Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More Learn more HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho longss17
Profil für Seefan73 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Seefan73
Top-Rezensenten Rang: 13.837
Hilfreiche Bewertungen: 291

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Seefan73 "Seefan73" (Deutschland)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Fossil Q Herren-Smartwatch FTW2107
Fossil Q Herren-Smartwatch FTW2107
Preis: EUR 229,80

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 24 h Akkulaufzeit machen die Uhr unbrauchbar, 8. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Fossil Q Herren-Smartwatch FTW2107 (Uhr)
Der Schrittzähler meiner Uhr ging nach wenigen Wochen und bei nur kurzem Tragen kaputt. Allein das gäbe schon einen Abzug.

Die Uhr funktioniert ansonsten im Prinzip einwandfrei, auch die Koppelung mit dem Android-Smartphone über die App funktioniert tadellos. Die Uhr macht alles, was in der Werbung versprochen wird.

Aus meiner Sicht ist die Uhr trotzdem völlig unbrauchbar, weil der Akku nur rund 24 h durchhält und dann min. 1-2 Stunden geladen werden muss. Was soll ich damit? Ich kann ja noch nicht einmal eine Schlafmessung oder eine Schrittzahlmessung von zwei Tagen durchführen, weil der Akku vorher schlapp macht. Vor jedem Tragen muss die Uhr geladen werden, damit sie überhaupt den Tag durchhält. Bei der Übernachtung außer Haus muss man daran denken, das Ladekabel mitzunehmen, weil ansonsten die Uhr unterwegs ihren Geist aufgibt. Sorry, aber so ein Produkt ist schlicht alltagsuntauglich. Wenn ich abends weggehe und eine Uhr mit Showeffekten tragen will, dann kann ich sie verwenden. Aber als normale Armbanduhr oder Sportuhr ist sie unbrauchbar bei so kurzer Akkulaufzeit.

Würde der Akku min. eine Woche halten wie z.B. eine GPS-Laufuhr von Garmin, dann würde ich drei Sterne geben. So aber gibt es die unterste Bewertung.


Erotica
Erotica
von Vv.Aa.
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

5.0 von 5 Sternen Eine Vielzahl von ästhetischen Aktfotos verschiedener Fotografen, 9. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erotica (Gebundene Ausgabe)
Der schwere, umfangreiche und großformatige Bildband enthält eine Vielzahl von Aktfotos verschiedener Fotografen aus der ganzen Welt. Die Fotografen werden am Ende kurz (auf Englisch) mit ihrer Vita vorgestellt. Die Fotos sind überwiegend farbig und stets künstlerisch und ästhetisch, in keinem einzigen Falle pornografisch. Sie sind in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt, z.B. Steine, draußen, drinnen, Wasser, Studio, Bewegung, Sprung, Paare, Glamour usw. Im Bereich "Paare" gibt es auch einige wenige Männer zu sehen, ansonsten sind alle Models weiblich und überwiegend jung.

Aus meiner Sicht sind die Fotos handwerklich sehr gut und künstlerisch hervorragend gelungen. Es überwiegen dem aktuellen Zeitgeist entsprechend die braunhaarigen Models mit kleinen bis mittleren Brüsten. Für Liebhaber großer Brüste gibt es kaum Fotos. Auch die Verehrer von Blondinen kommen etwas zu kurz. Das soll den großartigen Gesamteindruck aber nicht trüben.

Von der Reihe gibt es noch zwei weitere Bände. Diese Rezension bezieht sich auf den ersten Band.


Skagen Herren-Uhren SKW6296
Skagen Herren-Uhren SKW6296
Preis: EUR 149,31

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elegante, flache Herrenarmbanduhr ohne Schnörkel, 3. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skagen Herren-Uhren SKW6296 (Uhr)
Bei der SKW6296 von Skagen handelt es sich um eine mit ca. 7 mm Höhe relativ flache Herrenarmbanduhr, die elegant, schlicht und ohne Schnörkel daher kommt. Das Ziffernblatt mit rosévergoldetem Rand hat einen Durchmesser von 4 cm. Die Uhr ist für ihre geringe Größe relativ schwer, aber im Vergleich zu anderen Armbanduhren aus Metall dann doch deutlich leichter. Vor allem ist sie flach und leicht genug zum Tanzen. Durch den Verschluss des Milanaise-Armbandes können beim Tanzen auch keine Haare drin hängen bleiben, wie bei einem normalen Uhrenverschluss.

Da Ziffernblatt hat außer der Datumsanzeige und dem Herstellernamen keine Beschriftung, also auch keine Stundenzahlen. Die Uhr ist angenehm am Armband zu tragen. Der Verschluss kann mit einem kleinen Schraubenzieher, einer Nagelfeile, Nagelschere o.Ä. problemlos geöffnet und verschoben werden, um das Armband an größere oder kleinere Handgelenke anzupassen. Die Uhr ist 5 ATM, d.h. man kann sich mit ihr die Hände waschen und duschen (letzteres würde ich persönlich dennoch nicht machen), aber nicht schwimmen oder gar tauchen.

Insgesamt bin ich nach dem ersten Eindruck zufrieden. Vor allem mag ich die schlichte Eleganz, für die Skagen-Uhren ja bekannt sind.

Zwei Dinge gefallen mir aber nicht so gut:
- Zum einen kam die Uhr in laufendem Zustand, aber mit falscher Uhrzeit- und Datumseinstellung, so dass ich nicht weiß, wie lange die Batterie schon läuft. Das ist eigentlich nicht mehr Standard.
- Zum anderen zeigt der Sekundenzeiger nicht auf die Striche, sondern dazwischen. Das finde ich nicht so schön. Ob das ein Fehler nur meines Exemplars oder so gewollt ist, kann ich mangels Vergleichsuhr nicht beurteilen. Es sieht aber optisch m.E. wie ein Defekt und damit unschön aus.

Ich werde nach einiger Zeit diese Rezension überprüfen, wenn ich mehr sagen kann zur Langzeithaltbarkeit der Uhr. Die war bei einer früheren Uhr von Skagen (anderes Modell) nämlich nicht gut. Dort splitterte das Uhrenglas und das Armband franste (trotz Metall) aus. Es wird sich zeigen müssen, wie stabil das hiesige Modell SKW6296 ist.

Ich gebe trotz des Sekundenzeigers, der nicht die Striche trifft, eine Kaufempfehlung ab. Denn es wird wohl niemand diese Uhr zum sekundengenauen Stoppen von Zeiten verwenden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2017 3:41 PM CET


New High-performance SmartWatch Basic G2 (iOS, Android, Windows) Bluetooth Uhr Watch (Touchscreen, Anruf & SMS, Musikplayer)
New High-performance SmartWatch Basic G2 (iOS, Android, Windows) Bluetooth Uhr Watch (Touchscreen, Anruf & SMS, Musikplayer)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Untauglich - Geldverschwendung, 18. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Preis kann man von einer Smartwatch nichts erwarten und so kam es auch.

Die Uhr kommt - abgesehen von dem luftgepolsterten Versandumschlag - ohne Verpackung, d.h. es gibt keine Schachtel, lediglich eine Folie. Dazu gibt es ein USB-Kabel. Die "Anleitung" besteht aus einem winzigen Faltblatt, das auf der einen Seite mit asiatischen Schriftzeichen bedruckt ist (vermutlich Japanisch) und auf der anderen in gebrochenem Englisch. Das Englisch ist so schlecht, dass man den Sinn nur erraten kann. Mit etwas Ausprobieren erfährt man, dass man sich auf der Uhr einen QR-Code anzeigen lassen kann, den man mit dem Smartphone scannen soll, um sich dann eine App herunterzuladen.

Das gesamte Design der Uhranzeige erinnert an einen Heimcomputer der 1980er Jahre, z.B. den Commodore C64. Es gibt nur wenige (scheußliche) Farben und die Grafik ist pixelig. Das Touch-Display ist so klein und reagiert so schlecht auf Druck mit dem Finger, dass es unbrauchbar ist. So habe ich etwa 10 Anläufe und mehrere Minuten gebraucht, um überhaupt einmal die Uhrzeit und das Datum einzustellen, weil die Felder so winzig sind.

Ich habe davon abgesehen, zu versuchen, eine App zu installieren, da ich Nachrichten auf dem Miniatur-Uhr-Display sowieso nicht vernünftig lesen könnte.

Ich hatte allerdings zumindest die Erwartung, dass ich das Produkt als normale Digital-Armbanduhr nutzen könnte, wenn alles andere untauglich ist, aber nicht einmal das geht. Das Display schaltet sich nämlich nach spätestens 55 Sekunden automatisch aus, ohne dass man das verhindern könnte. Man muss also jedes Mal erst den Knopf rechts drücken, wenn man etwas erkennen und die Uhr benutzen will.

Fazit: Wer eine Smartwatch sucht, muss einfach mehr Geld ausgeben und sich ein richtiges Produkt kaufen. Die hier taugt nicht einmal als Armbanduhr.


Conan 1 - Der Barbar [Blu-ray]
Conan 1 - Der Barbar [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Preis: EUR 8,34

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 26. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan 1 - Der Barbar [Blu-ray] (Blu-ray)
"Conan der Barbar" mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle ist ein Klassiker des Barbarenfilms, den man haben muss. Bild und Ton dieser BluRay-Ausgabe sind einwandfrei. Auch die Schlussszene mit der Prinzessin ist enthalten. Es ist einer der ganz großen Rachefilme, bisweilen brutal, aber aufwendig gefilmt und sehr ästhetisch. Der Film, mit dem Schwarzenegger zum Superstar aufstieg und den Übergang von seiner Bodybuilder-Karriere zum Filmschauspieler schaffte. Er redet sicherlich keine 100 Wörter in dem Film und sein österreichisches Englisch ist skurril, aber das gehört ja zum Kultcharakter dieses Films.


Rapid Foray
Rapid Foray
Preis: EUR 12,49

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Album ohne große Überraschungen, 30. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rapid Foray (Audio CD)
Mit "Rapid Foray" legt Rock'n Rolf seine dritte Scheibe vor, seit er sich nach seinem Rücktritt wieder mit sich selbst vereinigt hat. Von einer Band möchte ich nicht sprechen, Running Wild ist schon seit langem sein Soloprojekt. Demzufolge bleibt auch unklar, wer eigentlich auf der neuen Platte gespielt hat. Zwar werden Peter Jordan (Gitarre), Ole Hempelmann (Bass) und Michael Wolpers (Schlagzeug) als Mitwirkende und "Live"-Mitglieder im Booklet der CD genannt, ob sie aber tatsächlich auch an den Aufnahmen beteiligt sind, wird nicht eindeutig gesagt. Vermutlich hat Rock'n Rolf alle Instrumente wieder selbst eingespielt bzw. programmiert, ansonsten könnte er es ja klar sagen. Auch Fotos von den anderen "Band"-Mitgliedern gibt es leider keine. Hier hat Rock'n Rolf die große Chance vertan, Running Wild wieder als echte Band zu präsentieren. Wenn er dies tun und auch wieder richtige Tourneen machen würde, könnte er an die alten Glanzzeiten anknüpfen, denn musikalisch, soviel sei vorweg gesagt, hat er es immer noch absolut drauf.

Dies vorausgeschickt gibt Rolf Kasparek den Fans musikalisch dennoch alles, was sie wollen. Schnelle und langsame, harte und melodische Songs wechseln sich ab und formen ein gutes Ganzes. Mit "The Depth of the Sea (Nautilus)" gibt es einen Instrumentaltrack, mit "Last of the Mohicans" gibt es ein über 11 Minuten langes Stück, das allerdings nicht ganz an frühere lange Lieder heranreichen kann, da es doch ziemlich anstrengende ereignislose Passagen und Wiederholungen hat. Besonders gut gefallen hat mir der flotte Titeltrack "Rapid Foray" (zu Deutsch: schneller Beutezug), der das Piratenthema aufgreift und der Heavy Rock-Stampfer "By the blood in your heart", bei dessen sehr eingängigem Refrain man gar nicht anders kann als sofort mitzusingen. Textlich gibt es neben Piratensongs Gesellschaftskritik (z.B. in Hellectrified, bei dem der Wahnsinn in den sozialen Medien angeprangert wird) und Rock'n Roll-Lieder wie im bereits erwähnten "By the blood in your heart", meinem Lieblingslied auf der neuen Scheibe.

Ob es sich hier nun um einen Drumcomputer handelt, wie manche Rezensenten vermuten oder doch um Michael Wolpers, ist meines Erachtens gar nicht so entscheidend. Sollte es ein Drumcomputer sein, fällt er zumindest nicht unangenehm auf. Die Produktion ist einwandfrei und druckvoll, da gibt es nichts zu meckern. Es hätten lediglich ruhig noch ein oder zwei Songs mehr auf der Platte sein können.

Experimente gibt es auf dieser Platte kaum. Man hört mal einen Dudelsack und zwei Songs beginnen mit einem kurzen Bassintro, aber im Großen und Ganzen bleibt Kasparek seiner seit über 30 Jahren bestehenden musikalischen Linie treu.

Wenn ich Rapid Foray ins Gesamtwerk einordnen soll, dann reicht es nicht an Klassiker heran wie "Death or Glory", "Black Hand Inn" oder "Pile of Skulls", aber es liegt über den Platten der mittleren Phase wie "Victory" und "The Brotherhood".

Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Running Wild haben mir genau das gegeben, was ich erwartet habe und dafür gibt es fünf Sterne.


Rambo Messer John Rambo First Blood Part II
Rambo Messer John Rambo First Blood Part II
Wird angeboten von guenstigonlinekaufen
Preis: EUR 37,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kopie des originalen Rambo II-Messers, 22. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rambo Messer John Rambo First Blood Part II
Es handelt sich hier um eine gute Kopie des Messers aus dem Film Rambo - First Blood Part II (das ist der Teil, in dem Rambo in Vietnam ist). Leider ist bei meinem Exemplar auf der beschrifteten Seite eine störende Farbschattierung vorhanden und der im Griffdeckel enthaltene Kompass funktioniert nicht. Auch könnte das Messer schärfer sein.

Ich bin aber trotzdem zufrieden, denn wenn ich das von Sylvester Stallone lizenzierte Originalmesser bei einem renommierten Händler bestellt hätte, hätte ich ein Vielfaches des hiesigen Preises gezahlt. Zu Dekozwecken genügt das Messer vollkommen. Wer unbedingt im Dschungel überleben und Leute aufschlitzen will (was bei mir nicht der Fall ist), der muss sich u.U. ein hochwertigeres Messer bestellen.


[ FIRE AND FAME ] BY Deisinger, Joerg ( Author ) [ 2008 ] Paperback
[ FIRE AND FAME ] BY Deisinger, Joerg ( Author ) [ 2008 ] Paperback
von Joerg Deisinger
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von Bonfire bis 1994 - für Fans unentbehrlich, 18. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Fire And Fame" ist die Autobiographie von Bassist Jörg Deisinger, gleichzeitig aber auch die Geschichte der Ingolstädter Hard Rock-Band Bonfire bis 1994.

Deisinger beginnt mit seiner Zeit als Schüler, Elektrikerlehrling und WOM-Plattenverkäufer in seiner Heimatstadt Nürnberg Anfang der 1980er Jahre und erzählt von seiner ersten richtigen Band Dynasty, bevor er schließlich zu Cacumen nach Ingolstadt wechselt, die damals mit Claus Lessmann, Hans Ziller und Horst Maier-Thorn schon Platten herausgebracht hatten. Auf seinen Vorschlag hin ändert die Band, verstärkt durch Dominik Hülshorst an den Drums, im Mai 1986 ihren Namen zu Bonfire und bekommt einen Plattenvertrag, der sie das erste Bonfire-Album "Don't Touch The Light" aufnehmen lässt. Eine Tour als Support für ZZ Top folgt.

Während der Aufnahmen des zweiten Albums "Fireworks" in L.A. mit Produzent Michael Wagener entscheidet sich die Band für Session Drummer Ken Mary, was den Abgang von Dominik Hülshorst bedeutet. Er wird später durch Edgar Patrik ersetzt. Das Album ist ein großer Erfolg in Europa. Es folgt eine Tour als Support für Judas Priest. Nach dem zweiten Album muss Horst Maier-Thorn die Band aus gesundheitlichen Gründen (Rheuma) verlassen und wird durch Gerhard "Angel" Schleifer ersetzt.

Während der Aufnahmen zu "Point Blank", dem dritten Bonfire-Album, erneut mit Produzent Michael Wagener in L.A., feuert die Band Gründungsmitglied Hans Ziller, was Deisinger im Rückblick als Fehler bezeichnet. Ziller gab der Band - neben Sänger Claus Lessmann - ihren typischen Sound. Das Album wird wiederum ein Erfolg.

In einer 4-Mann-Besetzung nimmt man mit dem neuen Produzenten Mack in München "Knock Out" auf. Der Albumtitel soll sich später leider als Wegweiser für die Band erweisen, denn das Album floppt. Nachdem Sänger Claus Lessmann die Band verlässt, sieht die Lage düster für die verbliebenen Mitglieder Jörg Deisinger (einziges Originalmitglied), Edgar Patrik und Angel Schleifer aus. Man versucht es dennoch hartnäckig weiter, indem man mit dem Letter X-Sänger Michael Bormann weitermacht und in L.A. mit verschiedenen Songwritern neue Songs schreibt, doch in Zeiten von Grunge und Alternative ist kein Platz mehr für melodische 80er Hard Rock-Hairspray-Bands. So findet am 29.07.1994 in Neumarkt (Deutschland) schließlich das letzte Bonfire-Konzert mit Jörg Deisinger, Edgar Patrik und Angel Schleifer statt.

Nachdem sich Claus Lessmann und Hans Ziller nicht nur persönlich, sondern auch musikalisch wieder vertragen haben, kaufen sie von den oben genannten drei Musikern die Rechte am Bandnamen Bonfire zurück. Damit beginnt die zweite Episode der Band, ohne Deisinger, und es endet das Buch, abgesehen von zwei kurzen Kapiteln über die anschließenden Versuche Deisingers, musikalisch noch mal Fuß zu fassen (Sabu, Soul Doctor) und seiner Zeit in Thailand.

Der Autor, der seitdem und bis heute als Fotograf arbeitet, schließt sein Manuskript im Februar 2007. (Die dritte Episode von Bonfire beginnt übrigens 2014/2015, nachdem Claus Lessmann die Band - erneut - verlässt und Hans Ziller mit David Reece und neuen Musikern weitermacht, was aber nicht Gegenstand des Buches und dieser Rezension ist).

Das Buch ist mit dem Co-Autor Carl Begai in relativ einfachem amerikanischen Englisch geschrieben und kann auch mit durchschnittlichen Englischkenntnissen gut gelesen werden. Man muss nur wenige Wörter nachschlagen. Es werden zahlreiche Anekdoten erzählt von Groupies, arroganten und netten Headliner-Bands, ahnungslosen Plattenfirmenbossen und fähigen und unfähigen Mitmusikern.

Ich habe selten ein Buch so verschlungen wie "Fire And Fame". Für jeden Bonfire-Fan ist es ein Muss, aber auch Hard Rock-Fans generell dürfen einen Blick riskieren. Der Autor kommt sehr sympathisch und ehrlich rüber und das Lesen macht großen Spaß. So ein Buch wünsche ich mir auch über andere Hard Rock- und Metal-Bands.


Pearls
Pearls
Preis: EUR 20,99

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alte Songs verhunzt und das nicht wegen David Reece, 2. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pearls (Audio CD)
Grundsätzlich ist die Intention verständlich: Wenn außer dem Gitarristen die ganze Band neu ist, möchte man auch die alten Klassiker in neuer Besetzung, v.a. mit David Reece als neuem - gutem - Sänger, präsentieren. Die CD stellt sich also als "Best of" dar, wobei man auf der CD 1 "Rock Pearls" eher die rockigen und auf der CD 2 "Classic Pearls" eher die Balladen zusammengefasst hat. Angeblich soll da auch noch ein Orchester mitspielen, das man aber kaum hört.

Was sich in der Theorie noch nachvollziehbar anhört, stellt sich in der Praxis als einziges Ärgernis heraus und das liegt nicht einmal an David Reece. Der macht seine Sache nämlich ganz gut. Ob man findet, dass seine eher bluesige Stimme nun gut zu den alten Bonfire-Klassikern passt, ist Geschmackssache.

Was mir aber gewaltig aufstößt, ist, dass man die alten Klassiker bei der Neueinspielung verändert hat. Sie klingen dadurch nicht besser, sondern eben nur anders. Beim Beginn eines Klassikers wartet man ja auf die bekannten Akkorde oder auf das bekannte Gitarren-Lick - und dann kommt es nicht. Statt dessen kommt etwas anderes, das zwar so ähnlich klingt, aber eben nicht gleich. Hier wurden Änderungen alleine um der Änderungen willen gemacht, ohne aber eine Verbesserung darzustellen. Dadurch werden die alten Songs verhunzt. Was lange bewährt ist, soll man ruhen lassen und nicht ändern.

Das zweite, das mir aufstößt, ist der Inhalt des Booklets. Zwar ist das Design großartig und farbenfroh und auch die Aufmachung ist liebevoll und hochwertig. Aber statt einer endlosen Aufzählung von "Thank yous" bei jedem Musiker hätte man z.B. die Texte abdrucken können. Bei "Proud of my Country" beispielsweise wurde nämlich der Text komplett geändert, was ja auch nachvollziehbar ist, weil David Reece kaum davon singen kann, wie er als Deutscher zur Bundeswehr musste. Was dann einfach nur noch peinlich ist, ist die Nichterwähnung von Claus Lessmann. So lässt man tatsächlich Willi Wrede, den Manager von Bonfire, sagen (übersetzt): " Ich war immer ein großer Fan von Bonfires Musik. Ich wusste, dass Hans Ziller der wahre Mastermind, Komponist und Bandleader war." - Und Claus Lessmann? Der alle Songs mit komponierte? Was war der dann? Und wie war das mit dem "Knock out"-Album, bei dem Ziller nicht einmal Bandmitglied war? Hier hat Hans Ziller die Chance verpasst, wahre Größe zu zeigen. Neben ein paar Fotos von Claus Lessmann hätte er ihm auch danken können für jahrzehntelange gute Zusammenarbeit und den gemeinsamen großen Erfolg, an dem Lessmann sicherlich ebenso Anteil hatte wie Ziller. Aber zu dieser Größe war man wohl nicht fähig.

Statt dessen hat man bei den ganzen alten Fotos, die das Booklet durchziehen, sorgfältig darauf geachtet, dass Lessmann nicht mit drauf ist oder allenfalls ganz klein im Hintergrund. Dafür dürfen die bezahlten Angestellten, die jetzt zusammen mit Hans Ziller die "Band" bilden, sich jeder auf einer eigenen Seite präsentieren. Die anderen früheren Bandmitglieder (Deisinger, Maier-Thorn, Patrick, Köhler, Limburg usw.) bleiben ebenfalls unerwähnt.

Fazit: Die Präsentation der alten Songs mit neuem Sänger wäre mit einer Live-Platte passender gewesen. Wenn man schon die alten Stücke neu einspielen musste, hätte man sie wenigstens nicht ändern sollen. Wenn man nicht gerade absoluter David Reece-Fan ist, besorgt man sich lieber eine der zahlreichen erhältlichen anderen "Best of"-CDs.

Ich bleibe übrigens Bonfire-Fan und werde der Band auch weiterhin eine Chance geben, auch mit David Reece. Aber die "Pearls" sind in dieser Form leider keine Perlen. Es bleibt eine Hoffnung: Lessmann/Ziller ist ja nicht das erste Komponisten/Musiker-Duo, das sich zerstritten und später wieder versöhnt hat. Vielleicht kehrt auch hier irgendwann die Vernunft zurück.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2017 2:50 PM CET


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für absolute Fans, aber die kommen voll auf ihre Kosten, 25. Januar 2016
Zum 30-jährigen Jubiläum der Hamburger Kürbisse, das eigentlich schon 2014 war, wenn man das Buchcover beim Wort nimmt ("established 1984"), gibt es nun das erste offiziell von der Band autorisierte Buch.

In der Standard-Version ist das Buch 498 Seiten dick, in der Deluxe-Version kommen nochmal 58 Seiten dazu, so dass es dann 556 sind. Diese 58 Seiten sind allerdings nicht wie der Rest auf Hochglanzpapier gedruckt. Ansonsten unterscheidet sich die Deluxe-Version von der Standard-Version nur dadurch, dass vorne die Original-Unterschriften der fünf aktuellen Bandmitglieder Michael Weikath, Markus Großkopf, Andi Deris, Sascha Gerstner und Dani Löble sind sowie zusätzlich - man höre und staune - die von Kai Hansen und Michael Kiske (ob Kiske und Weikath wohl gleichzeitig im selben Raum waren..?). Gegenüber dem Preis für die Standard-Version von ca. 69 € liegt der Preis für die Deluxe-Version dann allerdings auch bei stolzen € 173,99 inkl. Porto und Verpackung. Man kann sie nur über die Homepage von Helloween bzw. den Bottom Row-Shop direkt bestellen und sie ist limitiert auf (nummerierte) 777 Exemplare. Als absoluter Die-Hard-Fan, der seit den 1980ern Jahren die Geschehnisse um Helloween verfolgt, habe ich mir die Deluxe-Version gegönnt und es trotz des hohen Preises nicht bereut.

Das Buch besteht im Wesentlichen aus folgenden größeren Abschnitten: Nach einer Einleitung wird zunächst die Geschichte von Helloween erzählt anhand der Studio-Alben. Danach folgen Portraits der ehemaligen und jetzigen Mitglieder. Dann gibt es Details zum technischen Equipment und einen individuellen Fragebogen zu jedem Bandmitglied (auch hier wiederum ebenfalls zu den ehemaligen). Es folgt eine Übersicht zu den Gastauftritten und den Musikveröffentlichungen der Bandmitglieder außerhalb von Helloween. Nach den Covern der Platten und einer Liste aller jemals gespielten Konzerte folgen zahlreiche Fotos aus der langen Karriere der Kürbisse. Anschließend werden die verschiedenen Produzenten über den Lauf der Jahre vorgestellt sowie weiteres Personal wie Fotografen, Zeichner, Webdesigner etc. Nach einer Übersicht über die internationalen Helloween-Tribute-Bands kommt ein dicker Mittelteil mit allen Songtexten aller jemals veröffentlichten Helloween-Lieder. Zum Abschluss gibt es Fotos von Fans.

Die Deluxe-Version enthält auf den zusätzlichen 58 Seiten v.a. kleine Textschnipsel zu wissenswerten Einzelheiten, Gerüchten und deren Widerlegung (oder Bestätigung), Fotos aus den Anfangstagen der Band sowie persönliche Notizen und Zeichnungen einzelner Bandmitglieder.

Geschrieben wurde das Ganze von zwei Spaniern, Carlos Vicente Léon und David López Gómez. Das Buch ist komplett in (einwandfreiem) Englisch. Bis auf wenige Passagen ist es auch für den nur mit durchschnittlichen Englischkenntnissen ausgestatteten Deutschen gut zu lesen.

Kritik? Eigentlich nur, dass man trotz den sog. "intimate sessions" nicht so viel Persönliches über die Bandmitglieder erfährt (z.B. Ehe, Kinder, Ausbildung, Beruf etc.), was ich aber als nicht so gravierend betrachte. Schließlich sind weder die Bandmitglieder noch ihre Fans Teenies, welche die "Bravo" lesen würden.

Lob? - Jede Menge: Schwierige Themen wie der Ausstieg von Kai Hansen, der Rausschmiss von Michael Kiske und der Suizid von Ingo Schwichtenberg werden nicht verschwiegen, sondern behandelt, wenn auch jeweils nur relativ knapp. Alle wichtigen Punkte werden besprochen. Das Buch ist sehr schön und hochwertig gemacht, mit liebevollen Illustrationen und super Zeichnungen und Farbfotos.

Neben den fünf aktuellen Bandmitgliedern werden in gleicher Länge auch Kai Hansen, Michael Kiske, Ingo Schwichtenberg, Roland Grapow und Uli Kusch gewürdigt. Auch Kurzzeit-Mitglieder mit nur geringem Anteil werden nicht vergessen, z.B. Stefan Schwarzmann, Mikkey Dee, Mark Cross, Piet Sielck und Ritchie Abdel-Nabi.

Natürlich ist der Preis hoch, der für die Deluxe-Version sogar sehr hoch. Aber das ordentlich gebundene Buch auf dickem Hochglanzpapier richtet sich ja auch nur an eingefleischte Fans, die einfach alles von ihrer Lieblingsgruppe wissen und haben wollen. Für diesen kleinen Personenkreis, zu dem ich mich zähle, ist das Buch das Richtige. Da gibt man dann auch mal richtig Geld für aus, denn das Buch ist ein echtes Schmuckstück und wird sicherlich immer mal wieder gerne hervorgeholt und als Nachschlagewerk benutzt.

Für Fans mit Englischkenntnissen gebe ich eine klare Kaufempfehlung ab.

Etwas Ähnliches wünsche ich mir für weitere Bands, z.B. Manowar, Running Wild (soll in Vorbereitung sein), Gamma Ray, Iron Maiden, Judas Priest, Bonfire und andere.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5