sinne sticht die Kampagne angenehm hervor. Es ist kein Bioshock Infinite, aber es ist eine Kampagne, die es wert ist erlebt zu werden.

Der Multiplayer ist im Grunde erst einmal Battlefield wie man es erwartet. Natürlich ergeben sich durch das Setting einige Kniffe, die es sich anders anfühlen lassen. Nachladezeiten sind größer, die Waffen sind eben keine modernen Präzisionswaffen usw. Aber gerade das macht es einfach wieder erfrischend anders und lässt es aus der Masse wieder hervorstechen.
Wenn ihr euch Battlefield 4 vorstellt (in der späteren Version mit besserem Netcode usw) und das in das Setting des 1. Weltkrieges transferiert, habt ihr ein relativ guten Eindruck, wie sich das Spiel anfühlt.
Auf ein paar Kniffe möchte ich gesondert eingehen, denn die letzten Arbeiten an Star Wars Battlefront scheinen Dice auch für einige Sachen in Battlefield 1 inspiriert zu haben.
Als Erstes wären da z.B. Die Superklassen. Auf dem Feld können analog zu den Helden-Upgrades in Battlefront Pakete für Superklassen wie z.B. gepanzerte Sturmsoldaten oder Flammenwerfer-Soldaten erscheinen. Diese sind nicht so übermächtig wie die Helden in Battlefront, aber sie können den Ausgang einer Schlacht drastisch beeinflussen.
Dann wäre da der neue Operations-Modus, der in meinen Augen das Herzstück des Multiplayers ist und der schlicht unglaublich genial ist. In Bad Company 2 hat Dice den Rush-Modus eingefügt. 2 Orte müssen gesprängt werden und wenn das gelingt, geht es weiter in den nächsten Abschnitt. Dieser Modus wurde neben dem klassischen Konquest so beliebt, dass er in die folgenden Teile übernommen wurde. Diese Thematik einen Modus über mehrere Etappen auf einer Map laufen zu lassen, hatte Dice dann auch wieder in Battlefront eingebaut. Beispiele waren der Walker-Modus oder der Vorherrschaft-Modus.
In Battlefield 1 treibt Dice diese Idee aber auf die Spitze und verbindet quasi Rush und Konquest auf einer Map, die einfach nur gigantische ist und alles bisherige von Battlefield in den Schatten stellt.
Im Grunde gibt es analog zu Rush auch eine angreifende und eine verteidigende Truppe. Die Verteidiger müssen ihre Punkte so lange verteidigen, bis die Tickets der Angreifer aufgebraucht sind. Die Angreifer müssen 2-3 Flaggenpunkte pro Etappe erobern. Sollte Ihnen das gelingen, werden einige Tickets wieder nachgefüllt. Dieser Modus ist von den Maps her so zusammengestellt, dass diese auch echte Schlachten nachbilden. Und das Ganze wird auch in ein kleines Story-Gerüst gepackt. Sollte die Schlacht so ausgehen, wie es nicht in der Realität passiert wäre, legt ich Dice Storyfetzen vor, die der Krieg weiter verlaufen hätte können, wenn die Schlacht so ausgegangen wäre. Nett!
Der Modus selbst is so groß, dass die Schlachten auch gerne mal eine Zeit lang dauern können. Eine komplette Partie kann schonmal ein Stündchen in Anspruch nehmen. Dafür bekommt man aber auch einen der größten und besten Modi serviert, die man in Multiplayer-Shootern je spielen konnte.
Das dritte Element, was ich hervorheben möchte, hat Dice wohl auch in den Kopf bekommen, als sie den Walker Modus in Battlefront entwickelt haben. Dort gibt es die riesigen ATATs, die sich durch die Map bewegen und die Schlacht maßgeblich beeinflussen können. In Battlefield 1 wirft Dice auch nahezu übermächtige Fahrzeuge ins Rennen, die beispielsweise im Operations Modus die Seite bekommt, die am verlieren ist.
Das sind gigantische Zeppeline, ein bis aufs Übelste bewaffneter Zug oder ein riesiges Kampfschiff. Diese Fahrzeuge können auch den Ausgang einer Schlacht maßgeblich beeinflussen. Und wenn man einmal gesehen hat wie so ein Zeppelin doch besiegt wird und abstürzt, bleibt einem die Kinnlade offen stehen. Wow!
Im Multiplayer macht Battlefield damit auch einen gigantischen Eindruck. Man nehme alles was die Serie gut kann und ergänze es so, dass es einfach noch besser wird.

Bleibt zuletzt die Technik. In Sachen Grafik und Sound hat Dice spätesten mit Battlefield 4 eine extrem gute Engine geschaffen. Mit Battlefront haben sie das Thema Grafik und Sound in einem Multiplayer-Shooter so hoch gelegt, dass bisher keiner dort mithalten konnte. Ich hätte nicht gedacht, dass Battlefield 1 dieses Niveau erreicht. Schließlich sind die Maps noch größer, die Spieleranzahl höher usw.
Dice hat es auch nicht geschafft das Niveau von Battlefront zu erreichen - Dice hat es sogar übertroffen. In Sachen Grafik ist Dice meiner Meinung nach ganz weit oben mit diesem Titel. Unter der direkten Konkurrenz bis Dato sogar mit großem Abstand vorne. In Sachen Sound ist es ebenfalls einfach nur gigantisch. Die Effekte sind der Hammer. Man fühlt sich echt mittendrinnen. Das ganze Feeling unabhängig vom Gameplay fand ich bei Battlefront schon herausragend gut. Battlefield 1 toppt das noch einmal ein ganz schönes Stück mehr.

Heißt im Fazit: Dice hat echt geliefert. Dieses Spiel ist ein riesen Blockbuster, der in Zeiten von modernen oder zukunfts-Militärshootern echt eine wohlgesonnene Ausnahme ist. Und auch in Sachen Qualität überzeugt Dice hier maßlos. Dieser Titel rockt. Klare kaufempfehlung!


PlayStation VR - [PlayStation 4]
PlayStation VR - [PlayStation 4]
Wird angeboten von A-MONTAIN
Preis: EUR 364,90

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sony hat geliefert!, 14. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PlayStation VR - [PlayStation 4] (Zubehör)
Virtual Reality ist wohl das größte neue Thema im Moment. Neben vielen mobilen Lösungen für das Smartphone, die nett, aber eigentlich eher nur Spielereien sind, gab es bisher 2 große Headsets: Die Oculus Rift und die HTC Vive.
Beide Brillen haben definitiv gezeigt wohin die Reise geht mit einem beeindruckenden VR Erlebnis. Nun liefert Sony seine Brille für die PS4 nach und versucht den Erfolg der Oculus Rift und HTC Vive noch zu übertreffen. Schafft Sony das?

Kurz und knapp: Ja, Sony hat hier echt geliefert! Man muss klipp und klar sagen, dass die Playstation VR Brille im Vergleich mit der Oculus Rift und der HTC Vive die technisch insgesamt schwächste Brille ist. Aber durch ein intelligentes Produktdesign mit dem wohl besten Preis/Leistungs-Verhältnis hat Sony zumindest im Moment die besten Chancen das Thema fähig für den Mainstream zu machen.

Erst einmal das Wichtigste für alle, die so etwas noch nie ausprobiert haben: Das Erlebnis ist irre! Es ist wirklich irre! Man muss es einfach selbst erlebt haben, ansonsten lässt es sich nicht beschreiben. Ich habe im Freundeskreis häufiger gehört wie irre das Erlebnis ist. Und ich war trotzdem hin und weg wie gut es tatsächlich ist.

Jetzt aber zum Gerät selber im Komfort und in der Haptik.

Sony hat hier einen anderen Ansatz gewählt wie das Gerät auf dem Kopf sitzt. Durch eine Schiene die um den Kopf geführt wird, verteilt sich das Gewicht im Gegensatz zu allen anderen Brillen auf den gesamten Kopf und nicht nur vor das Gesicht.
Die Brille ist dadurch auch viele Stunden am Stück komfortabel tragbar.
Schön ist, was Sony an Möglichkeiten bietet das Gerät an den eigenen Kopf anzupassen. Die Schiene hat eine variable Länge, der Abstand der Brille zum Gesicht kann variabel geändert werden und wer das gerät stramm haben möchte, kann den letzten Feinschliff per Rädchen auf der Rückseite durchführen. Die Handhabung hier ist wirklich, wirklich extrem gut!

Das ganze Material wirkt dabei auch sehr wertig, auch wenn es im Grunde zu großen Teilen nur Plastik ist. Durch seine Optik wirkt das Gerät wirklich als wäre die Zukunft jetzt angefangen!

Das Display besitzt im Vergleich zur Rift und Vive eine geringere Auflösung, bietet aber dafür kaum merkbare Gitter-Effekte durch die Pixel des Display. Wenn man der Presse glauben darf ist gerade beim Gitter-Problem Sony am weitesten.
Mich hat das Display jedenfalls überzeugt. Ein gestochen scharfes Bild wie auf eurem Fernseher dürft ihr nicht erwarten, aber das Gesamterlebnis und die Gesamtqualität geht in meinen Augen für die erste, große VR-Generation absolut klar!

Mit dem Headset kommt noch einiges an an Kabeln und Geräten zum Anschließen. Die PS4 wird nicht mehr direkt an den Fernseher angeschlossen. Zwischengeschaltet wird eine neue Prozessoreinheit, die auch als Splitter für das Bildsignal zu Brille und Fernseher fungiert.
Diese Einheit wird zudem noch mit einem USB-Kabel mit der Playstation verbunden. Von der Prozessoreinheit geht dann noch ein langes Kabel zur Brille. Das Anschließen ist etwas nervig, aber denkbar einfach. Die Kabel sind zudem alle im Lieferumfang enthalten.

Nicht enthalten ist die Playstation Kamera, die zwingend notwendig ist. Das Tracking ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr viel simpler, funktioniert aber bisher bei mir tadellos. Während die Vive beispielsweise Tracking im gesamten Raum ermöglicht, ist die Kamera hier darauf angewiesen die LEDs zu erkennen. Bei der Brille kein Problem, da diese rundherum welche hat, ein Tracking des Controllers funktioniert aber z.B. nicht mehr, dann man das Licht von der Kamera weghält. Probleme gab es da bisher für mich aber keine.

Sony liefert zudem noch eingebaut den Kino-Modus mit. Alle Nicht-VR-Inhalte werden damit auf einer virtuellen Leinwand angezeigt, deren Größe man selbst bestimmen kann. Theoretisch braucht man mit der Brille damit auch keinen Fernseher mehr.

Das Spieleangebot sieht bisher auch sehr rosig aus. Einige ordentliche Launch-Titel, einiges noch in diesem Jahr und noch viel mehr im Nächsten Jahr. Knapp 200 VR-Spiele stehen schon auf der Entwicklungsliste.

Heißt zusammenfassend:
Sony liefert hier kein perfektes Gerät, aber ein fast perfekte Gesamtpaket auch unter ein Bezug des Preises. Sonys Brille ist deutlich günstiger als die Vive oder Rift, bietet dafür aber mehr als vertretbare Abstriche. Dazu kommt, dass im Hintergrund eine PS4 läuft. Vielleicht sind damit im Vergleich zu einem riesen PC keine ganz so großen Grafikblockbuster möglich, aber dafür weiß ich eins: Ich muss nicht upgraden und alles läuft. Und wenn die Grafikreferenz EvE Valkyrie ist und das der gehobene Standard sein soll, bin ich damit mehr als zufrieden. Und gerade weil noch fast 200 Spiele gerade entwickelt werden und dieses bzw. im Laufe des nächsten Jahres erscheinen sollen, schafft Sony es in meinen Augen das Thema VR endlich in den Mainstream zu bringen.

Klare Kaufempfehlung! Das hier ist echt ein neues Erlebnis!


No Man's Sky - [PlayStation 4]
No Man's Sky - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 28,35

223 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Spiel für jeden und irgendwo doch ein Meisterwerk, 10. August 2016
Rezension bezieht sich auf: No Man's Sky - [PlayStation 4] (Videospiel)
Das Genre der Weltraum-Simulationen und Space Odyseys hat es schon nicht einfach. Trotz vieler Entwickler und reichlich Budget ist es ein Genre, was nie so richtig die breite Masse trifft.
Frontier Developments (260 Mitarbeiter) hat Elite Dangerous veröffentlicht. Ein riesiges Universum, mit Tiefe, was auf Grund von monotonem Gameplay wieder nur harte Genre-Fans langfristig hält.
Die X-Reihe erscheint konsequent als technisches Desaster und mausert sich erst über die Zeit zu den Spielen, die sie sind. Mainstream-Tauglich sind sie trotzdem nicht. X-Rebirth wollte das schaffen und ist als Totalausfall erschienen.
Andere Spiele versuchen sich bewusst auf kleinere Dinge zu fokussieren um nicht in selbigen Problemen zu landen. Spiele wie Space Engineers, Rebel Galaxy oder das kommende Everspace.

Bis vor der Ankündigung von No Mans Sky gab es dann eigentlich nur noch einen Hoffnungsträger. Ein mittlerweile großes Entwickler-Team mit riesigem Budget, ein riesen Universum mit komplexen und vielfältigen Features. Und in der Zeit, wo Chris Roberts, das Gesicht hinter Wing Commander und Star Citizen uns immer noch die echten Beweise schuldet, dass die einzelnen Puzzle-Teile auch zusammenpassen, kommt unter der Haube von Sean Murray ein kleines Team von 15 Entwicklern vorgekrochen und meldet sich mit einem lautstarken "Hallo, wir sind auch noch da".
Das Ziel dieser kleinen Truppe: Das größte Universum, was jemals erschaffen wurde. 18.446.744.073.709.551.616 (In Worten fast 18,5 Trillionen) Planeten - jeder davon lebensgroß ohne Maßstab. Jeder davon anders wie die anderen. Andere Fauna, andere Atmosphäre, Radioaktivität, Temperatur, Farbe, andere Flora. Würde man jeden Planeten auch nur eine Sekunde besuchen, würde die Entdeckung aller Planeten immer noch 585 Milliarden Jahre dauern. Da reicht auch der restliche Urlaub des Jahres nicht!
Während es bisher noch kein (fertiges) Spiel aus dem Genre geschafft hat wirklich im Mainstream anzukommen, wirbt ein kleines Team von 15 Leuten mit so einer Zahl. Kann das wirklich funktionieren?

Kurz und knapp: Ja! No Mans Sky ist im Grunde exakt das, was versprochen wurde und was man in den Trailern gesehen hat. Das heißt aber auch, dass es eben auch kein Spiel ist, was für den Mainstream geeignet ist. Gewisse Probleme, die das Genre seit Jahren mit sich bringt, findet man auch in gleicher Form bei No Mans Sky wieder.

Im Grunde ist die Kaufentscheidung relativ einfach: Ihr wollt ein ruhigeres Spiel, wo es vor allem um das Entdecken von völlig unbekannten Planeten geht mit allem was dazu gehört? Der Abbau von Ressourcen stört euch nicht? Ihr wollt einfach ein Universum erleben, was es so noch nie gab? Kaufen! Jetzt! Ihr braucht nicht weiterlesen.
Ihr findet Fokus auf Erkundung langweilig, wollt konsequent Action oder ein Wirtschaftssystem so komplex wie in EvE? Lasst die Finger von diesem Spiel. No Mans Sky ist kein Action- oder Wirtschaftsmonster. Baut euer Handelsimperium lieber weiter in EvE oder den Vorgänger von X-Rebirth auf.

Dennoch schaffen die Entwickler in dieser Größe ein sich zwar wiederholendes, aber motivierendes Gameplay zu schaffen, da sie sich auf das fokussieren, was am besten in dieses Monster von Universum passt.
Ihr startet auf einem Planeten. Ihr seid abgestürzt und euer Raumschiff muss erst einmal wieder zusammengeflickt werden.Tutorials gibt es keine und dennoch lernt ihr schnell, was zu tun ist, wie ihr an die nötigen Ressourcen kommt usw.
Sobald ihr euer Schiff repariert habt, beginnt die grundlegende Gameplay-Schleife von No Mans Sky: Ihr sammelt alle nötigen Ressourcen für Warp-Zellen um möglichst "schnell" (das Wort ist bei der Größe absolut relativ) in die Mitte des Universums zu kommen. Und das verläuft sich im Grunde in "Teil-Schleifen". Ihr fliegt zu einem Planeten, sammelt Ressourcen, verkauft diese und wiederholt das. Irgendwann reichen Geld und Ressourcen für die Herstellung der nächsten Warp-Zelle, dann kommt der Sprung ins nächste System und dann geht es wieder von vorne los.

Ja, im Grunde ist exakt das das Kerngameplay von No Mans Sky. Die Entwickler schaffen es aber, diese simple Schleife abwechslungsreicher zu gestalten. Zum Einen ist das Upgrade- und Ausrüstungssystem durchaus komplex. Ihr habt ein Multifunktionswerkzeug (für Angriffe und Ressourcen-Abbau), euren Schutzanzug und euer Raumschiff. Jedes dieser Elemente bietet Slots, die entweder als Stauraum oder als Platz für Ausrüstung herhalten. Jedes Ausrüstungs-Element lässt sich upgraden oder individualisieren. Und wenn das nicht mehr so richtig reicht, kaufe ich mir vielleicht auch einfach direkt ein komplett besseres Werkzeug oder Raumschiff. Im besten Fall mit mehr Slots und gleichzeitig mit mehr Upgrade-Möglichkeiten. Neue Blaupausen für Upgrades könnt ihr quasi überall finden. Gelegentlich auf Raumstationen, Außenposten auf Planeten, zurückgelassene Kisten usw. Und für alles braucht ihr wieder Ressourcen, wodurch sich der Gameplay-Kreis direkt schließt.

Glücklicherweise schafft es der Algorithmus, den die Entwickler zur Generierung des Universums verwenden es wirklich einzigartige Planeten, Pflanzen und Kreaturen zu erschaffen, die man entdecken möchte. Hier gleicht wirklich kein Ei dem Anderen.

Damit ihr euch nicht alleine fühlt, bekommt ihr es oft mit KI-Gesteuerten Aliens zu tun. Entweder in Raumschiffen (im All und auf dem Planeten), sowohl freundlich, als auch feindlich, oder auch direkt vor euch in Basen. Und mit denen könnt ihr auch sprechen - sofern ihr die Sprache gelernt habt. Es gibt im Spiel mehrere Möglichkeiten Wörter von Alien-Sprachen zu lernen. Sofern euch eins bekannt ist, werden die Begriffe in den Dialogen übersetzt.
Bis ihr vollständig etwas versteht, wird aber Zeit vergehen. Damit die Gespräche trotzdem interessant sind, bietet euch das Spiel hervorragende Beschreibungen über die Situation. Was macht das Alien gegenüber für Geräusche, wie ist die Mimik? Diese Texte sind extrem atmosphärisch. Und aufbauend gibt es dann häufig Entscheidungsmöglichkeiten.
Möchte ich einem Alien, dass ich nicht verstehe, mich anschaut, als wolle es mich töten, während es tief schnaubt und grunzt wirklich mein Multifunktionswerkzeug geben? Gebe ich ihm etwas anderes, um es zu beruhigen? Gehe ich lieber? Hab ich die Situation vielleicht auch nur falsch interpretiert?
Vor solchen Situationen steht man häufig und diese sind wirklich, wirklich interessant!
Solche Aliens befinden sich im Übrigen auch in begehbaren Raumstationen. Jede Station hat eine Öffnung, die ihr anfliegt. Drinnen landet ihr und habt die Möglichkeit die Räumlichkeiten zu betreten - die sich vom Aufbaue her auch immer wieder unterscheiden.

Und kleinere Schießerein gibt es auch hin und wieder auf dem Boden. Jeder Planet hat Wach-Dronen. Zerstört ihr zu viel vom Planeten beim Ressourcen-Abbau, greifen diese euch an. Erwartet bitte kein ausgefeiltes Shooter-Gameplay. Es ist auch hier eher simpel gehalten. Aber es integriert sich trotzdem sehr nett in das Paket.

Alles, was ihr auf Planeten (oder auch die Planeten selbst) entdeckt, könnt ihr zudem benennen. Sofern andere Spieler irgendwann mal diese Position erreichen sollten, sehen sie eure Bezeichnungen.

Eine Story bietet das Spiel auch, wobei diese sehr dezent und zurückhaltend präsentiert wird. Das, was präsentiert wird, ist auch wieder super spannend, weil es so toll geschrieben ist. Aber hier wird nicht mit Zwischensequenzen um sich geworfen. Vergleicht es eher mit Story-Telling ähnlich Dark Souls.

Weltraumkämpfe gibt es natürlich auch - in so einem Universum ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Die Kämpfe im All haben mich sehr überrascht. Ich habe dort eigentlich nichts erwartet und habe spaßige, flotte Scharmützel bekommen - und das sogar vor toller Kulisse. Wenn im All riesige Frachter aus dem Warp vor eure Nase springen, wirkt das super atmosphärisch. Von der realistischen, aber eher einsamen und monotonen Art und Weise eines Elite Dangerous hat No Mans Sky nichts. Eher bunt und immer irgendwo etwas für das Auge.

Grafisch ist es definitiv nicht auf Höhe der Zeit. Die Texturen gewinnen keinen Schärfepreis,die Modelle sind relativ einfach gehalten. Und trotzdem ist das Spiel auf der anderen Seite durch die Variation von allem durchaus ein Augenschmaus. Ich finds schick!

No Mans Sky ist wirklich nicht für jeden. Wer mit der von mir beschriebenen Gameplay-Schleife rein gar nichts anfangen kann, bei dem wird der Funke nicht überspringen. Wenn ihr euch aber auf das, was es in diesem Universum zu entdecken gibt, einlassen könnt, bekommt ihr ein Blockbuster von einem Weltraum-Spiel!
Was die 15 Entwickler von Hello Games hier geschafft haben, ist wirklich spitze. Dass man so ein riesiges Gesamtpaket mit Fokus auf die richtigen Stellen mit so wenig Manpower schaffen kann, ist beachtlich.

Im besten Fall supporten sie es jetzt noch weiter mit neuem Content. Das Spiel bietet nahezu endlose Möglichkeiten weitere Features zu implementieren. Und in einem Kommentar von Murray selbst wurden für den nächsten Patch schon Basenbau und der Besitz von riesigen Frachtern angekündigt.

Das Spiel ist das geworden, was die Trailer gezeigt haben. Nicht mehr und nicht weniger. Ich finds unglaublich gut und deswegen gibt es von mir 5 Sterne aber auch noch einmal den Hinweis: Für jeden ist das Spiel nichts!

Update:

Nach mittlerweile zahlreichen Stunden spielen, möchte ich noch einmal ein Update geben.
Das, was mir das Spiel mittlerweile an Planeten gezeigt hat, war immer noch jedes Mal so beeindruckend wie beim ersten Mal. Ganz besonders umgehauen hat mich ein gelblicher Dschungelplanet, wo jeder Milimeter mit Pflanzen bedeckt war und gerundete Felsbrücken überall langlaufen, die ein wenig an das erste Gebiet aus Xenoblade Chronicles X von der Wii U erinnerten. Auch durfte ich mittlerweile größere Raumhäfen auf Planeten entdecken. Bisher hatten die Stationen auf Planeten keinen richtigen oder maximal einen richtigen Landeplatz für Schiffe. Die Raumhäfen, die ich entdeckt haben, waren bei 6, die von der KI auch reichlich genutzt wurden. Auch durfte ich bereits zwei solcher Raumhäfen direkt nebeneinander entdecken. Was dort an KI-Schiffen rumgeflogen ist, war sehr beeindruckend. 12 Plätze insgesamt belegt und mindestens 12 weitere Schiffe, die um die Häfen kreisten um auf dem nächsten, freien Platz landen zu können.

Mittlerweile finde ich auch verstärkt bessere Rohstoffe, was per Handel mir den Weg zum nächsten, großen Schiff erleichtert. Durch Notrufsignale habe ich aber auch einige abgestürzte Schiffe gefunden, die ich hätte reparieren können.

Notsignale im All durfte ich auch bereits entdecken, wobei das mit meinem noch relativ kleinen Flitzer keine gute Idee war. Ich bin in das nächste System gesprungen und direkt vor diesem Notsignal angekommen. Insgesamt waren es 3 riesige Carrier-Schiffe, die von 10-12 Jägern angegriffen wurden. Ich hielt es für eine gute Idee zu unterstützen, allerdings war mein kleiner Flitzer gegen diese Menge Jäger chancenlos. Aber einfach direkt nach dem Sprung diese riesigen Schiffe im Kampf mit 10-12 Jägern direkt vor einem riesigen Planeten zu erleben, war ein absoluter Augenschmaus.

Das Spiel bietet damit auch jetzt immer wieder aufs Neue Momente, die mich faszinieren. Und dabei habe ich auf den Planeten Dinge wie diese Kampfläufer, die man in Trailern und auf Bildern gesehen hat, noch nicht einmal entdeckt. Man kann also davon ausgehen, dass da noch mehr kommen wird, was mich einfach noch mehr beeindruckt.

Spielerisch hat sich am bereits beschriebenen Ablauf nichts geändert. Ich sammle mittlerweile häufiger seltenere Ressourcen, Schiffe und Upgrades werden besser, aber grundsätzlich bleibt da alles beim alten. Mir macht das immer noch richtig viel Spaß, weil es einfach so viel zu sehen gibt. Dennoch bleibt das Fazit grundsätzlich gleich. In meinen Augen sollten die Entdecker unter euch das Spiel mehr denn je direkt kaufen. Für die Anderen ändert sich aber nichts. Die Gameplay-Schleife bleibt nach wie vor gleich.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2016 5:34 PM CET


Battleborn - [PlayStation 4]
Battleborn - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Toys 2000
Preis: EUR 6,19

47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leage of Borderlands? Defense of the Overwatch? Egal, es rockt!, 6. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Battleborn - [PlayStation 4] (Videospiel)
Battleborn ist das neue Spiel von Gearbox, den Entwicklern der grandiosen Borderlands-Reihe, aber auch Gurken wie Duke Nukem Forever oder Aliens Colonial Marines. Spiele von Gearbox können also richtig gut sein aber Garant für Qualität ist die Marke Gearbox noch nicht.

Um so schwieriger macht es das, da im selben Monat das ähnlich wirkende Overwatch von Blizzard erscheint und selbst schlechte Spiele von Blizzard sind immer noch besser als die meisten Spiele anderer Entwickler. Und vermutlich bekommt es deswegen insgesamt auch nicht die Menge an Aufmerksamkeit, die es verdient. Denn kurz gesagt: Das Spiel ist unglaublich gut.
Und nein, mehr als Stil und Shooter-Gameplay hat Battleborn auch nicht mit dem kommenden Overwatch gemein. Im Prinzip handelt es sich um eine Mischung aus League of Legends, Borderlands und Overwatch - und in dem Fall nicht nur die Summe seiner Einzelteile, sondern schon ein einzigartiges Gesamtpaket.

Zum Setting und zur Story:
Battleborn ist genau so bekloppt und abgedreht wie Borderlands. Rahmen der Story ist ein Konflikt mehrere Fraktionen denen unterschiedliche Helden, die Battleborn, angehören. Während eines Krieges werden Sie von einem abtrünnigen Battleborn, der sich mit einer Rasse von Aliens verbündet hat und alle Sterne vernichten will. Weil das grundsätzlich für alle Fraktionen nach einer eher unsympathischen Idee klingt, überlegen sie sich den eigenen Konflikt erstmal stillzulegen und den letzten Stern vor seiner Zerstörung zu verteidigen.
Präsentiert wird die Story im Serienformat, was insgesamt sehr gut gemacht wirkt. Es gibt einen Rahmen - Anfang und Ende. Alles dazwischen kann im Grunde in beliebiger Reihenfolge gespielt werden, da es quasi in sich abgeschlossene Episoden sind. Die Episoden werden dabei auch stilvoll eröffnet. Es gibt eine sehr kurze Intro-Sequenz, die sich für alle Episoden wiederholt (nur wenige Sekunden, deswegen nicht nervig) und eine Auflistung aller "Darsteller" der Folge. Das seid ihr und eure Battleborn.
Gearbox knüpft damit ein stimmiges Gesamtpaket, was vor allem auch sehr zur flexiblen Spielreihenfolge eines auf Multiplayer ausgerichteten Spiels passt. Konsequent umrandet wird das auch mit den im Cartoon-Look gehaltenen Zwischensequenzen. Hier macht Gearbox einen hervorragenden Job, der Borderlands meiner Meinung nach in nichts nachsteht.
Das Konzept bringt allerdings im Vergleich auch ein paar Nachteile mit sich. Die Story erhält dadurch keinen gigantischen Spannungsfaden, weil nur der Rahmen die einzelnen Missionen verknüpft. Tiefgehende und stark ausgearbeitete Charaktere wie Handsome Jack oder Tiny Tina, die über den Verlauf der Geschichte immer weiter beleuchtet werden, gibt es nicht.
Die Story hier ist eine Borderlands-Story, die an einigen Stellen abgeschwächt wurde und wiederum zum Gunsten des Multiplayer-Spiels optimiert wurde - mit allen Vor- und Nachteilen.

Technik:
Grundgerüst ist die mittlerweile schon ältere Unreal Engine 3, die auch schon bei Borderlands 2 trotz des grandiosen Artstyles an einigen stellen nicht mehr taufrisch wirkte. Bei Battleborn kommt statt der neuen Unreal Engine 4 immer noch der Vorgänger zum Einsatz. Und auch, wenn Battleborn damit kein Spiel ist, was ich herauskrame um neue Grafikreferenzen zu präsentieren, schafft es Gearbox den Cartoonigen Look noch besser zu präsentieren als in Borderlands und kaschiert nahezu sämtliche Schwächen der betagten Engine. Borderlands hat damit eine Gesamtqualität im Look, die man sich auch in einigen Jahren noch anschauen kann. Gute Arbeit, liebe Entwickler!
Im Sound gibt sich das Spiel auch keine Blöße. Fetzige Kommentare in toller Synchronisation, auf Borderlands-Niveau. Nette Waffensounds, tolle Musik - Stimmiges Gesamtpaket. Läuft!

Und das Gameplay:
Man nehme eine große Portion Borderlands, eine große Portion Overwatch, eine große Portion League of Legends und eine kleine Prise Destiny. Das werfe man in einen großen Topf, rühre kräftig um und erhalte: Battleborn.
Das Spiel gliedert sich im Kern in die Kampagne bzw. den Koop Part und den kompetitiven PvP-Part.

Erst einmal zum Gameplay der Kampagne:
Hier spielt ihr mit bis zu 5 Spielern im Koop. Die Missionen gehen immer so um die 30-45 Minuten und erinnern ein wenig an die Strikes aus Destiny, bei denen es sich auch um lineare, kooperative Abschnitte handelt. Im Vergleich schafft es Battleborn aber diese Missionen sehr viel ansprechender und abwechslungsreicher zu gestalten. Im Kern lassen sich die einzelnen Missionen in 3 Typen gliedern: Angreifen, Verteidigen und Eskortieren. Und ja, es steht immer genau einer dieser Typen im Vordergrund. Gearbox schafft es aber auch mit kreativen Ideen, wie Fallen oder besonderen Koop-Elementen auch Abwechslung innerhalb gleicher Typen zu bringen. So fühlen die einzelnen Missionen sich trotz gleiche Kern unterschiedlich genug an. In jeder Mission gibt es zudem immer mehrere zum Teil riesige Bosse, die spezielle Taktiken erfordern.

Das PvP lässt sich wohl am ehesten als "League of Legends trifft Borderlands" bezeichnen. Trotz unterschiedlicher Modi und Maps steht der Eskort von KI-gesteuerten Minions im Vordergrund, den ihr mit euren Helden maßgeblich beeinflusst. Eben wie ein MOBA. Das spielt sich in der Ego-Perspektive angenehm flott und trotz spürbarem Kern einmal nicht wie 90% aller anderen MOBAs.

Dass Battleborn aber mehr als seine Einzelteile ist, verdankt es den modiübergreifenden Elementen.

Das fängt erst einmal mit den 25 Helden an, die ihr nach und nach freischaltet und sich alle unterschiedlich spielen. Stellt euch einfach mal sämtliche Arten von Videospiel-Helden vor, die ihr kennt. Battleborn deckt sie vermutlich nahezu alle ab. Normaler Scharschütze? Klar. Dicker Soldat mit großer Wumme? Sicher. Ninjamäßige Schwertkämpfer? Aber klar. Magische Fernkämpfer? Auch das. Ich könnte ewig so weiter machen. Die Helden spielen sich auch alle samt sehr gut und unterschiedlich, das Balancing passt schon ziemlich gut.

Bei den Helden hört es aber nicht auf. Natürlich habt ihr wie in jedem MOBA Level, die nur während eines Matches gelten. Gearbox hat aber mehrere Möglichkeiten eingebaut auch dauerhaft Fortschritt zu erzielen. Das sind natürlich, wie schon erwähnt, die Helden, die ihr freischaltet. Diese lassen sich aber auch mit einem dauerhaften Rang leveln, der optische Anpassungen oder auch neue Skills freischaltet. Wenn ihr mit allen Helden alles freischalten wollt, werden zahlreiche Stunden vergehen.

Weiterhin von Borderlands übernimmt Gearbox in groben Zügen das Loot-System. Bei jedem Kampagnen-Spiel bekommt ihr Items, die in die gleichen Seltenheitslevel strukturiert sind, wie man es von Borderlands kennt. Im PvP erhaltet ihr Ingame-Währung, mit denen Ihr Item-Pakete kaufen könnt. Ihr könnt euch dann Ausrüstungssets erstellen, wo ihr jeweils 3 Items reinpackt. Ihr könnt dann zu Beginn eines Matches auswählen, welches Set ihr mitnehmen wollt. Die Items müsst ihr durch eine Währung aktivieren, die ihr in jedem Match sammelt. Seltene Items sind dabei teurer als weniger seltene Items. Und demnach macht es auch Sinn sinnvoll Items zu kombinieren. Anstatt z.B. 3 sehr teure legendäre Items mitzunehmen, macht es eventuell auch Sinn ein grünes Item mitzunehmen, was die aufgenommene Währung erhöht, denn dieses Item könnt ihr in der Regel sehr schnell aktivieren und hilft euch dabei schneller das teure Item zu aktivieren.
Dazu müsst ihr euch aber stellenweise entscheiden eure Währung im Match doch noch anders zu verwenden. Oft genug ist es erforderlich Geschütze zur Verteidigung von Punkten zu bauen oder helfende Dronen zu rufen.
Das Gesamtpaket aus dieser Währung, die ihr innerhalb eines Matches sammelt, dem Itemsystem und den Geschützen/Dronen funktioniert wirklich sehr gut. Ihr müsst immer entscheiden, was gerade das Beste ist.

Battleborn ist wirklich ein sehr gutes Gesamtpaket. Die Mischung aus allem stimmt und ist extrem motivierend. Der Stil ist tolle, sämtliche Mechaniken funktionieren.
Tut euch einen gefallen und schiebt dieses Spiel nicht durch ein "Overwatch kommt ja eh bald" zur Seite. Ja, Overwatch ist typische Blizzard-Qualität. Aber abgesehen vom cartoonigen Stil und dem Fokus auf besondere Helden haben diese Spiele nicht viel gemeinsam. Overwatch ist einfach eher Blizzards Idee von einem Team Fortress 2, während Battleborn eben eine Mischung aus Overwatch, Borderlands und einem MOBA ist. Das Spiel hat es verdient gespielt zu werden. Klare Kaufempfehlung!


Xenoblade Chronicles X - Standard Edition - [Wii U]
Xenoblade Chronicles X - Standard Edition - [Wii U]
Preis: EUR 47,82

63 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmalig gigantisch, 5. Dezember 2015
So, jetzt guck jeder einmal auf seine verbleibenden Urlaubstage. Sind noch welche da? Sehr gut! Für die nächsten Tage einplanen. Frau und Kinder? Die wollten doch sicher schon einmal wieder Verwandschaft besuchen. Das Haus verlassen zum Einkaufen? Wozu gibt es mittlerweile Lebensmittellieferdienste. Damit wäre das Wichtigste somit festgelegt. Denn für Xenoblade Chronicles X (Abgekürzt XCX) werdet Ihr zeit brauchen. Und ihr werdet sie gerne investieren. Dieses Ding ist das beste JRPG der letzten Jahre. Und im Vergleich zu westlichen RPGs? Da sehe ich insgesamt nur den Witcher in seinem dritten Ableger auf einem ähnlichen Niveau.
Ich mach es einfach kurz: XCX ist für mich nach bereits zahlreich investierten Stunden das Spiel des Jahres 2015. Und ja, wir sprechen hier von einem Spiel für die von vielen abgeschriebene Konsole Wii U. Und ja, ich habe auch eine PS4 mit zahlreichen wirklich tollen Spielen. Aber so ein Erlebnis, hat mir schon lange kein Spiel mehr geboten.

Normal gehe ich auf Punkte wie Gameplay, Story und Technik in einzelnen Abschnitten ein. Und auch wenn ich in dieser Rezension einen roten Faden in dieser Form beibehalten möchte, kann ich einfach hier nicht strikt trennen. Grund ist, dass jedes noch so kleine Element dieses Spiels in einem großen Netz mit allem anderen verbunden ist. Und das macht dieses Spiel einzigartig in meinen Augen. So etwas hat für mich seit langem nur The Witcher 3 geschafft. XCX schafft das auch, wenn auch auf eine völlig andere Art und Weise.

Euer Abenteuer beginnt durch ein nicht so schönes Ereignis. Zwei hochentwickelte Alienrassen führen Krieg. Leider treibt sie dieser Krieg zur Erde, die in diesem Konflikt leider völlig zerstört wird. Glücklicherweise hat eine Organisation vorgesorgt und gigantische Archenschiffe ins All geschickt um gegebenenfalls auf einem neuen Planeten eine neue Heimat zu finden. Leider wird den Menschen diese Entscheidung abgenommen. Eine Rasse der Aliens findet das Schiff und zerstört ist. Nur die Wohneinheit der Arche konnte auf dem nächstgelegenen Planeten notgelandet werden. Binnen kurzer Zeit bauen die Menschen auf dem Planeten "Mira" aus dieser Wohneinheit die neue Stadt "New Los Angeles". Ihr werdet aus eurem Kryoschlaf befreit und befindet euch nun auf diesem völlig fremden Planeten, in der sich die Menscheit und auch Ihr erst behaupten müssen.
Dies geschieht durch Missionen durch die Organisation Blade, der Ihr beitretet. Und mit diesen Missionen werdet ihr euch die meiste Zeit beschäftigen. Die Qualität der Missionen schwankt dabei von Monoton bis wirklich spannend. Höchst interessant ist, dass die "langweiligen" Missionen bewusst eingebunden wurden. Beispielsweise das Erkunden der Karte. Ja, ihr lauft nur zu Punkten und nehmt diese ein. Aber das muss in einer völlig unbekannten Welt passieren. Sie muss erkundet werden. Und auch die Charaktere erzählen das. Sie erwähnen, dass es Leute gibt, die bei diesen Erkundungen Spaß haben, aber diese Missionen nicht für jeden sind. Dieses Schema betrifft alle Missionen, egal woher. Sie sind ein wichtiger Teil in dieser gesamten Welt. Und alle kann man machen. Einen Großteil muss man nicht machen. Das Spiel lässt euch da absolute Freiheit. Allerdings sind für die Hauptmissionen meistens Voraussetzungen zu erfüllen, die ihr durch diese Quests schafft. Die Hauptgeschichte wird dadurch auf den ersten Blick gestreckt. Aber dieses "strecken" macht in diesem Netz einfach schon wieder Sinn. Es muss eine Stadt von notgelandeten Menschen einfach verteidigt werden. Dieser Planet muss einfach erkundet werden. Es müssen einfach Ressourcen gesammelt werden. Wenn Ihr es schafft in dieses ganze Thema einzutauchen, so wird euch jede kleine Mission Spaß machen. Denn alles hat einen Sinn in dieser neuen, unerforschten Welt und alles passt dort zusammen. Um das voll im positiven Sinne erleben zu können, muss man selber aber einfach auch in diese Welt eintauchen können. Der Vorgänger auf der Wii hatte massiven Fokus auf die Story gelegt. Die Nebenquests waren halt Nebenquests. Hier wurde die Hauptgeschichte zurückgefahren. Das, was erzählt wird, ist gut. Aber es ist ein deutlich kleinerer Teil, die Nebenquests sind deutlich integrierter. Wer aber mit der ganzen Thematik etwas anfangen kann, wer in diese Welt eintauchen kann, bekommt dabei in meinen Augen noch eben ein sehr viel durchdachteres Netz geboten. Das wird nicht jedem so gut schmecken. Und auch ich hätte natürlich auf der Soll-Seite gerne die größtmögliche Hauptquest mit bestmöglicher Story. Und dennoch funktioniert auf der Haben-Seite dieses Netz für mich sehr gut.
Die Welt von XCX will erkundet werden. Habt Ihr Avatar gesehen? Völlig egal, was man von der Geschichte hält, diese völlig fremde und doch so natürlich wirkende Welt war beeindruckend. Genau so hatte ich mich auch hier gefühlt. Die Tiere und Saurier dieser Welt wirkten so befremdlich. Die Einen greifen im Rudel an, die anderen sind riesig, völlig fried lebend und streifen durch Welt. Sie trinken aus Seen, fressen von Bäumen. Sie haben ein natürliches Verhalten, was einfach echt wirkt. Und doch alles gleich wieder so befremdlich. Und technisch ist sie auch extrem beeindruckend. Ja, aus der Nähe sind einige Texturen immer noch matschig. Ja, die Charaktermodelle sind immer noch nur "Ok" und völlig frei von Mimik. Aber das Gesamtbild ist so unglaublich beeindruckend, dass ich so einen Gesamtstil im Moment allen technisch besseren Spielen vorziehen würde. Das, was man sieht, ist einfach beeindruckend.
Das gilt auch für die Gebiete des Planeten selber. Die Welt ist riesig. Es gab und gibt MMORPGs, deren Welt um ein Vielfaches kleiner ist. Und sie strotzt vor Abwechslung und einem herausragenden Design. Man will diese Welt erforschen. Und sie ist es wert sie zu erforschen.
Abwechslung gibt es reichlich geboten. Grüne wiesen mit völlig surrealen, riesigen Felsstrukturen, Wälder mit riesigen Ranken und leuchtenden Pflanzen, weite Wüsten mit riesigen, technischen aber völlig zerfallenen Gebilden im Hintergrund, Eiswelten mit gefrorenen, ballonartigen Gebilden und Wänden voll von gigantischen Eiszapfen oder auch ein Vulkangebiet mit großen schon fast industriell wirkenden Gebilden. Die Welt ist voller Abwechslung und bietet extrem was fürs Auge. Die Größe schätze ich insgesamt mit allem ungefähr 2 bis 2,5 Mal so groß wie die vom Witcher.

Aber an jeder Ecke lauern Gefahren.Es ist nicht so, dass die Gegner mit weiterem Voranschreiten stärker werden. Ihr müsst zum Teil ein Gebiet erkunden und findet riesige, aggressive Monster, die weit stärker als ihr seid. Hier müssen kreative Wege drumherum gefunden werden, es muss auf das Verhalten dieser unberechenbaren Bestien geachtet werden. Es ist eine Welt voller Erlebnisse und Gefahren, wie es sie so in einem Spiel für mich noch nie gegebene hat.
Das heißt ihr müsst auch Kämpfen. Und das Kampfsystem ist quasi eine erweiterte Form des Vorgängers, den ihr im Übrigen nicht spielen braucht um alles zu verstehen. Abgesehen von Konzept und Stil haben sie nichts gemein und miteinander zu tun. Im Kampfsystem habt ihr eine Nah- und eine Fernkampfwaffe zur Auswahl. Für beide entsprechende Fähigkeiten, die ihr frei zuweisen könnt. Es erinnert einem flotten, dynamischen MMORPG mit einer großen Portion Taktik. Dazu Klassen mit unterschiedlichen Waffen und Fähigkeiten sowie haufenweise Ausrüstung. Das gesamte Kampf und Charaktersystem ist wirklich komplex und durchdacht.
Ihr seid zudem auch immer mit anderen NPCs unterwegs, die ihr auch frei ausrüsten und aufleveln könnt. 3 Stück könnt ihr an der Zahl mitnehmen.

Wir haben also eine unglaublich tolle Welt, die Ihr immer in einer Gruppe bereist. Wieso sollte man das also nicht auch direkt mit anderen Spielern machen können? Das dachten sich die Entwickler wohl auch. Ihr könnt viele Missionen mit Freunden oder anderen Spielern in einer Vierergruppe direkt zusammenspielen oder auch einfach nur die Welt erkunden. Doch auch damit noch nicht genug. XCX würde ich als das erste Singleplayer-MMORPG bezeichnen. Wenn ihr mit dem Internet verbunden seid, bekommt ihr früh im Spiel die Möglichkeit euch Trupps anzuschließen. Diese fokussieren auf Online- oder Singleplayer-Modus. Ein trupp besteht dabei aus 32 Spielern, mit den ihr asynchron spielt. Im Singleplayer-Trupp spielt ihr einfach alleine, wie gewohnt. Immer mal wieder gibt es dann aber Missionen zu einem thematischen Kontext. Dafür müsst ihr dann bei euch beispielsweise bestimmte Gegner töten. Der Missionsstand wird mit allen synchronisiert, sodass euer gesamter Trupp an diesen Missionen teilnimmt. Belohnung gibt es für alle, selbst wenn ihr nicht direkt an diesen Missionen teilgenommen habt. Aber so seid ihr nicht alleine in dieser völlig fremden Welt. Ihr spielt alleine, wisst aber, dass es im Hintergrund immer noch andere Spieler gibt, die bei euch sind. Diese Spieler könnt ihr auch asynchron gegen Ingame-Geld für bestimmte Zeiten in euer Spiel holen. Jeder Spieler kann seinen Charakter Online-Stellen. gegen eine Ingame-Gebühr könnt ihr diese Charakter KI-gesteuert in eure Trupps aufnehmen. Belohnungen gibt es dann sogar für beide Spieler. Aber auch in der Welt stehen die Charaktere von anderen Spielern gerne einfach herum, beispielsweise an Aussichtspunkten. Ihr könnt sie natürlich auch direkt rekrutieren.
Online-Trupps fokussieren im Übrigen eher auf 4-Spieler Online-Missionen.
Und ganz fertig sind wir mit dem Thema immer noch nicht. Natürlich kommuniziert man in dieser Welt auch. Monolith und Nintendo haben damit extrem clever das Miiverse integriert. Ihr könnt im Spiel Chatnachrichten auf bestimmte Kanäle wie "Welt", "Kampf" o.ä. senden mit einfachen Kommentaren. Diese werden dann immer mal wieder auf eurem Bildschirm erscheinen. Wie ich schon sagte: Seid ihr online, könnt und werdet ihr zu großen Teilen sicher immer noch alleine spielen. Aber ihr seid mit anderen Spielern verknüpft und nie so richtig alleine. Auch schließt ihr euch für Blade eine von mehreren Divisionen an, für die Ihr Tätigkeiten durchführen könnt. Das heißt Welt erkunden und Sonden platzieren, Stadt verteidigen oder auch in unbekannte Gebiete vordringen und unbekannte Monster töten. Natürlich macht ihr alle diese Tätigkeiten nebenbei, aber macht ihr quasi die Aufgaben, die eure Division "vorgibt", gibt es dafür Online-Punkte und eine Rangliste. Steht eure DIvision weit oben im Ranking, gibt es bessere, tägliche Belohnungen.

Und jetzt kommen wir von dort aus wieder zum Singleplayer. Wie langweilig wäre es, wenn jeder Online mit dem gleichen Charakter herumläuft? Extrem.
XCX gibt euch im Gegensatz zum Vorgänger die Möglichkeit einen Charakter zu Beginn frei zu gestalten. Die Möglichkeiten sind nicht gigantisch, aber ausreichend groß.

Ich hatte ja auch bereits erwähnt, dass XCX zeit fressen wird. Wenn andere Spiele fertig und durch sind, wirft euch XCX das nächste Element vor die Füße: Skells, mechanische Exo-Rüstungen. Diese können fliegen, sich in Fahrzeuge transofrmieren und sind extrem Stark. Sie können angepasst und verstärkt werden. Sie verbrauchen Ressourcen, die Ihr sammeln müsst. Gerade wo ihr langsam Routine im Spiel bekommt, nach zahlreichen Stunden, wirf euch das Spiel damit ein neues Element vor die Füße, was vieles ändert und noch mehr Facetten des Spiels miteinander verknüpft.
Das Gamepad wird zudem auch sinnvoll genutzt. Es stellt euch eine Karte da. Das haben schon andere Spiele gemacht, aber noch nie war eine Karte so gut und sinnvoll. Es stellt euch massenweise Informationen zur Verfügung, sodass ihr sie wirklich viel und gerne benutzen werdet.

Die Musik sucht zudem auch ihresgleichen. Zwischen J-Rock, Hiphop und Elektro passt jedes Stück Musik zu allem, was Ihr in diesem Spiel macht.

Heißt insgesamt: Xenoblade Chronicles X ist ein unvergleichbares Erlebnis. Alle Facetten des Spiels greifen zusammen zu einem großen Netz. Alle Designentscheidungen wirken durchdacht. Es ist komplex, anspruchsvoll und ein unfassbar großes, unvergleichbares Erlebnis.
Falls ihr noch keine Wii U habt und schon immer mal mit dem Gedanken gespielt habt, euch eine zuzulegen: Spätestens dieses Spiel ist der Systemseller, den ihr gesucht habt. Eine ganz, ganz klare Kaufempfehlung!


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27 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist die Macht stark in diesem hier?, 19. November 2015
2004 kam mit Star Wars Battlefront ein Spiel heraus, welches das Level für Qualität bei Markenversoftungen auf ein neues Level hebte. Epische Schlachten, viel Fanservice und insgesamt für jeden Star Wars Fan eine extrem Gaudi! Ein Jahr später erschien bereits der Nachfolger, der zwar nicht allzu viel zur Weiterentwicklung beigetragen hatte, aber auf Grund der Tatsache, dass es Teil 1 mit einfach mehr war, immer noch für mich in den ganz großen Star Wars Spielen ist.
Wenn ich jetzt meine Nostalgiebrille aber einmal absetze, kann man die beiden Erstlinge der Serie aber auch anders sehen. Im Grunde waren sie Battlefield 2 Klone mit deutlich weniger Tiefe, dafür sehr viel flotter mit toller Inszenierung. Heruntergebrochen also quasi ein casualisiertes Battlefield 2 mit extrem viel Fanservice. Es scheint als hätte der neue Entwickler, DICE, bekannt durch die Battlefield Reihe, sich für das neue Battlefront genau an diesen Gedanken orientiert: Zugänglich, auch für Fans, die eben nicht so viele Shooter spielen, voll auf Spaß getrimmt und pures Star Wars Feeling. In diesem Spiel steckt unheimlich viel Battlefront drinnen. Aber es ist richtig dieses Spiel nicht Battlefront 3 zu nennen.
Und daraus ist auch direkt ersichtlich für wen sich dieses Spiel eignet: Du bist Star Wars Fan der alten Trilogie? Kaufen! Nicht fragen, einfach kaufen! Du magst flotte Multiplayershooter mit Teamplay, die einfach auf Spaß aus sind, dafür aber taktische Tiefe insgesamt missen? Schau dir ein paar Videos an, das Ding könnte etwas für dich sein. Du willst einen Shooter mit extremen Tiefgang? Dann mach lieber einen Bogen um das Spiel.

Story/Setting: Eine wirkliche Story gibt es nicht. Dieses Spiel ist ein reiner Multiplayer-Shooter, wobei ein paar Modi im Singlepalyer gespielt werden können. Möchtet Ihr eine gute Kampagne mit allem, was dazugehört, dann ist das Spiel nichts für euch. Finde ich persönlich nicht schlimm. Was passiert, wenn man auf alle Gebrechen hin eine Kampagne in einen Multiplayer-Shooter bringen will, hat DICE zu Release mit Battlefield 4 gezeigt. Miese Kampagne und leider Probleme im Multiplayer auf Grund fehlender Entwicklungsressourcen. Nein, dann lieber voll auf den Multiplayer fokussieren.
Als Setting dienen lediglich die Episoden 4-6, die alten Teile. Einen leichten Beigeschmack, dass die Klonkriege fehlen, hatte ich zwar immer, aber bei dem Fanservice, den DICE hier abliefert, habe ich das beim Spielen letztendlich ganz schnell vergessen.

Zur Technik:
Eigentlich kann man diesen Punkt kurz machen, denn alles, was ihr erwartet, ist richtig. Battlefront ist im Moment das technisch beste Spiel auf dem Markt. Wenn ein Spiel dem Begriff Fotorealismus am nächsten kommt, dann ist es im Moment Battlefront. Ursache dafür ist die Photogrammetrie. Dabei werden reale Umgebungen (in diesem Fall sind die Entwickler zu den original Filmschauplätzen gefahren) eingescanned und 1:1 in 3D-Modelle übertragen. Dass soetwas selbst mit einer betagten Engine wie der Unreal Engine 3 super aussieht, hat bereits The Vanishing of Ethan Carter gezeigt. Hier wird aber die moderne Frostbite 3 verwendet. Und ja, das Ding sieht bis ins kleinste Detail einfach nur wahnsinnig gut aus. Das gilt aber nicht nur für die Umgebungen, sondern auch für die Effekte. Laser-Explosionen explodieren und versprühen tausende von kleinsten Partikeln. Die Vegetation reagiert penibel genau auf Bewegungen. Optisch ist das Ding einfach im Moment ganz oben auf Platz 1 in der Rangliste.
Der Sound kommt da ebenfalls hinzu! DICE war schon immer bekannt für wuchtige und nahezu perfekte Soundabmischungen. Hier kommen nun zwei Welten zusammen. Zum Einen ein DICE in Höchstform, wenn es um Soundabmischungen geht und die geliebten Sounds und die tolle Musik der alten Star Wars Trilogie. Und das zusammen mit der Optik? Man kann vom Spiel halten, was man will - aber Battlefront ist ein audiovisuelles Meisterwerk. Und das bei stabilen 60 Bildern pro Sekunde! Call of Duty meinte immer zu seiner Grafik: "Joa, ne, wir machen nette Grafik aber eher Fokus auf 60 Bilder pro Sekunde". Ab heute zieht das Argument nicht mehr! Battlefront ist optisch im Moment das Beste, was geht und erreicht auch 60 Bilder pro Sekunde. Jetzt müsst ihr nachlegen!

Im Gameplay funktioniert das Spiel auch, denn DICE scheint mit der Idee herangegangen zu sein sich bei jedem Feature zu fragen: Macht das Spaß? Es fehlt an einigen Stellen taktische Tiefe, die auch durch die liebevolle Umsetzung des Settings resultieren. Beispielsweise die Waffen: Es gibt kaum einen Rückstoß. Das macht Schussgefechte einfacher in der Handhabung, aber Laserwaffen im Star Wars Universum haben nun einfach einmal keinen Rückstoß. Sie sind zudem auch sehr präzise. Im Spiel führt das dazu, dass man bei freier Sicht quer über eine Map wie bei einem Scharfschützengewähr schießen kann. Aber das liegt nun einfach am Setting. Das Klassensystem wurde ersetzt durch ein Kartensystem. Ich kann meinem Soldaten 3 Karten mitgeben, die mir den Wurf von Granaten oder auch die Nutzung von Jetpacks ermöglichen. Eine dritte Karte erfordert Aufladungen, die man auf den Maps findet und ein vierter Slot ist frei für Upgrades, die man im Spiel findet. Dazu gleich noch mehr.
Das gibt mir die Freiheit meinen Soldaten so zu gestalten, wie ich das gerne hätte. Die ersten beiden Battlefronts hatten auch lediglich Klassen, damit die Soldaten etwas unterschiedliches können. Wirklich sinnvoll zusammengesetzte Klassen wie in Battlefield, was Team-Spiel fördert, hatten Battlefront 1 und 2 auch nicht. DICE hat sich hier eher an den ersten beiden Battlefront-Spielen orientiert, den gleichen Tiefgang gebaut, allerdings mehr Freiheit. Gut für Leute, die einfach nur Spaß haben wollen. Denn das funktioniert. Eher nicht so für die Hardcore-Multiplayershooter-Spieler.
So zieht sich das Ganze durch das gesamte Spiel. Battlefront erinnert mich da etwas an ein Plants vs. Zombies: Garden Warfare. Ein unfassbar spaßiges Spiel, Teamplay ist auch extrem wichtig, aber taktische Tiefe gibt es kaum. Ein zugängliches, für eine breitere Masse interessantes Spiel. Für jeden mit richtig viel Anspruch eher nichts. Bleibt lieber bei Battlefield 4, was ja trotz langer Probleme mittlerweile extrem gut spielbar ist.
Einen Punkt möchte ich hier noch gesondert aufgreifen: Die Fahrzeuge. Im Gegensatz zu Battlefront 1 und 2 sowie Battlefield, stehen die Fahrzeuge nicht irgendwo in irgendwelchen Basen auf der Karte. Es sind Powerups, die auf den Maps verteilt sind. Das wirkte erst einmal sehr befremdlich auf mich. Recht schnell wurde aber klar, was DICE auch im Zusammenhang mit den großen Modi (dazu gleich mehr) und dem Mapdesign, welche klare Frontlinien haben, erreicht: Und zwar ein unfassbares Mitten-in-der-Schlacht-Gefühl. Battlefront unterstützt maximal 40 Spieler in den großen Modi. Keine 64, wie in den ersten beiden Ablegern oder Battlefield. Und trotzdem geht im Vergleich deutlich mehr die Post ab. Das liegt daran, weil DICE in den großen Modi klare fronten verteilt und jeder Spieler sich an diese Front begeben muss. Kein zurücklaufen zu irgend einem Kontrollpunkt und wieder zurückfahren. Hier ist jeder mittendrinnen! Und damit ist es sogar, auch wenn es zu Beginn befremdlich wirkte, extrem förderlich für die Atmosphäre auf Grund des im Moment unerreichbaren Mitten-In-Der-Schlacht-Gefühls. Lasst euch davon nicht abschrecken! Es ist ein anderes System, ja. Aber es macht in diesem Konzept einfach Sinn.Freizuschalten gibt es viel, aber nicht so viel wie in einem Battlefield 4, inklusive fehlender Waffenmodifikation. Schön finde ich, dass konsequent alle Waffen interessant bleiben. Waffen werden nicht unbedingt besser, sondern eher anders in der Handhabung. Das ist auch hier ein einfacheres, zugänglicheres System. Aber eins, das wieder Spaß macht, wenn man nicht gerade völlig auf taktische Tiefe aus ist. Auch lassen sich andere Skins für seinen Soldaten freischalten. Nein, wir sind hier nicht in einem Rollenspiel und das beschränkt sich in erster Linie auf unterschiedliche Köpfe der Soldaten, aber gegen Ende gibt es für die Rebellen auch Alien-Rassen wie Rodianer, Twi'Lek oder Zabrak. Das Imperium hingegen hat am Ende beispielsweise auch dunkle Truppen zur Verfügung. Nett!
Helden, wie auch in Battlefront 2, gibt es auch als Powerups. Rebellen spielen als Luke, Leia oder Han Solo, Imperium als Darth Vader, Imperator oder Boba Fett. Sie gliedern sich toll in die normalen Schlachten ein, sind taktisch sinnvoll und bringen ungemein Atmosphäre. Ein Luke mit seinem Laserschwert auf Hoth nahe eines ATATs...das ist einfach toll. Sie funktionieren aber für mich nicht in allen Modi, dazu gleich mehr.
Im Vergleich zur Beta wurde das Waffenhandling im Übrigen noch einmal stark überarbeitet. Laser fliegen nun etwas langsamer, sodass auf lange Entfernungen eher vor die Gegner gezielt werden muss und allgemein wirken die Waffen im Vergleich sehr viel unterschiedlicher. Auch hier bringt das immer noch nicht die Tiefe eines Battlefield, dennoch wurde das Ganze hier noch einmal sehr zum Positiven gebalanced.

Zu den Maps:
Die Maps sind alle samt super Designed und viele davon sind DICE in höchstform. Insgesamt gibt es 4 Planeten: Hoth, Tatooine, Endor und Sullust. Letztere ist völlig neu. Man kennt lediglich ein paar der Einwohner aus den Filmen der alten Trilogie.
Alle Maps sind auf diesen 4 Planeten angesiedelt, wobei die Maps auf die individuellen Modi zugeschnitten sind. Beispielsweise gibt es 4 große, offene Maps für die 40-Spieler Schlachten und kleinere, verwinkelte Maps für die kleinen 12-20 Spieler Schlachten. Abwechslung wird dennoch geboten. Eine kleine Hoth-Map hat ein völlig anderes Spielgefühl und eine völlig andere Optik als die großen Versionen auf Hoth und umgekehrt. Trotz 4 Planeten sind die Maps insgesamt so unterschiedlich und anders, wie in einem Battlefield 4 oder CoD auch, auch wenn man natürlich bei allen Größen konsequent merkt, auf welchem Planeten man gerade ist.
Die Maps selber sind perfekt auf die jeweiligen Modi bzw. Spielerzahlen zugeschnitten. Schade ist etwas, dass es für die 40-Spieler Schlachten somit nur 4 Maps gibt und diese einfach in meinen Augen den meisten Spaß machen. Ist insgesamt aber nur halb so schlimm, weil Battlefront auch sehr gute, kleine Modi liefert. Aber dennoch würde ich mir für DLCs wünschen, das mehr in 40-Spieler Größenordnung kommt.

Jetzt zu den Modi: Ich möchte nicht auf alle ins Detail eingehen. Battlefront hat einige Modi, die für mich mit die besten sind, die es in einem Multiplayer-Shooter gibt. Dann hat es welche, die nett und ok sind und ein paar, die für mich auch gar nicht aufgehen. Glücklicherweise gibt es aber eher genug gute, als schlechte Modi.
Highlights für mich sind klar die beiden 40-Spieler Modi Kampfläufer-Angriff und Vorherrschaft.
Beim Kampfläufer-Angriff eskortiert das Imperium einen ATAT über 3 Phasen. Die Rebellen müssen in der Zeit 2 Kontrollpunkte halten um Y-Wings zur Unterstützung rufen zu können. Das Imperium muss das verhindern. 3 Mal im Spiel greifen die Y-Wings an und je länger die Rebellen die Kontrollpunkte halten, desto länger ist anschließend das Zeitfenster, in dem sie am ATAT bzw. an den ATATs schaden machen können. Das ist einfach ein super inszenierter, toller, asynchroner Modus. In der Beta (auch nachdem die Rebellen verstanden haben, was man am besten tun sollte) nur etwas zu Gunsten des Imperiums ausbalanciert, mittlerweile aber besser ausbalanciert. Dieser Modus ist wirklich großes Kino!
Vorherrschaft ist eine Abwandlung vom aus Battlefield 4 bekannten Eroberungs-Modus. Der Kniff ist, dass die Punkte in einer klaren Linie verteilt sind und immer 2 einnehmbar sind. Das sorgt für klare Fronten und wieder für dieses großartige Mittendrinnen-Gefühl. Es ist kein Ersatz für einen Eroberungsmodus in einem Battlefield 4, aber ein Modus, den ich mir so auch in einem Battlefield 5 vorstellen kann.
Jägerstaffel ist der Ersatz für fehlende Weltraumschlachten. Er ist auch kein Ersatz für diese, funktioniert aber. 10 Spieler + 10 KI-Jäger spielen hier pro Seite nur in Raumschiffen. Die Schiffe sind aber so eine Gaudi, weil sie sich so authentisch anfühlen, dass dieser Modus einfach Spaß macht. Helden treten hier in Form von spezifischen Raumschiffen wie dem Millenium Falken oder der Slave 1 auf. Es ist kein Modus, den man stundenlang spielt, aber der immer für eine Runde gut ist.
Abwurfzone für 12 Spieler und Droidenalarm für 16 Spieler, sind gute Beispiel für die kleineren Modi. Bei Abwurfzone fokussiert sich die Schlacht auf einen wechselnden Kontrollpunkt, bei Droidenalarm sind es mehrere, die sich über die Map bewegen. Trotz weniger Spieler erschafft Dice hier immer noch ein geniales Schlacht- bzw. Star Wars-Gefühl.
Gefecht ist klassisches Team-Deathmatch, Fracht klassiches Capture-The Flag. Sind nett, aber joa...die oben genannten Modi sind besser.
Totalausfall für mich sind die Modi Heldenjagd, da er für mich einfach nicht spannend ist und Helden vs. Schurken. Letzterer, da die Helden zwar taktisch Sinnvoll in den großen Schlachten sind, aber so unterschiedlich gebalanced sind, dass ein reines Gegeneinander hier für mich einfach nicht funktioniert.
Der Hordenmodus, im Coop (lokal und online) oder Singleplayer ist vor allem im Coop durchaus spaßig auf höheren Schwierigkeitsgraden.

Und sonst so Fanservice? Ja, immer noch so viele Details: Das sind Javas, die vor einem Thermaldetonator fliehen, das sind Ewoks, die durch die Büsche von Endor huschen. Es sind all diese Details. All das Gameplay was sich einfach nur an Star Wars Episode 4-6 bis ins Detail orientiert. Komplexe Sterbeanimationen mit wahnsinnig krasser Physik? Nein! Stirbt ein Soldat, sieht das 1:1 aus wie in den alten Filmen inklusive des ikonischen Schreis.

Heißt insgesamt:
Technisch unerreicht im Moment. DICE will hier in erster Linie Star Wars Fans ansprechen, auch die, die nicht jede Woche zahlreiche Stunden am PC oder der Konsole verbringen. Und das gelingt ihnen. Sie orientieren sich an dem, was Battlefront 1 und 2 aus gemacht hat, bauen darum aber ein eigenes Gerüst, was sich anders anfühlt als die Erstlinge der Serie, aber in sich funktioniert. Battlefront ist für jeden Fan der alten Trilogie ein Muss. Deswegen vergebe ich hier auch meine persönlichen 5 Sterne. Seid ihr kein Fan, steht aber auf einen flotten Shooter, der locker zu spielen ist, eine unfassbare Atmosphäre hat und einfach auf Spaß getrimmt ist, ist dieses Spiel vielleicht auch für euch. Schaut euch Videos an. In diesem Fall würde ich das Ganze im Verhältnis mit 4 Sternen bewerten.
Wollt ihr einen taktisch anspruchsvollen Multiplayer-Shooter, auch wenn die beiden Erstlinge das auch nicht so wirklich waren? Etwas mit der Tiefe eines Battlefield 4? Nein, dann ist Battlefront für euch höchstens für 1-2 Runde hier und da gut. Macht da lieber einen Bogen herum. Die Bewertung wäre in dem Fall eher 3 Sterne, wobei DICE einfach auch nicht diese Zielgruppe ansprechen wollte.
Battlefront ist nicht für jeden. Aber für eine gewisse Zielgruppe nahezu perfekt.

Update:
Da hier bei vielen der Content des Spiels kritisiert wird, möchte ich dazu auch einmal etwas sagen. Erst einmal zur Kampagne: Es war von Anfang an klar, dass es keine gibt. Ich bin der Meinung da kann man erwähnen, dass das schade ist, da eine gute Kampagne mit der Technik sicherlich der Hammer gewesen wäre. Aber es war von Anfang an klar und damit kann man sich nicht beschweren, dass man etwas nicht bekommen hat, was drinnen sein sollte. Und mir persönlich ist ein Fokus auf Multiplayer lieber, als eine miese Kampagne und dazu noch Probleme im Multiplayer wegen fehlender Entwicklungsressourcen, wie es bei Battlefield 4 zu Anfang war. Ich möchte auch anmerken, dass die Aussagen der Community zu der Zeit auch immer waren, dass DICE sich auf den MP hätte konzentrieren sollen, damit der Bugfrei ist und man so eine schlechte Kampagne in einem Spiel, was eh so einen Multiplayer-Fokus schon immer hatte nicht braucht. Jetzt macht DICE genau das und jetzt ist das wieder falsch.
Ganz ehrlich: Mir tun die Entwickler da ein wenig Leid. Wie sie es machen, die Spieler meckern. Finde ich schon etwas traurig.

Zu den Maps einmal ein Vergleich:
Das Ding bringt zum Start 12 Maps mit. Das möchte ich einmal in Relation setzen:
Battlefield 4: 10 Maps.
Battlefield 3 9 Maps.
Battlefield Hardline 9 Maps.

Dazu kommen pro Battlefield 4 DLCs mit insgesamt 16 Maps. Somit in allen Fällen mehr als das Hauptspiel. Für weniger Geld als das Hauptspiel zudem. Bei Battlefront wird es jetzt exakt genau so sein + ein gratis DLC zum Start von Episode 7. Für mich gibt es keinen Grund sich da zu beschweren, sofern die Qualität stimmt. Wenn einem das Spiel selber dann nicht gefällt, muss man das ja auch nicht kaufen. Ist ja wie bei AddOns von einem MMORPG.
Auch verstehe ich die Aussage nicht, dass es nur 4 Maps gibt. Es gibt 4 Planeten. Darauf befinden sich unterschiedliche Maps, die natürlich insgesamt thematische Gemeinsamkeiten haben. Aber die Maps selber sind von Grund auf unterschiedlich entwickelt. Die Map rund um den Sandcrawler der Javas, findet man nicht auf der großen Map von Tatooine. Die Schlachten für 40 Spieler auf Sullust spielen in einem größeren Basen-Komplex. Die kleine Map für Dropzone hingegen mitten in der Pampa des Planeten, die so auch nicht auf der großen Map existiert. Jede Map wurde speziell designed. Es finden sich nur planetare Gemeinsamkeiten. Hoth ist halt einfach eine Schneewüste, Schnee erscheint da nun einmal. Den Höhlenkomplex aus der kleinen Hoth-Map gibt es dennoch nicht auf der Großen. Auch hier wieder speziell designed.
Das bringt einen Vorteil im Gegensatz zu Battlefield. In Battlefield wird der Radius der Map bei runden mit weniger Maximalspielern einfach herunterskalliert. Hier haben wir exakt auf die Spielerzahl zugeschnittene Maps, was besser funktioniert für Matches in dieser Größe. Nachteil hingegen, den man sicher subjektiv kritisieren kann ist, dass die Mapauswahl pro Modus durchaus eingeschränkt ist. Bei den 40-Spieler Modi gibt es dann tatsächlich nur 4 Maps. Bei den 12-16 Spieler Modi dafür dann 8 komplett andere. Da kann man sich überlegen, ob einem das nun insgesamt schmeckt oder nicht. Aber die Aussage, dass das Spiel zu wenig Content hat für sein Geld, finde ich in Anbetracht dessen, dass sämtliche Battlefield-Teile seit einschließlich Teil 3 zum Start weniger Maps hatten und dennoch das gleiche kosteten, ziemlich fragwürdig! Mit Kritiken bezüglich der Aufteilung des Contents kann ich mich anfreunden, auch wenn ich subjektiv auch Pluspunkte sehe, die sich daraus ergeben. Aber Battlefront bietet 12 Maps. Keine 4! Und damit zum Start mehr als jeder Battlefield Teil seit einschließlich Teil 3. Und bietet genau so viele Maps per DLC wie bei Battlefield 3, 4 und Hardline. Und bei allen sind es mehr als im Grundspiel.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2015 11:29 PM CET


Transformers Devastation - [PlayStation 4]
Transformers Devastation - [PlayStation 4]

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Actionspiel und ein Fest für Transformers G1 Fans, 12. Oktober 2015
Vor einigen Jahren hat High Moon Studios mit Transformers Kampf um Cybertron ein Action-Spiel herausgebracht, welches dem Franchise wirklich gerecht wurde. Eine Mischung zwischen Transformers G1 und Michael Bay - super inszeniert, tolles Spielgefühl.
Leider hatte man nach dem noch besseren Nachfolger, Untergang von Cybertron, abgesehen vom miesen "Dark Spark", nicht mehr viel von Transformers Spielen gehört.

Nun ist Transformers Devestation rausgekommen. Anderer Entwickler, anderes Konzept. Kann das funktionieren, zumal Entwickler Platinum sich für großartige Action Spiele wie Bayonetta, Metal Gear Rising oder Vanquish verantworten kann?

Zum Setting und Technik erst einmal, denn die Art der Story steht hier tatsächlich mal in einem direkten Zusammenhang: Devestation setzt auf einen Cel-Shading Look, der sich voll und ganz an die aller erste Cartoon-Serie orientiert. Jetzt kann man mit Scheuklappen vor den Augen natürlich sagen: Noja....Cel-Shading....keine wahnsinnig hypermodernen Charaktermodelle, keine mega spektakulären Transformier-Animationen. Aber: Das ist gewollt! Platinum hat hier 1:1 Transformers G1 in ein Spiel verpackt, bis ins kleinste Detail! Und als spielbare G1-Folge funktioniert die Optik tadellos. Ihr kennt die alte Serie? Sehr gut! Hier werden Fan-Freudetränen fließen. Dazu tragen auch die Synchronsprecher bei. Fast jeder Transformer hier hat seine original Stimme aus der alten Serie bekommen - wenn auch nur in englisch mit deutschem Untertitel. Das einzige was fehlt ist der original Opening-Song. Die Musik hier orientiert sich vom Stil her an die Serie, modernisiert das Ganze aber auch. Dem Spielfluss kommt das sogar sehr zu Gute (dazu noch mehr im Gameplay-Abschnitt).
Während High Moon mit den Cybertron-Spielen eine tolle Hommage an Transformers geliefert hat, modern, aber mit Respekt gegenüber den alten Serien, liefert Platinum hier ein Software gewordenes G1-Erlebnis ab! Großes Kino!

Und dann zur Story? Eigentlich nichts Besonderes, aber auch hier vom ganzen Inhalt und Aufbau hier eine tolle Hommage an die alte Serie. Megatron möchte die Erde terraformieren, die Autobots wollen das verhindern. Das ist es im Grunde. Also genau etwas, was man aus der G1 Serie kennt. Megatron ist böse, will die Welt kaputt machen, Autobots verhindern das. Dazu reichlich Charaktere, die man aus der alten Serie kennt mit genau den zu erwartenden Persönlichkeiten. Nein, einen Oscar gewinnt dieses Spiel definitiv nicht. Aber! Ein großes Aber: Platinum liefert auch hier puren Fanservice.

Und das Gameplay: Flotte Action können die Jungs bei Platinum ja. Das haben sie oft genug bewiesen. Und ja: Devestation gliedert sich da genau ein. Platinum zeigt hier einfach wieder das, was sie am besten können: Ein spektakuläres Kampfsystem auf die Beine stellen. Am ehesten wurde sich wohl an Bayonetta orientiert. Weicht ihr kurz vor einem Angriff aus, verlangsamt sich die Zeit und ihr könnt draufhauen. Ihr könnt aber auch, nach Kauf der Fähigkeit, Angriffe direkt parieren. Sogar Fernkampfangriffe. In dem Fall fangt ihr einfach die Raketen aus der Luft und könnt dann entweder draufhauen und zurückwerfen.
Dennoch ist das Kampfsystem etwas weniger Komplex als bei anderen Platinum spielen. Es gibt beispielsweise weniger Kombos. Aber dennoch sind reichlich coole Moves möglich, könnt ihr euch doch am Ende einer Kombo transformieren, damit einmal ordentlich draufhauen und wieder zurücktransformieren und direkt weiter mit euren Kombos arbeiten.
Jap....das geht gut ab, hat Tempo, sieht geil aus und macht Spaß! Das können die Jungs von Platinum einfach.

Spielen könnt ihr zudem 5 verschiedene Autobots, die alle ihre Eigenheiten haben. Dazu gesellt sich ein Item- und Upgrade-System. Das ist ganz nett, aber bietet dem Spiel in meinen Augen jetzt nicht so die mega Vorteile. Es stört nicht, aber ohne wäre auch gegangen.

Ein Durchgang dauert bei mir ca. 6 Stunde, also ungefär das Niveau wie der meisten Platinum-Spiele. In diesen 6 Stunden bekommt man ein Action-Feuerwerk und jede Menge Fanservice geboten. Das geht für mich klar, zumal ich Platinum-Spiele durch den super Spielfluss, eh auf höheren Schwierigkeitsgraden mehrfach durchspiele. Transformers ist da keine Ausnahme.

Heißt insgesamt: Kein perfektes Spiel, nicht das gigantische Niveau, was Platinum z.B. mit Bayonetta erreicht. Aber ein super Action-Spiel, was in allen Bereichen gut funktioniert. Dafür gibts 4 Sterne. Ihr steht zudem noch auf die alte G1 Serie: Dann packt noch einen Stern oben drauf für den super Fanservice. Als Fan der alten Serie gibt es eigentlich keinen Weg an diesem Spiel vorbei!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 13, 2015 7:34 PM MEST


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