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Beiträge von Dan Rexhäuser
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Rezensionen verfasst von
Dan Rexhäuser "chimera86"
(REAL NAME)   

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Master of Puppets
Master of Puppets
Preis: EUR 13,02

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und auf einmal läuft die Zeit schneller..., 24. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Master of Puppets (Audio CD)
Metallica fand ich immer schon großartig, was ich allerdings ewige Zeit nicht mit einem Kauf einer ihrer Platten gewürdigt habe (die Frage nach dem warum drängt sich mir aber selbst auf). Erst kürzlich kam nach dem Black Album - welches neben Krachern und Evergreens aber auch ein paar schwache Stücke hat - das ruhmreiche 'Master of Puppets'-Album hinzu. Besser als 'Right The Lightning' finde ich dieses Album ebenso.

Und was soll ich sagen? Das Album faszinierte von der ersten Sekunde, obwohl mir davon nur 2 Stücke bekannt waren. Die Begeisterung lässt auch nach zum Ende in keinster Weise nach. Eine wirklich schöne Art und Weise, Zeit tot zu schlagen. An Faszinationen hat es auch nach x-maligem Durchhören nicht verloren - eher gewonnen.

Schön ist, das jeder Song einen eigenen Charakter besitzt und nicht in der Masse untergeht. Dennoch hat das gesamte Album einen harmonischen und relativ einheitlich (guten) Stil. Die Stücke selbst sind auch nicht nach eingängiger Musikkunst produziert, sondern glänzen in Vielfältigkeit und Abwechslungsreichtum. Solos, Riffs und Refrain - das Prägende - überzeugen in vollster Linie. Schön ist zudem, dass die Lyrics einen tiefgründigeren Sinn haben und vielleicht beim ein oder anderen zum Nachdenken anregen.

Mit 'Battery' beginnt ein rythmischer und rockiger Vorgeschmack auf das Album. Der Titelsong 'Master of Puppets' weckt dann auch die letzten auf. Die relativ ruhigen, aber etwas düsteren nächsten drei Songs legen meines Erachtens noch etwas zu und sind durchweg ausgezeichnete Rocksongs. 'Leper Messiah' würde ich nicht gerade als Glanzpunkt bezeichnen, aber es ist auch alles andere als schlecht und führt den Stil des Albums fort. Das Instrumentalstück 'Orion' mit diversen melodischen Ergüssen hat was und sorgt gewissermaßen für einen kleinen Kontrast. Der Abschluss ist mit 'Damage, inc.' sehr treffend und stimmig gewählt. Schade, könnte man denken, dass das Album schon nach diesen 8 Songs sein Ende findet. Aber Klasse ist mir wichtiger als Masse. Und hier ist keine Niete drauf, die man vorzugsweise überspringen würde.

Wer das Album noch nicht kennt, sollte das am Besten ändern. Ich denke, es ist ein glänzendes Stück der Rockgeschichte und eines der besten Alben der letzten 25 Jahre. Kaufen! Obey your Master!


Mezmerize
Mezmerize
Preis: EUR 5,49

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas gewöhnungsbedürftig - aber muss das was Schlechtes bedeuten?, 20. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Mit "Mezmerize" schlugen die vier Jungs aus Los Angeles eine neue Richtung ein. Die Stimme des Gitarristen rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Die gesanglichen Einlagen können durchaus überzeugen.

Bevor ich "Mezmerize" zum ersten Mal in meinen Händen gehalten hab, kannte ich die Vorgänger mehr als gut und wollte sie auch nicht mehr missen. Toxicity beispielsweise ist so ein Album gewesen, welches von der ersten Sekunde begeistert. Bei "Mezmerize" sah das bei mir etwas anders aus, da sich der Stil teilweise stark geändert hat. Man konnte schon fast sagen, dass sich eine gewisse Enttäuschung bei mir breit machte. Das Album wurde also von da an übermäßig strapaziert, um mich an den neuen Stil zu gewöhnen. Und siehe da: das Album gewinnt und mit jedem Abspielen mehr Gefallen. Es ist kein Album, das man nach längerer Zeit missbilligend in die Ecke wirft. Entweder tut man das gleich zu Beginn oder nie.

Die 36 Minuten Playtime mögen zwar sehr kurz erscheinen, aber sind durchaus noch ausreichend. Man bekommt in dieser Zeit einiges zu hören, vieles überaus originell und innovativ. Ansonsten sei noch gesagt, dass der zweite Teil "Hypnotize" noch dieses Jahr folgt.

Ich versuche mich mal in einer kleinen Einschätzung mit persönlicher Bewertung der einzelnen Tracks:

1. "Soldier Side"
Ein sehr ruhiges Intro mit schönen Akkustikklängen und einem hammergeilen Gesang, wirkt leicht melancholisch. Aber ist eben "nur" ein Intro, von daher...
7,5 von 10 Punkten

2. "B.Y.O.B." (Bring Your Own Bombs)
Ein sehr schneller und harter Song, so wie man System of a Down kennt! Dieser überzeugt durch seinen abwechslungsreichen Rhythmus, der Lust auf mehr macht. Danach folgt ein recht poppiger Refrain, der so gar nicht nach System of a Down klingen mag. Durchaus gewöhnungsbedürftig, aber echt gut und mit Ohrwurm-Potential! Das "lalala" schadet dem Song nicht - ganz im Gegenteil
9 von 10 Punkten

3. "Revenga"
Schon etwas ruhiger als B.Y.O.B. setzt "Revenga" andere Akzente. Der marschartige Rhythmus kann durchaus faszinieren und zu rockigen Bewegungseinlagen animieren. Der Gesang ist schnell und der Refrain weiß zu gefallen ("Oh my sweet revenge...")
8 von 10 Punkten

4. "Cigaro"
"Cigaro" ist eines der Glanzpunkte des Album. Er ist sehr schnell und die Drumms hauen einen um - wohl eines der originellesten Songs von "Mezmerize". Auch Cigaro ist sehr abwechslungsreich.
9,5 von 10 Punkten

5. "Radio/Video"
"Radio/Video" verführt erst mit einem ruhigen Anfang, man wird dann aber plötzlich mit einem schön krachigen Einschub aus der Ruhe gerissen. Danach kommt wiederum ein Rhythmuswechsel, der trotz seiner poppigen Elemente sehr genial klingt. Dabei sind vor allem die Tempo-Wechsel und die den Titel einzigartig machten. Auch Richtung Ende verliert der Song kein bisschen an Faszination und ist echt ohrwurmverdächtig. Der teilweise schräge Gesang kann das Werk auch nicht mehr ruinieren.
9,5 von 10 Punkten

6. "This Cocaine Makes Me Feel Like On This Song"
Ein doch recht netter Anfang mit sehr guten Drumm-Einlagen. Die Rhythmus ist schnell und mitreißend. Hier merkt man, dass die Stimmen von Serj und Daron gut zusammen arbeiten. Insgesamt ist es ein sehr schlüssiges Lied ohne Ecken und Kanten, das nicht ganz so vielfältig ist, wie die anderen Titel von "Mezmerize"
9 von 10 Punkten

7. "Violent Pornography"
"Violent Pornography" offeriert zunächst einen extrem geilen Anfang, wechselt dann zu schnellem Gesang, der wiederum durch einen hartrockigen Einschub unterbrochen wird. Der Refrain klingt wiederum popartig und verleitet zum Mitsingen. Insgesamt sind die Drumms hammergeil und auch das Ende ist nicht zu verachten.
9,5 von 10 Punkten

8. "Question!"
"Question!" wirkt teilweise eintönig und trägt bekannte Melodien. Doch der ruhige Anfang mit der Akkustik-Gitarre, deren sanfte Klänge durch harte Einschübe unterbrochen werden, vermag zu gefallen. Das schöne Solo ist umwerfend und wird durch einen marschartigen, harten Rhythmus kontrastiert. Ein wirklich schöner Song für lange Stunden im Auto.
9 von 10 Punkten

9. "Sad Statue"
Ein Song, der den neuen, eher unkonventionellen Stil von System of a Down, mit Altem verknüpft. So erinnert "Sad Statue" an politisch-kritische Titel wie "Prison Song". Doch nicht nur der Text kann überzeugen, auch die Riffs und die Melodie sind vom Feinsten. Auch dieser Song hat seine eher ruhigen Seiten, was zum Abwechslungsreichtum beiträgt. Einen Ohrwurm-Charakter ist "Sad Statue" nicht abzusagen. Insgesamt ein sehr genialer Titel, der den Kauf der Scheibe noch attraktiver macht.
9,5 von 10 Punkten

10. "Old School Hollywood"Ein echt sperriger Song, den man als Begründung zu meiner Titelwahl der Rezension sehen kann. Durchaus mutig, mit Synthesizern "verunstaltet", wirkt "Old School Hollywood" sehr interessant und abwechslungsreich - aber trifft damit mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack. Dennoch muss ich hinzufügen, das der Song mit jedem Mal besser klingt - auch hier werden einem harte Klänge und ruppige Drums angeboten. Außerdem ist er durchaus ein Ohrwurm. Mit Abstand der schwächste Song der Platte.
6 von 10 Punkten

11. "Lost In Hollywood"Mit "Lost In Hollywood" schließt "Mezmerize" sehr ruhig ab, denn es ist - eine Ballade! Wow, dieser Titel hat es in sich. Er hat nicht nur einen traurigschönen Gesang, sondern auch eine hinreißende Melodie, die zum Mitsingen verführt. Ebenso überzeugt der Text, der sich gegen das Glamourparadies Hollywood stellt ("Never go to Hollywood"/"Never trust in Hollywood"). Ein genial gewähltes Outro sorgt zudem für einen schönen Abschluss.
9,5 von 10 Punkten

Summa summarum erreicht das Album 96 von 110 möglichen Punkten. Da die einzelnen Tracks ineinander gehen, hat das Durchhören der CD einen noch höheren Reiz. Es ist eine sehr gelungene Gesamtkomposition, die mit "Old School Hollywood auch nur eine Niete vorweisen muss. Jeder, der "Mezmerize" noch nicht sein Eigen nennt, sollte das ändern, denn er verpasst die Vielfältigkeit einer genialen Nu-Metal-Band. Für die Fans von System of a Down ist die Sache sowieso klar.


In Utero
In Utero
Preis: EUR 19,06

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grunge lebt, 1. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
"In Utero" ist wohl das progressivste Album, das je von Nirvana veröffentlicht wurde. Jemand, der Nirvana kennt und dabei im Grunde nur an "Teen Spirit" oder "Come as you are" denkt, kann mit diesem Album anfangs noch nicht viel anfangen, da es sich doch wesentlich von "Nevermind" unterscheidet. Insgesamt hat es nicht den populären Sound dieses Bestsellers - aber es hat das gewisse Etwas, das andere Bands und Alben nicht zu bieten haben.
Das Album beginnt mit "Serve the Servents" und "Scentless Apprentice" und setzt dabei laute und teilweise auch schräge Töne. Im Ausgleich zudem folgen ruhigere Titel wie "Heart-Shaped-Box", "Rape me","Dumb" und "Pennyroyal Tea", wobei auch diese Songs dem bekannten "Leise-Laut-Leise - Rhythmus" folgen. Andere Songs ähneln dagegen eher "Incesticide", welches ein Jahr vorher erschien. Typisch für "In Utero" sind die im Prinzip absolut nicht radio-freundlichen Titel wie "Radio friendly unit shifter" - welche Ironie - oder "tourette's", welches sich durch laute Akkorde und unverständlichem Text kennzeichnet, ideal zum Poggen. Aber nach mehrmaligen Anhören klingen diese beiden Songs einfach nur super, absolut so, wie alle anderen Nirvana-Titel auch. Den passenden Abschluss bietet das ruhige "All Apologies". Wer danach den Player nicht abschaltet, erlebt mit "Gallons of rubbing alcohol flow thtough the strip" als Bonus 20 Minuten nach "All Apologies" eíne interessante Improvisation. Wenn man sich dieses Album anhört, dann weiß man, in welche Richtung die Musik von Nirvana gegangen wäre, wenn nicht der tragische Tod von Kurt am 5.April 1994 gewesen wär...
Insgesamt ist dieses Album ein Muss für alle Nirvana-Fans, und die, die es werden wollen. Anfänger sollten sich dagegen nicht von den schrägen Riffs abschrecken und erst mal "Nevermind" und das grungige Debut-Album "Bleach" anhören. Meiner Meinung nach einer der besten Alben seiner Art und das (eigentlich) beste von Nirvana, obwohl man das ja nicht genau sagen kann...


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