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Rezensionen verfasst von
Sunrise (München)

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Uping® geräuschlose stumm ergonomische kabellose optische laser Maus mit Nano USB schnurlose Empänger kompatibel zu PC Mac Computer Notebook and Laptop 2.4 GHz 3 Justierbare CPI Level, 1600 CPI, 3 Tasten, 18-Monate Batterielaufzeit Schwarz
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Wird angeboten von Westime
Preis: EUR 11,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-/Leistungsverhältnis, 29. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da mir das Geklicke von gängigen Mäusen schon seit geraumer Zeit auf die Nerven geht, schaue ich mich seit längerer Zeit nach geräuscharmen Mäusen um. Die Mirano-Maus von Hama ist nicht schlecht, aber leider etwas teuer. Als ich dann die leise Uping-Maus bei Amazon gesehen habe, dachte ich mir, die probiere ich jetzt auch mal aus, und bei 9 Euro kann auch nicht viel schiefgehen, falls sie mir nicht gefällt.
Ich war begeistert von der Uping-Maus. Sie ist zwar nicht ganz so ergonomisch wie die Hama-Maus, aber sie liegt gut in der Hand und hat ein sehr leises Klickgeräusch. Man kann angenehm damit arbeiten, und sie ist superleicht, weil sie nur eine Batterie enthält, und dadurch flutscht die Uping-Maus wie geschmiert.
Ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist für mich der Energiesparmodus. Wenn man die Maus ein paar Minuten nicht benutzt, dann schaltet sie sich aus, und durch einen Klick wird sie wieder aktiviert. Am Anfang dachte ich immer, die Maus sei defekt, weil sie plötzlich nicht mehr ging, bis ich im Handbuch nachlas und von dem Energiesparmodus erfuhr. Ist ja an und für sich eine gute Idee, und wenn man es weiß, kann man sich auch darauf einstellen, nur habe ich dieses Verhalten bislang bei keiner meiner Mäuse so erlebt, darum war ich darüber ziemlich überrascht. Aber man gewöhnt sich daran.
Fazit: Wer einmal eine leise Maus hatte, will nie wieder mit einer nervig-klickenden Lärm-Maus arbeiten, und für 9 Euro ist die Uping-Maus ein echtes Schnäppchen. Kann man sich ohne Bedenken kaufen.


The Passionate Programmer - Der leidenschaftliche Programmierer: Wie Programmierer ihre berufliche Laufbahn erfolgreich gestalten (mitp Professional)
The Passionate Programmer - Der leidenschaftliche Programmierer: Wie Programmierer ihre berufliche Laufbahn erfolgreich gestalten (mitp Professional)
von Chad Fowler
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Inspiriert und motiviert!, 5. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch liegt schon ein paar Jahre bei mir herum, und neulich ist es mir beim Entrümpeln wieder in die Finger gefallen. Eigentlich wollte ich es schon ungelesen wegwerfen, aber ich dachte mir, ich könnte ja mal einen Blick riskieren. Ich habe es nicht bereut, denn das Buch ist sehr angenehm zu lesen, und es vermittelt die gängigsten "Best Practices" für Software-Entwickler.
Einiges davon ist mehr als offensichtlich, manches wußte ich noch gar nicht, und anderes wiederum war mir schon bekannt aus anderen Ratgebern, aber als Zusammenfassung und Auffrischung ist das Buch unglaublich lehrreich. Es bildet einen optimalen Überblick, welche Schritte man als Programmierer in seiner täglichen Arbeit durchführen kann, um effektiver zu werden und seine Karriere entweder voranzutreiben oder zumindestens zu stabilisieren. Nicht alle Tipps sind für alle Entwickler gleichermaßen sinnvoll, und nicht jeder Programmierer kann jeden Vorschlag umsetzen, aber selbst wenn man sich nur eine Handvoll von Ratschlägen herauspickt und umsetzt, hat sich das Buch bereits rentiert. Dabei schadet es nicht, wenn man das Buch von Zeit zu Zeit erneut zur Hand nimmt und die wichtigsten Tipps wiederholt.
Einige der Vorschläge beziehen sich nicht ausschließlich auf die Programmierwelt, sondern man kann sie auch in seinem täglichen Leben einsetzen, um Verbesserungen zu erzielen. Aus diesem Grund ist Chad Fowlers Buch auch in gewisser Weise ein kleiner Erfolgs- und Lebensratgeber, dessen Lektüre ich nicht missen möchte. Klar wirken einige Tipps bereits etwas angestaubt, aber die Essenz der meisten Kapitel ist heute immer noch gültig. Es wäre wirklich schade gewesen, wenn ich das Buch ungelesen entsorgt hätte, denn ich hatte schon lange nicht mehr soviel Spaß beim Lesen eines Programmierbuches!


Trigger Point Therapy for Repetitive Strain Injury: Your Self-Treatment Workbook for Elbow, Lower Arm, Wrist, & Hand Pain (A New Harbinger Self-Help Workbook)
Trigger Point Therapy for Repetitive Strain Injury: Your Self-Treatment Workbook for Elbow, Lower Arm, Wrist, & Hand Pain (A New Harbinger Self-Help Workbook)
von Valerie DeLaune
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,73

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sinnvolle Lektüre für die RSI-Behandlung, 25. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist mein drittes Buch über Triggerpunkte, und da es genau auf mein Krankheitsbild zurechtgeschnitten ist, finde ich es sehr nützlich. Das Buch wurde in erster Linie für Laien geschrieben, die keine Ausbildung in Physio-Therapie haben. Die ersten Kapitel behandeln deshalb sehr ausführlich die Grundlagen der Triggerpunktbehandlung, also alles, was man als Anfänger wissen muß, um starten zu können. Auch auf zusätzliche Faktoren, die das RSI-Syndrom beeinflussen können, wird detailliert eingegangen, so gibt es u.a. ein Kapitel über Vitamin- und Mineralstoff-Mangel, was ich sehr aufschlußreich fand.
Am besten gefiel mir, daß sich das Buch nur auf Unterarmbeschwerden konzentriert bzw. auf die Triggerpunkte, die dafür in Frage kommen können. Ich habe auch in den Büchern von Clair Davies und Roland Gautschi nachgelesen, aber das Problem bei diesen Büchern ist, daß die Triggerpunkte für Unterarmbeschwerden über das ganze Buch verstreut wurden, und das findet man als Laie dann entweder gar nicht oder nur teilweise.
Deshalb finde ich es extrem hilfreich, daß sich Valerie DeLaune mit diesem Buch nur auf die Arme konzentriert, und mit dem Ergebnis konnte ich dann auch die anderen Bücher zu Rate ziehen. Ich habe mir alle Muskeln herausgeschrieben, die für mein Schmerzbild in Frage kommen, und genau diese Muskeln habe ich dann bei Clair Davies und Roland Gautschi nachgeschlagen, denn diese Bücher sind im Grunde genommen wesentlich besser im Erklären der Triggerpunkte. Valerie DeLaune ist zwar auch nicht schlecht, aber oftmals kurz angebunden. Für einen ersten Überblick ist ihr Buch aber perfekt. Trotzdem habe ich unglaublich davon profitieren können, daß ich die Muskeln mit den Triggerpunkten auch bei zwei anderen erfahrenen Autoren nachschlagen konnte. Clair Davies schreibt äußerst fundiert, während Roland Gautschi absolut traumhaftes Bildmaterial liefert (dafür aber keine erklärenden Texte). So entsteht aus meinen drei Triggerpunkt-Büchern ein richtiger Synergieeffekt, da ich alle drei gleichzeitig verwende.
Nichtsdestotrotz ist es schwierig, die Triggerpunkte in den richtigen Muskeln zu finden und zu behandeln, wenn man keine Ahnung von Muskeln hat. Aber ich habe jetzt zumindestens den Vorteil, daß ich weiß, daß es Triggerpunkte gibt, die auch an Stellen liegen können, die weit von der Schmerzstelle entfernt sind, und alleine deswegen ist das Buch von Valerie DeLaune unbezahlbar.
Es ist nicht nur schwierig, sich selbst effektiv mit Triggerpunkten zu behandeln, sondern es ist fast genauso schwierig, einen Therapeuten zu finden, der einen dabei unterstützt. Die Autorin DeLaune erwähnt immer wieder, wie wichtig die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Therapeuten ist, und dabei hat sie auch recht, aber ich habe leider die Erfahrung gemacht, daß für Triggerpunkte die Frage gilt: "Kennen Sie es, oder können Sie es?"
Die meisten Therapeuten und Ärzte KENNEN Triggerpunkte, aber KÖNNEN tun sie es deswegen noch lange nicht, denn niemand von den vielen Behandlern, bei denen ich war, hat außerhalb der schmerzenden Stelle behandelt, und das ist definitiv NICHT im Sinne einer effektiven Triggerpunktbehandlung. Vom sogenannten Übertragungsschmerz hat anscheinend kaum ein Physio jemals etwas gehört, zumindestens kommt mir das so vor. Ich habe immer das Gefühl, die Physios, bei denen ich war, haben in Wirklichkeit absolut keine Ahnung von Triggerpunkten und reden nur dumm daher. Wenn man sich das Bildmaterial von Roland Gautschi ansieht, dann erkennt man erst, wie komplex und umfangreich die Triggerpunktbehandlung wirklich ist. Daß das nicht jeder Wald- und Wiesen-Therapeut beherrscht, ist mir auch klar. Aber fast jeder rühmt sich damit, daß er Triggerpunkte behandlen kann, und das ist leider schlichtweg gelogen. Das Wissen der meisten Therapeuten erstreckt sich auf die simple Tatsache, daß man Triggerpunkte mit Druck auflöst, aber das in Erfahrung zu bringen ist keine Kunst. Die Kunst besteht darin, genau zu wissen, welche Triggerpunkte welche Schmerzen auslösen können und dann diese Punkte auch zu finden und zu behandeln. Als Laie bin ich mit dem Auffinden oftmals überfordert, weil sich für mich alle Muskeln irgendwie gleich anfühlen und ich nie sicher sein kann, welchen Muskel ich denn jetzt gerade wirklich behandle. Ist das tatsächlich der Muskel aus dem entsprechenden Kapitel? Oder liege ich vielleicht zu weit daneben? Tja, keine Ahnung, und dafür bräuchte ich eben einen Fachmann, der mir Hilfe zur Selbsthilfe geben könnte, aber die Physios denken nicht mal im Traum daran, mir Übungen zu zeigen, die ich zu Hause machen kann. Die massieren ein wenig die schmerzende Stelle und geben mir lediglich 08/15-Tipps wie Bewegung und Gymnastik. Aber damit löse ich meine Triggerpunkte nicht auf. Die Physio-Therapie, die ich erleben durfte, war einfach nur armselig und symptomgetrieben und daher auch langfristig gesehen wirkungslos. Wenn man sich heutzutage bei gesundheitlichen Problemen nicht selbst helfen kann, ist man hoffnungslos verloren. Aus diesem Grund sind die Bücher von Valerie DeLaune und Clair Davies auch so unglaublich wichtig, denn beide sind für Nicht-Fachleute geschrieben und vermitteln mehr Wissen, als die meisten Ärzte und Therapeuten besitzen, jedenfalls in Bezug auf Triggerpunkte und ihre Auswirkungen.


Microsoft Sculpt Ergonomic Desktop (Set mit Maus und Tastatur, deutsches QWERTZ Tastaturlayout, schwarz, ergonomisch, kabellos)
Microsoft Sculpt Ergonomic Desktop (Set mit Maus und Tastatur, deutsches QWERTZ Tastaturlayout, schwarz, ergonomisch, kabellos)
Preis: EUR 80,03

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Segen für Unterarmbeschwerden und RSI-Geplagte, 6. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte bereits in den 90er Jahren eine ergonomische Tastatur, und ich habe sie irgendwann aus dem Fenster geworfen, weil ich sie nicht ausstehen konnte. Meine letzte Tastatur im Büro war ein altes Cherry-Keyboard, das ich ca. 20 Jahre lang im Einsatz hatte (das war halt noch Qualität). Ich konnte unglaublich schnell und effektiv darauf schreiben, und ich habe diese Tastatur geliebt. Dann wurde ich letztes Jahr plötzlich vom RSI-Syndrom heimgesucht (Schmerzen in den Handgelenken und Ellbogen), und mir schwante, daß ich langfristig gesehen eine Änderung an Tastatur und Maus herbeiführen mußte.
Gegen eine "gespaltene" ergonomische Tastatur habe ich mich mit Händen und Füßen gewehrt, aber nach einigen Monaten schmerzhaften Tippens auf meinem alten Cherry-Keyboard mußte ich mich wohl oder übel davon trennen, und ich entschied mich dann doch für die gespaltene Microsoft-Tastatur. Mal abgesehen davon, daß die Größe und Anordnung einiger Tasten wie ENTF und EINFG anders ist als auf einer normalen QWERTZ-Tastatur, habe ich mich relativ schnell daran gewöhnt, und meine Handgelenke haben es mir sofort gedankt. Ich kann zwar leider nicht mehr so schnell schreiben wie auf meiner alten Tastatur, aber für meine Arme ist es eine spürbare Entlastung, womit ich nie gerechnet hätte.
Bezüglich der Maus war ich ebenfalls sehr skeptisch. Ich hatte einige Monate zuvor ein paar Vertikal-Mäuse ausprobiert und bin damit überhaupt nicht zurechtgekommen. Deshalb setzte ich keine allzu großen Hoffnungen in die mitgelieferte Microsoft-Maus, aber zu meiner Überraschung komme ich mit der Maus ebenfalls sehr gut zurecht. Das Klicken ist zwar immer noch anstrengend für das Handgelenk, aber doch irgendwie besser als mit einer Standardmaus. Auch wenn die Microsoft-Maus ziemlich klobig und schwerfällig wirkt, möchte ich sie nicht mehr hergeben.
Innerhalb kürzester Zeit habe ich mir auch privat eine ergonomische Microsoft-Tastatur mit Maus gekauft, trotz des hohen Preises, und trotz der Tatsache, daß ich erst einige Monate zuvor eine neue superflache und superleise Cherry-Tastatur gekauft hatte. Diese mußte ich schweren Herzens in den Keller verfrachten. Aber ich bin froh, daß ich zu Hause ebenfalls auf die gespaltene Tastatur umgestiegen bin, obwohl ich damit nicht mehr so gut schreiben kann wie mit den Standard-Tastaturen. Ich vertippe mich ungewohnt oft und erwische immer wieder die falschen Tasten, was mir mit den alten Tastaturen nur sehr selten passiert ist (manchmal komme ich mir vor wie ein Anfänger in Sachen Maschinenschreiben).
Natürlich würde ich liebend gerne wieder zu meinen ehemaligen Tastaturen zurückkehren, da ich mit ihnen extrem effektiv schreiben konnte, aber ich fürchte, diese Zeiten sind fürs erste vorbei, seitdem mein Körper streikt und sich mit dauerhaften Unterarm-Schmerzen bemerkbar gemacht hat. Man wird halt alt!
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, denn das Folgende habe ich bereits in ein paar anderen Rezensionen geschrieben: Wer bei der Arbeit mit Tastatur & Maus Probleme und Schmerzen in den Handgelenken oder den Ellbogen bekommen hat, der sollte UNBEDINGT die beiden Bücher "RSI-Syndrom, Mausarm, Tennisarm" von Clemens Conrad und "It's not carpal tunnel syndrome!" von Suparna Damany lesen, um sich über das eigene Krankheitsbild genauer zu informieren. Ich wäre heilfroh gewesen, wenn ich diese Bücher zu Beginn meiner Erkrankung gehabt hätte, da mir dadurch einige Umwege und Sackgassen erspart geblieben wären.
Nehmen Sie Ihre Unterarmbeschwerden nicht auf die leichte Schulter und machen Sie sich schlau über die Ursache Ihrer Schmerzen, bevor sie chronisch werden. Mit dem RSI-Syndrom ist nicht zu spaßen! Mit Tennisellbogen und Sehnenscheiden-Entzündungen ebenfalls nicht.


Össur Spectra® Handgelenkbandage - Handgelenkstütze - Handgelenkschiene
Össur Spectra® Handgelenkbandage - Handgelenkstütze - Handgelenkschiene
Preis: EUR 36,90 - EUR 57,44

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Tragekomfort, 6. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich vor einigen Monaten bei der Tastatur- und Mausarbeit Schmerzen im Handgelenk bekam, habe ich mich nach einer Handgelenksbandage umgesehen. Ich habe verschiedene Produkte getestet, aber diese hier war die mit Abstand beste Bandage. Die Größe, die ich mir ausgesucht habe, hat sofort gepaßt. Die Bandage ist größenverstellbar und liegt gut am Handgelenk an. Man kann damit auch tippen und die Maus bedienen, wenn auch etwas umständlich.
Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, daß das Tragen einer Handgelenksbandage nur eine Übergangslösung darstellen darf. Das Handgelenk wird dabei zwar entlastet, aber die Ursache des Problems (Verkürzung der Muskeln, unergonomischer Arbeitsplatz) wird dadurch nicht behoben. Eine Bandage trägt man, wenn man einen Beruf ausübt, bei dem man dranbleiben muß, um seinen Arbeitsplatz zu erhalten, aber das Tragen der Bandage darf keine Dauerlösung werden. Verschiedene Dehnübungen, die man täglich ausführt, sind daher zwingend notwendig, um wieder ohne das Hilfsmittel einer Bandage arbeiten zu können. Wer sich nicht ausschließlich auf Ärzte und Physio-Therapeuten verlassen möchte, der sollte die beiden Bücher "RSI-Syndrom, Mausarm, Tennisarm" von Clemens Conrad und "It's not carpal tunnel syndrome!" von Suparna Damany lesen, um sich über das eigene Krankheitsbild genauer zu informieren.


It's Not Carpal Tunnel Syndrome!: RSI Theory and Therapy for Computer Professionals
It's Not Carpal Tunnel Syndrome!: RSI Theory and Therapy for Computer Professionals
von Suparna, MSPT Damany
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,78

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für alle Softwareentwickler und Langzeit-Computernutzer, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 24 Jahren intensiver Tastaturarbeit haben sich zuerst meine Handgelenke und später meine Ellbogen mit Schmerzen gemeldet, und zwar an beiden Armen. Wie hoffnungslos verlassen man im Ärztedschungel mit seinen Unterarmbeschwerden wirklich ist, hätte ich im Vorfeld nie erwartet. Es war schlichtweg eine Katastrophe. Man verordnete mir den Entzündungshemmer Arcoxia, der angeblich gegen ALLES hilft. Was für ein Trugschluß. Geholfen hat das Zeug kein bißchen! Dann habe ich verschiedene Handgelenksbandagen verwendet, die mir zumindestens kurzfristige Linderung bei der Arbeit verschafften. Danach begann ich zunächst selbst eine Physio-Therapie bei einem privaten Therapeuten, der sich meine Unterarme nicht mal angesehen hat und immer nur davon faselte, die Armbeschwerden kämen von meinem Becken. Was für ein Vollidiot! Und dem habe ich auch noch Geld dafür gezahlt. Ich bin wohl selbst ein Vollidiot! Aber hinterher ist man immer schlauer.
Ein Kassenorthopäde, den ich aufsuchte, hat mich nach fünf Minuten wieder aus der Praxis geworfen. Dann war ich auf eigene Kosten beim privaten Orthopäden, der mich krankgeschrieben hat. Außerdem hat er mir angedroht, mir die ganzen Unterarme einzugipsen. Bevor es dazu kam, entdeckte ich Gott sei Dank die beiden Bücher "RSI-Syndrom, Mausarm, Tennisarm" von Clemens Conrad und "It's not carpal tunnel syndrome!" von Suparna Damany. Endlich hatte ich mein Krankheitsbild verstanden und konnte selbst etwas dagegen tun, denn das vorliegende Buch liefert einen sehr breiten und großen Überblick über alle Facetten des RSI-Syndroms. Das ist einerseits ein großer Vorteil, weil es den Schmerzpatienten endlich mal ausführlich über sein Leiden informiert, und andererseits wiederum ein (kleiner) Nachteil, weil sich das Buch äußerst zäh liest. Es gibt eine Menge an Theorie in dem Buch und verhältnismäßig wenig Praxis. Ein zweites Mal wird man die Texte daher wohl eher nicht lesen, weil es einfach zu lang und teilweise zu ausschweifend ist. Aber ich will hier nicht meckern, denn das ist immer noch besser als zu wenig Information. Also muß man sich eben durch das Buch kämpfen, auch wenn es Zeit und Mühe kostet, und jeder Schmerzpatient muß genau das für sich herausarbeiten, was für ihn am besten zutrifft. In dieser Hinsicht erfüllt es seinen Zweck außergewöhnlich gut.
Leider ist das Buch etwas veraltet, denn diese erste Auflage stammt noch aus dem Jahr 2000, und manchen Kapiteln täte eine Überarbeitung wirklich gut. Vor allem die am Computer generierten Bilder für die praktischen Übungen sind eine Katastrophe. Zur Jahrtausendwende sah das vielleicht noch klasse aus, aber heute ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich verstehe nicht, warum man keine echten Fotos verwendet hat. Das wäre wesentlich besser gewesen, und vor allem aussagekräftiger als diese lausigen Computer-Figuren. Aber irgendeinen Nachteil gibt es schließlich immer.
Wer Schwierigkeiten mit den Unterarmen bei der Computerarbeit hat, für den ist dieses Buch eine Pflichtlektüre, denn es ist jeden Euro wert. Die hier dargebotenen Informationen bekommt man ganz bestimmt nicht von seinen Ärzten vermittelt, die stattdessen lieber mit Medikamenten arbeiten, anstatt der Ursache auf den Grund zu gehen. Natürlich sollte man seine Handgelenksbeschwerden vom Arzt abklären lassen, aber man darf sich auf keinen Fall ausschließlich darauf verlassen, was die Ärzte mit einem anstellen, denn meistens ist nach dem Ausstellen eines Rezeptes Schluß, aber dadurch wird das RSI-Syndrom nicht geheilt.
Noch ein Wort zur Physio-Therapie. Ich habe 30 Termine bei vier verschiedenen Therapeuten absolviert, darunter Massagen, Krankengymnastik, Triggerpunktbehandlung und Lasertherapie. Es war zwar nicht schlecht, aber geheilt hat mich das nicht. Meine Physio-Therapeuten haben allesamt nur 08/15 Dienst nach Vorschrift geleistet, und denen waren meine Symptome im Grunde genommen ziemlich egal. Tipps und Tricks für den Alltag habe ich keine erhalten, diese fand ich nur in den Büchern von Clemens Conrad und Suparna Damany. Auf Ärzte kann man sich also nicht verlassen, und auf Physio-Therapeuten auch nicht. Auf wen dann? Nur auf sich selbst, und seiner Bereitschaft, täglich an sich zu arbeiten und sich zu informieren. Und das geht am besten mit diesem Buch. Lest es, wenn Ihr Unterarmschmerzen habt, Ihr tut Euch nur selbst einen Gefallen.


TURBO Med Handgelenkbandage mit Spannriemen bei Überlastung Sehnenscheidenentzündung Arthrose SCHWARZ TM850-9
TURBO Med Handgelenkbandage mit Spannriemen bei Überlastung Sehnenscheidenentzündung Arthrose SCHWARZ TM850-9
Wird angeboten von gesundheit24shop
Preis: EUR 18,95

33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für das RSI-Syndrom nicht zu empfehlen, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich Symptome der Sehnenscheidenentzündung spürte, dachte ich mir, das hier ist mein Produkt! Aber weit gefehlt. Das hier war ein Reinfall, aber ein totaler Reinfall.
Nun ist es schön zu lesen, daß diese Bandage bereits vielen Schmerzpatienten Linderung oder Heilung verschafft hat, also kann sie nicht so schlecht sein. Allerdings erhält man beim Einstellen einer Rezension vom Hersteller ein kostenloses Nagelset als Dankeschön. Mit meiner negativen Kritik werde ich wohl eher kein Nagelset bekommen, aber das ist mir auch gar nicht wichtig.
Ich habe diese Bandage zu Ärzten und Physiotherapeuten mitgenommen, und alle haben mir abgeraten. Bei Tendinitis bringt eine Stütze nur für das Handgelenk wenig bis gar nichts. Wenn ich eine Bandage tragen möchte, die mein Handgelenk wirklich entlastet, dann muß das Handgelenk dabei ruhig gestellt werden, und das geht nur mit einer Handgelenksbandage, in der auch der untere Teil der Hand samt Daumen mit eingeschlossen wird. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der "Spectra Handgelenksbandage" gemacht. Diese kostet zwar ein wenig mehr, hilft dafür aber auch wirklich, das Handgelenk zu entlasten, vor allem beim RSI-Syndrom.
Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, daß das Tragen von Bandagen, egal welcher Art, das Problem vermutlich nicht heilen wird. Bandagen sind nur eine kurzfristige Unterstützung, und wer die Heilung seiner Handgelenksbeschwerden erreichen will, muß noch weitere Dinge unternehmen. Dazu zählen u.a. Dehnungsübungen bzw. ergonomische Haltung bei der PC-Arbeit.
Wer sich wirklich mit den Ursachen von Sehnenscheidenentzündungs-Symptomen auseinandersetzen möchte, der sollte einen Blick auf die beiden folgenden Bücher werfen: "RSI-Syndrom, Mausarm, Tennisarm" von Clemens Conrad und "It's not carpal tunnel syndrome!" von Suparna Damany.
Wem auch immer die Turbo Med Handgelenksbandage geholfen hat, ich gehöre leider nicht dazu. Sie ist zwar angenehm zu tragen und größenverstellbar, aber sie entlastet das überlastete Handgelenk bei der PC-Arbeit kein bißchen. Man sollte sich daher vor dem Kauf gut überlegen, was man mit einer Bandage erreichen möchte. Manchen Leuten mag die kurze Turbo Med Handgelenksbandage vielleicht ausreichen (z.B. bei Sportlern, die gegen Überlastung vorbeugen möchten), aber bei Tendinitis braucht man meiner Meinung nach zwingend eine Handgelenksschiene, die das gesamte Handgelenk ruhig stellt. Aber achten Sie bitte darauf, in jedem Fall ein Qualitätsprodukt zu kaufen. Billige Handgelenksschienen sind nicht tragbar.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2015 9:04 AM MEST


JBoss AS 7 Configuration, Deployment and Administration
JBoss AS 7 Configuration, Deployment and Administration
von Francesco Marchioni
  Taschenbuch
Preis: EUR 41,72

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fundierte Einführung in JBoss AS 7, 12. April 2012
Relativ schnell nach den ersten Releases der neuen JBoss-Version ist vorliegendes Buch erschienen. Ein Glück für alle Java-Entwickler, die möglichst zügig auf die neue Version umsteigen wollen. Kapitel 1 erklärt, wie man JBoss AS 7 installiert & startet und welche Bedeutung die Verzeichnisse im neuen Dateisystem haben. Gegenüber den JBoss-Vorgängern hat sich hier einiges geändert. Im zweiten Kapitel werden relativ kurz einige XML-Konfigurationen erklärt, was eher zum Nachschlagen geeignet ist und beim kompletten Durchlesen etwas langweilig wirkt.
Kapitel 3 ist wieder wesentlich interessanter, denn es geht um das Einrichten von Datenbank-Verbindungen und das Konfigurieren von EJBs und JMS-Destinations. Das vierte Kapitel dreht sich vollständig um die Konfiguration des Web-Servers. Interessant dabei ist, daß ein kleines, aber nahezu vollständiges JEE-Projekt mit JSF, einem Singleton-Session-Bean und JPA-Entities aufgesetzt wird. Für einen ersten Überblick hervorragend geeignet.
Danach geht es im fünften Kapitel um das Einrichten von Domänen, einem völlig neuen Konzept in der JBoss-Welt, wohingegen sich das sechste Kapitel vollständig um das Thema Deployen dreht. Vor allem der Abschnitt über das Class-Loading ist sehr informativ geworden. Leider erst in Kapitel 7 wird das neue Kommando-Zeilen-Tool CLI erklärt. "Leider" deswegen, weil der Autor in den ersten sechs Kapiteln mehrfach Bezug auf CLI nimmt, und als JBoss AS 7-Neuling kann es dabei durchaus zu Verständnisproblemen kommen. Es wäre wesentlich sinnvoller gewesen, CLI gleich zu Beginn des Buches zu behandeln, anstatt erst in der Mitte. Daher kann ich jedem Leser nur raten, das siebte Kapitel vorzuziehen, am besten gleich nach dem ersten Kapitel. Neben CLI wird im siebten Kapitel auch die neue Web Admin-Konsole vorgestellt. Sieht auf den ersten Blick richtig gut aus.
Kapitel 8 beschäftigt sich mit Clustering, und Kapitel 9 baut darauf auf und behandelt das Load-Balancing von Web-Applikationen. Wer große, skalierbare Web-Apps bauen will, für den sind diese Kapitel Pflichtlektüre. Das neunte Kapitel stellt dabei verschiedene Möglichkeiten vor, um den Apache Web-Server mit JBoss 7 zu verbinden: mod_jk, mod_proxy und mod_cluster. Kapitel 10 ist ebenfalls essentiell, denn es geht um JEE-Security, einem ziemlich leidigen Thema im Enterprise-Umfeld. Dabei wird erklärt, wie man Security generell in JBoss AS 7 einrichtet, und wie man Web-Applikationen, EJBs und Web-Services absichert. Des weiteren wird gezeigt, wie man mit Keys und Zertifikaten umgeht. Äußerst lesenswert!
Im abschließenden Kapitel geht es um die Cloud, und auch wenn man nicht vor hat, JBoss entweder über OpenShift Express oder OpenShift Flex in der Cloud zu betreiben, sollte man das Kapitel 11 zumindestens anlesen, denn es gibt sehr aufschlußreiches Hintergrundwissen über die Cloud im Allgemeinen. Fand ich gut.
Zum Abschluß bleibt zu sagen, daß das Buch für alle Entwickler, die mit JBoss AS 7 arbeiten wollen, ein absolutes Muß darstellt, an dem kein Weg vorbei führt, denn ohne dieses Fachbuch ist man in der neuen JBoss-Welt ziemlich aufgeschmissen. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Die Kapitel erwecken den Eindruck, ziemlich hastig und unter Zeitdruck zusammengestellt worden zu sein. Der Schreibstil ist teilweise furchtbar schlecht. Einige englische Sätze können definitiv nicht korrekt sein. Das ist zwar nicht sooo schlimm, denn man versteht den Inhalt trotzdem, aber das Lesen hat wirklich keinen Spaß gemacht. Daß es besser geht, sieht man am Vorgängerwerk "JBoss AS 5 Performance Tuning", das vom gleichen Autor stammt, und das einen wesentlich besseren und vor allem lesenswerteren Schreibstil aufweist. Anscheinend hat man "JBoss AS 7 Administration" entweder unter Zeitdruck so schlampig geschrieben (was wahrscheinlich ist) oder so gut wie gar nicht lektoriert. Francesco Marchionis Lieblingsphrase "as a matter of fact" (mit der er permanent um sich wirft) geht einem jedenfalls ziemlich schnell auf die Nerven. Aber inhaltlich gesehen ist das Buch erstklassig und sein Geld wert. Einen Punkt ziehe ich dennoch für den einschläfernden und holprigen Schreibstil ab.


Practical RichFaces (Expert's Voice in Java Technology)
Practical RichFaces (Expert's Voice in Java Technology)
von Max Katz
  Taschenbuch
Preis: EUR 51,78

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch für den Praxis-Alltag, 20. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich schon immer mal in eine Komponenten-Bibliothek für JSF einarbeiten wollte, ist mit diesem Buch gut beraten. Als Voraussetzung benötigt werden lediglich grundlegende Kenntnisse in JSF 2.0 und HTML. Aber auch wer den Umstieg von RichFaces 3.x auf RichFaces 4 plant, kann sich das Buch bedenkenlos kaufen.
Die ersten vier Kapitel sollte man auf jeden Fall am Stück lesen. Im ersten Kapitel werden allgemeingültige Dinge über JSF, Ajax und RichFaces erklärt. Für den langjährigen JSF-Entwickler ist das zwar eher irrelevant, dennoch ist der Einstieg angenehm zu lesen und mehr zum Aufwärmen geeignet als zur Wissensvermittlung. In Kapitel 2 wird beschrieben, wie man RichFaces installiert, und es gibt einen detaillierten Vergleich zwischen JSF Ajax und RichFaces Ajax. Fand ich äußerst aufschlußreich. Das dritte Kapitel ist schon etwas länger und behandelt RichFaces Ajax im Detail. Absolut essentiell. Kapitel 4 dagegen ist sehr kurz und beschreibt grundlegende Kenntnisse über Rich-Komponenten. Sollte man auf jeden Fall gelesen haben.
Ab jetzt muß man die Kapitel nicht mehr in der Reihenfolge lesen, sondern man sucht sich das Kapitel heraus, das man gerade für seine Arbeit benötigt. Ich habe die Kapitel trotzdem der Reihe nach durchgearbeitet. Das fünfte Kapitel behandelt auf ausführliche Weise Rich-Komponenten für die Daten-Eingabe und die Selektion, während sich das sechste Kapitel mit Panels und Ausgabe-Komponenten beschäftigt. Das siebte Kapitel geht sehr in die Tiefe und behandelt Tabellen und die Iteration über Collections. Dies ist das bislang komplexeste Kapitel im Buch.
Danach geht es wieder mit einfachen Komponenten weiter. Kapitel 8 dreht sich um Menü-Elemente wie Toolbars und Drop-Down-Menüs, während sich das neunte Kapitel ausschließlich um Trees kümmert. Fast schon genial fand ich Kapitel 10, welches auf sehr einfache Art und Weise Drag & Drop im Browser behandelt. Im elften Kapitel, das man als JSF-Entwickler unbedingt gelesen haben sollte, dreht sich alles um die Validierung von Eingabedaten. Hervorragend! Kapitel 12 behandelt sowohl den Aufruf der JavaScript API für Rich-Komponenten als auch den Aufruf von jQuery-Scripts auf RichFaces-Seiten, während Kapitel 13 das Verwenden, Ändern und Erstellen von Skins (Themes) erklärt. Im abschließenden Kapitel geht es um das Erstellen eigener Rich-Komponenten mit dem RichFaces CDK, was lediglich für den sehr fortgeschrittenen JSF-Entwickler von Interesse sein dürfte.
"Practical RichFaces" ist eines der wenigen Fachbücher, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und gut zu verstehen, was vor allem Einsteigern sehr zugute kommen dürfte. Alle Kapitel enthalten hervorragende Code-Beispiele, die ebenfalls leicht verständlich sind. Das Buch ist durch die Bank absolut interessant zu lesen, und man kann fast alle Kapitel für seine tägliche Arbeit nutzen (was leider nicht unbedingt auf jedes Fachbuch zutreffend ist). So macht Lesen & Lernen endlich wieder richtig Freude. Schade, daß nicht alle Programmierbücher so praxistauglich und leicht verständlich aufgebaut sind. Die Autoren haben echtes Talent im Schreiben und im Erklären von Sachverhalten. Diese Art von Büchern bekommt man viel zu selten zu lesen.


JavaServer Faces 2.0. The Complete Reference
JavaServer Faces 2.0. The Complete Reference
von Ed Burns
  Taschenbuch
Preis: EUR 35,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch für erfahrene JSF-Entwickler, 31. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch von Ed Burns und Chris Schalk dürfte mit über 700 eng bedruckten Seiten das umfangreichste Werk über JSF 2.0 sein, was aber nicht automatisch bedeuten muß, daß es auch das beste Buch über JSF 2.0 darstellt. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Grundlagen:
Kapitel 1 ist eine Selbstbeweihräucherung über JSF und eher uninteressant. In Kapitel 2 wird eine kleine Beispiel-Anwendung vorgestellt, die einen ersten Eindruck über die Funktionalität von JSF vermittelt. Danach wird in Kapitel 3 der JSF-Lifecycle anschaulich erklärt, was jedoch streckenweise etwas trocken geraten ist. Im vierten Kapitel wird auf 12 Seiten das Konzept der Facelets vorgestellt. Das ist meines Erachtens nach zu wenig. Allerdings gibt es auf den Seiten 631 bis 642 eine gute Wiederholung und ein kleines, aber leichtverständliches "Faclet Example Website Project". Facelets sind in dem Buch zwar definitiv zu kurz gekommen, aber das, was über Facelets geschrieben wurde, liest sich wirklich gut.
In den Kapiteln 5 und 6 werden auf hervorragende Art und Weise "Managed Beans" und das "Navigation Model" erklärt. Bei Letzterem hätte ich mir mehr Hintergrundwissen zum Flash-Scope gewünscht. Wer zum ersten Mal damit konfrontiert wird, wird sich etwas schwer tun. Auch das "User Interface Component Model" in Kapitel 7 ist hochinteressant beschrieben worden.
Mit dem achten Kapitel über "Converting and Validating Data" flacht der erste Teil etwas ab. Das Kapitel ist zu Theorie-lastig und etwas ermüdend. Der Abschnitt "The Faces Converter System" ist zum Einschlafen langweilig und enthält kaum Beispiele, was das Verständnis enorm erschwert. Der Custom-Converter-Code auf Seite 171 wird so gut wie nicht erklärt. "The Faces Validation System" ist etwas besser, aber der Custom-Validator auf Seite 184 macht in meinen Augen wenig Sinn. Die Bean-Validation dagegen wurde gut erklärt, trotzdem ist das Kapitel insgesamt gesehen zäh geschrieben und ein ziemliches Durcheinander.
Das für den ersten Teil letzte Kapitel über das JSF Event-Model wirkt wieder wesentlich besser und wurde auch mit guten Code-Snippets versehen. Die System-Events werden allerdings etwas lieblos erklärt. Da ist den Autoren anscheinend die Lust vergangen, sich ein reales Beispiel auszudenken.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit fortgeschrittenen Themen über JSF und startet mit einer etwas umfangreicheren Beispiel-Applikation. Anfangs noch sehr bemüht, verliert sich das zehnte Kapitel in zuvielen XHTML- und Java-Code-Listings, was ein JSF-Novize bald nicht mehr vollständig überschauen kann. Ich bin nach der Hälfte leider ausgestiegen. Man braucht sehr viel Zeit, um die Code-Beispiele Zeile für Zeile zu untersuchen und zu studieren, um zu verstehen, wie alle Code-Snippets zusammenarbeiten. Das wird im zunehmenden Verlauf des Kapitels immer schwieriger, und man muß schon JSF-Praxiserfahrung besitzen, wenn man das alles noch nachvollziehen möchte. Erschwerend kommt hinzu, daß manche Methoden nicht abgedruckt sind, jedenfalls nicht im Zusammenhang mit dem erklärenden Text. Spätestens hier steigt man als Anfänger definitiv aus. Man müßte sich die Beispiel-Applikation downloaden, die Listings komplett ausdrucken, nebeneinander legen und dann nochmal lesen, sonst wird man die Beispiel-Web-App nicht verstehen. Letztendlich habe ich das dann auch gemacht. Der Ausdruck der Listings ergab bei mir fast 70 Seiten. Am einfachsten empfand ich noch die Entities mitsamt der generischen JPA-Lösung, und ich habe mir schon überlegt, diese evtl. in eigene Projekte zu übernehmen. Die vielen Backing-Beans und XHTML-Seiten auseinanderzudröseln gleicht dagegen einer Sisyphos-Arbeit. Nichtsdestotrotz ist die Beispiel-Applikation eine interessante Vorlage, um das Zusammenspiel der JSF-Komponenten in einem Real-Life-Programm zu studieren.
Das gerade mal 19 Seiten lange Kapitel über Ajax enthält zuviel Theorie, die durch zu wenig Praxis-Beispiele untermauert worden ist. Davon hätte ich mir mehr erhofft. Leider sehr unbefriedigend! Die beiden Kapitel "Building Custom UI Componentes" und "Building Non-UI Custom Components" sind für den Einsteiger erst mal nicht so sehr von Bedeutung, darum habe ich sie nur überflogen. Ob mir diese Kapitel jedoch wirklich weiterhelfen würden, wenn ich irgendwann mal eine Custom-Component erstellen möchte, wage ich ein wenig zu bezweifeln, da mir die Erklärungen allesamt ziemlich kurz erscheinen. Auf den Seiten 643 bis 658 gibt es jedoch eine gute Wiederholung über Composite-Components und auch ein etwas ausführlicheres Beispiel-Projekt. Abgeschlossen wird der zweite Teil mit einem Kapitel über Security, das kurz & bündig geraten ist und ruhig ein wenig länger hätte ausfallen dürfen, alles in allem aber gar nicht mal so schlecht war.
Der dritte Teil bietet eine Übersicht sowohl über alle XML-Elemente für die faces-config.xml als auch für alle JSF-spezifischen XHTML-Tags. Gerade die Letzteren empfand ich als sehr interessant, weil man dadurch einen hervorragenden Überblick bekommt, welche Standard-Komponenten von JSF zur Verfügung gestellt werden. Besonders viele sind es ja nicht, und besonders weit kommt man damit in der Praxis wohl auch nicht, aber das ist nicht die Schuld der Autoren, wenn die JSF-Standard-Tags so spärlich ausgefallen sind. Die Übersicht ist jedenfalls hervorragend und hat mir sehr weitergeholfen.
Insgesamt betrachtet besteht das Buch aus starken und schwachen Abschnitten. Der erste Teil enthält ausgezeichnete Kapitel, während die Qualität im zweiten Teil ziemlich eingebrochen ist. Der dritte Teil dagegen erweist sich als informative Übersicht zum Nachschlagen. Ein paar Fehler sind natürlich ebenfalls enthalten, was bei einem Fachbuch von diesem Umfang an der Tagesordnung zu liegen scheint. Auch wenn einige Texte wirklich hervorragend geraten sind, ist das Buch für Einsteiger nur bedingt zu empfehlen, denn es gibt zwischendurch immer wieder mal grobe Aussetzer, die dem Leser das Verständnis erschweren. Als Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit ist es jedoch relativ gut brauchbar.


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