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Rezensionen verfasst von
Udo "thureh"

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YOUNG NEIL, LIVE IN CHICAGO'92
YOUNG NEIL, LIVE IN CHICAGO'92

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: YOUNG NEIL, LIVE IN CHICAGO'92 (Audio CD)
Nach härteren Veröffentlichungen in den 1980er Jahren und zwei Alben mit Crazy Horse anfang der 1990er Jahre kehrte Neil Young 1992 mit "Harvest Moon" zu den akustischen Wurzeln zurück und promotete das Album mit einer Solo-Tour. "Live in Chicago" wurde am 17. November 1992 im Rahmen dieser Tour aufgenommen und es entstand ein ganz eigenes, sehr privates Konzert mit Neil Young. Dabei wird, bis auf "Old King" das komplette Album "Harvest Moon" gespielt, welches durch eine gelungene Auswahl an älteren Songs ergänzt wird. In diesem Sinne stellt "Live In Chicago" eine Erweiterung der CD "Dreamin' Man Live" dar und bettet die Songs von "Harvest Moon" in eine komplette Setlist ein.

Ich kenne etliche Konzertmitschnitte von Neil Young und es kommt immer darauf an, dass man ein Konzert erwischt, bei welchem er mit ganzem Herzen dabei ist und er die Lust an der Musik vollkommen in seine Songs legt. Und "Live In Chicago" erwischt Neil Young in exzellenter Stimmung. Die Songs überragen in der Darbietung teilweise die Studioversionen und lassen diese nach dem Genuss des Konzerts nur noch leicht verstaubt zurück. Die Songauswahl ist sehr gelungen und bietet durch unterschiedliche Instrumente, alle gespielt von Neil Young, genügend Abwechslung. So wird "Tonights The Night" mit Klavier und Mundharmonika ein ein neues, aber vollkommen gelungenes Gewand gepackt und bei "Like A Hurricane" und " After The Goldrush" spielt Neil Young das Harmonium, wobei er das erste Mal erwähnt, dass er etwas nervös ist dieses zu spielen.

Das gesamte Konzert zeigt einen Neil Young, welcher sein Handwerk beherrscht und beweist, dass er keine Band braucht um ein großartiges Konzert zu geben. Dabei sind die Songs viel persönlicher vorgetragen und wirken wesentlich emotionaler und nachdenklicher. Dies zeigt sich u.a. bei "Powderfinger". Hier bekommt der Crazy Horse Klassiker ein Gewand, welches den im Grunde sehr tragischen Text in einer anderen und vollkommen gelungenen Art und Weise darbietet und somit emotionaler und tragischer wirkt. In keiner Minute vermisst man eine Band, welche die Songs unterstützt. Verglichen mit dem 1993 erschienen Album "Unplugged", wo Neil Young teilweise durch eine Band unterstützt wird, wirkt "Live in Chicago" zwar etwas ruhiger, aber wesentlich authentischer und nachdenklicher - und einfach nur schön.

Wer die unplugged und solo dargebotene Musik von Neil Young mag, oder mit ihr auch nur irgendetwas anfangen kann, sollte dieses Konzert kaufen. Es wird keiner enttäuscht werden, zeigt es doch einen Musiker, welcher auf eine geniale Art und Weise mit wenig Mitteln einfach gute Musik machen kann. Dies wird von der Aufnahme noch unterstützt. So wirkt das Konzert nicht geschnitten und zwischen den Songs richtet Neil Young ab und zu einige Worte an das Publikum, welches das Konzert ebenso zu gefallen scheint, wie es offensichtlich Neil Young tut.

Einziges Manko: Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier um ein Bootleg handelt. Die Veröffentlichung erscheint nicht auf der offiziellen Website von Neil Young und ist auch ansonsten im Internet nicht groß präsent. Wenn es ein Bootleg wäre, schlecht, da irgeneiner damit Geld verdient, der dies nicht verdient hat. Aber das schmälert die Qualität der Musik nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2014 5:29 PM CET


MTV Unplugged in Athens
MTV Unplugged in Athens
Preis: EUR 18,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Musik funktioniert nur, wenn du alle Emotionen, alles was du hast in die Musik hineinlegst, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged in Athens (Audio CD)
Als langjähriger Scorpions Fan habe ich auch die neueren Veröffentlichungen der Scorpions verfolgt und wurde von dem 2010 erschienenen Album "Sting in the Tail" positiv überrascht, ist dort doch die altbewährte Mischung aus soloorientiertem Hard Rock und Balladen zu finden, für welche die Band spätestens seit dem Zenit ihres Erfolgs in den 1980er Jahren bekannt ist. Grundsätzlich habe ich mich aber auch für die Scorpions interessiert, als diese den Hard Rock gegen den softeren Rock eintauschten (siehe z.B. "Pure Instinct" (1996)), zeichneten sich die Veröffentlichungen doch weiterhin durch solide und gute Kompositionen aus.

2001 veröffentlichten die Scorpions mit "Acoustica" das erste akustische Album, damals in einem alten Kloster in Lissabon, Portugal aufgenommen. Und bereits damals wurde die Setlist durch Neukompositionen ergänzt, welche sich gut in die Setlist integrierten und teilweise auch alleine überzeugen konnten (siehe z.B. Life Is Too Short"). Grundsätzlich ist ein akustisches Album von den Scorpions also nichts neues.

Neu ist jedoch die akustische Darbietung unter freiem Himmel als Stadionkonzert. Das wirkt erst einmal mutig. Ein großes Publikum unter freiem Himmel mit einem reinen Akustikkonzert zu begeistern ist eine Herausforderung, die von den Scorpions nicht überzeugend bewältigt wird. Da helfen auch nicht die "Special Guests", welche zur Unterstützung mit heran gezogen wurden: die deutsche Sängerin Cäthe, Johannes Strate von Revoverheld oder Morton Harket (ex A-ha), sowie Unterstützung der Band durch eine weitere Gitarre und Streicher. (Konnte das Management der Band hier eigentlich keine internationalen Stars (neben Morton Harket) oder griechische Interpreten für die Band gewinnen?!?)

"Musik funktioniert nur, wenn du alle Emotionen, alles was du hast in die Musik hineinlegst" und "da muss jeder seine Power reingeben [...] dann geht das auch in's Publikum über" eklärt der Gitarrist Rudolf Schenker in einem Interview mit dem NDR. Und genau das funktioniert hier nicht wirklich. Die gesamte Darbietung wirkt zwar gekonnt aber emotionslos und überflüssig. Vor dem Kauf der CD ist mit die sehr gelungene Setlist aufgefallen. Es sind Songs mit aufgenommen worden, welche noch nie, oder lange Jahre nicht gespielt wurden. "Born To Touch Your Feelings" beendete 1977 die CD "Taken By Force" mit gelungener Kreativität und einem Song, welcher ein sparsam und gezielt eingesetztes Zusammenspiel der Instrumente langsam steigerte und so Spannung aufbaute. Unplugged wird hier aber keine Spannung aufgebaut, sondern mit vollem Arrangement in den Song hinein geprescht, wodurch der Song nicht mehr größer auffällt. Schade, denn gerade hier wäre der gezielte Einsatz von einigen Streichern sicherlich lohnenswert gewesen. In dieser Schiene wird der Rest der Setlist ebenfalls abgearbeitet und bietet fast keine positiven Überraschungen. "Passion Rules The Game" wird ohne jegliche Leidenschaft vorgetragen und geht einem schnell auf die Nerven. "Rock You Like A Hurricane" rockt noch weniger als die Version, welche 2001 auf "Acoustica" veröffentlicht wurde und Johannes Strate kann hier nichts mehr retten. "In Trance" wirkt durch das Duett mit Cäthe noch nicht einmal im Refrain kräftiger oder frischer, sondern wird lediglich durch neue Soli von Streichern ergänzt, die an den meisten Stellen eher derangiert klingen. "Big City Nights" wird hauptächlich durch Schlagzeug und Bass getragen, sodass der Charme der Hard Rock-Ballade nicht mehr zu erkennen ist.

Bleiben noch die Neukompositionen, welche den Gesamteindruck leider nicht wirklich verbessern können. "Dancing Withe The Moonlight" klingt für mich eher nach dem Niveau einer zwar guten, aber kompositorisch nicht besonders talentierten Schülerband. "Delicate Dance", das von Matthias Jabs komponierte und instrumental gehaltene Stück wirkt dahingegegen etwas frischer und kreativer, hinterlässt jedoch auch keinen bleibenden Eindruck. "Love Is The Answer", von Rudolf Schenker gesungen trieft nur noch vor Streichern und zarten Melodien, dass es für eine Band, welche sich selbst weiterhin als Hard Rock-Band bezeichnet, nur noch peinlich ist. "Follow Your Heart", von Klaus Meine komponiert zeigt, dass die Stimme von Klaus Meine keine nennenswerte Kraft mehr aufbauen kann. Dadurch wirkt der gesamte Song kraftlos, geht aber zum Glück recht schnell wieder vorüber. "Rock N' Roll Band" sollte als Rock-Revoluzzer-Song im Grunde am Anfang einer Bandkarriere stehen und wirkt wiederum etwas nach Schülerband.

Nun bleiben nicht mehr viele Songs, die positiv hervor stechen können. Zum Glück überzeugt die Version von "Blackout", welche energievoll vorgetragen wird und man wünscht sich schnell, dass das gesamte Konzert in diesem Stile ausgefallen wäre. "Wind of Change" wirkt auch etwas aufgefrischt und durch das Duett mit Morten Harket in etwas neuem Gewand, sodass der Klassiker, welcher seit der Entstehung gerade mal auf den Wacken-Konzerten fehlen durfte, diesmal durch die x-te Wiederholung nicht mehr nervt. Auch "Pictured Live" konnte mich etwas positiv überraschen und verdient allein dadurch eine Erwähnung, dass es endlich (nach den Konzerten mit Uli Jon Roth vor einigen Jahren) mal wieder live gespielt wurde.

Das gesamte Konzert wirkt zu Hause leider nicht mehr nach einem Livekonzert, sondern eher nach einer Studioaufnahme mit nachträglich hineingemischten Publikum. So ist das Publikum hauptsächlich zwischen den Songs wahrnehmbar und in den Songs nur dann wirklich merkbar, wenn es, wie bei "Still Loving You", zur Mitwirkung animiert wird. Dadurch ist ein großer Teil eines live-feelings nicht vorhanden, wie dies z.B. bei "World Wide Live" (1985) der Fall ist.

Alles in allem funktioniert hier die Musik nicht. Da hat leider der Eine oder Andere nicht seine gesamte Power mit hineingegeben. Die Stimme von Klaus Meine wirkt abgekämpft und kommt längst nicht mehr in die Höhen, in die sie mal gekommen ist, bietet keine Kraft mehr. Daran leidet leider der eine oder andere Song, der früher gerade zu einem großen Teil durch den Gesang getragen wurde. Die Arrangements sind z.T. erheblich verändert worden. Ich finde dies kann eine Band, welche Songs teilweise seit über 20 Jahren live spielt durchaus tun. Und ein Unplugged-Konzert bietet hierfür auch den richtigen Anlass. Jedoch sollten die neuen Arrangements in diesem Fall auf eine andere Art und Weise überzeugen, einen neuen Aspekt mit sich bringen. Und dies ist hier leider nicht geschehen. Und so wirken die Songs oftmals wie eine Hommage an sich selbst, die einen jedoch sehr schnell wieder zu der Originalveröffentlichung drängen. Oder wie ein Tribute an die Scorpions, welcher eben leider nicht wirklich an das Original heran kommt. Schade, denn ich hatte mich auf das Album gefreut.

Für wen könnte dieses Album noch interessant sein? Natürlich für den eingefleischten Scorpions-Fan, der jegliche Veröffentlichung besitzen möchte. Und vielleicht für einen eingefleischten Akustik-Fan. Denn wirklich schlecht ist die CD nicht. Sie kommt eben nur nicht an die Magie und Energie der Songs heran, die diese mal innehatten. Da passt es in meinen Augen auch, dass die CD uunter dem Label MTV veröffentlicht wurde. Scorpions und MTV hatten definitiv mal bessere Tage und waren mal einflussreicher. Dies zeigt sich auch daran, dass man vergeblicht nach einer Rezension der CD unter einem renommierten Namen sucht.

PS: Wer nach einem überzeugenden Unplugged-Konzert sucht, sollte sich nach Aerosmith MTV-Unplugged (1990) umschauen. Leider nicht offiziell veröffentlicht, aber z.B. bei Youtube sehr schnell zu finden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2014 3:56 AM MEST


Unbreakable
Unbreakable
Preis: EUR 6,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feinster Hard-Rock, 15. Mai 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unbreakable (Audio CD)
Hard-Rock vom feinsten. Nach den letzten zwar gelungenen aber hart kritisierten Alben, welche nur die alten Lieder Reproduzierte, produzierten die SCORPIONS endlich mal wieder ein Studio Album mit feinstem Hard-Rock.
Zwar kommt die Platte nicht ganz an den Stile von "Blackout" oder "Love At First Sting" heran, bringt aber den längst verstaubten Stachel der SCORPIONS zum Vorschein -Ohrwurmbildende Refrains wechseln sich mit Gitarrenriffs und Balladen ab.
Bald 33 Jahre Erfahrung machte das Album zu dem was es ist: Einem Hard-Rock Album, was nicht ganz an die experimentellen Alben der 80er herankommt, den Vergleich mit denen aber nicht scheuen muss.


Scorpions - Moment of Glory
Scorpions - Moment of Glory
DVD ~ Scorpions
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 28,91

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht besser, 28. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scorpions - Moment of Glory (DVD)
Das die Scorpions sich vom Hard- Rock distanziert haben muss man wohl akzeptieren. Zwar enthält das Album auch Hits wie Hurricane 2000 oder Burn the Sky, ist aber im großen und ganzen eher Konzert mit Soft Rock, das meiner Meinung nichts mehr mit den Scorpions zu tun hat.
Leider hält sich auch Klaus Meine mit der Stimme etwas zurück und lässt statt dessen Background Sänger und einen Kinderchor für sich singen. Auch hätte ein Instrumental Stück gereicht und nicht drei. Zwar meldet sich Meine am dritten Stück kurz zurück, singt aber nur den halben Text.
Trotzdem kommen die Alten Hits wie Wind of Change oder Burn the Sky relativ gut raus.
Mal sehen, was uns die neue Scorpions CD bringt, die dieses Ferühjar veröffentlicht wird.


Herbert Grönemeyer - Mensch Live [2 DVDs]
Herbert Grönemeyer - Mensch Live [2 DVDs]
DVD ~ Herbert Grönemeyer
Preis: EUR 20,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne, 27. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die live-Athhmosphäre wird auf dem Bildschirm gut widergespiegelt. Und auch Herby zeigt sich mit seiner ganzen Energie. Männer ist neu "verpackt", welches sehr gut gelungen ist, da die Geschwindigkeit im Vergleich zu anderen live Auftritten Grönemeyers sehr mäßig gehalten wurde.
Die Lieder von Mensch harmonieren sehr gut mit seinen alten Liedern wie "Alkohol" oder "Flugzeuge im Bauch". Und auch das Orchester, welches auch bei seinen alten Liedern gut zum Einsatz gebracht wurde kommt gut zum Vorschein.
Einzigstes Manko der Platte ist, dass "Vollmond" und auch "Was soll das" ganz außen vorgelassen werden. Hier hätte dann eher "Der Mond ist aufgegangen" nicht zum Vorschein kommen müssen. Viellciht wird dies aber durch den Bonus- Track "Currywurst" wieder in etwas positiveres Licht gerückt.
Trotzdem ist Mensch live zusammen mit Unplugged das beste live Album Grönemeyers.
DVD 2 bringt sehr gute Interviews bereit, welche sehr informativ gehalten wurden. Aber auch die Genesis des Albums "Mensch" wird erläutert.


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