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Rezensionen verfasst von
WhiteDwarf (Bonn)

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Steinel Nachtlicht TurnMe Light mit Dämmerungsautomatik, 3000 K warm-weißes Licht, zwei Helligkeitsstufen, Max. 0,4 Watt, ideal für die nächtliche Beleuchtung von Fluren und Kinderzimmern, 006501
Steinel Nachtlicht TurnMe Light mit Dämmerungsautomatik, 3000 K warm-weißes Licht, zwei Helligkeitsstufen, Max. 0,4 Watt, ideal für die nächtliche Beleuchtung von Fluren und Kinderzimmern, 006501
Preis: EUR 15,42

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast) genau das, was ich gesucht habe, 11. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einem Nacht-/Orientierungslicht mit geringem Stromverbrauch und annähernd weißer Lichtfarbe (andere Produkte geben z.B. monochromatisches Orange ab, was ich als unangenehm empfinde), und habe mir das Steinel TurnMe aufgrund der vielen guten Rezensionen gekauft. Hier meine ersten Eindrücke nach wenigen Tagen Nutzung:

Design: Das Teil macht einen soliden, gut verarbeiteten Eindruck und hat ein schlichtes, unauffälliges Design. Die Größe ist angemessen, auch wenn sie bei eng verbauten Mehrfachsteckdosen evtl. der Nachbardose etwas Platz wegnehmen könnte. Dafür sorgt die recht große, weitgehend gleichmäßig leuchtende Leuchtfläche für Blendfreiheit, was gerade für das dunkel adaptierte Auge wichtig ist.

Funktion: Wie im Video erklärt ändert das TurnMe seine Helligkeit je nachdem in welcher Orientierung es in eine Wandsteckdose gesteckt wird (man kann NICHT die Leuchtfläche selbst drehen). Wichtig dabei: Die Steckdose muss an einer Wand sein und waagerecht angeordnete Kontakte haben, nur dann ist entweder das kleine oder das große Lampensymbol oben, und nur dann kann das Nachtlicht seine Helligkeit wie gewünscht einstellen. Es arbeitet offenbar mit einem Schwerkraftsensor, der im Moment des Einsteckens die Orientierung erkennt; einmal eingesteckt, behält es seinen Modus bei. Ausprobiert habe ich das an einem Verlängerungskabel, mit dem man das Nachtlicht frei bewegen kann. An einer auf dem Boden stehenden Steckdosenleiste oder einer Dose mit senkrecht angeordneten Kontakten (was selten aber doch hin und wieder vorkommt) wäre die Helligkeit somit Glückssache.

Lichtwirkung: Im hellen Modus ist die Lichtstärke ausreichend, um einen größeren Raum oder Flur weitläufig zu beleuchten. Im Schlafzimmer ist sie bereits zu stark. Hier genügt die schwache Einstellung vollends (in Bettnähe ist sogar sie noch zu hell). Die Lichtfarbe ist wie beschrieben “warmweiß”, aber nicht zu “warm” (=gelblich); die 3000 K sind realistisch. Sicher eine Geschmacksfrage; mancher würde sich ein gelblicheres Licht wünschen, ich finde es aber OK so. Optimal für mich wäre sogar ca. 4000 K, weil das dem Mondschein am ähnlichsten wäre und somit noch natürlicher wirken würde. Aber das ist nur Kosmetik.

Der Lichtsensor erfüllt seine Aufgabe gut; erst bei gefühlt sehr schummriger Umgebungsbeleuchtung schaltet er die Lampe ein. Evtl. könnte die Auslöseschwelle noch etwas niedriger (dunkler) sein, aber das ist eher eine Geschmacksfrage. In regelmäßigen Abständen (75 Sekunden) flackert das Licht, um dem Lichtsensor die Möglichkeit der Messung zu geben. Sobald man weiß, dass es ein Feature und kein Bug/Defekt ist, stört es auch nicht, da die Dunkelphase sehr kurz ist.

Stromverbrauch: Die Herstellerangabe zu verifizieren ist schwierig, da die üblichen Stromverbrauchsmessgeräte eine untere Schwelle von 0,1 bis 0,2 Watt haben. Sowohl mit dem Profitec KD302 als auch dem ELV Energy Master erhalte ich einen Verbrauch von ca. 0.3 Watt, unabhängig vom Helligkeitsmodus (stark, schwach oder per Photosensor ausgeschaltet). Möglicherweise wird der Verbrauch nicht durch die LEDs sondern durch das interne Netzteil und die Steuerelektronik dominiert. Aber selbst wenn die 0,3 W stimmen und kein Messfehler sind, wäre das immer noch deutlich weniger als die meisten anderen Nachtlichter und vergleichbar mit dem Eigenverbrauch schaltbarer Steckdosen mit Glimmlichtanzeige.

Einen Stern Abzug gibt allerdings es wegen des bei Bewegung deutlich sichtbaren 100-Hz-Flimmerns (nicht zu verwechseln mit dem o.g. Sensor-Flackern). Bei einem Produkt dieser Preisklasse (teurer als viele nicht flimmernde Lampen) hätte man eigentlich etwas anderes erwarten können. Der Funktion an sich tut es keinen Abbruch, aber es ist derzeit Gegenstand der Forschung, ob solches Flimmern bei Neigung zur Epilepsie (bei mir zum Glück nicht der Fall) ein Problem sein kann.

Alles in allem erfüllt das Nachtlicht seine Funktion, und ich kann es daher guten Gewissens empfehlen, wenn einen das 100-Hz-Flimmern nicht stört.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2016 3:59 PM MEST


Virgil Thomson & Howard Hanson
Virgil Thomson & Howard Hanson
Preis: EUR 23,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimtipp für Freunde amerikanischer Klassik, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virgil Thomson & Howard Hanson (Audio CD)
Ich habe die CD hauptsächlich wegen der Aufnahme von Virgil Thomsons "The River Suite" gekauft. Das Intro des ersten Stückes erkennt man sofort als Titelmusik des bekannten TV-Filmes "The Day After - Der Tag Danach" von 1983, nach der ich schon lange gesucht habe. Die ganze Suite beinhaltet schöne Stücke, die man selten hört. Original ist es die Titelmusik der Mississippi-Dokumentation "The River" von Pare Lorentz, 1937, von der Teile später von David Raksin für den düsteren Film verwendet wurden. Das Titelmotiv stammt übrigens von der christlichen Hymne "How Firm a Foundation".

Diese Aufnahme ist qualitativ hochwertig, gerade auch für alle, die Dokumentarfilme bereits gesehen haben, auch wenn sicher nicht die einzige gute Interpretation. Dazu gibt es noch die ebenfalls sehr hörenswerte interpretierte Musik von den weniger bekannten Dokufilm "The Plow That Breaks The Plains", das Werk "Autumn" von Thomson sowie die ebenfalls weniger bekannte, nichtsdestotrotz ebenfalls hörenswerte Symphonie "Romantic" von Howard Hanson.

Insgesamt eine Bereicherung und ein regelrechter Geheimtipp für Fans der weniger populären Klassik aus den USA der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts (die Aufnahmen sind natürlich jüngeren Datums) und uneingeschränkte Kaufempfehlung!


Vixen Monokular 8x20
Vixen Monokular 8x20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichter Begleiter auf Wanderungen, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vixen Monokular 8x20 (Camera)
Ich habe mir das Monokular 2009 einerseits als "immer-dabei"-Jackentaschenfernglas besorgt, wenn selbst ein kleines zweiäugiges (binokulares) Fernglas zu sperrig wäre. Zum anderen aber auch in Verwendung mit dem Lupenvorsatz vom selben Hersteller, den ich derzeit (27.8.2014) leider nicht im Angebot finde und daher auch nicht verlinken kann. Als Fernglasersatz erfüllt es durchaus seinen Dienst, auch wenn die einäugige Nutzung nicht das räumliche Panorama eines Weitwinkel-Binokulars (z.B. 8x21 oder 8x32 von diversen Herstellern) bietet und auf längere Zeit daher anstrengender wird (aber dass kann auch an mir liegen). Dafür ist es sehr klein und passt wirklich in jede Jackentasche.

Die optische Qualität ist dem Preis entsprechend gut, aber leider etwas streulichtempfindlich (wie der Vor-Rezensent bereits bemerkt hat), vor allem, wenn man die Sonne schräg vor sich hat. Es ist kein Zeiss, aber durchaus gehobene Qualität made in Japan.

Inzwischen (2014) habe ich mir als Ergänzung zu diesem 8x20 und dem kleinen 4x12 (gut geeignet für Vorträge, die man aus den hinteren Reihen verfolgt, oder als Opernglas) auch das 6x16 besorgt, das noch leichter und handlicher ist und für die meisten Anwendungen ausreicht (für mehr Details und Lichtstärke verwende ich ohnehin ein schwereres binokulares Fernglas).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 21, 2016 1:12 AM MEST


Vixen Monokular 4x12
Vixen Monokular 4x12
Wird angeboten von astroshop
Preis: EUR 144,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Begleiter vor Vorträge, Theater usw., 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vixen Monokular 4x12 (Camera)
Ich habe das 4x12 als "Opernglas" für Vorträge gewählt, um auch aus den hinteren Reihen zu klein geratene Beschriftungen von Abbildungen erkennen zu können. Die 4fache Vergrößerung ist dafür völlig ausreichend, und dafür ist das Teil auch sehr klein und handlich und kann sehr unauffällig mit einer Hand gehalten und fokussiert werden. Für Wanderungen usw. ist es weniger geeignet; da wäre mindestens einer der "größeren Brüder" (6x16 oder 8x20), oder ein leichtes zweiäugiges Fernglas zu empfehlen. Auch als einfaches Opernglas gut verwendbar, wenngleich ein zweiäugiges Opernglas bei längerer Benutzung meistens angenehmer ist. Sehr gut passt dieser Zwerg auch zu dem Lupenvorsatz von Vixen (dafür dient das Schraubgewinde am Objektivrohr; leider offenbar derzeit, 27.08.2014, nicht lieferbar). Auch als "quick & dirty"-Booster für am Stativ befestigte lichtstarke Ferngläser mit geringer Vergrößerung wie z.B. 7x50 geeignet (da freilich nur für ein Auge).

Die optische Qualität ist dem Preis (zum Kaufzeitpunkt 2009 allerdings unter 100 Euro) entsprechend gut; kein Zeiss, aber gehobene Qualität made in Japan.


Philips LED-Lampe Corepro LEDbulb 10W (hell wie 60W), E27, 806 lm, in Normallampenform, 865 (tageslicht) 685661
Philips LED-Lampe Corepro LEDbulb 10W (hell wie 60W), E27, 806 lm, in Normallampenform, 865 (tageslicht) 685661

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Tageslichtsimulation für gute Konzentration und Stimmungsaufhellung, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Lampe als Ergänzung zu bereits vorhandenen Exemplaren von Osram und Lighting Ever gekauft, auch um eine breitere Basis verschiedener Hersteller zu haben. Die Lampe hält bisher (so lange ist sie noch nicht in Betrieb), was sie verspricht. Das Licht ist erwartungsgemäß hellweiß mit einem leichten Trend ins Bläuliche, was konzentrationsfördernd ist. Am späten Abend sollte man besser darauf verzichten, weil das Licht schon etwas wie Kaffee wirkt (besonders wenn man den Schreibtisch damit beleuchtet). Für die Allgemeinbeleuchtung ist es sicher Geschmackssache und für die meisten ungewohnt (es gibt Menschen, die auch das mögen!).

Einige der negativen Rezensionen sind möglicherweise der nicht ganz allgemeinverständlichen Deklaration geschuldet. Die Lichtfarbe ist etwas kryptisch mit "865" bezeichnet, was bedeutet, dass die Farbtemperatur 6500 Kelvin beträgt (daher die "65"), sowie der Farbwiedergabeindex Ra zwischen 80 und 89 (daher die "8"; für die meisten Zwecke ausreichend). Die Bezeichnung "Tageslicht" mag manche dazu verleiten, warmes, gelbliches Sonnenlicht zu erwarten. Die Sonne wirkt aber nur deshalb warm, weil ihr Licht (plus Infrarot) vielfach stärker ist als jede Haushaltslampe, wodurch auch Rot- und Gelbtöne stärker zur Geltung kommen (eine Eigenschaft der menschlichen Wahrnehmung). Dafür ist eine einzelne Lampe zu schwach, und das Licht wirkt schnell düster (was viele auch als "kalt" empfinden, obwohl die Farbtemperatur sogar sehr hoch ist). Wenn man Dutzende dieser Lampen gleichzeitig betreiben würde, hätte man auch einen gewissen Tageslichteffekt im Zimmer, oder eben, wenn man sie für lokale (Schreibtisch-, Küchentisch- etc.)Beleuchtung verwendet.

Für diese Zwecke kann ich die Corepro 865 voll empfehlen, und dafür ist sie wohl auch primär gedacht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 10, 2014 6:38 AM MEST


1x LED Vollspektrum LifeLite Glühlampe / E27 / 9W (45W) / 5700K / Tageslicht
1x LED Vollspektrum LifeLite Glühlampe / E27 / 9W (45W) / 5700K / Tageslicht

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes, farbtreues Licht, passt nicht in jede Fassung, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lampe eignet sich gut für Schreibtischleuchten, wenn man farbtreues Licht braucht. Der Farbwiedergabewert Ra=93 wird gerade in diesem hohen Farbtemperaturbereich nur selten erreicht, was vermutlich auch ein Grund für den hohen Preis ist. Damit hat das Licht fast schon die gleiche Farbwiedergabe wie Sonnenlicht, und sollte daher auch für künstlerische Anwendungen brauchbar sein. Für die Allgemeinbeleuchtung ist sie aufgrund des hohen Preises pro Lumen eher ungeeignet. Zudem mag nicht jeder tageslichtweiße Beleuchtung im Haus. Es gibt zwar auch eine “warmweiße” Version (2700 K), aber die ist ebenso teuer.

Jedoch handelt es sich mitnichten um Vollspektrumlicht, welches auch einen gewissen UV-Anteil beinhalten sollte. Die spektrale Verteilung, die auf der Herstellerseite einsehbar ist, endet jedoch, wie bei LEDs generell üblich, bei ca. 400 Nanometern. Es ist damit praktisch UV-frei. Bei der geringen Lichtleistung von ca. 600 Lumen spielt das jedoch keine so große Rolle. Für die Vitamin-D3-Produktion (für die UV-B erforderlich ist) kommt man um natürliches Sonnenlicht oder notfalls ein Solarium nicht herum. Auch für die Lichttherapie ist diese Lampe aufgrund ihrer eher mittleren Leistung ungeeignet; hier bedarf es Lampen mit wesentlich höherer Leuchtkraft. Auf Leuchtstofflampenbasis aber schon für wenig mehr Geld zu haben. Diese Lampe ist am ehesten für farbtreues Arbeitslicht geeignet.

Die Lichtfarbe wirkt auf den ersten Blick leicht bläulich, was jedoch kein Widerspruch zur Sonnenschein-ähnlichen Farbtemperatur von ca. 6000 K ist. Hier spielt uns einfach unser Gehirn einen Streich, das bei niedrigerer Beleuchtung das Licht als bläulicher interpretiert.

Ein verstecktes Manko: Der Kühlkörper endet sehr knapp über dem Schraubsockel. Das führt dazu, dass in den Fassungen einiger Leuchten kein elektrischer Kontakt zustande kommt, weil man die Lampe nicht tief genug hineindreien kann - die Lampe leuchtet nicht. Manchmal hilft es, die Metallzunge im Sockel nach vorne zu biegen (natürlich bei getrenntem Netzstecker bzw. Sicherung!), aber ein paar mm mehr Abstand oder ein etwas modifiziertes Design des Kühlkörpers würde das Problem vermeiden, wie unzählige andere Produkte beweisen. Daher ein Stern Abzug.

In Kürze: Wer farbtreues Arbeitslicht braucht, ist mit dieser Lampe gut bedient, sofern der Sockel in die Fassung passt. Für Lichttherapie sollte man eher zu richtigen Lichtduschen mit entsprechender Power greifen.


2x Wlan LED Lampe warmweiß bis kaltweiß, mit Fernbedienung, E27, 6 Watt, Farbtemperatur regulierbar von ROCKET LEDS
2x Wlan LED Lampe warmweiß bis kaltweiß, mit Fernbedienung, E27, 6 Watt, Farbtemperatur regulierbar von ROCKET LEDS

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zukunftsweisend und barrierefrei, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war anfangs skeptisch, da die Artikelbeschreibung missverständlich ist ("Touchscreen-Fernbedienung"), aber zu meiner Erleichterung erwiesen sich die Mi.Light-LEDs als sehr benutzerfreundlich, vielseitig und - das ist besonders hervorzuheben - technisch barrierefrei. Das bedeutet, dass (außer einer Leuchte mit E27-Gewinde) keine zusätzliche Hardware wie z.B. ein Smartphone benötigt wird, sondern die Bedienung bereits vollständig mit "Bordmitteln" erfolgen kann. Die optional angebotene Smartphone-/WLAN-Anbindung (erfordert den separaten WLAN-Controller) ist ein zusätzliches "nice to have", aber keine zwingende Voraussetzung. Das ist bei prominenten Konkurrenzprodukten leider nicht der Fall; die erfordern oftmals ein Smartphone, ggf. sogar eines von einem speziellen Hersteller.

Die Lampe selbst wirkt einigermaßen robust; sie ist recht lang für die Leistung (12 cm), vergleichbar mit anderen Lampen von über 10 Watt Leistung. Vermutlich erfordert der Funkempfänger und die zusätzliche Steuerelektronik einfach mehr Platz. Wenn der große Kühlkörper entsprechend gute Wärmeabfuhr gewährleistet, dann geht das in Ordnung. Aber man sollte die durch die Baulänge entstehende Hebelwirkung bei seitlich ausgerichteten Fassungen nicht vergessen (keine Ahnung, ob dadurch die Fassung mit den Jahren verbiegen kann...).

Zum Licht: Wie erwartet entspricht die Helligkeit max. etwa einer 50-Watt Glühlampe, also nicht ganz so hell wie konventionelle LED-Lampen, die bisweilen doppelt so hell werden. Dafür ist der Verbrauch mit max. ca. 7 Watt (nachgemessen) eher gering. Das Licht wirkt in allen Farbtemperatureinstellungen (die in recht feinen Stufen von halogengelblich bis tageslichtbläulich reichen) angenehm und ohne besondere erkennbare Farbfehler. Ggf. ist der maximale "Kaltton"-Modus minimal grünstichig, aber noch OK, da habe ich schon erheblich Schlimmeres gesehen. Bei einem vemutlich auf zwei verschieden getönten LED-Komponenten basierenden System ist das auch farbmetrisch unvermeidbar. Bei neutraler Einstellung wirkt das Licht jedenfalls neutralweiß, wie es sein soll. In der "Warmton"-Einstellung wird das Licht sehr Halogen-ähnlich, auch sich manche Leute sich wohl noch etwas mehr Rotanteil (sprich 2700 K statt 3000 K) wünschen würden.

Der ebenfalls über die Fernbedienung einstellbare Helligkeitsumfang ist gut, auch wenn etwas mehr Maximalhelligkeit wünschenswert wäre (vielleicht gibt es ja mal eine 10- oder 12-Watt-Version). Sehr schön ist auch der zusätzliche Nachtlichtmodus. Dieser ist weder in Helligkeit und Farbe regelbar und von der Farbe eher neutralweiß (grob geschätzt 4000 K). Mancher würde sich hier evtl. einen Warmton wünschen; aber die Helligkeit im Nachtmodus ist so gering, dass hier ein durchaus angenehmer Mondscheineffekt entsteht (der natürliche Mondschein ist ja auch nicht "warmweiß", außer evtl. in dunstigen Sommernächten).

Das Dimmen erfolgt mittels Pulsweitenmodulation, d.h. es entsteht bei reduzierter Leuchtkraft ein gewisses Flimmern, dessen Frequenz jedoch deutlich höher ist als die sonst üblichen 100 Hz, und damit für das Auge nicht sichtbar. Nur wenn man einen Finger oder Stift sehr schnell hin und her wedelt, oder den Blick sehr schnell vorüberstreichen lässt, erkennt man einen gewissen "Fächer"effekt, aber keinen groben Stroboskopeffekt wie bei manchem Billigheimer. Für den normalen Gebrauch nicht störend.

Die Steuerung mit der Fernbedienung ist sehr sauber und innerhalb einer normal großen Wohnung ohne erkennbare Empfangsprobleme. Dabei ist die Fernbedienung nicht wie angegeben ein "Touchscreen"-Gerät (da hat Amazon wohl eher die entsprechende Smartphone-App gemeint), sondern eine ganz normale, recht kleine Fernbedienung, die mit gewöhnlichen AAA-Batterien (=Micro) betrieben wird. Am Anfang muss man die jede der zwei mitgelieferten Lampen auf je einen der vier Schaltkanäle programmieren, was einfach durch Einschalten (Netzschalter der Leuchte) und zeitnahes Betätigen der entsprechenden Kanaltaste geschieht.

Die Anleitung ist nur auf Englisch; für mich kein Problem, aber eine deutsche Anleitung sollte auf dem deutschen Markt eigentlich Standard sein. Aber die Bedienung ist einfach genug, dass ich deswegen keinen Abzug geben möchte. Angaben zur Farbwiedergabe fehlen leider ebenfalls - das sollte sich spätestens ab dem 1.9.2013 ändern, da diese Angaben dann EU-gesetzliche Pflicht werden. Warten wir ab. Dramatisch schlecht kann der Ra-Index allerdings nicht sein, zumindest fielen mir mit bloßem Auge keine ungewöhnlichen Fehler bei Objektfarben (Hautfarbe, Lebensmittel etc.) auf.

Zur Lebensdauer kann ich nach der bisher kurzen Zeit noch nichts sagen; ggf. erfolgt später ein Update. Wir gefiel die Lampe gut genug, um noch ein zweites Set zu bestellen; für spätere Nachrüstungen wären separate Zusatzlampen (dann wie gesagt auch gerne eine stärkere Version) ohne Fernbedienung wünschenswert, denn eine Ersatzfernbedienung dürfte hoffentlich genug sein.

Alles in allem eine Kaufempfehlung für Anwendungen, für die ca. 500 Lumen ausreichen und das (auch für viele andere LED-Lampen typische) halbkugelförmige Abstrahlverhalten auch in Ordnung geht. Insbesondere eine Empfehlung auch aufgrund der erwähnten Barrierefreiheit. Die ist heutzutage leider nicht selbstverständlich.

Nachtrag 05.11.2013: Der Anlernvorgang der Lampen auf die Fernbedienung ist (entgegen meiner vorigen Vermutung, daher der Edit) durchaus reversibel, erfordert allerdings einiges an Geschick (5x Taste drücken in weniger als 3 Sekunden). Das ist bei bis zu vier Lampen (es gibt 4 Kanäle auf der FB) noch unbedeutend, aber man sollte sich beim Programmieren schon überleben, wie man die Lampen am besten gruppiert, um sich später lästiges Herumgefummel zu ersparen. Wie das mit dem WLAN-Controller aussieht, weiß ich leider nicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2013 5:06 PM CET


LE 7W A60 E27 LED Lampen, Samsung LED Mit Hochleistung, kaltweiß, Ersetzt 50-60W Watt Glühbirnen, E27 LED Leuchtmittel
LE 7W A60 E27 LED Lampen, Samsung LED Mit Hochleistung, kaltweiß, Ersetzt 50-60W Watt Glühbirnen, E27 LED Leuchtmittel

4.0 von 5 Sternen Sofort flackerfreies weißes Licht, ggf. etwas "wärmer" als deklariert, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Lampe liefert sofort flimmerfreies Licht ohne erkennbaren Farbfehler (d.h. kein Grünstich o.ä.). Der angegebene Farbwiedergabeindex Ra=80 wirkt glaubhaft, ebenso wie die angegebenen 630 Lumen (aber ohne Messung natürlich nur geschätzt). Eine Einschaltverzögerung ist nicht wahrnehmbar; damit eignet sich die Lampe für Einsatzgebiete, wo man sofort volles Licht braucht, z.B. Treppenhäuser. Kein Surren (zumindest nicht bei meinen Exemplaren), ebensowenig wie unangenehme Geruchsentwicklung.

Jedoch entspricht die sichtbare Farbtemperatur eher 5000 K als die angegebenen 6000 K; die Lampe hat ziemlich genau den gleichen Farbton wie Lampen anderer Hersteller (z.B. Zenaro), die mit 5000 K angegeben sind. Dadurch wird das Licht sogar noch angenehmer (wirklich neutralweiß, auch nicht zu bläulich; für mich sogar für den Wohnbereich geeignet, aber das ist Geschmackssache), aber ggf. mit etwas geringerem "Kaffee-Effekt", wenn man sie als Arbeitslampe einsetzt. Nicht auszuschließen ist natürlich, dass ich seinerzeit eine Charge mit einer irrtümlich etwas niedrigeren ("wärmeren") Farbtemperatur erwischt habe. Ob die Lebensdauer eingehalten wird, kann ich naturgemäß erst in ein paar Jahren sagen. Dann gibt es ggf. noch einen Stern mehr.

Alles in allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Osram LED Star Classic B25 3.5 W, ersetzt 25 W, Sockel E14, in Kerzenlampenform klar, extra warmton (827) 993137
Osram LED Star Classic B25 3.5 W, ersetzt 25 W, Sockel E14, in Kerzenlampenform klar, extra warmton (827) 993137
Wird angeboten von Discount-König
Preis: EUR 14,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann sich durchaus sehen lassen!, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach den eher gemischten Erfahrungen, die viele mit den (z.T. deutlich teureren) Vorgängermodellen in der Kerzenklasse gemacht haben, war ich doch überrascht von diesem Modell. Schon beim ersten Einschalten meint man, eine Halogenbirne vor sich zu haben, ohne lästigen Grün- oder Rosastich. Kein lästiges Flackern, kein Singen oder Surren, dazu eine ordentliche Verarbeitung (wenngleich sie nicht ganz so wertig erscheint wie z.B. bei den Kerzen-LEDs von Ledon, die aber auch deutlich teurer sind).

Der Test: Zwei baugleiche offene und farbneutrale Acrylleuchten mit der Osram LED sowie einer 28W Halogenkerze bestückt und Seite an Seite eingeschaltet. Lichtvergleich nachdem die LED Betriebstemperatur erreicht hat:

Helligkeit: bei beiden nahezu gleich (evtl. die LED sogar minimal heller), ebenso die Brillianz; die LED wirkt genauso strahlend wie die Halogenlampe.

Lichtfarbe: Sehr ähnlich, bei der LED einen minimalen Tick weißer (geschätzt 2800 K statt 2700 die bei der Halogenlampe deklariert sind). Wirkt dabei aber nicht unnatürlich. Da Standardglühlampen (ohne Halogen) eine deutlich niedrigere Temperatur haben, mag das Licht für den einen oder anderen etwas ungewohnt sein. Der Umstieg von Halogen ist aber problemlos.

Lichtverteilung: Die LED hat durch einen Glaskörper im Innern ein ähnliches Rundstrahlverhalten wie die Halogenlampe, aber der Lichtschwerpunkt liegt bauartbedingt ca einen Zentimeter höher. Das muss man beachten, wenn die Lampe z.B. in einer Designerleuchte eingesetzt werden soll. Für die allermeisten Anwendungen sollte das kein Problem sein.

Wärmeentwicklung: Moderat, v.a. der Keramiksockel wird recht warm. Wie bei allen LED-Lampen sollte auf eine ausreichende Luftzirkulation geachtet werden.

Die LED ist etwas breiter als herkömmliche Glühlampen oder Halogenkerzen, was in einigen Leuchten möglicherweise zu Schwierigkeiten führe (etwa, wenn die Lampe beim Aufsetzen des Leuchtenschirms durch dessen Haltering geführt werden muss).

Alles in allem eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu früheren Modellen (v.a. der "LED Star"-Serie), daher Kaufempfehlung.


LE 10 Watt A60 E27 LED Leuchtmittel, Samsung LED,ersetzt 60W-Glühlampe, 830lm,kaltweiß, E27 LED Lampen
LE 10 Watt A60 E27 LED Leuchtmittel, Samsung LED,ersetzt 60W-Glühlampe, 830lm,kaltweiß, E27 LED Lampen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strahlendes Licht mit Sopranstimme, 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Licht guter Qualität und zugleich hoher Farbtemperatur möchte, muss heute schon lange suchen, da die meisten Hersteller sich auf den kühleren ("wärmeren") Bereich konzentrieren. Daher und wegen des, im Vergleich zur Konkurrenz eher moderaten Preises, verspricht diese Lampe eine echte Alternative zu sein. Vom Licht her gibt es auch nichts zu beanstanden: Weiß mit einem vitalisierenden, aber nicht zu aufdringlichen Hauch Blau (6000 K halt, aber eben nicht die metallisch wirkenden 8000-9000 K und Ra<Raumtemperatur billiger LED-Taschenlampen, sondern durchaus mit brauchbarer Farbwiedergabe), also genau das Richtige für die dunkle Jahreszeit. Es ist auch keinerlei Flimmern zu erkennen, kein "Stroboskopeffekt", und auch kein Grünstich, der bei anderen LEDs oft vorliegt. Die Lichtausbeute ist auch gut; die Lichtstärke in Frontrichtung übertrifft sogar die Toshiba LDAC0840E7EUC LMP LED E27 Toshiba Classic A 8.4 W kalt weiß 4000k, 650lm, verbraucht aber halt auch ein wenig mehr (10 W deklariert und gemessen).

Leider gibt es auch hier einen Wermutstropfen, den andere Kunden schon angesprochen haben: Manches Exemplar "singt", und das in einer hohen "Sopranstimme" (nicht das 50-Hz-Netzbrummen, das man von Leuchstoffröhren mit konventionellem Vorschaltgerät her kennt), wobei es sowohl vom Exemplar (Qualitätsstreuung) als auch von der Leuchte abhängt, ob und wie stark sie singt. Ein zweites Exemplar, das ich in einer Schreibtischleuchte betreibe, gibt keinen Ton von sich. Aber das kann man im Voraus nicht wissen. Daher hängt es sehr vom Einsatzzweck ab, ob man das Risiko einer leuchtenden Operndiva eingehen will, oder nicht doch lieber etwas mehr Geld ausgibt und ggf. bei der Farbtemperatur Abstriche macht (wobei die 4000 K der Toshiba auch noch ausreichend für ermüdungsfreie Arbeit sind, und diese absolut stumm bleibt).

Vier Sterne, da bei mir nur ein Exemplar deutlich hörbar singt, die anderen nur kaum bis nicht hörbar, und da die Lampen ansonsten einwandfrei funktionieren.


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