20% Rabatt Hier klicken HarryPotter Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More White Steens: Bis 10% Extra-Rabatt auf ausgewählte Möbel Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16
Profil für Walter Sehrer > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Walter Sehrer
Top-Rezensenten Rang: 4.304.127
Hilfreiche Bewertungen: 49

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Walter Sehrer

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Best of: Part Lies Part Heart Part Truth Part Garbage 1982-2011
Best of: Part Lies Part Heart Part Truth Part Garbage 1982-2011
Preis: EUR 7,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Compilation ohne "Drive" kann nicht vollständig sein!, 30. Dezember 2011
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Eine schöne fette "Best Of" über die gesamte Karriere der Alternativ-Rocker und ehemaligen College-Rockband R.E.M. zu einem sehr guten Preis. Das kann man natürlich wunderbar brauchen. Nur die Aufmachung ist etwas zu "Low Fi", sprich spartanisch geraten. Aber darüber kann man gerade noch hinwegsehen. Nur, dass der wirklich geniale Über-Song "Drive", der ein Meilenstein in der der Geschichte der band ist, wieder (!) fehlt, läßt nur auf einen geistigen Aussetzer derer, die das zusammengestellt haben, schließen. Sehr sehr schade. Ein Juwel mit fettem Makel. Darum 1 Punkt Abzug.


Walk Into Light
Walk Into Light

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen weitaus besser als sein Ruf - tolles Elektronik-Rock Album, 25. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Walk Into Light (Audio CD)
Ich möchte hier mal eine Lanze brechen für ein Album, welches in den 80ern ein wenig unterging. Natürlich sprang auch ein Herr Anderson ein bisserl auf den Zug der Zeit auf, als er mit Jethro Tull "A", vor allem "Under Wraps" und eben Solo "Walk Into Light" aufnahm. Doch Ian Andersons Musik zeichnete sich immer schon durch das Experimentieren an neuen Grenzen aus, warum also sollte er die neuen elektronischen Möglichkeiten einfach anderen Wave-Musikern überlassen? "Walk Into Light" besticht deshalb zunächst durch interessante Elektroniksounds, die in Kombination mit einem ungewohnten eher mageren Akustikgerüst (Flöte, Bass, Gitarren) einen neuen Anderson-Sound begründeten. Im Vergleich zu "Under Wraps" weist "Walk Into Light" soundmäßig sogar einige Stärken auf, da hier der Drum-Computer harmonischer eingesetzt ist und auch Elektonikgegner weniger nerven dürfte. Doch sind es neben dem innovativen Elektroniksound vor allem die zum Teil hervorragenden Kompositionen, die "Walk Into Light" zu einem tollen Album machen. "Fly By Night" ist ein hochatmosphärisches halbinstrumentales Stück mit einer hynotischen Hookline, welches man durchaus als Klassiker in Andersons Repertoire bezeichnen kann und welches Herr Anderson nicht umsonst später nochmals in einer orchestralen Version eingespielt hat. "Made In England", "Looking For Eden", "Different Germany" und "Black And White Television" sind Tracks, die auf jedem Tull-Album (dann in etwas anderem Sound) Glanzlichter gewesen wären. Der Rest der Platte sind elektronische Rock-Experimente, die zwar nicht jedem (auf Anhieb) gefallen mögen, aber sicherlich mit anderen vergleichbaren Platten der 80er (Ultravox, Simple Minds, Talk Talk, etc.) durchaus mitziehen können. Puristen sollten ihre etwas eingeschränkte Wahrnehmung an diesem Punkt einmal neu überprüfen.
Fazit: Ein leider völlig zu Unrecht vergessenes Werk Andersonschen Schaffens mit im Grunde nur wenigen komnpositorischen Schwächen. Mit dieser Platte fliegt man mental gerne durch die Neon-Nacht einer Großstadt. Visionär und fantasiereich. Also: Fly By Night!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2014 9:36 PM CET


A Valid Path
A Valid Path

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neue aufregende Pfade eines alten Meisters, 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Alan Parsons hat Pause gemacht. Leider haben seine durchaus guten Soloalben nach dem Ende des "Projects" nicht mehr die gleichen Erfolge erzielt. Der alte Meister hat nun daraus gelernt, dass sich der Musikmarkt verändert hat. Das hört man auf seiner neuen Platte. Wer nur die Fortsetzung des "Project"-Sounds erwartet, wird möglicherweise (zunächst) enttäuscht. Doch wer die Ohren öffnet, bekommt neue faszinierende Hörerlebnisse. "Return To Tunguska" ist ein unglaublich spannender Trip zwischen Ethno, Trance und Psychedelik mit tollen Elektroniksounds und David Gilmour an der Slide-Guitar (eine Wiedervereinigung 30 Jahre nach „Dark Side Of The Moon"!). Muss man gehört haben! "L'Arc En Ciel" ist ein typisch vertracktes Parsons-Instrumental, das jetzt nur mehr nach Chill Out klingt. "Chomolungma" steigert sich in ein furioses Finale mit ethnischen Gesängen, brachialen Orchestersamples und Goatrance-Percussion. Zum Ausklang albert John Cleese (Monty Python) sprachlich herum. Die Kollaborationen mit Künstlern aus der Electronica-Szene. Crystal Method, Shpongle, Nortec Collective, Überzone haben Parsons sichtlich gut getan. Aber auch die wenigen Songs sind nicht ohne. "We Play The Game" ist ein klassischer und wirklich guter Parsons-Song lediglich von der Rhythmik her gelungen modernisiert (Parsons singt zudem hier selbst und das ganz hervorragend!). Auch die "Raven"-Neuinterpretation ist mit seinen wiederkehrenden Orson Welles Einspielungen hervorragend gelungen, nur bei "Mammagamma 04" hätte man sich etwas weniger aufdringliche Technolastigkeit gewünscht. Hört man das Album öfter durch, dann wird es einem zunehmend vertrauter und reiht sich letztlich doch ein in den Kanon guter, weil abenteuerlich klingender Parsons-Platten. Alles in allem: Ein spannender Soundtrack, auf dem Parsons mutige neue Wege beschreitet. Und wer weiß: Vielleicht gibt sich der Meister einen Stoß, wenn das Album erfolgreich ist, und macht danach doch auch wieder ein ganz typisches "Project"-Album.


A Valid Path
A Valid Path

5.0 von 5 Sternen neue aufregende Pfade eines alten Meisters, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Alan Parsons hat Pause gemacht. Leider haben seine durchaus guten Soloalben nach dem Ende des "Projects" nicht mehr die gleichen Erfolge erzielt. Der alte Meister hat nun gelernt, dass sich der Musikmarkt verändert hat. Das hört man auf seiner neuen Platte. Wer nur die Fortsetzung der "Project"-Sounds erwartet, wird möglicherweise (zunächst) enttäuscht. Doch wer die Ohren öffnet, bekommt neue faszinierende Hörerlebnisse. "Return To Tunguska" ist ein unglaublich spannender Trip zwischen Ethno, Trance und Psychedelik mit tollen Elektroniksounds und Meister Gilmour an der Slide-Guitar. Muss man gehört haben! "L'Arc En Ciel" ist ein typisch vertracktes Parsons-Instrumental, das jetzt nur mehr nach Chill Out klingt. "Chomolungma" steigert sich in ein furioses Finale mit ethnischen Gesängen, brachialen Orchestersamples und Goatrance-Percussion. Zum Ausklang albert John Cleese (Monty Python) sprachlich herum. Die Kollaborationen mit Künstlern aus der Electronica-Szene. Crystal Method, Shpongle, Nortec Collective, Überzone haben Parsons sichtlich gut getan. Aber auch die wenigen Songs sind nicht ohne. "We Play The Game" ist ein klassischer und wirklich guter Parsons-Song lediglich von der Rhythmik her gelungen modernisiert (Parsons singt zudem hier selbst und das ganz hervorragend!). Auch die "Raven"-Neuinterpretation ist mit seinen wiederkehrenden Orson Welles Einspielungen hervorragend gelungen, nur bei "Mammagamma 04" hätte man sich etwas weniger aufdringliche Technolastigkeit gewünscht. Hört man das Album öfter durch, dann wird es einem zunehmend vertrauter und reiht sich letztlich doch ein in den Kanon guter, weil abenteuerlich klingender Parsons-Platten. Alles in allem: Ein spannender Soundtrack, auf dem Parsons mutige neue Wege beschreitet. Und wer weiß: Vielleicht gibt sich der Meister einen Stoß, wenn das Album erfolgreich ist, und macht danach doch auch wieder ein typisches "Project"-Album.
Übrigens: die herrlich floydige Gitarre auf "L'Arc En Ciel" spielt nicht Gilmour selbst, sondern Alastair Greene.


A Valid Path
A Valid Path

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neue aufregende Pfade eines alten Meisters, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Alan Parsons hat Pause gemacht. Leider haben seine durchaus guten Soloalben nach dem Ende des "Projects" nicht mehr die gleichen Erfolge erzielt. Der alte Meister hat gelernt, dass sich der Musikmarkt verändert hat. Das hört man auf seiner neuen Platte. Wer nur die Fortsetzung der "Project"-Sounds erwartet, wird möglicherweise (zunächst) enttäuscht. Doch wer die Ohren öffnet, bekommt neue faszinierende Hörerlebnisse. "Return To Tunguska" ist ein unglaublich spannender Trip zwischen Ethno, Trance und Psychedelik mit tollen Elektroniksounds und Meister Gilmour an der Slide-Guitar. Muss man gehört haben! "L'Arc En Ciel" ist ein typisch vertracktes Parsons-Instrumental, das jetzt nur mehr nach Chill Out klingt. "Chomolungma" steigert sich in ein furioses Finale mit ethnischen Gesängen, brachialen Orchestersamples und Goatrance-Percussion. Zum Auisklang albert John Cleese (Monty Python) sprachlich herum. Die Kollaborationen mit Künstlern aus der Electronica-Szene. Crystal Method, Shpongle, Nortec Collective, Überzone haben Parsons sichtlich gut getan. Aber auch die wenigen Songs sind nicht ohne. "We Play The Game" ist ein klassischer und wirklich guter Parsons-Song lediglich von der Rhythmik her gelungen modernisiert (Parsons singt zudem hier selbst und das ganz hervorragend!). Auch die "Raven"-Neuinterpretation ist mit seinen wiederkehrenden Orson Welles Einspielungen hervorragend gelungen, nur bei "Mammagamma 04" hätte man sich etwas weniger aufdringliche Technolastigkeit gewünscht. Hört man das Album öfter durch, dann wird es einem zunehmend vertrauter und reiht sich letztlich doch ein in den Kanon guter, weil abenteuerlich klingender Parsons-Platten. Alles in allem: Ein spannender Soundtrack, auf dem Parsons mutige neue Wege beschreitet. Und wer weiß: Vielleicht gibt sich der Meister einen Stoß, wenn das Album erfolgreich ist, und macht danach doch auch wieder ein typisches "Project"-Album.


Works Volume 1
Works Volume 1

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELP's "Black Album" ist und bleibt ein Meilenstein!, 19. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Works Volume 1 (Audio CD)
Nun haben mich die anderen Kritiken zu diesem Album doch bewogen ebenfalls eine Kritik zu schreiben. Ich denke, es ist nötig hier keinen falschen Eindruck zu einem solch erstklassigen Album entstehen zu lassen. 1. Zur Klangqualität dieser CD-Edition kann ich nichts genaueres sagen, da ich selbst noch die Victory-Edition habe, allerdings klingt eine andere ELP-Castle-Edition (das Debüt-Album) zumindest auf meiner Anlage keineswegs schlecht. Eine erstklassige 20 Bit-Überspielung oder High Defintion Resolution scheint es aber leider auch nicht geworden zu sein. 2. Nun zum eigentlich interessanten, der Musik: Es sei mir hier ein Vergleich erlaubt. Man nehme das "Weiße Album" der Beatles und schon versteht man, warum es sich bei diesem Album nicht um ein übliches Band-Album handelt, dies sagt jedoch nichts über die Qualität der Aufnahmen aus! Die vier unterschiedlichen Seiten (dreimal Solo, einmal gemeinsam) suggerieren zunächst, dass hier "Stückwerk" vorliegen könnte, welches mit anderen ELP-Klassikern nicht mitzuhalten vermag, dies ist jedoch mitnichten der Fall! Es befinden sich absolute Highlights von ELP's oeuvre darunter: "Cést la vie" IST der legitime Nachfolger von "Lucky man" (auch wenn hier statt einem Moog-Solo ein Akkordion übernimmt) und "Fanfare" ist ja wohl einer DER Klassiker der Band schlechthin! Weiterhin sticht hierbei heraus: "Lend your love to me tonight" oder die jazzigere Palmer-Neuaufname von "Tank" (vom ersten Album). Emersons "Piano Concerto" läßt sich natürlich schwerlich konstruktiv kritisieren ohne dabei Vergleiche mit bekannten klassischen Klavierkonzerten zu bemühen (weshalb ich mir und euch dies hier auch erspare), aber genau hier zeigt sich das eigentliche "Paradoxon" dieser Aufnahmen: Gerade dadurch, daß jedes der ohnehin höchst individuell agierenden Mitglieder von ELP hier einmal ganz eigenen Freiraum zugestanden bekam, läßt sich hervorragend der "Sound" und das Innenleben der Band verstehen (und wieder: man vergleiche das Weiße Beatles Album!) und bekommt zugleich auf der vierten ursprünglichen LP-Seite zwei der besten Band-Anstrengungen von ELP überhaupt zu hören. Was für ein Meilenstein in ELP's Diskographie!! Greg Lake konnte endlich in seinen hervorragenden Akkustik-Balladen frönen und Emerson packt dann gottseidank bei den gemeinsamen Aufnahmen doch noch seinen Synthesiser, den wuchtig-gneialen Yamaha GX-1 aus, welch genialisch-infernalische Klänge! Ich erinnere mich übrigens noch gut, wie ich damals im Englisch-Unterricht beim Erscheinen der Platte von meiner Englisch-Lehrerin damit konfrontiert wurde - und man mag es nicht glauben, sie schaffte es tatsächlich einen damals 16-Jährigen von einer solch komplexen und intellektuellen Musik zu begeistern! Für mich war "Works" also definitiv das Einsteigeralbum! Apropos Innenleben der Band: Natürlich zeigt sich gerade mit "Works", wie sehr die Band inmitten persönlicher und kreativer Rangeleien und dem unnachgiebig kommerziellen Druck der Plattenindustrie um ihr Bestehen kämpfte, nur um diesen Kampf (zunächst) zu verlieren. Aber das ist bereits Geschichte! Genau wie dieses Album!


Seite: 1